Hey ihr Lieben,
das nächste Kap ist da! Endlich ist es so weit…ihr werdet nun erfahren, ob Bellas Versuch, Edward zu verführen, klappt. Diejenigen unter euch, die den One-Shot schon gelesen haben, wissen ja, was passiert, aber dieses Kapitel ist etwas länger und ausführlicher. Es lohnt sich also trotzdem, es zu lesen ;)

Also viel Spaß!

Kapitel 11

Das erste Mal

Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass die Zeit schneller vergeht, sich aber gleichzeitig hinzieht? Sekunden erscheinen wie Minuten, aber Minuten scheinen wie Sekunden zu vergehen. Das Ganze ist vollkommen widersprüchlich und verwirrend.

Das Haus war komplett still, abgesehen von dem leisen Ticken der Standuhr im Flur. Meine Nerven, die mir Galgenfrist gegeben hatten, hatten entschieden, mit voller Stärke zurück zu kommen und ich schloss eine Sekunde lang meine Augen und stieß langsam einen tiefen Atemzug aus meinem Mund aus.

Du kannst das, erinnerte ich mich selbst.

Ich starrte das Mädchen an, das im Spiegel meines Bads zu mir zurück reflektiert wurde, welches die Bürste so stark mit ihren Händen festhielt, dass diese weiß wurden. Ihre Augen waren so groß und erschrocken, verängstigt von dem Unbekannten, dass wie ein Schatten vor ihr lag.

Ich stoppte und seufzte, bevor ich mit der Bürste mit ordentlichen, kleinen Strichen durch mein Haar fuhr, um mich schön zu machen und beschäftigt zu halten.

Ich hatte geduscht, mich von Kopf bis Fuß eingeseift, dies hatte ich unter der Dusche, die ich gerade genommen hatte, zweimal überprüft - und mein frisch geföhntes Haar umwehte meine blassen Schultern, dunkel im Kontrast zu meiner Haut und meinem Pyjama. Ich summte leise, meine Stimme zitterte und wankte als ich mich dazu zwang, weiter zu machen.

Mein Herz stotterte und klopfte laut in meinen Ohren, als ich den angehaltenen Atem ausstieß, meine Haut prickelte und fühlte sich gegen den kühlen Marmor der Arbeitsplatte überhitzt an.

Ich legte die Bürste auf ihr ab, musste meine Finger gewaltsam von ihr lösen. Rote Linien waren auf meiner Haut und ich seufzte, während ich darüber nachdachte, wie albern ich war. Ich schaltete das Licht aus und schlüpfte zurück in mein Schlafzimmer, welches nur von einer kleinen Lampe erhellt wurde.

Normalerweise schlief ich mit irgendeiner Art von Licht an, da ich es hasste, im Dunkeln zu sein. Die Leute sagen, dass sie vor der Dunkelheit Angst haben, aber bei mir ist es eher, dass ich vor dem Angst habe, was in der Dunkelheit ist. Meine wilde Fantasie bringt Mörder und Kreaturen hervor, die nur in Filmen und Büchern existierten, die ich gesehen und gelesen hatte.

Ich denke, es ist eher eine Unsicherheit; eine Art Verfolgungswahn. Jetzt, wo ich nicht mehr zur Therapie gehen musste, fragte ich mich, wen ich danach fragen könnte. Es könnte eine Phobie sein. Vielleicht würde Edward es wissen.

Ich saß auf meinem Bett und schlang meine Decke eng um mich, als ich mein Buch von meinem Nachtschrank nahm, um mich abzulenken. Die Wörter hüpften und flimmerten über die Seite, hielten nicht still genug, damit ich sie lesen konnte. Offensichtlich war es hoffnungslos, es zu versuchen.

Meine Augen sehnten sich danach, wieder auf die Uhr zu schauen, obwohl ich wusste, dass ich es erst vor wenigen Minuten getan hatte.

Bald. Sagte ich mir selbst, als meine Füße vor Erwartung zuckten, über den Boden aus meinem Zimmer raus zu gehen.

Genau dann hörte ich es. Jeder Schlag erklang, als mein Herzschlag sich für jeden Schlag verdoppelte.

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Ding!

Poch poch…

Zwölf Uhr.

Ich glaube, man kann sagen, dass dies mein Cinderella Moment ist, aber anstatt wieder eine arme Jungfer zu werden, werde ich scheinen.

Ich nahm einen tiefen Atemzug und schlüpfte aus dem Bett. Nachdem ich sicher gegangen war, dass mein Haar schön war, schlich ich zu Edwards Zimmer. Ich zögerte vor der Tür; das Licht war aus und ich nahm an, dass er wahrscheinlich am Schlafen war. Ich schlüpfte durch die Tür und kletterte über ihn und setzte mich auf den Rand des Bettes.

„Edward." Flüsterte ich und schüttelte sanft seine Schulter, mein Herz schlug mir bis zum Hals, als meine Finger durch die Hitze, die von ihm ausging, brannten. Er brummte und rollte sich auf seinen Rücken, um mich anzusehen. „Hmmm… was ist los?" murmelte er verschlafen. Seine Augen öffneten sich langsam und er sah zu mir herauf und blinzelte ein paar Mal, damit seine Augen sich an den dunklen Raum gewöhnen konnten.

Mein Gesicht wurde automatisch rot, als die Decke runter fiel und seine nackte Brust enthüllte.

Ich schaute schnell zurück in sein Gesicht, da ich nicht abgelenkt werden wollte. „Ich kann nicht schlafen, kann ich bei dir bleiben?" Ich biss mir auf die Lippe und wartete auf seine Antwort. Ich wusste, dass er nicht nein sagen würde, er hatte es mir noch nie verweigert, aber jetzt war es anders.

Es war nicht nur in der letzten Woche, sondern in den letzten paar Monaten oder so, dass unsere Beziehung sich langsam verändert und sich zu etwas Neuem entwickelt hatte. Er rutschte hoch und zog die Decke zurück; „Hüpf rein" murmelte er, die Stimme immer noch voller Schlaf.

Ich lächelte siegreich und kletterte rein, kuschelte mich an ihn. Er seufzte und legte locker einen Arm um mich. Jetzt, wo ich da war, wo ich sein wollte, musste ich zum nächsten Schritt unseres Plans übergehen.

Ich nahm einen tiefen Atemzug und bereitete mich auf das vor, was ich jetzt tun würde und schob langsam meinen Fuß an seinem Bein hinauf, ging höher und höher, zog nebenbei das Bein seiner Schlafhose hoch, während ich gleichzeitig mit meiner Hand Kreise auf seiner Brust malte und mit jeder Bewegung tiefer ging.

Er erstarrte, als meine Finger das Haar über dem Saum seiner Schlafhose berührten und mein Bein an seiner nackten Wade war. „Bella, was machst du?"

Er sah mich an, sein Ausdruck war vorsichtig und ich sammelte jedes bisschen an Courage, was ich hatte und setzte mich auf und schleuderte ein Bein über seinen Bauch, legte es über seine Taille. Seine Augen weiteten sich überrascht und ich krachte mit meinem Mund verzweifelt gegen seinen.

Ich schloss meine Augen, während ich ´bitte lass es funktionieren, bitte lass es funktionieren´ vor mich hin sagte. Er stöhnte und entspannte sich im Bett und antwortete bereitwillig. Begeisterung und Freude strömten durch meinen Körper und ich verschwendete keine Sekunde, sondern verschlang meine Hände mit seinem Haar und griff es fest, wie ich es lange, zu lange geträumt und mir vorgestellt hatte.

Unsere Münder bewegten sich wild aufeinander, formten und streichelten sich, als die verzweifelte Spannung uns einhüllte.

Es war, als ob es jede Minute vorbei sein würde und es nur wie ein ferner Traum zu sein schien. Nur darüber nachzudenken, wie sich dies verflüchtigen könnte, wie es unter meinen Fingerspitzen verschwinden könnte, unter meinen Lippen, brachte mich dazu, mich stärker an ihn zu drücken. Er drückte mit seiner Zunge gegen meine Lippen und suchte Einlass und ich gab es ihm bereitwillig, wollte ihn auf jede mögliche Art und Weise schmecken.

Ich konnte seinen Atem in meinem Mund schmecken, als ich meine Zunge gegen seine stieß, sie drehte und verwickelte, als wir beide um die Herrschaft kämpften.

Ich konnte fühlen, wie die Spannung, die uns ergriff, sich zwischen uns aufbaute, endlich explodierte, als meine Hüften sich gegen seinen bedeckten Schwanz bewegten und Reibung wollten. Er schnappte wirkungsvoll nach Luft riss unsere Münder auseinander, hinterließ mich keuchend und mehr wollend. Ich fühlte seine Hände, die auf meiner Hüfte gelegen hatten, sich langsam unter mein Top schlängeln und sie hinterließen ein Feuer, wo immer er meine Haut und meine Brüste berührt hatte.

Ich stieß ein gehauchtes Seufzen aus und er schien unter mir zu erstarren.

Er zog sich schlagartig zurück, keuchte atemlos.

„Wir sollten aufhören, Bella. Das ist falsch" murmelte er. Seine Augen waren wild und dunkel vor kaum zu bändigender Lust. Ich ignorierte ihn, ermutigt von seinem Gesichtsausdruck und seiner offensichtlichen Erregung. Egal, für wie falsch sein Verstand das hier hielt, sein Körper reagierte auf meine Berührungen, erzählte und zeigte mir, für wie richtig und gut er das hielt.

Ich begann, seinen Hals zu küssen, zog Spuren hoch und runter, und inhalierte seinen würzigen, warmen Geruch. „Warum? Ich bin jetzt achtzehn, Edward" murmelte ich, ein kleines Lächeln lag auf meinen Lippen.

Er stöhnte schwach, sein Entschluss begann offensichtlich zu wanken, „Wir können nicht, Bella! Ich soll dein Vormund sein." Sein Ton beinhaltete ein leichtes Jammern vor Verzweiflung. Ich küsste und leckte mich seine Brust runter, als ich antwortete. Ich hatte mich noch nie so mächtig, so majestätisch gefühlt, wie in meiner jetzigen Position. „Willst du mich?" fragte ich und sah ihm genau in die Augen.

Wenn er mir eine direkte Antwort mit nein geben würde, würde ich gehen, aber irgendwie wusste ich, dass er es nicht tun würde. Nein, nicht könnte, passt besser.

Er war hin und her gerissen. „Ich…ähm…nein?"

Ich zog eine Augenbraue hoch und schaffte es, dass triumphierende Grinsen zurück zu halten, das drohte, sich über mein Gesicht zu verbreiten und zog meine Lippen über seinen Bauchnabel, hielt nur kurz inne, um meine Zunge hinein zu tauchen. Ich war nicht sicher, wo mein Selbstbewusstsein herkam, aber ich begann, es zu mögen. Vielleicht färbte Alice wirklich auf mich ab.

„Wirklich? Nun, dein Körper scheint diese Memo nicht bekommen zu haben" flüsterte ich rau, meine Augen huschten zu seinem erigierten Schwanz, der sich durch seine Schlafhose drückte. Er schluckte laut, als unsere Blicke sich trafen und uns hypnotisierend fest hielten.

Ich begann, seine Hose runter zu ziehen, als er mein Handgelenk packte, „Bella, nein." Sein Gesicht war ernst und kommandierend und in jedem anderen Fall hätte ich nachgegeben, aber hierbei… ich konnte einfach nicht.

Nicht, wo ich so hart gearbeitet hatte, um so weit zu kommen. Ich benutzte die Hand, die er nicht hielt und zog seine Hose mit einem Ruck nach unten und ließ seinen Schwanz frei. Ich sah ihn fasziniert an. Er sah so viel größer aus, wenn er direkt vor mir war. Ich konnte einen Lusttropfen auf dem geschwollenen pinken Kopf glänzen sehen.

Sein Griff an meinem Handgelenk lockerte sich und ich sah ruhig zu ihm hoch, „Erzähl mir Edward… Was hast du gedacht, was ich mit dir tat, als du masturbiert hast?"

Er wurde rot, aber er ließ mein Handgelenk los. „Du hattest deinen Mund auf mir" flüsterte er.

Ich zog meine Augenbrauen hoch, „So?" fragte ich und senkte meinen Kopf und leckte über die Spitze.

Seine Hüften stießen hoch, „Ja" zischte er durch die zusammengebissenen Zähne, „Und ich habe deinen Mund gefickt."

Ich stöhnte, Gott, er konnte dreckig reden. Ich nahm die Spitze seines Schwanzes in meinen Mund und saugte hart, wie Alice es mir gesagt hatte. Dann nahm ich ihn so weit wie ich konnte in den Mund und legte meine Hand um den anderen Teil. „Fuck" murmelte er, als ich begann, mich auf und ab zu bewegen, ich ließ meine Zunge über ihn gleiten.

Es war seltsam, denn er war so weich, und gleichzeitig so hart und heiß. Meine Zähne kratzten ihn versehentlich und ich hatte Angst, ihn verletzt zu haben, aber seine Reaktion zeigte mir, dass es ihm gefiel.

Er griff auf beiden Seiten nach der Decke, während seine Hüften vom Still halten erzitterten. Ich fuhr mit meinen Zähnen seine ganze Länge entlang und er reagierte mit Grunzen und Zähneknirschen. „Bella…fuck…du musst aufhören, ich kann es nicht mehr lange aufhalten."

Ich sah nur zu ihm auf und machte weiter. Auf gar keinen Fall würde ich meine derzeitige Position verlassen, bis er kommen würde. Ich hatte zu lange darauf gewartet, um es jetzt nicht geschehen zu lassen. Seine Hüften stießen aufwärts, trafen die Rückseite meiner Kehle und ich schluckte krampfhaft um ihn, um mich vom Würgen abzuhalten. Er stieß ein gequältes Stöhnen aus. „Bella…Ich werde…fuck!"

Er bog seinen Rücken durch und warf seinen Kopf zurück ins Kissen, als er sich in meinem Mund noch mehr versteifte, bevor er hart kam, seinen Saft gerade meinen Hals herunter schoss. Es kam so plötzlich, dass ich einfach alles schluckte, ohne nachzudenken, denn zur Hölle, was hätte ich sonst machen können?

Ich schluckte den Rest runter und war dankbar, dass ich es geschafft hatte, nicht zu würgen und etwas Peinliches zu machen, wie es auszuspucken.

Ich krabbelte langsam an seinem Körper hoch, fast zurückhaltend, und wartete, dass er wieder zu Atem kam und fragte mich, ob es ihm gefallen hatte. Er schlug seine Augen auf und blinzelte einige Male, „Ähm…wow Bella."

Ich lächelte.

Er mochte es.

Er zog meinen Kopf runter und küsste mich sanft, „Das war einmalig" murmelte er gegen meine Lippen. Wir küssten uns einige Minuten lang und genossen einfach das Gefühl der Lippen des anderen an den eigenen, ohne mehr oder weniger zu machen, einfach zu sein.

Seine Hände schlängelten sich zurück unter mein Top und begannen wieder, meine Brüste zu berühren. Ich wimmerte und drehte mich auf ihn, wünschte mir inbrünstig, dass er dieses Mal nicht aufhören würde. Ich war so nass, dass es mich überraschte, dass es nicht an meinen Schenkeln runter tropfte und ich brauchte wirklich Erlösung. Er rollte meine Nippel zwischen seinen Fingern, bevor er an ihnen zupfte und mir ein kleines Keuchen entlockte.

Der Rausch, der zurückgegangen war, kam mit Rache zurück, als er sich aufsetzte und seine Lippen lange genug von meinen trennte, um mir das Top über den Kopf zu ziehen. Er starrte mit offener Lust auf meine Brüste und ich wurde rot und bedeckte sie, versuchte, sie vor seinem Blick zu verstecken.

„Bitte, starre sie nicht an, ich mag sie nicht" flüsterte ich, fühlte mich plötzlich unangenehm und unsicher wegen ihrer geringen Größe.

Er sah mich an, seine Augen brannten vor Lust und Leidenschaft. „Bella, ich will dich nie wieder sagen hören, dass du einen Teil deines Körpers nicht magst. Du bist perfekt." Ich wurde rot bei dem Kompliment und ließ meine Arme wieder sinken. Er beugte seinen Kopf runter und nahm einen meiner harten Nippel in seinen Mund, saugte und leckte an ihm.

Ich verdrehte die Augen in meinem Kopf, als die nasse Hitze meinen Nippel umschloss und jede Art von Reaktion, abgesehen vom Wimmern, unmöglich machte.

Ich fasste in sein Haar und zog ihn näher zu mir, wollte und brauchte mehr. Ich bin noch nie mit einem Jungen weiter, als bis zum zweiten Schritt gekommen, und das Gefühl von seinem Mund auf meiner Brust war wie der Himmel.

Er wechselte die Seiten und begann, meinen vernachlässigten Nippel mit der gleichen Aufmerksamkeit zu bearbeiten. Ich schnappte nach Luft und bewegte meine Hüften zu seinen, suchte verzweifelt Reibung.

„Bitte…Edward…Ich…Mehr…Fuck!" Ich presste meine Hüften stärker an seine, versuchte, ihm ohne Worte zu sagen, was ich so verzweifelt brauchte.

Er drehte uns um, sodass er über mir war und zog meine Hose und meinen Slip mit einer schnellen Bewegung runter. Er setzte sich auf und lehnte sich zurück. Er trennte meine Beine, indem er mit seinen Fingern meine überhitzten Schenkel berührte und stöhnte bei dem, was er sah, „Du wachst?" fragte er mit tiefer, rauer Stimme, die mich erschauern ließ.

Ich biss mir auf die Lippe und nickte, dankte Alice still dafür, mich dazu gedrängt zu haben, es zu tun. Er beugte seinen Kopf zwischen meine Beine und leckte meine Pussy mit einer Aufwärtsbewegung.

Mein Rücken bog sich auf dem Bett, „Heilige Scheiße!" rief ich.

Er kicherte bei meiner Reaktion, sendete Vibrationen durch mich hindurch und begann, mich ernsthaft zu lecken und zu saugen. Der Anblick seines Haares zwischen meinen Schenkeln zu mir herauf guckend war mehr, als ich ertragen konnte. Die Zeiten, in denen ich darüber fantasiert hatte, dass dies passierte, konnten dem nicht gerecht werden… ganz und gar nicht.

Ich weiß nicht, wann ich damit begann, aber meine Hüften begannen seinem Gesicht entgegen zu stoßen. Ich ließ meinen Kopf zurück fallen und meine Augen schlossen sich, als ich meine Hände in sein Haar schlang und verhinderte, dass er sich auch nur einen Zentimeter bewegte und genoss einfach das Gefühl von ihm zwischen meinen Beinen. Es war, als ob mein ganzer Körper in Flammen stehen würde und es wurde heißer und heißer.

Der Knoten in meinem Bauch zog sich zusammen und mein Atmen war nur noch ein Keuchen.

„Oh Gott Edward… Oh Gott… Ja!" keuchte und zischte ich, als ich versuchte ihm zu sagen, wie gut es sich anfühlte.

Er bewegte sich leicht, brachte eine seiner Hände hoch, trennte meine Lippen mit seinen Fingern und drückte einen Finger in meine Öffnung.

Meine Augen flogen auf und ich fühlte die Schnur, die fest aufgewickelt war, reißen. Ich krümmte meinen Rücken und ballte mich um seine Finger herum zusammen. Ich schrie vor Vergnügen, während er damit fortfuhr, die Säfte, die aus mir heraus flossen, zu lecken. Meine Muskeln zuckten und die Welt explodierte um mich herum in einem Blitz aus Flammen und Funken. Vorher hatte ich mich gefühlt, als würde ich in Lust schwimmen, doch jetzt fühlte es sich an, als ob ich in ihr ertrinken würde.

Es war, als ob die Wellen mich runter gedrückt hatten und ich wurde von den Strömungen runtergezogen, als sie gegen meine Brust schlugen.

Ein dicker Nebel hüllte meinen Verstand ein, als ich in die Tiefen der Glückseligkeit sank.

Als der Nebel, der mich runter gedrückt hatte, sich endlich verzog, öffnete ich langsam meine Augen und fühlte mich ruhig und entspannt, denn heilige Scheiße, ich hatte in meinem ganzen Leben noch keinen so intensiven Orgasmus gehabt.

Er krabbelte an meinem Körper hoch, bis wir auf Augenhöhe waren und sah auf mich herab, „Bella?" fragte er.

Ich sah träge zu ihm hinauf. „Ja?"

Er hatte einen bestimmten Ausdruck auf seinem Gesicht, als ob er etwas berechnen würde, „Bist du Jungfrau?"

Ich biss mir auf die Lippe und antwortete langsam, „Ja."

Ich hätte nie gedacht, dass meine Jungfräulichkeit ein Problem sein könnte. Ich meine, er war Doktor.

Er seufzte, „Bella, wir sollten das nicht tun, es ist falsch." Ich schnaufte, er musste scherzen. Ich griff nach seinem Kopf und küsste ihn hart, bevor ich mich zurück zog und ihm gerade in die Augen sah, „Edward, wenn das hier falsch ist, dann will ich nicht richtig sein." Ich sagte dies mit so viel Überzeugung, wie ich aufbringen konnte.

Er seufzte wieder, „Ich will einfach nicht, dass du es morgen früh bereust."

Ich verdrehte die Augen, „Wenn ich dich daran erinnern darf, ich war die jenige, die dich verführt hat."

„Ich weiß, aber…" Ich legte einen Finger auf seinen Mund, „Hör auf so viel zu denken."

Er nickte, lehnte sich runter und küsste mich tief. Er positionierte sich zwischen meinen Beinen und ich war erleichtert, dass Edward mir die Pille verschrieb, als ich 16 wurde. Kondome hätten die Stimmung total ruiniert. „Bist du bereit?" fragte er still.

Ich nickte und versuchte, mich zu entspannen. Ich öffnete meine Beine weiter, sodass er leichter dazwischen passte und er bewegte sich langsam vorwärts, dehnte und füllte mich, während er die ganze Zeit Augenkontakt mit mir hielt. Er stoppte, als er bei meiner Barriere ankam.

„Es wird nur eine Sekunde lang weh tun, Liebes, halt mich nur fest und ich werde aufhören, wann immer du willst. Okay?"

Ich nickte leicht und schlang meine Arme um seine Brust. Er lehnte sich runter und platzierte einen kleinen Kuss auf meinem Nacken, bevor er biss und mich zum Keuchen brachte, lenkte mich von der Aufgabe komplett ab.

Er stieß schnell in mich, zerriss mein Jungfernhäutchen. „Auuuu…" schrie ich vor Schmerz, als er meine Barriere mit einer schnellen Bewegung brach, aber ich war auch erleichtert, dass er es schnell gemacht hatte und es nicht hinausgezögert hatte.

Er hörte auf sich zu bewegen und begann, meinen Nacken zu küssen und glitt mit seiner Hand an meinem Bein hoch und runter, versuchte, mich abzulenken. Mein Atem kam hart und schwer und meine Augen schlossen sich, als ich versuchte, den Schmerz zu überwinden.

„Es tut mir leid, Liebling", murmelte er in mein Ohr.

Ich fühle eine Träne, die ich zurückgehalten hatte, meine Wange hinunter fallen, aber ich konnte fühlen, wie das fürchterliche Brennen leicht verschwand. Ich stieß einen großen Atemschwall aus und öffnete meine Augen.

„Es ist okay, ich… du kannst…" stotterte ich. Er lehnte sich zurück und sah konzentriert in mein Gesicht, ging sicher, dass ich wirklich okay war. Es tat weh, ich konnte nicht behaupten, dass es das nicht tat, aber jetzt fühlte es sich auch gut an. Es fühle sich richtig an. Ich fühlte, wie der Schmerz weiterhin langsam abebbte und von Lust ersetzt wurde.

„Bist du sicher, Liebes?" fragte er unsicher, obwohl ich durch seine angespannte Position sagen konnte, dass er sich wirklich bewegen wollte.

Ich nickte und stieß meine Hüften versuchsweise hoch, brachte ihn dazu, vor Lust seine Augen zu verdrehen. Er bog seinen Kopf runter und eroberte meinen Mund mit einem leidenschaftlichen Kuss, bevor er begann, in mich zu stoßen.

Es dauerte etwas, bis wir einen Rhythmus fanden, der uns beiden gefiel, aber dann fühlte es sich so gut an.

„Gott Bella, du bist so eng" murmelte er gegen meine Lippen. Er begann, sein Tempo zu erhöhen und ich konnte nicht anders, als zu Stöhnen und zu Wimmern. Mein Atem kam in scharfen Zügen und ich schwitzte so sehr, dass mein Haar an meiner Stirn klebte.

Ich konnte unsere Haut aneinander rutschen und gleiten fühlen, aber ich war davon nicht angeekelt. Alles fühlte sich einfach natürlich an, als ob ich das schon immer hätte tun sollen.

„Oh…Edward" stöhnte ich, schlang meine Beine enger um seine Taille und ließ meinen Kopf zurück auf das Kissen fallen, als ich fühlte, wie er tiefer als zuvor in mich eindrang. Gott, wenn ich gewusst hätte, dass Sex sich so gut anfühlt, hätte ich ihn schon vor Ewigkeiten verführt.

Er stöhnte, als er stärker in mich stieß als zuvor. Ich konnte fühlen, wie der Knoten in meinem Bauch sich weiter zusammenzog und ich genoss die Tatsache, dass mein Orgasmus von ihm in mir verursacht werden würde.

„Oh Gott Edward…Ich bin so nahe" wimmerte ich, brauchte nur noch etwas mehr, um mich über die Klippe zu stoßen.

Er glitt mit einer seiner Hände an meinem Bauch hinab und schlüpfte zwischen meine Beine und begann, meine Klitoris zu reizen. Der Knoten in mir war kurz vorm Reißen, als er weiter in mich stieß und ich konnte fühlen, wie ich begann, mich um ihn herum zusammen zu ziehen, „Das ist es, Bella… komm für mich."

Das Stoßen gemeinsam mit seinen Worten war der ganze Anreiz, den ich brauchte und ich fiel über die Klippe, verkrampfte und erzitterte, als er das Tempo seiner Stöße beibehielt. Ich krümmte meinen Rücken und schrie seinen Namen mit voller Kraft.

„Fuck! Das ist es, Liebling…Fuck Bella…Ich liebe dich."

Ich fühle mich, als würde ich treiben, als ich wieder runter kam und ich schloss meine Augen, sodass das Gefühl länger andauerte. Ich fühle ihn über mir kommen, erschauerte, als er kam. Ich ging die Wörter durch, die er gesagt hatte, als er kam. Hatte er wirklich gerade gesagt, dass er mich liebte?

Wir lagen dort für eine Weile und versuchten, wieder zu Atem zu kommen, bis er seinen Kopf zurück zog und auf mich runter sah, „Bist du okay?" fragte er. Seine Stimme war rau. Ich konnte sehen, wie seine Arme zitterten, da er sein Gewicht so lange oben halten musste.

Ich zog ihn runter, sodass sein Gewicht auf mir lag und küsste ihn liebevoll und sanft, „Mir geht's besser als okay" sagte ich, meine Stimme leicht belegt.

Er rollte sich herum und nahm mich mit, sodass ich auf ihm war, anstatt anders herum.

„Hast du das wirklich so gemeint, als du sagtest, dass du mich liebst?" fragte ich ruhig, fühlte die Hoffnung in meiner Stimme scheinen. Er schob meinen verschwitzten Pony zur Seite und küsste meine Nase, seine Augen leuchteten und tanzten, „Was könnte man nicht lieben? Du bist hübsch, klug und dein Kochen konkurriert mit dem von Martha Stewart."

Ich wurde rot und ein Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich vergrub meinen Kopf in seinem Nacken, „Ich liebe dich auch." Ich gähnte und kuschelte mich weiter an ihn, während er mein Haar streichelte.

„Glaub nicht, dass es vorbei ist, kleines Fräulein. Morgen werden wir ein langes Gespräch haben."

Ich lächelte gegen seine Brust. Als ob mich das davon abhalten würde, dies noch mal zu machen.

Das war es mal wieder, ich hoffe, es hat euch gefallen…und im nächsten Kapitel erfahren auch diejenigen, die den One-Shot schon kennen endlich, wie Edward am nächsten Morgen reagiert und wie das Gespräch zwischen den beiden laufen wird…oh oh, arme Bella, da steht ihr noch ganz schön was bevor…drückt ihr die Daumen, dass Edward nicht allzu sauer auf sie ist, sie würde sich bestimmt darüber freuen!

Lg eure Franzi