Annuket:
Hier ist also das zehnte Kapitel. Und ich muss mich ganz doll
entschuldigen… Es gab von Kapitel 9 eigentlich eine aktuellere
Version und ich hatte nicht bemerkt, dass Magician die alte benutze 'vor Scham im Boden versink'.
Daher musste ich den Zusatz für Wahrsagen jetzt hier mit
unterbringen. Bitte verzeiht, dass es jetzt so behelfsmäßig
mit dem Rückblick ist. Ich hoffe, dass Kapitel ist trotzdem Ok,
auch wenn dadurch jetzt Wahrsagen irgendwie zum Hauptthema des
Kapitels geworden ist.
Nun
ja, auf jeden Fall will ich mich an erster Stelle natürlich erst
einmal für die Reviews bedanken. Vielen Dank, Dax. Auch dir
vielen Dank, Heavenfly. Sarlena ist mir leider wichtig… Sie wird
später auch noch mit Samantha und Agda (dem Drachen) gebraucht….
Aber ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass Yami, Yugi und Kaiba
ein Duelmonster ins Reich der Schatten verbannen (außerdem
hätte das auf Sarlena eine andere Wirkung, gerade weil sie ein
Duelmonster ist). Außerdem ist auch die gute Sarlena eine
Wächterin von Smaragd und sie ist trotz ihrer Panik schon
ziemlich gut in dem, was sie tut, und schon deshalb sollte sie sicher
vor den dreien sein. Über eine Kuschelaktion kann ich
nachdenken… Aber mal ehrlich, kannst du dir Kaiba vorstellen, wie
er öffentlich glaubhaft Yugi und Yami seine Liebe gesteht? Yami
schon eher, aber Kaiba? Na ja, mal sehen. Und nun zu dir, Lilly. Es
freut mich wahnsinnig, dass du endlich mal Zeit hattest meine
Geschichte zu lesen. Ich hoffe, dir gefällt das neue Kapitel,
obwohl wieder etwas erklärt wird ‚duckt sich unter den Tisch'.
Besonders, da es extra viel Wahrsagen enthält… Hoffentlich
hasst du danach Wahrsagen nicht. Goyle und Crabbe haben schon als
kleine Kinder mit Alte Runen angefangen (in so einer Art Vorschule
für Kinder alte Zaubererfamilien) und deshalb kommen sie
überhaupt mit dem Stoff mit (und Draco hilft ihnen). Und Yugi
ist immer entzückend. Ich liebe ihn 'Yugi-Plüschi
knuddel, da ich nicht an den echten rankomme ohne an Yami und Kaiba
vorbei zu müssen' Danke für alle die Kekse ‚fanatisch
Schüssel mit Keksen der E. umarm und Gollum aus Herr der Ringe
nachmach' Mine… Mine… My precious…
Magician 'sitzt unglücklich in einer Ecke': Sie hat gesagt, ich krieg
keine mehr… 'schnief'
Annuket:
Du hast doch welche von mir beim Korrigieren bekommen…
Magician:
Ja, aber das ist nicht das Gleiche. Und dabei schreib ich doch schon,
so schnell ich kann.
Annuket:
Na schön… Ich gebe dir noch einen ab 'reicht Magician Keks'
Magician:
Yay! Kekse! 'mampft glücklich Keks'
(Gryffindors
und Yami, Yugi und Kaiba kommen rein)
Fred
und George: Hey, super. Kekse. Wir wollten gerade eine Party
machen. 'überrumpeln Annuket und nehmen ihr Keksschüssel
weg'
Annuket:
Neeeeeeeiiin… Meine Kekse!
(Fred
stellt Kekse den anderen hin und Party beginnt, Annuket ist
verzweifelt)
Magician 'drängelt sich durch Menge und schnappt sich noch ein paar
Kekse': Ich hab welche, ich hab welche… 'bringt sie in
Sicherheit und fängt an vor sich hin zu murmeln'
Annuket 'schnief': Kekse… Kekse…
George 'reicht ihr einen': Och… was ist denn? Hier die sind echt
lecker.
Annuket 'knabbert traurig an dem letztem Keks': Ich weiß…
Fred: Sieh
nur, George, sie ist immer noch traurig. Als Aufmunterung machen wir
heute ihren Disclaimer. Also Annuket gehört weder Yugioh noch
Harry Potter.
Annuket 'schaut ihn mit gläsernen Augen an': Das wollte ich doch
heute mal wieder sagen… 'läuft theatralisch weinend davon'
Fred und
George ‚sehen sich an, dann zucken sie mit den Schultern':
Autoren sind merkwürdige Leute…
((...))
Anmerkungen von Annuket und Magician
Gedankenverbindung/.../ Yami; /-/.../-/Yugi; /'/.../'/ Kaiba
„..."
Gespräch
‚...'
Gedanken, Schrift lesen bzw. in Gespräch wörtliche Rede
wiedergeben
Tierstimmen:...: Benu (Yamis Phönix, heiliges Tier des Re); :-:...:-: Miut (Yugis Katze, heiliges Tier der Bastet); :':...:': Scha (Kaibas Hund, heiliges Tier des Seth); --:…:-- Chetmety (Baku-Ras Schlange, heiliges Tier des Apopis); :--…--: Trevor (Nevilles Kröte, heiliges Tier von Hu und Hauet)
Dieser Tag aus Harrys Sicht ist beschrieben in ‚ Harry Potter und der Orden des Phönix' S. 323-382. Manche Dialoge habe ich übernommen.
Kapitel 10: Die erste Unterrichtsinspektion
Nach dem Abendessen am Mittwoch gingen die drei in die Bibliothek, um endlich damit anzufangen, sich die dort vorhandenen Bücher durchzulesen. Während sie durch die Reihen schritten, stellten sie fest, dass die meisten Bücher mindestens viermal vorhanden waren, sodass sie schneller fertig sein würden, als es auf den ersten Blick schien. Außerdem hatten sie bereits viele der Bücher in ihrer eigenen Bibliothek, und insofern konnten sie sich auch die Lektüre dieser Bücher sparen. Diese Tatsachen reduzierten die zu lesenden Bücher auf etwa ein Achtel.
Sie trennten sich und wanderten verschiedene Gänge der Bibliothek entlang. Immer wenn sie ein ihnen unbekanntes Buch sahen, nahmen sie es und lasen es in ihrem Tempo durch. Da die Bibliothek phantastisch geordnet war, mussten sie keine Angst haben, Bücher doppelt zu lesen. Als die Zeit voranschritt und die Nachtruhe näher rückte, nahm sich jeder von ihnen noch einmal fünf Bücher, die sie dann nach vorne zu Madam Pince brachten. Misstrauisch beäugte die Bibliothekarin sie und die anderen Schüler, die Bücher ausleihen wollten. Erst nachdem sie jedem nahe gelegt hatte, pfleglich mit ihnen umzugehen, berührte sie die Bücher jeweils mit ihrem Zauberstab, was ermöglichte, sie aus der Bibliothek mitzunehmen, und gleichzeitig der Bibliothekarin erlaubte, jederzeit den Aufenthaltsort des Buches und die Angaben zum Entleiher zu prüfen.
Nachdem sie ihre fünfzehn Bücher erfolgreich ausgeliehen hatten, machten sich die drei Schattenmagier auf den Rückweg zum Smaragd-Haus. An der Bibliothekstür trafen sie auf Wispy, der, im Schatten einer Statue fast unsichtbar, auf sie wartete. Auf ihre Frage hin, was er dort mache, antwortete er, dass Sarlena auf dem Anzeiger gesehen habe, dass sie sich Bücher ausleihen würden, und ihn geschickt habe((1)), damit er sie für sie trage. Er nahm ihnen die Bücher ab und ließ sie hinter ihnen herschweben. Zusammen machten sich die vier nun auf den Weg zum Wandteppich Barnabas'.
Als sie sich diesem näherten, fiel ihnen auf, dass die gewöhnlich schwarz schimmernde Tür gegenüber anders aussah als sonst. Sie war mit durchsichtigen Steinen bedeckt und die Tür an sich leuchtete leicht.
„Jemand scheint den Raum zu benutzen, oder?" flüsterte Yugi auf Japanisch, um eventuelle Benutzer des Raumes nicht zu alarmieren.
„Ja, hat den Anschein", erwiderte Kaiba ebenfalls leise. „Und derjenige will nicht gestört werden."
„Wollen wir nachschauen, wer das ist?" fragte Yami zurück.
„Wozu?" fragte der CEO, der sich besseres vorstellen konnte, was sie mit der angebrochenen Nacht tun konnten, als sich in irgendwelche Räume zu schleichen.
„Komm schon, Seto, bist du nicht neugierig?" fragte Yugi und seine Augen leuchteten wie die eines Kindes, das es nicht erwarten konnte herauszufinden, was in seinem Überraschungsei war.
„Na schön…", erwiderte Kaiba und verdrehte leicht die Augen. Er wusste, dass seine Geliebten auch ohne ihn gehen würden, also war es besser, sie gleich zu begleiten.
Wispy war indessen schon vorgegangen, ohne zu bemerken, dass seine drei Herren innegehalten hatten und sich leise unterhielten. Als er nun jedoch vor dem Wandteppich stehen blieb und sich umdrehte, sah er sie ein gutes Stück von sich entfernt stehen und auf die Wand hinter ihm starren. „Ist was nicht in Ordnung, Schattenmeister-sama-Sirs?" fragte er verwundert.
„Nichts weiter", erwiderte Yugi, ohne seinen Blick von der Tür zu nehmen. Wispy folgte mit seinen Augen verwirrt denen seiner drei Herren, sah jedoch nichts als eine leere Wand. Doch jetzt, da er sich auf die Stelle konzentrierte, konnte er leichte magische Wellen wahrnehmen. „Wir wollen nur mal kurz sehen, wer den Raum der Wünsche benutzt."
Sie näherten sich dem Raum, und Yami griff durch die tarnende Mauer hindurch nach der Türklinke. Er drückte sie vorsichtig nach unten, öffnete leise die Tür, und die drei betraten den Raum. Dennoch blieb ihre Präsenz nicht unbemerkt. Erschrocken richtete sich ein Hauself auf, der an einem kleinen Bett gekniet hatte, in dem scheinbar ein anderer Hauself lag. Schuldbewusst und ängstlich richtete er seinen Blick zu Boden, wobei er die drei Schattenmagier unter seinen halb geschlossenen Augenlidern Sekunden später ansah.
„Was tust du hier?" fragte Yugi, während sich Yami und Kaiba weiter umsahen. Der Raum war nur klein und die einzigen Möbelstücke waren das Bett, das genau die richtige Größe für einen Elf hatte und sehr gemütlich aussah, und ein Tisch, auf dem ein halbleeres Fläschchen mit einer milchigen Flüssigkeit stand.
„Dobby--" sagte er mit nervöser Stimme, doch weiter kam er nicht. Der Elf im Bett, der Stimme nach zu urteilen ein weiblicher Hauself, gab irgendwelche Laute von sich.
„Was ist denn mit ihr?" fragte Yugi und näherte sich dem kleinen Bett. Der Hauself stellte sich schützend zwischen den jungen Schattenmagier und die Elfe im Bett. „Keine Angst, ich tue ihr nichts", sagte Yugi und ging an Dobby vorbei, den Yami zurückhielt, als er den Schlüsselbewahrer aufhalten wollte.
„Du bist doch Dobby", stellte Wispy fest, der hinter Kaiba in das Zimmer schaute. „Ich habe die anderen Hauselfen über dich reden hören. Du bist ein freier Hauself, der sich hier hat anstellen lassen. Du sollst dir Kleidung erschummelt haben, weil du deinem Meister untreu warst. Und sie sagen, dass du jetzt hier…", seine Stimme wurde verächtlich, „...bezahlt wirst."
„Dobby mag Kleidung und damit er sie bekommen kann, muss er Geld haben", verteidigte sich der Hogwarts-Hauself und funkelte Wispy herausfordernd an. Dieser wandte sich nur ab, beschämt darüber, dass sein Gegenüber ein Hauself war.
Der freie Hauself blickte selbstbewusst seinen Artgenossen an, aber er drehte sich sofort zu dem Bett um, als die schlafende Hauselfe aufstöhnte, irgendetwas vor sich hinbrabbelte und heftig strampelte. Für einen Moment hatte er völlig vergessen, dass Yugi hinter ihm bei seiner Gefährtin war. „Bitte, lassen Sie Winky in Ruhe, Sir."
„Was ist mit ihr, Yugi-sama-Sir?" fragte Wispy.
„Sie ist betrunken", erwiderte Yugi, woraufhin der Hauself der Schattenmagier verächtlich schnaubte. Dann wandte er sich an Dobby: „Du hast ihr diese Medizin gegen einen Kater gegeben, oder?"
„Ja", gab der Hauself kleinlaut zu, bevor er den am Bett knienden Schattenmagier flehend anschaute. „Bitte sagt niemandem etwas davon. Winky fällt es nur sehr schwer, sich mit der Trennung von ihrem alten Meister abzufinden."
Yugi lächelte ihm beruhigend zu. „Keine Sorge. Wir werden es niemandem sagen." Dann legte der Schattenmagier Winky seine Hand auf die Stirn, konzentrierte sich auf die Schattenkräfte und richtete sie auf die Elfe.
„Nein", rief Dobby erschrocken. „Bitte tut ihr nichts, Schattenmagier-Sir", flehte er und wollte zu den beiden stürzen, aber Yami hielt ihn zurück.
„Beruhige dich", sagte Yami in seiner gewohnt autoritären Stimme. „Yugi tut deiner Freundin nichts."
Yugi war auch schon fertig und drehte sich von der nun ruhig schlafenden Winky weg. „Ich habe nur den Alkohol in ihr unschädlich gemacht. Ich weiß nicht, inwieweit dir bewusst ist, dass zu viel Alkohol die Organe angreift. Aber um ihre Psyche musst du dich kümmern, damit sie aufhört zu trinken. Ich könnte zwar dafür sorgen, aber ich müsste ziemlich viel in ihrem Seelenraum verändern, was ich lieber nicht tun würde." Yugi schaute traurig auf die Elfe im Bett, während er weitersprach: „Ihre Heilung wird allerdings lange dauern und viel Geduld von dir verlangen, Dobby." Er stand auf und ging mit Yami in Richtung der Tür. Kurz bevor sie Kaiba und Wispy erreichten, drehte sich der Besitzer des Millenniumsschlüssels noch einmal um und sagte: „Wenn sie wieder zu viel trinkt, zögere nicht, mir bescheid zu sagen. Ich kann wenigstens dafür sorgen, dass ihr Körper keinen allzu großen Schaden nimmt."
Dobbys Augen wurden größer vor Erstaunen über das Verhalten dieser von dunkler Magie umgebenen Schüler. „Dobby und Winky danken Schattenmagier-Yugi-sama-Sir für seine Freundlichkeit."
Yugi lächelte ihm zu. „'Yugi' reicht völlig, und ich habe es gerne gemacht. Gute Nacht."
„Gute Nacht", erwiderte der Hauself und verbeugte sich noch einmal tief, während die drei Schattenmagier und Wispy den Raum verließen. Nachdem Dobby noch etwas an Winkys Bett gewacht hatte, verließ er den Raum der Wünsche, um seine und ihre Pflichten zu erfüllen, während sie noch einen erholsamen Schlaf genoss.
Die drei Schattenmagier hingegen zogen sich nach Smaragd zurück. Aneinandergekuschelt saßen sie noch eine Weile bei einer Tasse Tee zusammen. „Oh, habe ich euch eigentlich schon von Wahrsagen heute erzählt?" fragte Yugi plötzlich.
„Nein, wieso?" entgegnete Yami und legte einen Arm um seinen kleineren Geliebten. „War denn etwas Besonderes?"
„Ja, ich habe mit Harry-kun((2)) gesprochen, und er möchte uns um etwas bitten", antwortete der kleine Japaner und zeigte seinen Geliebten seine Erinnerungen…
--Yugis Rückblick--
„Was hast du nur immer mit Hermine?" fragte Ron, der bei diesen Worten rot wurde.
Yugi wandte sich kopfschüttelnd von Ron ab und sah Harry erwartungsvoll an. „Und was hast du nun ‚geträumt', Harry-kun?" fragte er und zwinkerte dem anderen wissend zu. Dabei nahm er sich das Pergament, auf dem Harrys Traumtagebuch stand, und schaute sich den erfundenen Traum an.
Harry sah sich derweilen kurz im Raum um, um zu prüfen, ob Professor Trelawney. Zufrieden stellte er fest, dass sie im Moment bei Lavender Brown und Parvati Patil war und insofern vermutlich eine Weile mit ihren beiden Lieblingsschülerinnen beschäftigt sein würde. Auch die anderen Schüler an den benachbarten Tischen schienen in ihre Gespräche vertieft zu sein.
Er wandte sich wieder Yugi und Ron zu. „So, so", sagte gerade der Japaner, der in diesem Augenblick zu ihm hochschaute. „Du hast also ‚geträumt', dass du einen Obstkorb geschenkt bekommst und diese Früchte isst. Wäre das ein richtiger Traum, ginge es um das ‚geschenkt bekommen', was bedeutet, du bekommst was ohne Mühe. Bei den Früchten käme es zum Beispiel darauf an, was du bekommst bzw. was du isst--"
„Ist doch jetzt egal", flüsterte Harry und beugte sich etwas über den Tisch, damit er leiser sprechen konnte. Ron tat es ihm gleich, auch um besser hören zu können. „Ich wollte dich nämlich was Wichtiges fragen. Obwohl ich nicht sicher bin, ob du es weißt…"
Yugi schaute den schwarzhaarigen Gryffindor einen Moment lang fragend an, beugte sich dann aber auch näher an die beiden. „Worum geht es denn?"
„Der Hund, der bei mir war, als wir uns vor dem Eingang zum Bahnsteig getroffen haben", erwiderte Harry. Ron schaute seinen besten Freund verdutzt an.
Yugis Gesicht hellte sich etwas auf. „Oh, du meinst diesen Menschen, der sich in einen Hund verwandelt hatte. Was ist mit ihm?" fragte er.
Rons Augen wurden panisch. „Woher weißt du das?" fragte er überrascht und wandte sich sofort danach an den Schwarzhaarigen: „Harry, woher weiß er das?"
„Das möchte ich auch gerade wissen", erwiderte der Junge, der lebt.
„Woher weiß ich was?" Yugi sah verwirrt von einem zum anderen.
Harry beugte sich noch ein Stück näher und flüsterte, für Ron kaum verständlich: „Dass er ein Mensch ist. Schließlich hatte er sich verwandelt und daher sollte niemand ihn als Menschen erkennen können."
„Nun ja, wenn es dich beruhigt--", begann er, doch plötzlich stockte er und redete etwas lauter weiter. „Also, Äpfel stehen für Liebe im sexuellen Sinn, Erdbeeren für unschuldige Liebe, Zitrusfrüchte im Allgemeinen für eine hohe Lebenskraft, die gewöhnlich auf ein langes Leben hindeutet, Bananen für eine hohe Potenz bei Männern, Kokosnüsse dafür, dass die Person sich verschließt--"
Harry schaute ihn verwundert an und richtete sich auf. Überraschung zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, als er Professor Trelawney hinter Yugi entdeckte. Anscheinend war sie während ihres Kontrollganges um die Tische nun bis zu ihnen gekommen, und Yugi hatte das zum Glück noch rechtzeitig gemerkt. Harry konnte allerdings nicht verstehen, wie der andere das gemacht hatte, denn die Wahrsagerin war wie immer lautlos von hinten an Yugi herangeschwebt und beugte sich in diesem Moment über seine Schulter. Dabei streifte einer ihrer Schals Yugis Schulter, und dieser nutzte die Gelegenheit aufzuschauen und die Lehrerin unschuldig anzulächeln: „Oh, hallo Trelawney-sensei. Ich habe sie gar nicht bemerkt. Harry-kun wollte gerade erzählen, von welchen Früchten er geträumt hat."
„Sehr schön", erwiderte die Lehrerin in ihrer rauchigen Stimme, bevor sie, Harry mitleidig anlächelnd, fortfuhr: „Aber ich bin sicher, dass die Ananas sehr präsent in seinem Traum war. Schließlich ist die Ananas die Frucht des Todes schlechthin und bestimmt hat er von ihr geträumt. Und Preiselbeeren. Sie stehen für einen schmerzhaften Tod."
„Ähm…", erwiderte Harry. „Es waren Äpfel, Bananen und Orangen. Oh, und Kiwis."
„Oh", stöhnte Trelawney. „Kiwis stehen auch für den Tod.((3)) Sie werden nicht alt werden, Mr. Potter, Sie armer Junge. Nein, nein", ergänzte sie und schwebte davon.
Harry sah ihr wütend hinterher, während sie sich den Schülern am nächsten Tisch widmete. „Aber nun zurück zu unserem Thema", flüsterte Yugi und hatte schlagartig wieder die Aufmerksamkeit der beiden Gryffindors, die sich wieder näher an ihn heranbeugten. „Was den Hund betrifft, so haben wir zwar gespürt, dass Magie in außergewöhnlich hohem Maße von ihm ausging –definitiv höher also bei normalen magischen Tieren– aber wir konnten nicht durch seine Verwandlung direkt sehen, falls dich das beruhigt. Aber Setos Hund, Scha, der euren verwandelten Freund angebellt hat, hat es gerochen oder irgendwie anders wahrgenommen. Und das hat er uns gesagt."
„Was soll das heißen, er hat es euch gesagt?" wollte Ron wissen. „Niemand kann einfach so mit Tieren sprechen. Die einzigen Tiere, die von Menschen verstanden werden können, sind Schlangen, und nur wenige Leute können Parsel verstehen."
„Wir können auch nicht alle Tiere verstehen", informierte ihn Yugi und fügte liebevoll hinzu: „Wir verstehen nur unsere Tiere, weil wir eine besondere Bindung mit ihnen haben und sie keine gewöhnlichen Tiere sind."
„Wie meinst du das?" fragte Harry. „Inwieweit sind sie anders als gewöhnliche Tiere?"
Yugi schaute ihn einen Moment eindringlich an und versuchte abzuschätzen, inwieweit er den beiden Jungen trauen konnte. Er mochte sie, doch die Wahrheit über Miut und die anderen war etwas, das er nicht leichtfertig weitergeben wollte und durfte. „Nimm einfach die Tatsache hin. Schon dass wir diese Bindung mit ihnen eingehen können, macht sie doch zu etwas Besonderem, oder? Aber was mich jetzt noch interessiert, ist, wer dieser Mann nun eigentlich ist, und warum er in einen Hund verwandelt war? Ist er ein… wie hieß das noch gleich? Animagus?"
Harry nickte. „Ja, das ist er. Aber das weiß kaum jemand und dabei soll es auch bleiben." Der schwarzhaarige Gryffindor schaute sich noch einmal um, ob auch niemand lauschte. Zufrieden, dass die anderen Schüler sich immer noch ruhig unterhielten und dass Professor Trelawney inzwischen ihre Runde fast abgeschossen hatte und als nächstes wieder bei Lavender und Parvati ankommen würde, richtete er seine Aufmerksamkeit erneut auf Yugi, der ihn erwartungsvoll anschaute.
„Nun?" fragte dieser.
„Aber bitte erzähl niemandem davon, außer vielleicht deinen beiden Freunden, und sorge dafür, dass sie es auch nicht tun, ja?" flüsterte Harry flehend.
„Ok", flüsterte Yugi zurück. „Aber was ist denn nun mit ihm?"
„Der Mann ist mein Pate", erwiderte Harry leise. „Und du hast Recht, er ist ein Animagus, also ein Mensch, der sich in ein Tier verwandeln kann. Er ist ein gesuchter Mann, aber er hat das Verbrechen, dessen er beschuldigt wird, nicht begangen." Es war offensichtlich, dass dieser Mann Harry viel bedeutete. Allein die Art, wie er den letzten Teil des Satzes beinahe hektisch hervorgestoßen hatte, machte dies deutlich.
„Oh", flüsterte Yugi zurück, und Verständnis war in seinem Gesicht zu lesen. „Dann ist er Sirius Black, oder?"
„Woher weißt du denn das schon wieder?" fragte Ron verblüfft. „Es ist doch weder allgemein bekannt, dass Sirius Harrys Pate ist, noch dass er unschuldig ist."
„Albus-jii-chan hat es mal in einem Gespräch erwähnt", erwiderte Yugi schulterzuckend.
„Meinst du damit Dumbledore? Und wenn ja, warum nennst du ihn so?" fragte Ron unsicher.
Yugis Wangen wurden leicht rot. „Entschuldigt, das ist die Macht der Gewohnheit."
„Sein Großvater und Dumbledore sind wohl befreundet", ergänzte Harry, der sich gerade daran erinnerte, dass Yugi das ihm, Ginny, Neville und Luna im Zug erzählt hatte. „Aber wie auch immer. Bitte erzähl, wie gesagt, niemandem von Sirius. Er ist mir sehr wichtig, und ich möchte nicht, dass ihm was passiert."
In diesem Moment klingelte es auch schon zur Pause, und Yugi erhob sich, um seine Sachen zu packen. Er schaute Harry an, der den Blick flehend erwiderte. „Sei unbesorgt. Wir werden es niemandem erzählen."
Harry sah ihn erleichtert an. „Danke", sagte er und erhob sich nun ebenfalls, um seine Sachen zusammenzupacken.
--Ende des Rückblickes--
„Es ist doch ok für euch, dass wir es niemandem sagen, oder?" fragte Yugi, nachdem die beiden anderen es gesehen hatten.
„Ja, schließlich haben wir keinen Grund, so etwas zu erzählen", meinte Kaiba.
„Danke", sagte Yugi erleichtert, nachdem auch Yami ihm seine Zustimmung über den Link gesandt hatte. Friedlich genossen sie noch die letzten Schlucke ihres Tees und gingen dann zu Bett.
Den Donnerstag und auch die folgenden Tage verbrachten die drei Schattenmagier hauptsächlich in der Bibliothek, wenn sie nicht gerade Unterricht hatten. Das Ergebnis war allerdings, dass sie am Sonntagabend bereits fast alle Bücher im öffentlichen Teil gelesen hatten, vor allem da selbst Kaiba kaum Arbeiten ging und stattdessen mit ihnen las.
Aber wenigstens ein bisschen Zeit für ihre Tiere nahmen sie sich schon. Zu Benus Zufriedenheit schauten sie sich gemeinsam das Auswahlspiel der Gryffindor-Quidditch-Mannschaft an.((4)) Der Phönix war ganz aufgeregt und flog über den ganzen Platz und stiftete dabei einiges Chaos sowohl unter der Mannschaft als auch den Anwärtern, indem er öfter in den Weg flatterte und unaufhörlich von einem zum anderen huschte. Nachdem Yami ihn aber zu sich gerufen hatte, damit ihm nichts passierte, kehrte er zu dem ehemaligen Pharao zurück und kuschelte sich brav in dessen Umhang, so dass das Auswahlspiel beginnen konnte. Scha sah dem ganzen leicht interessiert zu, während Miut sich, unter Yugis Umhang gekuschelt, über den leichten Sprühregen beschwerte.
Nach einer Stunde war es vorüber und während die Gryffindors ihren neuen Hüter, Ron, feierten, verließen Yugi, Yami und Kaiba sie recht bald, um sich erneut den Büchern zu widmen. So verging das erste Wochenende der drei sehr lernintensiv, wenn auch leider ohne Erfolg in Sachen Deutung ihres Traumes, während die drei heiligen Tiere vergnügt spielten.
Das Wochenende im Allgemeinen erschien aber allen wieder einmal viel zu kurz. Ehe sie es sich versahen, war es wieder Montag. Die zweite Woche in Hogwarts begann allerdings für Yami, Yugi und Kaiba mit einer unangenehmen Überraschung. Trotz gewisser angenehmer Aktivitäten waren sie früh aufgestanden und saßen nun glücklich und zufrieden am Frühstückstisch, als eine der Posteulen den Tagespropheten vor Kaiba fallen ließ. Das Titelthema verpasste der guten Laune des CEOs einen gehörigen Dämpfer. Dort wurde unter der großen Überschrift ‚Ministerium strebt Ausbildungsreform an – Dolores Umbridge in das neu geschaffene Amt der Großinquisitorin berufen'((5)) bekannt gegeben, dass Unterrichtsstunden aller Lehrer von besagter Lehrerin begutachtet und beurteilt werden sollten.
Mit finsterer Miene zeigte der CEO seinen beiden Geliebten den Artikel und auch diese waren nicht gerade begeistert. Am Liebsten wären sie gleich zu Dumbledore gegangen, um zu fragen, ob sie ihm helfen konnten, doch der Beginn des Unterrichts war schon nahe herangerückt. Also gingen sie missmutig zu ihrer ersten Stunde am Montag: Zaubereigeschichte.
Bis zum Mittagessen stellten die drei zufrieden fest, dass in keiner der bisher bei ihnen unterrichteten Stunden angedrohte Inspektionen vorgenommen worden waren. Dafür hatten sie ein positives Erlebnis, als Snape ihnen ihre Hausaufgaben über Mondsteine, die er am Donnerstag eingesammelt hatte, zurückgab. Sie hatten alle drei ein O bekommen. Zumindest für sie war Snape als Lehrer in Ordnung, da er sie hauptsächlich sich selbst überließ.
Das Mittagessen verlief entspannt, und sie hatten die Inspektionen schon fast wieder vergessen, aber Yugi, der sich entschlossen hatte, trotz mangelndem Talent weiter die Wahrsagenklasse zu besuchen, wurde bald daran erinnert, als er kurz vor dem Beginn des Unterrichts in das Turmzimmer kam. Als er es betrat, konnte er sehen, wie sich Umbridge gerade breit lächelnd auf einen Sessel setzte, der nur eine Handbreit hinter dem von Professor Trelawney stand. Yugi ging zu seinem Platz an Harrys und Rons Tisch und ließ sich auf das freie Kissen fallen.((6))
Für Professor Trelawney verlief die Stunde grauenvoll. Nachdem Umbridge sich ein paar Notizen auf einem Klemmbrett gemacht hatte, verfolgte sie die zunehmend nervöser werdende Wahrsagenlehrerin durch das Klassenzimmer und stellte Fragen. Während Harry äußerst interessiert das Geschehen beobachtete und versuchte, dabei so unauffällig wie möglich zu sein, flüsterte Yugi zu Ron: „Meine Freunde und ich haben übrigens das Auswahlspiel am Freitag gesehen. Glückwunsch, dass du es in die Mannschaft geschafft hast."
Ron strahlte ihn an. „Ja, ich kann es immer noch nicht ganz fassen." Plötzlich schluckte er und schaute Yugi nachdenklich an. „Da fällt mir ein… hattest du das nicht letzte Woche nach dem Traum vorausgesagt?"
Yugi blinzelte. „Hatte ich das? Ach ja… Nun, gewöhnlich haben Träume etwas mit dem zu tun, was uns am Tag zuvor beschäftigt hat. Ich hatte nur Glück mit der Deutung."
Ron sah ihn bewundernd an. „Nein, du hast sogar die Position richtig vorausgesagt."
„Ein Glückstreffer."
„Hast du vielleicht doch Talent für Wahrsagen?", fragte der Rothaarige beharrlich.
„Na ja, vielleicht habe ich ganz selten mal eine Vorahnung, aber steuern kann ich es nicht. Aber sollten wir uns nicht einen Traum überlegen, falls Trelawney-sensei und Umbridge-sensei hier vorbeikommen? Sie sind schon recht nahe."
Harry, der nur mit halbem Ohr zugehört hatte, drehte seinen Kopf wieder zu den anderen beiden herum. „Du hast Recht. Also schieß los, Ron."
„Warum ich? Hab ich schließlich schon letztes Mal gemacht. Jetzt bist du dran", erwiderte der andere Gryffindor schmollend.
„Ach, keine Ahnung", druckste Harry verzweifelt herum. „Sagen wir einfach, mir träumte, ich würde … Snape in meinem Kessel ertränken. Ja, das wird reichen."
Während Ron vergnügt kicherte und das Buch ‚Traumorakel' aufschlug, schüttelte Yugi den Kopf. „Du scheinst Snape-sensei nicht sehr zu mögen, aber immerhin beruht das auf Gegenseitigkeit, nicht wahr?"
„Soll das ein Witz sein?" fragte Ron und hatte Mühe, weiterhin zu flüstern und nicht lauter zu werden. „Ich verstehe nicht, warum er zu euch so… nett ist. Er scheint euch noch mehr zu bevorzugen als die Slytherins."
„Tut er das?" wollte Yugi wissen. „Ich weiß nicht. Aber mir scheint es so, als wäre er ein ganz netter Lehrer, wenn man ihn erst einmal besser kennt. Allerdings gebe ich zu, dass er besonders zu Harry sehr streng ist. Wie er letzte Woche seinen Trank hat verschwinden lassen, das war wirklich gemein."
„Sie sind schon ganz nah", mischte Harry sich wieder in das geflüsterte Gespräch ein. „Wollt ihr nicht lieber über den Traum reden, um nicht so aufzufallen?"
„Oh, natürlich", sagte Ron. „Also, laut dem Buch muss ich die Grundbedeutung nachschlagen."((7))
Währenddessen hatte Yugis Schlüssel wie in der Woche davor aufgeleuchtet und auch die Millenniumskette. „Harry, auch wenn du dir diesen Traum gerade nur ausgedacht hast, so bin ich sicher, dass ich dir prophezeien kann, dass du nächstes Jahr nicht mehr bei Professor Snape Zaubertrank-Unterricht haben wirst."
„Das ist anzunehmen", sagte Ron. „Nächstes Jahr werden wir UTZ-Kurse haben, und ich glaube nicht, dass, selbst wenn Harry diesen besuchen wollen würde, Snape ihn in seinem Kurs dulden würde."
Yugi runzelte leicht die Stirn. „Ich glaube aber, dass Harry nächstes Jahr Zaubertrankbrauerei besuchen wird."
Bevor Ron oder Harry etwas erwidern konnten, war vom Nachbartisch, an dem Trelawney und Umbridge standen, deutlich die Worte der Großinquisitorin zu hören: „Ich möchte, dass sie mir etwas voraussagen."
Sofort war fast die ganze Klasse ruhig und schaute gespannt auf die nervöse und gleichzeitig entrüstete Wahrsagerin. „Das innere Auge sieht nicht auf Befehl", sagte sie, als wäre sie tödlich beleidigt worden, und ihre Lautstärke sicherte ihr nun ungewollt auch die Aufmerksamkeit der wenigen, die vorher noch weitergemacht hatten.
„Verstehe", erwiderte Umbridge in ihrer falschen Freundlichkeit und schrieb wieder etwas auf.
Trelawney beobachtete sie alarmiert und wirkte so verwirrt und panisch wie ein Prüfling, der gerade nicht die leiseste Ahnung hatte, wie die Antwort auf die Frage des Prüfers war. „Ich – aber – aber… warten Sie!" stotterte sie. Bemüht, trotz ihres Zornes ihre übliche geheimnisvolle Stimmlage zu treffen, fuhr sie fort: „Ich … ich glaube, ich sehe etwas … etwas, das Sie betrifft … ach, ich spüre etwas … etwas Dunkles … eine abgrundtiefe Gefahr…" Während sie das sagte, deutete sie mit einem zitternden Finger auf die Großinquisitorin, und schloss, in dem Versuch mit einem möglichst dramatischen Tonfall das Lächeln von Umbridges Gesicht zu vertreiben, mit den Worten: „Ich fürchte… ich fürchte, Sie sind in abgrundtiefer Gefahr!"
Umbridge zeigte sich unbeeindruckt und während sie auf ihr Klemmbrett schrieb, sagte sie sanft: „Schön. Nun, wenn das alles ist, was Sie können…"
Während Ron und Harry sich mit Blicken ansahen, die ihr Mitleid mit der Wahrsagerin zeigten, schüttelte Yugi den Kopf. Mit ihrer ersten Aussage wäre die Lehrerin viel besser gefahren. Jeder gute Wahrsager hätte bestätigen können, dass echte Voraussagen nicht kontrollierbar waren. Noch bessere Chancen, ihre Glaubwürdigkeit zu bewahren, hätte Trelawney gehabt, wenn sie Umbridge beispielsweise nach einem Traum gefragt hätte. Dann hätte sie eine Deutung vornehmen können und später, falls es nicht stimmte, die Schuld der Großinquisitorin geben können, dass sie den Traum nicht richtig wiedergegeben habe, oder feststellen können, dass er einfach nicht prophetisch gewesen sei wegen mangelndem Talent der Träumenden.
Während Yugi noch am Überlegen war, kam die Wahrsagerin zu ihrem Tisch herübergeschwebt und schnippte energisch mit ihren Fingern vor Harrys Nase herum. „Nun? Zeigen Sie mir bitte den Anfang ihres Traumtagebuches!"
Harry gab es ihr zögernd, und sie riss es ihm förmlich aus der Hand und begann damit, wie üblich seinen frühzeitigen Tod vorauszusagen. Das tat sie, bis es 15 Minuten später endlich zur Pause klingelte. Harrys anfängliches Mitleid war inzwischen gänzlich verflogen und er starrte die Wahrsagerin nur noch verächtlich an. Sofort als es läutete, ergriff Umbridge ihre geblümte Handtasche, die sie auf dem Sessel abgelegt hatte, und verschwand als erste durch die Luke, die Silberleiter hinunter.
Fortsetzung folgt…
Anmerkungen
((1)) Magician: Was zum
Geier zeigt dieses komische Ding eigentlich alles an?
Annuket: Sie
haben da verschiedene Geräte, die unterschiedliche Sachen
anzeigen.
((2)) An dieser Stelle hat mich Magician darauf aufmerksam gemacht, dass ich auch im letzten Kapitel (und wahrscheinlich sogar schon davor) vergessen hatte, dass Ron und die anderen natürlich auch immer ein ‚kun' haben müssen. Es tut mir leid. Wenn wieder solche Fehler auftreten, bitte ich auch darüber immer hinwegzulesen (nicht dass sich bisher jemand beschwert hätte…).
((3)) Ich möchte nur mal anmerken, dass das mit den Früchten alles ausgedacht ist. Zugegeben stehen Äpfel für Sünde und in dieser Beziehung haben sie eine erotische Bedeutung und auch Bananen haben ja einen gewissen Ruf, aber ansonsten ist das von mir erfunden. Und ich möchte mich bei Kiwi-, Ananas- und Preiselbeerliebhabern entschuldigen, aber ich brauchte etwas, wo Trelawney Harrys vorzeitigen Tod erkennen kann (wie immer).
((4)) Das Spiel ist von Harry nur aus der Ferne beim Nachsitzen beobachtet worden (Beschreibung S. 323-325, mit der darauf folgenden Party).
((5)) Ich bin wieder zu faul, diesen Text abzuschreiben. Wer ihn lesen möchte, kann das auf S. 361-364 in ‚Harry Potter und der Orden des Phönix' tun.
((6)) Die erste Inspektion von Wahrsagen ist beschrieben auf den Seiten 368-372. Einige Dialoge habe ich wieder so übernommen, wie sie im Buche standen.
((7)) Ich weiß, die Vorgehensweise zum Deuten von Traumorakeln stand an dieser Stelle drin, nämlich dass man zuerst zum Alter der Person das Datum des Traumes und die Buchstaben der Traumbedeutung dazurechnen muss. Aber da das nicht weiter geklärt wurde, wie es nun genau danach vonstatten ging mit der Deutung, hatte ich mich in Kapitel 5 dazu entschieden, das mit der Deutung einfach eine normale Interpretation sein zu lassen.
Annuket: Ich hoffe, das Kapitel war wenigstens einigermaßen ok. Bis in zwei Wochen dann wieder
