Es war nicht das erste mal das jemand versuchte die Firewalls von SHIELD zu knacken. Ach zur Hölle noch mal: Nach dem was Agent Fujikawa weiß, war es für Tony Starks künstliche Intelligenz schon ein richtiges Hobby, regelmäßig ihre Server in den Vereinigten Staaten zu knacken (was bedeutete das Stark in alle ihre Angelegenheiten schon eingeweiht und im Bilde war. Nein, das Problem lag darin das ihr Hauptquartier in Japan noch nie das Ziel eines solchen Hackerangriffs war, es sei denn, es gehörte zum Plan um Hacker oder dergleichen zu fangen. Sie waren eine der kleineren Niederlassungen mit ihren eigenen Regeln und ihrer eigenen Leitung. Ihr Training war auch anders, was nicht bedeutete das sie nicht weniger kompetent waren.

Der Nachteil darin, eher im Hintergrund des Welt-Sicherheits-Rates zu sein (und Fujikawa konnte sich das gar nicht vorstellen, wo Japans Bruttoinlandsprodukt das der USA langsam aber sicher zu Mittag verspeisen könnte, gar nicht zu reden von ihrer Gemeinsamen Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg) war das Japan, eher wenig finanzielle Unterstützung von SHIELD erhielt. Was bedeutete das der größte Teil ihrer Technologie von ihnen selbst – sprich Fujikawa Industries – stammte. Und das bedeutete auch das ihre Infrastruktur nicht annähernd so robust war wie ihrer Kollegen in den USA auch wenn sie selbst quasi ein US-Spionage Unternehmen waren. Also wenn sie nun für Cyberangriffe anfälliger waren, bedeutete es nicht das es tatsächlich passierte. Man sehe, der beste Weg um ihr Hauptquartier zu verteidigen, war es so zu tun als ob es nichts besonderes war. Ihre Zusammenarbeit mit den wichtigsten Leuten in der US-Botschaft in Japan, (die zufälligerweise auch wichtige Positionen in der Japanischen Regierung inne hatten) stellte sicher das alles was sie taten auch im Auftrag ihrer Regierung stattfand.

Im Großen und Ganzen, glaubte Agent Fujikawa das es ausreichte um jeden der herkam um zu schnüffeln, abzuwimmeln.

Außer... diesem Angriff. Der nicht ganz so unterschätzend war und gleichfalls sowohl erfolgreich als auch unglaublich stümperhaft war. Nach dem was die IT darüber gesagt hatte, war es ein eher hektischer Angriff und nicht allzu gravierend, als ob der Eindringling keine Ahnung hatte in was er da gestolpert war. Ein Hobby-Hacker der aus Jucks irgendetwas eingegeben hatte, vielleicht. Sie gaben ein nettes Abschiedsgeschenk in Form einer Schadsoftware mit, die es dem Angreifer für eine lange lange Zeit nicht mehr möglich machen wird, mit irgendetwas eine Internetverbindung zu erstellen. Nicht zu vergessen das es SHIELD gelungen war, herauszufinden, wer dafür verantwortlich war. Schließlich hatten sie sich mit ihrer US-Niederlassung oft genug gegenseitig in E-Mails vor neuen Hackergruppierungen gewarnt die versuchen könnten sich bei ihnen einzumischen. Trotz allem, war das schlimmste an der ganzen Sache das ihr ungebetener Gast auch Zugriff auf ihre Lokalen Dateien hatte und nicht wissen konnte das BEAST nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war.

Agent Fujikawa fuhr mit einer Hand durch seine Haare. Hier in der Geschlossenheit seines Büros versuchte er nicht so aufgebracht auszusehen, wie er war. Das war übel, das war sogar wirklich wirklich übel, sollte Fury mal vorbeikommen und etwas von ihrem 'geringfügigen Überblick' herausfinden. Projekt BEAST war schon lange am Rande des Abgrunds, mit den wenigen Beweisen und dem geringen Einfluss hätte es nicht viel für ihre Ziele gebracht. Aber dieses Ereignis könnte ihre Jahrelange Forschungsarbeit endgültig zu Nichte machen. Intensive und langjährige Untersuchungen wären für die Tonne. Und das alles nur weil Fury nicht in Karakuras 'physikalisch-abnormale Anomalien' interessiert war.

Sie mussten nun den Kontakt so schnell wie möglich herstellen. Und Fujikawa wusste das Asano Keigo dafür nicht von nutzen sein würde. Es war wohl an der Zeit... sich seiner zu entledigen...

Kisuke währenddessen, hob nach dem dritten Klingeln ab: „Hier ist der Urahara Shop, der Laden für Ihre Seele! Wie kann ich..."

„KISUKE... Oh, Gott sei Dank! Ich brauche Ihre Hilfe! Ich komme sofort vorbei!"

„Ist da... Keigo? Falls du Ichigo suchst, der kommt hier nicht mehr her..."

„Ich weiß... Ich... Oh Gott Ich habs verschissen! Ich habs so dermaßen verschissen. Ich komme vorbei, also hallten Sie den Keller offen! Danke!" damit legte Keigo auf.

Keigo erreichte den Laden genau fünfzehn Minuten später, wobei er schnaufend und panisch gegen die Tür hämmerte bis sie endlich aufgeschoben wurde. Kisuke trat ins freie in seinem gewohnten gestreiften Gewand und Keigo war noch nie so froh ihn zu sehen, wie jetzt.

„Asano Keigo! Was kann ich für..." begann er verwirrt während Keigo sich an ihm vorbei zwängte und in den Wohnbereich des Hauses ging. Keigo ging in das Zimmer, von dem er sicher war das es für einige Zeit Renjis war und riss sich die Kleider vom Leib um sich andere anzuziehen. Zwar hatte Keigo seit etwas mehr als einer Woche keinen Kontakt mehr zu SHIELD, wollte jedoch nicht Riskieren irgendwelche Wanzen einzuschleppen. Dann ging er nach hinten zu der Stelle, wo er glaubte war der Eingang zu dem Untergrund-Trainingsgelände und wartete ungeduldig darauf das es sich öffnete. Kisuke folgte ihm stumm.

„Ehm... Was glaubst du gerade, tust du?" fragte er nicht rüde, weil sonst keiner besser war einen Menschlichen Eindringling abzuwehren, wie ein mächtiger, verbannter Shinigami, aber Keigo sah so aus als würde er jeden Moment explodieren wenn sich die Tür zum Geheimkeller nicht sofort öffnet.

„Ich werde Ihnen alles erklären! Aber wir müssen dafür runter gehen. Bitte, ich flehe Sie an!"

Kisuke gab nach und führte sie zu dem großen leeren Feld unter dem Laden. Seit Keigos letztem mal als er hier war, während sie sich vor dem Aizen Fiasko dort oben versteckt hatten, hatte sich nichts verändert. Sie ließen sich auf einem Felsen in er Ecke nieder, so das Keigo einen guten Überblick über das Areal bekam. Er biss sich auf die Zunge, er wusste schließlich nicht wo er anfangen sollte. Er hoffte einfach inständig das Kisuke ihn nicht sofort raus wirft und selbst an SHIELD verfüttert.

„Also..." begann der Shinigami. „Ich glaube hier geht es nicht um deine Aufkeimende Liebschaft mit Kuneida Ryo, von der ich gehört habe."

Er musste kurz auflachen. Diesen kleinen Leckerbissen hatte er schon ganz vergessen. „Nein... es ist schlimmer. Viel viel schlimmer!"

„Was? Was ist los mit Ryo? Sie ist ein hübsches Mädchen, nicht so schön wie Miss Inoue..." er hatte diesen komischen perversen Blick als er Orihimes Namen sagte, aber Keigo wusste das er nur scherzt um die Fassade vom 'Unschuldigen Ladenbesitzer' aufrecht zu erhalten. Keigo hasste es die gute Stimmung nun kaputt zu machen.

„Es geht nicht um mein Liebesleben, welches eigentlich gar nicht existiert! Und das ist der Grund weshalb ich Scheiße gebaut habe. Sie dürfen es niemandem sagen! Nicht einmal Ichigo! Und besonders nicht der Soul Society, oder ich bin tot! Und zwar toter als tot."

Kisukes lächeln verschwand als Keigo das sagte und er blickte unruhig knurrend auf den Boden. Er war natürlich jetzt misstrauisch und hellhörig. Als er nichts mehr sagte, kämpfte Keigo dagegen an nicht zu Hyperventilieren und versuchte sein rasendes Herz zu beruhigen. „Die kurze und dreckige Version bitte!"

„Okay... Ehm... die kurze und dreckige Version: SHIELD hat vor ein Portal nach Hueco Mundo zu öffnen." sagte Keigo und ging sofort in Schutzhaltung.

Die Unruhe in Uraharas Gesicht verwandelte sich schlagartig in ein blankes und entsetztes Starren, das den Teenager nur noch mehr beunruhigte. Den Keigo wusste nun nicht was sein Gegenüber dachte. Der Shinigami sagte nichts mehr und Keigo musste seht mit sich selbst kämpfen um nicht gleich los zuschreien. Die bedrückende Ruhe setzte sich noch ein Weilchen Fort, bevor Urahara sich vorbeugte und ihn ansah.

Dann, in einem mehr als Gleichgültigen Ton fragte er: „Und, darf ich fragen woher du das weißt?"

Die Frage war unausweichlich. Keigo wusste das, egal wie sehr er auch wollte das es nicht so wahr und wie oft er in Gedanken dieses Gespräch schon durchgegangen war, er nun all den Mist den er verbockt hatte gestehen musste. Er hatte sich sehr gut überlegt ob er anruft, war aber trotzdem etwas überrumpelt als Kisuke ihn sowieso fragte.

Keigo sammelte all seinen Mut in seinem kleinen, zerbrechlichen Körper und gestand wobei er sofort eine Entschuldigung an hängte: „Weil... Ich ihnen gesagt habe wie sie es tun können! Sorry!"

Urahara war wütend. Keigo konnte spüren das er sich gerade nur zurückhielt. Nicht weil Keigo im Leute einschätzen besser geworden war (trotz all dem was er während seines Trainings gelernt hatte gab noch Tonnenweise Dinge die es zu lernen gab. Und zu glauben das er bereits einen Bruchteil davon kannte war mehr als Arrogant), sondern auch an Kisukes nächsten Worten, die er zischend flüsterte: „Shibari, Benihime,..."

Diese Worte entfesselten etwas aus aus seinem Zanpakutou, das aussah wie ein dunkles, rotes Netz, das sich um Keigos Körper wickelte und nur einen oder zwei Zentimeter von seiner Haut entfernt war. Keigo wusste sofort, wenn er das gruselige 'Fessel-Band' berührt wird es sehr übel.

In Panik sah er voraus was jetzt kommen würde. In Gedanken schlug er sich selbst, weil er so dumm war zu glauben, das hierherzukommen ein guter Gedanke war und es wieder gut machen würde, das er eine gesamte Zivilisation von nicht menschlichen Wesen in Gefahr bringt. 'Verfluchte Scheiße Keigo', dachte er sich selbst. 'Du wandelndes Stück Scheiße!'

Jetzt steckte Keigo in der Zwickmühle, und das schon wortwörtlich. Steckte er doch in einem Netz aus spiritueller Energie, die ihm wohl sofort das Fleisch von den Knochen runter brennt, wenn er nur tief genug Luft holt.

„Ich möchte ehrlich sein..." begann Kisuke, mit einer überraschend Gleichgültigen Stimme, die den irreparablen Schaden der schon angerichtet wurde nicht mildern würde. „... Ich hätte nicht gedacht das sie ausgerechnet auf dich kommen! Ich hätte eher damit gerechnet das sie Fräulein Arisawa oder deinen Freund Mizuiro ansprechen. Aber niemals dich! Deshalb..." in diesem Moment fing er an unruhiger zu werden. „... habe ich gedacht, das sie aufgegeben hatten. Offensichtlich ein Irrtum! Und nun muss ich, die Sache wieder gerade biegen."

Der Shinigami sah zu Keigo hinab und blickte ihn tief in die Augen. Keigo machte dies nur noch mehr zu schaffen. Sein Selbstwertgefühl hatte in den letzten Monaten schon so viel durchgemacht, das diese Worte aber eigentlich schon an ihm abprallten. Aber die Schuldgefühle die waren da und sie fingen an ihm die Luft ab zuschnüren. Er wollte gar nicht erst wissen was Urahara mit 'die Sache gerade biegen' meinte. Klar die Shinigami haben soweit er wusste, keine Menschen verletzt... ach quatsch. Woher sollte er das wissen. Klar die Shinigami haben seines Wissens nach, keine Menschen getötet, aber sie hatten andere Wege ihnen weh zutun. Sie hatten ihm weh getan, und seinen Freunden. Sie hatten Narben hinterlassen die keiner außer ihnen sehen konnte.

Keigo wollte einfach das es aufhörte weil keiner es Verdiente so behandelt zu werden, auch wenn sein Misstrauen in SHIELD immer größer wurde. Mit einem lauten Seufzen schloss Keigo seine Augen und wünschte sich, er könne sich einfach, wenigstens für eine Sekunde, irgendwohin anders befinden, wenn er nur ganz fest daran dachte.

„Was hasst du dir dabei gedacht?" Keigo öffnete wieder die Augen als er diese Worte hörte und sah das Kisuke ihn weniger ansah als wolle er ihn erwürgen, als das er mehr neugierig als auch schuldbewusst war. „Warum hasst du ihnen von uns erzählt? Von den Auswirkungen die es hat wenn die Lebenden von uns erfahren, müsstest du doch wissen? Gar nicht zu schweigen davon, das du deine eigenen Freunde in Gefahr bringst? Also, warum?"

Keigo zuckte mit den Schultern. Die Antwort auf diese Frage lastete auf ihm schon so lange, das es sich einfach erleichternd anfühlte als er sie laut aussprach: „Weil... ich helfen wollte!"

„Wem helfen? Dir selbst? Wenn du wirklich helfen wolltest Keigo, hättest du zu uns kommen sollen." vielleicht wollte Kisuke mit diesen Worten Keigos Handeln besser verstehen aber alles was Keigo daraus hörte war Herablassung und Mitleid. Und genau das musste es auch sein.

Es war der Moment an dem Keigo nicht wusste wenn er eigentlich mehr hasste: SHIELD oder die Shinigami. Die Stimme in seinem Inneren sagte ihm: Beide! Mann muss sie einfach beide gleichermaßen hassen!

Keigo lehnte sich etwas vor, es war ihm egal ob das Netz ihn berührt und sah Kisuke versteinert an. Er würde hier und jetzt die Sache in Ordnung bringen, egal ob mit Kisuke oder ohne ihn. Ob sein Handeln unter der Gürtellinie war kümmerte ihn nicht. Keigo neigte dazu bösartig, wenn nicht brutal gehässig zu sein wenn er wütend wurde. Woher er dieses Temperament hatte wusste er nicht, aber er erinnerte sich das sein Vater wohl genau so war.

„Ich bin zu Ihnen gekommen! Und das schon vor Monaten! Ich kam auf Sie zu und bekam zu hören, das Sie die Sache klären werden. Klingelt da was? SHIELD hat mich trotzdem erwischt, weil SIE und ihre SOUL SOCIETY wohl nicht so kompetent sind, wie Sie glauben." Keigo wählte seine Worte mit bedacht und sah wie das Gesicht des Shinigami langsam das rücksichtsvolle Verhalten verlor und sich ein Stirnrunzeln bemerkbar machte. „Ich bin zu ihnen gegangen, weil die sich nicht an meinen Gedanken vergriffen haben und meine Erinnerungen nicht ohne meine Zustimmung ausgelöscht haben, nur weil es ihrer Agenda entsprach. Weil sie mir versprochen hatten, die Stadt zu beschützen ohne Jugendliche als Ablenkungsmanöver und Kollateralschaden zu missbrauchen und sie dann links liegen zu lassen, wenn sie nicht mehr von nutzen sind. Sie glauben Sie sind schlauer, nur weil sie länger leben, bzw. tot sind? Weil sie hunderte Jahre älter sind als wir? Eilmeldung: Unsere Sterblichkeit macht uns zu anständigen Personen, anstatt zu zynischen, arroganten Schlägertypen wie euch. Also anstatt wie immer eure Probleme mit Gehirnwäschen zu lösen, könntet ihr einmal auf mich hören. Wenn ihr keine Hilfe wollt, mir soll es recht sein? Dann hast du selbst mit dieser Schießwütigen Spionage-Organisation zu kämpfen."

Keigo atmete tief durch nachdem er fertig war. Sein knallrotes Gesicht wurde langsam wieder normal, doch die Wut kochte in seinem Inneren unaufhörlich weiter. Er war sich sicher, er würde sich aus diesen Fesseln losreißen und dem Mistkerl den Hals umdrehen, sollte er auch nur versuchen ihm die Worte im Mund herumzudrehen. Die kleine Stimme in seinem Kopf erinnerte ihn jedoch daran, etwas von seiner Wut für SHIELD aufzuheben, schließlich war dies das zweite mal das er von jemandem gemieden wurde, von dem er dachte er könne ihn vertrauen. Keigo erinnerte seine innere Stimme daran das er genug Wut für beide übrig hätte und sich ficken kann.

„Du bist wütend!" sagte Kisuke und lehnte sich zurück wobei er ihn nachdenklich ansah.

Keigo spottete: „Nein, verdammte Scheiße!"

„Du traust uns nicht!" fügte er hinzu.

„Hören Sie mir überhaupt zu?"

„Aber, du traust auch denen nicht!"

„Nein, aber wenn ich ehrlich bin, sind diese Typen im Moment nützlicher für mich."

„Und was hasst du jetzt vor? Wie ist dein Plan?"

„Ich dachte, Sie wüssten die Antwort darauf, aber eins ist klar, ich habe ihre Fähigkeiten überbewertet. Und jetzt binden Sie mich los damit ich dieses Chaos in Ordnung bringen kann." maulte Keigo.

Die Fesseln verschwanden sofort und Keigo atmete erleichtert auf, während er sich wieder aufrappelte und den Staub von seiner Kleidung fegte. Urahara wartete kurz höflich. „Ich kann dir Helfen. Aber nur wenn du mir alles erzählst was du denen erzählt hasst."

„Das ist fair! Haben Sie hier irgendwo einen Computer?"

Kisuke seufzte: „Ich hole ihn!"

Nach weniger als fünf Minuten, hatte Keigo alle Dateien von SHIELD für den Shinigami geöffnet und zeigte sie ihm auf dem Display. Er erklärte so gut er konnte und basierend auf dem was er über die Organisation wusste.

„Alles was ich ihnen erzählt habe ist über die Shinigami und die Hollows. Ich habe nie ein Wort über meine Freunde oder etwas anderes Verloren. Die interessieren sich mehr für Inter-Dimensionales Reisen und solchen Kram. Ich glaube etwas ähnliches haben die schon einmal erlebt mit Portalen und anderen Wirklichkeiten. Und sie wollen auf jeden Fall nach Hueco Mundo und die... ehm... Einstein-Brücke oder so was benutzen... es hat wohl etwas mit Wurmlöchern zu tun."

„Und die sind sich sicher, das sie nach Hueco Mundo gelangen können?"

„Weiß ich nicht! Aber sie wissen auf jeden Fall jetzt mehr als vorher. Und da sie ja bereits das PAP haben... ehm... das bedeutet Positions-Akkustik-Phaser, das ist so eine Art Hollow-Grill-Maschine... müssen die inzwischen ein gewisses Maß an Wissen haben. SHIELD hat mich seit einer Woche nicht mehr Kontaktiert. Ich habe denen erzählt, das ich mit 'Dating' beschäftigt bin. Aber das interessiert die wohl nicht. Ich bin für die wohl schon gestorben."

Kisuke rieb sich nachdenklich das Kinn während Keigo sich wieder den Dateien zu wandte. Er überflog alles nochmal um sicherzugehen das er nichts übersehen hatte. Ehrlich gesagt, wollte er sich lieber in eine Ecke verkriechen und vergessen das all dies jemals passiert ist. Am liebsten hätte er Kisuke gefragt ob er nicht seine Erinnerung löschen könnte, aber er entschloss sich das seine Gedanken lieber bei ihm bleiben.

„Möglicherweise haben sie bereits genug Informationen gesammelt um ihre Forschungen voran zu treiben um Kontakt aufzunehmen. Demnach wärst du für sie nicht mehr länger von nutzten!"

Keigo nickte zustimmend, obwohl er im inneren sofort anfing zu maulen und zu schreien weil er mal wieder 'entbehrlich' war. War es denn so schwer, wenigstens ein bisschen verdammten Respekt zu bekommen?

„Dann muss ich eben sichergehen das ich keine Haftung übernehme." sagte er stattdessen. Später wird er genug Zeit in seinem Zimmer mit einem Stofftier aus seiner Kindheit haben um zu weinen. „Wie hoch sind die Chancen das es SHIELD gelingt durchzudringen?"

„Es kann reichen von 'höchstwahrscheinlich' bis 'absolut nicht'. Wenn ich an deren Stelle wäre, würden deine Informationen mehr als ausreichen um ein stabiles Portal zu erzeugen. Nicht nur in unsere Welten, sondern auch noch in andere. Um ehrlich zu sein ist meine Technologie bei weitem mehr entwickelt..."

„Und was passiert wenn sie es schaffen? Denn Kontakt herzustellen meine ich?" fragte Keigo. „Werden die das überleben?"

„Zunächst einmal, gehen wir davon aus das sie nach Hueco Mundo wollen. Aber vielleicht genauso gern in die Seireitei, nach allem was du ihnen gesagt hast. Außerdem, basiert alles was sie haben auf der Frequenz der Hollows. Das bedeutet das nicht alle sie sehen können und damit nicht so spirituell begabt sind wie du und deine Freunde. Und sie unterschätzen bestimmt wie viele Hollows dort sein könnten und wissen auch sonst nichts über den Rest der Menos. Sie kennen nur das kleine Bisschen das Karakura regelmäßig heimsucht. Also... ich würde ihnen 10 Sekunden geben, bevor sie getoastet werden. Und zu guter Letzt... sind Menschliche Körper physikalisch nicht in der Lage die Atmosphäre in unseren Welten zu überleben. Sie müssen nur ihre Seelen dorthin bringen um dorthin zu gelangen. Und ich glaube nicht das sie dazu in der Lage sind. Wie man es nimmt... Es ist ein Selbstmord-Kommando!" erklärte Kisuke während er vorsätzlich mit den Fingern auf seinen Knien herumtippte.

„Scheiße!"

Das war nicht gut!

„Und all dies zusammen betrachtet, sind sie in der Lage ein Stabilisiertes Portal aufzubauen, welches wenn es nicht korrekt ausgeführt wird, ein Schwarzes Loch erzeugen könnte, das alles in sich aufsaugt was ihm in die quere kommt." fügte Urahara hinzu weil er Keigo noch zusätzlich eine reinwürgen wollte.

Der Teenager verlor die Fassung und fiel fast um. Wie konnte er nur so schnell die Kontrolle über das ganze verlieren? Dann erinnerte er sich daran das er die Scheiße selbst verbockt hat und selbst nicht den Zusammenhang von vornherein erkannt hat. Okay. Zuerst muss er jetzt erst einmal das Problem lösen. Später kann er dann in sein Kissen flennen.

„Okay! Okay, ich gehe zu Ihnen und versuche sie davon zu überzeugen die Sache bleiben zu lassen... und falls Sie einen Plan haben, wäre es jetzt an der Zeit damit rauszurücken." erklärte Keigo. Kisuke wollte gerade den Mund aufmachen als Keigo ihn wütend ansah. „Sparen Sie sich es wenn es sie keinen Plan haben der nichts mit Erinnerungen-Löschen zu tun hat."

„Es ist etwas vernünftiges, Keigo!"

„Wirklich? Okay, dann lassen Sie mal hören!"

Fujikawas Plan, sich Asano Keigos zu entledigen war einfach: Zu verschwinden und SHIELD genauso zu verstecken wie vor ihrem Treffen. Der Teenager würde bestimmt bald aufgeben wenn er in ihren Büros nur noch Call-Center und eine Tischtennis-Halle findet. Das hat bisher immer funktioniert. Und sollte es drauf und dran kommen, würde Fujikawa einfach eine genau abgestimmte Dosis einer selbst entwickelten Droge an ihm anwenden, die seine Erinnerungen weitestgehend auslöschen sollte. Sie hatten damit schon ein Haufen Ziele beseitigt und wussten das die Langzeit-Effekte minimal waren: Basierend auf ihren Forschungen.

Nun lag seine Priorität aber darin, den Schuldigen des Hackerangriffs zu finden und ihre Firewalls wieder herzustellen. Anschließend müssen die Simulationen für BEAST gestartet und der Teilchenbeschleuniger für das Portal organisiert werden. Es würde noch Monate dauern bis sie die Brücke wirklich stabilisiert bekommen. Immer noch eine Steigerung, nach den Jahrelangen Forschungen, durch eine gewisse Dr. Selvig. In der Zwischenzeit sollte er wieder mit Urahara Kisuke in Kontakt treten und ihm einen besseren Deal anbieten. Auch wenn der Junge ein vernünftiger Ersatz für den Ladenbesitzer war, brauchte SHIELD eine Expertenmeinung. Und Urahara passe perfekt ins Bild. Rückblickend betrachtet, war es nicht schwer zu folgern das der Mann bestimmt ein Shinigami ist, so wie Asano sie beschrieben hat.

Er ackerte sich über die Letzte Woche ab um die nötigen Verträge auszuarbeiten und mit den jeweiligen Stellen zu verhandeln. Also hat er die Nummer seines Informanten nicht blockiert, sondern sie auf eine Voicemail-Box umgeleitet, für den Fall das der Junge noch einige nützliche Informationen für sie hat.

Plötzlich kam von eben dieser ein Alarm mit einer Nachricht die ein SOS von Keigo Asano erhielt. Der Anruf kam von seinem Mobiltelefon, das ein Notsignal sendete von dem es hieß er soll es gefälligst nur einmal und nur im äußersten Notfall benutzen. Fujikawa seufzte und rieb sich die Schläfen. Er kannte den Jungen inzwischen gut genug um zu wissen das er sich bestimmt nur aufregt weil er seit einer Woche ignoriert wird. Er mochte die Aufmerksamkeit. Sehr viel sogar. Sehr zum Leid des Agenten.

Beim Blick auf das Display erkannte er das Asano in seiner Wohnung war. Außerdem waren da zwei Anomalien in seiner Nähe, die die Wohnung umkreisten und langsam immer und immer näher kamen. „Scheiße. Der Junge schafft es doch nicht einen Tag ohne gleich angegriffen zu werden."

Fujikawa schnappte sich sofort seine Waffe, den Phaser und zog sich eine kugelsichere Weste über während er zwei andere Agenten zu Hilfe rief und in den Hangar eilte. Der Jet den sie benutzten war nicht der schnellste, ausgestattet mit der neuesten Serie von Triebwerken die sowohl von Fujikawa Industries als auch von Stark entwickelt wurden. Aber es war auch der kleinste, mit der ersten Generation von Tarnkappen Technologie, mit der sie also nicht so viel Aufmerksamkeit erregen würden. Nach ihrem letzten Hollowkampf und dem Einsatz des Jets, hatte es viel zu viele unbeantwortete Fragen der Regierung gegeben die die Sache widerwillig hinnehmen mussten, gefolgt von einem sehr langen und detaillierten Untersuchungsbericht über Unsichtbare-Geheimdienst-Operationen und deren Konsequenzen auf dem Schreibtisch des Agenten am nächsten Morgen.

Das Tokioter Hauptquartier war noch am dazulernen. Aber der Notfall der ihm von einem fünfzehnjährigen Jungen gemeldet wurde, suggerierte ihm das sie noch schneller lernen mussten.

Der Agent verschwendete keinen Gedanken an Keigo Asanos möglichen zustand wenn sie ihn erreichen. - ETA in 6 Minuten. Sie erwarteten Rückmeldung um den Angriff genau einschätzen zu können, während er sich anschnallte und der Jet abhob. Er lies nicht zu das dieser kleine (zumindest nicht der so kleine) Hauch von Panik über ihn kam, während er darüber nachdachte das ein Teenager (Ihr Teenager – nein, STOP) von zwei Hollows in seinem eigenen Zuhause zerstückelt wird. Fujikawa wusste es besser, schließlich macht er diesen Job schon seit Jahren und er ist immer vorbereitet auf möglichen Kollateralschaden in einer stressigen Situation. Er hatte nur nicht erwartet das dieser 'Kollateralschaden' ausgerechnet dieser Junge ist.

Es war eine Einsicht, für die der Agent sich später noch selbst ausschimpfen würde, das trotz allem dieser Junge einfach wohl mehr war als nur ihre Informationsquelle war, sondern auch eine Art Magnet der sie hier in diese Stadt zog. Sie hätten Vorkehrungen treffen sollen. So etwas wie ein Dämpfer oder so etwas. Etwas woran SHIELD vor ein paar Wochen noch gearbeitet hatte, aber dann eingestampft wurde als Coulson anrief und andere Prioritäten setzte. Wie auch immer, der Agent konnte sich nicht erklären warum der Gedanke daran das Keigo etwas zustößt ihm so dermaßen zusetzt.

Er sah ihn immer als eine Nervensäge. Ein wertvoller Informant, keine Frage, aber nichtsdestotrotz eine Nervensäge. Er war sicher gegangen das der Rest von SHIELD, ihn ebenso behandelte. Eine Vorsichtsmaßnahme um ihn daran zu hindern, seine Nase überall hineinzustecken wo sie nichts zu suchen hatte und um ihn vor ihrem eigentlichen Alltagsgeschäft zu beschützen. Es machte keinen Sinn das Keigo wohl zu ihm durchgedrungen war und ihn dazu zwang daran zu denken. Gleichzeitig musste er auch noch den beiden Agenten Anweisungen geben, die Ziele im Auge behalten und aufpassen das sein Herz nicht weiter rast während er daran dachte das der Junge bereits unter einem Haufen Schutt begraben sein könnte.

Fujikawa war nicht kompromittiert, also verstand er nicht warum er sich so aufführte. Vielleicht weil es diesmal ja um ein Kind ging. Kinder waren schon immer ein sehr nahe gehendes Thema für Agenten. Vielleicht ist der Junge ja doch schon zu ihm durchgedrungen. Er hatte schon viele Asano Keigos in seinem Leben getroffen, aber bis jetzt war auch keiner wie dieser Asano Keigo.

Nachdem er seine Gedanken so schnell er konnte sortiert hatte, erreichte Agent Fujikawa den Bereich vor Keigos Wohnung. Es gab keine Anzeichen von Hollows oder irgendwelcher Zerstörung, die normalerweise auf sie folgte. Unruhig befahl er einem der Agenten den Bereich erneut zu scannen und auf Infrarot zu schalten. Die zwei Anomalien waren immer noch da. Eindeutig Hollows aber sie taten nichts... außer einfach das Gebäude zum Umkreisen. Zufall?

Der Junge hatte erwähnt das nicht jeder sie sehen kann. Aber das mussten sie ja auch nicht, schließlich hatten sie den Phaser und den Scanner dafür. Alles was sie tun mussten war die Polarität der Frequenz umzukehren und das reichte auch schon aus um diese Wesen zu vernichten. Es könnten Hollows sein mit denen sie bisher noch nicht zu tun hatten, oder andere unbekannte Wesen aus Hueco Mundo auch wenn ihm der Mangel an Möglichkeiten zu fragen gab. So weit sie wussten war Hueco Mundo absolut feindliches Gebiet und Asano Keigo ging sicher das jedermann wusste das es nichts gutes gab das von dort kam. Dies war sowohl gut zu wissen, als auch hilfreich. SHIELD würde diese Realität in naher Zukunft bestimmt nicht anfassen.

„Sir, der Scan zeigt das sich alle Bewohner des Gebäudes normal verhalten." sagte einer der Agenten. Fujikawa lehnte sich zu ihm rüber um auf dem Bildschirm zu sehen das sich keiner auffällig verhielt. All die roten Punkte schienen normalen Tätigkeiten nachzugehen. Kein Anzeichen eines Alarms, keine Panik, nichts... Seine Aufmerksamkeit ging auf die Wohnung der Asanos die leer zu sein schien, bis auf zwei Lebewesen. Eine davon war zweifelsfrei Keigo, der auf der Couch lag. Der Agent würde diese Körperhaltung kilometerweit wiedererkennen. Aber die zweite...

„Fertigmachen zur Landung!" rief der Agent und Fujikawa zückte seine Waffe. Er war nun völlig misstrauisch.

Der Jet landete in der nächsten Gasse und blieb getarnt während die Agenten schnell ausstiegen. Zusammen liefen sie zu Keigos Wohnblock, so leise wie möglich, und nahmen die Treppe nach oben. Vor den Fremden Türen, konnte Fujikawa die Gespräche der Nachbarn hören. Alles schien so normal wie es sein sollte. Kein Murks drang aus Keigos Wohnung. Es war beängstigend Still, fast schon so als ob niemand da wäre. Die Jalousien waren geschlossen und abgesehen von den Wärmesignaturen gab es kein Anzeichen das jemand zuhause war. Was zum Teufel geht da drinnen bloß vor?

Fujikawas Blick war stur auf die zweite Wärmesignatur gerichtet. Sie hatte keine eindeutige Form und schien nur ein unklarer Klumpen zu sein, der über dem Jungen schwebte. War es Hollows vielleicht möglich ihre Opfer zu beherrschen? Fujikawa war nun besonders schießwütig. Den einerseits wollte er Keigo in Sicherheit wissen, andernfalls brauchte er auch einen guten Grund um alles was ihn verletzen könnte abzuschießen.

Auf sein Kommando, öffnete einer der Agenten die Tür vorsichtig mit einem Spezialwerkzeug und schob sie auf. Sie hatten direkten Blick auf Keigo, der mit geschlossenen Augen auf der Couch lag. Eindeutig bewusstlos. „Scheiße!"

Fujikawa stürmte auf ihn zu während die beiden anderen Agenten die Wohnung inspizierten und fühlte seinen Puls. Er war schwach und ungleichmäßig. Aber er war am Leben. Erleichtert atmete Fujikawa auf. Er lebte. Er musste sofort einen Arzt rufen, Verstärkung anfordern und die Umgebung neu Absuchen während er Keigo von hier wegbringt...

„Ich habe mich schon gefragt wann Sie endlich auftauchen."

Niemand hatte es in den vergangenen Jahren geschafft den Agent so zu überrumpeln. Fujikawa drehte sich sofort um, Waffe und Phaser im Anschlag und richtete diesen auf keinen geringeren als... „Urahara Kisuke?"

„Der einzig wahre!" sagte er. Er trug sein gewohntes Gewand und einen Stock neben ihm, den Fujikawa sofort als dessen Zanpakutou einschätzte.

„Sie sind dafür verantwortlich?" fragte der Agent und stellte sich schützend vor den Jungen. Die anderen Agenten taten es ihm gleich und richteten auch Ihre Waffen auf den Shinigami. Vielleicht wäre es jetzt eine gute Idee eine Horde Panzer zu ordern.

Urahara zuckte mit den Schultern. „Er hat sich verdächtig aufgeführt."

Fujikawa musste sauer aufstoßen bei dem Gedanken das Urahara wohl die Sorte von Kerl war der ein Kind unter Drogen setzt. Aber er wusste besser, das sie selbst nicht besser waren. Schließlich war auch er auf Auftrag von SHIELD hier. „Ein Anruf hätte es auch getan!"

„Nein, ich bevorzuge diese Methode." sagte der Shinigami bewusst lässig. „Ich habe da einige Dinge über Sie herausgefunden, also dachte ich es wäre eine gute Idee wenn wir uns mal unterhalten."

„Schön! Sie haben mich!"

Urahara sah ihn überrascht an und sah flüchtig die beiden anderen Agenten an. Fujikawa wollte das Wort ergreifen und sagen das er das nicht wollte. Aber er tat es nicht. Er befahl den anderen Agenten die Waffen zu senken und den Jungen hier hinauszuschaffen. Nur Gott wusste, was Urahara ihm angetan hatte.

Der Shinigami ging an ihm vorbei und lümmelte sich auf das Sofa. Fujikawa wusste das jeder schritt den er getan hatte gut durchdacht war und seinen Zweck hatte. Es ging nun darum herauszufinden, was der Zweck war. „Okay, dann lassen wir uns mal reden."

Als Keigo aufwachte und das helle weiße Licht an der Decke erblickte, war sein erster Gedanke das er gestorben war und in den Himmel kam. Dann kam ihn in den Sinn das er bestimmt nicht in den Himmel kommt. Dann kam ihm in den Sinn das der Himmel, die Soul Society war und das war sie eindeutig nicht.

Sein nächster Gedanke war das SHIELD ihm auf die Schliche gekommen war und ihn in irgendeine beschissene Folterkammer gesteckt hatte. Es würde erklären warum er solche Kopfschmerzen hatte und warum es sich so anfühlte als hätte er ein totes Tier im Mund. Er sah sich um und kam zum Schluss das er wohl in einem Krankenhaus war, aber keine Geräte an ihm angeschlossen waren. Das bedeutete, was immer mit ihm geschehen war, hat ihm keine Verletzungen zugefügt.

Er versuchte sich daran zu erinnern was passiert war. Da erinnerte er sich an Uraharas Plan um ihm SHIELD vom Hals zu schaffen und fragte sich ob es geklappt hat.

Die Tür öffnete sich und Waben-Mann trat in seiner schicken Anzug und Krawatte Aufmachung hinein. Das bestätigte seinen Verdacht.

„Herr Asano,..." sagte er in seiner gewohnten Art. „...sie waren ein bisschen weggetreten."

Keigo versuchte nicht so auszusehen als ob er wüsste was vor einigen Stunden passiert war. Also stellte er sich dumm. „Was... ist passiert?"

„Ein Hollowangriff! Hat zu einem kleineren Gedächtnisverlust geführt. Aber keine Sorge, ihre Erinnerung wird bald wieder da sein. Falls nicht wird SHIELD sie mit allen nötigen Informationen versorgen." sagte der Agent während er sich auf einem Stuhl neben ihm niederließ und eine Akte öffnete die er bei sich trug. „In der Zwischenzeit, möchte ich mich mit Ihnen über ihren Einstand in der SHIELD Akademie reden."

Moment mal... WAS?! Das war nicht Teil der Abmachung. Urahara hat ihm versichert das er dafür sorgen wird das SHIELD ihm nie wieder auf die Pelle rückt und das er sich um die Typen selbst kümmert. Was zum Teufel haben die beiden eigentlich besprochen während er weggetreten war?

„Bitte...?"

„Momentan befindet sie sich in den Vereinigten Staaten, aber wir planen sie auf Internationaler Basis auszubauen um Leuten wie Ihnen zu ermöglichen unsere Aufgaben zu erledigen." Waben-Mann zog einige Infobroschüren hervor... Was, Broschüren? SHIELD hatte Broschüren? „Wir hätten gerne Sie unter den ersten Gruppe von Kandidaten hier in Japan!"

Was zum Teufel.

„Ehm..." Keigo bekam keinen Ton heraus. Da musste es ein Missverständnis geben. Wusste Urahara davon? Keigo würde mit dem Typen noch ein ernstes Wort führen. „Ich... Ich verstehe nicht. Wieso... Ich? Warum jetzt?"

Waben-Mann sah hinab und sah irgendwie schuldbewusst aus. Wie jetzt? Nein, Keigo musste sich das eingebildet haben. Er war bei weitem nicht so gut darin Leute einzuschätzen, wie er dachte. Also dachte sich Keigo das er sich das ganz bestimmt nur eingebildet hat. Waben-Mann hat 'nicht' schuldbewusst ausgesehen. Er sah wir gar nichts aus, so wie immer.

„Wir hatten vor kurzem einen Hackerangriff auf unser System." Keigo schluckte als er das hörte. „Es war ein kleiner Angriff, aber es wir nehmen dies sehr ernst. Es könnten plötzlich Gründe aufkommen um unsere Arbeit anzuzweifeln. Es wurde beschlossen, das wir Sie brauchen. Oder wie Sie sagen würden... unserem Spiel beitreten und Kontakt mit Leuten aufzunehmen um ihr Vertrauen zu gewinnen. Starke Bindungen schaffen und die festigen die wir schon haben. Das können wir nur mit frischen Gesichtern. Sie scheinen ein brauchbarer Kandidat zu sein!"

Blödsinn, war alles was Keigo laut ausrufen wollte. Aber er blieb ruhig und dachte ein Weilchen darüber nach.

Es war klar das er nicht zusagen konnte, er musste mit seinen Freunden zusammen sein, um Himmels willen. Genau das war auch der lächerliche Grund für alles was in den letzten lächerlichen Monaten war. Nicht zu vergessen, das er ein eher... schlechter Kandidat für eine Spionen Schule, wenn er ehrlich ist. Er hat es sich mit zu vielen Leuten verscherzt und wurde zu oft von Ihnen verprügelt um als 'brauchbarer' Kandidat zu gelten.

„Es... Es tu mir leid... Aber... Ich kann nicht... Nein, Ich kann mich Ihnen nicht anschließen. Ich kann nicht meine Freunde und alles was ich kenne aufgeben nur für das." sagte Keigo und versuchte so reumütig wie möglich zu klingen. Es war nicht schwer. Er fühlte sich tatsächlich schlecht als er ihnen absagte. Als ob er sich gerne schlecht fühlt. Aber Keigo wusste schon das SHIELD ihn einfach unter Kontrolle halten wollte für den Fall das er ihnen beitritt. Er war immer noch entbehrlich, hätte aber sonst einen Grund zum prahlen. Waben-Mann war drauf und dran zu protestieren, oder selbst etwas zu sagen. Keigo würde es bei dem Typen nie wissen, also schnitt er ihm vorher das Wort ab. „Hören Sie... Es ist... nicht es! Sehen Sie... Sie haben mich schon vor einer Weile abserviert, oder nicht? Und lügen Sie mich nicht an, ich weiß das sie so tun wollten als ob wir uns nie begegnet sind. Und... und vielleicht ist es weil... Sie hatten was sie wollten. Und so beschlossen Sie das ich nutzlos bin und... ich habe es kapiert. Sie sind Spione und es ist ihnen vorbestimmt um distanziert zu sein und so ein Scheiß. Aber es gibt nichts... was ich ihnen noch geben kann. Tut mir leid."

Fujikawa nickte und sah wieder hinab. Keigo fragte sich ob es vielleicht eine Art Trick war. Zur Hölle nochmal, das sind Spione. Schon vergessen? Sein Verstand mischte sich wieder ein.

„Ja, Herr Asano. Wir müssen aber noch unseren Teil der Abmachung einhalten. Und ihr Training werden wir auch fortsetzen wann immer sie sich dazu in der Lage sehen..."

„Hey, Nein! Ich... Ich mache das nicht mehr. Es ist... ehm... okay. Wirklich. Sie brauchen das nicht zu tun..."

„Keigo..." als er ihn mit dem Vornamen ansprach hörte er auf zu Stottern. „...wir wollen das du besser in Selbstverteidigung wirst. Und wir wollen dich bei SHIELD. Du wärst ein großer Gewinn für unsere Organisation."

Fujikawa sah fast schon so aus als ob er es wirklich ernst meinte. Und das war der Moment als Keigo realisierte was hier vor sich ging und schnitt ihm wieder das Wort ab. „Ich weiß was das hier soll!"

„Entschuldigung?"

„Das ist der größte einstudierte Drehbuch Spionage-Müll, wie ihn jeder hier bei SHIELD benutzt. Was bedeutet das es eigentlich nicht so ist wie Sie es mich glauben lassen wollen."

„Ich verstehe nicht Herr Asano. Sorgfalt um zu erarbeiten?" Fujikawa war wieder blass, aber er hatte sich schon selbst verraten. Und das wissentlich. Keigo hatte absolut keine Ahnung was das Theater hier eigentlich noch sollte.

„Ich habe keine Ahnung was passiert ist während ich bewusstlos war." das war nicht völlig gelogen. Technisch gesehen konnte er es auch nicht wissen weil er ja wirklich bewusstlos war. „Aber auf einmal interessieren Sie sich für mich nach einer Woche Funkstille? Nennen mich bei meinem Vornamen? Raus mit Ihnen! Und nehmen Sie den Scheiß hier mit." motzte Keigo. Er würde Urahara die Leviten lesen dafür das er Waben-Mann dazu gebracht hat.

„Herr Asano..."

„Hören Sie, das ist ganz bestimmt so eine Art Test oder so. Aber es kümmert mich einen Scheiß. Ich bin fertig damit? Die Welt wird schon nicht untergehen, wenn sie ihre Organisation ohne einen Teeanger an ihrer Seite leiten müssen."

„Wenn dem so ist. Trotzdem danke für ihre Kooperation so weit! Wir werden Sie dafür entschädigen!"

„Ich pfeife auf Ihre Entschädigung..." schnaufte Keigo zurück, bevor er in ruhigerem Ton hinzufügte: „Sehen Sie es 'Gefallen'."

Er hatte oft genug den 'Paten' gesehen um zu wissen was hier vor sich ging. Fujikawa kniff die Augen zusammen. Es war kaum sichtbar aber, es sollte wohl bedeuten das er auf sich aufpassen sollte. Diesmal war Keigo sicher das es echt war.

„Okay. Sie sind momentan auf der SHIELD Krankenstation. Es steht ihnen frei zu gehen wann immer Sie wollen. Einer unserer Mitarbeiter wird Sie hinausbegleiten."

Sobald er hier raus kommt, musste Keigo sofort Kisuke anrufen... außerdem musste er noch Ryo anrufen und ihr beichten, das ihre 'Beziehung' wohl noch ein Weilchen weiter geht.

„Hat er bestanden?"

„Ich würde gerne Sagen mit Pauken und Trompeten, aber er ist ja wie schon erwähnt ein bisschen übermütig und voreilig."

„Das ist schon klar. Das sind am Anfang alle! Wann fängt er an?"

„...das wird er nicht!"

„Entschuldigung, wie war das?"

„Er sagte das er uns verlassen will. Und das wir das was wir bisher von ihm bekommen haben als 'Gefallen' ansehen sollen."

„Einen 'Gefallen'!"

„Ja!"

„..."

„Sir?"

„Wollen Sie mir damit sagen, das er die ganze Zeit nur mit Ihnen gespielt hat?"

„Ich bin gerade dabei es herauszufinden!"

„Er ist fünfzehn."

„Ja, Sir."

„Und Sie sagten er sei nicht so wie Stark."

„Nein, ist er nicht. Jedenfalls nicht genauso."

„Bedeutet, in gewisser Weise ist er es. Sie müssen ihn sich schnappen bevor jemand anderes sich entschließt ihn zu holen. Er ist bereits auf dem Radar."

„Ich werde mich darum kümmern, Sir!"

„Und klären Sie das bevor er anfängt auf eigene Faust herumzuschnüffeln. Da kann nichts gutes dabei herauskommen."

„Ja, Sir!"

Ende des 1. Teils

Bitte um Review.