Dear, Nobody
Disclaimer: Wen mir was gehören würde, bräuchte ich den nicht!

Hallo liebe leute, da sind wir wieder. Ich hatte einen guten Lauf und bei so vielen lieben Reviews, musste ich schnell Updaten.#

Ich entschuldige mich nur für alle die auf ein neues chap von FtB warten. Das dauert noch ein zwei Tage.

Vorndess: Danke, es freut mich, das ich deine Erwartungen wieder erfüllen konnte und hoffe, das dieses chap mithalten kann. Ist nämlich schwer bei so einer Story immer noch einen oben drauf zu setzen. ;-)

Schokki: Du weißt wie du es herausfinden kannst oder ;-) Weiterlesen(evilgrins)

Neo-Ai: (anstrahl) Danke, solche Reviews motivieren mich immer.

Cayennepfeffer: Danke für die Kompliment. Hier das nächste chap!

silvertrust: Ist schon ein Kreuz mit den Namen. Merke ich immer wieder. Und ja, war gehässig, aber die musste auch noch weg ;-) Da sie nichts mit Ron zu tun hatte, wollte ich aber nicht ein chap für sie schreiben. egal, weiter geht's

Lobarie: Na, ist doch gut das ich so n' fiesen Cliffhänger gemacht habe. Dann hattest du wenigstens Zeit für dein Referat (grins)

Meta Capricorn: Danke! Ich denke Dumbledore war für Voldie wohl eine zu große Bedrohung, so dass er Snape nur kurz umbringen wollte um sich dann den wichtigen Sachen zu widmen. Mal abgesehen davon iust der Tod für Tommieboy ja das allerschlimmste.

Alex Black5: Ich weißaber was soll ich tun? ich bin nun mal Reviewsüchtig! (grins) Bei FtB musst du dich noch etwas Gedulden. Ist nun mal nicht sehr motivierend die chaps ein zweites mal schreiben zu müssen weil der PC n' Arschloch ist...

me: DANKE!

Jeanuts: Ne, ich mach nichts mit Psychologie ;-) bin nur n' kleiner elektromontuer. aber ich denke ich hab ne einigermaßen gute Menschenkenntnis. Danke!

Ninaissaja: Ne, ich halte dich nicht für bescheuert...ehrlich ;-) Danke für das Review und wie du richtig vermutest werde ich mich ausschweigen...

Sweet Chrissi: Na, für Besserung ist es nie zu spät ;-) Den Song kann ich dir leider nicht schicken, da wir gerade erst dabei sind ihn Aufzunehmen und das dauert noch ne Weile weilö er nämlich nicht der einzige ist.(steht erst die Schlagzeugspur) Wo ich dich gerade hier hab, möchte ich dich bitten bald mit 'Zeit zu Vergessen' weiterzumachen. Bitte bitte!

musashi47: Finde es schade, das dir das letzte chap nicht so gefallen hat, aber kommt vor. Hoffentlich entspricht dieses hier eher deinen Erwartungen :-)

Na denn, ich denke ich habe euch genug genervt

Viel spaß


11. Harry
„Glaubst du, das Snape deshalb so war?", fragte Padma ein wenig betrübt, nachdem sie den Brief an Dumbledore und Snape gelesen hatte.

Ron schüttelte den Kopf.

„Nicht nur. Ich verstehe jetzt, was er durchgemacht haben muss. Ich meine nicht mal, das er ein Spion war, er war eigentlich nur ein Köder für Voldemort."

„Wie meinst du dass den?", fragte Padma verwirrt.

Ron seufzte und versuchte der Jungen Therapeutin seine Gedankengänge offen zu legen.

„Ich meine, dass er zu offensichtlich ein Spion war. Voldemort hat ihn benutzt, genau wie Dumbledore. Voldemort benutzte ihn, um Dumbledore falsche Informationen zukommen zu lassen und Dumbledore benutzte ihn um Voldemort in Sicherheit zu wiegen. Ich bin fest davon überzeugt, das Snape nur dazu da war um Voldemort von den ‚richtigen' Spionen fern zu halten. Er musste sich opfern, damit andere nützlich sein konnten. Und ich glaube, er wusste das. Deshalb war er so verbittert. Er war eine Vorzeigefigur die eigentlich nur zur Ablenkung diente und nicht wirklich etwas leisten konnte. Dennoch durfte er nicht so leben wie er wollte, weil er die Fassade aufrecht erhalten musste. Ich stelle mir das verdammt frustrierend vor."

Padma nickte.

„Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht."

„Warum auch? Er war nur ein verbohrter Idiot für uns. Aber vielleicht war er in Wirklichkeit ganz anders. Wir werden es nie erfahren."

Die Junge Frau nickte nur und sie schwiegen für eine Weile.

„An wen ist der nächste Brief?"

Ron seufzte und schluckte hart.

„Harry."

Es war weniger als ein flüstern.

Padma hatte diesen Augenblick gefürchtet, seid sie angefangen hatte, Ron zu therapieren. Das würde der wohl schwerste Brief für ihn werden.

„Wenn du möchtest, kannst du dir mit diesem Brief ein wenig mehr Zeit lassen.", sagte sie daher Verständnisvoll, doch Ron schüttelte den Kopf.

„Nein, ich gebe ihn in zwei Tagen bei dir ab, wie immer. Sonst laufe ich Gefahr, die ganze Sache ewig vor mir her zu schieben."

Padma nickte.

„Ich denke, das war es dann für heute. Wir sehen uns in zwei Tagen Ron."

Der Auror nickte ihr zu und verlies schnellen Schrittes die Praxis. Draußen angekommen, atmete er tief durch, ehe er einfach apparierte.

Seine Gedanken waren kurz vorm überlaufen. Nicht zum ersten mal in seinem Leben, wünschte er sich ein Denkarium, um seine Gefühle ordnen zu können.

Er wollte erst mal etwas essen und schaute verwundert auf, da er sich nicht zuhause befand, sondern vor einem Großen Steinernen Tor.

Im ersten Augenblick der Erkenntnis, bekam er einen Schreck.

„Verdammt noch mal Weasley, Konzentrier dich! Du hast Glück das du nicht zersplintert wurdest!", grummelte er zu sich selbst, ehe er sich genauer umsah.

Er kannte diesen Ort, er kannte ihn genau.

Früher war er oft hier gewesen, doch in den letzten Jahren nicht mehr.

Ein schlechtes Gewissen plagte den Rothaarigen, als er das Steinerne Tor passierte und auf den Kiesweg trat.

Es war eine Oase der Ruhe.

Nur die Vögel zwitscherten zwischen den Bäumen und das knirschen des Kieses unter seinen Füßen verursachten Geräusche.

Langsam schritt er die Reihen ab, bis er die Mitte ereichte.

Er kannte diesen Ort zu gut, trotz der hunderten Reihen die es hier gab.

Langsam Schritt er auf die Steine zu, die im Schatten einer großen, ehrwürdigen Eiche Standen, etwas abseits von den anderen.

Gedankenversunken betrachtete er die Inschrift des ersten Grabsteines.


Hermine Jane Granger
1980 – 2003
Geliebte Freundin & Schwester im Geiste
Gefallen aber nicht Vergessen


Rons Augen glitzerten verdächtig und er wandte sich dem zweiten Grabstein zu.

Harold James Potter
1981 – 2005
Geliebter Freund & Bruder im Geiste
Gefallen aber nicht Vergessen


Der Rothaarige ging auf die Knie und betrachtete die Gräber seiner Freunde, auch den Platz daneben, wo einst er seine ewige Ruhe finden würde.

„Hey ihr zwei, ich war schon ne Weile nicht mehr hier. Tut mir leid.", flüsterte er.

Er schwieg eine Weile, nur der Wind, der durch die Äste strich und die Blätter Rascheln lies war zu hören.

Selbst die Vögel waren Verstummt.

„Noch zwei Briefe, nur noch zwei Briefe und ich habe es geschafft.", sagte er in die Stille.

„Tut mir leid, das ich euch nicht öfter Besuche, aber es ist immer noch so schwer, so gottverdammt schwer. Ich sollte euch ruhen lassen, nicht Reden sondern den verdammten Brief fertig schreiben. Ich komme wieder, das Verspreche ich."

Wie zum Zeichen, das seine Freunde ihn gehört hatten, blies der Wind ein wenig kräftiger und flaute wieder ab.

Ron wischte sich über seine Augen und machte kehrt.

Auf dem Weg zurück lies er sein Blick über die anderen Grabsteine schweifen.


Alsator ‚Mad - Eye' Moody

1922 – 1999

Immer wachsam bis zum Ende


Parvati Patil

1980 – 2000

Gefallen aber nicht vergessen


Remus John Lupin

1961 – 2000

Gestorben beim Versuch zu beschützen


Neville Frank Longbottom

1981 – 2003

Gefallen aber nicht Vergessen


Terry Mark Boot

1980 – 2002

Gefallen aber nicht Vergessen


Dean Scott Thomas

1981 – 2002

Gefallen aber nicht Vergessen


Seamus Altair Finnegan

1981 – 2002

Gefallen aber nicht Vergessen


Justin Finch-Fletchley

1980 – 1999

Gefallen aber nicht Vergessen


Cho Li Chang

1979 – 2005

Gefallen aber nicht Vergessen


Susan Amanda Bones

1980 – 2003

Gefallen aber nicht Vergessen


Virginia Molly Weasley

1982 – 2000

Gefallen aber nicht Vergessen


Frederick Richard Weasley

1978 – 2000

Gefallen aber nicht Vergessen


Charles Michael Weasley

1971 – 2002

Gestorben um zu beschützen


Molly Ann Weasley

1949 – 2015

Geliebte Ehefrau, Mutter & Großmutter


So viele Menschen hatten ihn Verlassen, aber das waren noch lange nicht alle.

Er konnte es kaum ertragen, die Namen weiter zu lesen, daher beschleunigte er seine Schritte und passierte wieder das Steinerne Tor.

Es war, als hätte man die Lautstärke aufgedreht

Plötzlich war die Luft wieder erfüllt vom Zwitschern der Vögel, dem Rauschen des Windes und den Stimmen von anderen Zauberern.

Er konzentrierte sich dieses mal fest auf sein Zuhause und Verschwand mit einem lauten Plop.

Er erschien direkt in der Küche, wo Laura bereits das Abendessen zubereitete.

„Was ist los Ron? Geht es dir gut?", fragte sie, nachdem sie seinen Traurigen Blick gesehen hatte.

„Nichts, ehrlich.", erwiderte er.

Sie sah ihn mit einem besorgten blick an, der verriet, das sie ihm kein Wort glaubte.

„Bitte sag es, was ist los?"

„Ich sagte doch, nichts. Es sind nur die Briefe."

Laura verstand und lies das Thema fallen.

Er hatte versprochen mit ihr zu sprechen, wenn er so weit war und sie Respektierte das.

„In Ordnung.", sagte sie und lies das Thema fallen.

Doch sie beobachtete ihn weiter.

Es schien ihm wirklich sehr schwer zu fallen, diese Briefe zu schreiben. Es ging ihm an die Nieren, das konnte sie sehen.

Er kaute teilnahmslos und starrte ins leere.

Nachdem das Essen beendet war, verzog er sich sofort in sein Arbeitszimmer ohne noch ein Wort zu sagen.

Laura war tief besorgt.

Hoffentlich würde ihn diese Geschichte nicht brechen.

Ron konnte viel vertragen, aber mit dieser Therapie, schien er tatsächlich an seine Granzen zu stoßen.

Die Jahre des Krieges hatten ihn nicht zerstören können, doch nun schien er es kaum noch auszuhalten.

Sie hoffte und bangte, dass er diese letzte Herausforderung bewältigen konnte, damit er wieder Ron sein konnte, einfach nur Ron.

Damit er endlich frei war…


Ron saß in seinem bequemen Sessel und stierte wie so oft zuvor auf das unbeschriebene Pergament vor ihm.

Immer wieder schweiften seine Gedanken zu dem nicht geplanten Besuch des Friedhofes von Godrics Hollow, wo alle D.A. Mitglieder und Phönixagenten beerdigt worden waren. Dort wo er eines Tages mit Laura beigesetzt werden würde.

Dort lagen all die Menschen, die er während des Krieges verloren hatte und alle die ihnen folgten.

All seine Freunde und Familie.

Harry hatte es damals so gewollt, daher hatten sich alle gefügt.

„Wenn wir es nicht schaffen, sollten wir nach dem Tod alle zusammenbleiben.", hatte er damals erklärt.

Ron war es nur Recht.

So musste er nicht auf verschiedene Friedhöfe gehen, wenn er seine Alten Freunde besuchte.

Aber das war nun bedeutungslos, denn er musste es endlich anpacken.

Langsam ergriff er die Feder und tauchte sie in das Tintenfass.

Ein weiteres mal, um endlich seinen Frieden zu finden…


Lieber Harry,

mein Freund und Bruder im Geiste.
Es ist lange her, das wir das letzte Mal miteinander Gesprochen haben. Und heute wie damals, ging es um ein ernstes Thema.
Das letzte Mal, als wir uns sprachen lagst du in meinen Armen und der Tod griff bereits nach dir.
Ich werde diesen Augenblick niemals vergessen und vor allem deine Bitte nicht, die ich dir schweren Herzens erfüllt habe.

Was soll ich nun sagen?

Ich weiß jetzt, wie Remus sich fühlte.
Er war der letzte Rumtreiber und ich bin der letzte des Goldenen Trios wie uns alle nannten.
Es ist verdammt schwer, vor allem, da wir immer Hoffnung hatten. Auf ein Leben ohne Voldemort.
Nun habe ich es und kann es nicht genießen, weil ihr nicht mehr bei mir seid. Ist dass egoistisch? Bin ich undankbar?
Ich weiß es nicht.
Weißt du noch, wie wir uns dass erste mal trafen? Damals, im Hogwartsexpress.
Oh Mann, ich war tierisch nervös, das kann ich dir sagen.
Der Große Harry Potter saß in meinem Abteil. Und er war genau so Alt wie ich.
Noch dazu, war er genau so nervös, ich konnte es kaum glauben.

Du wolltest mein Freund sein, das war einfach unglaublich.

Ich dachte jemand wie du hätte schon alles was er sich wünscht, aber dem war nicht so.
Dann schlugst du die Hand von Malfoy aus, weil du mit mir und nicht mit ihm befreundet sein wolltest.
Du kannst dir nicht vorstellen, was mir dass bedeutet hat.
Und nach einer Weile verschwand meine angst und ich erkannte wie du wirklich warst.
Auch wenn ich oft neidisch war, habe ich dich auch oft bemitleidet.
Du hattest keine Familie und wusstest nicht wo du hingehörst, deshalb wurdest du von uns quasi ‚adoptiert'.
Wir waren Brüder, wenn auch im Geiste.

Und Hermine…

Gott, wer hätte damals im Hogwartsexpress geahnt, was einmal aus uns werden würde?
Du und ich, wir besiegten einen Troll, wir Retteten den Stein der Weisen vor Quirrel.
Es war ein Fantastisches Abenteuer, denn damals konnten wir nicht wissen, was für ein gefährliches Spiel wir begonnen hatten zu spielen.
Und wir folgten dir weiter.
Ich weiß, das du immer angst um uns beide hattest, dass du dir Vorwürfe gemacht hast. Du dachtest wir wären in Gefahr weil wir deine Freunde waren.

Ja, das waren wir. Und das wussten wir auch.

Du warst etwas besonderes, da du unsere Freundschaft niemals als selbstverständlich angesehen hast.
Nach dem Leben bei den Dursleys ist das auch kein Wunder.
Hermine und ich wussten vielleicht nicht, das es gefährlich werden würde wenn wir deine Freunde werden, aber du wusstest es doch auch nicht!
Deshalb blieben wir, weil du Harry warst, unser Freund und nicht weil du der Große Potter, der Junge-der-lebt, warst.
Ich mag oft neidisch gewesen sein, aber für mich warst du immer etwas besonderes und ich danke Gott auf Knien, das ich das Privileg hatte deine Freundschaft zu genießen.
Ich bin dir bis in die Abgründe der Hölle gefolgt, weil ich es so wollte.

Die Wahrheit ist, ich liebte dich, wie einen Bruder, aber wahrscheinlich noch mehr.

Du und Hermine, ihr wart die Menschen, die ich näher an mich heran gelassen hatte als irgendjemand andern.
Es ging weit über Freundschaft hinaus.
Wir kannten uns in und auswendig. Wir waren eins und nun bin nur noch ich übrig.
Ich fühle mich so verloren, so unvollständig ohne euch.
Ihr beide wart ein Teil von mir und ich kann es nicht vergessen.
Damals, als der Krieg begann wollten wir nur eines, nämlich eine Welt, frei von angst.
Frei von der angst Voldemort würde uns jagen und töten.
Wir wollten einfach nur wir selbst sein und ohne angst die nähe zueinander genießen.
Aber dann verloren wir unsere Ziele aus den Augen.
Hermine und ich mussten zu viele Opfer bringen in diesem Krieg.

Aber du Harry, du musstest das Größte Opfer bringen, nämlich dein Leben.

Damit meine ich nicht das Atmen, gehen und sprechen, sondern dich, dein Leben das du führen musstest nach den Erwartungen aller anderen.
Du durftest nicht einfach Harry sein, nein. Du warst derjenige mit der Macht den dunklen Lord zu bezwingen.
Du hast nie darum gebeten und dennoch warst du berühmt.
Ich weiß das es dich fast gebrochen hätte all diese Verantwortung auf deinen Schultern zu tragen, all diese hohen Erwartungen an dich zu erfüllen.

Du durftest nicht einfach ein Kind sein, nein. Du musstest viel zu schnell Erwachsen werden.

Ich hoffe wir konnten dir helfen.
Du wolltest deine Last nicht mit uns teilen, daher versuchten wir dir etwas anderes zu geben.
Unsere bedingungslose Liebe und Freundschaft.
Hat es etwas genutzt?
Haben die kleinen Momente in denen Hermine und ich versuchten dich von deiner Bürde abzulenken etwas gebracht?

Ich hoffe es.

Tschuldige, ich schweife ab.

Was ich nur schreiben wollte ist, das du ein guter Freund warst, mehr als ein guter Freund, mehr als meine Familie.
Du warst ein Großer Teil meines Lebens und ich bin froh, dass ich dich kennen durfte.

Der Krieg hat mir vieles genommen, aber nicht dieses Gefühl der Freundschaft das ich für dich fühle.
Während ich das schreibe, werden die Bilder wieder klarer.
Ich werde immer an dich und auch an Hermine denken, denn wir waren das Goldene Trio, wir waren eins.
Und irgendwann, wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich euch folgen und wir werden wieder eins sein.
Bis dahin werde ich versuchen weiter zu machen, an euch zu denken und zu erinnern.

Ich wollte nur noch sagen Harry, dass du einer der wichtigsten Menschen für mich warst und immer noch bist.

Machs gut mein Freund

Bis wir uns wieder sehen

Ron


Wieder übermannten Erinnerungen Rons Geist, aber es war anders als zuvor.

Wie eine Überladung.

Er konnte nichts dagegen tun….


Flashback

„Große Worte für einen Niemand", zischte Voldemort belustigt.
„Genug geredet, lasst uns spielen…."

„Sitzt da jemand?", fragte Ron nervös als er die Abteiltür geöffnet hatte. „Der ganze Zug ist nämlich voll."Der schwarzhaarige Junge schüttelte den Kopf und Ron setzte sich.
Er warf dem schwarzhaarigen noch einen schnellen Blick zu und stierte dann aus dem Fenster.
„Hey Ron.", rief einer seiner Brüder.
„Hör mal, wir gehen in die Mitte. Lee Jordan hat eine Riesige Tarantel"
„Macht nur.", nuschelte er zurück.
„Harry.", ertönte Freds Stimme. „Haben wir uns eigentlich schon vorgestellt? Fred und George Weasley. Und das hier ist Ron, unser Bruder. Bis später dann."
Die Zwillinge verschwanden und Rons Neugier gewann die Oberhand.
„Bist du wirklich Harry Potter?", sprudelte es aus ihm heraus.
Der schwarzhaarige nickte nur.
„Ah gut ich dachte es wäre nur wieder so ein Scherz von Fred und George…."

„Avaada Kedavra!", kreischte Voldemorts wütende Stimme.
Harry und Ron reagierten schnell und hatten sich zur Seite geworfen.
Der Regennasse Boden federte den Sturz ab, doch nicht nur Regen tränkt die Erde, nein auch das Blut der vielen Gefallenen.
Harry hatte sich abgerollt und gerade Rechtzeitig wieder geduckt, da ein weiterer Lichtstrahl an ihm vorbeizischte.
Er erhob seinen eigenen Zauberstab und warf ohne Unterlass Flüche auf Voldemort.
Dieser lachte irre.
„Was soll das den? Ist das alles was der Große Harry Potter kann?"
Voldemort machte eine kleine Geste mit der linken Hand und Harry wurde zurückgeschleudert….

Gerade hatte er den Zauberstab gehoben, als die Abteiltür erneut aufgeschoben wurde. Wieder war es der Krötenlose Junge, doch diesmal war ein Mädchen bei ihm. Sie trug jetzt schon ihre Hogwarts uniform.„Hat jemand eine Kröte gesehen? Neville hat seine verloren.", sagte sie mit gebieterischer Stimme.
Sie hatte einen üppigen braunen Haarschopf und recht lange Vorderzähne.
„Wir haben ihm schon gesagt, das wir sie nicht gesehen haben.", erklärte Ron, doch das Mädchen hörte nicht zu und musterte neugierig seinen Zauberstab, den er noch immer in der Hand hielt.
„Aha, du bist gerade am Zaubern. Dann las mal sehen."
Ron wurde rot.
„Ähm, na gut. Eidotter, Gänsekraut und Sonnenschein, gelb soll diese Fette Ratte sein!"
„Bist du sicher das dies ein Richtiger Zauberspruch ist?", fragte das Mädchen.
„Er ist jedenfalls nicht besonders gut. Ich hab auch schon einige Sprüche ausprobiert, nur zum üben und bei mir hat es immer geklappt. Keiner in meiner Familie ist magisch, es war ja so eine Überraschung, als ich meinen Brief bekam, aber ich habe mich unglaublich darüber gefreut, es ist nun mal die beste Schule für Zauberei die es gibt, so wie ich gehört habe, ich hab natürlich alle Schulbücher auswendig gelernt, ich hoffe nur das Reicht. Übrigens, ich bin Hermine Granger und wer seid ihr…"

„Crucio", bellte Ron.Aber der Zauber schien nur einen Armseligen Effekt auf den schwarzen Lord zu haben, da er nur einmal kurz zuckte und Ron wütend anstierte.
„Wie kannst du es nur wagen…?", zischte er.
Doch auch wenn der Effekt auf Voldemort nicht wirklich bemerkenswert war, so reichte es dennoch, dass der Zauber von Harry abfiel, der ihn zu ersticken drohte.
Der Schwarzhaarige schnappte nach Luft, während Voldemort es nun auf Ron abgesehen hatte, der alle mühe hatte, den Flüchen des dunklen Lords auszuweichen, die ohne Unterlass auf ihn einprasselten.
„Du minderwertige Kreatur!", kreischte Riddle wütend.
Doch diese Sekunden der Ablenkung reichten aus, damit sich Harry erholen konnte.
Ron wurde von einem Mächtigen Fluch getroffen und einige Meter nach hinten geschleudert.
In seinem Fall, erkannte er, das die Schlacht um sie herum zum Erliegen gekommen war.
Niemand rührte sich, alle starrten auf die drei Zauberer, die sich ein erbittertes Duell lieferten, wobei Voldemort eindeutig überlegen war.
Ron schlug hart auf.
Noch immer prasselte der Regen auf sie nieder.
Es schien wie das perfekte Wetter für die letzte Schlacht, nachdem ein Blitz die Finsternis erhellte.
Ron rappelte sich auf und spürte, das zwei seine Rippen schlaff in seinem Brustkorb hingen, gebrochen.
Er hustete und spukte Blut, während er Harry beobachtete, der versuchte Voldemort mit einem Todesfluch zu treffen, doch vergebens…

Mit Siegesröte in den Gesichtern wollten Ron und Harry gerade in den Gemeinschaftsraum der Gryffindors zurück. Doch sie hörten etwas, das ihre Herzen stillstehen lies.
Ein panischer Entsetzensschrei und er kam aus dem Raum in dem sie gerade den Stinkenden Troll eingesperrt hatten.
„Oh Nein!", sagte Ron und merkte wie das Blut aus seinem Gesicht floss und eisige Kälte sich in ihm ausbreitete.
„Es ist das Mädchenklo.", keuchte Harry.
„Hermine!", japsten sie gemeinsam.
Ohne Nachzudenken stürmten sie zurück und rissen die Tür auf.
Hermine Granger stand mit zitternden Knien an die Wand gedrückt und sah aus, als würde sie jeden Augenblick in Ohnmacht fallen.
Der Troll schlurfte langsam auf sie zu.
„Wir müssen ihn aufhalten.", schrie Harry verzweifelt und Ron griff nach einem auf dem Boden liegenden Wasserhahn und schmiss ihn mit aller Kraft nach dem Troll, so das dieser ein paar Meter vor Hermine inne hielt…

„Ihr habt keine Chance gegen mich.", zischte Voldemort gehässig und lachte laut auf, wieder dieses irre lachen.
Ron hatte den Eindruck, das die Roten Augen dabei flackerten, aber vielleicht war er auch nur kurz davor die Besinnung zu verlieren.
„Vergiss es Tom, ich…ich mach dich fertig.", keuchte Harry, dem es nicht besser zu gehen schien.
„Sieh es ein Potter! Dumbledore ist tot und du folgst. Ich werde das edle Werk Slytherins vollenden und es gibt gar nichts was du dagegen noch tun kannst"
Harry sagte nichts sondern rappelte sich erneut auf.
Egal wie oft er gefallen war, er fand immer die Kraft aufzustehen.
Voldemort lachte.
„Ganz der Vater….Avaada Kedavra!"
Der grüne Lichtstrahl sirrte auf Harry zu, doch auch er hatte seinen Zauberstab gehoben und den Fluch gesprochen.
Die grünen Strahlen trafen sich in der Mitte und strahlten Golden auf….

„Es ist so seltsam Ruhig heute Nacht.", sagte Hermine und lehnte sich zurück, während sie dem knisternden Feuer zusahen.
„Stimmt. Ausnahmsweise einmal keine Schlacht.", stimmte Harry zu.
Ron lehnte sich zurück um wie seine Freunde die Ruhe zu genießen.
„Wisst ihr was? Wir sollten nach dem Krieg irgendwo hinfahren. Irgendwo, wo es Sonne gibt und Palmen. Blaues Wasser und ruhe.", sagte der Rothaarige.
Harry seufzte mit einem Grinsen.
„Genau, eine einsame Insel, ohne lästige Reporter oder Todesser. Einfach nur mal ausspannen."
„Das wäre Himmlisch.", stimmte Hermine zu.
Wieder schwiegen sie eine Weile, einfach die Ruhe genießend.
„Wisst ihr schon, was ihr machen wollt wenn der Krieg endlich vorbei ist?", fragte Harry.
„Ich würde gerne Studieren und Professorin werden.", sagte Hermine.
Ron zuckte mit den Schultern und erklärte: „Vielleicht werde ich Auror, oder ich versuche als Quidditchspieler einen Vertrag zu bekommen wenn die Liga wieder aufgebaut ist."
Harry lächelte.
„Und was möchtest du machen?", fragte Ron seinen besten Kumpel.
„Weiß nicht. Ich wollte mir ein nettes Mädchen suchen und einfach eine Familie gründen. Einfach mal Harry sein, ohne Reporter, Todesser oder Voldemort."
Hermine lächelte ihn an.
„Wir schaffen es, gemeinsam. Wir werden den Krieg beenden und dann werden wir uns unsere Träume erfüllen…"

Ein goldener Käfig hatte sich um sie herum gebildet und Voldemort schrie wie von sinnen.
Ron war mit den beiden Kontrahenten im Käfig gefangen, konnte sich aber nicht Bewegen.
Ein goldener Lichtstrahl verband die Zauberstäbe von Harry und dem Dunklen Lord.
Der Gesang des Phönix erfüllte die Luft und weckte Hoffnung in Ron.
Es war gleichermaßen erschreckend wie wundervoll.

„Priori Incantatem.", rief Harry mit einem erschöpften Grinsen.

Eine Lichtkugel bildete sich im Strahl und wurde ständig hin und her geschoben.
Ron beobachtete das Schauspiel.
Die Mienen von Harry und Voldemort waren höchst Konzentriert, doch schließlich gelang es Harry, die Goldenen Kugeln in den Zauberstab von Voldemort zu zwingen.
Ron unterdrückte einen Aufschrei, als die Gestalt von Albus Dumbledore erschien.

„Mach weiter Harry.", sagte Dumbledore an den Schwarzhaarigen, der sich immer stärker darauf konzentrierte, die goldenen Kugeln in Voldemorts Zauberstab zu zwingen.

Dieser wurde von den Schatten abgelenkt, die nacheinander aus dem Nichts erschienen.

„Du kannst nicht gewinnen Tom und das weißt du auch.", sagte Dumbledores Echo.

„Du bist Tod alter Narr!", zischte Voldemort.

„Für den gut vorbereiteten Geist ist der Tod nur das nächste Große Abenteuer. Deine Unfähigkeit dies zu erkennen war schon immer deine Größte schwäche.", sagte Dumbledore ruhig.

Ron unterdessen beobachtete den Schatten von Snape, der direkt bei Harry stand.

„Nicht aufgeben Potter. Sie können es schaffen. Machen sie den Bastard fertig.", sagte Snape in seiner Alten, bissigen Art und Weise.

„Ja Professor.", keuchte Harry mit schweißnassem Gesicht.

„Einfach weitermachen. Sie schaffen es, nur noch ein wenig mehr.", machte Snape weiter.
Immer mehr Schatten füllten den Raum, bis einer kam, den er kannte.
„Hey Ron. Ihr schafft es. Du musst Harry nur beistehen. Sag ihm, das du hier bist und ihn hilfst."
Ron starrte den Schatten von Neville an.
„Warum?"
„Tu es einfach.", sagte Neville lächelnd, ehe er zu Voldemort ging und ihm etwas zuzischte.
Und wieder erkannte er einen der Schatten, der auf ihn zu kam.
„Hallo Ron."

Rons Augen füllten sich mit Tränen. In diesem Moment fühlte er einfach zu viel, als das er etwas hätte fühlen können

„Hallo Hermine…"
„Harry!", rief sie zu dem immer noch hochkonzentrierten schwarzhaarigen Jungen.
Seine Augen weiteten sich und zeigten dann, den gleichen traurigen Ausdruck, den auch Ron im Gesicht trug, ehe sie sich wieder vor Konzentration verengten.
„Hört mir zu, alle beide. Gemeinsam schaffen wir es ihn Fertig zu machen. Wir sind bei dir Harry.", rief der Schatte ihrer Toten Freundin.
„Wir sind bei dir!", rief auch Ron seinem Freund zu.
„Wir sind bei dir!", riefen nun auch die Stimmen von Fred und Ginny.

Und etwas geschah.

Harry lächelte und ein warmes goldenes Glühen ging von ihm aus.
„Gut so Potter, sie schaffen es.", rief Snape begeistert.
„Was bedeutet das?", zischte Voldemort mit schweißglänzendem Gesicht.
„Du wolltest doch die ganze Prophezeiung erfahren Tom.", sagte Dumbledore ruhig.
„Was ist das für ein Spiel?", rief der schwarze Lord vor Zorn, doch Albus Dumbledore blieb ruhig.
„Du sollst sie nun Hören."
Alle Schatten um sie herum begannen nun den Text der Prophezeiung aufzusagen.
Es war wie eine einzige Stimme:

„DER EINE MIT DER MACHT DEN DUNKLEN LORD ZU BESIEGEN NAHT HERAN, JENEN GEBOREN DIE IHM DREI MAL DIE STIRN GEBOTEN HABE, GEBOREN WENN DER SIEBTE MONAT STIRBT…UND DER LORD WIRD IHN ALS SICH EBENBÜRTIG KENNZEICHNEN, DOCH ER WIRD EINE MACHT BESITZEN DIE DER DUNKLE LORD NICHT KENNT…UND EINER MUSS VION DER HAND DES ANDEREN STERBEN, DEN KEINER KANN LEBEN SO LANGE DER ANDERE ÜBERLEBT…."

Die Schatten wiederholten diese Worte immer wieder wie ein Mantra.
Ron konnte eindeutig Angst in Voldemorts Augen Erkennen, während das Glühen von Harry immer Intensiver wurde.
Hermine stand zwischen ihm und dem immer noch am Boden liegenden Ron, der sich langsam aufrappelte um seinem Freund beizustehen.
Hermines Schatten half ihm dabei.
Er sah sie entsetzt an.
Sie hatte Materie, sie konnte ihn berühren.
Hermines Echo nahm Rons Rechte Hand und ergriff auch die linke von Harry.

„JETZT POTTER! TUN SIE ES!", brüllte das Echo von Snape.

Harry trennte die Verbindung und richtete seinen Zauberstab auf den Finsteren Lord.

„AVAADA KEDAVRA!", donnerte er.

Der Lichtstrahl der Harrys Zauberstab verlies war nicht grün sondern golden, begleitet von einem hohen, tremodulierenden Ton, der wie ein Phönix klang.

Voldemorts Augen weitete sich vor Entsetzen, während die Schatten ihn grimmig anlächelten.
Es war wie eine gewaltige Explosion, begleitet von einem Schrillen, nicht Enden wollendem Schrei.
Ron war geblendet und schloss die Augen.
Als er sie wieder öffnete, Herrschte Stille.
Von Voldemort war nichts mehr übrig geblieben….
Erst jetzt, merkte er dass er auf dem Boden lag, der Schatten Hermines war über ihn gebeugt.

Sie lächelte.

„Es ist vorbei, Ron, Harry. Wir sehen uns bald wieder. Ich liebe euch beide."

Sie verblasste.

„Nein Herm…nicht…lass uns nicht alleine...", flehte Ron mit heißerer stimme, doch sie war weg.

Er weinte wieder.
Schließlich hatte er sie erneut verloren.
Langsam zog er sich hoch und schaute sich um.
Es regnete noch immer.

Die Schlacht war zum erliegen gekommen. Alle starrten nur entsetzt auf den Freien Platz, wo er und Harry lagen.

Alles Kämpfen war vergessen, nur das aufklatschen der Dicken Regentropfen war zu hören.

„Ron…?"

Der Rothaarige drehte sich in Richtung der schwachen Stimme.

Es war Harry.

Seine letzten Kraftreserven aufbietend robbte Ron zu seinem besten Freund und drehte ihn um.

Sein Atem ging unregelmäßig und die grünen Augen wirkten glasig.

„Ron…?

„Keine Sorge, ich bin hier Kumpel.", sagte Ron und nahm Harry in die Arme.

„Ist…ist Voldemort…?"

„Ja.", sagte Ron mit schluchzender Stimme. „Du hast den Bastard abserviert. Er ist tot. Wir haben gewonnen hörst du?"

„Das…ist…schön.", sagte Harrys schwache Stimme.

Ron weinte. Er wusste, dass dies das letzte Gespräch mit Harry sein würde.

„Ron…? Tust du mir…einen…Gefallen…?"

„Alles was du willst Kumpel.", schluchzte der Jüngste Weasley. „Alles was du willst."

„Es…tut…so…weh. Letzte Ruhe…bitte."

Ron schluchzte auf.

„In Ordnung Harry.", sagte er und die Tränen liefen ohne unterlass über sein Gesicht.

„Ron…?"

„Ja?"

„…danke…"

„Bis bald mein Freund…"

Flashback Ende


So, das wars erst mal wieder.

aber denkt daran, zwei Kapitel folgen noch. ;-)

Hmmm, Ich denke das chap ist doch ne Review wert, auch von unseren lieben Schwarzlesern

Wir lesen uns beim nächsten Update

So long
Zerengeb