Vor diesem Kapitel möchte ich eindringlich darauf hinweisen, dass der Inhalt nicht für Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren geeignet ist. Für alle, die zu dieser Gruppe gehören und bisher diese Geschichte verfolgt haben: Übermorgen geht es jugendfrei weiter! Amnesie X
„Wenn das so ist Severus Snape", hauchte sie zärtlich, „dann zeig es mir doch einfach!"
Sein Herz hämmerte wie verrückt gegen seine Brust und alles Blut floss in seine Körpermitte.
Sie küsste ihn sehr liebevoll „Zeig mir Deine Liebe", ihr Kuss wurde leidenschaftlicher und ihre Hand rutschte sehr langsam über seine Brust hinunter in die gleiche Richtung, die kurz zuvor bereits sein Blut genommen hatte, „und Dein Begehren."
„Bist Du sicher, dass Du das willst?", fragte er mit gepresster Stimme.
„Bist Du Dir sicher, dass Du es willst?", belustigt sah sie ihm tief in die Augen, dabei strich ihre Hand sachte über die erstaunliche Beule in seiner Hose.
„Welcher Mann könnte einer solchen Frau widerstehen?" quetschte er mühsam heraus.
„Gut, denn ehrlich gesagt", Hermine nestelte bereits an seinem halb geöffneten Binder und küsste seinen Hals entlang, „bin ich ein klein wenig sexuell frustriert, weil mein Mann sich einen Dachschaden zulegen musste!"
Er war nur noch dazu in der Lage ein sehr erregtes Grunzen von sich geben.
Sehr geschickt öffnete sie dann die vielen kleinen Knöpfe an seinem Gehrock und danach an seiner Weste, ihn dabei unaufhörlich küssend. Als er ihr half, beides abzustreifen, keuchte er erstaunt: „Du scheinst darin Übung zu haben."
„Zwangsläufig", kam es etwas undeutlich von Hermine, sie küsste bereits seine freigelegte Brust hinunter, „ich habe seit Jahren ein intimes Verhältnis mit einem stets altertümlich gekleideten Herrn in mittlerem Alter." Sie hob kurz den Kopf und grinste: „Erzähl es bitte nicht meinen Eltern!"
„Entschuldige", er fragte sich, woher er noch die Fähigkeit zu solchem Geplänkel hernahm, „die wissen es schon."
„Und was haben Sie dazu gesagt?" auch Hermines Atem ging jetzt deutlich schneller.
„Dass Du jemand Besseren verdient hättest." Und genau das dachte er auch.
„Es gibt keinen Besseren!" Hermine knöpfte sehr entschlossen seine Hose auf.
„Welch ein Glück", seufzte er und das war nicht allein auf ihre Entkleidungsfähigkeiten oder auf den Mangel an Alternativen in ihrem Liebesleben bezogen, sondern auch auf die gekonnten Liebkosungen, die sie seinem Körper zukommen ließ.
Hermine Granger war wirklich in allem gut, was sie tat! Grundgütiger!
Als sie gerade dabei war ihre Daumen in den Bund seiner Shorts zu haken um ihn von diesem störenden Stoff zu befreien, zog er sie sanft aber energisch zu sich hinauf.
Er brauchte dringend eine Pause, sonst würde er das hier nicht mehr lange durchhalten, er spürte bereits das dumpfe Pochen in seiner Leiste.
Jetzt übernahm er die Initiative und fiel über ihren Mund her, geschickt drehte er sich so, dass sie leicht unter ihm zu liegen kam.
Die Haut ihres Halses war herrlich weich und roch phantastisch, unter seinen neckenden und saugenden Lippen spürte er ihre Aorta wild pochen. Die dünne Bluse war Knopf um Knopf schnell geöffnet, dann nahm er sich einen Augenblick Zeit, um die jetzt heftig atmende junge Frau sehr genau zu betrachten.
Ihre vollen Brüste waren in einem weißen BH aus Seide gefangen, doch ihre aufgerichteten Brustspitzen schienen sich durch den dünnen Stoff drücken zu wollen, sie schrien danach von ihm geküsst und verwöhnt zu werden.
Er beugte sich hinunter, seine Haare kitzelten dabei sachte ihr Dekollete, seine Zunge fuhr leicht und neckend über die erigierten Knospen, was den feinen Stoff durchnässte und ihn damit durchscheinend machte. Er stellte fest, dass sie nicht gerade sehr große Vorhöfe hatte, dafür schienen sie von einem kräftigen, dunklen Farbton zu sein, der irgendwo zwischen rot und braun liegen musste. Wahrlich vielversprechend!
Seine Bemühungen zeigten im Übrigen eine ziemliche Wirkung, die junge Hexe atmete nicht nur, wie auf den letzten Metern eines 1000 Meter Laufes, sie begann leicht zu zittern, die kleinen, hellen Härchen auf ihren Armen stellten sich auf und sie bekam eine Gänsehaut. Wirklich mehr als attraktiv!
Ihre Hände hatten sich zu Fäusten geballt, die sich immer wieder öffneten und schlossen. Trotz der Anspannung, in dem ihr Körper sich ganz offensichtlich gerade befand, wirkte sie eindeutig entspannt, wie er verwundert bemerkte.
Er stutzte einen kleinen Augenblick, bis er begriff, was es war: Sie ließ sich fallen, gab sich hin, ihrer Lust, ihrem Begehren, und sie gab sich vor allem ihm hin.
Das Vertrauen das dies voraussetze, brachte seine Schutzmauern aus Misstrauen und Argwohn zum bröckeln. Urplötzlich hatte er nicht mehr das übergroße Verlangen seine Gefühle mit den Fesseln der Kontrolle und Beherrschtheit, der Unnahbarkeit und Kälte zu sichern. Nicht vor dieser erstaunlichen Frau!
Ihm wurde ganz leicht ums Herz. Diese neue Unbeschwertheit ließ in seiner Brust ein sehr warmes, brennendes und zugleich kühlendes und bis in die letzen Ecken seines verkorksten Seins vordringendes Kribbeln entstehen. Nur kurz wendete er sich von ihren Brüsten ab, seufzte tief und befreit und küsste sich dann seinen Weg über die weiche Haut ihres Halses zu ihrem Gesicht zurück.
Dass sie ihre Augen geschlossen hatte, hielt ihre Lider nicht davon ab, zu flackern und die dunkelroten Flecken auf Gesicht und Dekollete zeigten ihm deutlich, dass er hier eine sehr erregte Frau vor sich hatte.
Als er mit einem sanften, kosenden Kuss ihre zitternden Lippen beruhigen wollte, schlug sie ihre Augen wieder auf, sie waren dunkel und ein herrliches, aufregendes Glitzern war darin, ein wahres Feuerwerk an Leidenschaft, Begehren und Verlangen wurde dort gerade gezündet.
„Severus…" sein Name war aus ihrem Mund nur noch ein bittendes Wispern. Er schüttelte kurz den Kopf, nein noch nicht, er hatte noch anderes vor. Und das diabolische Grinsen, das seine Mundwinkel umspielte, ließ sie aufseufzen und erwartend die Augen schließen.
Ja, er hatte noch viel vor, immerhin war das sein erstes bewusstes Mal mit dieser wunderschönen jungen Hexe, die ihm das Herz gestohlen hatte. Das würde er genießen, auskosten und unvergesslich machen, für sie und für ihn.
All das würde er tun, aber ganz gewiss nicht auf einer viel zu schmalen, für solche Aktivitäten nicht ausgrichteten Couch! Mit starken Armen hob er sie hoch, was bei Hermine ein überraschtes Quieken hervorrief. Mit wenigen langen Schritten war er schon im Schlafzimmer und hatte sie auf das breite Bett gelegt.
Schnell streifte er seine Schuhe und Socken ab und auch das offene Hemd und die halb geöffnete Hose folgten, bevor er sich zu ihr legte.
Wieder schenkte er ihr einen Kuss, der ihr einen Vorgeschmack auf das Kommende geben sollte. Sie verstand den Wink offensichtlich, denn ihre Hände streichelten über seinen Rücken hinunter und blieben dann auf seinem Po liegen, wo sie kurz darauf anfingen, das feste Fleisch zu kneten und ihn dabei unmerklich näher an ihr Becken zu bringen.
Nicht ungeschickt, aber zu durchschaubar, kam es Severus in den Sinn.
Er setzte seine Bemühungen von eben fort, indem er erneut ihre immer noch harten Knospen liebkoste, erst mit der Zungenspitze, dann stülpte er seine Lippen darüber und saugte sanft an ihnen.
Hermines leises Keuchen war wunderbar, sie bäumte sich ihm entgegen und ihre Hände massierten seinen Hintern stärker. Dann wollte er sie nackt sehen und griff mit der einen Hand unter ihre Schulterblätter um sie leicht anzuheben und öffnete mit der anderen geschickt und schnell den Verschluss ihres BH´s.
Wie gut, dass er damals an den diversen Spielchen der Slytherinschüler teilgenommen hatte!
Erst streifte er ihr die Bluse, dann den BH vom Körper und genoss sodann die Sicht auf zwei sehr reizvolle Brüste, die sich mit dem Brustkorb der jungen Frau heftig hoben und senkten.
Außerordentlich verführerisch!
Wieder lecken und wieder saugen, erst die linke, dann die rechte Brust. Hermine wand sich zerfließend unter ihm.
Dann wollte er mehr.
Mehr erkunden, mehr entdecken.
Er küsste sich durch das Tal zwischen ihren Brüsten hinab, das vom Schweiß glänzte und erreichte schließlich ihren Bauchnabel. Er hatte schon erfahren, dass manche Frauen die Liebkosungen ihres Nabels ganz besonders schätzten. Bei Hermine erlebte er aber eine Überraschung, denn anstatt eines erregten Keuchens, vernahm er bald ein rhythmisches Glucksen, das ihn verwirrt aufschauen ließ.
Sie lachte.
„Entschuldige, aber ich bin so schrecklich kitzelig am Bauch", versuchte sie kichernd zu erklären und zog ihn zu einem liebevollen Kuss hinauf.
„Sonst noch wo?" wollte er sicherheitshalber zwischen zwei Küssen wissen.
„Nur noch unter den Achseln und unter den Füßen", murmelte sie abwesend.
„Gut, dann kann ich ja weitermachen, die liegen nicht auf meinem Weg!" damit löste er sich von ihrem Mund und nahm nochmals den Pfad über ihre beiden Brüste – natürlich verbunden mit einer nicht zu kurzen Beachtung der schönen Spitzen – machte einen Bogen um ihren Nabel und löste erst den Hosenknopf, zog ebenso den Reißverschluss ihrer Leinenhose ganz langsam auf, nur um dann inne zu halten.
Ihm war gerade eingefallen, dass er hier nicht nur eine sehr begehrenswerte Hexe vor sich hatte, sondern eine Frau, die sein Kind in sich trug. Er starrte auf ihren Unterbauch und sein Blick huschte zu ihrem Gesicht. Er sah sie liebevoll lächeln und fasste ihre Hand, die sie ihm entgegenhielt.
„Wann?" murmelte er undeutlich.
„Anfang des nächsten Jahres", ihre Hand verschränkte sich zärtlich mit seiner.
Er streichelte ihren Handrücken liebevoll mit dem Daumen, führte ihre Hand zum Mund und küsste sie innig, dann ließ er sie los und beugte sich wieder hinunter zu ihrer Körpermitte. Er setzte zärtliche Küsse auf ihren gesamten unteren Bauch und flüsterte unhörbar: „Ich freue mich auf Dich."
Ihre Hände streichelte etwas abwesend über seinen Kopf und ihr Atem ging abermals schneller. Als er dies bemerkte, nahm er auch den verräterischen Duft wahr, den sein feiner Geruchssinn eigentlich schon eher hätte wahrnehmen müssen. Er freute sich schon auf dessen verborgene Quelle!
Aber vorher musste er sie noch von Schuhen und Hose befreien. Beides war schnell geschehen und jetzt trennte ihn nur noch ein verboten kleines Stückchen weißen Stoffs vom Ziel seiner feuchten Träume.
Durfte eine Professorin eigentlich solche Unterwäsche tragen, fragte er sich flüchtig. Egal! Er fand sie – aufregend.
Die Fingerspitze seiner rechten Hand zeichnete erst unschuldig den Bund des winzigen Slips nach, dann aber führte er seine Handfläche über die sich sanft erhebende Kuppe hinüber zwischen ihre Schenkel. Ein sehr deutlicher Laut der Zustimmung war von Hermine zu hören, aber nicht nur das, sie verhalf ihm auch zu einem leichteren Zugang, indem sie ihre schlanken Beine auseinandernahm.
Dort unten war es warm, ja fast heiß und vor allem, sehr feucht. Kein Wunder, fuhr es ihm durch den Sinn, du hältst diesen Kessel auch schon eine kleine Ewigkeit am köcheln.
Er grinste und zog tief den betörend weiblichen Geruch in seine Lungen, während seine Hand sich langsam, aber rhythmisch bewegte. Auch durch den durchnässten Stoff fand er die kleine Erhebung, deren Berührung sie gleich darauf tief aufkeuchen ließ.
Dieses Keuchen wurde zu einem ekstatischen Röcheln, als er seinen Daumen gegen seine Zunge und seine Lippen austauschte. Er war einen winzigen Augenblick verwirrt, als er nach einer kleinen Weile genussvollen Saugens feststellte, dass der Slip plötzlich verschwunden war und ihn absolut nichts mehr von Hermines Schoß trennte. Wäre er nicht so berauscht vom Anblick der dunklen, kurz gehaltenen und sehr weichen Haare gewesen, die ihren Venushügel in einem kleinen Dreieck bedeckten, hätte er wohl Hermines außergewöhnliche Fähigkeit, in einem solchen Moment der Erregung stablose Magie zu wirken, besser würdigen können.
So aber musste das warten.
Es galt erst einmal dieser mächtigen Hexe Flügel zu verleihen – obwohl er wusste, dass sie fliegen nicht mochte! Seine Liebkosungen wurden intensiver und mit jedem Saugen wuchs auch seine Begierde. Dann spürte er, dass er sie nahe an den Gipfel ihrer Lust gebracht hatte, sie warf ihren Kopf hin und her und krallte ihre Hände tief in seine Kopfhaut. Ein sehr zufriedenes Grinsen machte sich im Gesicht des Tränkemeisters breit, als er zwei Finger seiner rechten Hand in ihre Vagina einführte, sie kreisen ließ, die linke Handfläche auf ihren Unterbauch legte und während diese im gleichen Rhythmus wie sein Saugen und Lecken leicht ihre Bauchdecke massierte, biss er zart in ihre Klitoris.
Das war zu viel für Hermine, ein wilder Schrei erfüllte die Kerkerräume und sie bäumte sich in konvulsivischen Zuckungen auf. Seine Finger in ihrem Inneren spürten das feste Pulsieren ihrer Scheidenwände und er vergaß nicht, die sanften massierenden Bewegungen seiner linken Hand beizubehalten.
Als er endlich die Entspannung ihres Körpers fühlen konnte, richtete er sich auf und beobachtete sie interessiert. Sie sah phantastisch aus, ihre Haare waren wild und verschwitzt, ihr Gesicht und ihre Brust tief gerötete und es zog sich eine feine Schweißschicht über ihren gesamten Körper. Immer noch hob und senkte sich ihre Brust stark.
Sie schlug ihre Augen auf und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht, „Bei Merlin!" keuchte sie, „bei Merlin!"
Dann hob sie ihren Kopf leicht an um ihn anzusehen. Ein wilder, wollüstiger und sehr entschlossener Ausdruck war in ihren Augen, als sie ihre Hände in seinen Haaren vergrub und ihn zu einem verzehrenden, feurigen Kuss hochzog. Sofort war er über ihr und ließ sein pochendes Glied in sie hinein tauchen. Sie war eng, aber genau richtig, wie er genüsslich feststellte.
Erstaunlich schnell fanden sie zu einem gemeinsamen, langsamen Rhythmus, der aber nur wenige entspannende Minuten des Überganges darstellte, denn er kniete sich bald zwischen ihre Beine, fasst um ihre Hüfte und zog sie mit sich, so dass er sich nicht von ihr lösen musste. Dann legte er sich erst ihr rechtes und dann ihr linkes Bein über die Schultern und griff abermals an ihre Hüfte, denn in dieser Stellung war der Winkel für ein noch tieferes Eintauchen am besten.
„Du musst meine Beine nicht hoch legen, mein Kreislauf ist völlig stabil", war Hermines ironischer Kommentar zu diesem Positionswechsel.
„Sicher ist Sicher!" und stieß etwas fester in sie.
„Gut!", stöhnte sie, „Das wird Poppy freuen!" nach einigen weiteren Stößen, die mit immer größerer Kraft ausgeführt wurden, keuchte sie noch undeutlich: „Und mich erst!"
Severus fühlte sich großartig, die Macht zu haben, dieser besonderen Frau Befriedigung zu verschaffen, sie zu immer neuen Höhenflügen zu bringen, war berauschend.
Der letzte Kick dabei war aber, Zeuge einer solchen Hingabe sein zu dürfen und Empfänger solch liebevoller und begehrender Blicke und Gesten zu sein, all dies war ihm noch nicht oft im Leben vergönnt gewesen – wenn überhaupt - und erfüllten ihn mit tiefem Glück und einer größeren Befriedigung, als es ein sexueller Höhepunkt ihm je hätte schenken könnte. Darum strömte auch ein wunderbares Glücksgefühl durch seinen Körper, als er sie das zweite Mal an diesem Abend sich aufbäumen und erbeben sah.
Er verlangsamte sein Tempo und ließ sie zur Ruhe kommen. Als sie nun die Augen wieder aufschlug, ließ sie ihre Beine von seinen Schultern gleiten und streckte ihre Arme aus, „Komm zu mir und halt mich einen Augenblick lang fest.", flüsterte sie verlangend.
Da er aber ein Slytherin durch und durch war, musste sein Mund zuerst einige kleine Umwege über ihren Schoß, ihre Brüste, ihren Hals und ihre Lippen machen, bis er sich endlich neben sie legte, sie fest an sich drückte und zärtlich streichelte. Sie sprachen kein Wort, spürten nur ihrem lauten Herzschlag nach und genossen die Nähe des jeweils anderen.
Nach einer kleinen Weile veränderte Severus seine Position ein wenig, denn sein, an ihrem Oberschenkel gepresstes Glied pochte mittlerweile etwas schmerzhaft. Hermine musste es bemerkt haben, denn sie rückte etwas von ihm ab und grinste frech „Da verlangt doch noch jemand nach seinem Recht!"
Mit einer Kraft und Energie, die er ihr nach all diesen Anstrengungen des Abends nicht mehr zugetraut hätte, schob sie ihn mit dem Rücken flach aufs Kissen und schwang ihr linkes Bein elegant über Severus herüber, sodass sie über seiner Hüfte kniete. Dann schloss sie einen kurzen Moment die Augen und ihre Lippen bewegten sich leicht. Als Resultat dieses kleinen Zaubers wurde es um einige Grade heller im Zimmer, in dem bisher ein angenehmes Halbdunkel geherrscht hatte. Jetzt konnte er sie noch besser sehen, den Glanz in ihren Augen und das kleine, feine Grinsen um ihren Mund als sie ihre Hüften etwas anhob um sich langsam auf sein aufgerichtetes Glied zu senken.
„Du", musste Severus bei ihrem Gesichtsausdruck gepresst murmeln, „Du siehst aus wie ein Slytherin, ist Dir das klar?"
„Das muss wohl abgefärbt haben in all den Jahren", das Leuchten in ihren Augen wurde noch intensiver. Ihr Blick war fest auf ihn gerichtete, als sie ihr Becken wieder anhob, nur um sich sehr schnell wieder hinabzulassen. Dabei konnte man die Muskelstränge in ihren Schenkeln deutlich arbeiten sehen.
„Dass ein Slytherin sich für jemand anderen so zurückhält ist auch ziemlich gryffindor, meinst Du nicht auch?" keuchte sie, denn sie hatte stetig den Rhythmus gesteigert, sowohl im Tempo, als auch in der Kraft.
„Das interpretierst Du falsch", war seine sehr mühsam zu verstehende Antwort, der Schweiß stand ihm auf der Stirn und sein Atem wurde noch keuchender, als Hermine seine Hände nahm um sie auf ihre Brüste zu legen und er begann sie intensiv zu drücken.
„Ich… Bei Merlin!" stöhnte er auf, Hermine hatte hinter sich greifend seine Hoden in die Hand genommen.
„Ja bitte?", säuselte sie, allerdings war auch ihre Gelassenheit dabei sich zu verabschieden.
„Ich tue dies nur aus reiner Berechnung!" dieser Satz hatte ihn wirklich Mühe gekostet.
„So, und was sagen deine Berechnungen?" presste sie mit jedem neuen Stoß ihrerseits heraus.
„Sie… zielen… auf … Dankbarkeit!"
Sie lachte hell auf, verstärkte ihr Heben und Senken nochmals und das sanfte Massieren ihrer Hand an seinen Hoden wurde ebenfalls stärker. Ihr Blick war weiterhin fest auf ihn gerichtet. So bemerkte sie das feine Zittern, dass durch seinen Körper ging und bewirkte, dass sich seine Stirn in angestrengte Falten legte.
Langsam senkte sie ihren Oberkörper auf seine Brust und legte ihre Lippen auf seine. In diesen zarten, verlangenden Kuss hinein seufzte sie bittend: „Lass Dich fallen, Severus! Und es ist nie Dankbarkeit, es ist ein Geschenk, eine Gabe an den Mann, den ich liebe!"
Sein Blick war erst voller Zweifel und auch etwas Angst konnte man darin lesen, doch dann schaute er in ihre warmen braunen Augen und entspannte sich mit jedem neuen Senken ihres Beckens mehr. Bis dass er sich schließlich mit einem tiefen, kehligen Laut in sie ergoss und sie mit seinem Entgegenkommen ein drittes Mal an diesem Abend mit über den Höhepunkt der Lust nahm.
Ermattet ließ sie sich auf seine Brust fallen, immer noch steckte sein Glied in ihr und sie hatte anscheinend auch nicht vor, ihn zu entlassen.
So mussten sie wohl eingenickt sein, denn als sich gegen Mitternacht ein leiser, stetig ansteigender Warnton im Zimmer der Professoren Granger und Snape vernehmen ließ, schreckte Hermine noch immer mit ihm verbunden auf.
„Eileen", murmelte sie träge und hob sich von ihm hinunter.
Er grummelte vernehmlich und drehte sich zur Seite.
Hermine schlüpfte in ihren Morgenmantel und verließ auf Zehenspitzen das Zimmer.
Wenige Minuten später spürte er sie wieder neben sich und er nuschelte verschlafen: „Was war?"
„Sie war traurig, weil sie ihre Schlange vermisste."
„Wie die Mutter so die Tochter", grinste er diabolisch.
„Severus!" empörte sich Hermine und schlug ihm auf den Oberarm, dann kuschelte sie sich aber sehr eng an ihn und wünschte versöhnlich eine Gute Nacht.
„Dir auch, meine Liebe!" flüsterte Severus zurück, als er ihre tiefen, gleichmäßigen Atemzüge vernahm.
