Hi Leute! *schnell noch den Post setzt* Hui, noch rechtzeitig vor der neuen Woche geschafft. Eigentlich bin ich letzte Woche nicht groß zum Schreiben gekommen, aber zum Glück habe ich ja noch ein Kapitel fertig gehabt. Ihr habt so liebe Revs geschrieben, wie könnte ich euch da eine Woche warten lassen? Das kann ich wirklich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren ^^.
Coer-du-jour: *rotwerd* das ist ja voll lieb von dir. Was soll ich dazu nur sagen? Vielen Dank für das hohe Lob. Ich selbst lese unglaublich gerne Star Trek Romane und habe auch das Buch zum 11. Film gelesen. Daher freut mich dein Rev umso mehr. *knuff*
Dorlimaus: Ach, du hast dich auch hier her verirrt? Das freut mich ^^. Ja, was hat Sagreal mit Spock gemacht? Ich werde es jetzt ganz langsam zum breaking point kommen lassen *ist ein bisschen sadistisch* und dann lösen wir es bald auf.
Isaldaria: Ja, lass dich überraschen. Spock glaubte ja die ganze Zeit noch selbst, er würde das alles irgendwie bewältigen. *evil grin* Falsch gedacht. Oh, ich sehe, auch du hast wieder ein neues Chapi gepostet? Morgen gleich mal rein schauen!
LadyMalfoy: Ui, du hast wohl Recht. Ich habe meine Vorstellung von den Rissen nicht gut genug geschrieben, wenn man es nicht verstanden hat. Dabei dachte ich bei den Rissen an die „Enterprise"-Folge als sie auf diese Frachtschiffe treffen, zu denen Travis sich familiär zugehörig fühlt. Am Ende schießen sie ein kleines Loch in die Außenhülle, wodurch die Athmosphäre gaaanz langsam entweicht. Wird ein Haarriss gewesen sein oder so. Naja, vielleicht fällt es Dir jetzt leichter, dir vorzustellen, was ich meinte. Ich werde mir Mühe geben, meine Ideen besser zu beschreiben, wenn es um so heikle Dinge geht ^^. *knuddl*
Aber jetzt viel Spaß!
- Kapitel 10 -
Spock hörte Hamil hinter sich, seine Schritte waren ungleichmäßig, wie sie immer bei Personen waren, die sich ihrer Sache nicht sicher waren. Spocks eigenes Handeln stand im krassen Gegensatz zu seinem inneren Zustand. Während er seinen Körper vollstens unter Kontrolle hatte, konnte Spock das nicht von seinem Geist behaupten. Innerlich zuckte er bei jedem Funkenschlag zusammen, erschauerte beim Jaulen der unbeständigen Raumstation um ihn herum.
Wenn ich hier raus bin, muss ich dringend Dr. McCoy aufsuchen, ging es ihm durch den Kopf. Das kann so nicht auf Dauer sein. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel.
Sowieso war es nur logisch, sich behandeln zu lassen, wenn man offensichtlich beeinträchtigt war.
Aber jetzt war es zu spät, um seine Entscheidungen in Frage zu stellen. Sie hatten keine Zeit, ihn durch ein anderes Crewmitglied zu ersetzen. Spock hätte aber auch im Leben nicht damit gerechnet, dass diese gefährliche Umgebung solch starke Auswirkungen auf ihn haben würde. Sein Puls war ungewohnt hoch und er musste sich dazu zwingen, seine Atmung zu beruhigen. Ganz davon abgesehen, war die Fülle an Emotionen höchst irritierend, um nicht zu sagen besorgniserregend.
„Commander, Sie sind an dem Gang vorbei gelaufen," tönte plötzlich Chekovs Stimme durch den Kommunikator, der sie leitete.
Eine Schrecksekunde, mehr nicht erlaubte sich Spock, um zu bemerken, dass er so weit mit den Gedanken abgedriftet war, dass er die letzte Anweisung des taktischen Offiziers nicht gehört hatte. Dann schob er alle seine Bedenken und Befürchtungen bei Seite und lief weiter.
„Sie mussen direkt vor der Krankenstation stehen, Sir," meldete Chekov. „Zwei Leute direkt vor ihnen!"
Ein Gewirr von Kabeln trennten Spock und Hamil von besagter Station. Eine Deckenplatte hatte sich gelöst und war herunter gekommen. Und reckten sich ihnen hunderte von Kabeln entgegen, manche Funken sprühend. Spock hatte keine Ahnung, welche gefährlich waren und welche nicht.
„Helfen Sie mir," wies er Hamil an und machte sich an der Deckenplatte zu schaffen. Sie mussten sie lediglich hochstemmen, um unter den Kabeln hindurch zu gelangen.
Das Bauteil erwies sich als schwer, doch Dank Spocks vulkanischer Kraft und der Hilfe von Hamil, konnten die beiden die Platte ohne weiteres anheben.
Darunter hindurch, ließen sie das Teil wieder ab und brachten die letzten Meter hinter sich.
Die Tür zur Krankenstation öffnete sich und ihnen schlug ein heller rauer Schrei entgegen. Die Krankenstation war intakt, wenn auch nur mit der Notbeleuchtung funktionierend.
„Pressen Sie," zitterte die Stimme eines jungen Assistenten, der vor einer Liege kniete, auf der eine Frau heftig in Stößen atmete.
Als er die beiden Neuankömmlinge bemerkte hellte sich sein Gesicht auf.
„Sind Sie Ärzte?" fragte er hoffnungsvoll und in just dem Moment schrie die junge Frau wieder, als die nächste Wehe ihren Körper schüttelte.
„Negativ," antwortete Spock für sie beide, da Hamil zu entsetzt von dem Anblick war und schritt auf den Mann und die Frau zu.
Am Zustand der Frau konnte Spock nur vermuten, dass sie völlig entkräftet war. Schweiß rann ihr von der Stirn und ließ ihr Haar an ihren Schläfen kleben. Der Mann dagegen war völlig überfordert mit der Situation. Weinend und zitternd tat er das Wenige, wozu er im Stande war.
„Ich glaube, das Baby liegt falsch herum," brachte er winselnd heraus. „Sie wird sterben."
„Wir müssen sie hier heraus bringen, der Schiffsarzt der Enterprise kann sie versorgen," entschied Spock und sah sich um. „Gibt es hier einen Schwebestuhl?"
„Nein," antwortete der junge Mann.
Spock nickte.
„Hamil, Sie und Mr…."
„Drake, Sir."
„Sie werden die Platte zu zweit halten müssen, während ich die junge Frau heraustrage," Spock griff bereits unter Schultern und Beine der Frau, die noch lauter anfing zu schreien, als sie bewegt wurde. „Verzeihen Sie," presste er heraus. „Aber Sie müssen sofort hier heraus."
Ein Stöhnen der sie umgebenden Wand unterstützte seine Worte. Hamil und Drake stemmten gerade die Deckenplatte über sich, als Spock die Krankenstation mit der Frau in den Armen verlassen wollte. Aber just in diesem Moment schlug eine weitere Deckenplatte direkt vor ihm herab. Wäre Spock nur einen Schritt weiter gewesen, er wäre samt der Schwangeren unter etlichen Kabeln, Trägern und Platten begraben, wenn nicht gar erschlagen worden. So aber wich er vor dem aufwallenden Rauch zurück, nicht mehr fähig zu Hamil und Drake durchzudringen. Er sah die Gesichter der beiden entsetzen Männer und gab ihnen mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie weiter gehen sollten.
Ihm selbst blieb nichts weiter übrig, als den sich bildenden Rauch auszuschließen, indem er die Türe schloss.
Gefangen zwischen Weltraum und Feuer rannte er zurück zur Liege und bettete die völlig entkräftete Frau auf ihren alten Platz. Als er nach einem Hypospray zur Linderung der Schmerzen suchen wollte, packte sie unerwartet fest sein Handgelenk.
„Bitte," presste sie zwischen den Atemstößen heraus. „Bitte… helfen Sie…" sie schrie schmerzerfüllt auf, ihre Stimme bereits heißer.
Es dauerte kostbare Sekunden, bis sie sich wieder beruhigte, doch Spock konnte ihre Seite nicht ohne weiteres verlassen. Unmittelbarer Horror keimte in ihm auf. Es roch nach Schweiß und Blut und Rauch. Auch wenn die Station verschlossen war, ein paar der Schwaden waren vorhin herein gedrungen. Die Verzweiflung der werdenden Mutter, ihr verzerrter Gesichtsausdruck, das Fruchtwasser, die langsam brechende Hülle um ihn herum. Spock starrte sie mit geweiteten Augen an.
„Mein Baby," weinte sie schreiend. „Helfen Sie!"
Spock schnappte nach Luft, seine Stimme hörte sich ruhig an, was ihn überaus wunderte.
„Ich bin kein Arzt. Sie brauchen medizi…"
Sie sah ihm direkt in die Augen und ihr Ausdruck ließ keinen Zweifel daran, dass ihr das egal war, dass das Kind für sie am wichtigsten war, was auch immer sonst geschehen sollte.
„Tun Sie… irgendetwas… bitte," ihre Stimme verebbte zu einem gepressten Flüstern, als die nächste Wehe sich anbahnte.
Die nächsten Schreie gellten durch die dämmrige Station, übertönten die leise stöhnenden Wände. Spock musste nicht auf die Uhr sehen, um zu wissen, dass er weniger als zwanzig Minuten Zeit hatte, Mutter und Kind hier heraus zu bekommen. Als er die Situation analysierte, wurde ihm klar, dass er alleine niemals beide retten konnte. Schnell griff er mit der freien Hand nach dem Kommunikator.
„Chekov, melden!" er schrie über die Stimme der Frau in das Gerät.
Auf der Brücke war laut und deutlich die Stimme des Commanders zu hören, wie sie noch niemand von ihnen erlebt hatte. So laut, so komplett ernsthaft, konzentriert, ja, aber mit einem Hauch von besessener Dringlichkeit.
Pavel Chekov erstarrte einen Moment lange, wie ein Kind, das gerade von seinem erzürnten Vater angeschrieen worden war. Uhura saß an ihrer Station, zur Brücke gedreht, den Mund offen.
Etwas geht gerade furchtbar schief, dachte sie bei sich.
„Chekov hier," antwortete der Lt. von Statik überlagert und wurde sofort wieder professionell.
„Ich fordere sofortige Unterstützung an. Hier ist eine Hochschwangere, die sterben wird, wenn wir nicht sofort von der Station kommen! Ich komme hier nicht alleine heraus mit ihr, Hamil und ein Überlebender sind von uns abgeschnitten worden!"
„Hamil und die zweite Person sind nahe Ihrer Position."
„Hamil hier!" antwortete der junge Mann in panischer Hektik. Anscheinend stand er gerade unter körperlicher Anstrengung, denn er keuchte schwer. „Lt. Chekov, ich bin von Commander Spock getr…"
„Wir wissen das, Mr. Hamil," schnitt Chekov ihm das Wort ab. „Können Sie den beiden helfen?"
„Gott," Drake war im Hintergrund zu hören, völlig aufgelöst. „Wir sterben!" weinte er und schrie sich die Seele aus dem Leib.
Schreie, Ächzen und kleinere Explosionen mischten sich im Hintergrund, Chekov konnte nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, welches Geräusch aus welchem Kanal kam.
„Ich versuche es," atmete Hamil schwer. „Aber alleine schaffe ich es womöglich nicht rechtzeitig und Mr. Drake hier ist nicht fähig, mir zu helfen. Völlig panisch, er rastet aus!"
Es war bewundernswert, dass Hamil sich noch zu so viel Kontrolle zwingen konnte, war er doch kaum älter als er selbst, dachte Chekov, als plötzlich ein weiterer Ruf einging.
„Zwei Personen zum Beamen!" meldete Kirk.
„Keptin Kirk ist gerade in Beamreichweite gekommen, Commander. Zwei Überlebende werden hochgebeamt. Ich schicke ihn sofort zu Ihrer Position."
„Chekov?" Jim schien zu merken, dass etwas vor sich ging. „Was ist da los?"
Schnell erklärte Chekov die Situation und während dieser Erklärung wurden sie einmal von einem furchtbaren Kreischen der Frau unterbrochen, worauf die Übertragung aus Spocks Kanal zusammenbrach.
„Ich bin auf dem Weg, Chekov, führen Sie mich durch dieses Irrenhaus," verlangte Kirk.
Irgendwie schaffte Chekov die Gradwanderung, McCoy davon in Kenntnis zu setzen, dass dieser versuchen sollte, Spock zu erreichen und Jim zugleich zu führen.
Inzwischen war das Gelegentliche Stöhnen der Wände zu einem stetigen Jaulen und Quietschen geworden, das immer lauter wurde. Jim sah auf den Zeitmesser, den Spock synchronisiert hatte und erkannte, dass er nur sechzehn Minuten hatte. Sulu rannte hinter ihm her, auf der Suche nach den letzten Leuten auf der Station. Um sie herum begann alles zu wanken, als die letzten Stabilisatoren und Trägheitsdämpfer ihren Geist aufgaben. Wenn die künstliche Schwerkraft ausfiel, würden sie kaum eine Chance haben, die letzten Männer und die Frau noch zu erreichen.
In Jims Ohren pochte das Blut, Adrenalin ließ ihn weiter laufen. Verdammt, warum hatten sie sich nur getrennt?
Er und Sulu erreichten Hamil und Drake nach drei Minuten, letzterer saß nur weinend und wippend an einer Wand. Schnell gestikulierte Hamil ihnen, auf welchem Weg Kirk und Sulu durch die diversen Kabel kommen konnten. Zu dritt hievten sie die Deckenplatte hoch und Captain und Lt. erreichten die beiden.
„Nehmen Sie Drake und bringen Sie ihn von Bord!" schrie Jim durch den Lärm und Hamil gehorchte ohne Diskussion.
„Wie sollen wir da durch?" überlegte Sulu laut, als er die knisternden Kabel und das sich entwickelnde Feuer vor ihnen betrachtete.
„Keptin!" Chekovs Stimme klang nun gezwungen ruhig, am Rande der Furcht. „Der Commander meldet ein Kühlstoffleck in der Krankenstation!"
„Verstanden!" schrie Jim.
Es musste aber auch alles schief gehen, oder?
STSTST
Nein, sie würde es nicht schaffen. Spock war kein ausgebildeter Arzt, aber er wusste, wenn er jetzt nichts unternahm, würden Frau und Kind sterben. Er legte den Kommunikator bei Seite und wandte sich der Frau zu.
„Hören Sie," versuchte er die Aufmerksamkeit der Delirischen auf sich zu ziehen. „Bitte, hören Sie."
Ihre müden Augen fokussierten sich auf dieses sanfte Gesicht, das ihr wie eine Traumerscheinung vorkam. Die Schmerzen waren unerträglich, aber ihr Körper weigerte sich, in die erlösende Ohnmacht zu entgleiten. Um sie herum lärmte es und die Furcht um ihr Kind war beinahe betäubend. Sein Gesicht war das Einzige, was sie in diesem Augenblick vor dem Wahn bewahrte. Fremdartig. Schön.
„Tun Sie… was… Sie müssen. Das Kind," der Klang ihrer eigenen Stimme war Tora schon seit Stunden fremd geworden, nie hatte sie sich selbst so furchtbar entwurzelt gefühlt.
Sie konnte nicht mehr, es war zu viel. Was zählte war ihr Kind, dessen Vater sie hatte im Weltraum davon treiben sehen, als der Asteroidenschauer sie überrascht hatte.
„D… das… Kind," brachte sie hervor, bevor sie völlig zusammenbrach.
Spock fühlte nach ihrem Puls, fand ihn schwach, aber vorhanden. Sie hatte das Bewusstsein verloren.
Wenigstens etwas, dachte er bitter. Wenigstens muss ich nicht sehen, mit welchem Entsetzen sie erkennt, was ich tun muss. Er konnte nur vermuten, dass man bei Menschen in solch einem Notfall ähnlich vorging, wie bei Vulkaniern. Jemand versuchte ihn über den Kommunikator zu erreichen, aber Spock zweifelte an der Festigkeit seiner Stimme. Wenn er jetzt antwortete und seine Furcht offenbarte, konnte er sich selbst nicht mehr vortäuschen, den Rest der Kontrolle zu behalten. Würde er einfach zusammenbrechen? Spock wollte es nicht herausfinden. Noch nicht. Zudem… er hatte keine Zeit mehr.
Ihre Hand erschlaffte und sie ließ ihn los. Spock musste nicht einmal aufstehen, er nahm eines der heruntergefallenen Skalpelle auf, die nahe bei lagen. Es war unsteril, ja sogar schmutzig, doch das war egal. Der Vulkanier zwang sich selbst auf die Beine, der Boden unter seinen Füßen schwankte. Dennoch lag das Messer so ruhig in seiner Hand, dass es erstaunlich war.
Er führte es zum prallen Bauch der Schwangeren und zerschnitt den Stoff ihrer Tunika. Dann setzte er an.
Und hielt inne.
„Was tue ich hier?" fragte Spock sich fassungslos selbst und als führe jemand anders seine Hand, schnitt er durch Haut, durch Fettschicht und Muskeln.
Mit entsetzen sah er seine Finger, präzise und effizient. Weiter bahnte er sich den Weg durch Innereien. Blut nahm ihm jegliche Sicht und er behalf sich mit der anderen Hand, tastete sich Zentimeter für Zentimeter nach vorn. Bis der glaubte, am Ziel zu sein.
Vorsichtig und fast ohne Druck zertrennte er die Gebärmutter, ein langer gerade geführter Schnitt. Dann griff er hinein und fühlte etwas Unregelmäßiges, etwas Weiches. Haar!
Bestimmt, aber sanft griff er zu und packte das Kleinod im Bauch der sterbenden Frau. Das blutige Bündel, das er hervor beförderte, bewegte sich nicht. Langsam legte er das Kind auf den Oberkörper seiner Mutter ab, hoffend, dass kein weiterer Ruck durch die Station gehen würde. Zwei Stücke Stoff aus der Tunika, der inzwischen verbluteten Frau mussten ausreichen, um die Nabelschnur abzubinden. Spock schnitt die letzte Bindung zwischen Kind und Mutter durch und dann war es geschafft.
Das Baby bewegte sich zwar, unsanft diese neue kalte Welt erfahrend, aber Spock hatte immer gedacht, dass Menschenkinder schreien mussten.
„Spock an Enterprise."
„Commander, Captain Kirk und Lt. Sulu sind bereits auf dem Weg, halten Sie durch," Chekovs Stimme drang nun knisternd durch den Kommunikator.
„Öffnen Sie mir einen Kanal zu Dr. McCoy," verlangte Spock ohne Erklärung.
„Aye, sofort."
„McCoy hier," unweigerlich atmete Spock aus „Verdammt, Spock, warum melden Sie sich nicht!"
„Dr. ich habe hier ein Neugeborenes," berichtete er. „Aber es schreit nicht."
Pille wusste nur bedingt, dass auf der Station etwas Ungeplantes vor sich ging. Das Rauschen und die seltsamen Hintergrundgeräusche zeigten ihm zwar, dass Spock sich noch immer auf Calypso befand, vermittelten jedoch nicht die unmittelbare Dringlichkeit der Lage des ersten Offiziers.
„Geben Sie ihm einen Klaps auf den Hintern."
Für Spock hörte sich das reichlich profan an. Er zögerte einen Moment.
„Um die Lungenfunktion in Betrieb zu nehmen," Leonard scannte gerade die gebrochene Rippe eines Überlebenden, als er die Augen verdrehte.
Vielleicht verstand Spock ja, wenn er es ihm im Stil einer Betriebsanleitung vorbetete?
Und dann war da im Hintergrund plötzlich das Schreien und Quäken eines Säuglings zu hören.
„Ich gratuliere, Mr. Spock, Sie sind gerade zur Hebamme geworden," kommentierte er zynisch, aber da wurden Sie von einem hohen grellen Zischen unterbrochen. „Spock?" hakte Pille nach und hielt in seiner Arbeit inne.
