A/N: Diese Story ist nicht von mir, sondern von The Red Dragons Order (Userid 144910)
Ich habe nur die Ehre sie zu übersetzen. Also denkt beim Reviewen daran, dass ich die Geschichte nicht ändern kann. Aber ich bin sehr froh über Tipps, also reviewt weiter.
Kapitel 10
Als Harry und die anderen drei endlich aufgehört hatten zu lachen, drehte er sich zu Hermione und grinste. „Wundervoll, dich zu sehen Hermy. Allerdings seh' ich, dass du nicht allzu glücklich bist, mich zu sehen, also komm ich zurück wenn du dich beruhigt hast. Anamaria, Seil bitte!"
„Kommt gleich Harry!"antwortete die Frau und verschwand. Eine Sekunde später wurden zwei Seile hinuntergeworfen und Harry und Jack packten je eines und begannen raufzuklettern. Sie kletterten schneller als je einer der Zuschauer erwartet hätte und nach Sekunden waren sie schon über der Reling.
„Eine Minute, Direktor!"sagte Jack zu Dumbledore. „Wir lassen was runter um sie an Bord der Pearl zu bringen."Er drehte sich zu Harry. „Geh rüber auf die Stormeagle und bring die Turners her. Sie sollten beim Treffen dabei sein."
„Aye Capt'n."nickte Harry, bevor er davonrannte, aus der Sicht der Leute am Boden.
Genau wie Jack gesagt hatte, wurde eine Planke zu Boden gelassen. Dumbledore stieg hinauf und wurde an Bord gezogen, dann folgten McGonagall, Snape, Hermione, Draco und Remus. Sie gingen gerade zur Kapitänskabine als sie Harry entdeckten. Er rannte gerade übers Deck des anderen Schiffs, dann sprang er vom einen auf das andere.
„Sie kommen so schnell sie können. Fünf Minuten oder so sagt Elizabeth." sagte er zu Jack. „Du weisst wo du mich findest wenn du mich brauchst."
Jack packte den jungen Mann, als der versuchte sich davonzustehlen, und drehte ihn wieder herum. „Du gehst nirgendwohin, ausser in diese Kabine Welpe. Du musst bei diesem Treffen dabei sein um den Leuten einiges zu erklären. Sie sind deine Freunde."
Harry rollte mit den Augen. „Du hast nur Angst mit einem Haufen Zauberern allein zu sein."
„Machste dich gerade über deinen Capt'n lustig?"
„'türlich. Jack, wir reden grade von mir."Harry sah die Gruppe von Phönixen an und grinste wieder. „Er is' ein Eunuch."sagte er in einem gekünstelten Flüstern und erhielt einen Schlag auf den Hinterkopf von Jack.
„Du hast dir grade eine lange Zeit im Küchendienst verdient."knurrte der Piratenkapitän. „Und du hast schon wieder einen meiner Sprüche gestohlen."
„Was kann ich sagen? 's is' der Sparrow-Charme."Harry zuckte die Schultern.
Hermione sah von einem Mann zum anderen als sie sich fröhlich zankten, und schüttelte ihren Kopf. Sie sah Harry an, ihre Augen bitteten um etwas. „Du hast dich verändert Harry. Wo ist der Harry den wir kannten und liebten? Was ist passiert?"
Harry verlor all seine Heiterkeit und Vortäuschung und starrte sie an. „Das Leben is' nichts, was man zu einfach nehmen sollte, aber ich hab den Verdacht, du weisst das schon. Allerdings, wenn du die Person, die ich geworden bin nicht akzeptieren kannst, geh ich zurück in die Karibik und lass euch allein gegen Voldemort ankommen."Er drehte sich um und sah Jack an. „Ich werde ein Boot dazu brauchen, ein Zauber oder Zeitumkehrer sollte auch funktionieren."
„Wenn du zurückgehst, gehn wir auch."sagte Anamaria im Vorbeigehen. „Das hier is' nicht unser Bier ohne dich. Ausserdem biste Familie."
„Das is' rührend Ana."grinste Harry wieder und überraschte die Phönix- Agenten wieder einmal mit seiner Launigkeit. „Aber nicht genug um dich aus den Schwierigkeiten zu bringen, die du hast weil du mich vom Schiff geworfen hast."
„Ha, versuchs und stirb dabei!"
„Willste drauf wetten?"
„Keine Wetten an Bord!"warf Jack ein, aber er grinste. „Ah, hier sind die Turners. Kommt mit Leute, du auch Harry."
„Danke, dass du mich da rausholen wolltest Ana."sagte Harry zu der Frau, bevor er neben allen durch in die Kabine marschierte. Die anderen folgten ihm bald und Jack schloss die Tür hinter ihnen.
„Raus aus meinem Stuhl!"befahl der Pirat und Harry murmelte etwas, das ihm noch eine Ohrfeige einbrockte. „Vorsicht Junge, wir haben Gäste."
Die grünen Augen rollten gegen den Himmel, aber er platzierte sich wie üblich an der Tür und hörte zu, wie Jack die ganze Situation erklärte. Harry sah alle genau an und merkte sich die kleinsten Veränderungen. Was ihn am meisten überraschte war, dass Ron nicht da war und dafür Draco. Er bemerkte auch das Holzbein, das der Slytherin trug und grinste amüsiert. Die anderen waren nicht viel älter geworden und hatten sich nicht gross verändert, ausser einigen neuen Falten und mehr grauem Haar. Snape sah immer noch aus wie eine saure Fledermaus, auch mit dem grau das sich jetzt in seine schwarzen Haare mischte. McGonagall sah sich die ganze Zeit nervös um und ihre Augen flogen immer wieder zur Tür und zu ihm. Remus und Albus hörten ruhig zu was Jack zu sagen hatte. Die Turners redeten leise in einer Ecke, und Draco und Hermione sahen zwischen Harry, den Turners und Jack hin und her.
Die Geschichte dauerte den ganzen Morgen über und am Ende kam Anamaria in die Kabine, mit einem Tablett voller Früchte.
„Hier bitte, Leute. Was um eure Bäuche ruhig zu stellen. Oh, und Jack. Wo essen wir heute zu Abend? In Hogwarts oder hier?"
„Ich muss wirklich darauf bestehen, dass sie in Hogwarts dinieren."meldete sich Dumbledore. „Ich bin wirklich sehr interessiert, mehr von ihren Unternehmungen zu hören, Kapitän Sparrow, und über Harrys Abenteuer im 17. Jahrhundert zu erfahren wäre auch nett."
„Da haste deine Antwort Ana."grinste Jack.
Die Frau nickte. „Aye, ich hab schon viel von den Hogwartsfestessen gehört, von Harry. Sie sollen ja sehr gut sein."
Harry schüttelte den Kopf und richtete seine Augen auf die Zauberer. „Irgendwas das in den letzten zehn Jahren passiert ist, und ich wissen sollte?"
„Es gibt da einige Sachen Harry."Remus sprach zum ersten Mal seit er auf dem Schiff war. „Ron ist auf die andere Seite übergegangen. Draco war unser Spion für eine Weile nachdem Severus entdeckt wurde, und die Schule wurde abgebrochen als der Krieg wirklich losgegangen war."
„Was is' mit Fudge und dem Ministerium?"fragte Jack.
„Fudge ist immer noch so dickköpfig wie immer, obwohl ich keine Ahnung habe woher du von ihm weisst. Ich bezweifle stark, dass Harry über diesen Dummkopf reden würde."höhnte Snape.
„Für dich heisst das Potter-Sparrow, Snapey."Harry grinste über den bösen Blick den er erhielt.
„Und diese Auroren von euch?"meldete sich Elizabeth und nahm Jacqueline auf ihren Schoss. „Was ist mit ihnen?"
„Sie tun ihr Bestes, aber jeden Tag gibt es weniger und weniger von ihnen." McGonagall seufzte. „Es ist da etwas Neues das sie umbringt, schneller als sie blinzeln können, und wir haben nicht eine Spur was es sein könnte."
„Deine alte Mannschaft, Jack. Sie halten sich warm, nicht?"
„Tatsächlich, das is' interessant. Aber ich frag mich, was Voldemort ihnen versprochen hat um sich ihrer Loyalität sicher zu sein."
„Worüber redet ihr beiden denn?"fragte Draco und Jack musste die ganze Geschichte über das verfluchte Gold von Cortez, dem Affen und dem Mondlicht- Zeug erzählen, aber liess die Tatsache aus, dass sie selber auch unter diesem Fluch standen. „Das macht es wirklich interessanter."pflichtete der blonde Mann am Ende bei.
„Und das is' der Hauptgrund, warum der Rest von uns Piraten hier is', Direktor."sagte Jack. „Wir wollen nicht in eurem Zaubererkrieg mitmischen, nur diese Skelette ein für allemal loswerden."
„Ich verstehe, Kapitän Sparrow."antwortete Dumbledore mit einem kleinen Lächeln. „Und ich werde versuchen, sie und ihre Piraten aus dem Krieg herauszuhalten."
„Gut, wenn das jetzt geregelt is', wie wär's jetzt mit diesem Fest. Wann sollen wir kommen?"
„Um die sechs, glaube ich."
Jack grinste und stand auf. „Wir werden da sein."
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Hermione sah von einem Fenster aus zu, wie Harry und der Rest der Mannschaft der Black Pearl schnell und genau arbeiteten. Jeder an Bord kannte seine Aufgaben und sie wurden ohne gross zu meckern gemacht. Jack stand am Steuer und schrie Befehle durch die Luft während die Mannschaft arbeitete.
Ihre Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf Harry. Sie erkannte ihn gar nicht mehr. Er war nicht der süsse unsichere Junge, den sie wie einen Bruder geliebt hatte, er war ein Pirat. Ein plündernder, betrügender, stehlender Mörder, etwas das sie nicht glauben konnte. Aber dann, sie hatte auch nicht geglaubt, dass Ron auf die Dunkle Seite wechseln würde. Sie seufzte und wandte sich wieder dem Buch zu, das sie durchsah, aber sie las nur dieselbe Zeile wieder und wieder.
Harrys Veränderung hatte nicht nur schlechte Seiten, gab sie zu. Er war unbekümmerter, und sie konnte die Liebe für das Meer und die Freiheit in seinen Augen sehen, die Black Pearl war mehr sein Zuhause als Hogwarts je gewesen war, sie wusste das jetzt. Und doch wollte sie ihren Harry zurück, derjenige der ihre Hilfe gebraucht hatte um neue Geheimnisse aufzulösen. Dieser Harry sah nicht aus, als ob er etwas ausser einem Boot und dem Meer brauchen würde. Genau wie Jack Sparrow. Derselbe Blick, dieselbe Art zu Gehen, dieselbe Art zu Reden, dieselben Gesten, alles genau gleich.
Wieder zwang sie ihre Augen zum Buch auf dem Tisch vor ihr zurückzukehren. Sie konnte sich später über diese neuen Gefühle und Gedanken in ihrem Kopf Sorgen machen, jetzt musste sie herausfinden, was es mit diesem Nebelzauber auf sich hatte. Das war, wie sie annahm, was Jack benutzte um die beiden Schiffe zu verstecken, aber sein Nebel war viel, viel dicker gewesen als das Buch ihn beschrieb.
„Schwierigkeiten dich zu konzentrieren?"ertönte Draco's Stimme von hinter ihr.
Sie erschrak nicht mehr wenn er das tat. Sie hatte sich daran gewöhnt.
Sie nickte. „Ich kann diese Piraten nicht aus meinem Kopf kriegen."
„Ich auch nicht, vor allem Potter. Er hat sich mächtig verändert, seit wir unsere kindischen Kämpfe in der Schule hatten. Damals, wenn wir uns ansahen, wusste ich dass wir ebenbürtig waren. Und jetzt..."Draco schüttelte den Kopf und setzte sich gegenüber von ihr hin.
„Jetzt was?"fragte Hermione und sah auf zu ihm.
„Jetzt kann ich mich nicht entscheiden wo er steht. Ich sehe in an und sehe einen halbbetrunkenen Mann mit dieser Art zu gehen und seiner undeutlichen Sprechweise, aber andererseits weiss ich dass er mich mit geschlossenen Augen schlagen könnte falls ich ihn herausfordere – und nicht wegen meinem Holzbein, sondern weil er gut ist. Es ist eine gute Täuschung, die Leute unterschätzen ihn so und das gibt ihm die Oberhand."
„Immer denkst du wie ein Slytherin, nicht wahr?"Hermione lächelte und drückte seine Hand.
Er drückte zurück. „Was hast du erwartet? So, wie wär's wenn wir etwas Arbeit erledigen würden?"
Hermione grinste und nickte. Diesmal schaffte sie es alle Gedanken an Harry, den Krieg und an die Piraten aus ihrem Kopf zu verscheuchen und konzentrierte sich ganz auf ihre Arbeit. Draco sah sie für einen Moment an, bevor er sich an seine eigene machte. Hermione die Forscherin war wieder auf Kurs, und Gott helfe jeder Herausforderung die auftauchte wenn sie in dieser Laune war.
