The Best-Laid Plans
Hermine's Beine zitterten als sie aus den Kamin trat. Sie fühlte sich krank und das hatte nichts damit zu tun, dass sie schwanger war.
Noch immer konnte sie die Schreie der Frauen hören und auch den Ton, den Snapes Stimme hatte, als er vor dem Gericht sprach, würde sie nicht so schnell vergessen.
Snape half ihr aus dem Kamin und sah sie sorgenvoll an.
„Ich fühle mich schlecht. Bitte, kann ich in mein Zimmer gehen?"
Sie sah ihn an. Das war der Mann, dessen Kind sie bekam und nichts schien ihr im Moment schlimmer.
„Soll ich einen Heiler rufen?"
Seine sanfte und mitfühlende Stimme war mehr als sie ertragen konnte. Sie drehte sich wütend um und wollte etwas erwidern als ihr schwarz vor den Augen wurde und sie umkippte.
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Als sie erwachte, lag sie in ihrem Bett und hörte Snape und eine ihr unbekannte Person flüstern.
„Es geht dem Kind und der Frau gut, Sir."
Offensichtlich war es schwer Snape davon zu überzeugen.
„Aber sie wurde einfach ohnmächtig."
„Eine normale Reaktion auf den Stress. Ich habe ihr etwas leichtes zur Beruhigung gegeben und sie sollte viel schlafen."
Hermine versuchte dem Rest der Konversation zu folgen, aber sie war einfach zu müde. Schließlich gab sie den Kampf auf und schloss die Augen.
Es war dunkel als sie wieder aufwachte und Snape saß an ihrem Bett.
Die Ereignisse der letzten Nacht fielen der jungen Hexe sofort wieder ein und sie begann zu weinen.
Snape stand auf.
„Sie sind wach."
Hoffentlich nicht mehr lange, dachte Hermine. Sieben Jahre lang hatte sie alles ertragen und jetzt musste sie einsehen, dass es keine Hoffnung mehr für sie gab.
Vielleicht war der Tod der einzige Ausweg, der ihr noch blieb.
„Bitte schicken Sie mich weg", flüsterte sie ihm zu.
Er sagte nichts und so wußte Hermine nicht, ob er sie verstanden hatte.
„Schicken Sie mich in die Verbannung."
„Niemals. Schon gar nicht wo Sie mit meinem Kind schwanger sind."
Genau in diesem Moment verstand Hermine Roselyn Motive. Lieber wollte diese das Gesetz brechen als so weiter zu leben.
„Roselyn. Sie hatte 4 Kinder und alle wurden ihr weggenommen. Das konnte sie nicht mehr ertragen."
„Sie ist sicher", erwiderte Snape.
„Sicher? Sie wurde gequält und wurde an der Mauer der Verräter aufgehängt. Sie ist tot."
Snape schüttelte den Kopf.
„Ich meine, sie ist sicher. Es gibt Leute, die kümmern sich um sie."
Er fasste in die Tasche seines Umhangs und holte eine kleine goldene Münze heraus.
„Eigentlich wollte ich Ihnen das ganze gestern erzählen, aber es war einfach keine Zeit mehr."
Hermine setzte sich auf und betrachtete die Münze nun genauer. Auf den ersten Blick sah sie aus wie eine der Münzen, die der Orden früher benutzt hatte. Aber das war natürlich Unsinn. Trotzdem hatte er sie neugierig gemacht.
„Sie werden als Portschlüssel benutzt und sie die einzige Möglichkeit jemanden aus ein Ministeriumsgebäude zu schaffen."
Vielleicht war es möglich, dass er Roselyn wirklich gerettet hatte ?
Allerdings sprach alles was sie an diesem Abend gesehen hatte, dagegen.
„Aber die Todesser haben sie doch missbraucht und Sie haben ..."
Sie hatte nicht direkt hingesehen, aber auch er hatte vor Roselyn gestanden.
Es war klar, dass sie ihm nicht glauben konnte und deshalb sah Snape ihr direkt in die Augen als er antwortete.
„Ich wusste nichts von dem Prozess als Voldemort nach uns gerufen hat. Den Portschlüssel habe ich immer dabei und als ich dort war, musste ich diese Möglichkeit nutzen."
„Sie haben Roselyn den Schlüssel zustecken können?"
Snape seufzte.
„Ich wusste mir nicht anders zu helfen. Glauben Sie mir, es war mir zu wider."
Plötzlich sah Hermine klar.
„Rufus Ainsworth. So konnte er entkommen. Das waren Sie."
Snape nickte.
„Bitte Miss Granger. Bitte bleiben Sie ruhig. Die Heilerin hat gesagt, dass Sie sich schonen sollen,"
Beruhigen ? Schonen ? Wie konnte er das von ihr verlangen ?
„Wer hat Ihnen geholfen ? Sie haben doch Hilfe?"
Snape war nicht überrascht, dass Hermine diese Schlüsse zog.
„Lupin."
Sie nahm seine Hand.
„Bitte. Erzählen Sie er mir. Ich muss es wissen."
Er hörte ihr nicht zu. Das Gefühl, ihre Hand auf seiner zu spüren, war einfach zu überwältigend.
„Sie müssen mich für herzlos halten", sagte er plötzlich.
„Nein, es braucht Mut so etwas zu tun."
Mut. Sie hatte Mut, weil sie es wagte so mit ihm zu reden.
„Miss Granger, verkennen Sie die Situation nicht. Ich bin kein Held."
Nein, vielleicht war er das nicht, dachte Hermine. Aber er war ihre einzige Hoffnung.
Hoffnung.
Sie lehnte sich zurück.
„Ich ruhe mich aus, wenn Sie mir erzählen wie es gelungen ist, Lupin in Fenirs Rudel zu schmuggeln. Dort ist er doch?"
Snape überlegte und machte ihr schließlich ein Angebot.
„Ich rede, aber sobald Sie sich nicht gut fühlen, dann ruhen Sie sich aus. Einverstanden?"
Hermine nickte zustimmend. Man würde sehen, oder ?
„Miss Granger, Sie wissen sicher, dass ich nicht der einzige Spion war. Lupin hatte schon damals Kontakt zu Fenir."
Hermine nickte. Sie war nicht alles Einzelheiten involviert, aber auf Grund der Informationen war klar, dass es auch andere Spionen geben musste.
„Nun ja, es war sicher nicht immer leicht für Lupin, aber er schaffte es nach Voldemorts Sieg den Kontakt zu Fenirs Rudel zu halten."
„Hat er weiter für den Orden gearbeitet oder uns verraten?"
Sie musste einfach wissen, ob Lupin seine Meinung mehr als einmal geändert hatte.
Schließlich hatte man den Ordens verraten und an ihr sah man, zu welchem Preis.
„Er war dem Orden treu ergeben, selbst als es geschah."
Es geschah ? Hermine wusste nicht was damit gemeint war.
Vielleicht war es die Entscheidung im Kampf um die Macht.
Hermine jedenfalls erinnerte sich an ihren letzten Kampf als wenn es gestern war.
Der Orden hatte sich in Harrys Haus versammelt und wie üblich Pläne geschmiedet. Nach ein paar Stunden trennten sie sich und Hermine machte sich mit Kingsley auf den Weg, die anderen folgten. Nach ein paar Meilen tauchten plötzlich mehr als 30 Todesser auf ihren Besen auch und griffen an.
Zuerst konnten sie die Flüchen abwehren, aber die Übermacht war einfach zu groß. Als erstes wurden Bill und Fleur getroffen.
Sie sah noch wie Hagrid tödlich getroffen wurde, bevor sie ein schrecklicher Fluch traf und ins Koma beförderte.
Als sie dann nach Tagen erwachte, hatte das Ministerium die Macht an Voldemort übergeben.
Am Tag nach der Siegesfeier lies Voldemort Harry und Ron öffentlich hinrichten. Warum sie selbst überlebt hatte, konnte sie nie herausbekommen.
„Warum konnte er uns nicht warnen?"
Eigentlich wollte sie fragen, warum hatte Snape sie nicht gewarnt ?
„Als wir von Voldemorts Plan erfuhren, war es schon zu spät."
Severus hatte gesehen wie Hermine die Augen geschlossen hatte und er konnte sich denken, dass sie an die damalige Zeit dachte.
„Ist alles in Ordnung?, fragte er leise.
Hermine hatte ihn fast vergessen.
„Ja, Was geschah mit Lupin?"
„Er hatte Glück. Niemand hat ihn identifizieren können. Und als abzusehen war, dass Voldemort Sieg nicht zu verhindern war, hat er sich Fenirs Rudel angeschlossen."
„Ich habe den Trank im Labor gesehen."
„Ja, ich braue seit Jahren für ihn."
Sollte er ihr wirklich „alles" erzählen ?
„Er bestellt auch andere Tränke und holt sie dann bei mir ab."
„Er holt sie ab?"
Snape nickte. Hoffentlich regte sich Hermine nicht noch mehr auf.
„Mein Laborkamin ist mit einem unabhängigen Flohnetzwerk verbunden. Das Ministerium weiß nicht davon. Mein Labor ein sicherer Ort für uns."
Hermines Gedanken waren längst viel weiter.
„Ich will Lupin sprechen. Er soll …."
„Nein, Miss Granger. Das ist zu gefährlich. Ich kann Ihnen garantieren, dass Lupin hier war und Roselyn sicher ist. Das muss Ihnen im Moment genügen."
Erschöpft schloss Hermine ihre Augen.
„Warum erzählen Sie mir das alles?"
Wortlos reichte Snape den neuesten Tagespropheten hinüber und Hermine las die Schlagzeilen.
„Ministerium beschliesst umfangreiche Ermittlungen gegen hohe Beamte"
Hermine las den Artikel ganz genau. Es wurden keine Namen oder „Verbrechen" genannt, aber jedem war klar das Voldemort eine weitere Säuberungswelle plante.
„Sollten Sie nicht fliehen, sich verstecken?"
Snape erschien es unangebracht über ihre Naivität zu lachen.
„Das ist nicht so einfach, Miss Granger. Gerade jetzt muss ich bleiben und meinen Einfluss nutzen. Vielleicht kann ich wichtige Informationen sammeln, nein ich bin sicher, dass ich das kann und muss. Außerdem habe ich Zugang zu den Gefangenen."
Hermine sah ihn entsetzt an. Sicher was er tat war wichtig. Aber er konnte doch ein wenig vorsichtiger sein. Es ging um ihrer beider Leben, oder?
Im nächsten Moment wurde Hermine bewusst wie egoistisch sie war.
„Bitte."
Er schüttelte entschlossen den Kopf.
„Es gibt bald noch mehr Prozesse gegen Dienerinnen."
So schnell ?
In den letzten fünf Jahren gab es nur 3 Prozesse und nun zwei in einer Woche. Irgendetwas ging in der Zauberwelt vor und Voldemort sah sich gezwungen Stärke zu zeigen.
„Was soll ich tun?", fragte Hermine schließlich.
Sie würde ihn nicht von seinen Vorhaben abbringen können.
„Versprechen Sie mir, dass Sie das Kind zur Welt bringen und dass Sie es selbst aufziehen, wenn ich nicht dazu in der Lage sein soll."
Diese Bitte kam doch überraschend für Hermine, nicht das sie es zur Welt bringen sollte.
Nein, dass sie sein Kind aufziehen sollte, war ein erstaunlicher Wunsch.
Dabei war es unnötig sie darum zu bitten. Sie würde alles für ihr Kind tun.
„Professor, Sie wissen, dass ich das tun werde. Aber ich verstehe nicht welche Rolle ich spiele. Sie arbeiten weiter gegen Voldemort, aber mir aber nichts davon gesagt. Nein, Sie haben mich in Ihr Haus geholt und nun bin ich schwanger von Ihnen."
Snape nickte.
„Ich bin kein Held."
Da war mehr.
„Sie haben mich benutzt."
Wieder stimmte Snape ihr zu.
„Ich wollte einen Erben und Sie standen mir sozusagen zur Verfügung. Also habe ich Ihr Wort?"
Sie nickte.
„Sie haben mein Wort."
Bevor die beiden noch etwas sagen konnte, ertönte ein Plopp. Fritzlee hielt ein Tablett in der Hand.
Sie verbeugte sich.
„Miss wollen etwas Essen?"
Obwohl die Frage an Hermine gerichtet war, sah sie Snape an. Er musste zu allem die Zustimmung geben, das hatte Fritzlee inzwischen gelernt.
Das Essen roch wunderbar und Hermine hatte wirklich Appetit. Aber sie wollte auch weitere Informationen haben.
„Miss Granger wird etwas essen, Fritzlee. Und außerdem werden Sie diese Medizin nehmen."
Er holte eine kleine Viole aus der Tasche seiner Robe und gab sie Hermine.
„Ich brauchte nichts", wehrte diese ab.
„Sie brechen Ihr Versprechen. Bitte ruhen Sie sich aus."
Letztendlich blieb ihr nichts anderes übrig, denn Snape blieb an ihrem Bett stehen bis sie alles aufgegessen und die Medizin genommen hatte.
Dann schickte er die Hauselfe weg und löschte das Licht.
„Gute Nacht, Miss Granger."
Obwohl sich einiges zwischen ihnen geändert hatte, richtete Snape die Schutzschilder vor Hermines Zimmer auf.
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Am nächsten Morgen brachte Snape das Frühstück persönlich in Hermines Zimmer.
Sie schaute sich das Tablett an – nur Marmelade, Toast und Tee. Nichts deutete auf Fritzlee Anwesenheit hin.
„Wo ist Fritzlee?", fragte Hermine sorgenvoll.
„Ich habe sie nach London geschickt. Und bevor Sie das schlimmste von mir annehmen, Essen Sie etwas. Danach will ich Ihnen etwas zeigen."
Essen ? Ihre wurde nur beim Gedanken daran schlecht. Trotzdem nahm sie ein Stück Toast in die Hand und …
Nein, es hatte keinen Zweck.
„Ich vertrage morgens nichts."
„Gut, dann trinken Sie Ihren Tee und folgen mir. Und Miss Granger, das Stück Pergament, dass Sie im Labor verloren haben, bringen sie es mit."
Hermine griff in ihre Tasche.
„Ich habe es immer bei mir."
„Gut."
„Es ist von Dumbledore, aber ich weiß nicht was es bedeutet."
Snape schaute sie selbstbewusst an.
„Was es bedeutet, ist nicht wichtig. Nur was es kann. Und nun kommen Sie."
Gemeinsam ging sie wenig später in die Küche. Dort öffnete Snape einen kleinen Wandschrank und griff hinein. Plötzlich schimmerte die Wand und eine Tür erschien. Sie sah genauso aus wie die Labor Tür.
„Machen Sie sie ruhig auf", ermunterte Snape Hermine.
Wie sie es erwartet hatte, stand sie in seinem Labor, aber nicht in dem Teil den sie bisher erkundet hatte, sondern im zweiten Stockwerk. Snape ging die Treppe hinunter und Hermine folgte ihm.
„Der Weg durch die Küche ist eine Art Notausgang. Er ist immer an der selben Stelle. Sollte irgendetwas passieren, dann gehen Sie in das Labor, denn dieser Raum ist der sicherste in."
Sicher ?
„Aber ich bin doch in den Raum gekommen."
„Das war möglich, weil Sie das Stück Pergament hatten."
Sie begann zu verstehen.
„Es ist ein Schlüssel?"
„Ja."
„Ich verstehe nicht. Das Stück begleitet mich seit Jahren."
Es wurde Zeit für mehr Wahrheiten.
„In der ersten nacht in diesem Haus, habe ich natürlich Ihre Sachen durchsucht und dabei Dumbledores Schrift auf dem Stück Pergament erkannt. Es musste Ihnen viel bedeuten und ich habe überlegt wie ich das nutzen konnte. Sie waren schon immer neugierig und es war nur eine Frage der Zeit bevor sie das Haus auskundschaften würden."
Das war wirklich typisch. Er vertraute keinem und wollte jede Situation kontrollieren.
„Sie haben einen Zauberspruch verhängt und das ganze war plötzlich ein Schlüssel."
„Sehen Sie, ich hatte keine Wahl. Es gibt Dinge in diesem Haus, die sind tödlich. Und ich wollte nicht riskieren, dass Ihnen etwas passiert. Was hätte das Ministerium gesagt ?"
Hermine murmelte etwas, aber er hörte überhaupt nicht zu.
Stattdessen wies er auf eine kleine Holzkiste.
„Hier ist das Flohpulver. Im Notfall werfen Sie etwas davon in den Kamin und dann Dumbledores Note. Warten Sie bis jemand kommt."
„Lupin?"
„Jemand. Betreten Sie unter keinen Umständen den Kamin. Die Verbindung ist nicht stabil genug und Sie wissen nie wo Sie ankommen. Hören Sie mir zu ?"
„Ja."
Sie ging auf ihn zu und umarmte ihn leicht.
Sie verstand was er ihr sagte. Es gab einen sicheren Weg und sie sollte sich in Sicherheit bringen ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Ohne zu wissen was mit ihm passierte.
Sie sah ihn an und wußte nicht warum, aber sie begann ihn zu küssen.
Zuerst reagierte Snape nicht, aber dann erwiderte er den Kuss und nahm sie in den Arm.
Als sie sich schließlich voneinander lösten, waren beide außer Atem.
„Das gehört nicht zu unserem Vertrag", wandte Snape halbherzig ein.
Nein, aber das war es was sie wollte. Zum ersten Mal seit 7 Jahren fühlte Hermine sich frei, frei zu wählen. Eine Entscheidung zu treffen.
„Ich will nicht mehr allein sein", flüsterte sie und gab ihm noch einen Kuss.
Er schien nur darauf gewartet zu haben.
„Vielleicht sollten wir woanders hingehen?"
Hermine konnte ihn da nur zustimmen, aber ihr Schlafzimmer war so weit weg.
Als wenn Snape ihre Gedanken lesen konnte, nahm er ihre Hand.
„Hier entlang."
Als sie das Labor verlassen hatten, apparierte sie Snape in sein Schlafzimmer.
Inzwischen hatten sie schon so viele Regeln gebrochen, da kam es darauf nicht mehr an.
Neugierig sah sie sich um. Bücherregale bis an die Decke, ein kleiner Schreibtisch am Fenster und ein Sessel vor dem Kamin. Erst dann „sah" sie das große Bett. Mehr Zeit gab ihr Snape nicht. Er setze sich aufs Bett und zog sie zu sich heran.
Wo er zuvor Zurückhaltung gezeigt hatte, war er nun leidenschaftlich, wild und unersättlich.
Hermine hatte schon so oft Sex gehabt, aber dies hier war etwas anderes.
Sie sahen sich in die Augen als er sie endlich nahm und sie gemeinsam zum Höhepunkt kamen.
Danach sagte keiner von ihnen ein Wort und Hermine fragte sich welche Konsequenzen dieser Tag haben würde. Auch Snape hing seinen Gedanken nach.
Schließlich brach er sein Schweigen.
„Vor einer Weile hast Du mich gefragt, warum ich Dinge tue an die ich nicht glaube und von denen ich weiß, dass sie falsch sind. Dich hier bei mir zu haben ist falsch, aber ich kann Dich einfach nicht gehen lassen."
Er war ehrlich mit sich selbst und Hermine erkannte das an.
Mehr noch, sie konnte gut nach empfinden was er meinte. In den letzten sieben Jahren hatte sie viel getan und erlebt. Das meiste davon entsprach nicht ihren ethischen Ansprüchen und hatte es doch getan um zu überleben.
Und heute hatte sie mit Snape geschlafen. Freiwillig.
Sie konnte nicht behaupten Snape zu kennen oder zu verstehen, aber sie wußte wie er sich in diesem Moment fühlte.
In nächsten Kapitel:
Lucius Malfoy schickt eine Warnung
