Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von It Is Your Butterfly.
Kapitel 10
Ich wartetet darauf, dass er ausstieg, aber er bewegte sich nicht. Mein Plan würde nicht funktionieren, wenn er weiter so distanziert blieb.
„Ich möchte, dass du dich benimmst Isabella!" Ich lächelte, mein Plan konnte doch funktionieren. Er knurrte leise und ich musste wieder lächeln.
„Du kannst wirklich meine Gedanken lesen, bis jetzt war ich mir nicht sicher..."
„Mich interessieren deine Entdeckungen nicht, jetzt steig aus." Ich ließ ein Bein über dem anderen und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Nein! Zuerst will ich dich sehen...du musst schon fair spielen. Du hast mich zu diesem Ball gebracht und mir gesagt, dass ich erfahren werde, wer du bist. Ich bin nur einen Schritt davon entfernt, von was weiß ich für Kreaturen umringt zu sein und du kooperierst kein bisschen..." Plötzlich war er nur Zentimeter von mir entfernt, beugte sich weiter vor und ich spürte seine Lippen an meinem Ohr.
„Führe mich nicht in Versuchung Isabella." Sagte er gefährlich leise und ich schluckte trocken. „Das hier ist kein Spiel." Ich machte die Augen zu, als seine Lippen mein Ohrläppchen streiften. „Du gehörst mir und wirst einfach tun, was ich dir sage und nicht das, was dir gerade einfällt." Er legte seine Hand an meinen Hals. „Verstanden?" Ich nickte ängstlich und mir standen die Tränen in den den Augen-
„Weine nicht, dass mag ich nicht, außerdem ruinierst du dir damit dein Gesicht." Er machte die Tür auf und war auch schon ausgestiegen. Ich sah Unmengen von Blitzlichtern und blieb sitzen.
„Miss Isabella." Hörte ich die Stimme von Jane, sie streckte mir ihre Hand hin und ich nahm sie dankbar.
Ich stieg aus und sah mich erschrocken um, hier war alles voller Fotografen und es blitzte von allen Seiten,
„Gehen sie ihm nach." Ich nickte und beeilte mich, dem Mann mit dem langen, dunklen, Ledermantel zu folgen.
„Wie heißt du?" Fragte mich ein junger Mann, mit einer Kamera in der Hand, ich sah ihn nur an und antwortete nicht, Jane tat es für mich.
„Isabella Swan, schreib es dir gut auf Alec." Er nickte und machte ein Foto von mir, dann beeilte ich mich und krallte mich in den Mantel von dem Bastard. Das hier war nicht meins und ich fühlte mich überhaupt nicht wohl.
Wir gingen rein und ich bekam große Augen, es war unglaublich luxuriös und chic. Es war ein großer Salon, mit vielen Menschen, es hingen glitzernde Kronleuchter an der Decke und alles wirkte, wie aus einer anderen Welt. Der Bastard entschlüpfte meinem Griff und ließ mich einfach allein.
„Hier bin ich Miss Isabella." Erleichtert strahlte ich Jane an. „Aber ich muss gleich gehen." Ich merkte, wie sich mein Magen umdrehte. „Dahinten gibt es Getränke." Sie zeigte auf die andere Seite des Saales. „Dort..." Sie zeigte in die andere Richtung. „...ist der Eingang zu einem kleineren Saal, in dem ist die Tanzfläche."
„Und jetzt bleibe ich allein? Mr. Bastard ist verschwunden?" Ich sah mich um. „Was soll ich jetzt machen?" Jane lächelte.
„Es ist ein Fest, amüsieren sie sich...und versuchten sie nicht herauszufinden, wer ein Vampir ist und wer nicht." Das letzte sagte sie sehr leise. „Es würde sie um den Verstand bringen." Ich nickte nur. „Gut, ich muss jetzt gehen...viel Spaß Miss Isabella."
„Danke Jane." Sie lächelte mir noch kurz zu und verschwand dann in der Menge.
Ich sah mich um und konnte den Bastard nirgendwo sehen. Zuerst wollte ich mich unter die Leute mischen, überlegte es mir dann aber anders und ging zu einem kleinen Salon, der dunkel war und in dem eine Sitzgruppe stand. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was ich hier machte, aber ich zog es vor, allein in einer dunklen Ecke zu sitzen, als mich mit Leuten zu umgeben, von denen ich nicht wusste, was sie waren. Mr. Bastard hatte falsch gespielt und mich regelrecht verarscht, er vertraute mir anscheinend genauso wenig wie ich ihm. Ich zog eine Schnute, mein Plan würde nicht funktionieren.
„Du solltest hier nicht alleine sitzen, es könnte ein Vampir kommen und dich zu seinem Eigentum erklären."
„Das ist nicht witzig." Sagte ich schlecht gelaunt, ich wollte ihn nicht ansehen. Aus irgendeinem Grund, fühlte ich mich von ihm betrogen, ich war eindeutig krank. Wie konnte ich so etwas wie Ehrgefühl von jemandem erwarten, der mich gefangen hielt?
„Ich habe dir nie gesagt, dass ich dir zeigen würde, wer ich bin."
„Du hast mir aber auch nicht widersprochen, als ich es angenommen habe." Er setzte sich neben mich, aber ich sah ihn noch immer nicht an.
„Du hast wirklich keinen Überlebensinstinkt Isabella...du setzt dich hier ins dunkle, obwohl du weißt, dass es hier Kreaturen gibt, die du nicht kennst."
„Das ist mir egal, schlimmer kann es ja nicht mehr werden." Er lachte leise.
„Es hätte dich jemand schlimmeres treffen können." Jetzt drehte ich mich zu ihm, seine roten Augen erschreckten mich jetzt nicht mehr so sehr wie am Anfang, er sah mich vergnügt an. Die breite Maske verdeckte sein Gesicht und ich konnte in der Dunkelheit nichts erkennen, diesmal hatte ich mir ein Eigentor geschossen. Ich würde nicht versuchen, ihm den Hut vom Kopf zu reißen, er war viel schneller als ich.
„Deine Gedanken sind sehr weise Isabella." Ich sagt nichts dazu und meine Gedanken schweiften ab, es war mir letzte Nacht nicht leicht gefallen ein zu schlafen...na ja, die Nächte davor hatte ich mich daran gewöhnt, einen erschöpfenden Orgasmus zu haben. Mit anderen Worten, ich konnte nicht einschlafen, weil ich heiß war. Mr. Bastard lachte laut und ich fragte mich, wieso ich in seiner Gegenwart solche Gedanken haben musste. Ich merkte, wie ich rot wurde und sah zum Fenster.
„Das ist normal, weil du ein Mensch bist, der Sex mit einem Vampir ist viel besser als mit einem Menschen...es macht süchtig." Erklärte er überheblich.
„Du hast mir ja keine Zeit zum vergleichen gelassen, nicht?"Fauchte ich.
„Und das wirst du auch nicht...du bist mein." Ich verdrehte die Augen, dass konnte er nicht wissen, ich könnte flüchten und einen viel besseren finden. „Nein!" Er packte meinen Arm und drehte mich brüsk zu ihm. „Sei vorsichtig mit dem was du denkst!"
„Halt dich einfach aus meinem Kopf raus..."
„Hör auf mich weiter herauszufordern." Sagte er warnend.
„Du hast gar nichts zu fordern, ich gehöre dir nicht...ich weiß nicht mal deinen Namen." Ich drehte mich wieder von ihm weg.
„Verdammt!" Er packte mich wieder am Arm, drehte mich zu ihm und drückte mich in das Sofa.
„Nein!" rief ich und suchte mit einer Hand mein Handy.
„Was machst du? Du wirst jetzt niemanden anrufen." Ich konnte seinen kalten Atem an meinen Lippen spüren. „Ist es das was du wolltest?" Ich schüttelte den Kopf und kniff die Augen zu, warum musste dieser verdammte Vampir so einen Effekt auf mich haben? „Doch." Er legte seine Lippe auf meine, zuerst vorsichtig, wurde aber sofort leidenschaftlicher. Mein Herz schlug schneller, als ich seine Zunge an meiner spürte und ich ließ zu, dass er den Kuss vertiefte. Ich legte meine Hände um seinen Hals und er drückte mich fester an sich.
„Das ist alles so falsch..." Murmelte ich, als ich seine Lippen an meinem Hals spürte.
„Es ist an der Zeit, dass ich dich als meine markiere..." Seine Zähne durchbrachen meine Haut und er knurrte zufrieden. Das war genau das was ich brauchte, ich grinste zufrieden. Er war jetzt so abgelenkt, dass ich es versuchen konnte.
In einer Hand hielt ich mein Handy, mit der anderen riss ich an seiner Maske und warf sie hinters Sofa, während ich gleichzeitig auf mein Handy drückte, das ganze dauerte nur drei Sekunden.
„Nicht!" Er packt mein Handgelenk und schüttelte es so fest, dass mein Handy auf den Boden knallte, während ich ihn nur anstarrte, ich hatte im Licht meines Handy sein Gesicht gesehen.
„Du tust mir weh!"
„Das will ich auch...das hättest du nicht tun sollen Isabella!"
„Oh nein, komm nicht auf die Idee mich zu bitten, dein ergebenes Dienstmädchen zu sein Edward! Dummer Bastard!" Ich versuchte ihn von mir runter zu schubsen. „Was für ein krankes Spiel spielst du eigentlich?" Ich war wütend und schlug auf ihn ein, er hielt mich fest und warf mich gegen die Lehne des Sofas und ich schlug mit dem Kopf dagegen.
„Ahhh!" Ich hielt mir den Kopf, es drehte sich alles.
„Du hättest das nicht tun sollen!" Er war wieder über mir, ich machte die Augen zu und wartete auf das, was jetzt kommen würde.
„Edward?" Sofort machte ich die Augen wieder auf und sah in die Richtung, aus der die Frauenstimme kam. „Was machst du? Du bist nicht..."
„Geh bitte Esme! Jetzt!" Knurrte er, sie versteifte sich, nickte aber und drehte sich um, blieb dann aber wieder stehen. In mir keimte Hoffnung auf, vielleicht konnte sie mich ja retten, aber sie drehte sich nur nochmal um und machte die Tür hinter sich zu. Sie ließ mich wirklich mit dem Bastard allein.
„Jetzt kannst du mich bei meinem Namen nennen, nicht?" Mir liefen die Tränen über die Wangen und ich sagt nichts. „Weine nicht!"
„Nur weil du es nicht machen kannst, heißt es nicht, dass ich es nicht weine, bevor du mich tötest."
„Ich werde dich natürlich nicht töten...und jetzt hör auf zu weinen." Sobald ich ihn das sagen hörte, weinte ich noch heftiger. „Du wirst dafür auf die ein oder andere Weise bezahlen müssen..." Ich wollte seinem Blick ausweichen, aber er hielt mein Kinn fest.
„Töte mich einfach, Ok? Töte mich..." Er lachte so, dass ich eine Gänsehaut bekam.
„Nein, ich werde das genaue Gegenteil tun...und jetzt werde ich das beenden, was ich angefangen habe." Er drehte meinen Kopf zu Seite und ich spürte seine Zähne wieder an meinem Hals und er biss zu. Diesmal war es nicht sanft und vorsichtig, er hielt mich fest und trank so viel, dass mir schwarz vor Augen wurde.
Ich spürt ein kalte Hand auf meiner Wange und drehte schnell den Kopf weg.
„Isabella, alles ist gut." Ich machte die Augen auf und sah dieselbe Frau vor mir, die vorhin schon hier gewesen war. Das Licht war jetzt an und ich konnte sie genauer sehen. „ Oh...du hättest ihn nicht wütend machen sollen..."
„Mrs. Cullen." Jetzt erkannte ich sie, ich hatte sie einmal im Büro gesehen und öfter mit ihr telefoniert. Heilige Mutter Gottes! „Sie sind ein..." Sie nickte. „Oh Gott und Mr. Cullen..."
„Ist auch einer Liebes." Sie nahm mein Kinn und betrachtet meinen Hals. „Es ist nicht ganz so schlimm." Sagte sie und zog etwas aus ihrer Tasche. „Hier." Sie gab mir ein rotes Halstuch, dass ich vorsichtig um meinen Hals band, es tat weh.
„Er ist ein Monster!" Sagte ich wütend und konnte nicht glauben, dass er der Sohn dieser sympathischen Frau war.
„Du hast ihn wütend gemacht Isabella, er hat einen schrecklichen Charakter." Erklärte sie sanft.
„Ja und er ist wahnsinnig, er hat mich entführt!" Es gab viele Leute mit einem schrecklichen Charakter und die entführten ein nicht einfach so.
„Du bist seine..."Sie sah mich mitleidig an.
„Das bin ich nicht und werde es auch nie sein!" Wie konnte sie ihn verteidigen?
„Du erinnerst mich an mich, vor vielen, vielen Jahren." Ich sah sie entsetzt an, dass war gar nicht gut.
„Wovon reden sie?"
„Du hast Angst, weil ein Verrückter mit langen Zähnen dich beißt und dir sagt, dass du ihm gehörst...Carlisle hat dasselbe gemacht, allerdings mit anderen Mitteln." Ich versteifte mich entsetzt, würde Edward etwa...? Nein, dass war unmöglich.
„Edward will sich offensichtlich Zeit mit dir lassen, andere Mädchen hatten nicht so viel Glück...er war noch sehr jung." Ich wollte aufstehen, setzte mich aber gleich wieder, mir ging es nicht gut und diese Frau war nett, aber sehr seltsam.
„Wie spät ist es?" Fragte ich und sah zu meinem Handy, dass völlig zerstört auf dem Boden lag. Bastard!
„Es ist schon zwei Uhr durch...Edward ist draußen." Es war komisch seinen Namen zu hören. „Komm." Sie half mir beim aufstehen, zuerst drehte sich alles, dann stand ich aber fest auf meinen Füßen.
Esme hakte sich bei mir ein und wir gingen wieder in den großen Saal, in dem jetzt getanzt wurde. Sofort sah ich Edward, er stand in einer Ecke und unterhielt sich mit zwei Frauen, er sah noch immer wütend aus,genau wie ich. Bastard, eines Tages wirst du dafür bezahlen. Dachte ich, er lächelte und tippte kurz an seinen Hut.
„Ich möchte mich setzten." Bat ich, Esme nickte und führte mich zu einem Sofa, ich setzte mich und sie sah mich besorgt an, dann drehte sie sich plötzlich um. Ich sah an ihr vorbei und konnte Carlisle sehen, der sie verliebt anlächelte. „Ich kann jetzt alleine bleiben...Danke." Sagte ich und versuchte zu lächeln.
„Gut, wir sehen und Isabella." Ich nickte und sie verschwand in der Menge. Ich wollte hier weg, mir war nicht gut und ich hatte so einiges zu verarbeiten. Edward Cullen war das rotäugige Monster, dass mich gefangen hielt.
„Oh mein Gott, da ist ja Anna Valerious!" Ich sah den Fremden genervt an.
„Lestat, nehme ich an." Sagte ich gelangweilt, er hatte zumindest die gleiche Frisur.
„James Staci." Stellte er sich vor und hielt mir seine Hand hin, ich nahm sie vorsichtig, sie war kalt.
„Wunderbar, noch ein Vampir." Sagte ich müde, aber ohne Angst, mir konnte nichts schlimmeres mehr passieren.
„Deine Maske verbirgt deine Müdigkeit nicht." Bemerkte er, ich nickte und er setzte sich neben mich, dann winkte er einem Kellner, der mit einem vollen Tablett zu uns kam. Ich betrachtet die Auswahl und entschied mich für Wodka. „Ich glaube nicht, dass das ratsam ist." Sagte er.
„Das geht dich nichts an." Antwortete ich und trank das Glas in einem Zug leer, dann verzog ich den Mund, es schmeckte scheußlich.
„Du bist genauso stur wie Anna Valerious." Ich lächelte nur müde. „In deinem Zustand ist es nicht gut so viel Alkohol zu trinken. Du bist markiert worden und nicht gerade sehr sanft, du hast meinen Freund Edward wütend gemacht, stimmts?"
„Auch das geht dich nichts an." Ich sah in eine andere Richtung, ich wollte keinen Smalltalk mit einem Vampir führen.
„Dein Mundwerk wird dir Probleme mit ihm einhandeln." Ich sah ihn wieder an, ich war mir nicht sicher, ob er nett war, oder nur so tat.
„Ich muss hier weg..."
„Du wohnst bei Edward, nicht? Ich kann dich bringen oder dir ein Taxi suchen." Bot er an.
„Das wird nicht nötig sein." Ich zuckte zusammen, als ich seine Stimme hörte. „James...was machst du hier?" Ich hob den Blick und sah, wie er seinen Freund anlächelte.
„Edward, du solltest dich benehmen wie es sich gehört. Du kannst La tua Cantante nicht so behandeln." Sagte James kopfschüttelnd, lächelte aber.
„Mich wundert es etwas, diese Worte au deinem Mund zu hören James. Hör jetzt auf, für Isabella den Kavalier zu spielen, wir sehen und Morgen." Sagte Edward überheblich, ich stand auf,schnappte mir noch ein Glas von einem Kellner, der an uns vorbeiging und trank auch das in einem Zug aus. Ich wollte jetzt sofort das Bewusstsein verlieren.
„Komm." Edward lege seinen Arm um meine Taille und führte mich zum Ausgang, ich schnaufte nur. „Du sollst mich nicht herausfordern Isabella." Flüsterte er mir ins Ohr.
„Geh einfach zur Hölle." Murmelte ich, mir war wieder schwindelig.
„Das lasse ich dir durchgehen, weil du betrunken bist. Du solltest nicht trinken Isabella, du hast keine Resistenz." Sagte er wie ein Lehrmeister.
„Halt dich einfach aus meinem Leben raus." Antwortete ich und hielt mich an seinem Arm fest, ich war nicht wirklich sicher auf meinen Füßen.
Ich spürte die kalte Nachtluft in meinem Gesicht, Edward führte mich zu der Limousine und half mir beim einsteigen . Mir ging es so schlecht, dass ich meinem Kopf an seine Schulter legte. Das nächste was ich merkte war, dass ich getragen wurde. Vorsichtig machte ich die Augen auf und sah, dass wir in dem fürchterlichen Metallkasten waren, schnell machte ich die Augen wieder zu.
Ich merkte das weiche Bett unter mir und das ich meine Arme nicht bewegen konnte, sofort riss ich die Augen auf.
„Ich habe dir gesagt, dass du bezahlen wirst." Hörte ich ihn sagen, sofort fiel all meine Müdigkeit von mir ab und der Alkohol verließ meine Blutbahnen.
„Was soll das?" Das Licht war an und meine Hände waren an das Bett gefesselt, Edward stand vor dem Bett und sah mich an, er trug nur seine Shorts. Ich sah an mir runter, ich war nackt und hatte nur noch die Maske und das Halstuch um. „Du hast mich schon gebissen, was willst du noch?"
„Fang jetzt nicht an zu weinen, ich hasse wenn du das machst, dann machte es keinen Spaß."
„Edward..." Ich sah ihn an und konnte noch immer nicht glauben, dass er das Monster war,obwohl ich meinen Verdacht gehabt hatte.
„Du hast die Überraschung verdorben." Antwortete er auf meine Gedanken.
„Hör auf deine Nase in meinen Kopf zu stecken." Sagte ich sauer.
„Gut, jetzt ist eh Zeit,mich in was ganz anders zu stecken, meinst du nicht?" Er lächelte mich schief an und legte seine Hand um meinen Knöchel, ich zog mein Bein sofort weg. „Keine Spielchen Isabella..." Sagte er mit rauer Stimme, es war unglaublich, wie sehr sich seine Stimme veränderte, wenn er heiß war.
Er spreizte meine Beine auseinander, ich drehte meinen Kopf weg, ich wollte ihn nicht sehen. Er sollte das Licht ausmachen.
„Das werde ich nicht tun." Sagte er dich an meinem Ohr und ich erschauerte, als ich seine Brust an meiner spürte. „Jetzt kann ich noch besser den Genuss in deinem Gesicht sehen, ich werde jede Sekunde genießen." Er biss mir leicht ins Ohrläppchen und ich unterdrückte ein Stöhnen, ich würde ihm nicht den geringsten Genuss zeigen.
„Mal sehen ob du das schaffst."
Ich drehte meinen Kopf noch mehr und stöhnte auf, es tat weh. Edward entfernte sich etwas von mir und machte dann mein Halstuch ab.
„Wow...ich habs echt übertrieben." Er streichelte mit seinen kalten Fingern über meinen Hals, was mit etwas Erleichterung verschaffte. Dann beugte er sich langsam runter, während ich versuchte meine Hände frei zu bekommen was ich sofort ließ, als ich seine Lippen an meinem Hals spürte. Er fuhr mit seiner Zunge über meine Wunde, ich bewegte mich unter ihm und biss die Zähne zusammen, es würde nicht ein Laut über meine Lippen kommen. Edward widmete sich ganz meinem Hals und küsste ihn, als ob er es genießen würde.
„Das tu ich auch..." Antwortete er auf meine Gedanken, wie sehr ich das hasste. Seine Zunge wanderte zu meinem Schlüsselbein, während seine Hände, die auf meinen Hüften lagen, mich enger an ihn drückten.
„Verfluchter Bastard." Fluchte ich, es konnte nicht sein, dass er meinen Körper nach seinem Gutdünken manipulieren konnte. Seine Finger spielten mit meinen Brustwarzen, ich hielt die Luft an, damit ich nicht stöhnte, dass schien ihm gar nicht zu gefallen, er knurrte wütend und machte weiter. Ich biss mir fast die Zunge ab, um ihm keine Genugtuung zu geben. Edward konnte vieles manipuliere und kontrollieren, aber nicht mein Stöhnen. Er hob den Kopf und sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an, eine Sekunde später waren seine Lippen nur Zentimeter von meinen Entfernt.
„Nicht..." Wenn er mich küsste, war ich verloren.
„Heute gibt es keine Küsse für dich..." Sagt er und meine Enttäuschung zeigte mir, wie krank ich war. Edward lehnte seine Stirn gegen meine und lächelte schief. Dann bewegte er sich leicht und seine Lippen streiften fast meine. Ich versuchte wieder meine Hände frei zu bekommen, weil ich meine Finger in seine Haare grabe wollte und ihn näher zu mir ziehen wollte.
Edward schüttelte lächelnd den Kopf, um dann, mit eine Schnelligkeit die mir zeigte, dass er kein Mensch war, aus dem Bett zu springen. Er sah mich herausfordern an und zog sie dabei seine Shorts aus, beschämt drehte ich den Kopf weg. Ich hatte ihn in mir gespürt, ihn angefasst, aber...ich hatte ihn noch nie im Licht gesehen. Edward lachte und kam wieder ins Bett.
„Nur ein Bastard kann über meine Gedanken lachen." Fauchte ich.
„Ich hab mich schon gefragt, wo dein freches Mundwerk bleibt." Ich sah ihn nicht an und er hockte sich wieder zwischen meine Beine, aber so weit weg, dass ich ihn nicht spüren konnte. Zu meiner eigenen Schande musste ich zugeben, dass ich neugierig war und ihn sehen wollte. Ich drehte den Kopf und mein Blick fiel direkt auf seine Erektion, es war eine enorme Erektion.
„Natürlich." Sagte er überheblich und küsste meinen Bauch Zentimeter für Zentimeter, als mir klar wurde, was er vorhatte wusste ich, dass ich verloren hatte, ich würde nicht länger schweigen können. Ich kniff fest die Augen zu und versuchte ruhig zu atmen, was mir immer schwerer fiel, je tiefer er kam. Seine Zähne streifen über meine Haut und ich sog scharf die Luft ein. Er berührte mit seiner Zungenspitze meine Klitoris, ein leise Stöhnen kam über meine Lippen, er hörte sofort auf und hob den Kopf.
„Hab ich da was gehört?" Dem Idioten machte das ganze auch noch Spaß. Er hatte mich beleidigt, mich schlecht behandelt, mich gebissen, ich hatte wegen ihm das Bewusstsein verloren und ich dumme Kuh, genoss seine Berührungen und den Sex mit ihm.
Er fuhr mit seiner Zunge wieder über meine empfindlichste Stelle, meine Hüften bewegten sich von alleine und kamen ihm entgegen.
„Oh ja..." Kam es über meine Lippen und das schien ihm zu gefallen, er bewegte sein Zunge immer schneller und nahm auch seine Finger zur Hilfe. Die Anstrengung, keinen Laut von mir gegeben zu wollen, als sich mein Orgasmus in mir aufbaute,trieben mir die Tränen in die Augen. Ich war kurz davor den Himmel zu berühren, als er aufhörte und seinen Kopf hob. Als ich ihn ansah, konnte ich das böse Grinsen in seinem Gesicht sehen.
Ich drehte meinen Kopf wieder zur Seite, ich würde ihm nicht die Genugtuung geben und um mehr bitten. Er bewegte sich wider blitzschnell, war über mir und drang in mich ein, womit er mir ein lautes Stöhnen entlockte. Ich schlang meine Beine um seine Hüften und wollte ihn tief in mir spüren. Edward lachte leise und brachte mich zu meinem heiß ersehnten Orgasmus.
„Ich hasse dich." Stöhnte ich, als mein ganzer Körper erzitterte und ich merkte, dass auch er kam. Er genoss seinen Orgasmus, ohne einen Laut von sich zu geben und in dem Moment hasste ich ihn noch mehr.
Edward ließ sich zur Seite fallen, als ob er genau kalkuliert hatte, wo er liegen wollte. Ich sah ihn an, während ich versuchte meine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Es war seltsam ihn so zu sehen, mal nicht im dunklen, zu wissen, dass er das Monster war und der Sohn meines Chefs, der auch ein Vampir war. Ich würde eine Weile brauchen, um das alles zu assimilieren, aber jetzt war ich zu erschöpft dazu.
„Mach mich los Edward." Forderte ich, er sah mich an und grinste wieder böse.
„Nein...es ist deine Strafe, du wirst die Nacht so verbringen...obwohl, es wird schon hell." Sagte er und stand auf, ich sah ihm entsetzt zu, wie er seine Shorts wieder anzog. Er kam wieder zum Bett, rückte das Kissen unter meinen Kopf zurecht und deckte mich sorgfältig zu. Edward wollte mich wirklich so liegen lassen.
Er legte seine Hand auf meine Wange und küsste mich. Seine Lippen auf meinen zu spüren und seine Zunge an meiner zu spüren, ließ mich sofort wieder alles vergessen. Was hatten seine Lippen nur, dass sie mich so süchtig machten?
„Gute Nacht Isabella." Murmelte er gegen meine Lippen, drehte sich um, machte das Licht aus und ging aus dem Zimmer. Ich merkte erst jetzt, dass meine Hände frei waren und kuschelte mich unter die Decke. Ich würde mich Morgen mit allem auseinandersetzten, es war ein langer, ereignisreicher und sehr seltsamer Tag gewesen, ich brauchte jetzt meinen Schlaf.
