Überall sprangen Frauen aus den Deckungen. Zuerst wurden die Maschinen der Greys angegriffen. Immer vier Frauen auf ein Mal griffen die Maschinen an...
Die menschlichen Skynet Anhänger selber waren viel zu verdutzt um folgerichtig zu reagieren und wurden von den Frauen unsanft zu Boden gerissen oder geschlagen.
Die Männer John Connors waren nachdem die Gefahr gebannt war fasziniert von dem was sie sahen.
Hübsche Frauen spielten mit den gefährlichsten Maschinen und -Spielen- war hier ernst gemeint. Die einen schubsten eine Maschine zwischen sich hin und her, andere wiederum hielten eine Maschine an den Gliedmaßen und ließen sie immer wieder krachend auf dem Boden aufschlagen.
Die offenbar jüngste der Frauen schlug wild schreiend auf ihren Gegner ein, der von drei anderen gehalten wurde.
„Hört auf zu spielen!" Rief die Blonde, die das Kommando zum Angriff gegeben hatte.
Während die einen daraufhin ihre Gegner schnell erledigten tobte sich die junge Frau weiter aus.
Amanda sah einen Augenblick zu ihr. Dann schüttelte sie den Kopf. „TANJA!"
Die Angerufene hielt kurz inne und sah zu Amanda, dann wieder auf ihren Gegner. Sie knurrte, fletschte die Zähne und war mit einem Sprung im Nacken des T888. Dann griff sie zu.
Den Männern des Convoys fiel die Kinnlade herab. Sie sahen ein junges Mädchen, das einem T888 den Arm um den Hals legte. Dann spannte sie sich und zog.
Tanja schrie, zog und bäumte sich auf. Schließlich begann es zu knirschen und mit einem Krachen riss der Kopf der tödlichen Maschine ab.
John Connor stand kopfschüttelnd, die restlichen Mitglieder des Convoys mit aufgerissenen Augen da und starrten auf das Mädchen, dass schief grinsend mit dem Kopf eines -Mannes- an der Hand da stand.
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Der ehemalige Lieutenant stand mit aufgerissenen Augen einige Sekunden lang da, bevor er auf dem Absatz herumfuhr und das Weite suchte. Allzu weit kam er allerdings nicht. Steven und einer seiner Männer erwarteten ihn als er um den nächsten Schutthaufen herumlief.
„Hallo Lieutenant", sagte Steven grinsend nachdem der Mann schlitternd vor ihm zum Stehen gekommen war. „Das war ja eine Show".
Im nächsten Moment bekam der -ex- Soldat einen Gewehrkolben an den Kopf.
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Als sich Amanda und die anderen Maschinen dem Convoy weiter näherten hoben schließlich doch einige der Soldaten die Waffen.
„WAFFEN RUNTER!" Schrie General Connor befehlsgewohnt.
Die Männer sahen sich an, senkten dann aber doch die Waffen.
Die Mitglieder des Rettungsconvoys waren erstaunt, als die beiden Begleiterinnen John Connors den Maschinen entgegentraten. Während Cameron kurz Amanda umarmte fielen sich Tanja und Samantha in die Arme.
„Ich danke Dir", sagte Tanja leise zu der Rothaarigen.
„Keine Ursache", entgegnete Samantha.
John Connor trat zwischen die Maschinenfrauen. Nur am Rand nahm er wahr, dass Steven und ein weiterer Soldat hinzukamen, den ehemaligen Lieutenant offenbar bewusstlos zwischen sich her schleifend.
„Diese Personen...!" Rief er seinen Leuten zu, „... sind Freunde! Bis auf Weiteres erwarte ich...". John Connor zögerte und sah sich um. „... möchte ich alle bitten Stillschweigen über diese... Frauen zu bewahren!"
John Connor sah in skeptische Gesichter, nachdenklich senkte er den Blick. Schließlich drehte er den Kopf und sah auf Amanda.
Amanda erwiderte den Blick und trat vor. Sie legte vorsichtig die Hand auf John Connors Schulter. „Wenn ich John Connor anblicke bekomme ich den Befehl ihn zu terminieren!"
Schlagartig wurden die Soldaten unruhig. Einige begannen die Waffen zu heben aber John hob beruhigend die Hand.
Amanda sah den General kurz an und lächelte. Dann nickte er ihr zu. Sie lies die Hand sinken und machte eine umfassende Geste zu ihren -Freundinnen- „Wir Alle haben diesen Befehl aber wir haben uns bewusst dagegen entschieden! Ich bitte Euch uns zu vertrauen! Redet mit uns, wir werden Euch alles erklären".
„Ich vertraue Euch!" Rief nun eine Blonde Krankenschwester aus dem Convoy. Lächelnd trat Schwester Suzie zu Cameron. Auf dem Weg zu ihrer Freundin legte sie den Maschinenfrauen an denen Sie vorbeikam kurz, freundlich nickend die Hand auf die Schulter.
„Und ich vertraue Euch auch!" Rief nun Steven. Er trat zu Amanda und ergriff ihre Hand.
Einige der Männer hoben erstaunt die Brauen, andere zuckten mit den Schultern.
Nun trat Tanja vor. „Bitte...", rief sie eindringlich. „... mein Freund ist einer von Euch! Er ist verletzt und braucht Hilfe!"
Ein leises Lachen ertönte. Alle Blicke richteten sich auf den wieder erwachten mittlerweile auf dem Boden hockenden ex Lieutennant.
„Ihr Narren", sagte er nachdem er Blut und auch einen Zahn, der durch den Stoß mit dem Gewehrkolben ausgeschlagen worden war, ausgespuckt hatte. „Das sind Infiltratoren. Die lügen we...".
Der Mann verlor den Rest seiner Schneidezähne und wurde erneut bewusstlos, als ein geworfener T888 Kopf in sein Gesicht schmetterte.
Alle Köpfe drehten sich zu Tanja, die kurz in die erstaunten Gesichter der Anwesenden blickte und dann mit gespielt verwundertem Blick die Schultern zuckte. „Was?"
Einige der Soldaten begannen zu grinsen, einige weitere konnten ihre Amüsiertheit ebenfalls kaum verbergen.
„Aufsitzen!" Rief John Connor kopfschüttelnd.
Es wurde ein Wenig eng als sich die zusätzlichen Frauen noch in die Fahrzeuge drängten.
Die Greys wurden einfach auf den Boden der Fahrzeuge geworfen, die Maschinen mit explosionsfreien Thermitgranaten zerstört. Dann nahm der Convoy erneut Fahrt auf. Tatsächlich kam es während der 10 Minütigen Fahrt zu Gesprächen zwischen den Soldaten und den Cyborg Frauen. Das war sicherlich der Attraktivität der Maschinen aber auch der freundlichen Natürlichkeit der nichtmenschlichen Frauen zu verdanken. Lediglich Tanja wurde mit einem gehörigen Maß an Respekt... gemieden.
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„Wird er wieder gesund" Fragte Tanja besorgt, nachdem der Arzt mit Schwester Suzies Hilfe Jeremy untersucht hatte.
Die Krankenschwester blickte lächelnd zu ihr auf und legte die Hand auf ihren Arm. „Keine Sorge, er hat kein sehr hohes Fieber, die Wunde ist nicht entzündet und er hat gerade Antibiotika bekommen. Das wird wieder".
Tanja atmete hörbar auf „Vielen Dank", entgegnete sie erleichtert und hockte sich auf die Bettkante, nachdem ihr die Krankenschwester Platz gemacht hatte.
Der Arzt beendete seine Untersuchung. Er blickte zu Tanja. „Das wird wieder." Er streckte die Hand aus und wollte sie mit gewohnter Geste beruhigend auf Tanjas Schulter legen, besann sich aber dann doch eines Besseren.
Tanjas Kopf fuhr herum. „Danke!"
Der Arzt, der bereits an der Tür war sah etwas verwundert zu ihr und lächelte. „Keine Ursache".
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John Connor blickte die gefangenen Männer finster an. „Ihr wisst was Euch erwartet?"
Die Mitglieder der -Bande- sahen sich an, einige nickten.
„Trotzdem...", fuhr John fort. „Wir haben eine Welt wieder aufzubauen. Ich bin willens Euch die Möglichkeit zu geben Euch Euer Leben zurück zu verdienen. Das Leben, nicht die Freiheit".
Bevor noch Einer der Männer etwas sagen konnte hatte John sich abgewandt.
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Die Meisten Menschen und Cyborgs waren im größten Raum des Bunkers versammelt. Nur eine kleine Abordnung der beiden Parteien bewachte die Gefangenen.
„Nun?!" Rief John Connor
Alle sahen sich nur fragend an.
John sah zu Cameron, Amanda und Steven. Die beiden Letztgenannten waren mittlerweile fast unzertrennlich. Alle Drei nickten ihm zu. Sie hatten eine Besprechung in kleinem Kreis gehabt.
John Connor holte tief Luft. „Die letzten Ereignisse haben bewiesen, dass dieser Ort nicht sicher genug ist!" Er sah sich um und sah in den Augen der Meisten Anwesenden Zustimmung. „Deshalb möchte ich die... nichtmenschlichen Anwesenden mit zurück nehmen! Das geht aber nur, wenn alle Stillschweigen bewahren!"
Diskussionen entstanden zwischen den Soldaten und den Zivilpersonen. Schnell wurden auch die Cyborg Frauen in die Diskussionen einbezogen. Die Menschen hatten Fragen, die Cyborgs die Antworten.
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„Sir?"
John hatte nachdenklich an eine Wand gelehnt als er angesprochen wurde. Er blickte auf. „Ja... Doctor?"
„Wir... wir haben uns beraten", sagte der Arzt zögerlich.
General Connor richtete sich auf „Ja?"
Der Arzt sah kurz über seine Schulter. „Wir sind einverstanden diese... Personen mitzunehmen...".
Connor atmete tief ein, er ahnte, dass da ein -Aber- kommen würde. „Aber?"
Kurz blickte der Mann zu Boden. „...wir erwarten eine vollständige Aufklärung der gesamten Bevölkerung."
John sah kurz zu Amanda die ihm ernst zunickte. „Gut", entgegnete er. „Ich werde aber nicht die Identitäten preisgeben. Das würde Attentaten Tür und Tor öffnen".
Der Doktor nickte ernst. „Das ist verständlich".
Beide nickten sich noch zu als sich der Arzt abwandte. General Connor wollte sich ebenfalls zu Cameron und den Anderen begeben, als der Mediziner nochmal stehen blieb und über seine Schulter sah.
„Ja?" Fragte Connor, der dem Mann ansah dass dieser Etwas sagen wollte.
„Die... Meisten von uns unterstützen jede Maßnahme zum Schutz der... Frauen, solange es …... im... Rahmen bleibt".
John nickte langsam. „Natürlich, vielen Dank".
Der Mediziner nickte nochmal kurz und verschwand zwischen den anderen Leuten.
John trat zu Cameron, Amanda und Steven. Hände wurden geschüttelt. Schultern geklopft.
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Es hatte Diskussionen gegeben. Ein paar wütende Ausbrüche aber keinen Aufstand. John Connor hatte das ganze Gewicht seiner Autorität in die Waagschale geworfen. Letztendlich standen die meisten Leute zu ihrem Retter. So flossen 30 Cyborgs nahezu unbemerkt in die menschliche Gemeinschaft ein.
Bis auf eine Ausnahme.
