Kapitel 10
Kochen kann zum Abenteuer werden. Ich weiß wovon ich da rede hab ihr schonmal mit sagen wir mal mit sechs Leuten in einer 10 m2 Küche gekocht? Nein, dann probiert es mal aus es ist ein Abenteure, das sich lohnt...is ja auch verdammt schwer sich zu merken, dass man einen Kolrabi schälen muss bevor man(n) reinbeißt hahahahahah...
Kochen ist eine Kunst. Entweder man beherscht sie, man erlernt sie oder man hat das Pech, dass man leider, in dem Fachgebiet vom lieben Gott, mit zwei linken Händen ausgestatte wurde. Nun Neji steht so zwischen dem erlernen und den zwei linken Händen. Er kann mit Kunais und Co perfekt umgehen und Reis kochen ist auch kein großes Problem, allerdings das Schälen bzw. schneiden gewisser Gemüsesorten umso mehr.
Neji standt, mittlerweile schon recht genervt, in der Küche und versuchte gerade krampfhaft die Zweibeln von der Schale zu befreihen ohne sich die Blöße zu geben (sprich losflennen).
Hinata kam die Treppe vom Obergeschoss hinunter und wollte gerade in die Küche gehen. Sie blieb aber nochmal stehen. " Soll ich wirklich zu ihm in die Küche gehen? Was, wenn er sauer ist?" sie lehnte sich an die Wand und führte eine innerliche Disskusion, ob es klug wäre, die Küche zu betreten oder lieber einen großen Bogen drum herrum zu machen. " Aua, ach verdammt!"
Hinata stutzte. Was machte Neji da? Hinata lugte durch den Türschpalt und muste sich ein Kichern verkneifen. Da standt ihr ältere Cousin und leckte sich das Blut von zwei Fingern. Neji hatte es doch tatsächlich geschafft sich beim schneiden der Zwiebel zweimal zu schneiden. Er war ziemlich am Fluchen, naja ein Joninn der sich bei Zwiebel schneiden in den Finger schneidet...nicht gerade das Gelbe vom Ei würde man denken, aber unser Neji will ja auch kein Koch werden". Hinata grinste immer noch recht breit, als sie sich nun doch traute in die Küche zu gehen.
Neji verfluchte gerade die Zwiebel, die auf dem Schneidebrett lag und aus ihrer sich eigentlich nichts verbroche hatte, wenn man mal davon absah, dass sie da lag. "Soll ich das vielleicht machen?". Neji drehte sich um. Hinata stand in der Tür in einem hellblauem Yukata gekleidet. Sie sahen sich an. In Nejis Hirn spukte wieder das Bild einer unbekleidetet Hinata umher und er wurde rot, drehte sich zur Seite und starrte stur auf die Zwiebel. Hinata schien zu wissen woran er dachte und lief ebenfalls knallrot an. Es herrschte wiedermal betretenes Schweigen, weil sich keiner von unseren zwei Täubchen traute "Die Sache" vom Bad anzusprechen.
Hinata schien jedoch willt entschlossen die Stille zu brechen. "Soll ich die Zwiebel schneiden, dann kannst du schon mal mit dem Kolrabie anfangen?". Neji drehte sich wieder zu ihr hin. "Gern, das Ding ist verdammt störrisch", er trat beiseite und reichte ihr das Messer. Hinata bannt sich ihre Schürze um und wand sich der "störrischen Zweibel" zu. Neji sah ihr kurz zu und suchte dann den Kohlrabi. Auf der Arbeitsfläche war er nicht also sah er in den Eikaufstaschen nach. In der Tasche fand er was er gesucht hatte. Zwei kleine grüne Knollen mit einigen Blättern dran. Neji nahm dei zwei und legte sie auf dei Arbeitsfläche um sie zu "Bearbeiten" (Shuichi- du weißt bestimmt was jetzt kommt ne?). "Du willst die doch nicht jetzt einfach so schneiden oder?" Neji drehte sich zu seine Cousine hin, diese sah ihn ungläubug an. " Wiso nicht? sollen die etwa in einem Stück in den Kochtopf werfen ?" Hinata starrte ihn ungläubig an. " Neji...hast du schonmal was davon gehört, dass man Kohlrabi schälen muss bevor man ihn isst oder Kocht?". Stille. naja peinliches berührtes Schwiegen trifft es eher. Neji lief rosa an, als er bemerkte, dass sie ihn nicht veräppel wollte sonder das toternst meinte. " Neji ich glaubs nicht! Hat dir noch nie jemand erzählt das man Kohlrabi zählen muss?" " Ich gebs erhrlich zu...nein". Hinata haute sich die Flache Hand an die Stirn. " Ohhh je Neeeeji".
" Jetzt tu doch nicht so als, wenn eine Unmöglichkeit wäre! hast mich doch jetzt aufgeklärt", es klang recht giftig aus seinem Munde, als wenn er sich irgendwie angegriffen fühlte.
Hinata kicherte los. " Jetzt lach nicht" kam es von Neji, er merkte jedoch, dass es überhaup nichts brachte da Hinata einfach weiter kicherte. " Du bist unmöglich" , sagte er mit einem Lächel auf den Lippe. " Lass uns weitermachen sonst bekommen wir heute nichts mehr in den Magen und ich habe Hunger", sagte er dann entschlossen. Hinata hörte auf zu kichern. Ein Grinsen behilt sie aber doch im Gesicht. " Ok aber bitte schähl den Kolrabie bevor du ihn in den Topf schmeist". Neji hob eine Augenbrauen und machte sich daran den Kohlrabi aus seiner Schale zu befreihen.
Nach gut einer Stunde hatte Neji es nicht nur geschafft den Kohlrabie zu schälen sondern hatte auch noch Porree geschnibbelt, Kartoffel geschält und gelernt wie man eine Mehrlschwitze macht.(Preisfrage: Wisst ihr was das ist :-)? )
Nun saß unser Nachwuschkoch, mit zwei Pflastern an der einen Hand, am Tisch trank eine Tee und sah zu wie Hinata immer mal wieder dein Eintopf umrühret, den Fisch briet und so ganz nebenbei noch den Nachtisch fertig machte."Wie schaffst du das eigentlich alles gleichzeitg?" fragte Neji erschöpft. " Was schaffen?" "Naja den Fisch braten, den Obstsalat schnibbel und nebenbei auch noch den Eintopf umrühren " " Tja kannste mal sehen, was ich alles für Quallitäten haben" erwiderte sie. " Von den restlichen mal abgesehen", dachte sich Neji im stillen.
"So wir können essen", meinte Hinata nach kurzer Zeit. Neji hatte sie die ganze Zeit stillschweigend beobachtet. "Mags du den Tisch decken?". Als Antwort nickte er einfach nur, stand auf und holte Teller, Schüsseln und Besteck aus einem Schrank.
Hinata füllte die Teller, wären Neji Besteck und Gläser auf dem Tisch anrichtete.
"Wollen wir?" fraget Neji
"Gern, magst du Fisch?" "Hey ich hab Hunger natürlich möchte ich Fisch"
So lassen wir unsere Täubchen mal in ruhe speisen aber vielleicht können wir ja so gegen Ende des Essens nochmal reinschauen. Wer weiß in welche Richtung sich das Gespräch noch gehen wird?
