Hallo!

Eigentlich wollte ich ganz gern gestern updaten, aber hat mein Passwort verweigert... komisch, oder? Jetzt geht es wieder ganz normal. Hier ist was los!?

Naja, hier also das elfte Kapitel, wobei ich euch viel Spass wünsche.

Eure reviews waren diesmal (wenn auch einige nur bruchstückhaft ankamen) wirklich echt toll. Die Liebesschwüre haben mir am besten gefallen! #g# Schade ist nur, dass einige reviews in der Übersicht gar nicht angezeigt werden. Kylyens z.B. habe ich schon beim ersten Mal bekommen, die taucht aber nicht auf. Hab mich trotzdem sehr gefreut, Süsse!

Um es wieder kurz zu machen: Danke Leaky fürs Betan (du bist klasse!), danke an all meine lieben reviewer, danke für die Drohmails, die seit gestern hier eingeflattert sind, wegen des fehlenden updates (ich konnte echt nix dafür) und los gehts:

Geißel von Hogwarts

A/N: Ich danke Nirvana für die Inspiration zu diesem Kapitel. Fragt mich nichts dazu! #fg#

Kapitel 11 – Ein Löwe in der Schlangengrube

Das grimmige Portrait hatte sich geöffnet und die beiden jungen Männer stiegen hindurch und in den leeren Gemeinschaftsraum, dessen Wände noch immer einen gewissen, unvorteilhaften Rosaschimmer hatten. Harry musste sich sehr auf die Zunge beißen, doch so ganz wollte es nicht klappen.

„Gnghahahahahmppff..."

Draco unterdrückte den Drang, ihm eine zu scheuern und ihn auf den Boden zu werfen. Wie immer kam er nicht darum herum, sich das bildlich vorzustellen. Mit Harry auf dem Boden. Kämpfend. Streitend. Haut an Haut.

Vielleicht sollte er das Licht ein wenig dämpfen?

Reiß. Dich. Zusammen. Idiot!

„So, du hast ihn gesehen, war es das?"

„Malfoy, irgendwie habe ich das Gefühl, dass du mich loswerden willst."

Wüsstest du, was ich denke, würdest du auch wegwollen, glaub mir. Mist, ich muss hier weg, sonst passiert ein Unglück.

„Nicht doch. Sieh dich um, solange es dir gefällt. Ich verschwinde in mein Zimmer. Du weißt ja, wo es raus geht."

Harry machte es offensichtlich überhaupt nichts aus, dass Draco stinkig war. Im Gegenteil, er hatte einen Heidenspaß.

„Dein Zimmer. Prima Idee, ich komm mit."

„Du... WAS?"

Gryffindor 2, Slytherin noch immer 0.

„Na, dann zeig mal, wo es lang geht."

Okay Potter, selbst schuld. Ich garantiere für nichts mehr. Das hast du alles allein zu verantworten!

„Sicher. Komm mit."

Harry trottete hinter Draco her und machte dabei ein enttäuschtes Gesicht. Er war sich so sicher gewesen, dass es das war, was Draco zum Ausrasten gebraucht hatte, aber scheinbar hatte der Andere eine wesentlich bessere Selbstkontrolle, als er es erwartet hatte. Eigentlich hatte er gehofft, das Draco ihn anschreien oder rauswerfen würde. Aber nein... Er fragte sich ernsthaft, was er denn noch tun musste, damit der Blonde einen Nervenzusammenbruch bekam. Mit seiner Taktik, so zu tun, als würde er mit ihm flirten, hatte es bisher so schön hingehauen, aber es hatte den Anschein, als würde sich Draco langsam daran gewöhnen und ihn ignorieren.

Nicht mit mir, Freundchen, grummelte Harry gedanklich, ich mach dich fertig und wenn ich Körperkontakt einsetzen muss.

Ja ja, die Wege des Schicksals sind wahrlich unergründlich... und haben einen eigenen Sinn für Humor.


Snape stand in seinem Labor über einen Kessel gebeugt und zählte die Sekunden, bis er dem Trank die Schlangenhaut hinzufügen musste. Poppy war vor etwa einer halben Stunde in seinen Kerker geplatzt und hatte ihm zu verstehen gegeben, dass sie einen neuen Vorrat an Knochen-Heilzaubertränken benötigte, was ihn zu der Mutmaßung führte, dass Minerva die Absicht hegte, demnächst in ihrem Unterricht mit den menschlichen Transfigurationszaubern zu beginnen. Jedes Jahr das Gleiche, bis darauf, dass in diesem Jahr Longbottom in der Klasse war.

Snape hatte zur Sicherheit einen großen Kessel genommen.

Es klopfte an der Tür.

Niemand klopfte um diese Zeit an seine Tür.

Niemand, der leben wollte, klopfte um diese Zeit an seine Tür.

Also konnte es nur einer sein.

„Verschwinde, Albus."

Die Tür öffnete sich und Albus Dumbledore betrat vergnügt und mit zwinkernden Augen Snapes Allerheiligstes.

„Na, Severus, mein Junge, wie geht es dir?"

„Wenn du wissen willst, ob ich dem Verlangen, dein blödsinniges Verbot zu brechen, schon am ersten Tag erlegen bin, dann nein. Wenn du wissen willst, ob ich gut damit klarkomme, dann nein. Wenn du wissen willst, ob ich Gesellschaft wünsche und wir einen kleinen Plausch halten wollen, dann nein. Schön, dass du hier warst. Pass beim Rausgehen auf, dass die Tür auch zu ist."

Albus schien sich nicht im Geringsten an der ruppigen Art seines Tränkemeisters zu stören. Unbekümmert ging er hinüber zum Kamin und setzte sich, während er mit einer Handbewegung den versteckten Vorrat von Snapes Glen Odgens Feuerwhiskey ausräumte und sich einen großzügigen Teil in ein Glas goss. Dann begann er, in einer Manteltasche zu wühlen.

Snape versuchte, ihn so gut wie möglich zu ignorieren, wohl wissend, das er nicht um ein Gespräch herumkommen würde, sobald Albus sagen würde...

„Zitronenbonbon?"

Er war ja so am Arsch.

„Nein, danke."

„Also, Severus, ich möchte mir dir über Ms Granger sprechen."

Oh, was war das für ein Geräusch? Snape vermutete, er hatte soeben viele gegenteilige Behauptungen widerlegt und bewiesen, dass er ein Herz besaß. Es war ihm nämlich gerade in die Hosen gerutscht.

Nach außen hin behielt er allerdings seine übliche kalte und desinteressierte Miene aufrecht.

„Ms Granger?"

„Ja, weißt du, mir ist zu Ohren gekommen, dass sie beabsichtigt, nach der Schule Zaubertränke zu studieren. Ich weiß natürlich, dass du das nicht magst, aber ich würde dich bitten, dass sie zwei-, dreimal die Woche abends in deinem Labor mithilft, wenn du Tränke braust. Du weißt schon, fortgeschrittene Tränke, weitergehendes Wissen vermitteln, und so weiter. Was hältst du davon?"

Zwei-, dreimal die Woche. Abends. Allein. Mit Hermione. Wissen vermitteln. Muahahaha. Alter Mann, du spielst mir in die Hände. Darf nicht lachen. Darf nicht zustimmen. Muss abweisend tun. Darf ihn nicht misstrauisch machen. Muahahaha.

„Albus, ich nehme keine Praktikanten an, das weißt du. Und ich mache keine Ausnahmen."

Albus lächelte breit. „Das weiß ich, Severus. Und du weißt, dass ich das respektiere."

Severus machte ein Gesicht, dass ganz genau zeigte, was er von dieser Aussage hielt.

„Wie auch immer, ich möchte, dass du Ms Granger hilfst. Sie ist eine ganz besonders begabte junge Dame und ich wünsche, ihr jede nur mögliche Hilfe angedeihen zu lassen."

Oh ja, ich auch.

„Albus, wie soll ich es nur formulieren? NEIN!"

Der Headmaster nickte und erhob sich. „Schön, dass wir das geklärt haben. Sie wird morgen Abend das erste Mal herkommen, dann könnt ihr den restlichen Plan ansprechen."

„Hast du wieder deine selektive Wahrnehmung eingeschaltet, alter Mann? Ich sagte: NEIN!"

Ich hätte Schauspieler werden sollen. Ich bin ja so gut!

Albus lächelte erneut. Es war dieses typische Albus-Lächeln, das besagte: „Ich lächle, weil du genau das tun wirst, wovon ich weiß, dass es Beste für dich ist, und weil ich es so will." Es war bisher schon an jedem Mitglied der Lehrerschaft angewendet worden und jeder hasste es aus tiefstem Herzen. Snape eigentlich auch. Aber heute kam es ihm vor, als ob die Schicksalsgötter selbst auf ihn herablächeln würden.

Dumbledore öffnete die Tür. „Im Übrigen weiß ich, dass du Ms Grangers Verstand durchaus zu schätzen weißt, Severus. Tu nicht immer so abweisend. Du weißt doch: Ich sehe alles!"

Ein letztes Zwinkern aus blauen Augen und die Tür fiel ins Schloss.

Snapes Gesicht nahm einen sehr, sehr selbstzufriedenen Ausdruck an.

Hah. Omnipotent, was? Blind wie ein Seeigel, würd ich sagen.

Und ein Geräusch, welches seit langer Zeit nicht mehr in den Wänden von Snapes Räumen vernommen worden war und jeden, ob Schüler, Lehrer, Mensch oder magische Kreatur, das Fürchten gelehrt hätte, erklang.

Snape lachte.

(A/N: Stellt euch jetzt den typischen verrückten Gelehrten in seinem schaurigen Labor vor, der sich die Hände reibt und manisch kichert, dann habt ihr das Bild, das mir vor Augen schwebt. #g#)


„Malfoy, das ist so typisch!"

Draco drehte sich um und starrte Harry an, der seinerseits das Zimmer begutachtete. Der Raum war in den Slytherin-Farben gehalten. Grün und Silber wechselten sich mit Schwarz ab. Schwarze Schränke, schwarze Sessel, ein großes, schwarzes Himmelbett mit vier Eckpfosten und grün/silberner Bettwäsche, ein silberner Spiegel, dunkelgrüner Teppich und Türen mit dem Slytherin-Emblem drauf.

„Wundert mich, dass du nicht noch eine Stoffschlange auf dem Bett hast." Harry drehte sich um. „Hier sind doch nirgendwo Schlagen, oder?"

Nur in meiner Hose.

„Nein, keine Schlangen."

Der Gryffindor nickte. Soviel anders als sein Schlafzimmer war das auch nicht, nur eben grün. Und, wie er bemerkte, unfairerweise ein Einzelzimmer. Hinterhältige Slytherins! Böse, hinterhältige Slytherins!

Wo er jetzt einmal hier war, gingen Harry langsam die Ideen aus. Wo war eigentlich der Punkt, Malfoy zu ärgern, wenn doch niemand da war, der seinen Erfolg feiern konnte? Er setzte sich auf das weiche Bett – nur – da saß schon jemand.

Harry drehte sich überrascht um, er hatte nicht gehört, wie sich Draco bewegt hatte, und war noch viel überraschter, als er ein paar silbergrauer Augen direkt vor sich funkeln sah. Dracos Gesicht war keine Handbreit von ihm entfernt und er spürte heißen Atem auf seinem Gesicht.

„Äh..."

Das reichte Draco als Aufforderung. Er beugte sich noch das letzte, entscheidende, Stück nach vorn, seine Augen verließen nicht ein einziges Mal die geweiteten Pupillen Harrys, der sich offensichtlich nicht im Geringsten der Situation bewusst war, und kaum eine Sekunde später legten sich seine Lippen auf die des Gryffindors.

Harry erstarrte. Das passierte nicht. Das passierte nicht! Was passierte hier? Er war es doch, der Draco ärgerte, mit ihm flirtete... ihm flirtete... Oh Merlin! Dracos Erschrecken, die Wut im Kerker, die zornigen Blicke... Wie dämlich musste man denn sein, um...

Hallo? Erde an Harry? Er küsst dich noch! Wär es nicht langsam an der Zeit, IHM EINE ZU LANGEN???

Draco dagegen sah das Fehlen extremer Gewalt als Ermutigung. Bevor Harry dem Drängen seiner inneren Stimme folgen konnte, spürte er eine Hand an seiner Hüfte und eine an seinem Nacken, bevor ein recht durchtrainierter Körper ihn rücklings in die nachgiebige Matratze drückte. Eine Zunge schlüpfte durch seine Lippen und begann über seine Zähne zu streichen und an seiner Unterlippe zu lecken, bevor Draco an dieser saugte.

Was soll man sagen? Harry war ein siebzehn Jahre alter, männlicher Teenager, der gerade auf stimulierende Art geküsst wurde. Dementsprechend schüttete sein Körper eine sintflutartige Anzahl an Endorphinen aus, die jegliche Gedanken hinwegwischten.

Seine Hände krallten sich in Dracos Robe. Die Augen des Slytherin flogen auf und er starrte auf das gerötete Gesicht des Dunkelhaarigen unter sich, der nun – zu Dracos Erstaunen – seinen Mund öffnete, um der fremden Zunge Einlass zu gewähren. Draco ließ sich nicht lange bitten. Mit einer Begierde, die er seit viel zu langer Zeit unter Verschluss gehalten hatte, begann er, Harrys Mund zu plündern.

Die Temperatur im Zimmer schien anzusteigen, es war, als wäre die Luft mit Elektrizität aufgeladen, die sich in jeder Berührung der beiden knisternd entlud. Das einzige Geräusch war leises Stöhnen und das Rascheln von Stoff, als Draco seine Robe abstreifte und mit geschickten Fingern Umhang und Hemd von Harry öffnete. Als seine Finger das erste Mal über die erhitzte Haut des Gryffindor streiften, fühlte er sich, als wäre ein Blitz durch ihn gefahren.

Er unterbrach widerstrebend den Kuss und senkte seinen Blick auf die sonnengebräunte Haut des anderen. Seinem Blick folgten die Hände und schließlich der Mund. Als Harry die feuchte Hitze spürte, mit der Dracos Mund seines Brustwarze umfing, zischte er leise auf und seine Hüften sprangen wie von selbst nach oben, um einen Widerstand gegen die fast schmerzvolle Erektion zu finden, irgendetwas, um sich dagegen zu reiben, um sich Linderung zu verschaffen.

Doch Draco hatte nicht die geringste Absicht, Harry so schnell wieder freizugeben, er wollte nicht, dass dieser Moment, nach dem er sich verzehrt hatte, früher endete, als es sein musste. Er erhob sich auf die Knie, während sein Oberkörper noch immer über Harrys Brust schwebte, eine Hand über den Körper unter sich gleitend, die andere als Stütze neben ihm auf dem Bett. Seine Lippen schlossen sich erneut um die harte Brustwarze, um sich gleich wieder zu entlassen und sich der anderen Seite zu widmen. Harrys Wimmern war Musik in seinen Ohren, es war genauso, wie er es sich vorgestellt hatte, nein, besser.

Harry hatte einen Arm über seine Augen geworfen, die anderen Hand krallte sich in die Bettlaken. Noch nie hatte er etwas in dieser Art gespürt, noch nie waren Verlangen und Verzweiflung so schnell durch ihn gerast. Die heimlichen Berührungen nachts in seinem Bett, unter der Decke, waren nicht annähernd hiermit vergleichbar. Er wollte, nein, er brauchte mehr. Er wusste nicht, was er wollte, konnte sich nicht vorstellen, wohin das führen könnte, in seinem Kopf war nur Nebel.

Ein Stöhnen, leise, fast unhörbar, entkam ihm, doch Draco hatte es vernommen.

„Bitte..."

Gütiger Merlin, wie könnte er widerstehen? Wie könnte er diesem wundervollen Wesen widerstehen, dass so hilflos und willig unter ihm lag?

„Sag mir, was du willst, Harry", raunte er in dessen Ohr.

Sein Name schien Harry aus dem Nebel zu reißen, er ließ seinen Arm von seinem Gesicht fallen und starrte in die silbergrauen Augen, die ihn unter halbgeschlossenen Lidern verführerisch ansahen.

Oh, Himmel. Draco. Es ist Draco. Was habe ich getan? Was tue ich hier?

Etwas in der Art, wie sich der Blick in den grünen Augen veränderte, warnte Draco. Sein Bein schob sich zwischen Harrys und drückte leicht gegen die Härte, die er dort fand. Der Schwarzhaarige zog die Luft scharf ein und sein Kopf fiel zurück auf die Matratze.

„Harry", flüsterte Draco und schloss seinen Mund erneut über Harrys. „Sag mir, was du willst."

„Ich...", der Gryffindor schien zu zögern. „Ich weiß es nicht... ich weiß nichts..."

Dracos Innerstes erstarrte. Er wusste nichts? Konnte das bedeuten, was er dachte? War es möglich, dass Harry tatsächlich Jungfrau war? Das noch niemand vor ihm ihn so berührt hatte. Das noch niemand...?

Draco spürte ein Grollen in seiner Kehle aufsteigen. Niemand hatte Harry je berührt. Er war der Erste. Der Erste. Ihm würde etwas gehören, das absolut rein war, unverfälscht. Der Gedanke fegte durch seine Adern und brannte jede Zurückhaltung weg. Er würde ihn als Erster haben. Und als Letzter, das schwor er sich.

„Ist schon gut", flüsterte er mit heiserer Stimme, mühsam das Verlangen darin kontrollierend, damit er Harry nicht erschreckte, „ich werde mich gut um dich kümmern."

Er griff nach dem Zauberstab, der neben ihm auf dem Bett gelegen hatte und versiegelte die Tür, dann legte er einen Stillezauber auf den Raum, sodass niemand sie hören würde. Nachdem das getan war, hexte er sich die Kleidung vom Leib und richtete er seinen hungrigen Blick zurück auf den anderen Jungen. Er warf dessen Robe und Hemd vom Bett und begann, langsam die Hose des Gryffindor aufzuknöpfen. Harry biss sich auf die Unterlippe, aber selbst, als sein Verstand ihn anschrie, dass das Draco Malfoy war, und dass das Ganze schon weit jenseits von „falsch" lag, konnte er sich nicht dazu bringen, etwas dagegen zu tun. Seine Erektion drückte hart gegen seine Hose und als der Blonde ihn von dem störenden Stoff befreite, stöhnte er vor Erleichterung. Was dann allerdings kam, hatte er sich in seinen wildesten Träumen (A/N: Gryffindor!) nicht ausgemalt. Draco schloss seinen Mund um das harte Fleisch und begann, seine Zunge darüber tanzen zu lassen. Harry schrie vor Überraschung und Erregung auf.

Das Gefühl war einfach überwältigend. Er japste, als die Zunge über einen besonders sensitiven Punkt direkt unter der Eichel glitt, und glaubte zu sterben, als sie in den kleinen Spalt auf der Spitze eintauchte. Ohne es zu wissen, wand er sich auf dem Bett, während Draco nicht ein einziges Mal die Augen von ihm wand. Für ihn gab es keinen perfekteren Anblick, als Harry in den Fängen der Ekstase.

Als er merkte, dass der Gryffindor sich anspannte und das Zittern seinen Höhepunkt erreichte, ließ Draco mit einem Mal von ihm ab. Harry keuchte. Er war so kurz davor gewesen, so kurz davor! Verzweifelt streckte er die Hände aus und wollte sich selbst anfassen, um über die ersehnte Grenze zu kommen, doch Draco hielt seine Handgelenke fest.

„Sag es, Harry."

Der Dunkelhaarige wimmerte und warf den Kopf zurück.

„Bitte, Draco!"

Draco schickte ein stummes Dankgebet an alle Gottheiten, die es möglicherweise geben konnte, und ohne den Blick abzuwenden, fand seine Hand die Schublade neben seinem Bett, der er eine kleine Flasche mit einer klaren Flüssigkeit entnahm. Die andere Hand sorgte dafür, dass Harry immer kurz vor der Explosion stand und nicht auf falsche Gedanken kommen konnte, während er seine Erektion mit der Flüssigkeit benetzte. Dann kniete er sich zwischen Harrys Beine. Seine rechte Hand wanderte langsam weiter nach unten und fand schließlich den verborgenen Eingang. Er ließ seine Finger langsam darum kreisen und versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu bekommen, die bei dem leisen Stöhnen Harrys immer wieder aussetzen wollte.

Dann erprobte er mit dem Zeigefinger die Enge des Eingangs. Er beugte sich zu Harrys Ohr vor.

„Entspann dich", flüsterte er, „es wird nicht wehtun. Du wirst es mögen, ich werde dafür sorgen. Vertrau mir."

Harry nickte, unfähig zu irgendeiner anderen Reaktion. Wie die einschmeichelnde Stimme des Slytherin es verlangte, entspannte er sich und gleich darauf spürte er einen langgliedrigen Finger in sich eindringen. Er seufzte und ließ sich völlig fallen. Die sanften Berührungen an seinem Körper ließen ihn fast nicht fühlen, wie der zweite Finger hinzugefügt wurde, doch plötzlich keuchte er und seine Augen flogen auf. Draco hatte eine Stelle in ihm gestreift, die Schockwellen der Lust durch ihn schießen ließ und kaum hatte der Blonde das bemerkt, sorgte er dafür, dass er die Stelle immer und immer wieder berührte.

Dann waren die Finger fort, doch bevor Harry dieses Mal protestieren konnte, hatte etwas Anderes, etwas Größeres, deren Stelle eingenommen.

Er starrte hoch und direkt in lustverschleierte graue Augen, ohne zu wissen, dass seine Augen den gleichen, entrückten Ausdruck angenommen hatten, und dass er Draco damit fast um den Verstand brachte.

„Ich habe so lange gewartet, Harry", raunte Draco, „so lange und jetzt..."

Die letzten Worte blieben unausgesprochen, doch sie waren auch gar nicht nötig. Langsam, doch unaufhaltsam drang Draco in die heißen Tiefen des Gryffindor vor, und beide vergaßen alles um sich herum, als sie in einen Wirbelsturm aus Hitze und Ekstase flogen.


Anmerkung der Autorin: Ich bin jetzt müde... #ächem# Ich werde jetzt schlafen gehen... #sich verkriecht#

Nächstes Mal: Kapitel 12 – When she was bad

Vielen Dank fürs Lesen und bis nächste Woche (hoffentlich).

viv

PS: Gryffindor 2 ; Slytherin nicht mehr messbar! #fg#