Kapitel 10
Hi. I hope you like this chapter!
Ich sehe ihn mit Aufmerksamen Blick an. Er durchstöbert einen Schrank nach Pesto bis er fündig wird und sich zu mir umdreht.
„ Lo trovato! (Ich habe es gefunden!)", ruft er in nahezu perfekten Italienisch aus. WOW ich wusste gar nicht dass er Italienisch kann!
„ Bene (Gut)", entgegne ich ihm und er sieht mich verdutzt an.
„ Du kannst Italienisch?!", fragt er.
„ Ja", antworte ich beiläufig, vielleicht etwas zu beiläufig, also füge ich noch schnell hinzu, „ Meine Mutter ist halb Spanierin, halb Italienerin. Woher kannst du es? "
„ Mein „ Lehrer" (damit ist Mentor gemeint)und dein Vater?"
Aha er muss ziemlich gut aufgewachsen sein, denn so wie das sich anhört wurde er von zuhause unterrichtet.
„ Mein Vater? Der ist stolzer Pälzer."
„ Ok. Ich mache dir jetzt was zu essen", fährt er fort, während er den Herd anzündet, Wasser in einen Behälter schüttet, ihn auf den Herd stellt und die Nudeln dazu gibt.
Sein Herd ist ganz anders als meiner. Ok, ich habe auch einen uralten Gasherd aber seiner ist, so wie es aussieht, hochmodern. HALT STOPP EMILY OLIVER! Ich HATTE einen uralten Gasherd; nun ist er…verbrannt. Asche.
Plötzlich schießt mir etwas Schreckliches in den Kopf. ICH HABE IN DER LETZTEN ZEIT KEIN VERLANGEN NACH ALKOHOL GEHABT! WAS STELLT DIESER MANN MIT MIR AN!
Und noch etwas ist komisch. Jayden wächselt ständig das Thema. Das ist mir schon auf der Terrasse aufgefallen. Will er denn nichts über sich Preis geben?
Ich merke dass er mich beobachtet und werde automatisch rot. Ich werde ROT! Das wurde ich noch nie! Ok doch ich wurde es schon einmal aber nur weil ich wütend war! Ahhh dieser Jayden bringt mich noch zur Verzweiflung! Meine Gedanken sind ein einziges Chaos!
„ Was machst du? Ich meine Studierst du…oder Arbeitest du?", fragt er mich und setzt sich neben mich.
Unsere Blicke fangen sich und es fällt mir schwer mich von seinen wunderschönen Augen abzuwenden. Jetzt geht alles mit mir durch!
Verdammt ich möchte ihn küssen! Jetzt. Ihr. In diesem Moment. In diesem Penthaus. In dieser Lage. Während diesem Gefühl. „Verdammt küss mich!", schreit mein Unterbewusstsein doch es wird von ihm nicht gehört. Mann wieso versteht er nicht dass ich IHN küssen möchte! Ich möchte IHN küssen obwohl ich ihn gerademal einen Tag kenne! Oder noch nicht einmal einen GANZEN Tag. Verdammt dieser Mann ist der erste den ich wirklich küssen möchte! Sonst werde ICH immer geküsst, von andern Männern und ich möchte es eigentlich gar nicht, doch nun will ich geküsst werden!
NEIN! EMILY NEIN! REISS DICH ZUSAMMEN!
Er schaut mich belustigt an. Oh misst! Ich habe seine Frage noch nicht beantwortet. „ Hör auf zu Träumen!", schnauzt mich mein Unterbewusstsein an und verschränkt die Arme vor der Brust, „ Du machst doch sowieso nur wieder alles kaputt! Wie du es mit Allem tust!"
Ich zucke leicht zusammen.
„ Ich studiere die Kulturen aller Welt. Und nebenbei Kellnere ich auch."
Seine Mundwinkelt verzeihen sich zu einen netten Lächeln. Es ist nicht spöttisch. Nein es ist ein warmes Lächeln. OHHHHH wie mich sein Lächeln aus der Fassung bringt!
Jetzt möchte ICH aber auch etwas über IHN wissen!
„ Und was machst du?", frage ich ihn, neugierig auf das was jetzt kommen wird.
„ Ich bin Architekt", antwortet er knapp und erhebt sich um nach den Nudeln zu schauen.
OHHHHH diese ganzen Gefühlswechslungen machen mich noch verrückt!
Zuerst lache ich, danach bin ich wieder verwirrt, dann bin ich selbst sicher, DANN WILL ICH GEKÜSST WERDEN, und jetzt fühle ich mich ein wenig traurig weil er nicht mehr so nahe bei mir ist. Und ich habe immer noch keinen Durst auf Alkohol!
Was zum Teufel stellt dieser Mann mit mir an?!
Ich hoffe es hat euch gefallen. Ich werde versuchen bald ein nächstes Kapitel zu Aktualisieren. P.s. : Das mit dem lachen und verwirrt sein bezieht sich auf die vorherige Situation.
