Anmerkung: Ich mache die erste 10 voll! Dies ist das zehnte Kapitel! Jubel, Freude! Meine Reviewer scheinen sich inzwischen nur noch auf meine Stammgäste zu beschränken (An diese einen herzlichen Dank)... Gibt's denn da draußen niemand mehr? schluchz
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Tsumi: knuddel Hab dich lieb! Und ich werd das noch lesen! Sobald ich wieder zuhause bin! Ich werd nämlich jetzt das Chap. posten und dann zu meiner Schwester fahren, denn dort pass ich aufs Haus auf, weil sie in Urlaub is! freu
hi1810: Tja, wer weiß... wer weiß... hehe...
Seepferd-Chan: NEIN, DAS IST NICHT MEIN LAPPEN, WERF IHN WEG! UND DER KERL, DER DAHINTEN STEHT, GEHÖRT AUCH NICHT MIR! NEIN, MIR GEHÖRT DER NICHT! ER IST BLAU, ER IST BLAUER ALS BLAU UND ER SIEHT WOHL NICHT MEHR KLAR UND HOFFENTLICH HAT ER MICH VERGESSEN, DER IDIOT! GRRAAAAAAH!
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10. Kapitel
Wie vom Donner gerührt starrte ich Hermine an. „Was?"
Sie sah mich an und nickte. „Ja, Zaretha. Eigentlich müsste die Wirkung des Trankes längst vergangen sein." Sie schob mich wieder zum Flur hinaus. „Aber wir haben überlegt, dass sie dir vielleicht eine zu hohe Dosis verabreicht haben. Vielleicht ist das der Grund..." Sjina fuhr fort: „Wir haben das Rezept für ein Gegenmittel. Es ist ziemlich einfach. Du und Hermine dürften damit keinerlei Probleme haben." Ich fasste mir einen klaren Kopf. „Können wir ihn vor morgen fertig stellen?", fragte ich und Hermine nickte. „Gut. Ich kann sonst niemals morgen das Spiel gegen Hufflepuff schaffen. Wo bekommen wir die Zutaten her?"
„Ähh... na ja...", murmelte Hermine. „Aus Professor Snapes Büro..."
Ich konnte für ein paar Sekunden nicht fassen, dass Hermine so etwas gesagt hatte. „Wie bitte? Aus Professor Snapes Büro? Und wie, bitteschön, willst du da um diese Uhrzeit rankommen? Wie willst du das machen!" Sjina und Hermine tauschten unsichere Blicke. „Wir haben uns da schon was ausgedacht..." Ich stemmte die Hände in die Hüften. „Dann lasst mal hören!"
„Wir haben uns überlegt, dass wir beide, wenn du Snape eine Zeit lang ablenkst, ins Büro schleichen und die Zutaten klauen könnten...", erläuterte Sjina und wagte es nicht, mich anzusehen. „So, so." Ich überlegte kurz, dann wurden mir ihre Worte bewusst. „Hey, Moment mal! Was heißt hier wenn du Professor Snape eine Zeit lang ablenkst´? Das ist doch nicht euer Ernst! Wie soll ich das bitte machen? Professor... könnten sie mir noch einmal die genaue Zusammensetzung des Trankes der letzten Stunde erklären? Sie wissen schon, als ich mitten in der Stunde einfach raus gerannt bin, habe ich nichts mehr mitbekommen!´ oder was? Wie stellt ihr euch das vor? Ich kann ihm doch nicht einmal vor die Augen treten! Ihr wollt mich wohl auf den Arm nehmen!" Hermine sah angestrengt ihre Hände an. „Also, weißt du, es wäre ganz einfach, wenn du dich bei ihm für dein Verhalten entschuldigen würdest. Das wäre dann überhaupt nicht verdächtig, denn wahrscheinlich erwartet er genau dieses Verhalten noch von dir! Erzähl ihm was von labiler Phase und dass dein Hamster kürzlich gestorben ist und du deshalb oft ausrastest und es dir furchtbar leid tut. Tu es für deine Gefühle! Du tust es nicht für uns, sondern für dich!"
Das war überzeugend. Wir gingen zurück in die Große Halle, um endlich das Abendessen zu uns zu nehmen. Dann warteten wir, bis alle in die Gemeinschaftsräume gingen und die Lehrer sich ebenfalls aus der Großen Halle begaben. Wir taten so, als ob wir zum Raum der Slytherins gehen wollten und versteckten uns in der Nähe von Professor Snapes Büro. Ich wollte ihn auf der Treppe abfangen und lief dorthin, während Sjina und Hermine mit einem leisen „Alohomora" in Professor Snapes Büro schlichen. Ich musste ihnen Zeit geben, die Zutaten zu suchen und zu verschwinden. Ich hörte Schritte, die die Treppe hinunter kamen. Das war Professor Snape. Ich trat an den Fuß der Treppe.
„Professor Snape?"
Professor Snape sah mich überrascht an. „Miss Tekana?"
„Also ich... ich...", stotterte ich und Blut schoss mir ins Gesicht. „Ich wollte mich für mein Verhalten von gestern entschuldigen... Das war wirklich dumm von mir, einfach aus dem Unterricht zu rennen... Soll ich dafür Strafarbeiten machen?"
Professor Snape legte einen merkwürdigen Gesichtsausdruck auf. „Gut, dass sie zu mir gekommen sind, Miss Tekana. Ich möchte sie bitten, kurz mit in mein Büro zu kommen, dort können wir uns setzen." Ich stockte. So schnell konnten Sjina und Hermine unmöglich schon fertig sein. „Also... ich... Ich wollte eigentlich nur schnell... ich... ich wollte noch trainieren, für das Spiel morgen...", stammelte ich nervös. „Sie werden doch fünf Minuten entbehren können? Es dauert nicht lange! Ich würde sie doch niemals vom Training abhalten wollen!", sagte Professor Snape und er wurde mir ernsthaft unheimlich. So seltsam freundlich hatte ich ihn noch nie gesehen. Ich zweifelte daran, dass er es wirklich war. Vielleicht war es jemand, der Vielsafttrank getrunken hatte, um so auszusehen wie Professor Snape. Garantiert war es Malfoy. Ja. Ganz sicher. Das hier war nicht der echte Professor Snape.
Jemand polterte die Treppe hinunter. Professor Snapes eigenartiger Gesichtsausdruck verschwand. „Mister Malfoy! Was lärmen sie hier so herum? Können sie sich nur noch wie der allerletzte Urmensch aufführen? Gehen sie in den Gemeinschaftsraum! Aber schnell!", schnauzte Professor Snape und Malfoy traute sich nicht, etwas zu erwidern und trollte sich.
Das hier war also doch Professor Snape. Unglaublich.
Er sah mich wieder an. „Kommen sie."
Ich folgte ihm. Wir gingen um die Ecke, in den Flur, in dem sich Professor Snapes Büro befand. Ich betete, dass Sjina und Hermine es geschafft hatten und wieder draußen waren. Professor Snape streckte die Hand nach der Türklinke aus. Ich hielt die Luft an. Was, wenn er die beiden jetzt finden würde? Was dann? Professor Snape öffnete, bat mich, einzutreten und schüchtern und ängstlich sah ich mich im Büro um. Und erleichtert stellte ich fest, dass der Raum, abgesehen von dem glibberigen Getier, das in grünen Flüssigkeiten schwamm, leer war. Sjina und Hermine waren weg. Ich atmete lächelnd aus. Professor Snape wies auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch und setzte sich selbst dahinter. Ich nahm Platz und sah ihn unsicher an. Was wollte er denn jetzt noch von mir?
„Passen sie bloß auf, was sie tun, Miss Tekana! Viele verfolgen genau, was sie tun!"
HÄH?
-Fortsetzung folgt-
