Unter einen Hut gebracht

Story der Schreiberlinge

Disclaimer: Siehe Kapitel 1

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Kapitel 10: Also sowas

‚Was für ein liebes Kind das doch ist', dachte der Hut bei sich, als der kleine Junge auf dem Hocker Platz genommen und sich ganz vorsichtig den Hut auf den Kopf gestülpt hatte.

„Hab ich dir auch nicht weh getan?", hatte er gefragt und der Hut musste ob dieser Umsicht unwillkürlich schmunzeln.

„Natürlich nicht, mein Junge", sagte er und lächelte.
Aufmerksam und besorgt war er, eine seltene Eigenschaft bei Kindern. Aber dabei war er merkwürdig still. Es schien doch noch irgendetwas in seinem Herz verborgen zu sein, das einfach nur hervorgebracht werden musste.

Es würde ganz einfach sein, dachte der Hut. Der Junge brauchte nur ein paar soziale Kontakte, das würde ihm schon helfen, viel viel offener zu werden und ein wenig wilder, so wie alle Kinder eben. Das mochte der Hut so…

„Weißt du ein Haus für mich?", fragte der Junge zaghaft.

„Natürlich", antwortete der Hut, „ich habe ein Haus für dich." Ja, der Hut war zuversichtlich, dass aus diesem furchtbar schüchternen Jungen ein ganz großer Mann werden würde und er verkündete laut: „Giacomo Casanova – Hufflepuff!"

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Und hier hat artis magica noch einmal zugeschlagen;)