Uff, erst ist man zwei Wochen krank und dann mit Uni-Beginn ist man gesund aber vollgestopft mit Arbeit =_= Dieses Chapter lag gut 2 Wochen halbfertig auf meiner Festplatte, einfach weil ich nicht dazu gekommen bin weiter zu schreiben.
Leider kann ich nicht versprechen, dass die nächsten Kapitel wieder regelmäßig kommen D: Gerade in den nächsten Wochen bin ich ziemlich beschäftigt)
Content: Wachsspielchen, Folter
Haut wie Marmor, blass… zitternd… kalt… Die langen Beine, so dünn als könnten sie jederzeit brechen. Die großen Hände gleiten über die zarte Haut, welche scheinbar niemals Anstrengung erfahren hat. Immer weiter nach oben… Der Rock ist bereits von der Erektion angehoben, die senkrecht nach oben steht. Die rote Eichel sticht am fast weißem restlichen Körper deutlich hervor. Die Finger des Werwolfs ziehen den Gummizug des Rocks ein Stück nach unten und geben so den Blick auf das Brandmal frei. Es hatte zu heilen begonnen die Wundkruste war an einigen Bereichen wieder abgescheuert. Unter ihr kamen die Linien des Wolfskopfes zum Vorschein – jenes Zeichen, dass den Blonden als sein Eigentum kennzeichnete. Seine Hände wanderten weiter nach oben, über den schlanken Bauch hin zum Oberkörper wo er mit den Fingern über die Brustwarzen strich. Greybacks Blick ruhte auf dem Gesicht Dracos. Die Tränen gaben dem blassen Gesicht einen gewissen Glanz. Beschämt von den eigenen Handlungen hatte er das Gesicht zur Seite geneigt. Wie niedlich, scheinbar brachte er den Blonden gefühlstechnisch durcheinander. Wer konnte es ihm verübeln? Papa Malfoy hatte vermutlich alles getan um seinen einzigen Sohn von solchen Dingen fernzuhalten und nun? Für Fenrir war das Ganze eine Qual, denn der Anblick seines Opfers trieb ihn schien in den Wahnsinn und doch war es ihm verwehrt seine Zähne in das zarte Fleisch zu schlagen.
Doch er wollte mehr… viel mehr! Er wollte mehr von ihm sehen! Doch Dracos Gesicht lag in den Schatten des Raumes und obwohl das kühle Mondlicht seine Beine in gleißendes Licht tauchten, blieb sein Oberkörper und sein Gesicht im Dunkeln. Selbst mit Fenrirs geschulten Augen reichte ihm der Anblick nicht. "Mehr…" hauchte er leise und für den Blonden kaum hörbar als er sich über den Jüngeren beugte und eine der schwarzen Kerzen nahm, welche im Kerzenständer auf dem Nachtisch den Raum erhellten sollten. Doch Dracos Blick zeigte in die andere Richtung und mit der Absicht etwas Licht in das Gesicht des Reinbluts zu bringen wanderte die Karte in der Hand Greybacks über den Körper Dracos. Ein tropfen des schwarzen Wachses fiel auf die weiße Haut und der Blonde jammerte kurz auf Grund des brennenden Gefühls.
Greyback hielt in seiner Bewegung inne. Gott, wie er es liebte wenn seine Opfer solche Geräusche von sich gaben. Geräusche des süßen Schmerzes, oder auch der Qual – beides befriedigte ihn auf eine unmenschliche Art und Weise. Doch mit Draco war es etwas Anderes. Bei jedem anderen Opfer durfte er sich danach an ihrem Fleisch labern, dies blieb ihm hierbei verwehrt und der Grauhaarige merkte allmählich wie es immer schwerer wurde. Gedankenverloren hatte er die Kerze über dem Körper des Anderen gehalten und seinen Oberkörper mit mehreren schwarzen Wachspunkten dekoriert. Nun wand Draco das erste Mal den Blick zum Werwolf: die Augen waren rot, die Wangen rosig, die Lippen ausgeplustert und der Mund leicht geöffnet. Die blonden Haare hingen dem jungen Mann in sein schmales Gesicht während er den Werwolf anschaute als überlegte er ihn zu bitten aufzuhören.
Meins!
Mit einem raubtiergleichen Knurren warf sich Greyback auf den Sohn der Malfoys. Jetzt und hier! Wie ein Mantra schwebten diese Worte in seinem Kopf umher als er ansetzte um ihm in den Hals zu beißen. Kurz bevor er zubiss riss ihn ein lauter Schrei aus den Gedanken. Alles ging so schnell und nun schien die Zeit nicht vergehen zu wollen in der Fenrir auf dem Kleineren lag. Er stieß sich hoch, den Umstand ignorierend das Draco immer noch gefesselt war, und verließ den Raum wo er kurz vor der Tür mit Jemanden zusammenstieß. Sein Verstand war benebelt, er bemerkte den Zusammenprall kaum, geschweige denn wer die andere Person war. Stattdessen stürmte er ins Turmzimmer wo gefühlt alles angefangen hatte. Am Rahmen des hohen Spiegels stützte sich der Greifer ab als er sein Ebenbild im Spiegel betrachtete. Die Augen waren blutunterlaufen, sein Atem schwer und seine Haltung nach vorne gebeugt als sei er auf Jagd. Zudem war seine Hose unerträglich eng. Er hatte das Verlangen zurück zu gehen, und das obwohl er kurz vorher beinahe einen fatalen Fehler gemacht hatte.
Beiß ihn! Zerreiß ihn!
Nein! Der dunkle Lord würde ihn dafür umbringen! Er brauchte den Burschen noch! Mit einer schwerfälligen Art drehte der Werwolf sich um und ließ sich mit dem Rücken am Spiegel hinuntergleiten, den Kopf in den Nacken gelegt und hörbar schwer atmend. Wie konnte er nur so naiv sein? Er hatte tatsächlich geglaubt sich unter Kontrolle halten zu können und dabei wusste er doch genau, dass ihm dies nicht möglich war. "Will reißen… beißen… zerfleischen… zerfetzten…" keuchte er als sein Gedanke von Jagd und Fleisch eingenommen wurde. Er musste raus und diesem Drang nachkommen. Er durfte es nicht an dem jungen Malfoy auslassen solange er von Wert für den dunklen Lord war. Doch zuvor musste er sich um ein anderes Problem kümmern, denn mit kneifender Hose konnte selbst jemand wie er nicht gut jagen. Ungehalten riss der Mann an der Hose und löste so beinahe den Knopf bevor das Kleidungsstück seinen Penis doch aus der Gefangenschaft befreite wo er nun sehnsüchtig auf Erlösung wartete. Besagte Sehnsucht ließ sich nicht einmal durch die fast brutalen Bewegungen mindern, während sich vor dem inneren Auge des Werwolfs ein Ebenbild des blonden Reinbluts im Bett räkelte und ihm darbot wie eine Opfergabe. Der blutunterlaufende Blick war unfokussiert während Greyback seine Umgebung nur noch verschwommen wahrnahm.
Zu dieser Zeit hatte die Hexe, mit der er vor Dracos Zimmer beinahe zusammengeprallt war, den Raum betreten wo sie den Blonden in einer Situation fand, die ihn deutlich mehr beschämte als sie selbst. "Diffindo!" Die Seile wurden durchtrennt und reflexartig zog der Slytherin die Beine an und versuchte möglichst viel von seinem Körper zu verstecken. Ein unnötiges Vorhaben, denn Bellatrix Lestrange hatte bereits einen Blick auf den Zustand ihres Neffen werfen können. Ihr Ausdruck war von Zorn gezeichnet, die Nase gerümpft wirkte sie so als würde sie jeden Augenblick einen Markerschütternden Schrei von sich geben bevor sie sich auf den Weg zu einem Rachefeldzug machen würde. Doch der Schrei blieb aus. Stattdessen ertönte die raue Stimme der einst schönen Nachfahrin des Blacks "Zieh' dieses widerwärtige Zeug aus und bleib in deinem Zimmer!" Mit einer überraschenden Schnelligkeit stampfte Bellatrix über den Flur. Einige Todesser pressten sich gegen die Wand um möglichst weiß von ihr entfernt zu sein. Trotzdem hatte einer, der gerade neben der Treppe zu seinem Freund etwas hinunterrief, alleine durch die Stimme die Wut der Frau auf sich gezogen als sie den doch eher schmächtigen Mann über die Absperrung stieß bevor sie die Treppen zum Turm emporstampfte.
Die Tür zum Turm schwang auf und prallte gegen die Wand bevor sie aus den Angeln brach und seitlich zur Seite kippte und der Länge nach an der Wand lehnte. Greyback, der immer noch damit beschäftigt war körperliche Erlösung zu finden, schaute überrascht auf die Frau. Doch noch bevor er nach dem Grund ihres Erscheinens fragen konnte hatte Bellatrix ihren Zauberstab auf ihn gerichtet. "Crucio!" Fenrir wurde klar in wen er vor Dracos Zimmer angerempelt hatte, doch es änderte nichts mehr, denn seine Haut fühlte sich bereits an als würde man sie von seinem Körper abziehen, das Blut brannte in seinen Adern und selbst die Luft, welche er atmete, fühlte sich ätzend an. Doch wenn Bellatrix glaubte er würde vor Schmerz schreien hatte sie sich geirrt. Tatsächlich beugte sich der Werwolf nach vorne, fletschte die Zähne während die krallenartigen Fingernägel über den Holzboden kratzten. "Du widerliche Kreatur!" schrie Bellatrix in ihrer scheinbar endlosen Wut "Wie kannst du es wagen ihn mit deinen dreckigen Händen auf nur anzufassen. Du bist ein nichtsnutziger Köter! Als mach 'Sitz' und tu was man dir sagt!"
Die Worte der Hexe hallten durch das ganze Anwesen und auch Draco, der sich umgezogen hatte kaum das er alleine in seinem Zimmer war, konnte jedes Wort mitschneiden. Leider war dies nicht alles, denn vor der Turmtreppe hatten sich einige Todesser versammelt. "Was ist hier los?" wollte er Blonde wissen und erntete skeptische Blicke von fünf Männern, die er namentlich nicht zuordnen konnte. Ein großer, kräftig gebauter Mann ergriff das Wort: "Der Dunkle Lord hat eine Versammlung einberufen…" Der Schüler musste nicht mehr wissen, er winkte ab und stieg die Stufen empor.
Mit jeder Stufe wurde es schwieriger den Fuß anzuheben und das laute Geschrei seiner Tante schnürte ihm den Hals zu. Er wusste, dass der dunkle Lord ungerne wartete und dennoch… er wollte weder seine Tante noch den Werwolf sehen. Das Bellatrix ihn so gesehen hatte beschämte ihn immer noch und alleine Fenrirs Anwesenheit sorgte dafür, dass Draco dem eigenen Körper nicht mehr vertraute. "Tante Bella?" Draco stand vor der Tür, die er langsam aber sicher erreicht hatte. Seine Stimme war unsicher und kam ihm selbst zitternd vor. Eine Antwort erhielt Draco nicht, stattdessen taten ihm die Ohren von dem lauten Geschrei der gebürtigen Black weh. Woher nahm die Schwester seiner Mutter diese Kraft? Er selbst könnte gar nicht so laut und so lange schreien! Der Blonde klopfte drei Mal laut gegen die hölzerne Tür bevor er diese einen Spalt breit öffnete nachdem Ruhe eingekehrt war. "Tante Bella, der Dunkle Lord ruft zu einer Zusammenkunft" sagte er durch den Spalt bevor er die Tür wieder schloss und die Treppen eilig nach unten entschwand und sich auf den Weg zum Treffen machte.
Die Hexe senkte den Zauberstab und damit ließ auch der Schmerz nach welcher sich durch den Körper des Werwolfs fraß wie ein Geschwür. Doch noch bevor einer von beiden etwas sagen konnte hatte sie wortlos den Raum verlassen. "Tsk! Dieses verrückte Weib!" fluchte der Mann leise als er tief einatmete bevor er sich aus der knienden Position erhob. Obwohl die 'Folter' nur von kurzer Dauer gewesen war fühlte es sich ungewohnt an beim Atmen keinen Schmerz zu verspüren. Fenrirs Hand verkrampfte sich unkontrolliert durch die Anspannung während der Fluch auf ihm lag. Irgendwann würde dieses Weib die Quittung für ihr Handeln bekommen! Es dauerte eine Weile bis der Werwolf unten angekommen war. Seine Knie schmerzten vom harten Boden und der große Spiegel im Eingangsbereich des Anwesens offenbarte ihm, dass selbst Fenrir Greyback einen Cruciatus Fluch nicht einfach wegstecken konnte. Sein Gesicht wirkte angespannt, die Augen unfokussiert und unter seinen Augen zeichnete sich ein dunkler Schatten ab. Dinge die auch die Todesser bemerkten als er den Raum betrat. Die Anspannung war deutlich zu riechen, sie alle hofften nicht in einen Streit zu geraten, Bellatrix hingegen wünschte ihm mit ihrem Blick den Tod während Draco neben ihr hockte und nur heimlich einen Blick in Richtung des Mannes warf. Obwohl im großen Kamin ein warmes Feuer vor sich hin loderte wirkte dieser Raum und die Atmosphäre in ihm kalt, beinahe so als wäre er von Dementoren erfüllt. Das Betreten des Raumes durch den Dunklen Lord selbst senkte die Anspannung nicht und vermutlich würde jeder Narr bemerken, dass etwas nicht stimmte.
Voldemort schritt an Fenrir vorbei, der es vorzog vom Eingang aus zuzuhören – der letzten freien Plätze waren entweder gegenüber oder links von Bellatrix und der Mann hatte kein Interesse daran die ganze Versammlung über getreten zu werden oder ein Messer in den Oberschenkel gerammt zu bekommen. Außerdem schien der Dunkle Lord nicht in seiner besten Laune zu sein. Sein Blick war wütend und ging suchend durch die Reihen seiner Anhänger so als würde er nur auf eine Gelegenheit warten seine Wut, einem Vulkan gleich, herausschießen zu können. Doch die Todesser blieben ruhig, keiner sagte auch nur ein Wort und vermutlich hätte man es gehört, wenn Jemand eine Nadel auf den Tisch hätte fallen lassen. Der Nasenlose setzte sich an das Kopfende des Tisches und sein Blick traf Draco. "Draco…" ertönt die ruhige Stimme des Lords, der das kurze Zusammenzucken des Blonden ignorierte "…Hast du dir bereits Gedanken bezüglich deiner Aufgabe gemacht?" Der Verstand des Blonden hämmerte auf Hochtouren; die letzten Tage hatte er nicht wirklich viele Gedanken an seine Aufgabe gehabt. "Das Verschwindekabinett…" flüsterte er leise, und merkte gar nicht wie die Blicke auf ihm ruhten. Erst als Voldemord das Wort 'Verschwindekabinett' fragend wiederholte hob Draco den Blick welchen er unbewusst auf die Tischkante vor sich fixiert hatte. "Ähm… Es gibt in Hogwarts ein Verschwindekabinett…" Leises Gemurmel begann sich durch den Raum zu ziehen, denn Jeder wusste was diese Worte bedeuteten. "Ruhe!" Die ruhige Stimme des dunklen Zauberers wurde ungehalten. Er wollte wissen was der Sohn von Lucius zu sagen hatte. Schließlich hatte er nicht einmal damit gerechnet, dass Draco überhaupt eine Idee haben würde. "Das heißt wir müssen nur das Gegenstück finden" flüsterte seine Tante aufgeregt, voller Freude auf ein kommendes Massaker. Dabei ließ sie es sich nicht nehmen auch dem Werwolf noch einmal einen bösen Blick zuzuwerfen. "Ich weiß wo das Gegenstück ist… glaube ich" Alle Blicke landeten auf Draco "Montague, aus Slytherin, hatte mir erzählt, dass das Gegenstück bei Borgin & Burke's steht." Doch sowohl Mr. Borgin als auch Mr. Burke waren in diesem Treffen anwesend was bedeutete, dass Draco alleine hingehen musste. Aber er brauchte Zugang zu dem Verschwindekabinett, denn auf gut Glück sollte ein so mächtiger Gegenstand nicht genutzt werden. Zum Glück war sein Vater nicht da, er würde ihm niemals gestatten dort hinzugehen und Mr. Borgin darum zu bitten ihm Zugang zu einem seiner Verkaufsstücke zu geben. "Ich werde in den nächsten Tagen mit Mr. Borgin sprechen" fügte Draco schnell hinzu und das wohlwollende nicken des Lords verriet ihm, dass er zufrieden war. "Gut, dann kommen wir nun zu einem anderen Thema: Bellatrix…" Die Hexe hob erwartend den Kopf, ein Blick von Wahnsinn geprägt und das Grinsen offenbarte ihre kaputten und teil abgebrochenen Zähne. "Draco untersteht Fenrir Greyback und ich würde es begrüßen, wenn du meine Entscheidung durch deine Handlungen nicht in Frage stellst" Das Lächeln verschwand und die Vorfreude wich einem beschämten Gesichtausdruck. Währenddessen war es nun Draco, der den Mann am Kopf des Tisches mit seinem Blick fixierte. Er wusste von den Geschehnissen des Tages? Wusste er auch von all den anderen Dingen? Die darauffolgenden Worte bestätigten Dracos Angst, denn diese waren nun an den Werwolf gerichtet und mahnten ihn er solle eine animalische Seite unter Kontrolle halten und das Draco als Werwolf alles nur komplizierter machen würde. Fenrir schien weniger getroffen zu sein als Bellatrix, denn er senkte kurz den Kopf und entschuldigte sich mit einem "Verzeiht" beim Dunklen Lord.
Der Rest der Sitzung war die übliche Jagdplanung: Wer muss getötet werden, wer ist von Nutzen und wer kümmert sich um wen. Dabei schien Bellatrix immer noch mit den Worten Voldemorts zu kämpfen zu haben. Sie, seine loyalste Anhängerin, hatte ihn verstimmt! Auch nach dem Treffen blieb sie schweigend sitzen. "Arme Tante Bella" flüsterte der Blonde zu sich nachdem er sich von dem gepolsterten schwarzen Lederstuhl erhoben hatte. An der Tür fiel ihm auf, dass auch Fenrir verschwunden war. Dies war jedoch ein Umstand, der ihm sehr gelegen kam. Draco brauchte etwas Zeit für sich, Zeit zum Denken, Zeit zum heilen… Er wusste schon gar nicht mehr wie sein Körper ohne blaue Flecken aussah. Außerdem fiel es ihm immer noch schwer sein nacktes Ebenbild im Spiegel zu sehen. Vor seinem inneren Auge sah er Dinge, die er am liebsten vergessen würde und wenn die Realität ihn aus seinen Gedanken riss musste er das Brandmal sehen, welches nun auf ewig seinen Körper zieren würde – es sei denn er fand einen Zauber dagegen! Doch das musste warten! Stattdessen eilte er in die Bibliothek um dort alles über die Anwendung von Verschwindekabinetts lesen zu können. Er hatte nie damit zu tun gehabt und wollte nicht alles verderben bloß weil ihm Wissen in der Anwendung fehlte. Außerdem fühlte er sich in seinem eigenen Zimmer nicht mehr privat, geschweige denn sicher.
Die Bibliothek war leer und beim Betreten entfachten die magischen Kerzen wie von Geisterhand um den fensterlosen Raum in genügend Licht zu hüllen. Der große Tisch im Zentrum des Raumes war sein Sammelpunkt und erlaubte ihm mehrere Bücher aufgeschlagen auszubreiten. Pinsel, Tinte und Pergament wurden abgelegt bevor er damit begann jedes Buch aus dem Regal zu nehmen in dem auch nur eine kleine Information über dieses seltsame Kabinett stand. Am Ende hatte er neunzehn Bücher auf vier verschiedene Stapel verteilt welche er nacheinander durchging und die Seiten heraussuchte um diese aufgeschlagen auf dem Tisch platzieren zu können. Es war möglich Personen mit Hilfe dieses Kabinetts von einen an den anderen Ort bringen zu können, allerdings waren die Risiken nicht zu ignorieren – kein Wunder also, dass es den Weg zu Borgin & Burke's gefunden hatte. Doch etwas hatte Draco den Todessern verschweigen: Montague hatte in Panik das Kabinett in Hogwarts beschädigt. Was genau passiert war wollte er Draco nicht sagen und aus diesem Grund studierte der Blonde nun die Bücher um sich mit dem Aufbau dieses magischen Gegenstandes vertraut zu machen. Dabei merkte er gar nicht wie sich die Tür zur Bibliothek langsam öffnete…
Der zarte Geruch von Lavendel lag in der Luft als Fenrir den Flur entlangschritt. Er war scheinbar ziellos durch die Gänge gewandert, was ein eher untypisches Verhalten für den sonst so selbstbewussten Werwolf war. Doch er brauchte Abstand! Abstand von den Todessern, Abstand von dieser verrückten Bellatrix und auch Abstand von Draco, der seine Instinkte auf eine harte Probe stellte. Doch der Duft des Lavendelbads lies ihn stehenbleiben. Hm.. die Bibliothek.. Leise wurde die Klinge der linken Seite der Doppeltür hinuntergedrückt bevor man den großen Raum betrat. Der smaragdgrüne Teppich dämpfte seine Schritte was es ihm möglich machte sich unbemerkt dem Reinblut zu nähern, welches immer noch über den Büchern hing. "Wozu die ausgiebige Vorbereitung?" hauchte er ihm leise ins Ohr und brachte den Blonden zum hochschrecken. "W…Was tust du hier?" Dracos stimme zitterte und er wich dem direkten Augenkontakt aus während er sich an dem großen Tisch hinter sich abstützte. "Reiner Zufall" log der Werwolf und machte zwei Schritte nach hinten um dem Jungen etwas Raum zum atmen zu lassen. "Also, was soll dieser Auftakt mit Büchern? So schwer ist das Kabinett nicht zu bedienen" Und er bezweifelte, dass Draco ein solcher Idiot war etliche Bücher lesen zu müssen um den Zauber zu finden. Viel mehr glaubte der Grauhaarige, dass Lucius seinem Sohn solche Dinge vermutlich im Kleinkindalter beigebracht hatte. Doch Draco schweig. Sein Blick war auf einer der Kerzen zu seiner linken gerichtet während er mit den Fingernägeln über das Holz auf der Unterseite des Tisches kratzte. Allerdings machte der Werwolf keine Anstalten zu gehen, egal wie lange Draco schwieg und seinem Blick auswich. Die Minuten verstrichen… erst eine… dann zwei… drei… vier… Bei der fünften Minute hielt Draco diese unangenehme Stille und den Blick des Mannes auf ihn nicht mehr aus. "Das Kabinett ist kaputt" stieß er hervor und merkte dabei, dass er den Atemprozess auf ein Minimum reduziert hatte. Die Worte klangen wie mit letzter Kraft hervorgestoßen. Nun suchte er auch den Blickkontakt zu Greyback. Was dachte er? Würde er dem Dunklen Lord von dem kaputten Kabinett berichten? Alleine der Gedanke lies sein Herz vor Nervosität schneller schlagen. Fenrir machte keine Anstalten den Raum zu verlassen um zum Lord zu eilen. Trotzdem dauerte er einen Moment bis er das Wort ergriff: "Wie sicher bist du dir das Kabinett reparieren zu können?" Denn er hatte keine Lust im Kabinett verloren zu gehen oder auseinander gerissen zu werden! "Der Aufbau ist nicht sonderlich komplex. Trotzdem muss ich nach der Reparatur einen Testlauf durchführen." Aus diesem Grund brauchte er Zugang zum Kabinett bei Borgin & Burke's. Auch der Ältere verstand nun das Vorhaben des Schülers, "Und wa…" plötzlich waren draußen im Flur laute Schritte zu hören, die sich alle in Richtung der Eingangshalle zu bewegen schienen. Die beiden tauschten einander Blicke aus bevor sie aus dem Raum stürmten und den anderen folgten.
Ich liebe Bella weil sie einfach so herrlich durchgeknallt ist und gleichzeitig hasse ich sie dafür, dass sie Sirius getötet hat QwQ Aber natürlich muss sie auch in dieser FF vorkommen! Und ich denke, dass sie und Greyback noch das ein oder andere Mal aufeinander treffen werden!
