Disclaimer: Die originalen Figuren aus dem Herr der Ringe gehören nicht mir. Welch Wunder. Gewidmet ist diese Kapitel Katzura, welche die einzige ist, die mir immer ein Review schreibt, Dankeschön!
Kapitel 10
Fragen über Fragen
Zufrieden biss Gemma in ein Stück Brot. Selbst er hatte manchmal das Bedürfnis zu essen. Wenn er dieses Zeichen der Schwäche auch nicht oft durchbrechen ließ. Doch heute war ihm danach. Heute war alles nach Plan gelaufen. Endlich konnte er mit seinen Untergebenen zufrieden sein. Immerhin war dem nicht oft so. Zu oft war er nur von Stümpern umgeben, musste alles selbst machen.
Auch heute sollte wieder alles glatt gehen. Gemma konnte sich keine Fehler mehr leisten. Zu viel hatten seine unvorsichtigen Truppen schon verbockt. Er kaute weiter an seiner Kante Brot herum. Mehr nahm er meistens nicht zu sich. Er brauchte es nicht. Er lebte allein von geistiger Nahrung, wie Gemma es gerne ausdrückte. Langsam griff er nach seinem Weinglas und trank einige Schlucke.
Nahezu geräuschlos trat Gemmas Hauptmann in den Raum. Für seinen Herrn aber nicht leise genug. Kurz taxierte er ihn mit einem Blick, nur um anschließend den Wein auszutrinken. Seinem Untergebenen etwas anzubieten, lag Gemma fern. Der Betrachtete fühlte sich sichtlich nicht wohl in seiner Haut. Zu unberechenbar war Gemma. Zu viele Leben hatte er aus einer Laune heraus schon genommen.
Eine Weile stand der Hauptmann noch still an der Wand und beobachtete Gemma, wie er scheinbar in die Luft starrte, bis er das Schweigen durchbrach, denn ihm war es unangenehm. Äußerst unangenehm. Er hatte mit seinem Leben beinahe schon abgeschlossen. Heute würde er diesen Raum wohl oder übel nicht mehr lebend verlassen. Cyneh schluckte und fragte leise: „Wie lautet unser Auftrag?"
Kaum hatte er seine Frage laut ausgesprochen fixierten ihn Gemmas Augen und er senkte mehr aus Angst als aus Demut den Kopf. Einige Augenblicke betrachtete Gemma seinen Hauptmann. Ob er und seine Truppen taktisch genug waren, um seinen Auftrag auch wirklich ordnungsgemäß auszuführen?
„Eine kleine Gruppe ist auf dem Weg zu uns. Bestehend aus insgesamt zwölf Personen, verschiedener Rassen. Offensichtlich hat der vermaledeite Elb es geschafft zu entkommen." Gemma funkelte bei diesen Worten seinen Untergebenen wissend an. Es war unschwer zu erkennen, dass dieser einen früheren Auftrag verleidet hatte. Einen Auftrag, der ihm nun einen neuen einbrachte. Einen gefährlicheren, aber vor allem taktisch wichtigeren.
Cynehs Vorgesetzter wagte gar nicht daran zu denken, was passierte, würden sie Heere Vilwarnin erreichen. Das musste er ihnen zugestehen, vereint kam selbst Sauron in seinen Glanzzeiten nicht gegen ihre Macht an. Ein erschreckender Gedanke für Gemma. Doch es war nur sein entferntes Ziel Mittelerdes seiner Befehlsgewalt zu unterwerfen. An erster Stelle stand immer noch eines: Rache. Er würde Wyráth zeigen was es hieß, geliebte Personen vor den eigenen Augen sterben zu sehen. Und was kam da gelegener, als das eigene Fleisch und Blut? Die eigenen Kinder? Sobald die Gefahr einer möglichen Niederlage gebannt war, würde der Tag der Rache kommen, darauf vertraute er.
Gemmas Augen blitzten gefährlich auf, als er eine Frage an seinen Hauptmann richtete: „Was wisst Ihr über die Königsfamilie?" Cyneh sah verwirrt auf. Was hatte das mit seinem Auftrag zu tun? Trotzdem antwortete er nach kurzem Zögern. „Wyráth ist König. Oder sollte es gewesen sein. Er und seine Frau Naranyiel haben zwei erwachsene Kinder namens Nirvanya und Novartis. Naranyiel hat sich vor geraumer Zeit zu den grauen Anfurten aufgemacht, Nirvanya haben unsere Truppen festgenommen. Wyráth ist außer Gefecht, und über Novartis' Aufenthaltsort weiß man so gut wie nichts."
Gemma nickte verstehend. Mehr wusste er also nicht. Mehr gab es auch nicht zu wissen. Nicht viel mehr. Über Novartis' Aufenthaltsort konnte diskutiert werden. „Gut. Eine Eurer, sonst zahlreicheren, Wissenslücken kann ich füllen. Oder Ihr uns Eure Truppen solltet es letztendlich können." Cyneh wusste, dass hinter diesen Worten eine leichte Drohung steckte. Der Herrscher fuhr fort. „Novartis ist auf dem Weg hierher, wie bereits erwähnt. Er war der Elb, den Eure unfähigen Truppen entkommen ließen. Behebt diesen Fehler, nehmt ihm gefangen, lasst ihn jedoch am Leben. Er soll mit seiner Schwester im Kerker schmoren. Was mit seinen Begleitern passiert, ist Eure Sorge."
Gemma sah forschend in das Gesicht seines Untergebenen. Jede Regung verfolgte er. Er hatte Angst. Angst davor, erneut zu versagen. Gut so, dachte Gemma. Noch einmal sollte er sich um seinetwillen keinen Fehler leisten. Cyneh deutete eine leichte Verbeugung an, und zog sich aus dem Zimmer zurück, froh zu leben.
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Der Tau lag noch auf den Blättern, als die Gefährten nach ihrer Nachtruhe ihren Weg fortsetzten. Das Feuer auf dem ihnen die Hobbits Essen zubereitet hatten, war gelöscht, die Schlafstätten wieder sicher auf dem Rücken ihrer Pferde verstaut. Etliche Tage waren sie schon unterwegs, sich stetig auf ihr Ziel zu bewegend. Niemand war ihnen auf ihrem bisherigen Weg begegnet. Mittlerweile war es unwahrscheinlich auf jemand anderen, als Orks zu treffen. Sie hatten sich dem Düsterwald bereits zu weit entfernt.
Bald würden sie das Nebelgebirge hinter sich lassen und zum Gebirgszug Ettenöden kommen. Von dort würde es nicht mehr lange dauern, bis sie mit den Heeren Gondors, Düsterwalds und Rohans am Sammelpunkt, beim ehemaligen Hexenreich von Angmar, aufeinander treffen würden. Dann würde es nur mehr ein Katzensprung sein, bis sie tatsächlich in Vilwarnin waren, und alle Beteiligten hofften, in eine letzte Schlacht ziehen zu können. Zu lange schon herrschte Krieg in vielen Teilen Mittelerdes. Wer dachte, mit Saurons Ende hätten auch die Auseinandersetzungen ein Ende gefunden, irrte gewaltig. Doch zuallererst hieß es, unbeschadet nach Vilwarnin zu kommen. Ihr weiteres Vorgehen, so hatten die Gefährten beschlossen, würden sie erst dort bestimmen.
Die Landschaft zog weiter unbemerkt an ihnen vorbei. Keiner hatte ein Auge übrig, für die hochgewachsenen Bäume, die immer weniger wurden, je weiter sie kamen, für den beinahe wolkenlosen Himmel, das zwitschern der Vögel und die Kleintiere des Waldes, angefangen bei kleinen Haselmäusen bis hin zu Füchsen, die immer wieder ihren Weg kreuzten. Für die Felswände, die sich in sichtbarer Entfernung in den Himmel türmten, und die es in absehbarer Zeit galt, zu überwinden. Nicht auf direktem Wege, aber immerhin. Ihr Pfad führte die Gefährten auf die andere Seite.
Gimli schüttelte den Kopf, während er die Schneid seiner Axt erneut überprüfte, man konnte schließlich nie wissen. Der Sohn seines Freundes war wirklich hartnäckig. Unzählige Fragen hatte er seinem Vater bereits gestellt, und es war nach Ansicht des Zwerges kein Ende in Sicht. In naher Zukunft. Die unsinnigsten Fragen hatte er gestellt. Von ‚Magst du Tomaten' über ‚Hast du schon mal ein Kleid getragen' bis ‚Was ist deine Lieblingsbaumart' war alles dabei gewesen. Gut, der Zwerg musste sich eingestehen, für einen Elb dürfte die letzte Frage wohl von Bedeutung sein. Woher der junge Elb jedoch seine Kreativität nahm, war Gimli ein Rätsel. Und wie Legolas selbst jetzt noch so geduldig antworten konnte, war das größte Mysterium, dass ihm jemals untergekommen war. Selbst die Liebe der Elben zu Bäumen, konnte er mehr nachvollziehen. Aber anscheinend gab es immer noch Seiten an dem Elb, den er Freund nannte, die er nicht kannte, und die er ohne dessen Sohn, der ebenso zu diesen Seiten gehörte, nicht kennen lernen würde.
„Wie viele Orks hast du – schätzungsweise - getötet?" Gimli verdrehte die Augen. Der Junge war wirklich ausdauernd. Zu ausdauernd für ihn, befand der Zwerg lautlos. „Ich habe sicherlich mehr in den Tod geschickt, als dein werter Vater, Jungchen!", knurrte er dann und brachte Legolas nur zum Lachen. Der ewige Streitpunkt zwischen ihnen. Darüber würden sie sich nie einig werden. Auch nicht, hätte Gimli ein Elbenleben Zeit um es in Ruhe mit seinem Freund in Valinor auszudiskutieren.
„Nun, ich muss dir leider gestehen, Fulayor, ich führe keine Liste darüber. Aber im Ringkrieg dürften einige zusammengekommen sein. Auch wenn ich mir sicher bin, in all den Jahren meines Lebens, den einen oder andere Ork mehr als Gimli getötet zu haben. So leid es mir auch für ihn tut." Er konnte es einfach nicht lassen. Wobei diesmal seine Aussage sogar der Wahrheit entsprach. „Hätte ich so viel Zeit wie Ihr, Herr Elb, würde meine Axt mehr Orkhälse zählen!", brummte Gimli verstimmt. Dieses Spitzohr würde nicht seine phänomenale Leistung schmälern.
Seit Tagen war Fulayor nun schon Zeuge, wie die beiden Freunde sich gegenseitig aufzogen, und schon bald war ihm klar geworden, dass keiner der beiden es wirklich ernst meinte. Ein Vogel flog mit lautem Gekreische aus einem Busch links von Fulayor hoch. Erschrocken blickte er zur Seite, doch er hatte keine Zeit seinen Schock zu verdauen, denn auch sein treues Pferd hatte es nicht kommen sehen, oder gehört und machte einen riesigen Satz nach rechts.
Nur mit Müh' und Not konnte sich Fulayor im Sattel hatten. Der Sprung seines schwarz - weißen Schecken hatte ihn beträchtlich aus dem Gleichgewicht gebracht und so war es nicht verwunderlich, dass der Elb fast am Hals des Pferdes lag und sich krampfhaft in Olvins Mähne festhielt. Fulayor konnte den Zwerg hämisch lachen hören. Als hätte er sich bei solch einem Satz auf dem Rücken eines Pferdes halten können. Wenn Blicke töten hätten können und Gimli in sein Blickfeld gekommen wäre, wäre es wohl oder übel das Ende des Zwerges gewesen.
„Alles in Ordnung?", wollte Legolas wissen. Er machte sich keine Sorgen um seinen Sohn, doch wollte er sicher gehen. Er warf seinem Freund einen bösen Blick zu. Nur zu deutlich hatte er die Schadenfreude, die er oftmals an den Tag, oder auch Nacht, wurde es von ihm verlangt, legte, herausgehört. Fulayor nickte. Zwar tänzelte sein Pferd noch immer nervös unter seinem Reiter, doch schien er nicht noch einmal einen Ausflug ins Grüne mit ihm zu planen.
„Gimli, könntest du deine Schadenfreude freundlicherweise unterdrücken? Oder muss ich dich daran erinnern, als dein Pferd, wenn ich bemerken darf, ein äußerst friedfertiges Exemplar, mit dir gegen einen Baum gerannt ist, und du vier Tage später noch darüber gejammert hast? Und dann soll noch einer sagen, Zwerge wären nicht überempfindlich!" Grummelnd setzte der Zwerg zu einer Erwiderung an, sehr zu Fulayors Freude. Ihn erheiterten die scharfzüngigen Wortgefechte zwischen dem Zwerg und dem Elb immer wieder aufs Neue.
„Selbst einem Elben wie du einer bist, Legolas, dürfte klar sein, dass dieser Klepper durch und durch bösartig war!" Wer war Legolas, dass er Gimli Gloinssohn zum Narren halten durfte? „Noch nie habe ich so einen gemeinen Elb getroffen wie dich!" Legolas lachte leise. Dieser Zwerg war wahrlich ein Unikat dass seinesgleichen suchte. Er bezweifelte, dass auch andere Zwerge im Wesen ähnlich wie Gimli waren. Zu sehr dürfte der Ringkrieg und Legolas' Gesellschaft ihn geprägt haben. Ob dies gut oder schlecht war, sei dahingestellt. Immerhin hielt es Mela an seiner Seite aus. Der Gedanke brachte Legolas zum Lächeln und er beließ es besser dabei, dem Zwerg nicht zu antworten. Er war ohnehin schon in Rage.
„Warum lasse ich mich auch jedes Mal wieder auf ihn ein", grummelte der Zwerg weiter. Danach war er wieder still und die beiden Elben grinsten sich nur wortlos an. Spätestens in zehn Minuten würde ihr Freund sein Schmollen aufgeben, dass hatten bereits die zahlreichen Erfahrungen in den letzten Tagen gezeigt.
„Willst du sonst noch etwas wissen? Eine letzte, und zwar wirklich letzte Frage vielleicht?" Legolas überging seinen Freund wissentlich. Alles was er wollte, war Aufmerksamkeit und aufmunternde Worte. Fulayor schmunzelte. Eine letzte Frage. Wie viele letzte Fragen er wohl schon gestellt hatte? Zu viele, würde der Zwerg sicher sagen.
Aber wenn er noch eine stellen durfte, warum nicht? „Stimmt es, dass du mit König Aragorn und Gimli auf den Pfaden der Toten geritten bist? Ist es wahr, dass ihr die Seelen der verstorbenen von ihrem Eid erlöst, und so die Orks besiegt habt?" Ein wissbegieriges Funkeln fand sich in Fulayors strahlend blauen Augen wieder. Sehr zum Missfallen seines Vaters. Der Junge würde nur auf dumme Gedanken kommen.
Legolas nickte langsam. Mittlerweile lag dieses Ereignis seines Lebens länger zurück, doch noch immer kam es dem Elben vor, als wäre es gestern gewesen. „Ja, es stimmt", fand er nach einigen Augenblicken seine Stimme wieder, doch sie war erstaunlich leise. Der Schreck dieses Abenteuers saß offensichtlich noch immer in seinen Knochen. „Ich habe dabei all meine Überwindung gebraucht, um mit Gimli und Aragorn zu ziehen, auch wenn ich es mir selbst nur ungern eingestehe. Die Untoten hätten uns sicher dem Erdboden gleichgemacht, wäre nicht Aragorn als Nachfolger der Könige von Númenor bei uns gewesen." Er schluckte. „Es war gut sie auf unserer Seite zu haben. Nur so konnten wir verhindern, dass Minas Tirith von Orks eingenommen wurde. Keine Waffe konnte etwas gegen sie ausrichten."
Legolas' Blick nahm einen abwesenden Ausdruck an. Selbst die Erinnerung an dieses Abenteuer schien noch Schauer über seinen Rücken laufen zu lassen. Fulayor schluckte. Er hatte nicht vorgehabt, seinen Vater an diese Stunden zu erinnern, hätte er gewusst, wie schlimm diese Erfahrung zwischenzeitlich für ihn war. Auch Gimli schien zurückzudenken. Er räusperte sich laut. „Keine Sorge, Jungchen, nicht nur du hattest damals ein mulmiges Gefühl!" Er legte eine Hand auf die Schulter seines Freundes.
Ebenso seinem zwergischen Freund hatte ihr Abenteuer nicht behagt. Gut zu wissen, dass auch ihn etwas ängstigen konnte, und er es sich selbst eingestand.
In der Zwischenzeit unterhielt sich das Elbengeschwisterpaar über gänzlich andere Dinge. Zwar nicht gänzlich erfreulichere Dinge, jedoch sehr viel weniger erschreckende. Lange hatten die Zwillingsbrüder schweigsam auf ihren Pferden gesessen. Immer ein offenes Ohr für ihre nähere Umgebung, wahlweise auch die Hobbits, die hinter ihnen ritten. Den Elben war offensichtlich klar, dass die Auenländer nicht gut auf ihre bis dato Lieblingselben zu sprechen waren.
„Was glaubst du werden sie uns antun?", raunte Elladan seinem Bruder zu. Dieser zuckte ratlos mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Nur scheinen sie sich Zeit zu lassen. Und sie beobachten unsere Reaktionen mit Argusaugen." Elrohir seufzte. Warum nur er und sein Bruder? Was hatten sie in ihrem Leben verbrochen, dass Eru sie so bestrafen musste?
„Das waren bestimmt die Streiche, die wir Ada, Nana und Arwen gespielt haben, als wir noch wesentlich jünger waren", meinte Elladan, fast, als könne er Gedanken lesen. So war es zwischen den Geschwistern schon immer gewesen. Oftmals errieten sie die Gedanken des Anderen. Auch wenn es in diesem Falle nicht sonderlich schwer gewesen war. Elrohir schmunzelte in Erinnerung an ihre Kindertage. Sie hatten Bruchtal ohne Zweifel lange auf Trab gehalten, und ihren Eltern sicher das ein oder andere graue Haar beschert. „Doch musst du doch zugeben, dass sie amüsant waren. Ich hatte bei der Ausführung immer viel zu lachen", gab Elrohir zu bedenken, wurde aber unterbrochen. „Bei der Bestrafung allerdings weniger."
Sie dachten zurück an ihren Vater. Wie erbost war der sonst so vornehme Lord nicht gewesen, wann immer sie sich daneben benommen hatten. Doch je älter und reifer die beiden Elben wurden, umso weniger Unfug trieben sie. Nur hie und da konnten sie sich oftmals nicht beherrschen. Doch schlussendlich waren aus Elladan und Elrohir zwei stattliche Elben geworden, die dem Namen ihrer Familie alle Ehre machten.
Elrohir senkte den Blick und streichelte andächtig den Hals seines Pferdes. „Hätten wir Arwen nicht besucht, hätten Meriadoc und Peregrin nie einen Narren an uns gefressen", stellte er fest. Elladan musste ihm im Stillen recht geben. Wären sie nicht in Gondor verweilt, hätte sie Novartis' Hilferuf nicht erreicht. „Was tut man nicht alles für die geliebte Schwester. Es war schön sie wiederzusehen. Aber man kann den Hobbits keinen Vorwurf machen. Sie geben ihr Bestes um Mittelerde zu retten. Man vermag es kaum zu glauben, aber diese Halbwüchsigen sind zäher, als man annehmen würde. Leider auch was Rachsucht angeht", sagte Elladan.
„Und sie haben etwas erheiterndes an sich. Doch egal was passiert, Merry und Pippin werden uns nicht ungeschoren davonkommen lassen. Wir werden büßen dafür, dass wir ihnen geholfen haben. Langsam denke ich, wir sollten unser böse Seite herauskehren", spaßte Elronds Sohn und zwinkerte seinem Bruder mit ernstem Blick zu. Elladan lachte laut auf. Zu komisch war die Vorstellung, die sich in seine Gedanken geschmuggelt hatte. „Elrohir, ich denke ich muss dich enttäuschen, aber niemand würde uns eine böse Seite abnehmen. Vor allem nicht mit dem Blick."
Elrohir beobachtete seinen einzigen Bruder einen Augenblick lang. „Du meinst also nicht, wir könnten es mit der Boshaftigkeit jedes X-beliebigen aufnehmen?"
Dieser Satz aus Elrohirs Mund ließ Aragorn im Sattel umdrehen und den beiden Brüdern seiner Frau einen zweifelnden Blick zuwerfen. Kopfschüttelnd wandte er seinen Blick von den Geschwistern ab und beteiligte sich wieder an dem Gespräch zwischen Lonath und Novartis. „Wie kommt es, dass man so wenig über Vilwarnin weiß?", wandte sich Lonath eben an den anderen Elben.
Es dauerte einige Sekunden, bis Novartis sich die richtigen Worte zurechtgelegt hatte. Er räusperte sich kurz und erklärte: „So genau vermag ich es nicht zu sagen, jedoch denke ich, dass unser Königreich langsam aber sicher in Vergessenheit geriet. Selbst als die Gründer Vilwarnin gründeten, wussten wenige von ihrem Vorhaben. Es waren lediglich einige Noldor, die in Abgeschiedenheit leben wollten." Novartis sah sich nach seinen Gesprächspartnern um. Ihre volle Aufmerksamkeit war ihm sicher. Es war mit bloßem Auge zu erkennen, dass sie mehr über sein Land erfahren wollten. So fuhr er fort. „Damals war das Hexenreich Angmar noch besiedelt. Die Gründer dachten wohl, der Carn Dûm würde eine gute Ausgangslage sein, um sich dort anzusiedeln. Ein leicht überschaubares Gebiet. Leicht zu verteidigen. Und mit der Abgeschiedenheit, dürften die Auswanderer immer weiter in Vergessenheit geraten zu sein."
Lonath nickte. Es klang verständlich. Doch noch hatte er nicht genug erfahren. „Gab es keine Handelsbeziehungen oder ähnliches zu anderen Königreichern?" Aragorn blickte interessiert zu Novartis, der zwischen dem König Gondors und Düsterwalds Prinz ritt. „Es gab Handelsbeziehungen. Nicht viele, aber manches konnten sich meine Vorfahren nicht, oder noch nicht selbst beschaffen. Aber selbst ausländische Händler gab es nicht oft. Schließlich war dies auch das, was Vilwarnins Gründer wollten. Abgeschiedenheit."
Novartis seufzte. Als er noch ein junger, unerfahrener Elb gewesen war, hatte er Vilwarnins Lage verflucht. Warum hatten sich Vilwarnins Gründerväter keinen anderen, zentraler gelegeneren Ort aussuchen können? Immerhin wollte Novartis schon als kleiner Elbenjunge Mittelerde entdecken. Doch mit seiner Heimat als Ausgangsort? Die Gegend um Forodraith war nun wirklich am letzten Rand Mittelerdes gelegen. Wie oft hatte es ihn gewurmt, hatte sich in Gedanken nichts anders gewünscht, als in Bruchtal aufzuwachsen.
„Ihr spracht von Gründer", sagte Aragorn, „Wer hat Euer Land gegründet?" Wie vom Bogen geschossen kam auch schon die Antwort von Novartis. „Cameloparalalis Pretoris." Seine beiden Gesprächspartner betrachteten ihn erstaunt. „Ein langer Name, ich weiß. Aber nichtsdestotrotz war sie eine außergewöhnliche Persönlichkeit." Damit war für ihn das Thema mehr oder weniger abgehackt. So viel gab es über Cameloparalalis nicht zu erzählen.
So war Novartis froh, als Aragorn ein anderes Thema aufgriff und nach ihrer Sprache fragte. „Wir haben auch eine eigene Sprache, die nur wenige Ausländer überhaupt verstehen, geschweige denn selbst sprechen können, aber meinem Vater, und dessen Vorfahren, war es immer ein großes Anliegen, dass ihre Kinder auch Sindarin lernen. Es war gang und gebe, dass sich auf dem Markt die Elben in drei Sprachen unterhielten. Zuallererst in unsere Heimatsprache, in Westron und Sindarin. Doch, darf ich Euch auch eine Frage stellen, Aragorn, Sohn des Arathorn?" Er blickte in das überraschte Gesicht des Königs.
Aragorn zuckte die Schultern und nickte dann leicht, als Zeichen seines Einverständnisses. „Wie war es für Euch, in Bruchtal aufzuwachsen?" Aragorns überraschter Gesichtsausdruck änderte sich nicht, aber er antwortete. „Es war traumhaft. Ich habe viel gelernt. Von Lord Elrond, aber auch seinen Beratern und Kindern. Außerdem habe ich so Arwen kennen gelernt. Ohne sie und unseren Sohn Eldarion wäre mein Leben nicht lebenswert. Sie hat es erst zu dem gemacht, was es ist. Hat dazu beigetragen, mich zu dem zu machen, was ich bin." Jetzt bog ein verträumtes Lächeln Elessars Mundwinkel nach oben.
Einige Augenblicke ritten sie ohne ein Wort zu wechseln weiter, bis das Schweigen erneut gebrochen wurde. „Werdet Ihr eines Tages Thronfolger?", wollte Aragorn wissen. Novartis blickte ihm in die Augen und seufzte. „Wer weiß wie lange Vilwarnin noch existiert. Selbst wenn wir der neuerlichen Bedrohung standhalten, wird es doch bald zuende gehen." Er stoppte kurz. „Viele Elben hält nichts mehr hier. Sie und ihre Familien machen sich auf den Weg nach Valinor. So wie meine Mutter es tun wird. Oder hoffentlich auch getan hat." Kurz wurde er von der Erinnerung an ihren Abschied vereinnahmt. Er schickte ein Gebet zum Himmel, dass sie in Valinor angekommen war, und Mittelerde mittlerweile verlassen hatte. Keinesfalls wollte der Sohn seine Mutter in Gefahr wissen.
Lonath beobachtete den anderen Elb aus wachsamen Augen. „Eure Mutter verlässt Mittelerde? Was hält Euer Vater davon?" Der Elb hoffte, dass er sich damit nicht zu sehr auf Glatteis wagte. Wer konnte schon ahnen, was zwischen den beiden Elternteilen passiert sein mochte. Doch Novartis schien ihm seine Frage nicht übel zu nehmen, denn er antwortete prompt. „Adar versteht ihre Beweggründe. In nicht absehbarer Zeit wird er ihr folgen. Doch noch muss er sich um sein Volk kümmern. Und um Nirvanya." Ein Lächeln stahl sich auf Novartis Züge.
Aragorn betrachtete ihn forschend. Wer mochte sie sein? „Nirvanya?" Das Grinsen intensivierte sich. "Meine Schwester. Ein wahrlicher Wildfang, doch keinesfalls zu unterschätzen. Ihr glaubt Legolas sei der beste Bogenschütze Mittelerdes? Er sollte sich mit meiner Schwester messen. Bereits im Kindesalter wollte sie alles über den Umgang mit Waffen lernen." Aragorn zog zweifelnd die Augenbraue hoch. Novartis fuhr fort: „Ich hoffe ihr werdet sie kennen lernen." ‚Das hoffe ich auch', war alles, was Aragorn und Lonath daraufhin murmelten.
Unterdies beobachtete niemand die beiden kleinen Auenländer, doch es konnte ihnen nur recht sein. Tuschelnd ritten sie ihre beiden Ponys nahe nebeneinander. So manches Mal hörte man ihre Steigbügel aufeinandertreffen und dabei ein metallisches Klingen von ihnen geben. Mittlerweile schritten auch Donner und Blitz ruhig neben den anderen, wesentlich größeren Artgenossen einher. Ihre haferbedingte überschüssige Energie waren sie offensichtlich losgeworden. Die beiden Hobbits konnten ein Lied davon singen. Hatten ihre Reittiere sie doch tags zuvor noch sehr schwunghaft in den Buchstäblichen Sand befördert.
Noch immer schmerzten ihre Hintern, und es hatte Merry und Pippin Mühe gekostet, den beiden äußerst schadenfrohen Elben nicht wie kampflustige Hunde an die Kehle zu springen. Sie hatten etwas besseres vor. Etwas viel besseres. Die Rache würde ihre sein. Alles was sie dazu brauchten, war ein ordentlicher Plan, um ihnen einen auenländischen Denkzettel zu verpassen, den sie ihr, wenn auch unendliches, Leben nicht so schnell vergaßen.
Normalerweise lag es nicht in der Natur eines Hobbits, Rachepläne zu schmieden, behaupteten zumindest Merry und Pip, doch man nahm auch an, dass jegliche Schadenfreude, einem Elb fern lag. Elladan und Elrohir bildeten anscheinend die Ausnahme der Regel. Denn ein kleines oder auch großes schadenfrohes Lächeln konnten die beiden Elben sich nicht verkneifen, als den Auenländern die Pferde unter dem Hintern durchgingen. Selbst jetzt konnte man die Schlamm und Grasflecken auf der Kleidung der Hobbits mit Leichtigkeit ausmachen. Auch fand sich in Merrys und Pippins Locken noch der eine oder andere Grashalm, nach ihrem ungeplanten Abstieg, der die beiden nur wenig erfreut und amüsiert hatte.
Und dafür würden sie sich rächen. Merry und Pippin wollten gar nicht darüber nachdenken, wie viel überschüssige Energie die beiden Ponys gehabt hatten. Immerhin hatten sie den größten Eimer voll Hafer verputzt, den die Hobbits in Eryn Lasgalen auf die Schnelle auftreiben konnten.
Murrend dachten die beiden daran, wer dafür verantwortlich war. Nun gut, wären die Auenländer unparteiisch würden sie wohl sagen, sie seien zum Großteil selbst dafür verantwortlich, immerhin waren ihnen die Ponys entfleucht, doch sie waren nun mal parteiisch.
„Merry!", flüsterte dessen Freund. Der Hobbit blickte ihn mit fragendem Gesichtsausdruck an. Merry schüttelte den Kopf. Zum wiederholten Male, segelte ein grüner Grashalm zu Boden. „Merry, weißt du schon etwas?" Genervt hob der Angesprochene eine Augenbraue. Verstand Pippin ein ‚Nein' nicht? „Ich weiß noch nichts, aber sie werden sicher etwas erwarten. Wir müssen zuschlagen, wenn sie sich wieder in Sicherheit wiegen. Bis dahin wird uns etwas grandioses eingefallen sein, dann, wenn sie nicht mehr auf der Hut sind", zischte Merry so leise er konnte zurück.
Pip nickte verstehend. Das Taktische überließ er dann doch besser seinem Komplizen. Schließlich sollte es ein Rachefeldzug sein, den die beiden Elben nicht so schnell wieder vergaßen. Die Auenländer hatten nicht vor die Zwillinge zu verletzten, vielmehr sollte es etwas sein, dass die andere Gefährten vor allem auch erheiterte. Merry dachte angestrengt nach. Sie würden noch einen Komplizen brauchen. Novartis schied, aus, sie kannten ihn zu wenig, wussten nicht, ob sie ihm vertrauen konnten, Aragorn, Legolas und Lonath ebenso, sie würden ihre Freunde nicht ärgern. Blieben noch der Zwerg – und Fulayor. Gimli war zu tollpatschig, entschied Merry, also würden sie sich an Fulayor halten müssen. Er war jung, sollte noch leicht sein, ihn für ihren Spaß zu gewinnen.
Zu sehr mit sich selbst beschäftigt, hatte noch niemand das leise Rascheln in den Büschen bemerkt. Aber es sollte sich ändern. Das Rascheln der Blätter und leise Knacken der Äste verfolgte sie schon seit einiger Zeit mit gemäßenen Abstand. Noch sollten sei sich nicht aus ihrem Versteck lösen. Zuerst mussten sich alle in Position bringen, um das Gelingen ihres Auftrages zu garantieren. Sie dürften, konnten nicht scheitern. Es würde ihren Tod bedeuten. Langsam, schmerzhaft, um sie an ihre Fehler zu erinnern.
Heute schienen sie das Glück gepachtet zu haben. Die kleine Gruppe bewegte sich nur in langsamen Tempo vorwärts. Das Gelände erlaubte ihnen nicht mehr, wollten sie ihren Pferden nicht die Beine brechen.
Bereits seit Stunden wurde die Gruppe verfolgt. Noch hatte sich nicht der passende Augenblick gefunden, um anzugreifen, doch die Angreifer wollten nichts überstürzen. Sie hatten mit großer Wahrscheinlichkeit nur diese eine Chance, also durften sie sie nicht ungenützt verstreichen lassen. Diese Schmach hätten sie sich nicht eingestehen können. Mit einer zahlenmäßig weit überlegenen Übermacht gegen zwölf mehr oder weniger durchaus gefährliche Krieger nicht gegen diese bestehen zu können, und ihren Auftrag höchster Priorität aus zuführen.
Man konnte den Orks durchaus ihre Gier nach frischem Blut ansehen. Nur der strikte Befehl ihres Anführers, mit der Androhung grausamer Strafen, konnte sie davon abhalten, sich sofort auf ihre nichtsahnenden Opfer zu stürzen. Gegen ihre Gewohnheit gingen sie taktisch vor. Die Angegriffenen sollten erst im allerletzten Moment erfahren, in welcher Gefahr sie sich befanden, so hatte es Gemma befohlen. Und Gemmas Befehlte wurden ausgeführt, immer, koste es, was es wolle. In diesem Fall das Leben einiger Orks. Doch was machte es Gemma schon aus, einige Untergebene zu verlieren. Er brauchte sie zumeist nur für taktisch unausgeklügelte Schachzüge, außer hier. Hier schien dem grausamen Führer rohe Waffengewalt durchaus angebracht zu sein.
Es war ihm eine Freude, diesmal die Klingen sprechen zu lassen. Die Orks mussten den richtigen Augenblick abwarten, dass war alles, wenn auch vielleicht fast zu viel. Nun musste Gemma nicht mehr nur im Hintergrund, im Dunkeln agieren. Endlich konnte er den Völkern Mittelerdes seine taktische Überlegenheit demonstrieren. Doch wusste er auch, dass er viel zu bald aufgeflogen war. Langsam, schleichend hätte es vonstatten gehen sollen. Doch es war ihm jemand dazwischen gekommen.
Aber bald sollten seine Männer diesen Fehler wieder aussortiert haben. Dann würde ihn nichts mehr aufhalten können, auf dem Weg, Mittelerde zu beherrschen.
Äste wurden zur Seite geschoben, Zweige überstiegen, Gräser niedergetrampelt. Es war erstaunlich, mit welcher Sorgfalt die Orks vorgingen, um Gemmas Ziel zu erreichen. Einige Tage waren sie schon unterwegs, auf der Suche nach ihren Opfern. Beinahe hätten die Wachen des Palastes Eryn Lasgalens sie ertappt. Ein unfähiger Ork war zu nahe an sie heran geschlichen. Er hatte dafür bezahlen müssen. Mit seinem Leben. Das hatte alle anderen vorsichtiger werden lassen. Niemand wollte sein Schicksal teilen, denn sollten sie schon ihre Leben lassen, dann zumindest im Kampf.
Meter für Meter bewegten sich sowohl die Orks als auch die kleine Gruppe bestehend aus Menschen, Hobbits, Elben und einem Zwerg weiter. Langsam verloren die Orks ihre Geduld. Auch ihr Anführer, ein grausamer Uruk-Hai hatte seine Schmerzgrenze bald überschritten. Lange würde er nicht mehr zusehen können, wie die kleine Gruppe schwatzend immer weiter gen Vilwarnin ritt. Lange würde er auch seine Untergebenen nicht mehr maßregeln können. Ihr Durst nach frischem Blut würde zu groß werden. Ein Zeichen genügte – und sie würden angreifen.
Die Bäume und Sträucher wurden weniger. Bald würde es mit ihrer Deckung und ihrem Schutz vorbei sein. Sie mussten rasch handeln. Der richtige Augenblick war gekommen. Viele Fluchtmöglichkeiten würden nicht bleiben, befanden sich die Krieger doch auf einem schmalen Pfad, den zur rechten Seite hin eine steile Böschung begrenzte.
Auf ein Handzeichen ihres Anführers hin, machten sich die Orks fertig. Die Vorfreude war auf ihren dreckigen, vernarbten Gesichtern zu sehen. Zu lange hatten sie sich nicht mehr auf ihre Opfer stürzen können. Doch auch heute mussten sie einen Plan verfolgen. Gemma würde sie langsam foltern und anschließend töten, würden sie alle Reisenden umbringen. Nein, sie sollten ihm jemand bestimmten bringen, ohne ihm ein Haar zu krümmen. Dafür war Gemma anschließend selbst verantwortlich.
Viele der niederträchtigen Kreaturen grinsten beim Gedanken daran hämisch. Was mit den anderen passierte, war ihrem grausamen Herrscher egal. Einige der Orks zückten ihre Bogen, legten Pfeile an und spannten die Sehnen. So hatte es der Plan vorgesehen. Ihr Opfer sollten sie verschonen, die anderen bei Bedarf sofort töten.
Niemand regte sich mehr und nur leise konnte man das Geschwätz der sich in Sicherheit wiegenden Reisenden hören. Der Anführer der Orks grinste hinterlistig. Wer weiß, wie sie sich in wenigen Augenblicken fühlen würden. Er hob die Hand. Keinen Wimpernschlag später, hörte man das Surren mehrerer Pfeile, die sich auf dem Weg zu ihrem vermeintlichen Ziel befanden.
Mit einem hämischen Lachen wurde das panische Wiehern und Steigen der Pferde quittiert. Der Kampf hatte begonnen.
Kapitel 10 Ende
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So, es geht weiter. In nächster Zeit werde ich dann die ersten Kapitel noch mal raufladen, in ausgebesserter Version(Rechtschreibfehler, etc). Also nicht wundern. Weitergehen wird es dann voraussichtlich am Montag, 28. August.
Katzura: Deine Verwirrung? Wie genau äußert die sich? Vielleicht kann ich die etwas Klarheit verschaffen? Danke für dein Review, Nirvanya
