Disclaimer: Hmm, wir danken alle Master Tolkien, dass er Herr der Ringe erfunden hat.
Ach ja und mit der Lateinstudentin ist niemand aus Fanfiction gemeint sondern meine Mitbewohnerin
Und: Manche würden jetzt sagen: Handyman, du unromantischer Sack! Na warte, bis ich wieder in die Rofa komme! *g* (Kein Eifersuchtsdrama und keine Außerirdischen! Brauchst also nicht weiterlesen.) Kann für dich ja extra mal eine Parodie schreiben.
XI Sternenlicht
Als Antiona das nächste Mal einen klaren Gedanken fassen konnte, lag sie erschöpft aber glücklich in Legolas' Armen. Die Wolken hatten sich endgültig aufgelöst und silbernes Mondlicht flutete über sie hin. Die Nacht war kühl, doch unter seinem Umhang und eng an ihn geschmiegt spürte sie das überhaupt nicht. Ihr Kopf ruhte auf seiner Brust und sie konnte seinen Herzschlag hören, der ihr seltsam langsam vorkam. Am liebsten hätte sie dieses herrliche Gefühl und die Beräührung seiner Hände, die sanft und beinahe abwesend ihren bloßen Rücken streichelten, für immer festgehalten, doch es gab etwas, das sie beschäftigte. Sie richtete sich halb auf die Ellenbogen auf um ihm ernst in die schönen Augen zu blicken in denen sich die Sterne spiegelten.
"Legolas..." begann sie, wurde aber unterbrochen, als er einen Finger sacht auf ihre Lippen legte.
"Sch... Ich weiß, was du fragen willst und die Antwort darauf ist nicht leicht zu geben." Seine Finger spielten mit einer ihrer dunkelblonden Haarsträhnen. "Vom ersten Augenblick an war ich von dir fasziniert. Eine Fremdartigkeit ging von dir aus, die ich nicht beschreiben konnte, die mich jedoch in ihren Bann zog. Und nicht einmal die Herzen der Elben sind gegen die Magie der Liebe gefeit. Ist das die Erklärung, die du hören wolltest?"
"Ja und nein." Sie zögerte, wusste nicht, wie sie das, was sie bewegte, in Worte fassen sollte. Auf der einen Seite war da dieses wundervolle Gefühl in ihr, das sie in dieser Stärke noch nie zuvor empfunden hatte - auf der anderen...
"Du machst dir Gedanken darrüber, was jetzt folgen wird, nicht wahr? Deine Vergangenheit gehr dir durch den Kopf und du siehst keine Möglichkeit, wie das hier nicht auch in einer Enttäuschung enden sollte." Woher wusste er so gut über sie Bescheid? Sie nickte. Sein Gesicht nahm einen traurigen Ausdruck an. "Ich auch nicht." Gestand er schließlich und Antonias Herz krampfte sich bei diesen Worten schmerzhaft zusammen. Er zog sie wieder in seine Arme und küsste sie sanft auf die Stirn. "Ich spüre, dass sich unsere Wege bald trennen werden aber das ist kein Grund, alle Hoffnung aufzugeben. Ein Abschied muss nicht endgültig sein und falls es eine Möglichkeit für uns gibt, werden ich alles tun um sie zu finden. Das verspreche ich."
Beinahe verzweifelt drückte sie sich an ihn, suchte seine Lippen, atmete den Duft seines Haares. Sie wollte ihm so gerne glauben...
Irgendwann siegte dennoch die Kälte und nachdem die beiden ihre verstreuten Kleidungsstücke wieder eingesammelt und angezogen hatten, kehrten Antonia und Legolas Hand in Hand ins Lager zurück. Sie suchten sich einen Platz in der Nähe des Feuers. Ein zärtlicher Kuss war das letzte, das Antonia spürte, bevor sie erschöpft in seinen Armen einschlief.
In dieser Nacht hatte sie keine Alpträume.
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Ich weiß, das war kurz, aber ich glaub, ich bin nicht besonders begabt im Liebesgeschichten-schreiben.
