11. Kapitel: Paison
Hey, ich weiß ich hab mich schon lange, lange Zeit nicht mehr mit dieser Story gemeldet. Und heute ist der Tag an dem ich beschlossen habe… na ja eigentlich war es gestern Eiskalte Engel fortzusetzen. Hingegen meiner Ankündigung für jeden Tag ein Kapitel zu schreiben(da würde ich ja umkommen und in 10 Jahren nicht fertig werden), lasse ich das bleiben und werde nur noch die wichtigsten Details angehen, der Inhalt des Unterrichts bleibt deshalb auch großteils weg mit ein paar Ausnahmen und bei dem Training von Abby und der Allg. Fortbildung werden ab sofort auch keine Zeitsprünge mehr gemacht.
Dieses Kapitel wird ausschließlich an den Gryffindorschauplätzen spielen. Aber auch hier wird einer Erwachen – endlich! Die ganze Zeit hatte ich ja nur welche aus Slyth „Erwachen" lassen(kann mir da mal wer ein anderes wort für geben, des regt mich mittlerweile ziemlich auf genau so wie „Mächtige" das klingt so Besch…) Viel Freude damit, genießt es!!!
Der Gemeinschaftsraum der Gryffindors war noch still an diesem Samstagmorgen, als plötzlich ein lautes Poltern zu hören war.
„Ach, wie ich diesen Mistkerl hasse! Was bildet der sich ein! Mir einfach so an den Hintern zu tatschen! Jungs sind doch echt das Letzte!", schrie Hermine aufgebracht.
„Beruhige dich doch erst mal und erzähl uns was genau passiert ist.", versuchten Jessminda und Gin sie zu beruhigen.
„Ihr versteht das nicht. Hermine können wir mal das von dir abschreiben, machst du mal das für uns, Hermine du gehst mit mir aus, egal was du willst ich will das du mit mir ausgehst! Ich kann es nicht mehr hören! Alle wollen sie nur was von mir, was ist bitte mit mir? Ich will auch viel! Ich fühle mich so langsam wie eine Hausangestellte die alles für die werten Herren tun muss, Grrrh.!", meinte Hermine wütend während sie ihren Kopf zwischen den Knien versteckt hatte.
Vorsichtig legte Gin einen Arm um sie und zog sie in eine Umarmung, wobei sie Jessminda aus großen Augen ansah.
„Was schaust du so komisch, Jess?", fragte Hermine die über die Schulter von Gin sah.
„Ich dachte ich hätte gerade eine Dampfwolke über euch aufsteigen sehen, aber ich muss mich wohl getäuscht haben. Hast du heute eigentlich schon was gegessen, Hermine?"
„Nein, ich habe aber auch eigentlich gar keinen Hunger. Ihr könnt mich hier ruhig alleine lassen ich muss ohnehin noch die Aufgaben für Alte Runen, Arithmantik und für Allgemeine Fortbildung machen. Also husch, husch geht essen. Und danke!", Hermine drehte sich mit einem Lächeln zu den Mädchenschlafsäälen um.
„Was meintest du vorhin mit Dampfwolke?", wandte sich Gin an Jess.
„Nicht so wichtig, vergiss es! Komm lass uns essen gehen wir schauen nachher noch mal nach ihr. Sag mal, hast du auch das Gefühl das sich Harry Potter komplett verändert hat?"…
Währenddessen im Mädchenschlafsaal:
Hermine hatte sich auf ihr Bett geworfen und ihr Gesicht in ihrer Armbeuge vergraben.
„Ach, wieso ist das Leben nur so schwer? 16 Jahre alt und noch immer Freundlos, was Victor wohl gerade macht? Er hat sich auch schon sehr, sehr lange nicht mehr gemeldet.
Hermine Hör auf über dein Leben nachzudenken zu dieser Zeit ist es vollkommen chaotisch, dass sollest du doch wissen. Aufstehen! Ich gehe dann erst mal in die Bibliothek und mach die Aufgaben, dann hab ich den Rest des Wochenendes für mich.
Auf dem Weg zur Bibliothek begegnete sie kaum jemanden, kein Wunder es war gerade mal 9 Uhr und Samstag, für gewöhnlich schliefen da noch alle Normalsterblichen. Und auch in der Bibliothek war keine Menschenseele anzutreffen bis auf Madam Pince natürlich.
Mit einem Lächeln trat sie an ein Regal über Runen heran und strich über die Buchrücken, für sie hatte jedes Buch seine eigene Geschichte, eine abgeschlossene Geschichte im Gegensatz zu ihr. Ihr fehlte noch der Großteil. Seufzend zog sie 3 Bücher über Alte Runen heraus und ging weiter zum Regal über Arithmantik um sich dort ebenfalls mit einigen Büchern zu versorgen. Diesen Bücherstapel balancierend lief sie nun an einen Tisch vor einem Fenster und stellte die Bücher darauf ab.
Wenig später saß sie schon völlig vertieft in eines der Alte Runen-Bücher und versuchte den Aufsatz über eine Kurzgeschichte zu vervollständigen.
„Hey du Bücherwurm, wir haben dich schon beim Frühstück vermisst. Alte Runen, was? Das hab ich schon hinter mir, Charlotte hat mir geholfen.", meinte der rothaarige zu ihr und setzte sich ihr gegenüber.
„Charlotte Parkinson? Seit wann verstehst du dich eigentlich so gut mit ihr? Versteh mich nicht falsch ich versuche dich nicht zu kritisieren. Ich war es nur gewohnt das du mehr mit Gryffindors zusammenhängst als mit Slytherins.", meinte Hermine ohne aufzublicken.
„Schon gut. Reden wir nicht weiter drüber. Du hast nicht zufällig noch mal mit Harry gesprochen oder?"
„Nein, warum?"
„Nun, dir ist sicher aufgefallen das er sich seit Sirius Tod zu einem Riesenarschloch entwickelt hat, schlimmer als Malfoy."
„Nun mit Malfoy müsstest du dich doch mittlerweile ganz gut verstehen, wenn du schon mit Park…Charlotte befreundet bist, oder? Und ja es ist mir aufgefallen, was ihn wohl so verändert hat? Meinst du es war der Korb den Gin ihm gegeben hat?"
„Ich werde mich wohl niemals mit Malfoy verstehen, es sei denn er vergisst endlich seine Regelung was Reinblut und Muggelabstämmige betrifft. Gin, hmmm. Meinst du wenn Gin Ja gesagt hätte wäre er heute anders?"
„Vielleicht, ich weiß es nicht. Man muss bedenken Liebeskummer kann ganz schön nach unten ziehen.", sagte Hermine und sah zum ersten Mal zu Ron auf.
„Hast du auch von dem Gerücht gehört, das er wieder mit Cho Chang Zusammensein soll? Mit uns spricht er ja über solche Dinge nicht mehr."
„Ja, ich hab sie sogar schon knutschend in einer Ecke gesehen. Aber seine momentane Art könnte auch von dem Druck der auf ihm lastet, du-weißt-schon-wen zu töten, herkommen."
„Ich verstehe ihn in letzter Zeit gar nicht mehr, wir waren 5 Jahre lang die besten Freunde und heute? Erzählt er uns nicht einmal wo er abends hingeht. Schon irgendwie seltsam. Aber genug von dem Gerede, andere Frage hast du Zaubertränke schon gemacht, ich komm da nämlich grad nicht weiter."
Hermine stöhnte auf. „Wie kommt es bloß das die ganze Welt glaubt ich wäre eine Hilfe für ALLES!!!!!", brüllte nun wieder Hermine und stand auf.
„Hermine? Hermine!"
„WAS???"
„Du qualmst! Und in deinen Augen sind gerade zwei Stichflammen hoch geschlängelt."
„Na Klasse! Verarsch mich halt!!!!!", wütend stampfte Hermine auf.
„Schau doch mal deine Hände an, die brennen ja!", meinte Ron panisch.
Erstaunt sah Hermine auf ihre Hände hinab, und tatsächlich sie brannten.
„Das ist nun wirklich seltsam. Verdammt was mach ich denn jetzt?", wild fuchtelte sie mit ihren Händen durch die Luft.
„Nun ich schlage vor du gehst mal zu Babette, immerhin kennt sie sich damit aus.", sagte Ron und starrte Hermine aus großen Augen an.
„Auf keinen Fall! Niemals!", Hermine drehte sich um und rannte zur nächsten Damentoilette um die Hände unters Wasser zu halten.
„Also da ist nun wirklich alles andere als Normal. Moment mal, wenn meine Hände brennen müsste ich da nicht irgendeinen Schmerz empfinden?"
Plötzlich wurde die Tür aufgestoßen und Gin und Jess stürzten herein.
„Mia! Ronald hat uns zu dir geschickt, er hat gesagt du hättest gebrannt!", fragte Jess.
„Oh mein Gott! Er hatte Recht. Deine Haare brennen ja!", meinte Gin wobei sie auf Hermines Haare deutete.
„Wie meine Haare brennen, woah! Macht doch was! Wie stell ich das ab."
„Keine Ahnung, versuch doch mal es mit deinen Gedanken zu steuern. Versuch es irgendwie in dich zurückzuziehen!", meinte Gin aufgeregt.
„Okay, ich versuchs!", angestrengt versuchte sie das Feuer zurückzubannen und es gelang ihr sogar nach einiger Zeit.
„Puh, ich hatte schon gedacht von jetzt an immer mit einer menschlichen Fackel rumrennen zu müssen, wobei das wahrscheinlich ziemlich praktisch gewesen wäre.", sagte Jess ging aber schon mal in Deckung. „Kommt es gibt bald Mittagessen und Hermine du solltest dich vielleicht noch mal umziehen deine Kleidung ist Rabenschwarz."
„Oh, ja. Sollte ich vielleicht. Kommt ihr noch mit hoch?", lächelte Hermine.
„Klar. Aber hey, wenn du jetzt jedes Mal wen du sauer bist, so heftig Feuer spukst, sollten die Jungs lieber in Deckung gehen, was?", sagte Jess kichernd.
„Du riskierst gerade eine Hexenverbrennung, meine Liebe!", entgegnete Mia und zog dabei die linke Augenbraue nach oben.
„Jetzt hört doch auf! Das ist nicht zum lachen. Wenn du was anfackelst, sagen wir mal dein Bett oder so, oder wenn es ganz schlimm kommt sogar einen Lehrer. Du musst das kontrollieren lernen. Ich rate dir, geh zu Babette, sie kann dir helfen!", sagte Gin durchdringend.
„Du hast ja Recht. Aber…", seufzend ließ sich Hermine auf einen Stuhl fallen und zog die Beine an sich.
„Kein Aber, du weißt ich häng ziemlich oft mit denen rum, sie sind wirklich voll okay. Auf wir gehen beim Mittagessen zu ihnen hin, sie wird dir zuhören.", versuchte Gin Mia zu überzeugen.
„Dir hören sie vielleicht zu, mir garantiert nicht. Erstens bist du kein Schlammblut und zweitens gehörst du nicht zum goldenen Trio.", meinte Hermine ablehnend.
„Quatsch, überleg doch mal Ron ist auch schon fast übergewechselt. Der hängt doch jetzt dauernd mit Charlotte rum.", ergänzte Jess.
„Komm schon. Du weißt wir müssen was tun, leg die alten Vorurteile beiseite und komm mit. Bitte, tu es für mich!", Gin sah sie mittlerweile flehend an.
„Aaah, na gut! Ich geb auf.", ergab sich Mia schließlich.
„Guut. Dann komm!", rief Gin und zog sie auf die Beine und in Richtung große Halle.
Dort angekommen setzten sie sich erst einmal an ihren Haustisch um etwas zu essen.
„Da schau da kommen sie.", sagte Jess und alle 3 blickten in Richtung Eingang.
Babette, Audrey und Charlotte betraten gerade kichernd die große Halle und schritten mit wehenden Miniröcken hinüber zu ihrem Tisch wobei sie einen kurzen Blick zum Gryffindortisch warfen und wieder kicherten.
„Gin, muss das sein?"
„Ja, Mia. Komm wir gehen gleich rüber bevor die Jungs kommen. Jess willst du auch mitkommen?", fragte Gin.
„Ne, lass mal. Da kommt Katie ich wollte mit ihr noch über das nächste Spiel sprechen. Ihr wisst schon Quidditch."
„Wir sehen uns später.", Gin zog Hermine quer durch die Halle hinter sich her.
„Hey, Wie geht's euch heute? Wir haben da ein kleines Problem, Mia?"
„Mhm, oh nun ja wie soll ich sagen…"
„Hey ich glaube wir beide wurden uns noch gar nicht vorgestellt, du bist Hermine Granger oder? Mein Name ist Babette Cheney Atkins, aber das weißt du wahrscheinlich schon."
„Ja, ich bin Hermine, die Freundin von Harry Potter."
„Und bist du stolz drauf?", Cheney's Miene verdunkelte sich.
„Früher ja, heute keineswegs. Er hat sich verändert."
Cheney lächelte, also was wolltest du mit mir besprechen.
„Nun, ich hatte bis vor kurzem ein kleines- nein großes Problem. Ich habe gebrannt!"
„Wie das?", fragte Charlotte die sich nun interessiert in das Gespräch einmischte.
„Oh,---oooooh!", nuschelte Cheney.
„Du glaubst doch nicht? Cheney!"
„Ich sag nur eins FEUEr!", lachend drehte sie sich zu Charlotte um und klatschte ihr in die Hände. „Wir sind zu fünft! Dann bleiben nur noch 9!"
Lachend hüpften die beiden im Kreis und Draco, Blaise und Zack sahen sie ganz komisch an.
„Wer feiert ne Party? Heute Nacht?"
„Oh, Dray. Wir sind zu fünft, wir sind zu fünft! Und ne Party ist ne gute Idee!", sang Charlotte und Gin stimmte mit ein.
„Party, Party! Wie immer bei euch im Schlafsaal, Charlotte? Da können wir ihn gleich einweihen.", freute sich Gin.
„Yap, jeder bringt was mit. Und Hermine du bist natürlich auch eingeladen. Achja und fragt Ronny ob er auch kommen mag. Bis später. Komm Cheney, wir müssen noch dies und das und jenes organisieren.", lud Charlotte die Gryffindor ein.
„Hermine schau nicht so komisch. Das ist bei denen immer so, sogar bei unseren härtesten Jungs.", meinte Gin während sie Markus in die Seite rammte.
„Pass auf was du sagst…", meinte dieser.
„Uuuuh, hab ich Ansgt!", lachend zog Gin Mia wieder mit sich mit.
„Komm wir müssen schließlich noch unseren Ronny-Wonny einladen! Bis Später!"
„Wie zum kuckuck kommen wir in den Slytheringemeinschaftsraum?", fragte Mia skeptisch.
„Das wirst du dann schon sehen. Mach dir keine Gedanken. Charlotte läd nur die ein die 100ig keine Todesser sind."
-.-)
