Hallo Leute!

Eigentlich hatte ich vor, kein neues Kapitel mehr zu Posten, da ich nur 1 Rückmeldung bekommen habe. An dieser Stelle, Danke kara und deine Fragen werden hoffentlich beantwortet. Also, das ist das vorerst letzte Kapitel, da ich ohne Reviews keine Lust habe, weiter für SCHWARZ-LESER zu schreiben. So schwer mit den Reviews ist es doch nicht.

Würde mich schon über ein Wort freuen. Wie z. B. SUPER oder SCHEIßE oder GEHT SO!

Überlegt es Euch.

Gruß siriusschnuffelblack

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Am nächsten Morgen hatte Sirius sich entschieden. Es war tausend Mal besser

mit Malfoy rumzuhängen als alleine zu sein. Entschlossen zog er sich an und

ging zur großen Halle. Wohl bei dem Gedanken, mit den Slytherins rumzuhängen war ihm ja nicht, aber versuchen wollte er es trotzdem.

James und die anderen waren bereits beim Frühstück. Lucy hatte sich wieder etwas beruhigt und lachte auch manchmal wieder. Allerdings betrat gerade Sirius die Halle und Lucy hörte abrupt auf zu lachen und sah traurig zu Boden. Sie war immer noch hin und her gerissen von den Gedanken ihn einfach zu ignorieren oder um ihn zu trauern. Sirius stand einen Moment unschlüssig im Eingang, dann wandte er sich um und ging zielstrebig auf den Slytherin Tisch zu. Malfoy und er unterhielten sich einen Moment, dann nickte Malfoy und Sirius ging zum Gryffindor Tisch.

Da bei seinen Freunden kein Platz mehr frei war, setzte Sirius sich am anderen ende des Tisches und fing an zu essen. Malfoy hatte ihm versichert, dass er auf sie zählen konnte und immer mit ihnen reden oder einfach nur abhängen konnte. Ganz wohl war ihm bei der Sache ja immer nicht aber alles war besser als alleine zu sein.

„Was wolltest du von Malfoy?" wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Erschrocken sah er auf und direkt in das Gesicht von James. „Geht dich nichts an!" antwortete Sirius leise und aß weiter. „Sirius, wir sind Freunde, also was wolltest du von Malfoy?" hackte James nach. Sirius ließ genervt sein Löffel mit Müsli sinken, sah James tief in die Augen und

antwortete langsam: „Das Geht Dich Nichts An, Freund!" James zuckte wie unter einem Fausthieb zusammen. Sirius hatte mit so einer kälter in der Stimme gesprochen, dass er sich nicht sicher war ob er überhaupt seinem Freund gegenüber stand. „Na…na gut. Wie du meinst" sagte er stockend, drehte sich um und ging. Sirius Worte hatten ihn verwirrt und verletzt. Was war mit seinem Freund bloß los?

Die nächsten Tage mied Sirius die anderen und nach dem Unterricht sah ihn

keiner seiner Freunde. Erst als Peter, 4 Tage später, in den Gemeinschaftsraum stürzte und ihnen erzählte das er Sirius bei Malfoy und seiner Clique gesehen hätte, machte sich James Gedanken. „Haben sie ihn bedroht?" fragte er. Peter hob die Schultern und schwieg. „Lasst uns mal nachsehen" schlug Remus vor und Peter führte sie zu dem Gang.

Sirius stand an einer Wand gelehnt, hielt sich den Bauch vor lachen und schnappte nach Luft. So gelacht hatte er schon lange nicht mehr und es tat ihm gut. Bellatrix und die anderen standen im Halbkreis um ihn rum und lachten ebenfalls.

James, Remus und Peter bogen in den Gang ein und erstarrten. Malfoy

und seine Leute hatten Sirius eingekreist und dieser hielt sich Luft schnappend

den Bauch. „Lasst ihn in Ruhe!" rief James aufgebracht und zog seinen Zauberstab.

Malfoy und die anderen wirbelten herum und James rief: „Stupor!" Der

Fluch verfehlte Snape um haaresbreite und bevor irgendjemand etwas machen konnte hatte Sirius James entwaffnet. Langsam trat er neben Malfoy und funkelte

James an. „Was sollte das!" fragte er scharf. James blickte ihn nur überrascht an und so trat Remus vor und antwortete: „Wir wollten dir helfen."

„Ich brauche eure Hilfe nicht. Außerdem wüsste ich nicht, wobei ihr mir helfen wolltet!" sagte Sirius kalt. „Malfoy und seine Leute haben dich Angegriffen!" sagte nun James ernst. „Nein! Sie helfen mir! Im Gegensatz zu euch!" sagte Sirius, schmiss James seinen Zauberstab zu und rauschte davon. „Black bleibt eben Black!" sagte Bellatrix schrill und folgte ihrem Cousin und Freunden.

„Das…das kann jetzt nicht wahr sein" stammelte Remus verwirrt. James seufzte, steckte seinen Zauberstab weg, drehte sich zu Remus und antwortete: „Ich glaube, Sirius hat die Seiten gewechselt." Remus schüttelte den Kopf, drehte sich um und rannte davon.

Nie, wirklich nie im Leben würde Sirius die Seiten wechseln! Was erzählt James nur für einen Mist! dachte Remus.

Den gesamten Nachmittag über sahen James und Peter weder Sirius noch

Remus. James machte sich Gedanken über Sirius, hatte aber mit niemandem über

den Vorfall gesprochen. Er war enttäuscht, verwirrt und zornig zugleich. Wie konnte sich sein bester Freund nur mit seinen Peinigern anfreunden!

„James?" wurde er von Peter aus den Gedanken gerissen. „Hm?" fragte

er und sah ihn an. „K…kannst du mir zeigen…zeigen wie man…man ein Animagi

wird?" fragte Peter stockend und leise. James hob eine Augenbraun und fragte: „Hast du bei McGonagall nicht aufgepasst, Pete? Ich kann kein Animagi werden und bin vom Praktischen Unterricht befreit!" Peter sah zu Boden und flüsterte: „Ihr seid doch schon längst welche" James riss die Augen auf. „Woher weißt du das?" „Ich habe gehört wie ihr mit Remus

gesprochen habt" antwortete Peter nervös. James seufzte, stand auf und sagte: „Kein Wort darüber! Zu niemanden! Und jetzt komm!"

3 Stunden später hatte Peter es geschafft und war eine graue Ratte. Er bedankte sich bei James, der ziemlich genervt war, und verschwand in den Gemeinschaftsraum. James folgte ihm und ließ sich wieder in den Sessel fallen.

Eine Weile später trat Sirius in den Gemeinschaftsraum, sah James kurz an und ging dann in den Schlafsaal. Kurze Zeit später stürmte Remus rein, sah sich kurz um und eilte dann ebenfalls in den Schlafsaal. James zog eine braune hoch und sah ihnen nach.

„Was glaubst du eigentlich wer du bist!" sagte Remus wütend und schmiss die Tür ins Schloss. Sirius, der auf dem Bett gelegen hatte, richtete sich auf und antwortete ruhig: „Ich wusste nicht das du unter Alzheimer leidest, aber zur Erinnerung ich bin Sirius Black!" Remus ballte die Hände zu Fäusten und schrie: „Du findest das also alles auch noch lustig! Ich dachte wir wären Freunde, aber anscheint habe ich mich da geirrt! Du hängst ja

lieber mit Leuten rum die dich Jahrelang nur verflucht und beleidigt haben!

Dies ist ein Freies land und ich werde dir bestimmt nicht sagen mit wem du rumhängen sollst, aber eins lass dir gesagt sein, Sirius Black, für mich bist du ab heute nur noch Luft!" Damit drehte er sich um und verließ zornig und verletzt den Schlafsaal.

Sirius saß da und starrte auf die Tür. So hatte er Remus noch nie erlebt. Eigentlich war er immer ruhig und zurückhaltend. Seufzend ließ er sich zurück sinken und dachte nach. Irgendwie hatte Remus ja Recht. Malfoy und Snape hatten ihn immer geärgert. Schon vor Hogwarts. Und Bellatrix war auch nie wirklich nett zu ihm gewesen. Warum waren sie

auf einmal alle so nett zu ihm?

Der nächste Tag war für Remus der Horror schlecht hin. Heute war Vollmond und er spürte jetzt schon das Monster in sich. James, Peter und Lily hatten ihm versprochen heute, das erste mal, Gesellschaft zu leisten, doch Remus machte sich Sorgen. Was wäre wenn das Monster seine Freunde nicht leiden konnten und sie verletzte oder schlimmer noch umbrachte?

Er wünschte sich irgendwie das Sirius da bei wäre. Dieser hatte ihn schon einmal Gesellschaft geleistet, als James im Krankenflügel lag, doch als er nur an Sirius dachte stieg die Wut wieder in ihm hoch. Tief Luft holend wischte er die Gedanken bei Seite und folgte dem Unterricht.

Sirius war den gesamten Tag nicht einmal bei den Slytherins gewesen und nach

Verteidigung trat Bellatrix auf ihn zu. „Wo bleibst du denn heute?" fragte

sie. Sirius senkte den Blick und antwortete: „Ich bin nicht wie ihr Bella.

Wie du schon sagtest bin ich eigentlich kein Black mehr und deshalb werde

ich auch nicht mehr bei euch rumhängen." Bellatrix warf ihn einen zornigen

Blick zu und zischte: „Wie du meinst!" Damit drehte sie sich um und verschwand.

Besorgt sah Sirius ihr nach und hoffte das Richtige getan zu haben.

Am Abend saßen 3 Schüler im Schatten der Peitschenden Weide und

warteten dass der Mond aufging. Remus hatte sie gebeten zu warten bis er sich

verwandelt hatte und das taten sie. „Dauert es noch lange?" fragte

Peter nervös. Er war den gesamten Tag schon unnatürlich blass und ängstlich gewesen. James verstand ihn. Man erlebt ja nicht jede Nacht mit einem Werwolf.

James hob die Schultern und sah zum Himmel. „Schau mal" sagte Lily plötzlich und deutete zum Schloss. Dort kam ein großer, zotteliger, schwarzer Hund auf sie zu getrottet. „Was will der denn hier?" fragte James ernst. Er wusste nicht ob er sich freuen sollte seinen Freund zu sehen, dieser war nämlich nicht mehr der, den er mal kannte.

Der Hund blieb etwa 5 Meter vor ihnen stehen und senkte den Kopf. James sah

ihn einfach nur an und schwieg. Irgendwann setzte der Hund sich und Sekunden später saß Sirius vor ihnen. Eine ganze Weile sahen sich er und James nur an, dann sagte Sirius: „Es…es tut mir leid, James!" „Ach!" sagte sein Freund nur. „Ich…es tut mir einfach nur leid und ich möchte euch das jetzt nicht erklären." Eine ganze Weile schwieg James, dann trat er auf Sirius zu und sagte: „Ich verzeihe dir, aber wenn du noch einmal so eine Show abziehst, kannst du unsere Freundschaft vergessen, klar!" Sirius nickte und die beiden reichten sich die Hände.

„Der Mond geht auf" sagte Lily in das schweigen hinein. Sirius,

James und Peter sahen zum Himmel und Sekunden später hörten sie ein

Markerschütterndes Brüllen. „Remus hat sich verwandelt", sagte Sirius leise und sah zur

Peitschenden Weide, „wir sollten rein gehen." Die anderen nickten, verwandelten sich und Peter berührte den Knoten am Baumstamm. Krone, Jewels und Tatze huschten durch den Eingang und Wurmschwanz folgte ihnen. Krone sah Tatze an und dieser deutete den Gang entlang. Die 4 Tiere machten sich auf dem Weg und kurze Zeit später standen sie vor einer Tür. Krone stieß sie auf und stand plötzlich einem riesigen, weißen Werwolf gegenüber. Der Wolf sträubte sein Fell und fing gefährlich an zu knurren. James bemerkte wie ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief. Lily war zurückgewichen und starrten den Werwolf aus großen, ängstlichen Augen an. Peter war irgendwo unterm Bett verschwunden. Tatze trat neben Krone und der Werwolf wandte sein Blick zu ihm. Einen Moment hörte er auf zu knurren und sein Fell legte sich wieder, glatt an seinen Körper, doch dann sprang er ohne Vorwarnung auf Sirius zu und versenkte seine Zähne im Nackenfell des Hundes.

Tatze jaulte auf und versuchte den Werwolf abzuschütteln, doch dieser riss ihn zu Boden und versenkte seine Krallen im Fell des Feindes. Oh Moony, es tut mir leid war das letzte was Sirius dachte, bevor er das Bewusstsein verlor.

Krone sah wie sein bester Freund erschlaffte und sich nicht mehr rührte und die Panik überkam ihn. Er stürzte auf Remus zu und stieß ihn mit seinem Geweih von Tatze runter. Der Werwolf knurrte, blieb aber in der Ecke stehen. Jewels war, nachdem Krone Moony von Tatze runter gestoßen hatte, zu Tatze geeilt und stupste ihn jetzt behutsam an der Schnauze an. Keine Reaktion. Jewels versuchte es nochmals, doch Tatze bewegte sich nicht.

Lily bekam Panik und drehte sich zu James um, der immer noch Moony beobachtete.

Lily nahm all ihren Mut zusammen und ging langsam auf Moony zu. Dieser fing

wieder an zu knurren, doch Lily ging weiter und schmiegte sich dann an einem

Bein des Wolfes. Moony hörte auf zu knurren und sah zu dem Panda runter.

Lily nickte James zu und dieser ging zu Tatze.

Er stupste ihn ebenfalls an, doch Tatze bewegte sich nicht. Behutsam schob James seinen Freund aus dem Raum, schloss die Tür und verwandelte sich zurück. „Tatze mach keinen scheiß!" sagte er panisch und berührte den Hund am Kopf. Mit schnellen Blicken suchte James den Körper des Hundes nach Verletzungen ab und fand 4 tiefe Wunden und etliche kleinere. Die schlimmste war am Nacken, wo der Werwolf Reingebissen hatte. Behutsam

strich James das Fell zur Seite und Tatze jaulte leise.

James atmete erleichtert auf und bemerkte das Tatze ihn, aus schmerzerfüllten Augen, ansah. „Kannst…kannst du dich zurück Verwandeln?" fragte James stockend. Der Hund schloss die Augen und ein paar Sekunden später lag Sirius vor ihm. Sein Umhang, hing in Fetzen und war Blut durchtränkt. James schluckte schwer und sah besorgt auf Sirius herab.

„Oh Merlin" keuchte Sirius und biss die Zähne zusammen. „Was…was war los?

Ich dachte du hast ihm schon mal Gesellschaft geleistet?" fragte James und versuchte die Wunden mit fetzten seines Umhanges zu verbinden. „Hätte…nicht…Mitkommen sollen" brachte Sirius heraus und zuckte zusammen als James seinen Nacken berührte. „Sorry" sagte James und machte noch behutsamer weiter. „Remus ist….sauer auf mich" sagte Sirius leise.

James hielt inne und sagte: „Remus hat keine Kontrolle über den Werwolf, woher also…?" Sirius unterbrach ihn. „Der Werwolf merkt….wenn Remus….sauer ist" James nickte und fuhr zusammen als etwas gegen die Tür krachte. „Geh…wieder rein" sagte Sirius und sah ihn an. „Aber…" fing James an, wurde aber wieder unterbrochen. „Lily und Peter… sind da drin. Ich… komm klar"

James sah seinen Freund einen Moment an, dann zog er seinen Zauberstab, richtete ihn auf Sirius und nuschelte etwas. Die Schmerzen wurden weniger und Sirius holte erleichtert Luft. „Danke… und jetzt geh endlich" James nickte, verwandelte sich und verschwand durch die Tür. Sirius verwandelte sich ebenfalls, schloss die Augen und schlief ein.

Am nächsten Morgen, als Remus sich zurück Verwandelt hatte, holten die anderen erleichtert Luft. Es war in der Nacht nichts Weiteres passiert und darüber waren alle froh. James war der erste der sich zurück Verwandelte. „Geht's dir gut?" fragte er Remus hastig. Sein Freund nickte, abwesend. Irgendetwas Schlimmes war heute Nacht passiert, das merkte er. James drehte sich um und verließ den Raum.

Sirius lag immer noch auf den Boden, allerdings hatte er sich wieder in einen Hund verwandelt und schien zu schlafen. James ging in die Hocke, berührte ihn leicht am Kopf und sagte leise: „Hey, wach auf." Tatze öffnete müde die Augen und sah James an. „Los komm, wir müssen deine Wunden verarzten." Tatze richtete sich schwerfällig auf und humpelte, leise jaulend, neben James her. Dieser hielt seinem Freund die Tür auf und Sirius betrat den Raum.

Remus sah auf, erblickte einen schwer Verletzten Tatze und keuchte auf. James hatte Tatze mittlerweile auf ein Bett verfrachtet und Sirius verwandelte sich zurück. „Scheiße! Was für eine Nacht" stöhnte er und schloss die Augen. „Das kannst du laut sagen" erwiderte James seufzend und entfernte, mit einem Schwenker des Zauberstabs, den Umhang seines

Freundes. „Oh Merlin" ertönte es da neben ihn leise. James drehte den Kopf und

erblickte Remus, der kreideweiß war und zitterte. Was habe ich getan? Was habe ich nur getan? war alles was Remus dachte

Sirius öffnete die Augen, sah Remus und sagte schwach: „Keine Panik, Moony.

Es sieht schlimmer aus als es ist." Remus sah ihn einen Moment besorgt an, dann verhärteten sich seine Gesichtszüge und er sagte ernst: „Was sollte das, Sirius! Du wusstest das ich sauer auf dich war und bist trotzdem so leichtsinnig gewesen und hierhin gekommen!" Sirius stöhnte auf, als Lily eine Wunde säuberte und antwortete dann: „Ich weiß selber das

dies dumm war." Remus schüttelte frustriert den Kopf und flüsterte: „Ich

hätte dich umbringen können!" Sirius schwieg und schloss die Augen.

Peter begleitete Remus bis zum Krankenflügel, dort verabschiedete er sich und ging Richtung Gryffindorturm. Lily und James stützten Sirius und kamen nur langsam voran. Der Zauber, den James am Abend über seinen Freund gesprochen hatte, verlor seine Wirkung und so stöhnte Sirius bei jedem Schritt auf. Als sie dann endlich den Krankenflügel erreicht hatten

stürzte Madam Pomfrey gleich auf sie zu. „Um Himmels willen, Mr. Black! Was ist

passiert?" James und Lily legten Sirius auf eines der Betten, neben Remus, dann antwortete Lily: „Wir wollten zu Hagrid, als aus dem Wald ein Tier kam. Ich weiß nicht was es war. Auf jeden Fall griff dieses Monstrum Sirius an und hätte James nicht sofort angefangen Flüche los zu schicken, weiß ich nicht was passiert wäre." Pomfrey nickte und fing an Sirius zu verarzten.

Remus sah ihr besorgt dabei zu und wurde immer blasser. „Ihr beide geht jetzt lieber" sagte Pomfrey und scheuchte James und Lily raus. Schweigend gingen sie zum Gemeinschaftsraum. Alex und Lucy saßen am Kamin und sahen sie an. „Lass uns schlafen gehen" flüsterte James und deutete die Treppe, zum Jungenschlafsaal, hoch. Lily nickte und ging neben ihm her.

Erst spät am Nachmittag wachten sie wieder auf. Peter schlief noch und so gingen sie wieder in den Gemeinschaftsraum. Lucy und Alex saßen immer noch, oder schon wieder am Kamin und so gesellte sie sich dazu. James verabschiedete sich und ging zum Krankenflügel. „Was habt ihr denn da oben getrieben?" fragte Lucy grinsend. „Geschlafen" antwortete Lily und

gähnte. „Heute Nacht war Vollmond" fügte sie noch hinzu. Alex und Lucy

nickten. „Wie geht es ihm?" fragte Alex besorgt. „Ganz gut. Glaube ich" antwortete Lily.

James saß auf Sirius Bett und verdrehte die Augen. Remus redete schon

die ganze Zeit darüber wie leichtsinnig es doch von Sirius gewesen war, ihn

Gesellschaft zu leisten. „Mensch Moony jetzt ist aber gut", sagte Sirius genervt, „es ist doch alles gut gegangen und das nächste mal pass ich besser auf" Remus schüttelte frustriert den Kopf, stand auf und sagte: „Ich geh in den Gemeinschaftsraum. Gute Besserung." James und Sirius sahen ihm nach und seufzten beide.

Als James am Abend den Gryffindorturm betrat sahen Lucy und Alex ihn

an. „Wo sind die anderen?" fragte James und setzte sich zu ihnen. „Remus suchen" antwortete Lucy. „Wie? Warum suchen sie Remus?" fragte James verwirrt. „Als er heute Nachmittag wieder kam sah er nicht gut aus. Alex fragte ihn was los sei und er antwortete dass es ihm soweit ganz gut gehen würde aber etwas passiert wäre, worüber er erst nachdenken müsste. Als wir fragten was er meinte, stand er auf und war verschwunden. Peter und Lily sind vor 1 Stunde los um ihn zu suchen. Was ist denn passiert?" schloss

Lucy und sah ihn fragend an. James seufzte, fuhr sich mit der Hand durch die Haare, stand auf und antwortete: „Nichts! Ich geh Remus suchen."

Er fand ihm alleine unten am See sitzen. James setzte sich zu ihm und schwieg. Nach einer Weile seufzte Remus und sagte: „Ich hätte ihn umbringen können!" James schüttelte den Kopf: „Nein. Sirius wäre nie alleine zu dir gekommen und er wusste dass ich da sein werde. Meinst du ich hätte zugelassen das du einen unserer Freunde umbringst?" Remus

schüttelte den Kopf und sah wieder auf den See. James kam sich überflüssig vor. Er spürte das Remus lieber alleine sein würde, doch diesen Gefallen würde er ihm nicht tun.

„Habt ihr ihn gefunden?" fragte Alex als Lily und Peter den Gemeinschaftsraum betraten. Lily schüttelte seufzend den Kopf und setzte sich auf die Couch. Peter machte ihr es nach und schwieg bedrückt. Eine halbe Stunde später öffnete sich das Portrait und James trat, gefolgt von Remus ein. Alex sprang sofort auf und rannte auf Remus zu. James ließ sie

alleine und setzte sich, neben Lily, auf die Couch. „Geht's ihm besser?" flüsterte sie. „Er macht sich Gedanken, wegen gestern Nacht" flüsterte James zurück und schloss resigniert die Augen.

James besuchte Sirius jeden Tag im Krankenflügel und kehrte erst spät abends zurück. Am 3 Tag trat Lucy zu Lily und fragte: „Wo ist James eigentlich immer?" Lily sah ihre Freundin an und antwortete: „Im Krankenflügel" „Warum?" fragte Lucy erschrocken. „Remus hat Sirius bei Vollmond ange…" weiter kam Lily nicht, denn Lucy riss die Augen auf und stürmte aus dem Raum.

Sirius wurde verletzt! Mein Gott, warum sagt mir das niemand! schoss es Lucy durch den Kopf und panisch rannte sie durch die Gänge.

James saß zusammen mit Remus im Krankenflügel und sah Sirius an. Es ging ihm schon besser und er hoffte dass er Morgen entlassen wurde. „Und was habt ihr…" Sirius brach ab und sah zur Tür, die gerade krachend zuschlug. Lucy stand vor seinem Bett und atmete schwer. Sirius sah sie einen Moment überrascht und erfreut an, dann senkte er den Blick und

seufzte.

„Geht…geht es dir gut?" fragte Lucy. Da niemand antwortete sah Sirius wieder hoch und bemerkte dass die Frage ihm galt. Er nickte. „Sicher? Ich meine wenn man von…" Sirius unterbrach sie. „Mir geht es gut. Pomfrey hat gute Arbeit geleistet." Lucy nickte und fragte dann: „ Was ist denn passiert? Ich dachte du hättest ihm schon Mal Gesellschaft geleistet?"

James und Remus sahen sich an. „Du weißt davon?" fragte Remus schließlich.

„Ja, ich weiß das James und Sirius Animagi sind und es Geheimhalten wollen" antwortete Lucy und sah dann wieder Sirius an. Dieser seufzte und sagte: „Ich möchte nicht darüber reden" Lucy biss sich auf die Unterlippe und sah ihn einen Moment unschlüssig an, dann weiteten sich ihre Augen und sie sah zu Boden. Oh Gott! Was tue ich hier eigentlich? Ich habe doch mit ihm Schluss gemacht!

Sirius beobachtete Lucys Reaktion und hätte fast enttäuscht aufgestöhnt. Es

wäre auch zu schön gewesen, wenn sie ihm verziehen hätte. James räusperte

sich und sagte: „Wir gehen dann mal. Bis Morgen, Tatze" Sirius nickte und

seine Freunde verließen die Krankenstation.

Lucy schwieg und sah zu Boden, irgendwann fragte Sirius leise: „Willst

du dich nicht setzten? Ist bestimmt bequemer als da zu stehen" Lucy war, als

er angefangen hatte zu reden, leicht zusammen gezuckt, jetzt holte sie tief

Luft und sah ihn in die Augen. Sirius bemerkte dass sie leicht zitterte und ihre Augen drückten Nervosität und Angst aus. „Ich…ich geh lieber wieder" sagte sie stockend. Sirius

nickte enttäuscht und sah nun Seinerseits zu Boden. Lucy wollte etwas

sagen, überlegte es sich dann aber anders und ging ohne ein weiteres

Wort zum Gryffindorturm.

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Denkt an die Reviews, dann geht es auch weiter.