Riesengrosses Dankeschön an alle Reviewer und an alle Leser, die immer noch interessiert sind an dieser Geschichte! Und an scientific ida, die einen Superjob als Betaleserin macht!

Hej Dani, du blutrünstiges Ding ;-D Mal sehen, was sich machen lässt. Danke für dein Review, freut mich sehr! Viel Spass beim nächsten, Gruss Sally

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Harry war froh, als er aus der Krankenstation raus konnte. Es war sehr schmerzhaft gewesen, die Knochen nachwachsen zu lassen.

Als die Leute, die in der Nacht in die Krankenstation gekommen waren und etwas Steifes hinein getragen hatten, wieder gegangen waren, war Harry aus dem Bett gehuscht und hatte nachgesehen, was genau sich hinter dem, nun hinter einem Vorhang verborgenen Bett befand.

Er war sehr erschrocken, als er Colin Creevy starr wie eine Statue im Bett hatte liegen sehen. Als er sein Gesicht berührt hatte, war ihm klar gewesen, dass auch er versteinert war.

Sofort wollte er es den Freunden erzählen und rannte in den Gemeinschaftsraum. Doch dort waren sie nicht zu finden.

Er überlegte und als er sie eben im Schloss suchen gehen wollte, kamen die Kinder durchs Portraitloch.

„Harry!" rief Hermine erfreut und rannte auf ihn zu. Die anderen hinterher. Nur Emma fehlte. Harry war aufgefallen, dass sie nun hin und wieder mit einem anderen Mädchen unterwegs war.

„Wie gehts deinem Arm?" fragte Ron und Harry erzählte, wie unangenehm die Knochenwachsangelegenheit gewesen war.

„Wir wollen jetzt gleich mit dem Trank beginnen," flüsterte Hermine. „Wir haben nun fast alles, was wir brauchen."

Harry erzählte ihnen von Dobbys Besuch und Laura sah ziemlich glücklich aus, da nun klar war, wer den Trank gestohlen hatte. Sie würde das ihrem Dad sofort erzählen. Dass Colin versteinert worden war, hatten die Kinder schon von den Lehrern gehört.

Auch von dem Gespräch der Lehrer, die Colin in die Krankenstation gebracht hatten und die er belauscht hatte, erzählte er. Die Freunde waren erstaunt, dass es nicht das erste Mal war, dass die Kammer geöffnet wurde.

Die vier Kinder gingen zusammen ins Mädchenklo, wo Myrte nicht gerade begeistert über ihrem Besuch war, da die Kinder sich nicht großartig um sie kümmerten. Hermine hatte ihnen von dem ungemütlichen Mädchen erzählt und Laura hatte sie schon einmal getroffen, als sie ganz dringend aufs Klo hatte gehen müssen.

Laura hatte Hermine klar gesagt, dass sie nichts anrühren würde, was mit dem Trank zu tun hatte. Sie würde ihr nur sagen, wie sie es machen musste und das Rezept lesen. Das würde ihr Dad bestimmt nicht so schlimm finden und außerdem brauchte er es auch nicht zu wissen.

Es war ein schwieriger Trank und die Mädchen schickten die Jungs raus, damit sie sich besser konzentrieren konnten.

S s s s s

„Du riechst seltsam!" stellte Snape fest, als Laura sich neben ihn auf das Sofa gesetzt hatte.

Sie zuckte die Schultern und gab ihm einen unschuldigen Blick. Etwas zu unschuldig, fand er.

„Hast du nun den letzten Teil deines Aufsatzes verbessert?" fragte er und Laura biss sich auf die Unterlippe, was Snape eigentlich Antwort genug war. Laura hatte in letzter Zeit ein bisschen die schlechte Angewohnheit angenommen, ihre Hausaufgaben etwas schusslig zu erledigen. Ziemlich minimalistisch und das ging Snape immer mehr an die Nerven.

Er gab ihr einen strengen Blick. „Du strapazierst meine Geduld, junge Frau!" sagte er und Laura senkte den Blick. Sie kannte diesen Ton und wusste sehr genau, dass ihr Dad ziemlich unerfreut war.

„Ich hatte keine Zeit, Dad, wegen all der Aufregung wegen Harry und so," versuchte sie ihn von ihrer Unschuld zu überzeugen.

Aber Snape sah kein bisschen einsichtig aus. Im Gegenteil. Seine Augen verengten sich leicht, was nie ein gutes Zeichen war, wie Laura nur all zu gut wusste.

„Das ist eine ziemlich schlechte Ausrede, Laura. Mr. Potters Unfall hat sich gestern Abend ereignet. Gestern Morgen und Nachmittag hättest du genügend Zeit gehabt, das zu erledigen." Er fixierte sie mit seinen dunklen Augen. Er spürte seine Geduld rasch schwinden. Geduld war nicht gerade etwas, das er im Moment im überfluss besaß.

Er sah, wie sie schnell und schnaubend atmete und ihr Blick trotzig wurde. „Keiner muss so einen pingeligen Vater haben, der immer an allem rumreklamiert!" schrie sie und stand wütend vom Sofa auf. Auch sie schien heute nicht mit sehr starken Nerven ausgestattet zu sein.

Sie wollte verärgert davon eilen, aber Snape erwischte sie noch rechtzeitig am Arm. Sie versuchte ihm zu entkommen, indem sie ihm den Arm entreißen wollte. Es juckte ihn in den Fingern, denn auf solches Benehmen hätte er ihr gerne einen kräftigen Klaps verabreicht.

„Lass mich los!" schrie sie und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Snape hatte aber nicht die Absicht, sie los zu lassen und noch weniger hatte er die Absicht, so mit sich reden zu lassen.

„Ich lass dich dann los, wenn du dich wieder im Griff hast, Laura Smethurst. Benimm dich nicht wie ein Kleinkind!" Er tönte sehr beherrscht, wenn auch streng.

Laura war nun noch wütender. Sie hatte ihrem Vater von ihrem Traum erzählen wollen und von Dobby und vielleicht von den Testralen.

Nun würde sie ihm gar nichts erzählen! Selber schuld!

Er musste immer auf den Hausaufgaben rumreiten und auf das schöne Schreiben und so. Wen interessierte das schon, außer ihn? Sie hatte eben keine Lust gehabt, den letzten Abschnitt des doofen Aufsatzes schöner zu schreiben. Die anderen Kinder gaben sich auch nicht mehr Mühe, außer Hermine und die zählte nicht, denn die war eine Ausnahme. Und die Mitschüler hatten nicht ihre Eltern hier, die die ganze Zeit meckerten.

So böse sie konnte, funkelte sie ihren Vater an, der den Blick ignorierte, obwohl seine Geduld nun auf dem Nullpunkt angelangt war. Das wiederum ärgerte sie nur noch mehr. Sie hätte gerne verärgert auf den Boden gestampft, doch sie war ja nicht mehr drei.

„Ich habe die ganze Nacht Zeit," sagte Snape und tönte immer noch geduldig, als Laura sich immer noch wand. Er hoffte im Stillen, dass Laura das nicht ausprobieren wollte.

Aber er kannte seine Tochter. Sie liebte es nicht, lange still zu stehen, wenn sie wusste, dass sie nichts erreichen würde.

Mit bösem Blick blieb sie schlussendlich ruhig stehen und ihr Vater sah, wie sehr sie sich zusammen reissen musste , anständig zu reden. „Na gut," sagte sie dann. Sie konnte sich ja glücklich schätzen, dass sie nicht längst einen tüchtigen Klaps erhalten hatte. Eigentlich war er erstaunlich tolerant heute, zum Glück.

„Du gehst jetzt in dein Zimmer und erledigst das, was ich dir gesagt habe. Ich will eine saubere Arbeit sehen, sonst werde ich ziemlich ungemütlich. Und dann erwarte ich eine Entschuldigung für dein unmögliches Benehmen vorhin, klar?"

Laura biss sich auf die Zunge, die sie gerne raus gestreckt hätte. „Glasklar!" sagte sie so beherrscht sie konnte. Ihr Blut strömte rasch und wütend durch sie hindurch.

Snape ließ sie los und Laura rauschte beleidigt davon. Gleich würde Remus kommen, um Harry zu sehen und sie würde an den Hausaufgaben sitzen und ihn womöglich nicht mal sehen! So gemein!

Severus war äußerst stolz auf sich. Mit so dünnen Nerven war er so ruhig geblieben. Er trommelte mit seinen Fingern aus die Armlehne des Sofas, wo er seinen Arm abgestützt hatte. Und nochmals wurde seine Geduld auf die Probe gestellt, als Lauras Zimmertür ziemlich lautstark ins Schloss fiel.

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Percy begleitet Harry in die Kerker. Harry sprach nichts. Er war sehr aufgeregt und freute sich, Remus zu sehen.

Sollte er ihm von der Stimme erzählen? Er hatte es Laura versprochen und er glaubte auch nicht, dass Remus ihn für geisteskrank oder so halten würde. Vielleicht gab es ja wirklich eine einfache Erklärung.

Von Dobby würde er ihm auf jeden Fall erzählen. Dann hatten sie eine Erklärung auf so manches seltsame Geschehnis in letzter Zeit.

Vor der Holztür, die zu Snapes Büro führte, verabschiedete sich Percy und ging zurück in den Gryffindorturm.

Etwas nervös stand Harry vor der Tür und sah dem großen Jungen nach. Dann sah er wieder auf die Tür. Er war erst einmal hier drin gewesen und da hatte er einen ziemlichen Rüffel bekommen, von Snape. Harry schauderte, als er daran zurück dachte. Snape war sowas von wütend gewesen wegen ihrem Flug nach Hogwarts. Er wollte wirklich nicht in Lauras Haut stecken, wenn ihr Dad wütend war mit ihr. Aber er staunte immer wieder, wie leicht Laura das alles nahm.

Der strengste und unbeliebteste Lehrer in Hogwarts war ihr Vater! Snape war aber auch gefährlich und mächtig, das wusste der Junge. Niemand würde Laura so leicht etwas antun können. Und Harry hatte selber erlebt, wie anders der Tränkelehrer sein konnte.

Jetzt war er ja nicht in Schwierigkeiten und er klopfte etwas zaghaft.

Snape öffnete die Tür und sah von oben herab zu Harry, der etwas schüchtern vor der Tür stand.

Der Professor machte einen Schritt nach hinten, um den Jungen ein zu lassen. Harry ging durch das Büro, dorthin, wo eine sonst verborgene Tür in Snapes Privaträume führte. Remus kam ihm entgegen und Harry schritt nun schnell auf ihn zu und umarmte ihn.

Remus war mit einem Bein auf das Knie gegangen, um auf etwa derselben Höhe zu sein wie Harry. Harry schloss die Augen und genoss den Moment.

Er hätte Remus gestern gerne dabei gehabt beim Spiel. Und in der Krankenstation hatte er den Mann dann noch mehr vermisst. Vor allem, als seine Freunde gegangen waren und er alleine dort gelegen und an die Decke gestarrt hatte. Er wusste, dass Remus ihm Trost gespendet hätte. Obwohl er das nie vorher von einem Erwachsenen bekommen hatte, hatte er sich in dem Augenblick danach gesehnt. Oder vielleicht hatte er sich gerade deswegen danach gesehnt, weil er es nie zuvor bekommen hatte. Er wusste, dass Remus auch lieber bei dem Quidditchspiel gewesen wäre, als die unangenehme Verwandlung durchleben zu müssen.

„Ich bin in meinem Zimmer, wenn ihr mich braucht," sagte Snape knapp nachdem er die Begrüssungsszene beobachtet hatte und schritt davon.

Remus war dankbar, dass er mit Harry alleine reden konnte. Sie setzten sich aufs Sofa und Harry begann aufgeregt zu erzählen.

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Amélie hatte gleich zwei Briefe auf ihrem Bett liegen, als sie nach Hause kam. Sie war etwas Spazieren gewesen, um auf andere Gedanken zu kommen. Sie hatte sich sehr angestrengt, sich an dem Zwitschern der Vögel zu erfreuen und an den einzelnen Sonnenstrahlen, die sich durch die Wolkendecke stahlen.

Statt sich aber zu freuen hätte sie die lästigen Piepmätze gerne erwürgt und sie den Katzen verfüttert und die Sonne hatte ihr nur unangenehm ins Gesicht geblendet.

Ihr Herz raste sofort, als sie die Briefe sah und sie stürzte darauf zu. Die geschwungene Schrift von Snape stach ihr sofort in die Augen und sie ließ den anderen Brief unbeachtet. Gierig und unvorsichtig riss sie den Umschlag auf und überflog den Brief hastig. Ihr Herz raste in freudiger Erwarung.

Sie fühlte sich schlagartig zwanzig Kilo leichter. Er hatte ihr geschrieben und bedauert, dass er sie gestern nicht gesehen hatte. Und er fragte nach ihrem Wohlbefinden und er wollte sie sogar, als kleine Entschädigung für das ausgefallene Abendessen am besagte Wochenende zu einem leichten Nachtessen nach Hogwarts einladen. Das war viel mehr, als sie erwartet hatte. Sie lächelte und ließ sich glücklich aufs Bett fallen. Im Liegen las sie den Brief nochmals durch. Ganz langsam und genau.

Die nächste halbe Stunde schwebte sie auf Wolke siebenundsiebzig, bis ihr der andere Brief einfiel. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch und öffnete den Brief, der nach ihrer Beurteilung von ihrer Freundin Audrey stammte.

Selten schrieb ihr die Freundin einen Brief und deshalb war Amélie etwas neugierig auf den Inhalt.

Amélie blinzelte verwirrt, als sie gelesen hatte, was darin stand. Nein, das konnte doch nicht sein!

Ungläubig überflog sie die schrecklichen Worte nochmals. Geschockt starrte sie vor sich hin.

Sie versuchte sich zu erinnern, das dunkle Mal auf Snapes Arm gesehen zu haben. Aber er trug immer langärmlige Kleidung. Auffällig!

Aber nein! Das konnte nicht sein! Nicht Severus! Er war kein Todesser! Bitte nicht!

Nochmals las sie den Brief , den sie in den leicht zitternden Fingern hielt und hoffte, dass sie etwas falsch verstanden hatte. Irrte sich Audrey? Woher wollte sie das auch wissen? Sie würde doch nicht sowas behaupten, wenn sie es nicht sicher wusste.

Die zwanzig Kilogramm, die Amélie vorher in Sekundenbruchteilen abgenommen hatte, lasteten nun wieder auf ihr. Nein, das Gewicht hatte sich verdreifacht und schien direkt auf ihren Brustkasten zu drücken.

Der Hunger, den sie vorher noch verspürt hatte, war ihr vergangen. Sie verkroch sich sofort in ihr Bett und grübelte und dachte sich den Kopf rauchig.

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„Ich kann mir nicht erklären, was das für eine Stimme ist, die du hörst. Aber bestimmt gibt es einen logischen Grund dafür. Mach dir keine Sorgen, Harry. Bitte sag aber dem Schulleiter oder Professor Snape, wenn du die Stimme wieder hörst und merk dir genau, was sie sagt." Remus fuhr Harry mit der Hand übers Haar und lächelte aufmunternd. Allerdings gefiel ihm nicht sehr, was er da eben gehört hatte.

Harry war sehr erleichtert, dass er Remus alles gesagt hatte. Keinen Augenblick hatte er das Gefühl gehabt, dass Remus ihn nicht ernst nahm oder ihm nicht glaubte. Ein gutes Gefühl war das wahrlich, dachte Harry. Er hatte jemanden, dem er alles anvertrauen konnte. Das gab ihm eine unglaubliche Sicherheit und Ruhe. Er lehnte den Kopf an Remus.

Auch das mit Dobby hatte er ihm gesagt und Remus machte sich ziemliche Sorgen. Am liebsten hätte er Harry wirklich mit sich genommen. Dazu hatte er aber kein Recht, denn er war ja nicht der legale Vormund des Jungen.

Er wusste aber, dass seine Position für Harry sehr wichtig und prägend war.

Sie unterhielten sich noch einige Minuten über alltägliche Sachen wie Hausaufgaben und langweiliger oder mühsamer Unterricht und Remus erzählte ein wenig über seinen Alltag im StMungos. Das tat beiden unglaublich gut. Auch die Nähe, denn Remus hatte den Arm um den Jungen gelegt, worauf Harry glücklich in den braunen Pullover des Mannes grinste.

„Hallo Remus," sagte Laura und lächelte breit, als sie den erwachsenen Freund mit Harry auf dem Sofa sitzen sah. Harry richtete sich etwas auf , aus seiner an Remus geschmiegten Haltung.

Sie ging sofort zu ihm, um ihm einen dicken Kuss zu geben.

Aus den Augenwinkeln sah sie ihren Vater ins Wohnzimmer kommen. „Ich nehme an, du hast deine Arbeit nun korrekt erledigt, Laura?" sagte er und Laura spürte schon wieder ihren Ärger hoch steigen.

Wieso musste er sie so bloßstellen, vor Harry! Aber Harry hatte ja eigentlich schon Schlimmeres mitbekommen, als das, beruhigte sie sich.

„Ja, Dad," sagte sie und nickte brav. „Und tut mir Leid, wegen vorhin," fügte sie schnell hinzu und schielte schnell zu Harry und Remus, da ihr das etwas peinlich war. Aber sie wusste, dass ihr Dad eine Entschuldigung erwartete und eigentlich tat es ihr auch ein wenig Leid, dass sie so aufbrausend reagiert hatte.

Snape nickte kurz. „Bring mir die Hausaufgaben und wenn sie ordentlich gemacht sind, könnt ihr beide in euren Gemeinschaftsraum gehen."

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Zwanzig Minuten später saßen die beiden Männer bei einem Glas Wein am Tisch. Snape hatte die Kinder zum Gryffindorturm begleitet und nun wollte er mit Remus noch einige Dinge besprechen.

„Malfoys Hauself hat Harry gestern wieder einen Besuch abgestattet. In der Krankenstation," begann Remus. Das alles beunruhigte ihn sehr und er war froh, dass Albus und Severus im Schloss waren um auf Harry aufzupassen.

„Er hat ihm gestanden, dass er das Tor zum Bahnsteig geschlossen hat, um zu verhindern, dass Harry nach Hogwarts gelangt. Auch hat er den Zaubertrank in Lauras Tasche geschmuggelt, in der Annahme es sei Harrys. Er wollte ihn in Schwierigkeiten bringen, damit er nach Hause geschickt würde. Und den Klatscher hat er auch verhext."

Nun war Snape doch ziemlich erstaunt. Das war vielleicht ein verbissener kleiner Hauselfe. War er sich nicht bewusst, dass die größte Gefahr für den Jungen wahrscheinlich er selber gewesen war bis jetzt?

Er war erleichtert und fühlte sich auch bestätigt, dass weder Laura noch Harry am Verschwinden des Zaubertrankes schuld waren.

Die erneute Warnung es Elfen beunruhigte ihn. Er musste mit Albus reden. Keine Kinder sollten mehr alleine im Schloss unterwegs sein dürfen und keines sollte das Schloss verlassen dürfen.

„Harry hat mir noch etwas Seltsames erzählt," fuhr Remus fort. „Er hat zweimal eine unheimliche Stimme gehört. Sie spricht von töten und zerreißen und so. Und das Seltsame ist, dass nur er sie hört."

Vor ein paar Wochen noch hätte Snape behauptet, dass Harrys Fantasie mit ihm durch gegangen sei, aber nachdem Laura solche Träume hatte, an denen wohl auch mehr dran war als nur Fantasie, wurde er nachdenklich.

Remus fuhr fort, nachdem er einen Schluck Wein genommen hatte: „Er hat mir erzählt, dass Laura wohl Bekanntschaft mit Testralen gemacht hat. Und da nur sie gesehen hat, denken nun die Kinder, dass es bei der Stimme auch so ähnlich sein könnte, wie bei Testralen. Dass nur gewisse Leute sie hören können." Er schwenkte den Wein sanft im Glas. „Harry war sehr besorgt, dass ich ihm nicht glauben könnte."

Beide Männer sagten eine Weile nichts. Snape fragte sich, wo seine Tochter wohl auf Testrale gestoßen sein könnte. Diese Tiere lebten im verbotenen Wald. Sie würde sich doch nicht dort hinein gewagt haben?

„Ich habe Harry angewiesen, dir oder Albus zu sagen, wenn er wieder etwas hört. Es beunruhigt mich doch ziemlich, wenn ich ehrlich bin."

Remus sah tatsächlich besorgt aus, was Snape durchaus verstehen konnte. Es gingen wirklich seltsame Dinge vor im Schloss.

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Lustlos machte sich Amélie am anderen Tag auf zur Arbeit. Sie würde am liebsten gar nicht gehen, dachte sie niedergeschlagen. Nach langem hin und her wälzen, hatte sie es endlich geschafft, einzuschlafen. Erst hatte sie zu Audrey gehen wollen, um sie genauer zu fragen, was diese wusste, aber sie hatte sich dann nicht aufraffen können. Außerdem wollte sie auch gar nichts mehr hören darüber.

Was sollte sie tun? Sollte sie am Mittwoch Abend trotzdem nach Hogwarts gehen und ihn einfach fragen? Würde sie eine ehrliche Antwort bekommen? Und was, wenn wirklich was dran wäre, würde sie sich dann einfach verabschieden und einen raschen Abgang machen? Oder ihn verhexen?

Wahrscheinlich würde er es sowieso abstreiten. Und was, wenn er wirklich kein Todesser war? Und wie sollte sie ihn so etwas überhaupt fragen? Sind Sie ein Todesser? Wenn ja, verabschiede ich mich jetzt, wenn nicht, könnten Sie mich bitte küssen...

Sie musste selber lachen, bei dieser Vorstellung. Auch wenn es ein bitteres Lachen war.

Sie wusste es nicht. Vielleicht würde sie einfach nicht hingehen.

Aber was dann? Sie würde die Antwort nie kennen. Und schließlich war Albus Dumbledore doch ein sehr intelligenter und mächtiger Zauberer. Wieso würde er einen Lehrer einstellen, wenn er ihm nicht vertrauen würde?

Aber wenn sie das recht mitbekommen hatte, hatte Albus Dumbledore genau das getan, letztes Jahr. Der, den man nicht nennen darf, selbst hatte Albus ins Schloss gelassen. Wieso also sollte er nicht auf Snape reinfallen.

Den ganzen Tag studierte sie an dieser Sache rum und drehte und wendete es in alle Richtungen. Sie war so unendlich froh, als sie am Abend endlich nach Hause konnte.

Ihr Großvater lächelte freundlich, als sie zur Haustür hinein kam und die Treppe hoch zu ihrer Wohnung steigen wollte. Er war aus dem Keller gekommen, wo er wahrscheinlich gebraut hatte.

Verzweiflung und Unsicherheit waren die letzten Tage Amélies ständigen Begleiter gewesen und hatten sich in den letzten Stunden in Wut und Traurigkeit verwandelt . Auf Severus und die ganze Welt . Und diese Wut bekam nun der arme Edward ab. Böse funkelte sie ihn an und er hatte keine Ahnung, was er jetzt falsch gemacht haben könnte.

„Wenn du nur dein Gift brauen kannst! Du und dieser Todesser!" spie sie und erschrak über sich selbst. Nie hatte sie in diesem Ton mit ihrem Großvater geredet. Und sie wusste, dass er nichts dafür konnte. Trotzdem war sie wütend. Auch auf ihn. Er war ja schon jahrelang mit Snape befreundet, wenn auch nur locker und nur wegen dem Brauen. Aber wusste er nichts über dessen dunkle Seite? Ihr Großvater war nicht dumm, hätte er das nicht wissen müssen?

Natürlich würde Severus das nicht herum erzählen und es liefen noch viele Zauberer in der Gegend rum, die ganz klar Todesser waren, doch die nicht bekannt waren als solche. Und Snape war mit seiner unnahbaren Art und der undurchdringlichen Fassade ganz sicher nicht durchschaubar!

Amélie rauschte davon, obwohl sie sich gerne entschuldigt hätte, bei ihrem Großvater. Ihre Augen schwammen aber so in Tränen und sie wollte sich nur in ihrem Bett verkriechen.

Edward wusste nicht, wovon Amélie gesprochen hatte. Dieser Todesser? Wie kam sie auf so etwas.

Bestimmt meinte sie Severus Snape. Hatte ihr irgend jemand etwas Falsches erzählt? Oder hatte sie sein dunkles Mal gesehen? Das wäre ja wirklich verheerend, dachte er traurig. Severus würde wohl sein Leben lang für seinen riesigen Fehler bezahlen müssen.

Er wusste, wie stur Amélie sein konnte, wenn sie verletzt oder traurig war.

Mit einem tiefen Seufzer drehte er sich wieder um und ging zurück in sein Labor. Wie sollte er handeln? Wenn er nichts tat, würde sich Amélie wohl einfach von Snape abwenden. Sollte er Snape erzählen, dass Amélie wohl etwas erfahren hatte, aus seiner Vergangenheit? Aber Severus belastete dieses Thema sehr und er war kein Mensch, der sich selber rechtfertigte.

Erst einmal würde er Amélie etwas zur Ruhe kommen und ihr Gemüt abkühlen lassen, vielleicht würde sie dann mit ihm reden wollen.

S s s

In Hogwarts gab es auch erhitzte Gemüter. Laura und Malfoy waren sich in der Schulstunde in Pflanzenkunde in die Haare geraten.

Sie hatten gelernt, wie man Knollentinteriche ausdrückte. Es war eine Art Pilz, die einen blauen Saft in Ballonartigen Köpfen trugen. Natürlich hatte Malfoys Tinterich genau in Lauras Richtung gespritzt und die blauen Tropfen waren in Lauras Gesicht verteilt. Es sah aus, als habe sie das Gesicht voller Sommersprossen.

Alle hatten gelacht, bis Laura eine Löwenrunie abgerissen und dem Jungen vors Gesicht gehalten hatte. Die hatte Draco dann lustvoll in die Nase gebissen.

Malfoys malträtierte Nase war dann von Professor Sprout mit Salbe eingerieben worden, da man seinem Gejammer nach hätte meinen können, sie hänge nur noch an einem Faden, und Laura hatte eine Strafarbeit kassiert.

Mit Augen, die Gift hätten spritzen können, und einem getupften Gesicht wie ein Dalmatiner ging das Mädchen mit den Freunden durch die Gänge zur nächsten Stunde.

Die unerträglichen Schmerzen schienen Lauras Feind verlassen zu haben, sobald sie ihre Strafe kassiert hatte und nun grinste er sie frech an und rief laut: "Ach Smethurst, was hast du denn da für schöne blaue Flecken in deiner hässlichen Visage?"

Laura trat näher und zischte: "Pass bloß auf, dass ich dir nicht in den Hintern trete. Sonst hast du dann Morgen auch schöne blaue Flecken. Und bei dir fällt es nicht auf, ob du sie auf dem Gesicht oder auf dem Hintern trägst, denn die beiden sind sich ja so ähnlich." Laura war zufrieden mit sich selbst, denn Malfoy schien ziemlich verärgert.

Sie lächelte selbstsicher und Malfoy zückte den Zauberstab.

Laura sah ihn herausfordernd an. „Na los, mach doch! Ich wehre mich auch gar nicht! Vielleicht muss ich noch etwas näher kommen, damit du triffst?" spottete sie. Und sofort bildete sich eine Traube aus interessieren Kindern um sie. Sie hoffte wirklich sehr, dass Malfoy es nicht wagen würde. Ihre stolze Miene verriet aber nichts von ihren wahren Gefühlen und auch darauf war Laura stolz. Schon richtig 'snapisch' , dachte sie zufrieden.

Malfoy sah auf seinen Zauberstab, bedachte dann aber an den vielen Ärger, den er bekommen würde und nickte Goyle zu, der seine Faust geballt hatte. Auf Malfoys Zeichen hin, wollte sich der träge Junge Laura schnappen, die ihm aber flink auswich.

Allerdings war sie bei all den herumstehenden Schülern nicht schnell genug, zu verschwinden, und Goyle bekam sie doch noch zu fassen.

Doch Harry und Ron stürzten sich sofort auf den feisten Kerl, der Laura hochhob, als sei sie eine Lumpenpuppe. Kraft hatte der Idiot, dachte Laura. Goyle war doch auch erst zwölf und seine Kraft schien sich tatsächlich auf seine Muskeln zu konzentrieren, denn sie wurde unsanft herum geschleudert und landete an der Brust eines älteren Schülers. Dieser ältere Schüler war Percy, der sie nun strafend ansah und dann versuchte, seinen jüngeren Bruder und Harry von Goyle zu trennen. Der Vertrauensschüler hatte sie in die nächste Schulstunde begleitet und fühlte sich für die Kinder verantwortlich.

Es war ein ziemliches Gerangel entstanden und niemand bemerkte, dass McGonagall sich mit furiosem Blick näherte.

„Schluss!" rief sie einmal streng und sofort ließen die Kinder voneinander ab. Mit dünnen Lippen sah sie äußerst verärgert über die Brillengläser. Die in den Kampf verwickelten Kinder, die ziemlich zerzaust aussahen und rote Köpfe hatten, wanden sich beschämt unter ihrem unangenehmen Blick.

„Strafarbeit für euch vier!" sagte sie nach einer unendlich langen Zeit und sah dabei Laura und ihre Freunde und auch Goyle scharf an. Die Kinder nickten und Laura biss sich auf die Unterlippe. Sie gab ihren Freunden einen vielsagenden Blick. Sie hatte eben schon die allerbesten Freunde, dachte sie.

Laura hoffte, dass ihrem Vater nichts zu Ohren kommen würde, von der Auseinandersetzung.

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Lange musste Edward nicht warten, bis er die Gelegenheit bekam, mit seiner Enkelin zu reden. Eine halbe Stunde nach ihrer Explosion stand sie plötzlich in seinem Labor und sah ihn ziemlich schuldbewusst an.

Sie atmete tief aus. „Es tut mir furchtbar Leid! Ich hätte das nicht sagen dürfen..." Sie sah ihn an und dann zu Boden. „Also..." murmelte sie und drehte sich um, um wieder nach oben zu gehen. Es war ihr sehr peinlich, dass sie sich so schrecklich aufgeführt hatte.

„Amélie!" sagte Edward ruhig und die junge Frau drehte sich langsam wieder um. Edward kam hinter seinem Kessel hervor und deutete ihr an, näher zu kommen.

Er zog einen Schemel unter dem Tisch hervor und bot Amélie einen Holzstuhl an. Etwas zögernd setzte sie sich.

„Danke, dass du dich entschuldigt hast. Ich sehe, dass du ziemlich aufgebracht bist, aber schätze es trotzdem nicht, wenn man so mit mir redet." Amélie wusste genau, was für ein Blick aus den Gesicht ihres Grossvaters war . Sie sah aber auf den Tisch, hinter Edward und nickte. Sie fühlte sich wie ein kleines Mädchen und sie schämte sich.

„Ich möchte dir etwas über Severus Snape erzählen. Denn ich denke, um diesen geht es hier, oder?"

Amélie sagte nichts aber nickte nach einem kurzen Moment.

„Du weißt, dass ich mich normalerweise nicht in solche Dinge einmische, Amélie. Aber auch für Severus ist dieses Thema kein einfaches. Auch er hatte schreckliche Verluste und hat unsägliche Qualen gelitten durch die Hand eines gewissen dunklen und unglaublich bösartigen Magiers. Sein Leiden war wirklich groß, Amélie."

Ruhig hörte ihm die junge Frau zu. Sie hielt sehr viel von der Meinung ihres Großvaters. Sie wusste, dass er ein intelligenter Mann war, sehr realistisch dachte und Dinge gut einschätzen konnte.

Als er fertig erzählt hatte, stand sie auf ohne ein Wort zu sagen und ging ganz in Gedanken davon.

Edward sah ihr hinterher. Nun sollte sich zeigen, wie es mit den beiden weiter ging, dachte er.

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„Ich glaube, die Hogaliswurzel muss ziemlich fein gehackt werden, oder?" fragte Laura an Hermine gewandt. Die beiden Mädchen hatten eben die Tür des Mädchenklos hinter sich geschlossen, als sie schon Myrtes Gejammer hörten.

Schnell schlossen sie sich in der Kabine ein, wo ihr kleiner Kessel am Brodeln war. „Hoffentlich merkt das niemand," sagte Hermine leise. „Los sieh nach, wegen der Wurzel!" sagte sie. Hermine war schon froh, dass sie den Trank nicht ganz alleine machen musste, denn er war wirklich ziemlich schwierig.

Laura blätterte durch das spezielle Tränkebuch. Wie gut, dass Lockhart Hermine die Unterschrift gegeben hatte, damit sie an das Buch ran gekommen war.

Plötzlich erregte etwas ihre Aufmerksamkeit. Sie blätterte nochmals zurück. Wo war das noch gleich gewesen? dachte sie.

„Hast dus?" fragte Hermine ungeduldig.

„Wart schnell," sagte Laura und blätterte wieder in die anderer Richtung. „Hier," murmelte sie und las.

„Also, dann sag schon, muss ich sie hacken oder zerdrücken oder was?" Hermine sah nun auch in das Buch und merkte jetzt, dass Laura gar nicht auf der Seite mit dem Vielsafttrank war.

„Edna Rodriguez-Marconas, Erinnerungstrank," sagte das schwarzhaarige Mädchen ungläubig.

Sie sah zu Hermine auf, die sie fassungslos anstarrte.

„Der Traum," flüsterte sie. „Die Frau hat dich Edna genannt und du hast dir geschworen einen Trank zu erfinden, damit du dich wieder erinnern würdest." Laura hatte ihr den Traum erzählt und Hermine staunte über die Übereinstimmung.

Laura starrte auf die Seite in dem Buch, wo das Rezept für einen Trank der Schwierigkeitsstufe 'sehr hoch' aufgeschrieben war.

„Könnte das Zufall sein?" fragte Laura leise.

Hermine sah sie nachdenklich an. „Glaube ich kaum. Aber wir müssen rausfinden, wer diese Edna ist. Der Name tönt Spanisch oder Italienisch, oder so." Hermine sah zu Lauras schwarzen Haaren. Könnte schon noch hinkommen, dachte Hermine mit einem Blick auf Lauras schwarze Locken.

Ihr Herz pochte ziemlich, bemerkte Laura und sie las das Rezept durch.

„Alraune ist auch drin, in dem Erinnerungstrank," sagte sie zu Hermine. „Die ist eine mächtige Rückverwandlerin, hat Professor Sprout gesagt."

Hermine nickte und las nun auch. „Wer hätte das gedacht, Fasern von Bananenschalen," sagte Laura mit gerümpfter Nase.

„Und Angronifischschuppen. Haben wir die nicht auch schon in dem Trank gegen Hirnhautentzündung verwendet?" fragte Hermine, die sich immer alles so gut merken konnte. Laura zuckte die Schultern.

Die Mädchen widmeten sich nun ihrem Vielsafttrank und gingen dann zur nächsten Schulstunde. Das war Zaubertränke und Laura musste sich bemühen, unschuldig und unbekümmert zu wirken. Wenn ihr Dad raus fand, dass sie einen gefährlichen Zaubertrank brauten, heimlich auf dem Mädchenklo, wäre wohl nicht mehr so gut Wetter. Auch nicht, wenn sie nicht selber Hand anlegte.

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Emma sah zu Laura hinüber. Das Mädchen schien überhaupt nicht eifersüchtig zu sein. Sie hatte sich bemüht, es mit Lavender so lustig wie möglich zu haben, vor allem wenn Laura in der Nähe war.

War sie der Freundin so egal? Wurmte es sie nicht, wenn sie nicht mehr so viel zusammen waren? Oder war sie, Emma eine zu wenig interessante Freundin? Oder nicht hübsch genug? Natürlich war Hermine viel hübscher und intelligenter dazu.

Laura hatte auch das Glück, ganz schlank und süß zu sein, wenn sie sich auch hin und wieder beklagte, dass sie noch keine Kurven hatte. Natürlich war sie noch sehr kindlich, im Aussehen und erregte noch nicht die Aufmerksamkeit der Jungs. Aber sie selber war schon viel weiblicher und erregte die Aufmerksamkeit der männlichen Mitschüler auch nicht!

Wenn Laura erst mal älter sein würde, würde sie bestimmt umschwärmt sein, dachte Emma etwas neidisch.

Sie würde Laura von nun an ignorieren. Dann würde ihr schon auffallen, dass etwas nicht stimmte. Sie sollte sich ruhig fragen, was los war.

„Spielst du eine Runde?" fragte Laura in diesem Moment und deutete auf Rons Zauberschach.

Seltsam, dachte Emma. O. K. Sie würde mit dem Ignorieren morgen beginnen.

„Na gut" sagte sie gnädig. Sie hatte gesehen, dass Laura auch schon Ginny gefragt hatte, ob sie spielen wollte, aber diese hatte wie üblich abgelehnt.

„Ich hab hier ein kleines Geschenk," sagte plötzlich jemand leise neben Lauras Ohr. Die Mädchen hatten eben die Spielfiguren aufgestellt. Laura drehte den Kopf und sah Freds Sommersprossengesicht nahe vor ihren Augen. Sie lehnte sich etwas zurück und Fred griff in seine Jackentasche. Zum Vorschein kam eine wild zappelnde Ratte. Laura lehnte sich etwas zurück, denn die Ratte ruderte in der Luft ziemlich nahe vor ihrer Nase.

„Am Besten sperrst du sie irgendwo ein, sie beißt vielleicht," warnte er. Ron und Harry waren zu ihnen hinüber gekommen, als sie gesehen hatten, was Fred in der Hand hatte.

„Ich hol Krätzes Käfig, der braucht ihn ja hier nicht," sagte Ron eifrig und rannte davon.

Laura lächelte den Zwilling an. „Danke!" sagte sie und Fred lächelte auch.

„Aber vergesst nicht, dass wir einen Deal haben. Wir sind dabei, wenns in den Gemeinschaftsraum der Slytherins geht, klar?" sagte George leise und fordernd.

TBC...

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