strega79 - Hey noch jemand Neues der Reviewt - Willkommen im Kreise derer die sich ein neues Kapitel verdient haben! Zu der Frage was aus Sasch wird, nuuuun ... er hat einen langen Weg vor sich. So viel kann ich schon einmalverraten.
dreiSternchen - deineVermutungen sindeinmal wieder mehr als gut!
Latriviata - dir ein gant besonderer Dank für die tollen langen Reviews. Auch deshalb gibt es jetzt das nächste Kapitel.
Dieses Kapitel ist von mazipaan und Tiyome
viel Spaß wünscht euch,
Morti
Warnung: Diesmal ist eine eindeutige Slash-Szene enthalten. Wer sich also zwei Männer beim Matratzensport ( gg) nicht antun möchte, sollte dieses Kapitel nicht lesen.
Kapitel 8 – Der erste Diener
Lucius sah Severus nach, bis die Tür des Büros von außen geschlossen wurde. Dann wanderte sein Blick wieder zu Voldemort.
"Was hofft Ihr herauszufinden, mein Lord?", fragte Lucius, den das wirklich interessierte.
Einen Moment sah der dunkle Lord seinen ersten Berater nachdenklich an.
"Ich will wissen, wie stark der Albino ist... wer er ist. Woher er kommt.", erwiderte er dann und betrachtete Lucius wieder ziemlich eindeutig.
"Komm her, blonde Schönheit...", murmelte er leise und machte eine Handbewegung, um Lucius anzudeuten, dass er direkt vor ihm knien sollte.
Dieser nickte nur leicht bei der Aussage Voldemorts und stand auf dessen Befehl hin auf. Dann ließ er sich vor ihm auf den Knien nieder und sah auch kurz zu seinem Herrn, ehe er loyal, wie auch demütig, den Blick zu Boden senkte.
Voldemort hob langsam eine Hand und strich durch Lucius' seidiges, weiß-blondes Haar. Nach einem Moment beugte er sich langsam zu ihm herunter und küsste ihn verlangend, eroberte den willig geöffneten Mund.
Der Blonde ließ die Tat wohlwollend über sich ergehen. Schließlich war er seinem Lord mit Leib und Seele verschrieben. Egal, was dieser von ihm verlangte, er würde es tun. Deshalb hob er seinen Kopf wieder etwas an, um für den Lord leichter zugänglich zu sein. Von den Knien würde er sich erst erheben, wenn dieser es verlangte.
Voldemort streichelte noch einige Zeit weiter über die Roben des Anderen, während er ihn verlangend küsste. Dann zog er Lucius fester an sich und apparierte mit ihm in sein Schlafzimmer.
Dieser Raum war fast ganz in schwarz und silber gehalten, selbst die Bettwäsche des riesigen Himmelbettes bestand aus schwarzer Seide. Voldemort erschien auf seinem Bett sitzend und Lucius kniete noch immer vor ihm auf dem Boden.
"Mit Leib und Seele, Lucius?", wisperte der dunkle Lord mit ebenso dunkler Stimme. "Heute Nacht wirst du ganz mir gehören... endlich wieder."
"Mit Leib und Seele, My Lord...", sagte er leise, aber mit klarer Stimme, nachdem er sich in Voldemorts Schlafzimmer wiederfand. Er hatte seinen Kopf noch gehoben, sah seinen Meister an und seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, was nur erneut zum Ausdruck brachte, dass der dunkle Lord mit seinem, Lucius', Körper machen konnte, was er wollte. Lucius würde sich ihm nicht verwehren. Außerdem war es ja auch nicht das erste Mal.
Langsam begann Voldemort nun Lucius von dessen Kleidung zu befreien, streichelte ihn dabei immer wieder über die gerade frei gelegte Haut, küsste den Mann vor sich wiederholt verlangend.
Erst als Lucius völlig nackt und schon deutlich erregt vor ihm kniete, setzte sich der Lord wieder aufrecht hin.
"Entkleide mich.", verlangte er mit fast schon unnatürlich sanfter Stimme, die so gar nicht zu seinem sonstigen Auftreten passte.
Lucius hielt die Augen geöffnet, während der Lord ihm seiner Kleidung entledigte und bemerkte die Erregung, die sich sacht und irgendwie hinterrücks immer weiter in ihm aufbaute. Erst als er nun völlig entkleidet vor Voldemort kniete und dieser ihm auftrug ihm die Kleidung auszuziehen, regte Lucius sich wieder. Wenn man von seinem vor Erregung bebendem Brustkorb absah, der bereits die ganze Zeit mehr oder weniger in Bewegung gewesen war, hatte Lucius die gesamte Zeit bewegungslos die Sache über sich ergehen lassen.
So begann er dann dem Lord die Kleidung abzustreifen, mit langsamen Bewegungen, aber immer gefolgt von seinem vor Erregung schneller gehenden Atem.
Voldemort war ebenfalls schon deutlich erregt, als er nun nackt vor Lucius saß. Wieder beugte er sich herab und küsste den anderen gierig, während seine Hand in Lucius' langem weichen Haar vergraben war.
"Dein Körper scheint sich ja sehr darüber zu freuen, wieder hier zu sein... wie sieht es mit dem Rest aus?", wisperte der Lord, als er sich wieder aufgesetzt hatte und zog leicht am Kopf des Anderen, um anzudeuten, dass nun erstmal sein Mund eine Weile etwas zu tun bekam.
"Alles in mir verzehrt sich nach Euch, Herr...", murmelte Lucius demütig, hatte aber weiterhin diesen gewissen Klang von Stolz in der Stimme.
Ohne mit der Wimper zu zucken, er wusste ja, was der Lord von ihm wollte, fuhr er mit der Zunge vorerst über die Erregung seines Herrn, ehe er das Glied in den Mund nahm und daran zu saugen begann.
"So, so...", murmelte Voldemort und schmunzelte leicht, ehe er seinen Körper nach hinten durchbog und einfach nur noch genoss. Lucius' Stolz, den dieser in keiner Situation zu verlieren schien, selbst wenn er sich vor Schmerzen am Boden wand, war das, was der dunkle Lord so anziehen an ihm fand.
"Genug!", befahl er endlich mit rauer Stimme. "Komm ins Bett..."
Lucius ließ von Voldemorts Erregung ab, sah zu ihm hoch und fuhr sich kurz mit dem Handrücken über die Lippen, ehe er dem Befehl folge leistete und in das Bett stieg. So war er nun da und sah seinen Herrn an.
Voldemort wartete nicht mehr so lange, da er nun doch verdammt erregt war und in diesem Zustand noch weit weniger Geduld hatte als sonst. Mit einem Wink seines Zauberstabes, der auf dem Nachtschrank gelegen hatte, war Lucius vorbereitet. Mit einem verheißungsvollen Grinsen drehte er dann Lucius auf den Bauch und drang anschließend mit einer schnellen Bewegung in ihn ein. Anschließend wartete er allerdings einen Augenblick, bis Lucius sich daran gewöhnt hatte, bevor er sich langsam in seinem ersten Berater bewegte.
Dadurch, dass das letzte Mal doch nun ziemlich lange her war, hatte Lucius nicht mehr dran gedacht, wie ungeduldig der dunkle Lord war, was das anging. Überrascht keuchte er auf, als Voldemort in ihn eindrang, ließ sich aber sogleich von diesem berauschenden Gefühl übermannen, welches er so lange nicht mehr gespürt hatte. Erregt stöhnte er einmal auf, als Voldemort begann sich in ihm zu bewegen.
"Das Warten hat sich gelohnt.", raunte Voldemort ob der herrlichen Enge, die ihn umschloss. Seine Bewegungen blieben langsam genießend, als gäbe es kein Ziel, dem es zuzustreben galt. Doch als sich auch Lucius mit erregtem Stöhnen gegen ihn zu bewegen begann, beschleunigte Voldemort seine Stöße, bis sie schließlich zu einem gemeinsamen Höhepunkt gelangten.
Anschließend legte der dunkle Lord sich zur Seite und zog Lucius mit dem Rücken gegen sich, um ihm wieder über die Brust zu streicheln.
Unter einem unterdrückten Aufstöhnen ergoss Lucius sich und ließ sich dann, schwer atmend, zu seinem Herrn ziehen. Dort genoss er das Streicheln und schloss erst einmal die Augen, um selbst wieder zur Ruhe zu kommen.
Voldemort hielt Lucius weiter im Arm und knabberte etwas an dessen Hals herum. Einige Zeit schwiegen sie dann, damit sie sich beide beruhigen konnten.
"Ich habe dir eine Frau ausgesucht, Lucius.", murmelte der Lord endlich. "Reinblütig und schön... sie wird dir mit Sicherheit einen starken, gutaussehenden Sohn gebären."
Mit dieser Aussage hatte er nun gar nicht gerechnet und mit einem leicht erstaunten Blick sah Lucius Voldemort an. "Eine Frau? Ich ... fühle mich geehrt, My Lord, aber wie seid Ihr auf die Idee gekommen?", fragte er immer noch ein wenig überrumpelt.
"Du bist Ende zwanzig... da wird es langsam Zeit an einen Erben zu denken.", erwiderte Voldemort nur und küsste Lucius erneut gierig.
"Narzissa Black... sie wird in zwei Tagen auf deinem Manor eintreffen, damit ihr euch kennen lernen könnt."
Eigentlich hatte der Lord ja recht, Lucius hatte bisher noch gar nicht in diese Richtung gedacht. Bisher standen diese Gedanken bei ihm immer im Hintergrund. Nicht umsonst hatte er gesagt, dass er dem dunklen Lord mit Leib und Seele verschrieben war.
Aber der Gedanke an einen Erben war ziemlich verlockend. Ja, seine Linie durfte schließlich nicht aussterben. Das arrogante Lächeln hatte sich wieder auf seinem Gesicht gebildet.
Voldemort schmunzelte, als er das beginnende Grinsen auf Lucius' Gesicht sah.
"Gut, dass du verstehst.", murmelte er nur und zog die Bettdecke über ihre Körper. Heute Nacht wollte er seine blonde Schönheit hier behalten, was bisher nicht so oft vorgekommen war.
Der Gedanke gefiel Lucius dermaßen gut, dass er noch eine ganze Weile, auf dem Rücken da lag. Die Arme hinterm Kopf verschränkt ging er seinen Gedanken nach und fand eine ganze Zeit lang noch keinen Schlaf.
Der dunkle Lord hingegen musste nur die Augen schließen und schon schlief er ein. Das war für ihn noch nie ein Problem gewesen. Dennoch war ein Teil seines Geistes immer wach, sodass er eine Gefahr jederzeit irgendwie erkennen würde, wenn sie auftauchte.
Sehr früh am nächsten Morgen erwachte er wieder und streckte sich kurz.
Im Laufe der Zeit war Lucius ebenfalls eingeschlafen und lag nun, am Morgen mit dem Rücken zu Voldemort. Das ruhige und gleichmäßige Atmen gab Aufschluss darüber, dass er noch tief schlief.
Eine Weile betrachtete er den bleichen, aber wohlgeformten Rücken neben sich. Dann stand er jedoch auf und kleidete sich wieder an, bevor er sich zurück an den Bettrand setzte und Lucius erneut betrachtete.
"Am liebsten würde ich dich an mein Bett ketten und nie wieder aufstehen lassen.", murmelte der dunkle Lord schmunzelnd, während er eine der weichen, weißen Strähnen zwischen die Finger nahm.
Sobald Voldemorts Stimme erklang, öffnete Lucius langsam seine Augen und bemerkte, wie dieser an seinen Haaren herumspielte. Er hatte die Worte vernommen und setzte sich langsam auf.
"Ihr wisst, dass es einzig Eure Entscheidung ist, My Lord.", meinte Lucius und sah seinen Herrn dann an.
Zwar hatte Lucius sich mit dem Gedanken an einen Nachfolger im Laufe der Nacht mehr als angefreundet, aber es lag immer noch alles in der Hand Voldemorts. Wie immer stand der Befehl des Lords über seinen, Lucius' Bedürfnissen. Und er hatte keine Probleme damit.
Manchmal wünschte Voldemort sich fast, dass Lucius auch mal eine andere Meinung hatte. Aber diese Augenblicke gingen doch immer recht schnell vorbei. Immerhin wusste er selbst am besten, wie er mit solch einer Situation umgehen würde.
"Nein... ich habe bereits einen blonden Sklaven... und der ist sogar noch hübscher anzusehen als du.", murmelte der dunkle Lord schließlich. "Macnair hat ganze Arbeit geleistet. Mittlerweile bin ich fast sicher, dass der Junge nicht mehr weiß, wer er selbst ist, geschweige denn, dass er eigentlich dein Neffe ist."
Einen Moment lang dachte Voldemort daran, was damals geschehen war. Er war mit Lucius zusammen in das Manor dessen Vaters gekommen, damit auch der Rest der Malfoys ihm die Treue schwor, wie Lucius es bereits getan hatte. Das war vor vier Jahren gewesen und er stand noch ziemlich am Anfang seiner Macht als dunkler Lord. Aber Lucius' älterer Bruder hatte doch tatsächlich die Stirn gehabt, abzulehnen. Die Wut Voldemorts kannte in dem Moment keine Grenzen. Er hatte von Lucius verlangt seinen Bruder und dessen Frau zu töten und dieser hatte sich nach kurzem Zögern doch für die richtige Seite entschieden und gehorcht. Vielleicht war auch die Chance, vom zweiten Sohn zum Erben aufzusteigen, Teil der Entscheidung gewesen.
Der noch nicht zehnjährige Neffe sollte weiter leben, damit sich Lucius Eltern nicht rächten oder sonst etwas Dummes taten. Nur deswegen war der Junge mit hier her gekommen und Macnair war sehr erfreut gewesen, endlich ein Spielzeug für seine Gelüste zu erhalten, an dem er seine Erziehungsmethoden ausprobieren konnte.
Irgendwie traf Lucius es ja schon, dass der dunkle Lord nun mehr oder weniger abfällig über ihn sprach. Aber das ließ er sich nicht anmerken.
Wenn Lucius gewusst hätte was Voldemort dachte, woran er dachte, dann würde er sich daran erinnern, dass es doch eine ziemlich harte Zeit gewesen war. Aber das lag in der Vergangenheit, hatte heute nicht mehr zu interessieren.
"Braucht Ihr mich noch für irgendetwas, My Lord...?", fragte Lucius und war daran aufzustehen.
Voldemort stand auf und ging zu seinem Schreibtisch hinüber.
"Ja... zieh dich an und such deinen süßen Betthasen in spe! Bevor er nach Hogwarts verschwindet, will ich einen Bericht von ihm...", murmelte er und betrachtete ein Pergament mit einigen Namen. Diese Leute, alles Auroren und Phönix-Mitglieder, würden, wenn am Wochenende alles glatt lief, endlich sterben.
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TBC
