"Edward Mason, genieße so viel wie du noch kannst, aber die Hölle wartete schon auf dich." Flüsterte ich ihm zu ohne gehört zu werden.
AlicePOV
Ich sah wie Vic Bella zur Seite nahm und ihr unsere kleine ausgedachte Geschichte erzählte. Und ich sah wie Edward neugierig in ihre Richtung schaute ohne zu wissen, was wirklich vorging. Also ergriff ich die Chance und nahm Edward zur Seite. " Edward, wie war dein Nacht?" fragte ich ihn unschuldig. Er beäugte mich vorsichtig und sprach mit Bedacht:" Gut..." Er wartete auf meine Reaktion und ich zeigte ihm ein großes Lächeln, welches ihn ein bisschen irritierte. Ich lächelte ihn weiter an und fragte plötzlich:" Kann ich die Mädels zum Shoppen mitnehmen?" Dabei öffnete ich meine Augen ganz groß und starrte ihn mit eine bittenden Ausdruck direkt in die Augen. Und er reagierte genau wie ich es geplant habe. Seine Anspannung ließ nach und auf seinem Gesicht war kein Verdacht mehr zu finden. "Solange sie damit einverstanden sind, ist es für mich auch in Ordnung " sagte er mit Gelassenheit. Ich muss sagen, dass mein Bruder manchmal echt naiv ist. Wie konnte er überhaupt glauben, dass ich nichts im Schilde führte? Aber egal. Solange mein Plan aufging, war seine Naivität eher zu meinem Vorteil. Fröhlich ging ich zurück auf meinen Platz und wartete auf Vic. Ich hoffte, dass sie Bella und Angela überredet hatte, hier zu bleiben. Genau im diese Moment kam Vic herüber und gab mir einen alles-klar Blick. Innerlich hüpfte ich vor Freude, aber nach außen war ich ruhig wie immer, sodass keine merkte, dass mein Plan in diesen Moment angefangen hatte! Jasper neigte seinen Kopf und flüsterte in mein Ohr:" Ich hoffe, dass es klappt. Sonst wirst du echt Ärger bekommen und das nicht nur von deinem lieben Bruder. " Ich schauderte leicht, zeigte ihm mein bösestes Lächeln und flüsterte zurück:" Du hast wohl vergessen, wer ich bin! Keiner kann mich aufhalten, wenn ich einen Plan habe. Und meine Pläne sind immer brillant. Also mach dir keine Sorgen." " Aber...", fing er an und ich unterbrachte ihn:" Jasper! Du willst doch, dass mein Bruder endlich ein Mädchen findet, das zu ihm passt. Und jetzt haben wir eins vor uns. Warum sollen wir warten und die Chance nicht nutzen? Sie ist perfekt und das sollst du wissen, nachdem du das Gesicht meines Bruders gesehen hast." Er schaute noch mal meinen Bruder an, der gerade heimlich Bella anstarrte und zog mich in seine Arme. Damit wusste ich, dass ich gewonnen habe.
BellaPOV
Ich verzog mein Gesicht zum einen Grimasse, als ich hörte, was Vic zu sagen hatte. Wie konnte sie uns so im Stich lassen? Aber was konnte ich jetzt schon dagegen machen? Allein nach Hause fliegen und meine Freunde hier lassen mit eine Bande Räuber, die zwar wie Models aussahen, aber immer noch ein Gefahr darstellten? Das kam jedenfalls nicht in Frage. Also hatte ich keine Wahl. Was mich jetzt wirklich überraschte, war die Reaktion von Angela. Sie hat keinen Protest gegenüber Vic gezeigt und sie schien außerdem ziemlich erfreut zu sein, hier zu bleiben. Ich meine, von Vic hatte ich so was schon erwartet, aber von Angela war es ein Schock fürs Leben. Sie war doch die, die sich immer am meisten Sorgen machte und auf einmal war sie damit einverstanden, mit Räubern zusammen zu wohnen? Ich verstand die Welt nicht mehr. Oder war das auch von Vic geplant? Aber wie hat sie dann Angela überredet? Und warum dachte ich ganze Zeit an Edward? Kann mir jemand erklären, was wirklich vorging?
AlicePOV
Als ich Bella sah, eilte ich zu ihr: " Hi. Ich bin Alice. Ich bin die Schwester von Edward! " sagte ich aufgeregt und gab ihr eine dicke Umarmung. Bella schien überrascht von meinem Verhalten zu sein, denn sie verspannte sich und zeigte ein leicht geschocktes und irritiertes Gesicht, welches ich echt komisch fand. "Hi, Alice ", sagte sie verkrampfte und ihre Wange färbten sich rot wie zwei reife Äpfel.
Sie ist so süß!
Ich schaute meinen Bruder aus dem Augenwinkel an und war mir sicher, dass er genau denselben Gedanke im Kopf hatte. Und auf einmal leckte er sich die Lippen als wollte er Bella auffressen. Jeder andere hätte sich Sorgen gemacht, was mein Bruder das arme Mädchen antun würde, aber nicht ich. Ich wusste, dass er Bella nicht mit Gewalt drängen würde. Ich empfand im Moment nur Schadenfreude. Endlich musste er auch mal lernen, was Geduld bedeutet. "Bella, gehst du mit mir shoppen? Es wird sicher toll. In der Nähe gibt es ein großes Einkaufszentrum. Man braucht nur eine Stunde mit dem Auto bis dahin. " Während ich sie fragte, zeigte ich ihr einen unschuldigen Blick, der mich noch nie im Stich gelassen hat. "Ich weiß n…" Vic platzte plötzlich herein und unterbrach Bella mit einem aufgeregten Aufschrei, der mich und Bella fast zu Tode erschreckte. Langsam kam ich wieder zu mir und ergriff die Chance bevor Bella wiedersprechen konnte. "Das ist echt toll! Lass uns sofort fahren. Wir werden so viele neue Sachen kaufen und wir werden sicher viel Spaß haben. " Ich drehte mich um und sprach die Jungs mit eine fragende Ausdruck an " Wollt ihr uns begleiten?" Emmett antwortete zuerst:" Nein, danke. Ich will nicht den ganzen Tag mit Mädchen herumhängen und eure ach so tolle Sachen tragen. " Ein Augenblick später gab Rose ihn eine dicke Kopfnuss und durchbohrte ihn mit ihrem Todesblick. Ich muss schon sagen, dass Rose ganz schön beängstigend sein kann. Man soll sich lieber nicht mit ihr anlegen. Versöhnend sprach Emmett" Rosie, ich habe dich natürlich nicht gemeint. Die Zeit mit dir ist immer wunderbar; haha. ", lachte er verkrampft und entfernte sich dabei vorsichtig von Rose, bevor er noch ein Kopfnuss bekam." Und du? ", fragte ich Edward und ignorierte den Trottel, der Emmett heißt. Aber statt auf eine Antwort zu warten, sagte ich einfach" Du willst sicher nicht mit kommen. Du hasst das doch an meisten. Also das ist jetzt geklärt. Die Jungs bleiben zu Hause und wir Mädels gehen shoppen. Ich werde mein Auto nehmen. " Mit diese Satz wussten alle, dass es schon zu spät für Einwände war. Also stimmten sie mir schweigend zu. Ich gab, bevor ich losging, Jasper einen Kuss auf den Mund und er wünschte mir flüsternd viel Erfolg. Ich grinste innerlich und mit siegessicherem Lächeln sagte ich leise aber selbstsicher:
"Ich werde erfolgreich sein."
