Mein letztes Update dieses Jahr! Und auch mein längstes bis jetzt.
Dieses Kapitel und auch das nächste werden größtenteils Rückblicke sein. Don't like it, don't read it.
Zu allen anderen: Viel Spaß beim Lesen.
Ende vom letzten Kapitel:
Ich öffnete meinen Mund. Wollte ihn beruhigen.
Dann holte mich die Dunkelhiet ein. Ich fiel.
„Amaya!"
Kapitel 8: Konohas Hokage: Der Vertrag
Langsam kämpfte ich mich aus der Bewusstlosigkeit und öffnete vorsichtig meine Augen. Helles Licht blendete mich. Ich schloss sie sofort wieder.
Zumindest war ich noch am Leben. Mein Chakra schien doch nicht ganz verschwunden zu sein.
Ich öffnete meine Augen ein zweites Mal. Blinzelte.
Ich befand mich immer noch im Krankenzimmer, in einem der Betten liegend. Mein Körper war mit einer leichten Decke bedeckt und mein Kopf lag auf einem weichen Kissen.
Deidara war nirgends zu sehen, auch sonst sah ich keinen der anderen Mitglieder.
Vorsichtig setzte ich mich aufrecht hin. Ich schien okay zu sein. Keine Schmerzen. Keine Wunden. Nur leichter Schwindel, da mein Chakra sich immer noch nicht ganz erholt hatte.
Für einen kurzen Moment dachte ich daran leise zu verschwinden, verwarf den Gedanken jedoch gleich wieder. Erstens hatte ich immer noch dieses verfluchte Armband um. Zweitens war mein Chakralevel äußerst niedrig. Drittens musste ich um zu entkommen wieder durch das halbe Versteck rennen, und bei meinem Glück würde mir sicherlich jemand über den Weg laufen.
Ich hatte nur einen Versuch. Einen Versuch zu entkommen. Den musste ich vorher gut planen. Lief es nämlich schief war es vorbei, und zwar endgültig.
Also würde ich schön brav weiterhin die Gefangene sein. Seufzend ließ ich mich wieder in die Kissen fallen.
„Wenn man sich erst einmal an diese Idioten gewöhnt hat, ist es hier gar nicht mal so schlimm, un."
Vielleicht hatte Deidara ja Recht. Solange ich im Kopf behielt dass 'diese Idioten' Killer waren und ich alles tun musste um sie zu stoppen. Sie waren nicht meine Freunde. Sie waren Feinde.
Ich durfte mich nicht zu sehr von ihnen beeinflussen lassen. Nicht von Deidara und auch von sonst niemanden.
Kurz wollte ich einfach nur hier liegen bleiben und mich ausruhen. Doch entweder war ich solange bewusstlos gewesen, dass ich nicht mehr schlafen konnte oder ich war zu aufgedreht dafür. Auf jeden Fall setzte ich mich wieder auf und schwang meine Beine aus dem Bett.
Ich fröstelte leicht als meine nackten Füße den kalten Boden berührten.
Langsam richtete ich mich auf. Trotzdem wurde meine Sicht kurz schwarz und ich schwankte leicht. Fast wäre ich wieder auf das Bett gefallen, doch ich hielt mich aufrecht.
Stolpernd ging ich zu der Wand, die mir am nächsten war und stützte mich dankbar daran ab. Schweißperlen standen auf meiner Stirn. Ha, und ich hatte ernsthaft daran gedacht zu fliehen!
Schritt für Schritt kroch ich an der Wand entlang, durch die Tür und den Gang.
Doch je weiter ich ging desto weniger wurden die Sterne vor meinen Augen und Schwindelgefühl sowie Brechreiz verschwanden langsam.
Ich kam an der Zelle vorbei, in der ich mich immer noch nicht wagte hineinzublicken. Als nächstes kam das Loch in der Wand, dann die Treppe am Ende des Ganges an die ich mich hochzog.
Oben sah ich mich kurz um. Verdammt, ich hoffte so dass ich wirklich richtig war. Das ganze Akatsukiversteck sah überall gleich aus!
Vielleicht hätte ich doch im Bett liegen bleiben, dachte ich, während ich mich nach der Küchentür umsah. Sollte mir jetzt jemand über dem Weg laufen, wusste ich nicht wie ich sie davon überzeugen sollte, dass ich gerade nicht versuchte zu fliehen.
Jetzt war es sowieso zu spät.
In dem Moment tauchte plötzlich die große Tür des Esszimmers auf. Ich war so erleichtert, dass ich leise lachen musste und erleichtert aufatmete. Ich öffnete die Tür und trat ein.
Das Zimmer war leer. Das Geschirr war weggeräumt, der Tisch abgeputzt worden. Niemand war zu sehen.
Schulter zuckend trat ich an den Kühlschrank und holte mir etwas zu Trinken. Ich durchsuchte die Schränke bis ich endlich ein Glas gefunden hatte. Nachdem ich mir einen Apfel aus einer Schale geschnappt hatte setzte ich mich in einen Stuhl und aß und trank.
Mein Chakralevel stieg langsam aber sicher wieder an. Natürlich war ich immer noch schwach. Solange ich mein schwarzes Chakra nicht wieder aufgeladen hatte würde das auch so bleiben.
Während ich mir mehr Saft nachgoss dachte ich darüber nach wie ich am besten, und vor allem wann, ich mein schwarzes Chakra sammeln konnte. Ich fühlte mich einfach unwohl so gut wie schutzlos mit zehn nuke-nins zusammenzuleben.
Ich musste auf jeden Fall zuerst Itachi loswerden. Ich musste allein dafür sein, niemand durfte mich unterbrechen. Denn wenn ich mich erst einmal darauf konzentrierte nahm ich nichts mehr aus meiner Umgebung war. Ich würde nicht merken wenn plötzlich jemand in das Zimmer kommen würde.
Doch bevor ich darüber nachdenken konnte ging die Tür auf. Itachi trat ein. Emotionslos wie immer. Seine einzige Reaktion als er mich dort sitzen sah war ein leichtes Heben seiner Augenbrauen.
"Was?", fragte ich nur. "Mir wurde langweilig."
"Komm." Als wäre ich sein Hund. Verdammter arroganter Mistkerl! Meinen Ärger herunter schluckend folgte ich ihm, während ich wütend auf seinen Rücken starrte. Vielleicht sollte ich mich doch mit Deidara zusammen tun um ihn loszuwerden.
Durch meinen Ärger und Wut bemerkte ich nicht wohin wir gingen bis wir auf einmal in einem Wohnzimmer standen.
Ein niedriger Tisch, zwei Sofas, zwei Sessel, ein Kamin. Und ein Kartenspiel.
„Hey, un, scheint dir ja wieder besser zu gehen." Deidara, der neben Kisame auf der Couch mir gegenüber saß, lächelte mich erleichtert an. Ich lächelte leicht zurück, während ich dachte: Er ist ein Terrorist, ein Krimineller. Vergiss das nicht.
„Du hast sie aber schnell geholt, Tachi", bemerkte Kisame neben Deidara, während er ein wenig zur Seite rückte um mir Platz zu machen. Die Couch war riesig, bemerkte ich. Schließlich passten nicht nur die massige Gestalt von Kisame darauf, sondern auch noch Deidara und ich. Okay, ich war nicht besonders breit sondern im Gegensatz zu dem Haifischmann nur ein Strich in der Landschaft. Trotzdem war das Sofa extrem breit. Breiter als das andere.
„Hn. Sie war bereits in der Küche." Itachi ging an mir vorbei zu dem Sessel zu meiner linken.
„Lasst uns endlich weiter spielen, verdammt nochmal", kam Hidans Stimme von der Couch direkt vor mir.
„Du verlierst sowieso wieder", zog Kakuzu seinen Partner auf.
„Kakuzu! Halt die Fresse!"
„Was ist, un? Willst du dich nicht setzen?" Deidara zeigte auf die freie Lücke zwischen sich und Kisame.
Ich nickte nur und ging zu ihnen herüber. Dabei kam ich an den Sessel zu meiner rechten vorbei, in dem Sasori saß. Ich spürte wie mich seine Augen verfolgten, als ich mich zwischen dem Terroristen und dem Schwertmann niederließ.
„Du hast die brat gut geheilt, Gör."
„Danke", murmelte ich nur, ohne den Puppenspieler anzugucken. Ich hatte immer noch Angst vor ihm. Angst und Respekt.
„Vielleicht könntest du doch noch nützlich werden für Akatsuki."
„Ts, das einzige wofür die Schlampe gut ist, ist ein Opfer für Lord Jashin zu werden", brummelte Hidan, während er die Karten aufhob die Kakuzu ausgeteilt hatte.
„Sie stirbt nicht bevor sie nicht alles zurückgezahlt hat." Vielleicht, dachte ich nach Kakuzus Kommentar, sollte ich extra nicht versuchen Geld für ihn zu bekommen. Vielleicht verlängerte das ja meine Lebensspanne.
„Hey Kleine, willst du mitspielen?", fragte Kisame mich. Er grinste mich dabei mit seinem üblichen leicht sadistischen Grinsen an.
Ich schüttelte nur den Kopf. „Ich habe sowieso kein Geld", fügte ich hinzu als mir auffiel, dass sie um echte Kohle spielten.
Deidara grinste mich von der Seite nur an. „Du kannst ja was anderes setzen, un."
„Ja", machte Hidan weiter. „Zum Beispiel deine verfluchten Klamotten."
„Vergesst es", grummelte ich nur und ließ mich zurückfallen.
Während ich den Akatsuki dabei zusah wie sie Karten spielten – und Hidan eine Runde nach der nächsten verlor – musste ich unwillkürlich zurückdenken. An meinen ersten Besuch als Anführerin in Konoha.
Rückblick
„Lady Tsunade", rief Shizune nachdem sie leicht an die große Doppeltür vor uns geklopft hatte.
Keine Antwort.
„Lady Tsunade!" Die Assistentin der Hokage wurde leicht nervös als immer noch keine Reaktion zu hören war.
Das Schwein, Tonton, das sie in ihren Händen hielt, oinkte besorgt.
„Entschuldige bitte Lady Tsunade, Amaya, sie ist bestimmt beschäftigt, wird aber sofort Zeit für dich haben."
Ich nickte. Lächelte leicht.
Shizune öffnete daraufhin die Tür und betrat das Hokagezimmer.
Ich folgte mit den beiden Wolfskriegern, die meine Eskorte auf der Reise nach Konoha gewesen waren.
Das Zimmer war groß und hell. Die hintere Wand war verglast und man hatte eine wunderschöne Aussicht über Konoha. Vor dem Fenster stand ein riesiger Schreibtisch, überladen mit Papierstapel, Schriftrollen und Bücher. Hinter den Türmen glaubte ich eine schlafende Gestalt mit blonden Haaren auszumachen.
„Oink…"
„Lady Tsunade! Ihr habt Besucht!"
Die Gestalt erhob müde ihren Kopf. Sie sah Shizune an, dann uns.
Ich verbeugte mich leicht, meine beiden Wächter machten es mir gleich.
„Shizune, wer ist das?!" Tsunade war augenblicklich hellwach. Kerzengerade hatte sie sich aufgesetzt, der Schlaf war sofort aus ihren Augen verschwunden und sie blickte uns mit zusammen gekniffenen Augen an.
„Amaya, Anführerin des Wolfsclans und ihre Eskorte. Sie sind gekommen um den Vertrag mit Konoha zu verlängern. Wir haben eine Nachricht diesbezüglich von ihnen erhalten, erinnert Ihr Euch?"
„Ah ja, die Tochter von Takashi, richtig?"
„Genau." Ich verbeugte mich noch einmal leicht, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
„Wie geht es denn deinen Vater?"
„Gut. Er hilft mir im Moment noch ein wenig aus, wird sich aber bald zur Ruhe setzen. Er will Euch auch noch bald einen Besuch abstatten, wenn es ihm erlaubt ist."
„Natürlich. Der Wolfsclan hat Konoha immer mit der nötigen Medizin unterstützt und uns oft geholfen. Ihr habt viele Leben mit eurer Heilkunst gerettet."
„Es ehrt mich, das aus Euren Mund zu hören, Lady Tsunade, die wahrscheinlich berühmteste Heilerin der Welt."
Tsunade grinste nur. „Die Zeiten sind schon lange vorbei. Aber sag deinem Vater, dass Konohas Tore ihm jederzeit offen stehen."
Ich nickte. „Er wird sich freuen das zu hören."
„Shizune!"
„J-ja." Sie und Tonton zuckten beide bei dem plötzlich harschen Ton der Hokage zusammen.
„Bring unserem Gast Tee. Und dann will ich den Vertrag haben, damit wir ihn verlängern können."
„N-natürlich, Lady Tsunade. Aber der Vertrag liegt auf Eurem Schreibtisch."
„Tatsächlich?" Tsunade warf einen Blick auf die Türme aus Papier.
„Ja, Ihr habt ihn gestern noch hervor geholt."
„Gut. Aber bring uns den Tee!"
„J-ja, sofort." Damit rannte sie mit Tonton in den Armen nach draußen.
Ich wandte mich den Wolfskriegern zu. „Ihr könnt euch den Tag frei nehmen. Ihr werde euch rufen sobald alles geregelt ist."
Die beiden Männer nickten. Verbeugten sich vor mir und Lady Tsunade und verschwanden.
„Hier, setz dich doch." Konohas Hokage zeigte auf einen Stuhl vor ihrem Schreibtisch, während sie begann Stück für Stück die Berge wegzuräumen, und gleichzeitig so vermutete ich, nach der Schriftrolle mit dem Vertrag suchte.
Ich ließ mich auf den Stuhl nieder.
Tsunade war… interessant. Ich hatte als Tochter unseres Clanoberhauptes mehrere andere Anführer kennen gelernt. Sie waren meistens steif, versuchten alle so mächtig wie möglich zu erscheinen. Sie prahlten mit ihrem Besitz, ihren Erfolgen, ihrer Geschichte. Sie hielten sich selber für die größten, während sie auf alle anderen herabblickten.
Der Hokage der vierten Generation war anders.
Sie hatte mich und meinen Stamm gelobt, nicht sich selbst und ihre Heilfähigkeiten, die unseren in vielerlei Hinsicht übertrafen. Sie hatte sich nicht entschuldigt oder versucht es zu rechtfertigen, dass wir sie beim Schlafen ‚gestört' hatten, oder dass sie für einen kurzen Moment unseren angekündigten Besucht vergessen hatte. Sie hatte kein Wort darüber verloren, dass sie unseren Vertrag verlegt hatte und jetzt ohne es zu verheimlichen fieberhaft danach suchte.
Eine leere Weinflasche prallte klirrend auf den Boden auf, als Tsunade einen weiteren Stapel zur Seite schob.
Viele würden das Tun der Hokage kopfschüttelnd kommentieren. Viele würden behaupten sie hätte nicht das Zeug für einen Anführer. Viele würden sie nicht einmal ernst nehmen.
Lächelnd lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück. Aber viele dieser Anführer waren auch Idioten.
Nach jedem dieser Besuche hatte ich mir selber immer gesagt, dass ich nie ein solcher Anführer werden wollte.
Ich wusste nicht ob ich wirklich anders war als die anderen, aber ich war mir sicher: Tsunade war anders. Und ich bewunderte sie schon jetzt dafür.
„Ah, hier ist er", rief die Sanin auf, als sie eine versiegelte Schriftrolle zu Tage brachte und auf die frei gewordenen Tischfläche legte.
In dem Moment kam Shizune mit einem Teetablett in der einen und Tonton in der anderen Hand hereingerannt. Sie stellte die Tassen vor uns ab und schenkte ein, während Tsunade die Schriftrolle mit einem leisen „Release" entsiegelte.
„Danke Shizune", sagte ich, während Tsunade ihren Schützling nicht einmal ansah sondern stattdessen konzentriert den Vertrag noch einmal durchlas.
„Ich denke wir können ihn so lassen, ohne irgendetwas verändern zu müssen. Sarutobi hat soweit ich sehen kann alle wichtigen Punkte erwähnt." Damit gab sie mir die Schriftrolle, während ich meine Tasse Tee abstellte und sie nach ihrer griff.
Ich las alles sorgfältig durch. Zusammen gefasst beinhaltete der Vertrag, dass der Wolfsclan und Konoha Verbündete waren. In Zeiten von Not waren beiden Seiten dazu verpflichtet dem jeweils anderen auszuhelfen, wobei allerdings geregelt war, dass der Wolfsclan entscheiden konnte ob er in Kriegszeiten aktiv eingreifen wollte. Wir waren schließlich ein Clan der sich versuchte aus Kriegsaktionen herauszuhalten und lieber heilte als zu kämpfen. Dafür aber unterstützte mein Clan den Hidden Leaf mit Medikamenten, Salben, Gegengiften, Heilern und was sonst noch alles benötigt wurde. Jeder der zwei Seiten hatte sich außerdem dazu bereit erklärt keine Geheimnisse des anderen an dritte Clans oder Nationen weiterzugeben, sofern die betreffende Seite nicht zustimmte. Allerdings durften sowohl der Wolfsclan als auch Konoha Verträge mit anderen Nationen machen, egal ob der andere Verbündete mit ihnen verfeindet war.
Das war die grob zusammengefasste Fassung.
Ich wollte Tsunade gerade zustimmen, als die Tür aufging und zwei alte Menschen hereinkamen. Ein Mann und eine Frau. Ich wusste wer sie waren.
Die zwei Ältesten.
Sie traten in das Büro und sahen Tsunade und mich mit einem – wie ich fand – düsteren Gesichtsausdruck an.
„Tsunade", begann der Mann, „Danzou erzählte uns du würdest dich mit der neuen Anführerin…" Abschätzend warf er mir einen Blick zu, der mir sofort sagte, dass er nicht besonders viel von mir hielt, „des Wolfsclans triffst um den Vertrag zu verlängern und zu bearbeiten."
„Ja, das ist richtig." Als ich mich zu Tsunade umdrehte wäre ich fast zusammengezuckt. Sie hatte die Ellenbogen auf den Schreibtisch gelegt, den Kopf auf ihre Hände gestützt, und sah die beiden Ältesten mit einem dunklen Gesicht an. Ihre Augen waren zu Schlitzen verengt und glühten fast schon.
„Dürften wir erfahren, warum wir nicht davon unterrichtet wurden?", fuhr die Frau fort. „Das ist eine wichtige Entscheidung, die für die Zukunft Konohas durchaus Konsequenzen hat. Das kann man nicht…"
„Was?", knurrte Tsunade.
„Man kann solch eine Entscheidung nicht treffen ohne uns, die Ratsmitglieder, vorher zu informieren."
„Nun, ihr wisst es jetzt ja. Wenn ihr mich entschuldigen wollt, würde ich den Vertrag jetzt gerne verlängern. Ich habe noch genügend andere Sachen zu erledigen."
„Tsunade!" Der Mann trat einen Schritt vor. „Ihr wollt den Vertrag doch nicht ohne irgendwelche Verbesserungen akzeptieren?"
„Ich sehe nicht, dass noch welche nötig wären. Der Wolfsclan etwa?" Fragend sah sie mich an. Ich schüttelte den Kopf. Nein, der Vertrag war völlig akzeptabel.
„Vergesst nicht, dass Ihr der Hokage seid! Ihr solltet Euer Amt nicht so leicht nehmen. Schließlich seid Ihr für die Zukunft Konohas verantwortlich!"
Mit einem Ruck stand Tsunade auf. „Ganz Recht, ich bin der Hokage der vierten Generation. Und es ist meine Entscheidung, dass wir die Hilfe des Wolfclans brauchen und auch annehmen werden!"
Der Älteste machte seinen Mund auf, aber Tsunade unterbrach ihn schroff: „Sarutobi, Hokage der dritten Generation, hat diesen Vertrag mi Takashi vom Wolfsclan abgeschlossen. Er hat ihn formuliert. Wollt ihr zwei etwa andeuten, Sarutobi hat damals etwas falsch gemacht?" Sie sah die beiden Alten vor ihr dunkel an.
Die Ältesten tauschten einen raschen Blick untereinander aus. Haderten für einen kurzen Moment. Und gaben nach.
„Tut war Ihr nicht lassen könnt, Tsunade", sagte die Frau. „Aber denkt an unsere Warnung."
Damit drehten sich die beiden um und versuchten noch so stolz wie möglich aus der Tür zu gehen. Ich konnte mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.
Mit einem Seufzer ließ sich Tsunade zurück auf ihren Stuhl fallen. „Amaya, lass uns das hier bitte schnell beenden, bevor sie wieder kommen."
„Natürlich."
Mein Respekt, meine Achtung und Bewunderung für Konohas Hokage waren gerade um ein Vielfaches gestiegen. Egal was andere behaupteten, Tsunade war eine wahre Anführerin. Und ich war froh mit ihr verbündet zu sein.
Ende Rückblick
„Verdammt!", fluchte Hidan, als er wieder einmal verloren hatte und Kakuzu neben ihm ohne ein Wort das gewonnene Geld einsteckte.
Der Jashinist verlor so gut wie immer. Sein Partner dagegen gewann so gut wie immer. Kein Wunder, wenn man daran dachte wie sehr er an seinem Geld hing. Der einzige, der Kakuzu Parole bieten konnte, war Itachi. Allerdings hatte ich auch das ein oder andere Mal sein Sharingan hervorblitzen sehen. Sasori hatte jedoch ebenfalls schon einen ordentlichen Haufen Geld beisammen, Kisame schien das ganze Spiel eher locker anzugehen und kümmerte sich mehr um die Flasche Wein die vor ihm stand. Deidara war mal gut mal schlecht. Hauptsache wollte er öfters ein Gespräch mit mir anfangen, aber ich hatte die letzte Zeit in Erinnerungen an meinen ersten Tag in Konoha verbracht und daher nicht wirklich aufgepasst.
„Auch ein Schluck?" Kisame schwenkte die Weinflasche vor mir.
Der Kerl trank so viel wie Tsunade, im Raum stapelten sich bereits glaube ich über zehn Flaschen, und davon hatte er jeweils mindestens die Hälfte getrunken. Und trotzdem war er noch recht nüchtern.
Ich schüttelte den Kopf.
„Willst du wenigstens einsteigen?" Der Haifischmann hatte es mich schon öfters gefragt. Ich hatte jedes Mal abgelehnt. Ich war nicht wirklich in der Stimmung um mit Mördern Karten zu spielen.
Ich schüttelte wieder den Kopf.
„Du bist verflucht ununterhaltsam", brummte Hidan, als er seinen Einsatz auf den Tisch legte.
„Lass sie in Ruhe", knurrte Deidara, während Kisame auf meiner anderen Seite lachte.
„Hidan, selbst wenn sie mitspielen würde, würdest du immer noch verlieren. Denn sie ist sicherlich besser als du."
„Halt die Fresse!"
Doch Kisame lachte nur weiter und schenkte sich mehr Wein ein, um die Flasche weiter an Itachi zu reichen.
Kisame hatte Recht. Ich war keine schlechte Spielerin. Ich würde Hidan mit Leichtigkeit besiegen. Schließlich hatte ich einiges an Übung gehabt.
Solltet ihr Wünsche, Fragen, Anmerkungen, Verbesserungen, Kritiken etc. haben, einfach mich irgendwie kontaktieren. Egal ob Gast oder nicht.
Die Frage wegen dem Hidanspecial steht immer noch offen. Auch könnt ihr mir weiterhin eure Lieblingsakas verraten, die bekommen dann ebenfalls ein paar Extraseiten von mir.
ICH WÜNSCH EUCH ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR 2013!
