Kapitel 11

Eifersüchtig? Wer? Ich?

Mit geschlossenen Augen stand Seto unter der Dusche und ließ das heiße Wasser über seinen Rücken fließen. Drei Wochen war er nicht mehr zu Hause gewesen. Drei lange Wochen die er mit Vollidioten verbracht hatte, die glaubten das er nur ein reiches Bengelchen war, das keine Ahnung von der Geschäftswelt hatte. Mit vergnügen hatte er ihnen das Gegenteil bewiesen. Keiner dieser Hornochsen würde ihn je wieder unterschätzen. Aber genau da lag auch sein momentanes Problem. Es bereitete ihm eine unheimliche Befriedigung anderen zu zeigen das er um Welten besser war als sie. Doch das was anstrengend.

In letzter Zeit erwischte er sich immer wieder dabei wie er sich wünschte einfach in seinem Bett zu liegen und das alles hinter sich zu lassen. ~Aber ich will nicht alleine im Bett liegen.~ Die beiden Gesichter, die sein Gehirn ihm zeigte, verscheuchte er. Sämtliche Gedanken an seinen Wunsch ebenfalls. ~Aufgeben kommt nicht in Frage. Wenn ich aufgebe gebe ich auch die Kaiba Corp. auf. Das würde ich niemals tun. Dafür habe ich zu hart gearbeitet!~

Er stellte das Wasser ab und griff nach dem Handtuch, das an einem Harken an der Wand hing. Seine Gedanken wanderten zu seinem kleinen Bruder. ~Es ist nie schön Mokuba so lange alleine zu lassen. Manchmal würde ich ihn gerne mitnehmen, aber Schule geht vor.~ Das war immer ein Streitpunkt bei ihnen. Der Kleine wollte mit kommen, aber er weigerte sich strikt dagegen. Es gab natürlich die Möglichkeit eines Privatlehrers, der Mokuba während einer Reise unterrichten konnte. Aber ihm ging es darum das sein kleiner Bruder soziale Kontakte in der Schule knüpfen sollte und da kam es nicht in Frage dass er regelmäßig fehlte, um ihn zu begleiten.

Ein sanftes Lächeln erschien auf seinen Lippen. ~Außerdem ist es immer wieder schön nach Hause zu kommen und von ihm freudig begrüßt zu werden. So wie heute.~ Er liebte es das fröhliche Gesicht zu sehen, bevor der Kleine ihn fast erwürgte vor Freude. Normalerweise wurde er schon an der Haustür empfangen. Heute war sein kleiner Bruder nicht unten gewesen. Er war davon ausgegangen das der kleine Wirbelwind bei irgendeinem Freund war. Deswegen war er auf direkten Weg in sein Zimmer gegangen. Nur um ihn hier zu finden. In seinem Bett.

Wie erstarrt war er in der Tür stehen geblieben und hatte dieses unschuldige Wesen angestarrt. ~Unschuldig? Mokuba ist ganz sicherlich nicht unschuldig. Ein unschuldiges Wesen macht sich nicht daran seinen eigenen Bruder zu verführen!~ Doch in diesem Augenblick hatte Mokuba so unschuldig ausgesehen, wie er da auf seinem Bett gelegen hatte. Seine Augen verträumt auf die Decke gerichtet und die Wangen leicht gerötet. Das Hemd, was dem Kleinen viel zu groß war, und danach aussah als würde es ihm gehören, war soweit hochgerutscht das er den flachen Bauch sehen konnte. Die kurze Hose war wirklich kurz, sie bedeckte gerade einmal das nötigste. ~So unschuldig und doch verführerisch.~ Genau das hatte er in diesen Moment gedacht.

Kopfschüttelnd holte er seine Gedanken ins hier und jetzt zurück. ~Ich darf Mokuba so nicht sehen. Er ist mein kleiner Bruder!~ Seufzend lehnte er seine Stirn gegen die Tür. ~Drei Wochen lang war ich nicht hier. Drei Wochen in denen ich verdrängt habe was zwischen mir und Mokuba ist. Obwohl das nicht ganz stimmt, schließlich habe ich ihn mehr vermisst als ich eigentlich sollte. Ich hab seine Nähe vermisst, seine Berührungen und sogar sein bitten das wir endlich Sex haben.~ Er ließ seinen Kopf gegen die Tür fallen. ~Das ist nicht richtig, das ist ganz und gar nicht richtig.~ Wieder traf sein Kopf auf die harte Holzoberfläche. ~Ich muss ihn beschützen und nicht beschmutzen!~

„Seto?" Erklang die Stimme seines kleinen Bruders durch die Tür. „Ist alles in Ordnung?"

„Ja." Er schlang sich das Handtuch, mit dem er sich abgetrocknet hatte, um die Hüften. ~Warum sollte nicht alles in Ordnung sein? Ich hab ja nur Probleme damit zu meinem kleinen Bruder nein zu sagen. Warum kann ich nicht einfach klipp und klar nein sagen? Warum gebe ich immer wieder nach?~ Tief atmete er noch einmal durch, bevor er die Sicherheit des Badezimmers verließ.

Mokuba saß im Schneidersitz auf seinem Bett, eines der Kopfkissen im Arm. Sein Gesicht war halb hinter dem Kissen verborgen, nur die funkelnden blauen Augen waren noch zu sehen. „Wir machen wirklich das was ich will?"

Ein mulmiges Gefühl breitete sich in ihn aus. „Ja."

Fröhlich sprang Mokuba vom Bett. „Super!" Einen kurzen Moment zögerte. „Du solltest aber noch Mal in dein Büro gehen. Ein paar Briefe sind angekommen, die nur du öffnen darfst. Wenn du nicht in einer Stunde fertig bist, werde ich nie wieder mit dir reden!" Drohend blickte ihn der Kleine an.

~Wo kommt das denn her? So hab ich ihn noch nie gesehen.~ Langsam nickte er. „Ich werde mir die Briefe nur ansehen. Versprochen."

„Toll. Ich bin so lange in meinem Zimmer." Er rannte zur Tür. Bevor der Kleine das Zimmer verließ stoppte er. „Ups…" Schnell rannte er zurück und legte das Kissen auf das Bett. „Bis gleich."

Lächelnd blickte er den Kleinen hinterher. Es freute ihn jedes Mal aufs Neue seinen kleinen Bruder so fröhlich zu sehen. Seine Freude bekam einen kleinen Dämpfer, als ihm seine Zusage wieder bewusst wurde. ~Vielleicht hätte ich mein Ja mit einer Bedingungen anknüpfen sollen. Dann hoffe ich mal darauf dass er nicht wieder versucht seinen Kopf durchzusetzen. Aber ich sollte mich auch schleunigst daran machen nach diesen Briefen zu sehen.~

Genervt ließ er seine Bürotür hinter sich ins Schloss fallen. Ein paar Briefe hatte Mokuba gesagt, was er aber auf seinem Schreibtisch vorgefunden hatte waren deutlich mehr als ein „paar". Immer wieder war sein Blick zur Uhr gewandert. Er wollte es sich nicht mit seinem Kleinen verscherzen. ~Mein Kleiner, der mir tatsächlich gedroht hat. Wegen dieser Drohung bin ich jetzt hier, obwohl ich noch einiges an Arbeit auf meinem Schreibtisch habe.~ Nachdenklich ging er durch den Gang. ~Ich hab ihn noch nie so gesehen. Ich Zweifel nicht eine Minute daran dass er seine Drohung wahr macht. Nicht nachdem ich ihn so oft schon vertröstet habe.~ Er schob den Gedanken von einer Drohung beiseite.

Sicher führte sein Körper ihn durch die Villa, während sich sein Kopf sich mit Mokuba beschäftigte. Auf eine Art beschäftigte, die ganz und gar nicht richtig war. ~Trotzdem, ich kann nicht leugnen das ich ihn wirklich vermisst habe und ich gerne mit ihm diese Dinge tue. Wenn es nach mir geht würde ich jetzt gerne mit ihm im Bett liegen.~ Ein kleines Lächeln stahl sich auf seine Lippen. ~Drei Wochen habe ich nicht mehr seine Seufzer und sein Stöhnen gehört. Verdammt ich kann nicht leugnen dass ich es vermisst habe, egal wie falsch es sein mag. Oder das ich seinen schmalen Körper vermisst habe, der sich an mich reibt und so offensichtlich nach mehr verlangt.~ Seufzend blieb er vor Mokubas Zimmertür stehen. ~Ein mehr das ich ihm immer wieder verweigere. Es ist so als wäre es eine letzte Grenze die ich nicht überschreiten will, oder kann. Denn wenn ich diese letzte Grenze überschreite kann-~

Ein deutliches Stöhnen aus dem Zimmer ließ ihn in seinen Gedanken innehalten. Wieder erschien das Lächeln auf seinen Lippen. ~Ist er so ungeduldig?~ Erneut konnte er das Stöhnen seines kleinen Bruders hören, als er nach der Klinke griff. Für diesen einen Augenblick gab er sich seinem Schicksal hin. Lächelnd öffnete er die Tür und betrat das Zimmer.

Sein Lächeln verschwand sofort wieder. Sein ganzer Körper erstarrte bei dem Anblick der sich ihm bot. Mokuba lag auf seinem Bett. Das Hemd war geöffnet und offenbarte seinen schmalen Körper. Die Hose lag, zusammen mit anderer Kleidung, auf dem Boden. Diese Kleidung gehörte aber nicht seinem kleinen Bruder, sondern dem anderen Jungen. Dem Jungen der nackt zwischen den gespreizten Beinen Mokubas hockte. Dem Jungen dessen funkelnden Amethysten ihn anblickten, während sein Mund sich wieder auf das Glied seines Bruders bewegte. ~Die Klamotten gehören diesem bescheuerten Gartenzwerg, in dessen lächerlichem Haar sich mein kleiner Bruder festkrallt, während er stöhnt! Diesen kleinen Pimpf der zwei Finger in Mokuba schiebt!~

Eine kalte Wut kroch durch seinen Körper. ~Dieser laufende Meter wagt es meinen Bruder anzufassen? Er wagt es ihn zu verführen? Mein verführerisch, unschuldiges Wesen? Meinem Mokuba?~ Seine Hände ballten sich zu Fäusten. Er wollte diesem Kerl den Hals umdrehen! Er wollte dass dieser Gartenzwerg seinen Bruder nie wieder anfasste! Seinen kleinen Bruder der laut aufstöhnte und zu ihm sah.

Die blauen Augen waren Lust verhangen und schienen sich nur schwer auf ihn konzentrieren zu können. Seine Wangen waren gerötet. Seine Lippen waren geteilt und entließen immer wieder ein Stöhnen. Dieser Anblick milderte seine Wut nicht. Ganz im Gegenteil. ~Nur ich darf ihm diese Lust bereiten, sonst niemand!~ Sein Blick legte sich wieder auf Muto. Dieser blickte ihn herausfordernd an, während er einen dritten Finger in den Jüngeren einführte. Sein kleiner Bruder drängte sich den Fingern entgegen.

Sein Körper regierte ohne sein zu tun. Mit nur wenigen Schritten war er beim Bett und funkelte den kleinen Duellanten wütend an. Er beugte sich nach vorne. Seine Hand verscheuchte Mokubas Hände aus dem Haar des anderen und packte selbst hinein. Er riss den Kopf daran hoch. Befriedigt sah er wie der Schwanz seines kleinen Bruders aus dem Mund des anderen glitt. „Warum so wütend, Kaiba?" Lächelnd richtete sich der Kleinere etwas auf, zumindest soweit es sein Griff zuließ. Ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. „Etwa Eifersüchtig?"

„Ich bin nicht eifersüchtig!" Knurrte er. Aber Muto hatte genau ins Schwarze getroffen. ~Ich bin rasend vor Eifersucht! Rasend weil dieser Kerl mit meinem Kleinen hier ist und ihm Lust bereitet. Weil ich derjenige sein will der das tut!~

„Natürlich." Mutos Hand packte sein Hemd und zog ihn näher. Um das Gleichgewicht nicht zu verlieren kniete er sich aufs Bett. Warme Lippen streiften sein Ohr. „Du willst mir also weißmachen das es dir nichts ausmacht was ich hier mit Mokuba mache?" Mokubas Stöhnen ließ seinen Kopf drehen. Er hatte den Kopf in den Nacken gelegt und stöhnte ungeniert. Seine Hüften bewegten sich den Fingern entgegen, die mit ihren Bewegungen nicht gestoppt hatten. „Es stört dich also nicht wenn ich ihn küsse? Ihn streichle? Ihn blase? Ihn Finger?" Die Worte waren nur an ihn gerichtet. Sie reizten ihn nur noch mehr. „Wenn ich ihm die Aufmerksamkeit schenke die er verdient?"

Irgendetwas rastete in ihm ein. Sein Denken war vollkommen ausgeschaltete, als er Mutos Handgelenk packte und die Finger aus Mokuba zog. Sein kleiner Bruder wimmerte protestierend. Das Wimmern endete in einem Stöhnen, als seine Finger sich um den Schwanz des Kleinen schlossen. Er ließ endgültig Muto los und widmete sich ganz seinem Kleinen. Seine nun freie Hand strich über die seidige Haut des rechten Oberschenkels. Nur am Rande bemerkte er wie der kleine Duellant ihm den Platz, zwischen Mokubas Beinen, freimachte. Er nutzte das um sich selbst dazwischen zu hocken. Seine Augen ruhten auf dem Gesicht des Jüngeren. Er verfolgte jede Regung. Hörte jedes Stöhnen, das er mit seiner Hand verursachte. Seine andere Hand ließ er zum Eingang seines kleinen Bruders gleiten. Etwas Kaltes tropfte auf seine Finger. Irritiert blickte er zur Seite und sah Muto schräg hinter ihm hocken. Dieser legte grinsend die Tube Gleitgel beiseite. „Halt dich nicht zurück." Wurde nahe an seinem Ohr geflüstert.

Verärgert schnaubte er, sagte aber nichts. Er drehte seinen Kopf wieder. ~Als würde ich das jetzt noch können!~ Denn seine Hose war schon längst zu eng geworden. Ihm war es für den Moment egal das Muto da war oder das es nicht richtig war. Das einzige was er wollte, war diesen kleinen Körper endlich in Besitz nehmen. ~Nicht nur das, ich will beiden klar machen das ich der einzige bin der so etwas mit Mokuba tun darf!~ Drei seiner Finger drangen ohne Mühe in Mokuba an. Der Kleine schob ihn seine Hüften entgegen. Seine Augen hatten sich wieder geöffnet und blickten flehend zu ihm hoch. ~So darf er nur mich ansehen!~ Während er seine Finger in dem engen Eingang bewegte, zog er seine andere Hand von dem Glied zurück, um seine Hose zu öffnen.

Seine Hand traf auf zwei Kleinere, die sich bereits mit seinem Gürtel beschäftigten. Mit Schnelligkeit hatten die kleinen Hände seinen Gürtel und seine Hose geöffnet. Leise lachte Muto hinter ihm, als er in seine Hose griff. „Keine Shorts." Stellte er leise fest. „Ich verrat dir etwas." Er holte seinen Schwanz hervor und rieb ihn. „Mokuba hätte nicht zugelassen das ich mit ihm schlafe." Das kühle Gel traf sein Glied. Der Kleinere verteile es und entließ ihn wieder. „Er ist sehr hartnäckig wenn es um sein erstes Mal geht." Er spürte wie sich der andere Duellant von ihm entfernte. Ihm war es egal was dieser Kerl jetzt machte, für ihn zählte nur noch Mokuba. Er hörte wie sich der andere durch den Raum bewegte und sich eine Tür leise schloss.

Behutsam zog er seine Finger heraus. Leicht legte er sich auf den kleinen Körper um sich zu positionieren. Mühelos drang seine Eichel durch den Muskelring. Somit war er wesentlich weiter als Mokuba es je geschafft hatte. Sein kleiner Bruder gab ein leises Geräusch von sich, das irgendwo zwischen einem Stöhnen und einem Wimmern anzusiedeln war. Er selbst konnte sich ein leises Stöhnen nicht unterdrücken. Allein das Gefühl um seine Eichel war schon unbeschreiblich. ~Wenn das jetzt schon so ist… oh je das könnte peinlich werden.~ Er drängte den Gedanken beiseite. Seine Hand strich über die samtweiche Haut von Mokubas Oberschenkel. Langsam hob er seinen Kopf und blickte auf den Kleineren herab. Dieser blickte mit großen Augen zu ihm auf. Sein Blick fiel auf die leicht geteilten Lippen. Seto beugte sich herunter und legte seine Lippen auf die geteilten seines Bruders. Im selben Moment stieß er mit seinen Hüften vor und versenkte sich ganz. Der kleine Körper bäumte sich unter ihm auf. Der Schrei wurde von seinen Lippen verschluckt.

Als er ganz in seinem Bruder war löste er den Kuss. Bedauernd blickte er auf das schmerverzerrte Gesicht herab. „Es tut mir Leid." Er wischte mit dem Daumen eine Träne beiseite. „Das war der einfachste Weg." Was er verschwieg war das es einen wesentlicheren schmerzfreieren Weg gab. Dafür dauerte dieser auch wesentlich länger. ~Und ich wäre gekommen bevor ich auch nur ganz in ihm gewesen wäre.~ Er musste sich anstrengen um nicht jetzt schon zu kommen. Die Enge um seinen Schwanz raubte ihm fast den Atem.

Überrascht keuchte er auf, als sich Mokubas Hüften bewegten. Der kleine Schwarzhaarige legte seine Arme um ihn. „Bitte Seto…" Wieder bewegte er seine Hüften. „Hör… nicht auf…"

„Hab ich nicht vor." Er zog sich zur Hälfte zurück, nur um hart und schnell wieder einzudringen. Stöhnend klammerte sich der Kleinere an ihn, während er sich immer wieder hart in ihn versenkte. Jeder Stoß brachte ihn näher an seinen Höhepunkt. ~Gott… er ist so eng… oh das ist einfach nur gut. Warum hab ich ihm nicht schon früher nachgegeben?~ Seine Lippen fanden den schlanken Hals und verteilten kleine Küsse. Er schlang einen Arm um die schmalen Hüften und hob das Becken leicht an. Es ermöglichte ihn noch tiefer in seinem Kleinen einzudringen. „Ich werde es… ah… nicht zulassen dass du… mit jemand anderen… Sex hast… ah… Du gehörst… mir!" Jedes Wort begleitete er mit einem Stoß. „Hast du… mich verstanden…?" Seine Antwort war ein leises Wimmern. Er stoppte seine Bewegungen, das Wimmern wurde lauter. „Hast du?"

Mokuba versuchte seine Hüften gegen ihn zu bewegen, doch er verhinderte jede Bewegung mit seinem Arm. „Ja… ah… hab... ich… ah… bitte… Seto… bitte… " Wieder begann er sich in seinem kleinen Bruder zu bewegen. Er schob eine Hand zwischen ihre Körper und griff nach Mokubas Schwanz. Dieser japste kurz auf, bevor er sich unter ihm aufbäumte. „SETO!" Warm ergoss sich sein Bruder über seine Hand und ihren Bäuchen. Seine Muskeln schlossen sich fast schmerzhaft um ihn.

Er konnte nur noch einmal in diese berauschende Enge eintauchen, bevor auch er seinen Höhepunkt erreichte. Sein Stöhnen erstickte er mit einem Biss in Mokubas Hals. Trotz der vorigen Anstrengung, die sich so gut angefühlt hatte, hatte er das Gefühl das sein Körper schwebte. Die ganze Welt drehte sich vor seinen Augen. ~Wahnsinn… Einfach nur Wahnsinn.~ Schwer atmend rollte er sich von dem kleinen Körper runter. Sein kleiner Bruder schmiegte sich Augenblicklich an ihn, beschützend legte er seinen Arm um den zitternden Körper. Während er langsam wieder zur Ruhe kam, setzte sein Denken nach und nach wieder ein. ~Was hab ich getan?~ Behutsam löste er sich von Mokuba und stand auf. „Seto?"

Lächelnd beugte er sich zu ihm runter und strich ihm eine feuchte Strähne aus dem Gesicht. Dabei sah er die deutlich rote Stelle am schmalen Hals, die langsam dunkler wurde. ~Scheiße, das wird noch Tagelang zu sehen sein!~ „Ruh dich aus." Er richtete sich wieder auf. Auf dem Weg zur Tür richtete er seine Kleidung, so gut es ging.

„Warum bleibst du nicht?" Hörte er Mokuba leise fragen.

Er griff nach der Türklinke. „Ich hab noch zu tun." Schnell öffnete er die Tür.

Mokubas Stimmte ließ ihn innehalten. „Aber Seto du hast mir gestern versprochen das du heute nicht arbeiten wirst!" Er konnte in seiner Stimme hören, dass nicht mehr viel fehlte und er weinen würde.

Leicht drehte er sich um. Er sah das enttäuschte Gesicht und versuchte aufmunternd zu lächeln. „Ich will nur meine Sachen auspacken." Log er. Ihm war nicht wohl dabei dass er seinen kleinen Bruder anlog, aber es musste sein. Er musste hier raus. „Schlaf etwas." Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, verließ er das Zimmer. So schnell ihn seine Beine trugen eilte er in sein Schlafzimmer.

Vor seinem Bett ließ er sich einfach auf den Boden sinken. ~Gott… Was hab ich nur getan? Warum hab ich nur so die Kontrolle verloren? Das hätte nicht passieren dürfen!~ Sein Blick blieb an den deutlichen Flecken auf seiner Kleidung hängen. ~Es ist falsch. Egal wie gut es sich angefühlt hat. Es ist schlicht und ergreifend falsch seinen eigenen Bruder zu begehren! Ich muss das beenden bevor es ausartet.~ Bitter lachte er auf. ~Wie kann das noch mehr ausarten? Ich habe schließlich mit ihm Sex gehabt! Bestimmt glaubt er jetzt dass ich mich dafür entschieden habe, dass wir es auf einen Versuch ankommen lassen will. Aber wir können kein Paar sein. Es ist nicht richtig! Er war zu sehr in Gedanken versunken, um zu bemerken das seine Tür leise geschlossen wurde.