Hallihallo, es gibt ein neues Kapitel. Durch irgendetwas habe ich keine Mail auf die Reviews bekommen, deswegen habe ich erst jetzt bemerkt, dass ein neues Kapitel fällig ist.

Es ist doch toll, einen festen Leserkreis zu haben! Tja Hermina, dann muss ich dir eben immer so danken: Nur für dich diesmal das 10 Kapitel, es ist dir gewidmet!! Mrs. Moony-Lupin, ich wollte dich nicht erschrecken, und hier ist der Rückblick. Liebste Akiba... der Traum hat in sofern eine Bedeutung, dass es die Gefahren für Harry ein wenig deutlicher macht, und damit auch den Kummer für Ginny. Und sollten schwangere Frauen nicht sorgenfrei schwanger sein? Natürlich ist dieser Traum wichtig...

Und hier geht es weiter, viel Spaß beim Lesen:


10. Traum

Ginny war gerade nach Hause gekommen. Vor zwei Monaten hatte Hermine ihr angeboten, mit in die Wohnung zu ziehen und jetzt hatte sie endlich die gewünschten Vorhänge für das Schlafzimmer gefunden.

Mit dem Stoff in der Hand und den Augen darauf ging sie in das mittlerweile schön eingerichtete Zimmer und wollte gerade anfangen, die Schlaufen auf die Gardinenstange zu hängen, als ihr die Erhebung in der Bettdecke auffiel.

Vorsichtig näherte sie sich dem Bett und zog den Zauberstab, um den Hügel in ihrem Bett anzustupsen. Kaum hatte sie hineingepiekst setzte sich ein junger Mann kerzengerade auf und blinzelte im Zimmer umher.

Ginny lachte laut auf und setzte sich aufs Bett um nicht vor Lachen umzukippen.

Harry! Du liegst ja in meinem Bett!"

Verblüfft schaute Harry sich erneut um.

Tatsächlich. Mir kam es irgendwie komisch vor. So ein anderer, aber unheimlich vertrauter Geruch!"

Überrascht hörte Ginny auf zu lachen. Seine Stimme klang seltsam weich. Sie krabbelte näher an ihn heran.

Und warum hast du nicht bemerkt, dass das nicht dein Zimmer ist? Seit wann wohnst du überhaupt hier?"

Nachdenklich kratzte Harry sich am Kopf und lehnte sich an das Rückenteil des Bettes.

Hermine hat gesagt, wenn ich müde bin kann ich gerne in ihrem Bett schlafen. Normalerweise wohne ich ja in Sirius' Haus, aber ich muss manchmal den Ankunftsort beim Apparieren ändern. Also komme ich in diese Wohnung. Vor ein paar Wochen war ich das letzte Mal hier und da stand dieses Zimmer noch leer. Da habe ich auch auf dem Sofa geschlafen."

Harry, wenn du magst, kannst du gerne weiterschlafen. Ich höre immer von Hermine, dass du schwierige Aufträge hast. Ich würde verstehen, wenn du Schlaf brauchst."

Aber Harry antwortete nicht gleich. Liebevoll sah er Ginny an und setzte mehrmals an, etwas zu sagen, überlegte es sich jedoch immer wieder anders. Schließlich sagte er: „Ich würde sehr gerne weiterschlafen. Doch irgendwie kommt mir das hier komisch vor. Wir haben uns vor gar nicht so langer Zeit getrennt. Soll ich wirklich in deinem Bett schlafen?"

Das war natürlich ein Argument, und Ginny fühlte sich plötzlich etwas unwohl. Natürlich waren ihre Gefühle für Harry noch nicht erloschen und es wäre schwer, abends auf einem Kissen zu schlafen, was nach ihm roch. Andererseits wollte sie ihm keine Umstände machen, nur weil sie noch verliebt in ihn war.

Sie hatte auf einmal das dringende Bedürfnis, vom Bett aufzustehen und zur Zimmerwand zu gehen, weiter weg von Harry auf jeden Fall. Die Situation erinnerte sie an ihre erste Nacht mit Harry, wo sie ihn auch nachts besucht hatte. In Sirius' Haus. Es war eine sehr schöne Nacht geworden.

Harry schien an das Gleiche zu denken. Verlegen wollte er aus dem Bett aufstehen, aber Ginny sprang eher auf und ging zur Zimmertür. Sie erreichten sie gleichzeitig und verlegen standen sie dort ein paar Augenblicke, ohne etwas zu sagen.

Dann hob Harry die Hand und strich an Ginnys Haaren entlang, streifte dabei ihre Schulter und Ginny bekam eine Gänsehaut.

Harry…", flüsterte sie.

Er sagte nichts, sondern schloss die Tür, nahm Ginny auf den Arm und trug sie zum Bett.

Ginny schloss die Augen. Sie hatte erst einmal mit ihm geschlafen, aber es war wunderschön gewesen.

Langsam zogen sie sich gegenseitig aus und küssten sich zwischendurch immer wieder länger. Schnell waren sie sehr erregt und Ginny bemerkte verlegen die dicke Beule in Harrys Hose.

Ähm, Harry?"

Harry schaute sie an, und ihr wurde ganz flau im Magen und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals.

Ich wollte eigentlich nicht gleich schwanger werden. Hast du…?"

Harry nickte und kramte in seiner Hosentasche. Stolz beförderte er ein Kondom heraus und legte es auf das Kissen neben Ginnys Kopf. Ginny lächelte zufrieden und ließ sich fallen.

Sie zog ihm die Hose aus und er legte sich auf sie, beide noch in Unterwäsche.

Sanft drückte er seine Hüfte gegen ihre und sie stöhnten beide auf. Kaum konnten sie es erwarten, sich ganz auszuziehen.

Bevor Harry in sie eindringen konnte, wollte Ginny noch unter die Decke, denn bisher hatte das Liebesspiel auf der Decke stattgefunden.

Ungeschickt krochen sie unter die Decke und Ginny merkte Harry an, wie nervös und erregt er war. Man sah es ihm auch an…

Endlich vereinten sie sich.

Ginny kam es so vor, als hätte Harry schon sehr lange auf diesen Augenblick gewartet. Er seufzte zufrieden als er in sie glitt und Ginny konnte ein Lächeln nicht verkneifen.

Nach ein paar Bewegungen kam er schon. Verzweifelt sah er sie an und legte sich neben sie.

Es tut mir leid! Es ist schon eine Weile her…", versuchte er zu erklären.

Ginny verscheuchte die Frage, ob der Sex mit ihr der letzte vor diesem gewesen war. Sie wollte es nicht wissen. Ebenso verdrängte sie die Frage, ob sie nun wieder eine Beziehung hatten. Harry stand viel zu sehr unter Druck, und schließlich hatten sie sich aufgrund der gefährlichen Umstände getrennt. Es hatte sich nun kaum etwas zum Besseren gewendet und eine Beziehung wäre nicht sicherer.

Mit einem blutenden Herzen sah Ginny Harry beim erneuten Einschlafen zu. Als sie sicher war, dass er tief schlief stand sie auf, zog sich an und verließ die Wohnung ohne bestimmtes Ziel.


Das war ein Rückblick, und im nächstesn Kapitel geht es wieder um Ginnys Situation ein paar Monate später... freue mich auf eure Reviews!