Danke schön für die Reviews. Schön zu sehen, das meine Geschichten immer noch gefallen findet, auch wenn sie so lange nicht upgedated wurde.
So und nun geht's weiter ) und schön reviews schreiben
Sinercly your Author Ashryle
„.." Gespräch zwischen jemandem #..# Gedanken von jemandem /#/#/ Szenen wechsel
Erwachen
Hermine hatte das Gefühl, sie würde die ganze Zeit durch eine dichte Nebelwand treiben. Als würde sie ohne Sinn und Ziel durch diese Nebelwand gleiten, ohne sie jemals wieder zu verlassen.
Die Zeit schien still zu stehen und doch hatte sie das Gefühl, als würden Jahre an ihr vorbei ziehen. Jahre die ihr vertraut waren, die sie sogar vielleicht selbst erlebt hatte. Sie sah ein kleines Mädchen, dass unter einem Weihnachtsbaum ein Geschenk hervor zog und voller Freude strahlte, als sie es auspackte.
Dann wechselte die Szene und sie sah wieder das Mädchen, dieses Mal ein paar Jahre älter und in einer Schuluniform. Das Mädchen hatte dasselbe, vor Freunde strahlende Gesicht wie an dem Weihnachtsabend, nur dieses Mal war auch Ehrgeiz in ihrem Gesicht aus zu machen.
Und wieder wechselte die Szene. Dieses Mal sah sie wie das Mädchen einen dicken Briefumschlag in ihren Händen hält, der mit einem Wachssiegel versiegelt war.
Ihr Leben schien förmlich vor ihren Augen an ihr vorbei zu ziehen und wenn sie es gekonnt hätte, hätten sich ihre Augen mit Tränen gefüllt, als Sie die Erinnerungen aus Hogwarts vorbeiziehen sah.
Als sie das Schloss, die Klassenzimmer und ihre Freunde sah wurde ihr allmählich klar was mit ihr geschah. Sie erinnerte sich an die Nacht, an die aufgewühlten Gefühle, an Harry und an einen grünen Lichtblitz.
Wieso musste sie Harry genau in der Sekunde wieder verlieren, wo sie ihn gerade wieder gefunden hatte? Warum war das Schicksal so ungerecht zu ihr? Machte es sich einen Spaß daraus mit an zu sehen wie sich liebende auf ewig trennten?
Zum ersten Mal seitdem Hermine in dem undurchdringlichen Nebel war fasste sie wieder feste Gedanken. Manchmal schien es ihr als würde sich der Nebel leicht lichten und sie meinte Stimmen zu hören.
Sie waren laut, schrieen, flüsterten und klangen traurig. Sie verstand nicht genau um was es ging, aber sie war sich auch sicher Harrys Stimme heraus hören zu können. Jedes mal wenn er sprach schien der Nebel schwächer zu werden und als er stoppte und die anderen sprachen wurde er sofort wieder dick und undurchsichtig.
Dann schien irgendwo ein helles Licht aufzuleuchten und der Nebel verschwand ganz um sie herum. Dann herrschte wieder Dunkelheit und ihre Gedanken erstarrten.
„Mein Lord, wollt ihr wirklich jetzt schon angreifen? Ähm…Ich meine wäre es nicht besser zu warten und die Truppen weiter aufzustocken? Seit der Schlappe im Minis….", doch die Stimme des Todessers erstarb mitten im Satz und er kippte Tod um.
Die anderen 5 Todesser die mit im Raum standen schauten weiter zu dem einen Mann der mit dem Rücken zu ihnen gewandt da stand und aus dem Fenster sah.
„Hat sonst noch jemand Einwände oder Bedenken? Er kann sich jetzt freu äußern." Ein kaltes und emotionsloses Zischen folgte und war das einzig wahrnehmbare Geräusch im Raum.
„Das habe ich mir schon gedacht. Nun dann sollten wir fortfahren wo wir aufgehört haben. Bellatrix", Voldemort drehte sich zu den anderen 5 Todessern um und diese gingen sofort in die Knie und verneigten sich vor ihm.
Die Leiche des sechsten Todessers beachteten sie gar nicht, sondern starrten nur auf den Saum von Voldemortsumhang. Die einzige die zu sprechen begann war die Frau zu Voldemorts direkten Linken.
„Ja Herr. Wir haben jetzt an die 700 Todesser die nur auf euren Befehl warten dieses Land vom Muggelabschaum zu befreien und alle eure Gegner zu vernichten. Sie sammeln sich alle in der bereits ‚geräumten' Stadt." Bellatrix Stimme hatte einen leicht amüsierten Unterton als sie von ‚der geräumten Stadt' sprach.
„Gut, gut und wie steht es mit der Garde? Sind sie bereit zuzuschlagen, wenn wir Hogsmeade eingenommen haben? Ihnen soll die schließlich die größte Ehre zu Teil werden in dieser Schlacht." Voldemorts Blick wanderte zu dem Todesser neben Bellatrix.
Der Todesser hob seinen rechten Arm und hielt sich die Hand auf seine linke Brust. „Herr die Serpentes Garde ist bereit. Die eingeschleusten Spione in Hogwarts wissen bescheid und sind gut geschützt und die anderen Mitglieder treffen morgen am vereinbarten Treffpunkt ein, nachdem sie die Aufgabe erledigt haben die sie ihnen persönlich erteilt haben."
Voldemort nickte und faltete zufrieden die Hände in einander, während Bellatrix jedoch aus ihren Augenwinkeln einen giftigen Blick an den Todesser neben ihr warf. Sie wusste nichts von dem ‚persönlichen' Befehl und was sie noch mehr beunruhigte war, dass ihr Herr sie total aus der Serpentes Garde heraus hielt.
Warum nur durfte sie nicht, die größte Anhängerin und Verehrerin des dunklen Lordes nicht in seiner persönliches Garde sein die nur die Befehle vom dunklen Lord persönlich erhielten?
Doch ihre Gedanken wurden schnell unterbrochen, als sich Voldemort erhob und wieder zu den Todessern sprach.
„Gut, dann ist es hiermit beschlossen. Morgen Abend wird Hogsmeade fallen und danach
Hogwarts und Dumbledore! Bereitet die Todesser darauf vor meine Feinde zu vernichten und eine Ära der Reinblüter einzuleiten, die den Muggelabschaum von dieser Welt fegen werden!"
Die versammelten Todesser verneigten sich noch tiefer vor Voldemort und traten dann einen Schritt zurück um sich aus dem Raum zu entfernen.
„Ophis! Du wirst noch bleiben. Mit dir habe ich noch mehr zu besprechen.", zischte es aus Voldemorts Mund und der Todesser neben Bellatrix verneigte sich sofort wieder.
„Der Rest von euch weiß was er zu tun hat!", zischte Voldemort etwas aufgebrachter, als die Todesser sich noch immer nicht aus dem Raum bewegt hatten.
Sofort schritten die übrigen Todesser aus dem Raum schlossen die verschiedenen Türen hinter sich, aus welchen sie den Raum verlassen hatten.
Bellatrix kochte innerlich vor Eifersucht und Wut. Dieser Ophis war eine Bedrohung für sie und ihre Stellung unter dem dunklen Lord. Sie würde dafür sorgen müssen, dass er beim Angriff auf Hogsmeade oder spätestens bei der Einnahme von Hogwarts einen Unfall haben würde.
„Ist das war Severus?" In einem sehr hohen Tonfall und mit den Händen vor ihrer Brust hatte Prof. McGonagall die Frage gestellt.
„Ja.", erwiderte Snape knapp und fügte dann noch hinzu, " Ich habe es mit meinen eigenen Ohren von Bellatrix gehört. Sie war so in Rage über den neuen Liebling vom dunklen Lord, dass sie ganz vergessen stillschweigen über die wichtigen Dinge zu bewahren. Der Angriff wird Morgen stattfinden!"
Der ganze Raum war Mucksmäuschen Still geworden. Der gesamte Phönixorden und der größte Teil der Ministeriumsvertreter waren in ihm versammelt und hatten sich nun um Dumbledore und Snape gescharrt. Alle warteten auf eine Antwort von Dumbledore.
Irgendwie musste ihre Lage doch zu wenden sein, immer wussten sie nun bescheit, wann der Angriff stattfinden sollte. Jetzt musste nur noch ein Plan her um den Angriff zu vereiteln.
Dumbledore saß mit zusammengefalteten Händen in einem Sessel und dachte in Ruhe nach. Dann nach einer kleinen Ewigkeit erhob er sich und sagte:" Nun gut wir müssen uns auf den Angriff vorbereiten. Die Leute aus Hogsmeade sollen ihre Häuser verlassen und auf das Schlossgelände kommen. Es wird unmöglich sein das Dorf zu verteidigen, aber das Schloss wird unmöglich einzunehmen sein."
Ein allgemeines Nicken und jahen ging durch die Runde alle schwiegen weiter um zu hören, was sich das Genie Albus Dumbledore noch ausgedacht hatte um sie zu schützen und ihren Feind zu besiegen.
„Es wird nötig sein, dass alle Mitglieder des Ministeriums ins Schloss kommen müssen und auch der größte Teil ihrer Familien wird herkommen müssen. Wir müssen alle unsere Kräfte auf diese eine Schlacht legen um Voldemort zu vernichten und in Hogwarts ist die Chance für alle freien Hexen und Zauberer am höchsten zu überleben." Dumbledore drehte sich zu den Ministeriumsleuten und fuhr fort, „ Gehen sie sofort los und verbreiten innerhalb des Ministeriums die Kunde das sich unsere Leute hier sammeln müssen."
Die Ministeriumsleute nickten und gingen alle zum Kamin, wo sie einer nach dem anderen in einer grünen Flamme verschwanden, bis keiner mehr von ihnen da war.
Als alle verschwunden waren sprach Dumbledore mit leicht gedämpfter Stimme zu den Ordensmitgliedern.
„Meine Freunde, wie ihr alle wisst, ist Voldemort morgen wahrscheinlich nicht nur unser einziger Feind. Das geflügelte Geschöpf, dieser schwarzer Krieger, der Hogwarts und seine Schüler schon einmal angegriffen hat, wird wahrscheinlich auch mit angreifen. Mir wurde aus zuverlässiger Quelle berichtet, dass er Voldemort dient und höchstwahrscheinlich in das Schloss einfallen soll, sobald die Schlacht begonnen hat."
Die ohnehin schon ernsten Züge der Anwesenden wurden noch härter und einige schluckten die Flüche herunter die ihnen auf der Zunge lagen. Einige von ihnen hatten den schwarzen Krieger im Ministerium gesehen und wussten, dass wenn er gegen sie war sich ihre Chancen gerade noch verschlechtert hatten.
„Aber was können wir denn gegen ihn tun Albus?" ertönte auf einmal Mr. Weasley's Stimme aus der Gruppe. „ Es muss doch etwas geben was wir tun können!"
Dumbledore schien für einen Moment überrascht, dann fixierte er Mr. Weasley mit seinen azurblauen Augen und ein Anflug von einem lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
„Sagittarius javanicus.", sagte er ruhig und fügte dann noch hinzu „Das ist in meinen Augen die einzige Möglichkeit dieses Wesen aufzuhalten."
Sagittarius javanicus. Der größte Teil der Gruppe stand mit geweiteten Augen dar und waren leicht geschockt. Der Zauber, der von Merlin persönlich verboten worden war. Erst jetzt verstanden auch die, die den schwarzen Krieger nicht hatten kämpfen sehen wie ernst die Lage war.
Die Dunkelheit um Hermine herum wich langsam wieder den ersten Gefühlen, die ihr Körper ausmachen konnte. Sie hörte Lärm. Lärm der von Autos und von Menschen stammte und sie fühlte das sie Lag.
Um sie herum war etwas gewickelt, vermutlich eine Decke und sie lag auf einer alten Matratze. Sie wollte die Augen öffnen und sich aufsetzen, aber sie war zu schwach dazu.
Wo war sie nur? Was war geschehen? Warum war sie nicht Tod? Der Avada Kedavra hatte sie doch getroffen. Sie verstand die ganze Welt nicht mehr.
Dann vernahm sie ein paar Schritte und eine Tür in der Nähe öffnete sich. Sie wäre zusammen gezuckt, wenn Ihr, ihr Körper gehorcht hätte, aber das tat er nicht.
Sie hörte wie jemand neben ihr lang ging und sich wohl neben ihr Platz nahm. Da sich die Matratze nicht verformte musste die Person wohl auf einem Stuhl sitzen. Dann spürte sie auf einmal wie etwas ihre Stirn berührte und erkannte das dieses etwas eine Hand war.
Sie roch einen bekannten Duft, aber konnte ihn nicht zuordnen. Vorsichtig tastet die Hand über ihre Stirn und schien ihr dadurch neue Kraft ein zu hauchen.
Sie merkte wie sie langsam ihre Arme drehen konnte und wie sie mehr und mehr wieder Herrin über ihren Körper wurde.
Ihre trockenen Lippen öffneten sich und ein Ton entfuhr ihrem Mund. Ein kleines ungewolltes Wort hatte sich von ihrer Zunge herab gerollt, als hätte diese nur darauf gewartet dieses Wort endlich auszusprechen.
„Ha…rry…"
Das Wort hatte augenblicklich eine Wirkung auf den Anwesenden, der sofort seine Hand von ihrer Stirn nahm. Hermine fühlte sich sofort wieder etwas kraftloser, allerdings hatte sie soviel Kraft um ihre Augenlider einen Spalt zu öffnen und die verschwommene Silhouette von der Person neben ihr zu erkennen.
Dann hörte sie wie zu ihr gesprochen wurde und sie wusste sofort das es die Stimme war, die sie sich so sehr gewünscht hatte wieder zu hören.
„Ruhig. Überanstrenge dich nicht. Du wirst noch ein bisschen brauchen bis du die Augen aufschlagen und dich aufrichten kannst."
Sie spürte wie die Hand erneute auf ihrer Stirn gelegt wurde und dieses Mal gab es ihr nicht nur Kraft, sondern auch eine Sicherheit und beruhigende Wirkung, wie sie nur in der Berührung desjenigen entstehen lassen konnte, dem sie ihr Herz geschenkt hatte.
Sie streckte ihre Finger aus und versuchte ihre Hand zu heben um nach ihm zu tasten, aber er nahm ihr die Suche ab, indem er ihre Hand in die seine nahm.
„Mine hör mir zu. Ich habe dir vieles zu erklären. Vieles muss ich dir sagen was ich dir schon längst hatte sagen sollen…", Harry stockte kurz und rückte sanft ihre Finger in seiner Hand.
Dann begann er zu erzählen. Von alldem was er erlebt hatte seitdem er ihr Hedwig geschickt hatte. Von dem Tag an wo er das Buch von Sirius gefunden hatte bis zu dem Tag im Schloss wo er es nicht über sein Herz bringen konnte zu gehen ohne sie noch einmal gesehen zu haben.
Während er erzählte schien das Leben in ihr wieder aufzublühen. Sie nahm alles deutlicher war. Vor alledem seine Stimme schien ihr noch mehr Kraft zurück zu geben.
Als er an der Stelle angekommen war, wo er sie als Phönix auf dem Turm besucht hatte, schaffte sie es ihre Augen zu öffnen und ihn zum ersten Mal wieder anzusehen.
Tränen rannen ihre Wangen hinab und nahmen ihr wieder leicht die Sicht, nachdem sie sein Gesicht gesehen hatte.
#Er ist es wirklich. Es ist kein Traum. Ich bin bei ihm#
Das waren die Gedanken die ihr als erstes durch den Kopf schnellten und ein Lächeln auf ihre Lippen zauberten.
AN
Ein neues fertiges Kapitel und „oh mein Gott" dieses mal nur 24 Std bis es fertig war Oo. Keine Panik Leute. ) Ich versuche wieder das regelmäßige Updaten dieser Story aufzubauen bis sie endlich fertig geschrieben ist.
(Der Wink mit dem Zaunpfahl das 10. Kapitel in 3 Jahren doch etwas zu wenig sein versuch ich mal damit zu beantworten.
Chrm,chrm Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ich weiß doofe antwort. Nein das einzige Problem war in der ganzen Zeit, das ich natürlich den Plan verfolgt habe früher weiter zu schreiben. Doch wie alles im leben kommt es immer anders als man denkt und das Ergebnis habt ihr ja gesehen. 3 Jahre und 10 Kapitel.)
Ich hoffe nur als Autor das euch dieses Kapitel genau so sehr gefällt wie die vorigen und euch anreizt eure Meinung zu dem Kapitel dazulassen.
