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Die Tage zogen ins Land und seit ihrer gemeinsamen Rückkehr nach Sturmwind lebten Anduin und Magnolia offen ihre Liebe aus. Es gab kein Versteckspiel mehr vor den Augen der Wachen, vor den Augen des Volkes und vor allem nicht vor Varians Augen. Mittlerweile konnten sie Händchen haltend durch Schloss und Stadt laufen ohne sich Sorgen machen zu müssen entdeckt zu werden. Die Ängste lagen nun weit hinter ihnen, denn Varian hatte ihnen seinen Segen gegeben und störte sich fortan länger an ihrer Liebe.

Es hatte einige Tage gedauert, bis Varian sich mit der Tatsache anfreunden konnte, dass sein Sohn nun eine Freundin hatte und dass er seine beste Freundin, seine eigene Zofe, liebte. In den letzten Tagen, in denen Anduin und Magnolia ihre Liebe nicht mehr verheimlichen brauchten, hatte Varian erkannt, dass sie perfekt an die Seite seines Sohnes passte. Anduins damalige Worte hatten sich bewahrheitet, denn Magnolia kannte ihn wahrlich wie keine andere Person in ganz Azeroth und sie tat ihm mehr als gut. Varian begann Magnolia stetig mehr an der Seite seines Sohnes zu schätzen. Als beste Freundin hatte er sie stets akzeptiert und an Anduins Seite geschätzt, doch als Liebste wollte er sie zu Anfang nicht anerkennen. Dies hatte sich jedoch vollständig gewandelt.

Es war früher Nachmittag und in Sturmwind herrschte eine angenehme Ruhe, während die lauwarme Brise durch sein goldenes Haar strich und leicht an seiner Kleidung zerrte. Anduins Gedanken kreisten um die vergangenen Tage in denen sein Vater und Magnolia sich angenähert hatten. Er war nicht länger der Vater ihres besten Freundes, sondern der Vater ihres Geliebten. Dies hatte so einiges zwischen den Beiden verändert, doch allmählich kehrte nicht nur die alte Akzeptanz Magnolia gegenüber zurück. Anduin hatte beobachten dürfen, dass Varian begann sie väterlicher zu behandeln. Wohlgesonnener als zuvor trat er Magnolia gegenüber und dies beflügelte Sturmwinds Prinz ungemein. Endlich schien vollkommene Eintracht einzukehren und schlussendlich konnten Beide ungeniert ihrer Zweisamkeit frönen.
Nachdenklich dreinblickend schweiften seine klaren Augen über Sturmwinds Dächer hinweg, während er in dem kleinen Park stand, der vom Thronsaal aus zu erreichen war. Die Hände hinter dem Rücken ineinander verschränkt und die Augen auf die Stadt vor ihm gerichtet, dachte Anduin an all die Momente der vergangenen Wochen. Wie er seine längst entfachte Liebe zu Magnolia endlich realisierte, wie sie zueinander fanden, wie sein Vater sie trennte, wie er seine Magnolia wiederfand und wie sie schlussendlich Varians Segen erhielten.

Plötzlich wurde ihm das Augenlicht genommen, als sich zwei warme und weiche Hände über seine Augen legten. „Sieh an, sieh an was ich hier gefunden habe.", säuselte die schöne Stimme seiner geliebten Magnolia in sein Ohr, woraufhin der Prinz Sturmwinds amüsiert zu schmunzeln begann. Seine Hände lösten sich voneinander und griffen zärtlich an Ihre, um diese von seinen Augen zu nehmen. Anschließend zog er ihre Hände etwas tiefer und zwang sie mit sanfter Gewalt dazu ihre Arme um seinen Bauch zu legen. Dabei schmiegte sich ihre weiche Front an seinen Rücken, woraufhin er verliebt über die Schulter zu ihr blickte und ihre neckischen Worte vernahm: „Offensichtlich habe ich dich bei deiner Lieblingsbeschäftigung entdeckt; Nachdenken." Leise begann Anduin über ihren verspielten Vorwurf zu lachen, sah in ihre hellbraunen Augen und entgegnete ihr verschmitzt: „Das hast du und meine Gedanken kreisten, einzig und allein nur um dich, meine Wilddornrose." Deutlich konnte er erkennen wie die Wangen seiner Liebsten einen Hauch dunkler wurden und wie sie begann geschmeichelt zu lächeln.
Innig schmiegte Magnolia ihren Kopf an seine Schulter, sah zu ihm auf und flüsterte ihm verlegen zu: „Ich habe gar nicht gewusst, dass ich dir noch immer so sehr durch den Kopf gehe." Liebevoll streichelte Anduin über ihre Hände, wandte seinen warmherzigen Blick von ihr ab und sah wieder über Sturmwind hinweg. Leicht nickte der Prinz, lächelte leicht und genoss für den Augenblick ihre herrliche Nähe. „Nur deine Nähe bereitet mir mehr Freude, als der bloße Gedanke an dich, Mag.", gestand er seiner Liebsten und sprach dabei nichts als die Wahrheit. Er liebte es sie um sich zu haben, Zeit mit ihr zu verbringen und sich ihrer Liebe vollkommen hinzugeben. Anduin konnte nicht anders, als ständig an seine Magnolia zu denken, wenn sie nicht bei ihm war. Sicherlich gingen ihm auch andere Dinge durch den Kopf, denn er hatte nach wie vor Pflichten zu erfüllen. Allerdings beherrschte ihr bildhübsches Puppengesicht und ihre wohltuende Nähe seine Gedanken, sobald er Zeit fand an etwas Erfreuliches zu denken.

„Oh Andu.", wisperte Magnolia ganz gerührt, kuschelte sich an ihn und verteilte einige kleine Küsse auf seinem Nacken, woraufhin ihm ein wohliger Schauer über den Rücken floss. „Mir geht es ganz genauso, mein Lichtblick.", hauchte sie ihm lieblich gegen die Haut und unterstrich diese Worte mit einem sanften Kuss in seinen Nacken, was Anduin genießend die Augen schließen ließ.

Langsam löste sich Anduin von seiner geliebten Magnolia, drehte sich vollständig zu ihr um und sah mit einem seligen Blick in ihre Augen. Sie funkelten ihn voller Liebe an und für Anduin hatte es den Anschein, dass die Sonne ihre Augen noch ein wenig mehr glitzern ließen. Seine Augen wanderten über ihr hübsches Gesicht, glitten über ihren wohlgeformten Leib und folgten ihrem hellbraunen Haar, welches sanft über ihre Schultern und ihren Rücken floss. Sie war das schönste Wesen das Anduin je gesehen hatte und je sehen würde. Daran bestand für ihn gar kein Zweifel. Keine Elfe, keine Draenei und auch kein anderes Wesen konnte sich mit der Schönheit Magnolias messen. Nicht in seinen Augen. Für so viele war Magnolia nichts weiter als eine einfache Zofe. Ein einfacher Mensch, der keine heldenhaften Fähigkeiten besaß. Dabei trug sie so viel Güte in sich, liebte Anduin bedingungslos, fing ihn auf, wenn er fiel und gab ihm Kraft, wenn er keine fand. Gemeinsam teilten sie dieselben Vorlieben und Abneigungen, waren oft derselben Meinung und konnten zusammen auch herzlich lachen. Für Anduin bedeutete sie die Welt.

Sanft nahm Anduin ihr Gesicht in seine Hände, streichelte mit den Daumen über ihre Wangen und lächelte sanftmütig, als sie über seine Unterarme strich. Er trat einen Schritt näher, beugte sich leicht zu ihr hinunter und kam ihrem Gesicht mit Seinem näher. Ihr warmer Atem berührte seine Wangen, wobei seine Nasenspitze gegen Ihre stupste und er ihr glücklich gegen ihre vollen Lippen hauchte: „Ich liebe dich, meine Wilddornrose." Überglücklich begann seine Geliebte zu lächeln, seufzte verträumt auf und flüsterte ihm zu: „Ich liebe dich auch, mein Lichtblick." Ohne auch nur noch einen Augenblick zu warten überwand Anduin den kleinen Abstand zwischen ihren Gesichtern und verschloss kurz darauf ihre weichen Lippen mit Seinen. Voller Glückseligkeit schloss Sturmwinds Prinz die Augen, ließ eine Hand in ihr weiches Haar gleiten und legte den anderen Arm eng um ihre Taille. Hingebungsvoll ging Magnolia auf den Kuss ein und bewegte zärtlich ihre Lippen gegen Seine, woraufhin Anduins Herz ihm bis zum Halse schlug. Ihre Arme schlossen sich um seinen Körper und Anduin spürte ihren warmen Körper an eng an Seinen gedrückt. Der dünnere Stoff ihres einfachen hellblauen Kleides ließ ihn unter seinen Fingern beinahe ihre Haut spüren, was ihm einen heißen Schauer über den Rücken laufen ließ.
Sein Kuss wurde fordernder und sein Griff um ihren Körper enger, während seine Hand an ihrem Hinterkopf zum Erliegen kam. Magnolia selbst hatte ihre Arme um seine Taille geschlungen und ihre Hände an seine Schulterblätter gelegt. Während dieses leidenschaftlichen Kusses, streichelte sie liebevoll über seinen Rücken und schmiegte ihren Leib eng an Seinen, was Anduin zu verstehen gab, dass auch sie im Moment alles andere als fort von ihm wollte. Für Sturmwinds Prinz war es als hätte Nozdormu selbst für sie die Zeit angehalten, damit sie im Hier und Jetzt ihrer Liebe ungeniert frönen durften. Wie so oft glaubte Anduin, dass die Welt den Atem für sie anhielt. Mit Magnolia in seinen Armen hatte er jedes Mal das Gefühl, dass die Zeit stehenblieb und doch gleichzeitig wie im Fluge verging. Ein Paradoxon welches er nicht in Worte fassen konnte, doch so war es wohl, wenn man unsterblich verliebt war und die geliebte Person bei sich hatte.

Nur langsam lösten sich ihre Lippen voneinander und Anduin hatte das Gefühl, dass ihr Kuss eine Ewigkeit angehalten hatte. So rötlich wie Magnolias Lippen waren und so selig wie ihre Augen ihn anfunkelten, zeugte es tatsächlich davon, dass er ihre Lippen eine lange Zeit beansprucht hatte. Sachte streichelte er mit seinen Fingerknöcheln, mit der Hand von ihrem Hinterkopf, über ihre Wange, ließ seinen Blick intensiv mit Ihrem verschmelzen und raunte ihr zu: „Du raubst mir all meine Sinne." Mit einem zufriedenen Lächeln beobachtete Anduin wie seine Geliebte wohlig erschauderte, als er ihr diese anzüglicheren und doch ehrlichen Worte zuraunte. „Du mir auch, Andu.", gestand sie ihm mit säuselnder Stimme, woraufhin Sturmwinds Prinz erneut ihre vollen Lippen in Anspruch nahm und zärtlich an ihrer Unterlippe knabberte.

Seine Lippen lösten sich kurz darauf neuerlich von Ihren und bei einem weiteren Blick in ihr Antlitz bemerkte er plötzlich einen bedauernden Hauch auf ihren feinen Gesichtszügen. Sein Blick wurde augenblicklich fragender, wobei er leicht die Brauen krauszog. „Es tut mir leid, mein Lichtblick, aber ich muss zurück in die Waschküche. Ich habe noch Arbeit vor mir.", gestand sie ihrem Liebsten trübselig und sah dabei etwas beschämt drein, da auch sie sich nur sehr widerwillig von ihm lösen wollte.

Ein tiefer Stich ging durch sein Herz und sein Blick wurde unzufriedener, während er innerlich ihre Pflichten als Zofe verdammte. Anduin schnaubte daraufhin, sah bedrückt in ihre Augen und antwortete ihr bemüht gefasst: „Ich verstehe, Mag." Das tat Anduin wirklich und er machte seiner Liebsten keinen Vorwurf. Dennoch wünschte er sich, dass sie nur noch Zeit für ihn hatte und von den Pflichten einer Zofe befreit wäre. Dies anzuordnen lag jedoch nicht in seiner Macht, sondern ausschließlich in der Macht seines Vaters.

„Guten Tag, ihr Beiden.", erklang die warme Stimme von Varian, als dieser sich den Beiden näherte. Leicht zuckten Beide zusammen und blickten zu ihm hinüber, da sie nicht mit seinem Auftauchen gerechnet hatten. Er war wie aus dem Nichts aufgetaucht und Anduin erschien es, als hätte sein Vater auf seinem stummen Ruf reagiert. Ein stummer Ruf, den sein Herz getätigt hatte. Dennoch wagte Anduin in diesem Moment nicht seinen Vater zu bitten Magnolia als Zofe freizusprechen. Viel eher wollte er gerade wissen warum Varian hier war.
Freundlich begrüßten sie Sturmwinds König, ehe sie einander aus ihrer Umarmung entließen und Magnolia ihrem Liebsten dabei einen bedauernden Blick zuwarf. Anduin nickte nur leicht, rang sich ein schwaches Lächeln ab und atmete tief durch. Ungern entließ er sie aus seinen Armen und noch viel widerwilliger überließ er sie ihren Pflichten. Es musste jedoch sein, so sehr Anduin diese Tatsache auch verteufelte.

Magnolia machte vor Varian einen kleinen Knicks, lächelte ihn freundlich an und sagte höflich zu ihm: „Verzeiht, aber ich muss zurück in die Waschküche." Varians Blick wurde etwas groß, als er dies hörte. In dem Moment, als Magnolia gehen wollte, griff er sachte nach ihrer Hand, hielt sie so vom Gehen ab und sah sie aus seinen hellblauen Augen heraus ruhig an. Seine harten Gesichtszüge zierten kurz darauf ein bittender Blick, ehe er sie mit freundlicher Stimme bat: „Bitte, bleib. Ich habe euch Beiden etwas zu sagen." Verwundert blickte Magnolia zu ihrem König auf und tauschte kurz darauf mit Anduin einen Blick, welcher ebenfalls fragend zu ihr und seinem Vater blickte.

Varian führte Anduins Liebste zurück an dessen Seite, nahm im Anschluss die Hand seines Sohnes und legte Magnolias in diese. Anduin verstand nicht was sein Vater vor hatte, doch bis zu diesem Moment empfand er es alles andere als unangenehm. Immerhin würde er seine Geliebte so noch einige Momente länger bei sich wissen, bevor ihre Pflichten sie ihm wieder entrissen.

Varians Worte und Gesten zeugten eindeutig davon, dass er Magnolia und Anduin beieinander sehen wollte. Obendrein schien er ihnen etwas mitteilen zu wollen, weswegen sein Sohn nun mit interessierten Blick zu ihm sah. Dabei hielt er die Hand Magnolias fest in Seiner und strich mit dem Daumen über ihren Handrücken. Wortlos blickten die Beiden zu dem König, während dieser die Beiden einen Augenblick lang mit warmer Miene bedachte. „Eine Liebste sollte an der Seite ihres Liebsten sein.", begann Varian ernster und betrachtete Beide zu gleichen Teilen, woraufhin Anduin die Stirn leicht furchte und noch nicht einordnen konnte was sein Vater ihnen damit sagen wollte.

Noch immer bedachte er die zwei Verliebten mit ernstem Gesichtsausdruck und fuhr in seiner Ansprache fort: „Anduin braucht dich an seiner Seite, Magnolia. Seine Pflichten als Prinz sind sehr wichtig und dazu kommen die Lehren des Lichts, denen er sich verschrieben hat. Keine Person vermag es ihn bei all diesen Dingen so zu unterstützen, wie du es mit deiner bloßen Anwesenheit tust." Varians Gesicht zierte nun ein gütiges Lächeln und ein leises Lachen verließ seine Kehle. „Deine Arbeit als Zofe in allen Ehren, doch dies hat nun ein Ende, Magnolia.", sagte Varian ehrlich und bei seinen letzten Worten wurden die Augen der Beiden groß, woraufhin Anduin spüren konnte wie seine Geliebte ihre Finger enger um seine Hand schloss. „Magnolia Lyndgryn, hiermit entlasse ich dich aus den Diensten der Familie Wrynn. Du wirst fortan hier im Schloss leben und in das Gemach neben Anduins einziehen. Ebenso wirst du die Privilegien genießen, die dem Adel vorbehalten sind.", sprach Varian feierlich seine Entlassung aus und sah Magnolia dabei mit ernster Miene und gütigen Augen an. Magnolia weite überrascht Augen und Mund, wobei sie ihre Hand an den Mund führte. Augenscheinlich konnte sie im ersten Moment noch gar nicht fassen was Varian ihr damit Gutes getan hatte. Auch Anduin sah auf die Worte seines Vaters hin vollkommen verblüfft drein.

Varians Antlitz zierte nun ein ehrliches Lächeln, als er fortfuhr: „Deine einzige Aufgabe wird es nun sein meinen Sohn glücklich zu machen." Auf diese Worte hin begann Magnolia übers ganze Gesicht zu strahlen, nickte eifrig und bedankte sich voller Glück bei Varian: „Das werde ich, König Wrynn. Ich danke Euch, vom ganzem Herzen." Sturmwinds König lachte herzlich bei ihren Worten auf. Dennoch schüttelte er leicht den Kopf und bat sie freundlich: „Bitte, nenn mich fortan Varian, Magnolia." Dies war eine der höchsten Ehren, die man sich bei seinem Vater verdienen konnte. Magnolia verstand dies ebenfalls als höchste Ehre, bedankte sich überglücklich dafür und schenkte Varian eins ihrer schönsten Lächeln. Anduin war ebenfalls unsagbar erfreut und blickte seinen Vater voller Dankbarkeit an, welcher seinem Sohn einen warmherzigen Blick schenkte und ihm leicht zunickte.

Sein Vater hatte damit Magnolia im engeren Freundeskreis, vermutlich sogar in der Familie Wrynn, willkommen geheißen und dies stimmte Anduin unendlich dankbar. Es erfüllte ihn mit unbändiger Freude, da es davon zeugte das sein Vater ihrer Liebe nie wieder im Weg stehen würde. Mehr noch. Er eröffnete den Beiden ganz neue Wege und Möglichkeiten sich in ihrer Liebe zu entfalten.

Fortan müsste seine Geliebte nicht mehr den Pflichten einer Zofe nachkommen. Nie wieder musste sie in die Bediensteten Unterkünfte, sondern würde Tür an Tür mit Sturmwinds Prinz schlafen. Anduin behielt hierbei lieber für sich, dass er seine Magnolia schon des Öfteren in seinem Gemach nächtigen ließ und mit ihr die Nacht in trauter Zweisamkeit verbrachte. Einfach, weil er sie nicht hatte gehen lassen wollen und auch sie nicht fort von ihm wollte. Für Sturmwinds Prinz war dies einer der schönsten Momente seines Lebens und so glücklich wie seine Geliebte strahlte erging es ihr offenbar ähnlich.

Varian verabschiedete sich herzlich von den zwei Verliebten und überließ sie wieder ihrer Zweisamkeit. Sein Vater war kaum aus ihrem Blickfeld verschwunden, als die Beiden sich glücklich lachend in die Arme fielen und diese wundervollen Neuigkeiten bejubelten. Voller Freude und Glückseligkeit hielt Anduin seine geliebte Magnolia in den Armen, sah in ihre Augen und lachte freudig. Auch sie strahlte vor Glück und lachte glücklich über diese neuerrungene Freiheit.

„Was möchtest du zuerst machen? Jetzt wo du keine Zofe mehr bist.", wollte Anduin vergnügt grinsend von seiner Liebsten wissen, woraufhin diese mit einem lausbubenhaften Grinsen in seine Augen blickte. Sie legte den Kopf leicht schräg und sagte voller Freude zu ihm: „Nichts was ich nicht auch als Zofe tun würde. Aber… lass uns zum Bauernhof der Wollertons gehen. Dort waren wir schon lange nicht mehr und ich wette der gute Bauer vermisst es ein bisschen unseren Schabernack zu ertragen." Ohne eine Antwort abzuwarten drückte Magnolia in überschwänglicher Freude ihre Lippen auf Seine und küsste ihn einen langen Moment inniglich, was Sturmwinds Prinz nur zu gern geschehen ließ. Liebevoll hielt er seine Liebste dabei in seinen Armen, während ihre weichen Arme um seinen Nacken ruhten und sie sanft mit den Fingern ihrer einen Hand durch sein goldenes Haar strich.

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