Ihr werdet immer schneller! WOW danke danke danke blödherumtanzundfreidighüpf

Aber erst mal Sorry das es solange gedauert hat. Ich war für ne Woche mit der Schule Snowboarden und hab mir dort ne leichte Gehirnerschütterung geholt. Kommt davon, wenn man's übertreibt )

Aber nun, hier ist es:

„Darf ich nach ihnen den Tagespropheten?", fragte ich dann am Tag des Besuches beim Frühstück Mrs.Potter. Da ich Potter nicht fragen wollt, ob er Leihpapa sein möchte, musste das Robin übernehmen und er hatte auch zugestimmt, doch trotzdem habe ich nicht mit ihm darüber geredet doch heute wird's dann Wohl oder Übel zeit.

"Natürlich Liebes, ich bin gleich fertig", meinte diese und blätterte um, doch gleich auch blickte sie vorsichtig zu mir rüber, und sah gleich weg. Ich glaube sie dachte ich hätte ihren Blick nicht gesehen, doch jedenfalls verstand ich ihn nicht. Ich dachte mir nichts dabei und trank schulterzuckend aus meiner Tasse weiter. Doch als sie nach Zehn Minuten immer noch die selbe Seite sich ansah und so tat als hätte sie nicht jedes Wort schon doppelt gelesen, wurde ich ein wenig misstrauisch. Sagte jedoch nichts.

„Mum beeilst du dich. Ich hab gehört es soll was übers letzte Spiel dastehen", meinte Potter dann und sah seine Mutter gelangweilt an.

„Ja doch Schatz, aber lässt du mich bitte zu Ende lesen?"

„Du pickst doch seit zehn Minuten auf einer Seite fest"

„Nun übertreib mal nicht James"

„Dann beeil dich einfach mal"

„Ja ja und außerdem bekommt ihn sowieso Miss Evans vor dir", meinte Mrs. Potter und grinste ihn triumphierend an, „Du kannst ihn ja später mal haben."

Doch ein Blick auf die Uhr verriet mir das es Zeit wurde und ich noch für den Vormittag arbeiten musste. Den Nachmittag hatte ich freibekommen, als ich vom Familienessen erzählte.

„Ihr Sohn kann ihn ruhig haben", meinte ich dann und erhob mich, „Ich lese ihn dann nachher"

„Ha!", meinte James und nahm ihn Mrs. Potter aus der Hand die ihn nur verärgert ansah und schon war ich draußen. Und zum ersten mal verging mir dieser Morgen viel zu schnell. Bevor ich mich versah war es schon Mittag und ich musste mich nun mal fertig machen gehen. Robin hatte ich erlaubt heute mal nicht zur Schule zu gehen und als ich in die Wohnung kam, saß sie vorm Fernseher mir ner Tüte Chips vor sich.

"Leg die sofort weg", sagte ich lachend, „Grandma killt dich wenn du nicht alle vier Gänge isst. Dann wird sie bestimmt meinen du wärst unterernährt."

Vielleicht sieht dann ja jemand wie wenig ich zu essen bekomme und wie schlecht du mich behandelst", meinte sie gespielt und schluchzte übertrieben.

„Oh ja vielleicht nimmt dich ja Petunia auf. Wir können sie ja mal fragen", meinte ich grinsend.

„War doch nicht so gemeint...Muuuum", sagte sie und zog das Wort so schön in die Länge da sich lachen musste.

„Gewöhn dich mal lieber daran. Aber besser würde ‚Mutter' klingen. Das hört die alte Schachtel lieber."

„Gut ‚Mutter', ich geh dann mal duschen"

"Geht klar. Aber erst nachdem deine ‚Mutter' war", meinte ich lachend und als sie verstand, rannten wir beide rüber zum Bad, doch ich war schneller und schlug ihr die Tür vor der Nase zu.

"Vielleicht ziehe ich doch lieber zu meiner liebenswürdigen Tante" , meinte sie grummelnd und ich fing erneut an zu lachen.

Nach ner halben Stunde verließ ich dann das Bad und als ich ins Zimmer ging, sah mich Robin schmollend an und zeigte mir die Zunge und ich grinste sie nur an.

Eine Stunde später waren wir dann beide fertig und gemeinsam verließen wir die Wohnung und in der Eingangshalle trafen wir dann auf Potter Junior und Mrs.Potter.

„Hey James, es wäre cool wenn wir deinen Wagen nehmen würden", meinte Robin als wir bei ihnen waren, und seltsamer Weise sah uns Mrs.Potter überrascht an.

„James hat keinen Wagen. Er hat keinen Führerschein", meinte sie und sah ihn stirnrunzelnd an, „James?"

Jetzt verstand ich. Deswegen hatte sie mich auch beim Quidditchspile gefragt ob ich fahren kann. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Ich unterdrückte ein Grinsen und weil ich mal nicht so sein wollte, sah ich nun auch Robin gespielt verblüfft an, die anscheinend noch immer nicht ganz begriff, was nun abging.

"Welcher Wagen, Schatz?", fragte ich und versuchte sie vielsagend anzusehen, doch sie starrte nur verwirrt zurück," Wir nehmen unser Auto. Wie immer"

"Aber-"

„Komm Schatz, wir sind sonst zu spät dran", meinte ich und legte meinen Arm um sie und hätte am liebsten laut losgelacht als sie mich durcheinander anblickte, „Bis nachher Mrs. Potter"

„Habt viel Spaß und passt auf beim fahren. Der Weg ist sehr eisig", meinte diese lächelnd, sah ihren Sohn jedoch noch immer ein wenig misstrauisch an.

„Bye Mum", meinte James jedoch und verschwand schnell aus der Tür und wir hinterher.

"Mann war das knapp", meint er sogleich.

„Ein wenig", meinte ich, lachte nun endlich laut auf und Robin verstand noch immer Bahnhof.

"Ich erkläre es dir unterwegs", meinte ich und vorsichtig, um nicht wieder mal der Länge nach hinzufliegen, ging ich zum Wagen und zusammen stiegen wir ein. Als wir dann losfuhren, fing Potter an zu erklären.

"Hätte ich wohl mal erwähnen müssen", meinte er grinsend, „Ich hab damals meine Prüfung verpennt und da ich sie nicht nachholen wollte, hat mir Mum den Wagen, den ich zum Geburtstag bekommen hatte, weil für sie eigentlich klar war, das ich bestehen würde, weggenommen und gemeint solange ich unter ihrem Dach wohne, habe ich mich an gewissen regeln zu halten. Und das Autofahren ohne Führerschein ist für sie kein Thema"

„Ach das sollte das ganze", meinte Robin und sah tatsächlich so drein als hätte sie eine Schwierige Aufgabe gelöst und lachte nun selbst, „Ich hatte keinen Schimmer von dem was ihr redet."

„Und wieso holst du die Prüfung nicht nach?", fragte ich jedoch.

„Werd ich machen nach Weihnachten", meinte James schulterzuckend, „Ich hatte nie besonders Lust nochmals alles durchzukauen. Und übrigens, danke Lily"

„Hmm", machte ich nur als Antwort.

Die restliche Fahrt sprach ich nicht viel mit ihm, sondern wurde zunehmend nervöser. Heute Abend durfte einfach nichts schief gehen. Als wir ankamen und vor dem Haus ausstiegen, seufzte ich schwer und atmete tief durch.

„Das schaffen wir schon", meinte Robin und schob mich vor zu Potter, „Los, hack dich bei ihm ein."

„Wie bitte?", kam es von uns beiden.

„Ach nun stellt euch nicht so an", meinte sie kopfschüttelnd und widerwillig legte ich meinen Arm um Potter seinen und ließ sanft meine Hand auf seinem Unterarm ruhen, „Gut. Dann können wir ja gehen"

Wir schritten vor zu der alten Eichenen Tür und ich läutete. Petunia war es die mit einem breiten lächeln öffnete, das ihr bei meinem Anblick jedoch gefror.

„Lily", meinte sie steif und sah Potter mit einem leicht, ungläubigem Blick an. Sie hatte oft genug mitgehört wie ich ihn am Bahnhof vor der Abreise und nach der Ankunft von Hogwarts angefaucht habe, wenn er mich blöd angemacht hatte und dieses Bild, was sich nun vor ihr ergab war für sie mehr als unverständlich. Zu erwähnen ist noch, das sie mir mal anvertraut hatte, sie wurde ihn fruchtbar attraktiv finden, aber da sie jetzt älter war und auch verlobt, glaubte ich ist dem nicht mehr so. Ich hatte ihren Mann jedoch noch nie gesehen. Zur Verlobung war ich nicht eingeladen.

"Auch schön dich zu sehen, Petunia", meinte ich jedoch schwer seufzend und gemeinsam traten wir ein.

„Hallo Tante Petunia", meinte Robin und umarmte sie höflich.

„Freut mich dich zu sehen Robin", meinte meine ach so liebenswürdige Schwester, „Du weißt ja wo die Jacken und Mäntel hinkommen Lily"

„Klar", meinte ich und marschierte in den Nebenraum und gemeinsam legten wir unser Zeug ab.

„Na das kann ja lustig werden", murmelte ich Robin zu.

„Deine Schwester oder?", fragte Potter, „Ich kenn sie ja vom Sehen am Bahnhof."

„Ja", meinte ich nur nickend.

„Nur das sie dir überhaupt nicht ähnlich sieht, wundert mich. Ihr habt ja Nüsse gemeinsam, vom aussehen."

„Auch vom Charakter und den Eigenschaften", meinte Robin leise, als wir in den überfüllten Salon eintraten, „Petunia hasst Kaffee."

Potter lachte kurz auf, doch ich stieß ihn unauffällig, aber unsanft mit dem Ellenbogen in die Rippen und er verstummte, während er sich an der schmerzenden Stelle mit der Hand rieb.

„Mum", sagte ich dann strahlend als ich meine Eltern auf mich zu kommen sah, „Dad". Wie schön euch mal wieder zu sehen."

Nach ich Robin und ich sie umarmt hatten, reichte Potter ihnen höflich die Hand und meine Mum betrachtete ihn grinsend.

„Schade das ihr nicht verheiratet seid", meinte sie seufzend, „Ihr wärt ein so nettes Paar."

„Mum", meinte ich und schnalzte gelangweilt mit der Zunge, „Lass es gut sein"

„Ich sage nur die Wahrheit und was ich nun mal denke und ich glaube das darf ich, Lily. Aber ist jetzt auch egal. Wichtig ist das es heute so rüberkommt. Geh ihr vor dem Essen auf dem Weg, du musst ja derweil nicht mit ihr reden. Sie wird bestimm mit anderen beschäftigt sein. Nur beim essen muss du äußerst nett sein und erzähl ihr Sachen die sie hören will"

„Ja doch Mum"

„Und Robin wärst du so nett und würdest dich bitte ein wenig um diese nervtötenden Kinder dort hinten kümmern?", fragt mein Dad dann und blickte seufzend zu ein paar Kindern die auf ner sündhaft teuer aussehenden Couch herumtollten.

„Klar", meinte Robin grinsen und war auch schon weg.

„Ihr könnt euch drüben was zum trinken holen. Das Essen dürfte in einer halben Stunde fertig sein. Vergiss nicht deine Tante und ihren mittlerweile dritten Mann zu begrüßen.", meinte meine Mum und sah ihre Schwester seufzend an.

"Ich hol derweil was und du kannst ja ein wenig mit deinen Verwandetn quatschen", meionte Potter und bevor ich mich ihm zuwenden konnte war er auch schon weg. Na toll. Der darf sich drücken und ich muss dieses scheiß freundliches Lächeln draufhaben und mit Leuten reden, denen ich manchmal am liebsten einen netten Furunkelfluch aufhalsen würde.

„Hallo Tante Jessy", sagte ich strahlend und schon zog sie mich in eine feste Umarmung und ich verzog kurz das Gesicht.

„Mein Schatz Lily. Wie geht's dir denn?", fragte sie mit ihrer typisch quietschenden, aber freundlichen Stimme, „Natürlich gut, wenn ich sehe was für ein Goldstück du da mitgebracht hast"

"Hä? Ähh...ich meine wie bitte?", fragte ich und sah sie stirnrunzelnd an.

„Na der junge Herr der dir vorhin nicht von der Seite gewichen ist", meinte sie augenzwinkernd, „Da wird sich deine Grandma freuen."

„Ah du meinst Po- ich meine James", besserte ich mich schnell aus und zwang mich zu einem lächeln, „Ja. Er ist ganz...reizend. Ich werde auch mal gleich nachsehen, wo er schon wieder steckt"

Puhh die hatte ich also hinter mir und war auch ganz froh das ich mich nicht verplappert hatte. Potter kam mir gerade entgegen und mit dunklem Blick nahm ich ihm ein Glas aus der Hand.

„Ich würde jetzt schon am liebsten mich irgendwo verkriechen", sagte ich und nahm einen großen Schluck und sah Potter dann verwundert an, „Sag mal was ist das für ein Zeug?"

„So ein älterer Herr an der Bar hat mir di gemixt", meinte Potter schulterzuckend.

Kritisch roch ich daran bis ich den Geruch einteilen konnte und unwillkürlich fing ich an zu grinsen.

"Irischer Whiskey", meinte ich und nahm noch einen Schluck, „Den trinkt mein Großvater schon seit ich denken kann."

„Lily!", lief plötzlich jemand und ich sah mich verblüfft um und erkannte meine kleine Cousine Rose. Sie sah mir noch am ähnlichsten von der restlichen Familie. Das selbe Flammenrote Haar, jedoch hatte sie grünbraune Augen.

"Hallo Liebes", meinte ich und umarmte sie, „Wie geht's dir?"

„Sehr gut, danke der Nachfrage", meinte sie höflich und ich sah sie misstrauisch an. Sie war ziemlich gerissen und tückisch.

„Ich bin James", meinte Potter gleich und reichte ihr die Hand und sie machte sogar einen höflichen Knicks.

„Raus mit der Sprache", meinte ich gleich, „Du hast doch was vor"

„Was unterstellst du mir Lily", meinte sie und kniff böse die Augen zusammen, „Ich bin erst 7."

"Das hat dich bis jetzt auch nicht aufgehalten, Dummheiten anzustellen. Und da warst du noch viel jünger, Rose", sagte ich.

„Was für ein netter Name", warf Potter ein. Wahrscheinlich wollte er uns auf andere Gedanken bringen. Klappte aber nicht. Nicht nur einmal hatte sie meine Schuhe und meine Kleider ruiniert. Ich war mir damals fast sicher, das auch sie eine Hexe wird.

„Ja, nett und zutreffend", meinte ich auf Potters Kommentar", Von außen sieht sie doch zuckersüß und lieblich aus, aber wenn man nicht aufpasst, dann sticht sie."

„Du musst mich nicht unbedingt schlecht machen bei fremden Leuten Lily", meinte sie gekränkt, „Wenn du mich entschuldigst."

„Was denn? Hast du vor wieder mal ein Kleid anzuzünden oder eine Tasche zu zerschnipseln?", grummelte ich vor mich hin als sie wegging.

„Lily", meinte Potter lachend, „Sie ist doch noch ein Kind"

„Na und?", meinte ich und starrte ihr noch immer nach," Sie ist böse"

Er lachte erneut auf und ich erwachte aus einer Art Trance und sah in verwundert an.

„Was denn?"

„Ach nichts", meinte er grinsend, „Hast du schon alle begrüßt und willst du mich nicht auch mal vorstellen?"

„Nicht früher als nötig", meinte ich kopfschüttelnd, „Beim essen wird's ja dann sein müssen. Ich hoffe bloß das sie sich nicht wundert, wieso sie nicht zur Hochzeit eingeladen war"

„Wissen es deine anderen Verwandten?"

„Manche ja, manche nein. Mum redet noch mit denen", meinte ich und ließ mich auf das Sofa plumpsen, dass gerade frei geworden war.

„Du kannst gleich aufstehen Lily", meinte plötzlich jemand hinter und ich hörte das es Robin war," Dein Dad meint es gebe jetzt essen."

Grummelnd erhob ich mich und spürte plötzlich wie der Alkohol einfuhr. Eine Schocksekunde blieb ich stehen, bevor ich mich dann Robin zuwandte.

"Auf in den Kampf", meinte ich und wir folgten den anderen hinaus, rüber in den Speisesaal. Da stand wie immer ein großer Tisch, der wundervoll gedeckt war und am Kopf des Tisches saß wie immer meine Großmutter und am anderen Ende mein Großvater.

"Hallo Grandpa", meinte ich lächelnd und umarmte ihn im vorbeigehen, wobei ich mir einen missbilligenden Blick von der alten Schachtel holte, doch meinen Großvater hatte ich schon immer gern gehabt.

„Schön dich zu sehen Großmutter", meinte ich als ich vor ihr stand und sie erhob sich und umarmte mich höflich.

„Die Freude ist ganz meinerseits Lilian"; sagte sie und am liebsten hätte ich sie dafür zur Schnecke gemacht. Ich hasste es wenn man mich so nannte, „Ich hätte gerne, das du und dein Mann euch hier hinsetzt. Robin, für dich ist ein Platz bei den Kindern am Tisch frei"

Ich sah Robin kurz an und für einen Moment schien sie geschockt, doch dann riss sie sich zusammen und lächelte gezwungen, wie man sah. Doch sie konnte sich glücklich schätzen, das sie nicht in den Fängen von meiner Grandma war.

Ich setzte sich zur rechten von ihr hin und Potter mir gegenüber, nachdem er ihr die Hand gegeben hatte und sie ihn kritisch betrachtete. Doch tatsächlich sagte sie nichts. Das bleib auch bei den ersten beiden Gängen so. Sie sprach uns mit keinem Wort an, sondern unterhielt sich nur mit den anderen anwesenden am Tisch. Doch es war klar das es nicht so bleiben konnte.

„Und als was arbeitest du jetzt Lilian", fragte sie dann und ich sah sie erschrocken an, da ich plötzlich gefragt war.

„Oh ich bin die Sekretärin von James Eltern", sagte ich.

„Schön dich auch mal kennen zulernen...James", meinte sie dann und wandte sich ihm zu, „Lilian hat dich uns ja lange genug vorenthalten."

„Vorenthalten würde ich nicht sagen aber-"

„Darf ich wissen welchen Beruf du ausübst?", unterbrach sie mich und hatte mich dabei nicht mal beachtet. Doch das war mir egal. Beruf? Potter? Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht. Bloß was nicht magisches. Quidditchspieler? Nein, besser nicht? Auror? Um Merlins Willen nein Obwohl...

„Er ist Polizist", sagte ich dann und hätte beinahe erleichtert geseufzt.

„Wie schön. Ein angesehener Beruf", meinte sie dann und ich sah Potter verzweifelt an. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich, sehe ihn verzweifelt an.

„Und wie ich sehe habt ihr nur ein Kind...Robin", meinte sie und betrachtete mich plötzlich misstrauisch, „Moment...das Kind hat blaue Augen"

Oh oh, jetzt hat sie uns. Jetzt ist es aus. Vorbei. Schluss. Verdammt. Wieso hatte ich nicht an das gedacht?

„Gefärbte Kontaktlinsen", sagte Potter plötzlich und ich sah ihn blöder Weise verblüfft an, nickte jedoch gleich heftig, „Sie sehen ja das ich eine Brille trage und leide habe ich das schlechte Sehvermögen an meine Tochter weitervererbt. Und sie wollte nun mal Kontaktlinsen haben und wünschte sich blaue.

„Habt ihr euch überlegt ein zweites zu bekommen?"

"Ich glaube das wäre eine Sache die nur James und mich was angeht";, meinte ich, denn das war nun wirklich etwas, was sie nicht zu interessieren hatte. Ich hätte nie gedacht das ich bewusst Potter und mich in einem Satz verbinden würde.

„Ich glaube eher nicht. Du hast nicht das perfekte Becken dafür", meinte sie und mir wäre fast die Gabel aus der Hand gerutscht. Das hatte sie doch nicht echt gesagt oder? Ich blickte mich am Tisch um und mir fiel erst jetzt auf wie ruhig eigentlich alle waren. Als mein Blick meine Mutter streifte sah sie mich auf eine Art beruhigend an und ich atmete tief durch.

„Petunia, deine Schwester zum Beispiel ist ja nun Schwanger und wird bestimmt keine Schwierigkeiten haben. Obwohl ich ihr oft sage, das sie zu mager für eine Frau ist."

"Sie ist...schwanger?", fragte ich und spürte wie mir das herz bis zu den Kniekehlen rutschte. Schwanger? Echt schwanger? Die Verlobung war ja eine Sache, doch das sie mir davon nichts erzählt hatte, tat echt weh.

„Sie ist im ersten Monat...und hatte noch nicht Zeit es allen zu erzählen, Mum", meinte meine Mutter und sah ihre Mutter mit einem entschuldigenden lächeln an, das sie sich einmischte.

"Zumindest fand sie Zeit es mir zu sagen. Und das war ja nach der Hochzeit"

„Hochzeit?", fragte ich geschockt und ließ nun echt das Besteckt fallen und blickte Petunia fassungslos an, dieser rümpfte nur ihre Nase.

„Wer weiß mit wem du dort aufgetaucht wärst. Magie hat auf meiner Hochzeit nichts zu suchen, also hielt ich die abnormalen Menschen fern."

„Petunia", meinte meine Mutter geschockt.

„Magie. James sind sie auch so einer wie Lilian?", fragte meine Großmutter. Das ganze wurde ja das reinste Chaos.

„Nein Mum ist er nicht", meinte meine Mutter und warf Petunia einen strafenden Blick zu, und diese senkte nur gekränkt den Blick.

"Und Robin?"

„Nein Großmutter, nur ich bin hier nicht normal, wie Petunia es zu pflegen sagt", meinte ich wütend und erhob mich, „Ich fühle mich nicht wohl. Ihr entschuldigt doch"

„Lilian", rief mir die alte Schachtel noch nach, doch ich ignorierte sie. Das war der reinste Wahnsinn. Man hat von niemanden, ob Hexe oder Muggel, zu erwarten das er so was aushaltet. Ich verschwand die Treppe hoch und ging in das offene Bad ohne das Licht anzumachen und ließ mich an den Rand der Badewanne plumpsen und ließ den Kopf gesenkt. Das war so demütigend gewesen! Vor der Familie als abnormal bezeichnet zu werden! Und über mein Becken zu sprechen! Ich hatte genug von dem ganzen. Am liebsten hätte ich jetzt losgeheult.

Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner und verwundert blickte ich auf und er saß tatsächlich so nah beim mir das meine Nase seine streifte. Ich hätte nie gedacht das ich nicht zurückweiche, wenn Potter so vor mir ist.

Soooooo, ich weiß ihr habt so lange warten müssen und tut mir ja auch Leid nur ich arbeite gerade noch an einer anderen Lily/James Story und an noch einer Story von ihnen, die ich aber nur aus dem englischen übersetze. Ich weiß auch dass das keine Entschuldigung ist beschämtzubodenschau, aber ich hoffe euch gefällt das Chap trotzdem!

Liebe Grüße,

Elisabeth Courtney

P.s.: Ich verrat euch mal was vom nächsten Chap: Der Abend ist damit für Lily und James noch laaaaaaange nicht vorbei.