Kapitel 10
Auch das konnte sehr anregend sein, wie Masa wusste. Er blickte dem Jüngeren in die Augen, in Augen die er mehr als alles andere liebte. Augen, die ihn jedes Mal wieder in ihren Bann zogen.
Dann, ganz langsam, beugte er sich vor. Stück für Stück kamen sich ihren Lippen näher, doch dieses Mal würde es nicht mit einem leidenschaftlichen, heißen Kuss enden, sondern mit Masas Aufgabe. Kurz, bevor sich ihre Lippen hätten berühren können, glitt Masas Zunge ganz langsam über Kais herrlich rote Lippen. Immer wieder, etwas fordernder und wieder etwas weicher.
Kai war ganz fasziniert davon, wie viel Reize Masa auslösen konnte, wo er doch nur über seine Lippen leckte. Als er dann die Hände des Älteren an seinen Wangenknochen spürte, wie sie sein Gesicht näher zu ihm zogen, war es um ihn geschehen. Er konnte nicht anders, als die Arme fest um ihn zu schlingen und ihn richtig zu küssen. Er wollte diese verdammt noch mal erotische Zunge nicht bloß ‚auf' seinen Lippen spüren.
Masa hatte damit schon gerechnet und schlang ebenfalls seine Arme um den Jüngeren. Seine eigene Erregung war ebenfalls schon sehr gewachsen.
„..Tschuldigung…", murmelte Kai leise als er sich aus diesem verführerischen Kuss gelöst hatte. Masas Antwort kam prompt indem er ihn erneut zu einem kurzen Kuss bewegte. „Du bist dran…", der Schwarzhaarige griff nach den Würfeln und legte sie in Kais Hand. Kai nickte kurz und richtete sich auf. Im Gegensatz zu Masa würfelte er gleich, schließlich konnte er seine Neugier doch nicht selbst auf eine so harte Probe stellen.
Kai konnte sich ein leises Kichern nicht verkneifen. Noch bevor Masa selbst einen Blick auf die Würfel werfen konnte, drückte der Blonde ihn nach hinten. „Hey…ich, konnte es doch noch gar nicht sehen…", lachte Masa. Das war wieder typisch Kai, stürmischer denn je. „Brauchst du auch nicht…" frech setzte sich Kai auf die Beine seinen Geliebten. „…traust du mir nicht?"
Masas Hand wanderte an Kais Wange und ruhte dort. Er lächelte den Jüngeren an, „Wie könnte ich dir nicht trauen? Ich liebe dich…". Schon zum zweiten Mal an diesem Abend hatte Kai das Gefühl zu schmelzen.
„Ich liebe dich auch." Antwortete der Blonde und hauchte einen sanften Kuss auf die verführerischen Lippen seines Geliebten, aber noch bevor Masa diesen Kuss genießen konnte, löste sich Kai wieder daraus. „Das war es nicht, was ich gewürfelt hatte..." Sagte er frech und schon glitt eine feuchte Zunge über Masas Brust. Dieser keuchte kurz auf.
Der Schwarzhaarige schloss genießerisch die Augen und die feuchte Spur die sein Koibito auf seiner Brust hinterließ, jagte ihm einen angenehmen Schauer durch den Körper, der erst zwischen seinen Beinen endete. Unbewusst presste der Ältere sein Becken gegen Kai und begann sich sanft daran zu reiben.
Das war etwas, was dem Jüngeren gefiel und ihn ermutigte seine Handlungen fortzusetzen. Immer wieder glitt seine heiße Zunge über die salzige Haut und erwischte dabei hin und wieder eine der harten Brustwarzen. Das dies alles Masa fast wahnsinnig machte, dessen war sich Kai sehr wohl bewusst.
Erst, als Masa leicht zu stöhnen begann, ließ er von ihm ab. Schließlich wollte er noch etwas mehr davon haben. „Du bist dran..." Erklärte der Blonde leise und mit erhitzen Wangen, auch ihn hatte diese Situation nicht kalt gelassen.
Masa richtet sich auf und zog seinen Bon eng in seine Arme. Nachdem er diesem einen leichten Kuss auf die Stirn gehaucht hatte griff er nach den Würfeln und umschloss diese fest mit der Hand. „Masa….nicht schon wieder…", tadelte Kai ihn, der schon wieder ahnte, dass der Schwarzhaarige ihn zappeln lassen wollte. Masa schüttelte grinsend den Kopf und warf die Würfel wieder auf den Tisch. „An deiner Ungeduld müssen wir dringend was ändern…". Neugierig starrte Kai auf die Würfel und verfluchte diese sogleich, da sie eine kleine Tanzparade veranstaltet. /Mensch bleibt endlich liegen…, feixte er in Gedanken. Doch die Würfel schienen nicht hören zu wollen.
Das dauerte Kai eindeutig zu lange. Leicht pustet er in die Richtung der Würfel, welche nun endlich aufhörte zu tanzen und auf die Seite fiel. „Na endlich…".
Masa schmunzelte. Er fand das Verhalten des Jüngeren gerade zu süß. Er liebte es Kai zu beobachtet, von seinem Gesichtsausdruck seine Gedanken lesen zu können.
„Äh…? Und kitzeln…!! Kitzeln…? Wie ist das denn bitte gemeint?" Fragend blickte der blonde Mann Masa an. „Lass das mal meine Sorge sein….".
Natürlich wusste der Ältere genau, welche Stellen an Kais Körper am empfindlichsten waren. Masa rutschte ein Stück von ihm weg, zog ihm ganz sanft seine Strümpfe aus und begann diese mit hauchzarten Küssen zu bedecken.
„Ah Masa... hör auf..." Versuchte der Jüngere sich zu wehren. Es kitzelte tatsächlich, aber auf eine angenehme und sehr erregende Weise wie der Blonde feststellte. „Warum?" Erkundigte sich der Yakuza leise und grinste kurz, bevor er wieder mit seiner Aufgabe fort fuhr. /So schnell nicht, immerhin, hast du mich eben fast wahnsinnig gemacht!/ Schoss es dem Schwarzhaarigen durch den Kopf.
Seine Finger glitten sanft an Kais Bein auf und ab und der Ältere konnte deutlich die Gänsehaut spüren, welche Kais kompletten Körper überzog. Der Jüngere hatte die Augen geschlossen und keuchte immer wieder leise, als er Masas zarte Lippen an seinen Füßen spürte. Der Schwarzhaarige hatte seinen Körper schnell ausgekundschaftet und Kai verfluchte sich selbst dafür, dass er dort so empfindlich
war.
Immer schneller schoss heißes Blut durch Kais Adern. Wie konnte er nur so stark darauf reagieren. Am liebsten hätte er sich jetzt schnell dem Schwarzhaarigen entzogen um weiteres zu unterbinden. Aber er konnte nicht, sein Körper gehorchte ihm nicht mehr. Ein leises regelmäßiges Keuchen trat über Kais Lippen, seine Wangen glühten förmlich vor Hitze.
/Wie ich das liebe…, dachte Masa, es kostete ihn schon einige Überwindung jetzt nicht komplett über den Jüngeren herzufallen. /Noch einen Tag Geduld…, ermahnte er sich in Gedanken und küsste sich nun langsam von Kais Füßen über dessen Beine nach oben. Bis er bei seinem Gesicht angelangt war und er diese wunderschön verträumten Augen von nahe sehen konnte. Reflexartig schloss Kai gleich wieder die Arme um Masa. „Du machst mich wahnsinnig…", murmelte der Jüngere, strich mit einer Hand über Masa Nacken nach vorne. Mit einem Finger strich er über die Lippen des anderen und lächelte als Masa ihm einen sanften Kuss auf den Finger hauchte. „Hmm, dass habe ich doch auch vor…", erklang Masa ‚unschuldige' Stimme, bevor er den Jüngeren erst sanft und dann leidenschaftlich küsste.
Kai konnte sich seine momentanen Gefühle nicht erklären. Ihm war heiß, er war erregt, er schien zu schweben und ihm war leicht übel. Übel, weil er schwer damit rechnete, dass heute Abend mehr passieren könnte als er noch am Mittag annahm. „Masa…", keuchte er leise. Dieser lächelt ihn an. Ihm war nicht entgangen an was Kai dachte. Seine Augen waren ein offenes Buch in welchem man alles lesen konnte, was ihm durch den Kopf ging, wenn man nur diese Sprache beherrschte. Und Masa verstand diese Sprache deutlicher als sonst jemand auf dieser Welt.
Er
richtete sich auf, griff nach den Würfeln und hielt diese Kai
hin. „Du bist dran…".
Sichtlich erleichtert griff Kai
danach und streckte sich zum Tisch um darauf die Würfel fallen
zu lassen.
Als der Jüngere auf die Würfel blickte, lächelte er und drängte den Älteren auf den Rücken. Jetzt war er an der Reihe und Masa würde es genießen, dessen war er sich sicher.
Da die Würfel ja ein Fragezeichen zeigten, konnte er ja an allen Stellen saugen, die er wollte. Zuerst hauchte er einen sanften Kuss auf die Lippen seines Geliebten, bevor er sich auf den Weg nach unten machte. Masa ahnte schon, was auf ihn zu kommen würde und er hoffte inständig, dass sich seine Vermutung bestätigte.
Immer wieder saugte Kai hier und da an der salzigen, heißen Haut und entlockte Masa damit ein leises Keuchen. Mit seiner Zunge umspielte er dessen Brustwarzen und saugte auch daran. Seine Hände glitten über Masas Seiten und begannen schon einmal langsam seine Hose zu öffnen.
Der Schwarzhaarige schloss seine Augen einen Moment, genoss die wohligen kribbelnden Gefühle welche Kai in ihm auslöste. Immer wieder wanderte ein leises Keuchen über seine Lippen. Seine Hände strichen sanft über den Rücken des Blonden.
Immer
weiter setzte Kai seinen Weg nach unten an. Hinterließ feurige
Spuren auf der erhitzen salzigen Haut des Schwarzhaarigen. Ein
kleinwenig zerrte er an Masas Hose, machte ihm somit klar, dass er
sein Becken ein wenig anheben sollte, sodass Kai ihn nach einem
kurzen Moment ohne Probleme von der lästigen Hose befreien
konnte. Kai ersparte sich weitere Arbeit und zog die engen Shorts
gleich mit.
Mit Hochgenuss blickte er von Masas pochender
Erektion, an dessen muskulösen Körper hinauf und fixierte
seinen Blick in Masas nun wieder offenen vor Verlangen brennenden
Augen.
Der Blonde beugte sich nach vorne um einen hauchzarten Kuss auf dessen verführerische Lippen zu hauchen und dann wieder quälend langsam nach unten zu wandern. Erneut leckte und saugte er ein einigen empfindlichen Stellen und entlockte Masa leises Stöhnen.
/Das ist gemein.../ Schoss es Masa durch den Kopf, er sehnte sich nach Erlösung. Sein ganzer Körper schien danach zu verlangen und zu schreien, doch Kai schien es gekonnt zu überhören. Immer unregelmäßiger wurde der Atem des Yakuzas und das genoss der Jüngere. Auch wenn Kai noch nicht sehr viel Erfahrungen gesammelt hatte, so hatte er scheinbar ein angeborenes Talent dafür seinen Geliebten wahnsinnig zu machen.
„Mehr bitte..." Flehte der Schwarzhaarige, als Kais Zunge seinen Bauchnabel umkreiste. Der Yakuza schien fast zu verbrennen so heiß war ihm und würde Kai ihm nicht bald die Erlösung geben, die er verlangte, so musste er sie sich selbst nehmen. Er konnte nicht mehr... „Du bist aber gierig heute..." Gab Kai grinsend von sich, doch der Zustand seines Geliebten ließ auch ihn nicht kalt.
„Kai... bitte..." Versuchte Masa erneut sein Glück und presste sich fest gegen den heißen Körper seines Koibito. „Ich halte... das nicht... länger aus..." Setzt er noch hinzu und schloss die Augen.
Da sich der Jüngere selbst auch kaum noch zurück halten konnte, wanderte er langsam mit seinen Lippen nach unten. Seine Hände strichen sanft über die Innenseiten von Masas Oberschenkel. Ganz sanft hauchte er erst einen kurzen Kuss auf seine heiße, nach Erlösung schreiende Erektion. Ein lautes Stöhnen kam von Masa und unbewusst legte dieser eine Hand in Kais blondes Haar. /Hm... ich weiß, ich mach dich wahnsinnig... aber das ist nur... die Revanche dafür, dass du das auch immer mit mir machst.../.
So sehr Masa sich auch endlich nach ein klein wenig Erlösung sehnte, Kai war andere Meinung, noch würde er ihn ein wenig zappeln lassen. Kai war bewusst, dass er dies irgendwann wieder zurück gezahlt bekommen würde, aber heute war er an der Reihe, den Schwarzhaarigen verrückt zu machen. Er brauchte keine Erfahrung darin, denn er tat einfach das, was ihn selbst auch verrückt machen würde.
„Kai…", keuchte Masa als dieser kurz neckend über sein Glied leckte, es dann aber mit keinerlei Aufmerksamkeit weiterbedachte. Sondern kribbelnde, warme Küsse über seine Innenseite der Oberschenkel verteilte. Der Blonde ignorierte ihn. Wanderte mit seinen Küssen immer wieder in die Nähe von Masas Erektion, um sich dann entgegen Masas Hoffnung wieder zu entfernen.
Der Yakuza war kurz davor, sich seine Erlösung zu holen die er nun endlos quälend herbeisehnte, als er spürte wie die warmen Lippen des Blonden sich um seine Erektion legten, wie dieser seine Zunge auf der Eichel tanzen ließ, ab und zu leicht daran saugte und ihn gekonnt dem Ende der Lust entgegen trieb.
Immer lauter wurde das Stöhnen, welches Masas Mund verließ. Mit der Hand, welche er in dem blonden Schopf seines Geliebten verworren hatte, begann er einen Takt anzugeben, welchem Kai ohne zu zögern Folge leistete.
Kais eigene Erregung pochte schmerzend. Er versuchte sie zu ignorieren. Doch das leise Gesäusel seines Namens aus Masas Mund, das immer lauter und tiefer werdende Stöhnen, machten es ihm nicht einfach.
Während er immer noch Masas Erektion verwöhnte, glitt wie von selbst seine eigene Hand nach unten. Plötzlich erschien es dem Jüngeren, als müsste er einfach mit Masa seinen Höhepunkt erleben. Hätte der Schwarzhaarige das gesehen, er hätte ihn davon abgehalten, denn schließlich wollte dieser Kai verwöhnen. Doch Masa war längst weit weg mit seinen Gedanken.
Kai umschloss sein eigenes Glied und begann dieses zu massieren, während er mit seinem Mund Masas Takt folgte. Immer schnellen wurden seine Bewegungen und auch er spürte bereits das wohlige Ende heranrollen.
„Kai... Kai..." stöhnte der Ältere immer wieder. Der Jüngere hatte ihn einfach in seinen Bann gezogen und aus diesem gab es kein Entrinnen. Die heißen Lippen die sich immer wieder auf und ab bewegten, Kais geschickte Zunge, die seine Eichel verwöhnte, nichts konnte ihn mehr zurückbringen, er war bereits viel zu weit.
Das laute Stöhnen von Masas erotischer Stimme machte Kai fast wahnsinnig. Immer schneller und gieriger saugte er an Masas Erektion und passte seine Hand, welche ihn selbst verwöhnte, an diese Bewegungen an. Er wusste, dass Masa es nicht gut heißen würde, was er da gerade tat, aber er konnte nicht anders. Eigentlich war es doch die Schuld des Schwarzhaarigen, er hatte ihn mit seinem Stöhnen und dem Gesäusel seines Namens dazu getrieben, dass er nicht mehr anders konnte.
Wie in Trance, getrieben von Masas Stöhnen, seiner eigenen Lust geriet er in einen Strudel der Erregung, welcher ihn mit Masa zusammen in die tiefe zog. Ein lautes Stöhnen beider Männer durchflutete den Raum und sie ließen ihren Gefühlen freien Lauf.
Schwer atmend erhob sich Kai ein wenig, leckte sich über seine Lippen und betrachtet Masa, welcher nun langsam seine Augen öffneten und ich anblickte. Masa lächelte ihn an, griff nach seinem Arm und zog ihn auf sich um nun auch seine letzte Sehnsucht zu stillen. Mit einer Hand wanderte er in Kais Nacken und küsste diesen sanft.
„Hmmm….schööööön…", nuschelte der Blonde leise und legte seinen Kopf auf Masas Brust um seinem immer noch schnellen Atem und Herzschlag zu lauschen. Der Schwarzhaarige wollte gerade etwas dazu sagen, als ihm im selben Moment bewusst wurde, dass Kais Erregung nicht mehr so standhaft war wie vorher. „Kaiii….du hast doch nicht…", murrte Masa leise, der sich einen kurzen Moment vorkam als hätte man ihm einen wichtigen Job weggenommen.
Kais Wangen färbten sich leicht rot und er blickte weg. „Naja... ich... konnte nicht widerstehen..." Nuschelte er leise. Irgendwie war es ihm jetzt doch ein wenig peinlich, wenn er so darüber nachdachte. „Also so geht das doch nicht... wo soll das denn enden, wenn du mich arbeitslos machst?" Fragte Masa tadelnd und grinsend zugleich. Natürlich meinte er das nicht wirklich ernst, aber er liebte es so mit Kai zu flachsen.
„Naja... ich... ich..." Noch bevor der Blonde ein weiteres Wort verlieren konnte, verschloss Masa seine Lippen mit einem Kuss. Ganz sanft glitten seine Hände über den schlanken Körper des jüngeren Mannes und entfachten gleich wieder neue Leidenschaft in Kai. „Hm... du scheinst nicht genug zu bekommen." Masa grinste breit. „Wie könnte ich auch... ich bin unersättlich nach dir." Entgegnete Kai frech und zog seinen Geliebten zu einem erneuten Kuss heran.
