hey ihr... oh man oh man... ich hätte ja nicht gedacht, dass ich diese story mal weiterschreibe, aber dann plötzlich eines abends (oder eher morgens;) ) hat es mich gepackt und ich hab es irgendwie geschafft so weiterzuschreiben, dass ich mein kreatives loch, was ich hatte, umschrieben hatte... nun werd ich hoffen, dass ich die story auch zu ende schreibe... Es tut mir wirklich leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab und ich hoffe, dass ihr die story noch weiter lest, auch wenn ihr vielleicht vergessen habt, worum es ging "


Kurze Zeit später standen Ron und Ginny in dem Arbeitszimmer von Dumbledore, wo dieser schon wartete und sie lächelnd begrüßte.

„Ah, Ronald, wir haben uns schon große Sorgen um dich gemacht, besonders Harry.

Du solltest zu ihm gehen und ihm einiges erklären. Bestimmt ist er in eurem Schlafsaal und zählt die Sekunden."

Schuldbewusst sah Ron zum Boden.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele um mich dermaßen Sorgen würden… Es tut mir Leid."

Dumbledore lächelte ihn vergebend an und wies mit seiner Hand in Richtung der Tür zum Zeichen, dass er jetzt gehen durfte.

Er und Ginny warteten nicht lange und gingen zum Gryffindorturm.

Ron hatte gemischte Gefühle.

Erst jetzt wurde ihm bewusst, wie verantwortungslos es war einfach zu verschwinden, gerade in diesen Zeiten, wo ein Lord Voldemort irgendwo da draußen war und Harry umbringen wollte. Er sollte ihn lieber beschützen, statt wegen eines Mädchens weg zu laufen und sich zu verstecken.

Als sie an der Bibliothek vorbei kamen, sah Ron zufällig aus dem Seitenwinkel zwei Schüler, die er bei näherem hinsehen als Hermine und Viktor erkannte.

Es half nichts, immer noch schmerzte es ihn sie beide gemeinsam zu sehen, wie sie miteinander lachten und er ihre Hände so liebevoll streichelte.

,Ich muss es ihr sagen, ich muss es ihr sagen.' es grauste Ron vor dem bevorstehenden Gespräch mit ihm und Hermine, welches er sich in der Winkelgasse so fest vorgenommen hatte.

Er ging schnell weiter und atmete tief durch.

Ginny hatte Rons Spannung beim Anblick von Hermine und Viktor bemerkt und wollte ihm tröstende Worte sagen, doch sie wusste nicht, was man in einer solchen Situation sagen sollte, besonders wenn es sich bei der betroffenen Person um den eigenen Bruder handelte.

Also ignorierte sie Rons schweres ein- und ausatmen und sie gingen wortlos die Treppen hoch.

Im Gemeinschaftsraum angekommen lief ein aufgeregter Harry sofort Ron entgegen und nahm ihn- zu Rons Verwunderung - erleichtert in den Arm.

„Ron, wo warst du denn? Ich dachte schon…"

„Ich war Fred und George besuchen, soll dich übrigens ganz lieb grüßen. Sie würden sich über einen Besuch deinerseits sehr freuen!"

„Außerdem sei es gut fürs Geschäft, meinten sie noch." fügte Ginny zwinkernd hinzu.

Harry konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er war aber sowieso gerade so glücklich, dass Ron nichts passiert war. Auch dass beide im Streit auseinander gegangen waren, schienen sie völlig vergessen zu haben, doch nun wurde auch Harry etwas ernster.

„Sag mal bitte ganz ehrlich Ron: Warum bist du abgehauen?"

„Ich musste mir mal von dem ganzen Stress hier eine Pause nehmen."

Ron nuschelte kleinlaut, als wäre ihm jedes Wort, was er sagte, peinlich.

Ginny war währenddessen schon wieder weg und Harry und Ron saßen nun alleine auf dem gemütlichen Sofa im Gemeinschaftsraum.

Harry nickte verständnisvoll

„Und was ist mit Hermine?"

Ron vergrub sich noch mehr in sich selbst und nuschelte:

„Hermine… Was soll schon mit ihr sein?"

„Ist schon okay, Ron, wenn du nicht darüber reden möchtest, dann möchte ich dich zu nichts zwingen!"

Damit stand Harry langsam auf und streckte sich geräuschvoll.

„Man o man, was für ein Tag! Da sitz ich den ganzen Tag bei Professor McGonagall im Büro rum und du machst dir einen schönen Tag bei deinen Brüdern."

„Du warst den ganzen Tag bei Professor McGonagall? Ich hätte ja gar nicht gedacht, dass um meine kleine Person so viel Aufhebens gemacht wird?"

Nun sprach auch Ron wieder normal und sogar ein kleines Lächeln konnte man seinem Gesicht entnehmen.

„Na ja, Ron, du solltest da noch unbedingt etwas wissen. Es ist heute nämlich noch etwas passiert."

Als Harry jedoch gerade anfangen wollte von den anderen Geschehnissen zu erzählen, schwang das Portrait auf und Hermine kam gut gelaunt herein.

„Hallo Hermine. Wo ist Viktor? Tagesbericht?"

Hermine nickte und setzte sich auf den Sessel zu Ron und Harry.

Ron wurde nervös. Er musste es jetzt tun. Wer weiß, wie viele Gelegenheiten er noch hatte, Hermine alleine und dazu noch gut gelaunt anzutreffen.

„Hermine, ich ähh… ich wollte mit dir reden. … Allein wenn es möglich ist."

Harry verstand und stand sofort auf, als wolle er sowieso gerade gehen.

„Mit mir willst du reden? Okay, wenn's unbedingt sein muss, dann schieß los!"

Ron schaute sich im recht gut gefüllten Gemeinschaftsraum um und schüttelte seinen Kopf.

„Hier nicht, am besten wir gehen irgendwo anders hin, wo wir auch nicht gestört werden können, es ist nämlich sehr wichtig…"

Hermine wusste nicht genau, was sie sagen sollte, doch sie folgte Ron ohne Widerrede.

Als sie bei der großen Halle ankam fragte Hermine Ron wo er denn überhaupt hinwolle?

„Ich dachte, wir gehen etwas draußen spazieren, da sind wir wenigstens wirklich ungestört, nehme ich an."

Hermine wollte gerade etwas entgegensetzen, als Professor McGonagall hektisch auf Hermine zu lief:

„Miss Granger, Miss Granger! Wir haben ein Problem und bei diesem sind die Vertrauensschüler sehr wichtig! Sie müssen dafür sorgen, dass sich kein Schüler aus Gryffindor dem Turm entfernt! Sie sind wieder da."

Und so schnell sie angelaufen war, war sie auch wieder weg und ließ eine geschockte Hermine zurück.

Ron hatte von dem Gespräch nicht viel mitbekommen, weil er zum einen etwas Abseits stand und zum anderen McGonagall in einem vorsichtigen Flüsterton mit Hermine geredet hatte.

Er dachte sich aber, dass Hermine jetzt bestimmt etwas erledigen musste.

„Ähm Hermine, ich geh schon mal vor. Wenn du deine Aufgabe erledigt hast, kannst du ja einfach nachkommen, ich warte dann am See auf dich!"

Hermine hatte erst realisiert, was Ron gesagt hatte, als er schon längst nach draußen gelaufen war.

Plötzlich kam ihr Harry ganz aufgeregt entgegen.

„Hermine, hab ich eben richtig gehört? Die Todesser sind zurück?"

Er blickte sich um.

„Wo ist Ron?"

Jetzt löste sich Hermine aus ihrer Starre.

„Oh nein… Er ist nach draußen gelaufen, er wollte sich da mit mir treffen! Ich war so in Sorge um dich, dass ich gar nicht richtig reagieren konnte! Wir müssen ihn wieder reinholen! Wieso läuft er denn auch raus, wenn letzte Nacht schon die Todesser gekommen sind?"

„Er wusste es nicht. Er war doch verschwunden und ist gerade erst wiedergekommen. Ich wollte es ihm gerade erzählen, da kamst du in den Gemeinschaftsraum. Komm schnell mit!"

Harry und Hermine rannten Richtung Ausgang.

„Vielleicht sollten wir einen Lehrer holen?"

„Nein, das dauert zu lange. Er wird ja wohl auch noch nicht so weit sein."

Vorsichtig gingen sie nach draußen und sahen sich um.

Nichts war zu sehen oder zu hören. Eine friedliche Stille lag über Hogwarts und es war, trotz Dämmerung, keine Spur von Todessern zu sehen.

„Harry, sei vorsichtig. Vergiss nicht, dass sie es auf dich abgesehen haben!"

„Keine Sorge… RON! ROOON!"

Harry rief Ron so laut er konnte.

„Harry? Was schreist du denn so?"

Ron war etwa Hundert Meter von ihnen entfernt und ging locker auf sie zu.

„Ron, pass auf! Todesser können hier jeden Augenblick auftauchen!"

„Was ha-?"

Wie aus dem nichts traf Ron ein heller Strahl und er fiel mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden.

Harry und Hermine blieben geschockt stehen.

Nein, der Strahl war mit Sicherheit nicht grün gewesen… oder doch?

„RON!"

Diesmal war es nicht Harry, der so laut rief.

Hermine war einfach losgerannt in die Richtung, in der Ron liegen musste. Es war schwierig ihn in der Dämmerung auszumachen.

Was war passiert?

Wieso rannte sie, wo sie Ron doch noch nicht einmal kannte?

Viele Fragen tobten in Hermines Kopf herum.

Als sie kurz darauf Ron liegen sah und nur noch wenige Meter von ihm entfernt war, wurde sie immer langsamer.

Bei Ron angekommen fiel sie noch geschockter, als sie es je an diesem Tag gewesen war, neben Rons Körper und blickte ihn nur an.

Langsam richtete sich dieser wieder auf, jedoch immer noch mit sichtlichen Schmerzen.

„Ein Glück, du lebst." keuchte Harry, der Hermine hinterher gerannt war.

„Ja, gerade noch." grinste Ron.

Harry packte Ron am Arm und half ihm hoch.

„Kommt, wir müssen wieder ins Schloss zu-"

Wieder erreichte sie ein heller Strahl, der sie jedoch knapp verfehlte.

Harry griff nach seinem Zauberstab und rief in die Dämmerung einen Zauberspruch, in der Hoffnung einen der Todesser zu erwischen.

Halb tragend, halb ziehend brachte er Ron zurück ins Schloss. Hermine kam direkt hinter ihnen und gemeinsam schlossen sie das schwere Tor zu.

Ron setzte sich, gegen die Wand lehnend, auf den Boden und musste erst einmal verschnaufen. Währenddessen erzählte Harry Ron von den Geschehnissen am Morgen und warum er schließlich auch den halben Tag im Büro von Professor McGonagall verbracht hatte.

Hermine war ganz ruhig und blass.

„Hermine, geht's dir nicht gut?" fragte Harry schließlich besorgt, dem die plötzlich veränderte Hermine auffiel.

Langsam realisierend, dass Harry mit ihr sprach schaute sie ihn an, konnte jedoch nicht antworten. Ihr ging im Kopf rum, was da gerade passiert war, als sie Rons Namen gerufen hatte.

Schritte waren im Gang zu hören und kurz darauf waren eine Handvoll Lehrer bei den drei Schülern.

Harry erklärte ihnen, warum sie nicht im Turm waren und was passiert war.

Sie brachten Ron in den Krankenflügel und wollten gerade Harry und Hermine in den Gryffindorturm schicken, als Harry ihnen nahe legte, sie sollten auch mal Hermine untersuchen, da sie anscheinend unter Schock stand.

Im Krankenflügel bekamen Ron und Hermine zwei Betten gegenüber voneinander.

Im Laufe des Abends kamen kaum noch Schüler vorbei, um die beiden zu besuchen.

Sie sollten alle in ihre Gemeinschaftsräume gehen, nur die am nächsten Stehenden Personen der beiden durften noch einmal ein paar Minuten vorbeischauen.

Viktor war auch unter ihnen.

Als er hinein kam, vergrub sich Ron gleich in seine Kissen und beobachtete das weitere Geschehen unter dem Vorwand zu schlafen.

„Erminne, was ist los mit dir? Ist dir etwas passiert?"

„Viktor… ich ähh… n-nein mir geht's g-gut…. der Schock, du weißt schon."

„Ja, ich verstehe… Kann ich dir noch etwas Gutes tun? Dir ein Buch bringen oder so?"

„Ähh… nein… Bitte lass mich jetzt alleine, ich bin wirklich sehr kaputt und brauche dringend schlaf."

Sie legte sich nun auch in ihr Bett und kuschelte sich ein. Viktor war sprachlos und verließ, etwas durcheinander den Krankenflügel.

Stille.

Nun wurde auch das Licht ausgeschaltet und Madam Pomfrey bestand darauf, dass sie jetzt sofort schlafen würden.

Und wieder Stille.

Ron lag mit offenen Augen in dem Krankenbett und horchte dem Rauschen der Bäume draußen. Langsam gewöhnten sich auch seine Augen an die Dunkelheit. Schlafen konnte er nicht, dafür war er zu aufgewühlt.

Plötzlich hörte er ein Geräusch, was nicht von den Bäumen kam und auch sonst nicht in den Raum passte.

Es kam von Hermine.

Ron setzte sich auf und blickte auf das Bett gegenüber von seinem.

‚Sie weint' dachte er.

Nach ein paar Sekunden stand er von seinem Bett auf und tapste langsam in Richtung Hermine. Er war noch etwas wackelig auf den Beinen, aber das war ihm jetzt egal. Er wollte wissen, was mit Hermine los war, warum sie mitten in der Nacht weinte!

„Hermine?" flüsterte er behutsam.

Das schluchzen hörte auf.

Nun stand Ron direkt neben Hermines Kopfseite des Bettes und versuchte sie in der Dunkelheit so genau wie möglich zu erkennen.

„Was ist los mit dir? Warum weinst du? Hat es was mit Krum zu tun?"

„R-Ron…"

Hermine setzte sich auf und wischte sich die Tränen von ihrem Gesicht.

„Ich dachte, du würdest schon lange schlafen…"

„Aber was ist denn los?"

Hermine zögerte. Wie sollte sie jetzt darauf antworten?

Ron bemerkte das Zögern ebenfalls und schloss daraus, dass sie nicht mit ihm, denn sie doch nicht kannte, darüber reden wolle.

„Okay, Hermine, ich verstehe, dass du dich keinem Fremden anvertrauen möchtest."

Er schlurfte gerade wieder in Richtung seines Bettes, als er von Hermine aufgehalten wurde.

Sie hatte im letzten Moment seine Hand gepackt und sie fest gedrückt, als ginge es um sein Leben.

Und wieder begann das Schluchzen von vorhin.

Ron drehte sich vorsichtig um und sah nur, wie Hermine ihren Kopf auf ihre angewinkelten Knie gelegt hatte. Er wusste nicht, was er tat, er folgte einfach seinem Instinkt, doch irgendwie schaffte er es, dass er sie schließlich tröstend in den Arm genommen hatte.

Keiner sagte ein Wort.

So harrten sie eine ganze Weile aus.

Hermine war diejenige, die sich aus der Starre löste.

„Ron, du wolltest mir etwas sagen…vorhin?"


Oh man... vergesst einfach diese ganze todesser geschichte, es geht um ron und hermine... ich habs nicht eleganter hinbekommen, sorry...

Ich hoffe wirklich, dass euch dies Kapitel gefallen hat... Und während ihrvielleicht (und das auch absolut zurecht) ein wenig enttäuscht seid, dass ich nicht weitergeschrieben habe, könnt ihr mirja trotzdem n review schreiben... vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps, was ich besser machen könnte! ;)

Nagut, dann bis zum großen Finale#hoffentlich# eure Sarah :)