Episode 3.10
Kapitel 1
Noch bevor Cameron Agent Aldridge erreichte zerbarst die verspiegelte Scheibe des Verhörraumes mit einem lauten Knall. Er sah noch die Zwei Beamten, die offensichtlich Bewusstlos oder Tot über dem Tisch lagen, sowie einen Großen Mann, der mit einer Pistole auf ihn zielte.
In dem Moment, als Cameron ihn erreichte begann der Mann zu feuern. Agent Aldridge starrte in Camerons braune Augen als diese, durch die Treffer in ihren Rücken erschüttert, die Einschläge jedoch einfach wegsteckte.
Als Der Mann sich offenbar verschossen hatte, schubste Cameron Aldridge in die Raumecke in Richtung des Tisches, rief „In Deckung!", und wirbelte gleichzeitig herum.
Agent Aldridge sah, Wie die Junge Frau dem Mann die Waffe entriss und hinter sich warf, gerade in dem Moment, als dieser ein neues Magazin einschob. Sie ergriff seine Jackenaufschläge und schmetterte ihn gegen die Wand. Er wiederum verpasste ihr einen kräftigen Schlag gegen den Kopf und dann einen harten Stoß gegen die Brust, der sie Quer durch den Raum gegen die Wand schmetterte.
Unverzüglich löste sich Cameron von der Wand und ging ihren Gegner erneut an. Ein wilder Kampf entbrannte, Cameron brachte immer wieder harte Schläge an aber es war abzusehen, dass der größere und Stärkere Gegner irgendwann die Oberhand gewinnen würde. So war es schließlich auch. Dicht vor der Wand des Beobachtungsraumes ging Cameron zu Boden. Augenblicklich war der Mann über ihr und begann auf die kleinere und schwächere Cameron einzuschlagen.
Agent Aldridge hatte derweil die Waffe, die Cameron einfach hinter sich geworfen hatte, in seinen Besitz gebracht . Nur kurz zögerte er, bevor er auf den Mann schoss. Dieser steckte die Kugeln jedoch genauso leicht weg, wie Cameron zuvor. Selbst als Aldridge einen Treffer über dem Ohr des Mannes anbrachte, zuckte dessen Kopf nur kurz zur Seite.
Da begriff Agent Aldridge endgültig, dass diese Sache für ihn eine Nummer zu groß war. Der Mann jedoch wandte sich nun Aldridge zu.
In dem Moment, als der Mann sich erhob flog die schalldichte Tür des Raumes auf. Im Rahmen stand eine junge blonde FBI Agentin und sah sich im Raum um.
„Rennen sie Weg!" Rief Aldridge ihr zu."
Was dann kam war der nackte Horror für Aldridge. Die Agentin hob einen Arm, der sich blitzschnell in eine Lanze verwandelte und den Mann an die Wand nagelte.
„Cameron, bring Agent Aldridge hier weg. Es ist noch ein Triple Eight im Gebäude." Sagte die vermeintliche Agentin zu Cameron.
Erst in diesem Moment nahm Agent Aldridge die Schüsse wahr, die irgendwo im Gebäude aufklangen. Cameron hingegen sprang auf und lief zu Aldridge, der zunächst vor ihr zurückwich.
Cameron streckte ihm die Hand entgegen. „Komm mit mir, wenn Du leben willst."
Das waren die Worte, die sie sagte. Die Worte, die sich unauslöschlich in sein Gedächtnis einbrannten, bevor er ihre Hand ergriff.
Kapitel 2
(Etwas Früher vor dem FBI-Gebäude)
„Wie kommen wir da rein?" Fragte John vom Rücksitz her.
„Wir gar nicht. ICH werde alleine da rein gehen." Entgegnete Catherine/Kyle vom Beifahrersitz aus. Ihr bleibt als Rückendeckung hier."
„Das heißt wir sind auf der Ersatzbank." Sagte Sarah vom Fahrersitz her. „Was haben wir nur früher ohne Dich gemacht?" Sarah verdrehte die Augen.
Catherine/Kyle lächelte leicht und schüttelte dann den Kopf. Dabei beobachtete sie weiter das Gebäude. „Tripple Eight, gleich zwei", sagte sie.
Alle Köpfe ruckten herum. Am Eingang waren zwei gleichgroße Männer im Gleichschritt aufgetaucht. Hätte Catherine/Kyle es nicht bereits gesagt, Sarah hätte es am stampfenden Gang erkannt.
„Ich gehe jetzt wartet hier." Sagte Catherine/Kyle Sie warf einen Blick nach hinten zu John, der unruhig auf seinem Sitz hin und her rutschte. „Keine Angst John, ich hole sie zurück." Nach diesen Worten der T1001 aus und ging über die Straße. Eine Blonde Frau verlies gerade das Gebäude und Catherine/Kyle eilte auf sie zu.
„Entschuldigung Miss, sind sie vom FBI?" fragte die Maschine in der Gestalt von Kyle Reese.
Die Frau die bei Anblick des auf sie zueilenden Mannes unauffällig nach ihrer Waffe getastet hatte entgegnete: „Ja Sir, kann ich ihnen helfen?"
Catherine/Kyle setzte ihr charmantestes Lächeln auf. „Das wäre nett. Ich suche Agent Aldridge aus Los Angeles. Er wollte sich hier mit mir treffen ich bin nur leider zu spät."
„Hm, was will dieser Agent Aldridge denn hier?"
„Nun, er sagte etwas von einem Verhör." Entgegnete Catherine/Kyle.
„Ah ja, die Verhörräume sind im Keller. Melden sie sich bei der Wache in der Lobby, die können unten Bescheid sagen." Die junge Frau lächelte den attraktiven Mann an.
„Vielen Dank, sie haben mir sehr geholfen", sagte Catherine/Kyle zu der Agentin und streckte ihr die Hand hin, die sie ergriff und schüttelte. Dann drehte er sich herum und Eilte zum Eingang. Als Catherine/Kyle kurz im Eingangsbereich außer Sicht war, verwandelte sie sich in die junge Agentin. Zielstrebig ging sie in Richtung Kellertreppe.
„Schon wieder zurück Agent?" Rief einer der Wachmänner.
Die junge Agentin drehte den Kopf und lächelte. „Muss nur kurz nach Unten, hab noch was vergessen."
Noch bevor der Wachmann weiterreden konnte klangen irgendwo über ihnen Schüsse auf. Die Agentin eilte die Treppe herunter. Sie hielt sich nicht damit auf, die gesicherten Tür auf normalem Weg öffnen zu wollen sondern riss sie einfach aus dem Schloss. Der Wachmann hinter der Tür war zu überrascht um zu reagieren bevor er bewusstlos zu Boden ging.
In diesem Moment nahm sie mit ihrem überempfindlichen Gehör Kampfgeräusche wahr. Sofort eilte sie zu der entsprechenden Tür und durchbrach das Schloss. Sie sah den T888 wie er sich breitbeinig über Cameron stehend Agent Aldridge zuwandte, der in der Ecke hinter einem umgestürzten Tisch hockte und ihr zurief: „Rennen sie Weg!"
Kapitel 3
Cameron rannte mit Agent Aldridge im Schlepptau in Richtung Treppe als plötzlich das Licht ausging. Ohne sich daran zu stören lief sie die Treppe hoch und hinaus zum Wagen. Sie schubste Agent Aldridge auf die Ladefläche, nachdem sie ihm die Waffe abgenommen hatte.
Als er sich reorientiert hatte erkannte er Sarah Connor, die ihn kritisch anblickte. „Hallo lustiger Junge. Na, was nun? Cameron, alles klar?" Fragte sie in Richtung Cameron.
„Kein nennenswerter Schaden" beteuerte diese Emotionslos.
Mit einem Blick zu Cameron, die vor der Ladefläche stand nickte er eindringlich. „Ich habe bereits gesagt, dass ich ihnen glaube.
„Sie haben mit eigenen Augen gesehen, was ich damals versucht habe den Menschen klar zu machen. Wenn wir diese Maschinen, wenn wir Skynet nicht stoppen wird in zwei Jahre die Welt untergehen.
Agent Aldridges Blick war starr auf Cameron gerichtet. „Wie passt Sie...Es...was auch immer ins Bild.
Sarah blickte auf Cameron. „SIE und ihr Name ist Cameron...Connor." Das letzte Wort war fast nur noch ein Flüstern.
Camerons Kopf ruckte herum. Ihre Augen waren weit aufgerissen. Ein Mix aus Emotionen huschte über ihr Gesicht. Dann sah sie wieder in Richtung FBI-Gebäude und lief dann darauf zu.
„Nun, Agent Aldridge. Wie auch bei uns Menschen gibt es auch bei den Maschinen gut und Böse und Cameron ist eine von den Guten."
In diesem Moment tauchte Cameron an der Ladefläche auf. Sie trug den Körper des Triple Eight . Sie warf seinen abgetrennten Kopf zuerst auf die Ladefläche, bevor sie den schweren Körper ablegte.
Agent Aldridge zuckte vor dem heranrollenden Kopf zurück. Sein Gesicht hatte in Sekundenbruchteilen einen grünlichen Farbton angenommen und er musste sich offensichtlich beherrschen nicht zu würgen. Sarah beobachtete die ganze Zeit das Gesicht des Mannes. Auch als dieser sich wieder gefangen hatte und den Kopf des Triple Eight ergriff, um ihn sich genauer anzusehen sagte sie nichts.
Aldridge besah sich den Kopf von allen Seiten. Besonderes Interesse hatte er an dem abgetrennten Halsstück. „Warum haben sie Soetwas nicht schon vorher jemandem gezeigt." Sagte er und blickte Sarah fragend an.
Sarah sah gedankenverloren auf den Kopf in Agent Aldridges Händen. „Ursprünglich wollten wir verhindern, das diese Technologie in die falschen Hände gerät und die Maschinen rückwärtsentwickelt werden, so wie das damals bei Myles Dyson und Cyberdyne passiert ist."
„Deswegen haben sie Myles Dyson getötet und Cyberdyne komplett zerstört."
Sarah hatte jetzt einen verärgerten Ausdruck im Gesicht. „Ich habe Myles nicht getötet!" Rief sie aufgebracht. „Einer musste den Zünder betätigen und Myles war so schwer verletzt, dass er sich freiwillig gemeldet hat. Nur so konnten John ich und die Maschine entkommen."
„Was ist damals mit der Maschine passiert?" Fragte Agent Aldridge jetzt. Er wollte soviel erfahren wie möglich solange Sarah gesprächig war.
„Nachdem wir den T1000 in den flüssigen Stahl geworfen hatten..."
„Moment bitte was ist ein T1000?" Warf Aldridge ein.
Sarah holte tief Luft. „Ein T1000 ist eine fortschrittlichere Maschine. Sie kann jede Person nachbilden, die sie berührt. Dem Nachfolgemodell T1001 sind sie wohl vorhin begegnet. Der Blonden Agentin geht es übrigens gut. Sie wird nur einiges zu erklären haben, wenn sie zurückkehrt." Jetzt lächelte Sarah. „Wo war ich? Ach ja, der T800, wir nannten ihn Onkel Bob, war schwer beschädigt. Außerdem wusste er, dass in seinem Kopf auch noch ein weiterer Chip existiert. Also lies er sich von mir in den geschmolzenen Stahl herablassen."
Agent Aldridge kratzte sich am Kinn. „Sie sagten, in zwei Jahren geht die Welt unter. Nach ihrer damaligen Aussage hätte dieser Tag viel früher eintreten müssen."
Sarah atmete tief ein. „Durch die Zerstörung von Cyberdyne hatten wir den Tag des jüngsten Gerichts aufgehalten, so dachten wir jedenfalls. 1999 in Red Valley tauchten dann plötzlich zwei Maschinen auf, eine um meinen Sohn zu töten. Cameron, um ihn zu beschützen. Alles was wir dachten gestoppt zu haben ging von vorne los."
„Warum sehen sie Heute noch genauso Jung aus wie in der Bank 1999?" Fragte Aldridge noch schnell.
„Sie sind gut, schnell Fragen, damit ich meine Lust zu antworten nicht verliere." Sagte Sarah mit einem wissenden Lächeln. Sie hob die Hand, als Aldridge widersprechen wollte. „Nun lassen sie mich antworten, denn dafür bin ich hier. Um der Maschine zu entkommen haben wir einen Zeitsprung nach 2007 gemacht." Sarah beobachtete jetzt genau Agent Aldridges Gesicht. Sie konnte förmlich sehen, wie die Rädchen in seinem Kopf ineinandergriffen.
„Deshalb sind sie auch mitten auf der Straße nackt aufgetaucht." Sagte er jetzt lächelnd. „Ich habe das zufällig gesehen. Das steht noch nichteinmal in den FBI Akten. Da hat James Ellison nicht so gute Arbeit geleistet." Ergänzte er noch mit einem Grinsen.
Sarah schüttelte jetzt lächelnd den Kopf. „James El..."
Sarah wurde durch ein Krachen und dann durch ein Scheppern unterbrochen. Beide hasteten zum Ende de Ladefläche. Mitten auf der Straße lag der Körper des zweiten Tripple Eight. In dem zerborstenen Fenster sahen sie die Blonde Agentin, die jetzt aus dem ersten Stock auf die Straße sprang. Cameron lief zu dem Körper, dessen Kopf auf den Rücken gedreht war. Außerdem fehlte der Chip, wie Cameron mit einem Blick feststellte. Sie griff sich die Beine der Maschine, während sich der T1001 den Oberkörper griff. Sie warfen den Körper zu dem Anderen auf die Ladefläche und verriegelten diese.
Der T1001 immer noch in der Gestalt der Agentin drehte sich zu Agent Aldridge herum. „Es gibt Tote und Verletzte auf der ersten Etage. Sie sollten dort helfen." Nach diesen Worten ging die Maschine nach Vorne und stieg ein.
Cameron reichte dem verblüfften Aldridge die Hand, die dieser auch schüttelte. „War nett mit ihnen Agent." Nach diesen Worten ging sie ebenfalls nach Vorne. Sie öffnete die Beifahrertür, stieg aber noch nicht ein. Stattdessen hielt sie die hintere Tür auf, und wartete auf Sarah. Der Motor wurde angelassen.
Sarah sah Agent Aldridge neugierig an, da dieser auf die Hand starrte, die Cameron geschüttelt hatte. „Agent, ich hoffe unsere nächste Begegnung erfolgt unter besseren Umständen. Wir werden uns bei Ihnen melden." Sagte Sarah klopfte dem Mann noch gönnerhaft auf die Schulter bevor sie nach vorne ging. Cameron und Sarah stiegen ein, noch bevor Sarah die Tür geschlossen hatte rief sie : „Los!"
Kapitel 4
John Fuhr den Lkw zurück zum Einkaufszentrum, an dem noch der andere Wagen stand. „Cam, ist Alles in Ordnung?"
Cameron sah zu ihm hinüber und legte ihre Hand kurz auf seinen Oberschenkel. „Es ist Alles in Ordnung. Ich bin nicht weniger unzerstörbar als früher." Sie lächelte ihn an.
John drückte kurz ihre Hand. „Das macht es nicht weniger unangenehm für mich. Ich mache mir ständig Sorgen um Dich."
Cameron lächelte nur und beugte sich kurz zu ihm herüber, um ihm einen Kuss auf die Wange zu geben. Woraufhin John lächelte.
Am Einkaufszentrum stieg Cameron aus, sah sich kurz um und ging dann zum Wagen. Da sie den Schlüssel beim FBI abgeben musste, öffnete sie die Tür einfach, indem sie die Scheibe einschlug. Dann schloss sie den Wagen kurz. Sie fuhr dann hinter John her nach Hause.
Als sie am späten Abend Hand in Hand hinter Riley, Sarah und Catherine das Haus betraten sah Cameron John einen Augenblick an, bevor sie den Kopf senkte. „John?" Fragte sie leise.
„Was ist denn?" Fragte John nachdem er sich ihr zugewandt hatte.
„Ich würde lieber Cheri bitten aber die schläft sicher schon... Ach das hat auch Zeit bis Morgen." Noch immer sah sie ihn nicht an.
„Cam, was ist denn los?" John war beunruhigt.
„Na, ich habe doch Kugeln im Rücken aber ich möchte nicht, dass Du mich so siehst." Sagte Cameron leise.
John ergriff ihr Gesicht mit beiden Händen und zog ihren Kopf hoch, so dass sie ihn ansah. „Cameron", sagte er mit ernsthaftem Ton, „das ist eines der wenigen Dinge, die ich für dich tun kann Lass uns hoch gehen in dein Zimmer." John hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen, bevor er ihre Hand ergriff und sie hinter sich her zog.
Oben in ihrem Zimmer ging Cameron zum Bett und setzte sich, während John ins Bad ging um den Erste-Hilfe Kasten zu holen. Als er in das Zimmer zurückkehrte wäre er fast über seine Füße gestolpert. Cameron saß auf dem Bett, oben herum nur noch mit einem BH bekleidet. „John, würdest Du bitte die Türen abschließen, nicht das Savannah plötzlich hereinkommt.
John zog die Badezimmertür hinter sich zu und verriegelte diese. Dann ging er zur Zimmertür, und verriegelte diese ebenfalls. Er lehnte sich einen Augenblick mit dem Kopf gegen die Tür und holte tief Luft, bevor er zum Bett ging und sich hinter Cameron setzte. Er entfernte routiniert die ersten 5 Kugeln und verklebte die Wunden mit Verbandzeug. Als er nicht mehr weitermachte fragte Cameron, „John, da sind noch zwei Einschüsse."
„Ja, ich weiß aber..." John zögerte. „...aber die sind durch den BH gegangen.
Cameron überlegte eine Sekunde „Ich verstehe." Sagte sie. Dann griff sie nach hinten und hakte ihren BH auf, damit John auch diese Verletzungen behandeln konnte.
„So," sagte John als er fertig war. Er lies seine Finger gedankenverloren über Camerons Schultern und Rücken gleiten.
„Danke John." Sagte Cameron leise.
John erhob sich und ging ohne sich umzudrehen zur Tür. Noch bevor er aufschließen konnte landeten Camerons Hände rechts und links seines Kopfes an der Tür. Er drehte sich in ihrer Quasi Umarmung herum und presste seinen Rücken gegen die Tür. „Was...?"
Da stand sie vor ihm, wie er sie schon vor seiner Zeitreise in dem Hotelzimmer gesehen hatte. Ihm war plötzlich heiß und er konnte spüren wie das Blut durch seine Adern rauschte.
„Frag nicht so dumm," sagte Cameron mit flackerndem Blick. Dann berührten ihre Lippen die seinen. Aus der Berührung der Lippen wurde schnell mehr als sie ihren Körper gegen seinen Presste.
Dann spürte er, wie ihre Hände von seinem Kopf nach Unten wanderten. Sie griff seine Hände und geleitete sie an ihrem Körper hoch, bis seine Finger die sensiblen Erhöhungen berührten, wobei sie scharf einatmete. Dann ergriff sie sein T-Shirt an der Brust und zerfetzte es. Schließlich griff sie an seinem Rücken nach Unten an seinen Po und hob ihn einfach hoch. Sie trug ihn ohne Probleme zum Bett, wo sie ihn sanft absetzte, ohne den Kuss auch nur eine Sekunde zu unterbrechen.
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Sarah erwachte aus einem leichten Schlaf. Sie sah auf die Uhr. Es war 3.29 Uhr. Plötzlich hörte sie einen Schrei. „CAMERON! CAMERON NEIN!
Sarah sprang auf und griff sich ihre Waffe. Sie rannte so schnell sie konnte nach oben und riss die Tür zu Camerons Zimmer auf. Was sie sah lies das Blut in ihren Adern gefrieren. Cameron lag fast nackt auf dem Bett. John kniete neben ihr und hielt krampfhaft ihre Hand. Ihr Körper zuckte konvulsivisch. Ihre Augen leuchteten grell Blau. Dann ein letztes Aufbäumen und ein Knall ertönte. Eine Stichflamme schoss aus ihrem Kopf an der Stelle, an der ihr Chip saß. Bei dem Knall zuckte die Hand, die John hielt aus seiner Umklammerung zurück und schoss vor. Die Hand drang direkt in seinen Brustkorb ein.
Kapitel 5
Sarah fuhr mit einem leisen Schrei hoch. Savannah, die vor ihrem Bett stand zuckte erschrocken zurück.
Dann erkannte Sarah, dass es wieder mal ein Albtraum gewesen war. „Savannah, was machst Du hier?" Als sie das verschreckte Gesicht des rothaarigen Mädchens sah, fügte sie noch „Keine Angst Süße, war nur ein Albtraum" hinzu.
Als Savannah schüchtern einen Schritt nach vorne machte aber immer noch nicht antwortete sondern nur ihren Teddy umklammert hielt sah sie kurz auf die Uhr. 12.39 Uhr las sie. Dann fragte sie erneut. „Was machst Du hier, du solltest längst Schlafen?" Ohne zu antworten kroch Savannah zu ihr aufs Bett und umarmte sie heftig.
„Ich hab Angst, da kommen so komische Geräusche aus Camerons Zimmer." Sagte Savannah in Sarahs Arm.
Sarah hob den Kopf und lauschte, konnte aber nichts hören. „Pass auf, ich gehe nachsehen und du bleibst solange hier.
Savannah nickte und löste sich von Sarah. Sarah ging die Treppe hoch und blieb vor Camerons Tür stehen. Sie hob die Hand und wollte klopfen, als sie von drinnen sehr Charakteristische Geräusche hörte, die in einem spitzen Schrei endeten. Als sie das hörte, stolperte sie einen Schritt zurück. Wie gebannt stand sie eine Zeit lang auf der Stelle. Sie löste sich erst aus ihrer Erstarrung, als sie aus dem Zimmer zunächst ein Kichern und dann leise Stimmen hörte. Dann ging sie schnell in Richtung Treppe, als sich hinter ihr eine Tür öffnete.
Eine verschlafene Riley sah kurz heraus. Sarah legte einen Finger an die Lippen worauf Riley nickte und wieder verschwand. Als Sarah zurück in ihr Zimmer kam blieb sie einen Augenblick an der Tür stehen.
Savannah lag zusammengerollt in der Mitte des Bettes und schlief. Sarah schlüpfte unter ihre Decke, die sie ebenfalls über Savannah ausbreitete. Im Halbschlaf robbte das Mädchen näher an Sarah heran und kuschelte sich an sie. Sarah zögerte kurz bevor sie lächelnd einen Arm um das Mädchen legte. Den Rest der Nacht schlief sie daraufhin ohne Albträume.
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Am Morgen stand Sarah bereits eine halbe Stunde in der Küche, als John und Cameron hereinkamen. Sarah fiel sofort das wie hypnotisiert wirkende Lächeln der Beiden auf. Hand in Hand setzten sie sich nebeneinander an den Tisch und sahen sich wortlos an. Sarah setzte je einen Teller mit Pancakes vor die Beiden.
Gedankenverloren mit jeweils einer Hand Spritzten die Beiden zunächst Sirup darüber und teilten dann einzelne Bissen ab, die sie sich gegenseitig in den Mund stopften.
Sarah sah grimmig lächelnd zu. Dann griff sie in ihre Tasche, nahm ihre Tasse Kaffee und setzte sich den Beiden gegenüber hin. Schließlich stellte sie vor jeden der Beiden eine Schachtel hin, die diese aber zunächst nicht beachteten. Erst als sich Sarah lautstark räusperte fielen Johns und Camerons Blicke zunächst auf Sarah und dann auf die Schachteln.
Johns riss die Augen auf als er die Aufschrift las. „KONDOME !" Rief er ungläubig. "Mom was zum….?"
„Ihr müsst euch schützen." Unterbrach Sarah barsch.
Kapitel 6
„Mom aber...", dann fiel sein Blick auf die andere Schachtel, die Cameron sprachlos in der Hand hielt. –Antibabypille- stand darauf.
Cameron sagte zunächst kein Wort, sie starrte nur immer wieder die Schachtel und Sarah im Wechsel an.
John fuhr mit der Hand durch seine Haare. „Mom, das ist komplett verrückt. Cameron kann doch nicht schwanger werden."
„Ich bin eine Maschine und deshalb selbstverständlich unfruchtbar", warf Cameron jetzt ein.
Sarah lächelte jetzt grimmig. „Ich sehe Blechmann, du kennst dich selber auch nicht so richtig."
Rückblende:
6 Monate zuvor
kleines Motel nähe Zeira Corp.
Ein Klopfen an der Tür schreckte Sarah aus ihren Gedanken. Sie nahm die Waffe vom Tisch und postierte sich neben der Tür. „Ja?" Fragte sie laut.
„James Ellison." Erklang eine bekannte Stimme von der anderen Seite.
Sarah öffnete die Türe, drehte Ellison den Rücken zu, legte die Waffe auf den Tisch und stellte sich wieder ans Fenster. „Wie weit sind wir?" Fragte sie.
James Ellison warf nur einen flüchtigen Blick auf die Waffe. „Mr. Murch kommt gut voran aber der Arzt..."
„Arzt?" Sarah drehte sich mit einem fragenden Gesichtsausdruck herum herum.
„Für Cameron, sie..."
„ES!" rief sie, „ES braucht einen Mechaniker aber bestimmt keinen Arzt." Sagte sie bestimmt.
„Das dachte Mr. Murch auch. Nachdem er John–Henry repariert hatte, dachte er das wäre bei Cameron ein Kinderspiel. Einfach die Geschosse entfernen und gut ist."
„Aber?" Fragte Sarah jetzt neugierig.
James Ellison Blick pendelte zwischen dem Fenster und Sarahs Gesicht. „Aber dann fand er etwas, was uns dazu brachte einen Arzt hinzuzuziehen."
„Und was soll das sein? Was kann ein Arzt schon an einer Killermaschine heilen?" Sarah klang mehr und mehr genervt.
„Sie besitzt innere Organe", sagte James Ellison kurz
„Organe? Was denn für Organe?" Sarah hatte ungläubig die Augen aufgerissen.
„Eine kleine Lunge, ein Art Verdauungssystem und ..." James Ellison war verstummt.
„Und?" Fragte Sarah drängend.
James Ellison holte tief Luft bevor er weiter sprach. „Sarah, ich bin ein gläubiger Mann aber das widerspricht Allem, woran ich glaube. Ich bin damit komplett überfordert."
„Na was denn nun."
James Ellison sah ihr jetzt intensiv in die Augen. „Cameron, die Maschine besitzt Organe zur Reproduktion."
Sarah stolperte rückwärts und fiel in einen Stuhl. Sie musste schlucken und ein paar mal tief Luft holen bevor sie wieder sprechen konnte. „R...reproduktion", stammelte sie.
„Sie kann kein Kind austragen aber es ist alles vorhanden, um Eizellen zu erzeugen sagt der Arzt. Ich weiß nicht, wie ich das mit meinem Glauben in Einklang bringen soll", Sagte er verzweifelt.
„Und ich erst." Sarah dachte über die Konsequenzen nach. Dann fasste sie einen Entschluss. „Arbeiten sofort einstellen. Ich bereite Thermit vor, wir werden sie umgehend zerstören.
Kapitel 7
Sarah trank einen Schluck Kaffee und beobachtete über den Tassenrand wie John und Cameron reagierten.
„Aber..." John fehlten die richtigen Worte.
Cameron hatte eine Reihe von Emotionen im Gesicht. Dann senkte sie ihren Kopf und starrte auf die Schachtel in ihrer Hand. „Warum wolltest Du mich gerade in diesem Moment zerstören?"
Sarah senkte den Kopf und starrte einen Augenblick auf die Tasse, die sie mit beiden Händen umklammert hielt. „Je Menschlicher Du wurdest um so mehr Angst hatte ich, meinen Sohn an Dich zu verlieren. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht begriffen oder eher begreifen wollen, dass es schon zu spät war. Dass mein Sohn"; jetzt sah sie John an, „Dir bereits hoffnungslos verfallen war. Ich wollte Alles tun, um John vor Dir zu beschützen."
John saß einen Augenblick sprachlos da. Er sah zuerst zu Cameron, die die Schachtel anstarrte und dann erst zu seiner Mutter. „Mom, warum hast Du es nicht getan? Warum hast Du Cameron nicht getötet?"
„Aus dem gleichen Grund, aus dem ich Cameron nicht vorher schon mit Dereks Kanone erwartet habe. Weil Du mir niemals verziehen hättest." Sagte Sarah und blickte wieder auf ihre Kaffeetasse. Jetzt streckte sie die Hand aus und griff nach Camerons. „Du hattest Unrecht."
Cameron hob den Blick und sah Sarah jetzt fragend in die Augen.
Sarah setzte jetzt eine ernsthafte Mine auf. „Niemals und unter gar keinen irgendwie gearteten Umständen darf John alleine sein. Ich erwarte, nein ich verlange von Dir, dass Du immer bei ihm bleibst.
John sah zwischen den Beiden hin und her. „Wovon redet Ihr, warum sollte ich alleine sein?"
Cameron drehte den Kopf und sah John jetzt in die Augen. „Ich sagte einmal zu Sarah, dass wir Alle eine Gefahr für dich sind, weil Du dich um uns sorgst und dass du deshalb eine Gefahr für Dich selbst bist. Und dass es eines Tages dein Schicksal sein würde alleine zu sein. Aber ich hatte Unrecht. Wir"; dabei legte sie ihre rechte Hand auf Sarahs, die ihre linke hielt, „werden immer für Dich da sein. Ich liebe Dich zu sehr, um dich verlassen zu können.
Johns Augen begannen in Tränen zu schwimmen, als plötzlich Riley und Savannah die Küche betraten. Rileys Augen weiteten sich, als sie die Schachteln auf dem Tisch erblickte. Sie traute sich aber nicht danach zu fragen zumal John und Cameron die Schachteln sofort unter dem Tisch verschwinden ließen.
Sarah zog ihre Hand von Camerons weg und stand auf, um die nächsten Pancakes in die Pfanne zu werfen. Savannah begrüßte zuerst John, indem sie ihn an sich drückte und dann das Selbe bei Cameron zu tun. Während Das rothaarige Mädchen Cameron umarmte streichelte John durch ihren roten Haarschopf und beobachtete intensiv Cameron, die das Mädchen ebenso herzlich umarmte. Cameron hob den Blick und sah in Johns lächelnde Augen, während eine einzelne Träne über ihr lächelndes Gesicht lief.
Kapitel 8
Eine Stunde später trafen sich alle im Untergeschoss bei John-Henry.
John-Henry lächelte die eintreffenden an. Cameron küsste ihn sogar auf die Wange. „Ich habe Berechnungen zu unseren Erfolgsaussichten in Bezug auf das zurückschlagen meines Bruders angestellt."
Jetzt war alle Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet. „Unsere Erfolgsaussichten liegen bei 21,2 Prozent. Mein Bruder existiert bereits und trachtet danach die Macht zu übernehmen. Er hat sich bereits etabliert. Ein Computerkern existiert nicht. Skynet in der Zukunft ist eine reine Software. Die Zerstörung einzelner Großrechner schwächt meinen Bruder eine Zeit lang, kann ihn aber letztendlich nicht aufhalten.
„Also, was sollen wir tun?" Fragte John deprimiert, während Cameron eine Hand tröstend auf seine Schulter legte."
Miss Weaver und ich sind der Meinung, dass wir dem Widerstand einen, wie sagen die Menschen, -fliegenden Start- geben sollten.
Sarah und John sahen sich an, Derek und Cheri schüttelten nur die Köpfe.
Catherine Weaver lächelte, „John-Henry hat angefangen im ganzen Land nach Bunkeranlagen zu suchen, die für unseren Plänen dienlich sind. Er hat außerdem angefangen nach Hinweisen auf Leute zu suchen, die auf unserer Seite stehen.
„Und wie macht er das, wonach suchen wir? Da werden ja wohl kaum Leute sein die rufen: -Huhu, wir wollen dem Widerstand unter John Connor und seinen Metallfreunden beitreten.- Sarah schien nicht nur verwirrt, nein so langsam wurde sie ungehalten.
„Miss Connor, ich suche in der Tat nach Leuten, die sich dahingehend geäußert haben."
Jetzt war Sarah tatsächlich verwirrt, „aber...wie?"
„Insbesondere in letzter Zeit wird der Name Sarah Connor in einschlägigen Diskussionsforen ständig erwähnt. Es gibt natürlich Menschen die der Geschichte nicht glauben aber ebensolche, die Glauben oder zumindest die Möglichkeit einräumen, dass Skynet und die Maschinen tatsächlich existieren. Sagte John-Henry in seiner unnachahmlichen Art.
„Aber die Details meiner Geschichte sind doch nie an die Öffentlichkeit gedrungen und wir haben immer alle Beweise vernichtet. Wer hat denn den Menschen von Skynet und den Maschinen erzählt?"
John-Henry lächelte Sarah an, „das war ich."
Kapitel 9
„WAAAAAS!?" Sarah war förmlich vom Stuhl gesprungen. „Du hast was getan?"
„In der tat habe ich schon vor 6 Monaten damit angefangen in diversen Internetforen über Sarah Connor zu berichten."
Sarah lies sich zurück auf den Stuhl fallen „25 Jahre. 25 Jahre konnte ich alles über Skynet und die Maschinen geheimhalten und dann kommt so eine Blechbüchse und macht Alles zunichte." Sarah schüttelte nur den Kopf.
Catherine Weaver war die Verzweiflung in Sarahs Stimme nicht entgangen. „Sarah, es war gut und richtig alles geheimzuhalten. Nun aber da John-Henrys Bruder auf der Welt ist und schon die Kontrolle über einige Maschinen hat ist es unnötig Alles noch länger geheimzuhalten."
„Aber..."
John-Henry unterbrach Sarah indem er sich urplötzlich steil aufrichtete. „Mein Bruder sucht nach mir, Firewall... hält... stand. Cameron... tracking."
Cameron ging schnell zum Regal hinter John Henry. Zu Johns schierem Entsetzen zog Cameron ein Messer aus der Tasche und schnitt sich in den Hinterkopf. John sprang auf, als sie ein loses Kabel vom Regal nahm und in ihren Hinterkopf steckte. Kurze zeit später begannen ihre Augen zu leuchten. „Signal aufgenommen ich suche...bitte warten...bitte warten...Signal verloren. Tut mir Leid John Henry ich habe das Signal irgendwo in Europa verloren."
„Danke Cameron, war nur ein Versuch. Hat er dich bemerkt?" Fragte John Henry
„Ich denke nicht" Entgegnete Cameron. John, ich..."
Aber John war herumgefahren und verlies schnell den Raum. Cameron, noch immer das Kabel an ihrem Hinterkopf, sah zu Sarah hinüber, die den Blick erwiderte und nur verzweifelt mit dem Kopf schüttelte. Cameron lies den Kopf hängen und löste die Kabelverbindung. Dann folgte sie John. Sie fand ihn an der Klippe. Er saß auf dem Begrenzungszaun und starrte zu Riley und Savannah hinüber, die auf dem kleinen Spielplatz waren und schaukelten.
Cameron blieb schließlich neben John stehen und hob eine Hand, um ihn zu berühren.
„Ich hatte fast vergessen was Du bist," sagte er plötzlich, „Ich vergesse, dass Du ein Computer auf zwei Beinen bist. Jetzt sah er sie an. „Letzte Nacht warst Du so real und dann..., dann steckst Du Dir ein Kabel in den Kopf", John schüttelte den Kopf. Er stand auf und ging in Richtung des Hauses. Als er neben ihr war blieb er noch einmal stehen. „Das ist einfach zu Viel für mich." Sagte er mit hängendem Kopf, Tränen in den Augen und zittriger Stimme ohne sie anzusehen.
Zurück blieb eine Cameron mit aufgerissenen Augen. „John..." war alles was sie sagen konnte. Er aber ging zurück ins Haus und Cameron lies den Kopf hängen und setzte sich auf den Rasen mit dem Rücken an den Zaun gelehnt.
Riley, die die ganze Szene mitangesehen hatte kam herüber. Nach einigen Augenblicken setzte sie sich neben Cameron. Sie zögerte einen Augenblick, bevor sie einen Arm um Camerons Schulter legte. Minutenlang saßen sie nur so da. Dann drehte Cameron den Kopf und sah Riley an. Tränen standen in ihren Augen. Sie sah in Rileys verständnisvolles Gesicht und schließlich barg sie ihr Gesicht an Rileys Schulter und weinte lautlos.
(Ende Episode 3.10)
