Hallo allerseits!

Es tut mir leid, dass das Update so lange gedauert hat, aber mein Computer war kaputt und alle Stories darauf.

Lasst mich wissen, was ihr davon haltet!


Auf dem Weg zu Galerie hatte Cathy sich einiges einfallen lassen. Ein Telefonat mit der Schulleiterin hatte sie ebenfalls schon hinter sich gebracht. Sie hatte ein Termin mit ihr arrangiert. Diese Gören werden dafür büßen. Und zwar nicht zu knapp.' dachte Cathy als das Taxi schließlich in Brooklyn ankam. Ihr Handy vibrierte. Es war Gossip Girl.

Gesichtet: Wer hätte das jemals gedacht? Chuck Bass und sein Onkel als strahlende Ritter die das Leben ihrer Frauen schützen. Nobel, nobel. Ich frage mich, welchen Ärger sich die kleine Jenny da eingehandelt hat und ob sie aus der Sache heraus kommt? Ihr wisst, ihr liebt mich! xoxo, Gossip Girl.

Sie öffnete die Tür zur Galerie und trat ein. Als sie den Eingang des Cafés passierte nickte sie Vanessa einmal sehr kurz zu. Sie folgte der laut schallenden Stimme Rufus' in die Galerie hinein.

„Nein Allison, ich habe es satt!" sagte ein verärgerter Rufus als er sein Handy schloss. Er fuhr sich mit einer Hand durch das Haar und trat nervös auf einer Stelle hin und her. Bis er Cathy bemerkte.

„Oh, guten Morgen." sagte er mit einem gequälten Lächeln. „Was kann ich heute für dich tun?"

Als sie nicht direkt antwortete, begutachtete er sie genauer. Sie war leichenblass und schaute wütend aus.

In Cathy's Kopf jagte eine Idee die nächste. Mit einem gewobenen Netz von Intrigen würde sie hier nicht weiterkommen. Sie wusste das. Aus dem Alter des manipulativen Schulkindes entwächst man so oder so. Es gab also nur noch eins zu tun.

„Ich muss mit dir reden Rufus. Über etwas sehr, sehr ernstes." sagte Cathy kleinlaut. Sie zückte ihr Handy. Und zeigte Rufus was Serena als „C&B Lovestory" gefilmt hatte. Von der Lovestory hätte es nicht weiter entfernt sein können.

Blair wie sie die Treppe hinaufging, das Wasser abbekam, beinahe fiel, wie die Kamera danach in alle Richtungen zu fliegen schienen, die Vollbremsung, einer der Arme die Cathy zurück auf den Bordstein zog.

Rufus war geschockt. Er reagierte eine ganze Weile gar nicht, dann er auf und starrte Cathy an und schüttelte verwirrt den Kopf.

„Schau Rufus, ich weiß das ich deiner Tochter dafür das Leben zur Hölle hätte machen könnte. Stattdessen bin ich hier. Du bist ein guter Mensch, ich glaube daran." Es stimmte. Rufus Humphrey war ein anständiger Mensch und ihm die Schuld für seine gestörten Rotzgören zu geben wäre gemein gewesen. Seine offensichtlich betrügerische Ehefrau hatte wohl ihre Spuren hinterlassen. Das mit der Ehefrau und ihrer Affäre hatte sie in einem Gespräch zwischen Eleanor und Lily aufgeschnappt.

Rufus sah sie eine ganze Weile an und nickte schließlich.

„Ich hab in 45 Minuten ein Treffen mit der Schulleiterin. Ich schlage vor du kommst mit." sagte Cathy und nickte ihm zu. Rufus nickte, nahm seine braune Lederjacke von seinem Schreibtischstuhl und sagte im Hinausgehen zu Vanessa, dass er bald zurück sein würde.

Die beiden riefen ein Taxi und sprachen auf dem ganzen Weg nichts. Vor der Schule angekommen, wollte Rufus den Taxifahrer bezahlen doch Cathy bestand darauf es selbst zu tun. Rufus diskutierte nicht lange und gab nach. Wäre er nicht so aus der Fassung gewesen, hätte er sicher darauf bestanden. Aber eine Diskussion mit seiner zukünftigen Exfrau und die Aktionen seiner Tochter waren einfach zu viel für einen Morgen. Als die beiden Seite an Seite auf dem Bürgersteig standen, nahm Cathy Rufus Hand und drückte sie.

„Guck, Rufus. Ich weiß wir kennen uns nicht und die Umstände sind mehr als unglücklich. Aber Blair hat in den vergangen Wochen und Monaten sehr viel durchmachen müssen. Angefangen bei ihrem Vater der sie verlassen hat, und der im Gegensatz zu eurer Situation durch einen Ozean von ihr getrennt ist und nicht nur durch eine Zugfahrt bis hin zur Trennung von ihrem Freund. Ich kann das nicht einfach so durchgehen lassen. Ich muss mich um sie kümmern, da sonst keiner davon weiß wie sehr es sie belastet." erklärte Cathy sanft jedoch mit Nachdruck.

„Ich verstehe das komplett. Keine Sorge, Jenny kann mit Konsequenzen rechnen." Rufus nickte.

Cathy brachte es für einen ihr selbst unergründlichen Umstand nicht fertig die Bitch zu sein. Es muss wohl an dem Schock liegen, beschloss sie.

Hinter ihnen klickte eine Handykamera. Cathy hatte die Tatsache, dass die Beiden in Gossip Girl Country waren völlig vergessen.

Die Schulleiterin begrüßte beide mit einer ernsten Miene. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass Mrs. Queller bereits alles von dem Vorfällen am Morgen wusste. Dank Gossip Girl und youtube.


Chuck und Blair saßen neben einander im Chemieunterricht. Seit dem Vorfall heute morgen hatte Chuck Blair keine Sekunde aus den Augen gelassen. Im Gegensatz zu Blair folgte er nicht dem Unterricht (wie sie das nach eben überhaupt konnte, überstieg seine Vorstellungskraft bei weitem), sondern beschränkte sich darauf Hazel, Isabell, Penelope und Kati mit einem bitterbösen Blick zu bedenken. Hin und wieder warf eines der Mädchen einen nervösen Blick zurück zu. Sie alle wussten, dass ein Kopf rollen würde.

Plötzlich vibrierten die Handys erneut. Der letzte Gossip Girl Blast war noch keine Stunde her, dass bedeutete, es musste etwas pikantes sein, dass sie im Petto hat.

Gesichtet: Die Cousine mit dem Dad auf dem Weg in die Schule. Ohje, kleine Jenny. Was hast du dir da nur selbst eingebrockt? Du verdienst es und ich will auf dem Laufenden gehalten werden! xoxo Gossip Girl.

Darunter war ein Bild von Cathy wie sie Händchen halten mit Rufus in das Schulgebäude ging.

Chuck schaute sich um und zu seiner großen Befriedigung schaute Dan Humphrey verwirrt bis wütend drein. Dan meldete sich und entschuldigte sich aus dem Unterricht. ‚Das muss man diesen Waldorf Frauen lassen. Sie bekommen immer was sie wollen.' dachte Chuck als er amüsiert mitansah wie Dan aus dem Klassenzimmer sprintete.

„Was gibt's zu grinsen?" murmelte Blair vorsichtig in seine Richtung. Darauf bedacht nicht erwischt zu werden.

Chuck schüttelte nur ein wenig, kaum merklich den Kopf. Und lächelte ihr zu.


Dan wusste genau was er tun wollte. Er musste seinen Vater abfangen und ein Fiasko für Jenny verhindern. Was sie getan hatte war falsch und Dan würde es sicher nicht einfach so hinnehmen, aber was auch immer diese andere Waldorf geplant hatte war mit Sicherheit desaströs.

Als er in den Korridor einbog, in dem das Büro der Schulleiterin war, sah er Jenny bereits auf der Bank vor der Tür sitzen.

„Jenny! Wo ist Dad?" wollte Dan wissen.

„Dad ist hier?" fragte Jenny verwirrt.

„Ja und nicht allein!" erwiderte Dan.

„Dan was meinst du dam…." Bevor Jenny den Satz beenden konnte, kam ihr Vater schon mit einem bekannten Gesicht an seiner Seite um die Ecke. Rufus sah mittlerweile sehr wütend aus.

„Dan? Warum bist du nicht in deiner Klasse?" fragte Rufus streng.

„Dad, hör zu. Was auch immer diese Frau dir erzählt hat, es war nicht so." sagte Dan und zeigte auf Catherine.

„Sie hat garnichts erzählt, Dan. Und jetzt wäre ich sehr froh darüber wenn du in den Unterricht zurückgehst für den ich Zehntausende Dollar pro Jahr zahle!" raunzte Rufus.

Bevor ein weiteres Wort gesprochen werden konnte, ging die Bürotür der Direktorin auf. Sie schaute ernst drein und Dan beschloss das Rückzug jetzt besser wäre.

„Mr. Humphrey, Ms. Waldorf, Jenny – dürfte ich sie in mein Büro bitten?" Mrs. Queller gab mit ihrer Mimik bereits zu verstehen wie unerfreut sie mit dieser Situation war.

Jenny die viel näher an der Tür war stand auf und wollte eintreten als sie Cathys Blick sah. Sie blieb stehen und wartete bis Cathy durch die Tür war und folgte ihr dann. Nachdem auch Rufus den Türrahmen durchquert hatte, schloss Mrs. Queller die Tür.

„Bitte nehmen Sie Platz." bot Mrs. Queller an. Nachdem alle Platz genommen hatten, schaute sie sehr ernst in die Runde. „Ich denke wir wissen alle, warum wir hier sind. Jennifer, was haben Sie zu ihrer Verteidigung zu sagen?"

„Es ist nicht so wie es aussieht!" blärrte Jenny los.

„Wie war es dann?" fauchte Cathy. Rufus runzelte die Stirn.

„Blair…sie war so gemein zu mir….und jetzt…jetzt hatte ich meine Chance und hab sie genutzt. Ich wollte niemanden verletzen!" erklärte Jenny als ihr die Tränen in die Augen schossen.

„Nein, natürlich nicht. Damit kann man ja auch nicht rechnen, oder? Das jemand eine Treppe herunter fällt wenn er genau auf dieser attackiert wird!" erwiderte Cathy verächtlich.

„Wie sieht die Strafe aus?" fragte Rufus streng.

„Dad!" jammerte Jenny. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie gehofft, dass sie sich irgendwie aus der Sache herausreden konnte.

„Nun ja, unter den gegeben Umständen wäre es vielleicht besser für Jennifer eine andere Schule…." begann Mrs. Queller vorsichtig.

„Nein." warf Cathy ein. Sehr zur Überraschung aller Beteiligter.

„Ähm, entschuldigen Sie..:" gab eine sichtlich verwirrte Mrs. Queller zurück.

„Sie soll an der Schule bleiben. Ja, was sie getan hat hätte beinahe schlimmes verursacht. Ja, ich will das sie bestraft wird. Aber nein, ich will nicht das sie rausgeworfen wird." erklärte Cathy engstirnig.

„Darf ich fragen wieso?" fragte Rufus verwirrt.

„Betrachten wir es nüchtern. Wir alle hier wissen, das Jennifer nur aufgrund ihres Stipendium hier ist. Ein Stipendium, dass unter anderen von der Waldorf Familie finanziert wird. Wie würde das aussehen? Außerdem möchte ich nicht, dass Blair's Eltern informiert werden. Ich bin die Erziehungsberechtigte solange die beiden im Ausland sind und ich möchte die Beiden nicht beunruhigen." erklärte Cathy halbherzig. Es war eine Lüge. Weder waren Harold noch Eleanor im Ausland, noch gab es eine Verfügung oder ähnliches die Cathy zu irgendetwas ernannt hätte. Aber genau jetzt, in dieser Situation galt es das Poker Face aufrecht zu erhalten. Den wahren Grund warum sie Jenny in der Schule halten wollte, kannte Jenny sogut wie sie. Mit einem einfachen Schulwechsel und damit einem Freifahrtsschein würde die kleine Humphrey nicht davon kommen….

„Nun gut, was schlagen Sie alternativ vor?" fragte Mrs. Queller.

„Suspendierung. 2 Wochen. In der Zeit gemeinnützige Arbeit. Ich hörte die Stadt sucht händeringend nach freiwilligen Helfern zur Parkpflege." schlug Cathy vor.

„Mr. Humphrey? Was halten Sie davon?" verlangte Mrs. Queller zu wissen. Cathy wusste genau, dass Sie mit anderen Eltern nie in einem solchen Ton gesprochen hätte. Andererseits wären andere Eltern der Kinder dieser Schulen aber auch im Stande die Schulbibliothek einmal komplett zu sanieren, wäre ihr Kind in der Lage.

Rufus starrte Catherine immer noch an. Sie wusste nicht ob es Wut oder Verwunderung war. Aber sie erwiderte seinen Blick sanft lächelnd.

„Geht in Ordnung." sagte Rufus nach einer Weile.

„Gut, dann sehen wir uns übernächste Woche Montag wieder hier, Jennifer. Und dann übergeben Sie mir ihren Nachweis der gemeinnützigen Arbeit." sagte Mrs. Queller bevor sie sich erhob und die Tür für die drei aufhielt.

„Jenny, geh schon mal vor." sagte Rufus als sie das Büro verlassen hatten. Jenny runzelte die Stirn aber marschierte geradewegs zu ihrem Spint um diesen auszuräumen.

Cathy jedoch blieb an Rufus Seite. Bis dieser stoppte, sich umdrehte und sich gegenüber von ihr postierte. Sie schaute ihn verwundert an.

„Danke." sagte er mit einem kleinen Lächeln auf dem Lippen.

„Wofür?" fragte eine verwirrte Cathy.

Die Pausenglocke erklang aber die Beiden merkten nichts davon. Sie tauschten intensive Blicke aus.

„Dafür das du Jenny vorm Rausschmiss bewahrt hast." erwiderte Rufus.

„Keine Ursache." lächte Cathy als Antwort.


Also die Pausenglocke ertönte, half Chuck Blair ihre Sachen in der Tasche zu verstauen. Dann ergriff er ihre Hand und zog sie tonlos mit sich zur Tür. Alle starrten sie an aber sie beachteten niemand. Als Chuck jedoch die Tür aufstoß und in den Flur trat, sah er etwas mit dem er in hundert Jahren nicht gerechnet hätte.

„Um Gottes Willen…:" keifte er. Als Blair sah worum es ging, stockte ihr der Atem.

Ihre Cousine und Dan Humphrey aka Brooklynite standen sich gegenüber im Flur. Humphreys Hand auf ihrem Oberarm.

„Chuck, tu etwas!" quietschte Blair.

„Und was bitte, Waldorf?" fauchte Chuck.

„Lass dir was einfallen. JETZT!" befahl Blair.

Chucks Kiefer zuckte. Plötzlich kam ihm eine gute Idee.

„Catherine!" rief er durch den kompletten Flur. Sie drehte sich verwundert um und sah Blair und Chuck auf sich zukommen. Rufus war inzwischen einen Schritt zurück getreten und sah sich nach Jenny um.

„Sag mal, wo sollen wir am Freitag hin, zu unserem Doppeldate?" fragte Chuck dümmlich. Etwas besseres als den Reminder an Jack war ihm auf die Schnelle nicht eingefallen.

„Sollten du und dein gestörter Onkel das nicht entscheiden?" fragte Cathy ungläubig.

„Doppeldate?" fragte Rufus.

„Ja, sein Onkel bestand darauf als Belohnung für die kleine Rettungsaktion." erklärte Cathy schlicht.

„Hört sich ja toll an." lächelte Rufus.

„In der Tat. Sag mal, eigentlich stünde mir das ja auch zu. Was machst du Samstag?" fragte Cathy nonchalant.

„Öhm…."

„Er geht nicht mit dir aus!" erwiderte eine empörte Jenny die gerade zu der Szene hinzukommen war.

„JENNY!" sagte Rufus gereizt. Jenny rollte die Augen und drehte sich um.

„Halt, nicht so schnell Fräulein. Du hast was vergessen!" sagte Rufus wütend. Jenny drehte sich um und schaute überrascht. „Los, entschuldige dich bei Blair!" befahl er.

Jennys Augen weiteten sich und auf Blair, Chuck and Cathy's Gesicht trat ein breites Grinsen.

„Na los Jenny!"

Jenny trat näher und versuchte Blair anzusehen aber die Erkenntnis das mittlerweile die halbe Schule der Szenerie zusah und der Gesichtsausdruck von Blair erschwerten dieses Vorhaben ungemeint.

„Es tut mir leid Blair." sagte Jenny kleinlaut und Blair lächelte und nickte als Antwort. Solange der alte Humphrey bei dem Geschehen dabei war, konnte Blair schlecht die Bitch spielen ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Dann passierte etwas für die UES Kinder völlig überraschend und atypisches. Rufus legte eine Hand auf Blairs Schulter, schaute sie an und sagte: „Ich entschuldige mich vielmals für das Verhalten meiner Tochter. Ich bin sehr froh, dass dir nichts passiert ist, Blair."

„Da..da…danke." stotterte eine völlig aus der Fassung gebrachte Blair.

„Cathy, wir sehen uns Samstag. Um acht? Ich muss jetzt los, auf die Stadt und dann meine Tochter, die Hausarrest hat, nach Hause verfrachten." sagte er und drehte sich zum gehen um.

„Blair, Chuck, ihr könnt sagen was ihr wollt, aber dieser Mann hat andere Kinder verdient." sagte Cathy. Chucks Antwort war sein berühmt berüchtiges schiefes Lächeln und Blair nickte nur.