Vielen lieben Dank für eure lieben Bewertungen und ich bin froh das der Großteil von euch mit Andy als Vater happy ist :-). Was ich allerdings nicht so ganz verstehe ist, wenn man Flynn hasst wie es in der einen Bewertung steht, warum liest man denn eine Romance Story mit Andy und Sharon? Das verstehe ich nicht ganz. Trotzdem hoffe ich das auch diejenigen nicht allzu enttäuscht sind die Jim als Vater wollten. Nun viel Spaß mit Kapitel 11.
Kapitel 11
Ob Andy wollte oder nicht, er musste ins Büro fahren. Er hatte einen Anruf von Provenza erhalten, dass die neuen Informationen vom NYPD nun da waren. Wie sollte er nur den Tag überstehen? Wie sollte er Sharon entgegen treten? Wie sollte er ihr jemals wieder in die Augen sehen?
Er fuhr ins Parkhaus des LADPs und machte sich auf den Weg nach oben. Kaum hatte er den Murderroom betreten, kam ihm Provenza entgegen.
„Hey Flynn, gut das du da bist. Auf deinen Schreibtisch liegt ein Stapel von Papieren die auf dich warten. Das NYPD war nicht der Meinung uns die Arbeit zu erleichtern indem sie uns nur relevantes schicken, die haben wirklich alles hergeschickt." grumelte der alte Mann und warf sein Kreuzworträtsel auf den Tisch „Das werde ich wohl nicht mehr heute schaffen." Er nahm einen großen Schluck aus seiner Kaffeetasse und sah zu seinen Freund. Andy sah müde und niedergeschlagen aus.
‚Verdammt, der Trottel schleppt seine privaten Probleme mit zur Arbeit.'
Provenza zog seinen Stuhl neben Flynns Schreibtisch und sprach leise zu seinen Freund „Hör zu Kumpel, du musst das jetzt abschalten. Weiter Mutmaßungen anzustellen bringt nichts und bis du nicht weißt was los ist, solltest du dich zusammenreißen."
Andy sah sich um, um sicherzustellen, dass keiner weiter da war und flüsterte „Ich war heute schon beim Arzt. Scheiße, ich habe wirklich scheiße gebaut." er sah zu Provenza und schüttelte traurig den Kopf „Sie hat mich nicht angelogen…..ich kann immer noch Kinder zeugen."
„Bist du sicher?"
„Ja, ich habe einen Test machen lassen und wie es aussieht ist das was durchtrennt wurde wieder zusammen gewachsen."
„Das ist mies Flynn. Ich meine, jetzt stehst du echt wie ein Arsch da." sagte Provenza und dachte nicht daran auf seinen Freund Rücksicht zunehmen.
„Ich stehe nicht da wie ein Arsch, ich bin einer. Was soll ich jetzt machen?" hilfesuchend sah er zu Provenza.
„Nun, ich habe dir schon vor Monaten gesagt du sollst die Finger von Raydor lassen aber hast du auf mich gehört? Nein! Nun ist sie schwanger von dir und du hast ihr unterstellt sie wollte dir ihren Unfall unterschieben. Ihr seit kein Paar, sie ist noch verheiratet und dein Boss. Selbst wenn ihr beide das wieder auf die Reihe bekommt, dann werdet ihr noch mit Taylor und Pope zu kämpfen haben." Louis schüttelte den Kopf.
„Verdammt, ich gebe einen Dreck auf Taylor oder Pope, es geht hier nur um Sharon und mich. Ich habe sie verletzt und beleidigt und ich weiß nicht ob sie mir verzeihen kann oder wird." Andy klang so verzweifelt, so hatte ihn Provenza lange nicht gesehen.
„Das musst du mit ihr klären Kumpel aber wenn ich ehrlich sein soll, denke ich du wirst es schwer haben. Ich meine, du warst wirklich ekelhaft zu ihr aber egal…"
Provenza wurde durch das klicken von Absatzschuhen unterbrochen. Andy und Louis drehten sich um und erblickten Sharon, die den Murderroom betrat.
„Guten Morgen meine Herren, ich hörte von Amy das wir neue Informationen haben. Leutnant Provenza, wenn sie etwas haben, informieren Sie mich bitte sofort. Ich bin bei Buzz im Elketronikraum."
Sie wagte nicht einen Blick auf Andy zu werfen und drehte sich um, doch dann hörte sie seine Stimme und ihr Herz sank.
Die ganze Fahrt hierher machte sie sich Gedanken wie sie Andy nun gegenüber stehen sollte. Sie hatte Angst, große Angst vor der Begegnung. Er hatte sie wie eine Kriminelle behandelt und sein Kind verleugnet. Sie spürte eine tiefsitzende Wut auf Andy und doch musste sie sich zusammen nehmen um ihn nicht weinend in die Arme zufallen. Sie liebte Andy, mehr als er wahrscheinlich dachte.
„Sharon, bitte warte. Wir müssen reden."
Seine Stimme klang aufgeregt und sanft, ganz anders als an dem Tag zuvor. Sharon drehte sich nicht um und sprach mit kalter Stimme.
„Wenn es nicht den Fall betrifft Leutnant, will ich es nicht hören." sie betonte seinen Rang besonders und verließ dann den Murderroom.
Andy fühlte sich als hätte ihn einer in den Magen getreten, er sank in seinen Stuhl und seufzte.
„Sie hasst mich, sie wird mir nie verzeihen."
„Rede nicht so ein dummes Zeug, sie hasst dich nicht aber was hast du erwartet? Das sie freudestrahlend auf dich zu läuft? Gib ihr Zeit und rede heute Abend in Ruhe mit ihr. Frag sie ob sie mit dir zum Dinner geht und kläre es nicht hier im Muderroom."
Andy nickte seinen Freund zu „Du hast recht. Du bist wirklich ein guter Freund Louis."
„Ja ja ja, und nun erledige deine Arbeit."
Auch wenn Provenza immer mürrisch tat, wusste Andy das er ein wirklich guter Kerl war.
