Hier ein neuer/alter One Shot fuer euch. Das Wochenende war so voll gepackt das ich nicht dazu kam etwas Neues zu schreiben.

Danke danke fuer eure Reviews ich freu mich immer mega darueber.

Es war 1 Uhr morgens als Felicity den Keller des Verdants betrat. Sie hatte frei diese Nacht, Oliver und Diggle waren sich sicher diese Mission auch ohne sie zu schaffen. Felicity hatte sich nicht beklagt, sie war zwar gerne mit den Jungs zusammen, aber ein freier Abend hatte auch was fuer sich. Das einzige was sie wollte war eine Nachricht von Oliver und Dig das sie in Ordnung waren. Bis jetzt hatte sich keiner der beiden gemeldet, da Felicity so keine Ruhe finden konnte war sie zur Arrowzentrale gefahren um auf die Jungs zu warten.

Als sie die Treppe betrat wunderte sie sich, das Licht brannte und sie hoerte ein murmeln. Vorsichtig stieg sie hinunter und sah sich um, Oliver lag in seinen Trainingsklamotten auf der Couch und schlief. Er sprach im Schlaf, „Nein…. Nein…. Nicht ….aufhoeren", seine Haende waren zu Faeusten geballt, sein T-Shirt war getraenkt von seinem Schweiß. „Oliver, Oliver", vorsichtig griff das IT-Girl nach seinem Arm. Gefangen in seinem Traum griff er nach ihrem Arm und hielt ihn fest. „Oliver, Oliver wach auf, wach endlich auf ich bin es Felicity", schrie die Blondine ihn an, sie versuchte den Schmerz durch den Griff seiner Hand zu unterdruecken.

Der CEO vernahm eine Stimme aus weiter Ferne, war es Felicity? Konnte das wirklich sein, hatte sie ihn wieder auf der Insel gefunden? Nein das konnte nicht sein, er sah sich um. Das Gefangenenlager er war wieder dort, ein Traum. Seine Augen oeffneten sich und sein Puls raste. Oliver brauchte einen Moment um sich zu orientieren, sein Blick viel auf den Arm den er fest umklammert hatte, dann viel sein Blick auf Felicity. Er ließ den Arm los und sprang auf, „Felicity", er sprach ihren Namen anders aus als sonst, fast wie in einem Schockzustand, „Es … es… tut mir leid ich hab dir weh getan." Sie ging einen Schritt auf ihn zu und strich ihm sanft ueber die Wange, er wich zurueck, „Oliver du hast getraeumt, es ist alles gut, mir geht es gut." Er schuettelte den Kopf, aber sie ging erneut auf ihn zu und nahm seine Hand, „Komm zurueck auf die Couch und setz dich." Widerwillig ließ der Bogenschuetze sich zurueck zur Couch fuehren. Felicity holte eine Decke und eine Flasche Wasser. Oliver zog die Decke ueber seine Schultern und nahm einen großen Schluck aus der Flasche. „Erzaehl mir von deinem Traum", bat die Blondine. „Das kann ich nicht", gab er zurueck und schloss die Flasche, „was machst du eigentlich hier?" „Du hast dich nicht, also bin ich hier her gefahren um zu sehen ob ihr in Ordnung seid." „Und stattdessen faengst du dir ein blaues Handgelenk ein. Es tut mir leid", sagte er schuldbewusst. „Oliver es ist nichts passiert, ich werde es ueberleben. Erzaehl mir was du getraeumt hast. Du hast geschrien im Schlaf und gebeten das sie aufhoeren." Er atmete tief aus, „Ich war gefangen, nicht einmal oder zweimal … ich kann gar nicht sagen wie oft. Auf der Insel war es schlimm, es war im ersten Jahr dort", er schluckte hart. Felicity ließ ihn nicht aus den Augen, sie wusste dass er nicht gerne darueber sprach, es brachte schmerzvolle Erinnerungen fuer ihn hervor, aber er musste sich jemandem anvertrauen, denn sonst wuerden diese Alptraeume kein Ende nehmen. Sie griff nach seiner Hand und hielt sie fest, langsam begann er weiter zu erzaehlen. „Ich hatte einen Freund auf der Insel Yao Fei. Er hat mir viel bei gebracht, wie ich auf der Insel ueberleben kann wie ich mit dem Bogen umgehen kann. Eines Tages hatten mich Soldaten erwischt und brachten mich in ein Lager, sie wollten wissen ob ich Yao Fei gesehen hatte. Es war wie ein Instinkt von mir zu sagen nein, also fingen sie an mich zu schlagen." Felicity umschloss seine Hand fester und begann mit ihrem Daumen seinen Handruecken zu streicheln. „als sie nichts aus mir raus bekamen, haben sie mir diese Verletzungen verpassten", Oliver hob sein Shirt und deute auf die Narbe unterhalb seiner linken Brust und an seinem Bauch, „sie haben mir irgendwann geglaubt…. und ich selbst war von meiner eigenen Staerke überrascht. Yao Fei hat mich da rausgeholt und zurueck in sein Lager gebracht. Er hat mir die Kraeutermischung gegeben und die Wunden versorgt…. Felicity ich kann diesen Schmerz heute noch fuehlen ….obwohl ich noch schlimmere Sachen auf dieser Insel erlebt habe. Dieser Schmerz war der schlimmste koerperliche. Jede Nacht spuere ich wie diese Klinge sich in meine Haut schneidet."

Eine Traene lief ueber Felicitys Gesicht. Sie fuehlte seinen Schmerz und sie hatte ihn noch nie so ehrlich darueber reden hoeren, „Was ist aus ihm geworden?"

„Er ist gestorben… alle sind gestorben außer Sara und mir".

„Wer sind die anderen?" fragte sie verwundert.

„Yao Fei hatte eine Tochter Shado, sie wurde von den Soldaten gefangen gehalten als Druckmittel gegen ihn. Wir, Slade Wilson und ich haben sie befreit… ihn konnten wir nicht mehr retten. Fuer lange Zeit waren wir Freunde lebten in dem alten Flugzeugwrack zudem ich euch damals gebracht hatte. Slade war verliebt in Shado und ich auch, sie war unglaublich, so wie du." Oliver schenkte ihr ein trauriges Laecheln und fuhr fort, „ Sie konnte kaempfen, war smart, intelligent und huebsch. Wir hatten eine gute Zeit, hart und immer in Gefahr dass uns die Soldaten erneut bekommen wuerden, aber gut. Dann geriet ich auf das Boot und traf Sara wieder. Sie wollten rausfinden ob wir das Mirakuru gefunden hatten und brachten mich zurueck auf die Insel. Slade und Shado befreiten mich und wir waren zu viert. Slade war krank eine Bombe hatte sein Gesicht und Teile seines Koerpers verbrannt. Wir machten uns auf die Suche und fanden die Wunderwaffe die die Chinesen einsetzen wollten um ihre Supersoldaten zu erschaffen."

„Mirakuru", warf Felicity ein.

Oliver nickte, „Wir haben es Slade injiziert und dachten er sei gestorben, wir wurden ueberrascht und dann…. Sollte ich mich entscheiden, welches Leben ich fuer wertvoller hielt, Shado oder Sara."

„Oh mein Gott Oliver", mehr brachte das IT-Girl nicht heraus, der Schmerz in seinen Augen ließ sie schweigen.

„Er hatte die Waffe auf Sara gerichtet, ich dachte er wuerde gleich abdruecken und ich rannte vor sie. Es war keine Entscheidung fuer Sara oder gegen Shado…. ich wollte gehen", er rieb sich mit den Haenden ueber sein Gesicht. „Diese ersten Narben und der Verlust von Shado sind die schlimmsten Alptraeume. Jedes Mal im Traum dieser Schmerz, oder wenn ich mich im Traum vor Shado werfe bin ich zu spät."

„Es tut mir so leid", mehr brachte sie nicht heraus. „Das ist die Kurzfassung, aber mehr wie ich jemals jemandem erzaehlt habe." Oliver schaute sie an, sie weinte fuer ihn, sie teilte seinen Schmerz und verurteilte ihn nicht dafuer dass er schwach war. Sie war der Mensch der in retten konnte voellig in der Dunkelheit zu versinken. Oliver beugte sich zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange, „ Danke." Sie schaute ihm in die Augen, „Ich bin immer fuer dich da und jetzt leg dich hin. Ich werde hier bleiben und aufpassen." „Sollte das nicht meine Aufgabe sein?" gab er zurueck. „Du darfst morgen wieder", sie erhob sich von der Couch holte sich ihren Buerostuhl und setzte sich neben ihn. Oliver schlief tief und fest in dieser Nacht ohne einen weiteren Alptraum.