Hallo disesmal geht es schneller weiter!
Phobe: wieder mal DANKE für dein Review freut mich wirklich das die ff auf der seite auch einen Leser gefunden hat ;)
Ok viel Spaß!
ssssssssssssssssssssssssssss
Konsequenzen
Voldemort hielt erstaunt inne, als er die großen Augen der beiden sah. Sie waren ja schließlich keine Muggel, die sich zu Tode erschrecken würden, wenn jemand aus ihrem Kamin steigt.
Hier passierte so etwas nun mal. Was sollte man denn schon vorher tun? Anklopfen vielleicht? Doch als er genauer hinsah, bemerkte er noch ein anderes Gefühl beiihnen. Sie waren nicht einfach nur erschrocken, nein, sie hatten regelrecht Angst. Narzissa war das deutlich anzusehen. Sie stand wie versteinert vor ihm. Sich das zu leisten, war schon ein dickes Ding.
Er hatte den Malfoys zwar gesagt, dass sie sich im Beisein seiner Tochter nicht verneigen mussten oder ihn mit „Herr" anzureden brauchten, aber ihn einfach so regelrecht zu ignorieren, war doch etwas übertrieben.
Dazu kam, dass seine Tochter auch schaute, als hätte sie einen Geist gesehen, anstatt wie sonst, auf ihn zu zu stürmen. Kurz: irgendetwas musste geschehen sein. Alex schien mal wieder etwas angestellt zu haben und Mrs. Malfoy hatte nun Angst, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Tom seufzte innerlich. Er war keine fünf Minuten weg und schon drehte seine Tochter das ganze Manor auf den Kopf!
„Was für ein gebührender Empfang", stieß Voldemort schließlich trocken aus.
„Guten Tag, Mylord", faselte Narzissa schnell und wurde dabei leicht rot, weil sie merkte, dass sie sich wie eine hypnotisierte Henne verhalten hatte.
„Hi, Dad", nuschelte die Kleine und sah ihn mit einem unschuldigen Engelslächeln an, das bei ihrem Vater die Alarmglocken schrillen ließ.
„Ist irgendetwas besonderes vorgefallen, während ich weg war?", fragte er argwöhnisch und blickte Narzissa durchdringend an. Doch bevor diese anfangen konnte, zu erzählen, ergriff Alex das Wort. „Nichts Daddy, ich habe bloß gebadet." Das Mädchen strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Der Dunkle Lord sah das Mädchen durchdringend an, doch diese hatte schon den Blick gesenkt, um unwissend an ihrem Kleidersaum zu spielen.
„Würdest du uns wohl kurz allein lassen Alexandra?", tönte der Mann vielsagend. Jedem im Raum war klar, dass es sich hierbei um KEINE Frage handelte. Also marschierte Alex hinaus in den Garten.
Danny war anscheinend noch nicht hier gewesen, denn vor ihr schäumte es immer noch. Alex fand diesen Anblick so einladend. Ob sie es wagen sollte und noch mal kurz mit dem Schaum zu spielen? Sie entschied sich dann aber dagegen. In Anwesenheit ihres Vaters wollte sie das lieber nicht riskieren.
Keine fünf Minuten später stampfte Lord Voldemort auf die Terrasse.
Vor seiner Tochter hielt er inne. Mit großen Augen sah sie zu ihm auf, doch sie wusste das er immun gegen ihren Dackelblick war. Also schenkte sie sich das Getue und schluckte trocken.
„So, du warst also baden?", fragte er skeptisch.
„Ja, Dad", erwiderte Alex unsicher.
„Und wo, wenn ich fragen darf?"
Alex überlegte kurz
„In der Badewanne", erklärte sie vorsichtig und lugte zu ihm hoch.
Er hatte wieder diesen Blick, der andere in die Knie zwang.
„Und davor war ich kurz im Teich", nuschelte sie schließlich noch.
„Aha und was hast du da gemacht?", fragte ihr Vater weiter.
„Mein Kleid gewaschen", erwiderte sie nun selbstsicherer.
Ihr Dad zog die Augenbrauen hoch.
„Warum?" fragte er nun ernsthaft verwundert, denn er konnte sehen das sie nicht log.
„Weil es dreckig war", kam als Antwort.
Voldemort verengte die Augen und Alex wich erstaunt seinem Blick aus. „Deswegen habe ich es waschen wollen", sagte sie gedämpft
Doch dann kam ihr eine Idee „Also vorgestern hast du noch gesagt, dass ich mich nicht immer darauf verlassen kann, dass jemand anderes meinen Dreck für mich wegzaubert", ergänzte sie triumphierend.
Ja, er hatte das zu ihr gesagt, als sie vorgestern ihr Zimmer hinterlassen hatte, als wäre eine Bombe darin eingeschlagen, aber das hier war ja wohl etwas vollkommen anderes. Wer würde schon verlangen, dass eine sechsjährige alleine ihre Wäsche wäscht?
Tom ging nun ein Gedanke durch den Kopf: ‚Das Mädchen kann so was von froh sein, dass sie meine Tochter ist'. Wenn nicht, hätte er jetzt schon längst seinen Zauberstab gezückt. So eine Frechheit ließ er sich normalerweise von niemanden bieten, aber er konnte seiner Alex, seinem Kind, ja keinen Fluch aufhalsen.
Noch dazu, wenn er sich immer wieder in ihr selbst wieder erkannte.
„Alexandra." Er spie ihren Namen aus, als wäre er eine Drohung. Sofort wich der Triumph aus dem Gesicht des Mädchens. „Du weißt ganz genau, dass ich damit etwas anderes gemeint hatte", zischte er leise aber gut hörbar.
Wenn es nicht ihr Vater gewesen wäre, hätte sie jetzt ein Diskussion beginnen können, aber bei ihm traute sie sich das nicht. „Ja Dad", gab sie daher niedergeschlagen zu. Er konnte sie zwar nicht verhexen, aber dafür wusste er eine viel bessere Strafe für sie. „Gib mir deinen Zauberstab", befahl er süffisant.
Alex sah ihn entgeistert. Doch Voldemort hielt nur die Hand hin. Widerwillig holte sie den schlanken Stock aus ihrer Handgelenkhalterung. Wehmütig blickte sie ihm hinterher als er von ihr entfernt wurde.
Wenn sie jetzt nicht die Tochter des dunklen Lord gewesen wäre, hätte sie nun vermutlich gebettelt. Aber aus Erfahrung wusste sie, das dies bei ihrem Vater sowieso nichts nützte. Sie hatte einen sauren Gesichtsausdruck.
„Da du ja, wie du gerade gesagt hast, versuchen willst, ohne Magie auszukommen, denke ich, dass wir mal ein kleines Projekt starten. Damit du mal siehst, wie es denn so ist, ohne Magie." Er grinste sie vielsagend an und sie schaute, als ob er ihr gerade mit Folter gedroht hätte.„Ich denke eine Woche ohne Zauberstab wird reichen, nicht wahr?", lächelte er sie aalglatt an und seine Tochter schien vor Wut und Verzweiflung zu kochen.
„Aber Dad", begann sie nun doch kläglich
„Alexandra", er brach ihr barsch ins Wort, mit einem Ton, der keine Widerrede duldete.
„Ja Dad", sagte sie schließlich brav, mit zusammengebissenen Zähnen.
Alex verschränkte die Arme vor der Brust und blickte demonstrativ zur Seite. Ihr Vater schaute sie mit verengten Augen an, doch auf einmal fiel sein Blick auf etwas anderes hinter dem bockigem Mädchen.
Der kleine Hauself war gerade mit einem leisen –Plopp- apperiert, hielt jetzt aber erschrocken inne, als er den dunklen Lord sah. Dieser beobachtete gerade gebannt den Teich vor sich. Wilde, bunte Seifenblasen türmten sich auf der Wasseroberfläche, die nur noch zu erahnen war. Ringsum war alles nass und glitschig von dem Schaum. Auch der sonst so gepflegt Rasen wirkte dank der vielen Schlammpfützen hässlich einstellt.
Narzissa hatte ihn zwar in die Morgenaktivitäten seiner Tochter eingeweiht, doch mit DIESEM Ausmaß hat er nicht gerechnet.
„Alexandra?", er wollte das Mädchen gerade erneut zu Rede stellen, doch als keine Antwort kam, richtete er seinen Blick nach unten. Da war sie aber gar nicht mehr. Das Letzte was man noch sah, war der Zipfel eines orangen Kleides, der gerade ins Haus verschwand.
„Alexandra", rief er erneut, doch wie zu erwarten war, kam keine Antwort. Was sollte er mit diesem Kind nur machen?
Drinnen im Haus beobachtete Narzissa das Mädchen, das gerade eilends an ihr vorbeilief, um Land zu gewinnen. Wenn sie das doch nur auch das nächste mal machen könnte, dachte die Frau und ließ sich resigniert auf den weichen Sessel fallen.
Gerade in dem Moment kam der dunkle Lord herein: „Wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen, das man Alexandra keine Minute alleine lassen darf?", zischte er und durchlöcherte sie mit seinem tödlichen Blick, der die Blonde versteinern ließ. „Bemüh dich nicht. Ich gehe selber!", fauchte er noch ironisch und wendete ihr den Rücken zu, um nach dem Wirbelwind zu sehen, der sich seine Tochter nennen darf.
Narzissa sah dem angsteinflößendem Zauberer hinterher, wie er die Treppe hoch rauschte. Vielleicht würde er seiner Tochter jetzt doch noch mal eine Lektion erteilen, um ehrlich zu sein, wollte sie jetzt nicht mit Alex tauschen. Doch seiner Tochter gegenüber war er mit Abstand am Menschlichsten und Verständnisvollstem. Relativ gesehen, denn immerhin blieb er trotz allem unnachgiebig, er war schließlich Lord Voldemort
ssssssssssssssssss
Würde mich wirklich sehr über Reviews von euch freuen! BITTE schreibt mir doch eure meinung, ja ?
Bis bald, euer Tweetylein ;D
