The Battle, Part II
Albus Dumbledore stand innerhalb der massiven Mauern und hatte zum ersten Mal seit vierzig Jahren das Gefühl, Angst um sein Leben zu haben. Der Boden unter ihm grollte und er wusste, es würde nicht lange dauern, bis die Auroren die Schutzbanne brachen, die ihn schützten. Er fühlte sich schlecht bei dem Gedanken, einfach weg zu apparieren, wollte Harry nicht ungeschützt lassen. So blieb er hier, um die Zerstörung über die CCTV-Kameras zu beobachten.
Er sah, mit nicht gerade wenig Stolz, dass Harry sich hervorragend in seinem Kampf schlug. Er sah die Zerstörungen durch Harrys Golem und schwach hörte er die Schreie der gequälten Soldaten von unten, als sie schmolzen. Er beobachtete, wie der Golem, Runde für Runde, Eis in die Reihen der Soldaten feuerte, bis er schließlich nicht mehr kämpfen konnte.
Dumbledore sah, wie Harry die Delacours ergriff und disapparierte. Albus lächelte erleichtert. Endlich konnte er den Ort verlassen. Die bröckelnde Außenwand ignorierend, packte er eine Handvoll Flohpulver und warf es in das Feuer.
"Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei, Großbritannien", formulierte er klar, bevor er, im selben Moment, als das Dach einstürzte, in die smaragdgrünen Flammen stieg.
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Die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei war ein hervorragend geschütztes Schloss, für den Schutz der Studenten, gebaut gegen die Hexenjagden der Muggel. Ausgestattet mit mannigfaltigen, extrem starken Schutzbannen. Den Muggeln jener Zeit war es sogar unmöglich, auch nur in die Nähe dieser Festung zu kommen. Im Laufe der Zeit hat jeder nachfolgende Schulleiter oder Schulleiterin weitere Abwehrbanne zur Befestigung hinzugefügt, um ihre absolute Macht noch zu erhöhen.
Übergangsschulleiterin Minerva McGonagall hatte sich mit den Schutzbannen auf Hogwarts vertraut gemacht. Sie hatte neunundvierzig magische Revolverkanonen gefertigt und brachte sie auf den Mauern an. Sie schützten die Mauern 24 Stunden am Tag. Die Kanonen waren selbst recht einfach und ähnlich der alten Muggel Piraten Kanonen. Allerdings gab es einen entscheidenden Unterschied, die Kanonenkugeln.
Die Kanonenkugeln waren nicht einfach nur Bleikugeln, wie ihre Muggelgegenstücke. Jede wurde mit einem Schrumpf- und Federleichtzauber und einem nicht nachweisbaren Erweiterungszauber belegt, die sich beim Auftreffen auf das Ziel aktivierten. Warum der Erweiterungszauber, könnte man fragen. Der Grund ist einfach. Jede Kanonenkugel wurde mit 25 Pfund C4-Sprengstoff präpariert, um beim Aufprall zu detonieren und so viel Verwüstung, wie möglich beim Aufprall zu verursachen.
Trotz dieser Sicherheitsmaßnahmen, ereigneten sich mehrere Angriffe. Drei Mädchen des dritten Jahrgangs, wehrten einen Mann mit sandfarbenen Haaren ab, der sie gegen eine Wand drückte. Nicht so viel Glück, hatte ein anderer Schüler, der von den Fluren verschwunden war. Sie hatten ihn, an seinem eigenen Darm aufgehängt, aufgefunden. Schulleiterin McGonagall war beinahe so weit, die Schule zu schließen, als Bolt, die animierte Statue, die die Hallen des Nachts durchstreifte, ihr beim Frühstück, die verstümmelte Leiche von Barty Crouch junior, angeschleppt hatte.
Von da an hatten die brutalen Angriffe vollständig aufgehört. Nicht der Hauch von Gefahr, noch eine Spur von Ärger, war seitdem in den Hallen wahrzunehmen. Bis zu dem Tag, an dem Albus Dumbledore aus dem Kamin in seinem Arbeitszimmer stürzte.
Zur großen Halle laufend, rief er McGonagall zu: "Minerva! Wir müssen die Notfallmaßnahmen erhöhen! "
Minerva drehte sich, einen geschockten Ausdruck auf ihrem Gesicht, herum. "Albus? Bist du nicht im Gefängnis?"
Dumbledore sah sie einen Moment an. "Natürlich nicht, mein Liebe. Sonst würden wir nicht dieses Gespräch führen."
"Und was war das …", fuhr sie fort, "… über die Notfallmaßnahmen?"
Dumbledore sah sie mit großen Augen an. "Wir müssen sie verstärken. Ich rechne damit, dass diese Mutanten jede Sekunde hier auftauchen und an die Tür klopfen!"
Minerva starrte ihn an. "Albus, es dauert Stunden, sie zu aktivieren!"
Dumbledores Gesicht fiel ein. "Und wir sind beide notwendig, damit die Notfallmaßnahmen anlaufen, sodass die Schule ungeschützt zurück bleibt"
Hektisch klopfte es dreimal an der Tür.
"Zu spät", sagte Dumbledore traurig: "Sie sind hier."
Hogsmeade, ein paar Minuten zuvor:
Harry Potter erschien mit der Familie Delacour. Er hielt Gabrielle fest an seine Brust gedrückt. Er zog sie schnell auf die Füße und rannte mit aller Kraft in Richtung der Burg. Harrys Zauberstab flog in seine Hand, auf jede Gefahr vorbereitet.
Durch das weit offen stehende Tor rennend, eilte Harry den gewundenen Pfad entlang, der zu dem majestätischen Schloss führt. Er hob die Faust und schlug wie wild an das Eichentor der Schule. "Aufmachen!", schrie Harry.
Die Tür öffnete sich knarrend und Dumbledores faltiges Gesicht spähte heraus. "Harry?"
Harry schob sich ungeduldig an ihm vorbei. "Wir haben keine Zeit dafür. Ich nehme an, Sie haben diese Kreaturen gesehen?" Dumbledore nickte. "Haben sie die Auroren-Wappen auf ihren Schultern erkannt?"
Dumbledore starrte ihn geschockt an. "Die …"
Harry nickte grimmig schauend. "Das sind die britischen Auroren oder, was von ihnen übrig geblieben ist."
"Mein Gott. Wir sind dem Untergang geweiht." Dumbledore war sichtlich geschockt. "Wir können nicht einmal das Notfall-Protokoll aktivieren."
Harry schüttelte seinen Kopf. "Wie lange brauchen Sie?"
Dumbledore seufzte. "Mindestens zwei Stunden."
Harrys Mund klappte auf. "Heilige mexikanischen Tacos, Batman! Ich glaube, ich kann es schaffen. Allerdings brauche ich Hilfe."
Fleur ergriff das Wort: "Wir trimagischen Teilnehmer werden dir helfen, Harry."
Snape warf etwas spöttisch ein: "Wir Lehrer werden ebenso unsere Unterstützung zusagen. Merlin allein weiß, sie werden sie brauchen."
"Professor McGonagall und ich werden das Notfall-Protokoll aktivieren", sagte Dumbledore abschließend.
"LOS GEHTS! Siebtklässler, bringt die jüngeren Schüler in die Mitte des Gebäudes!", quiekte Flitwick und schwang seinen Zauberstab.
"Snape, haben Sie irgendwelche Tränke, die bewirken, dass das Fleisch verfällt, wenn man sie berührt?", fragte Harry.
Snape sah überrascht drein. "Ja, ein großer Bottich mit verpfuschtem Beulen reduzierenden Trank, den meine Erstklässler gebraut haben."
"Das ist praktisch", murmelte Harry. "Holen Sie ihn bitte."
Snape hob eine Augenbraue. "Für was brauchen sie es?"
Harry grinste böse. "Wir werden den Trank hier hinein füllen." Er hielt eine Tüte mit Wasserballons, die er gerade heraufbeschworen hatte, hoch. "Mit dem Trank gefüllt werden sie auf den Feind geworfen."
Snape war beeindruckt, wirbelte herum und ging in die Kerker. Harry legte seine Aufmerksamkeit wieder auf die anderen Lehrer. "Haben Sie irgendwelche extrem gefährliche Pflanzen herumliegen, Professor Sprout?", fragte er verschmitzt.
Sprout sah ihn an. "Da fragen sie noch?"
"Gut! Stellen Sie sie rund um die Innenseite der Burgmauern auf. Flitwick, können sie Magie führende Leitungen zu den Standorten der Schüler zaubern? Ich möchte, dass sie helfen, die Schilde zu verstärken."
"Wird erledigt!", quiekte Flitwick grimmig.
"Professor Sinistra, sie richten einen Beobachtungspunkt in ihrem Klassenzimmer ein. Ich will wissen, wann und wo die Auroren zuschlagen." Nickend rannte sie den Flur entlang. "Wo ist Moody?"
Professor Trelawney wandte ihren Blick ab. "Er verschwand. Wir gehen davon aus, dass er Crouchs erstes Opfer war."
Harry war verwirrt, nickte aber dennoch. Sie hatten keine Zeit, um triviale Dinge zu erklären. "Hagrid, kannst du die Acromantulas versammeln? Vielleicht auch die Zentauren?."
"Ich kann das tun, Harry", sagte Hagrid laut.
Harry klatschte zweimal. "Hoffen wir es!"
Fast eine Stunde warteten sie auf die Nachricht von Sinistra, während sie Abwehrkräfte und Waffen vorbereiteten. Schließlich kam die Nachricht, dass die Obsidian-Kreaturen in Hogsmeade erschienen waren. Sofort kam Leben in sie, sie verließ ihren Turm und rannte in die große Halle. "Alles Klar! Jetzt alle auf Drei. Eins ... zwei ... DREI."
Langsam begannen Harry und die Lehrer damit, singend im Kreis zu marschieren. "Hoc sacrificio auxilium deorum petimus. Fatuus quidquid di defoedat percuties omne cruore innocentium. Rogamus autem genibus manibusque, non castellum intraveritis infestatione."
Plötzlich entblößten sie silberne Dolche, die in ihren Mänteln verborgen waren, und schlitzten ihre Handflächen auf, bis Blut erschien. Langsam wie eine Schildkröte, kroch die viskose rote Flüssigkeit, sich in einer widerlichen Pfütze sammelnd, zur Mitte des Kreises.
Spitzen strahlend hellen weißen Lichts, schossen aus dem Blut durch die Burgmauern nach außen. Draußen stieg langsam eine massive weiße Kuppel aus dem Boden. Energie strömte aus der Pfütze, um die Kuppel zunehmend mit Macht zu versorgen. Seine Hand heilend, wies Harry zu der Pfütze. "Flitwick, der Ausgangspunkt der Leitung liegt direkt in der Mitte der Pfütze."
Sowie Flitwick seinen Zauberstab schwenkte, verpasste ein Strahl von grünem Licht nur knapp Harrys Kopf. Sofort rissen sich vier Schneideflüche durch den schockiert schauenden Körper von Draco Malfoy. Seinen Zauberstabarm ausgestreckt, stürzte er mit einem Gurgeln, in die Pfütze von Blut. Er hob die Hand und sprach das letzte Wort, dass er je sagen würde. "Vater!"
Er schloss die Augen und sein Kopf schlug auf den Boden auf. Blut tropfte aus einer offenen Wunde am Hals und mischte sich mit dem Blut des Rituals. Schatten huschten durch sein blasses Gesicht und Tropfen rosa gefärbter Tränen, fielen aus seinen Augen. Vor Harrys erstaunten Augen, wuchsen die Lichtstrahlen der Kuppel in ihrer Intensität und verdunkelten sich zu einem hellen Grauton. Es schien wie ein Ding der Unmöglichkeit, aber das graue Licht war heller und mächtiger, als das reine Licht.
"Okay, das war seltsam", sagte Harry nach einem Moment des Schweigens. Draußen wurde die weiße Kuppel silbern und glitzerte in der hellen Mittagssonne.
"BEREITET EUCH VOR!", schrie Harry laut. "Und möge Gott sich unserer Seelen erbarmen."
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Die Reihen der schwarz gekleideten Auroren, marschierten über den verwinkelten Pfad zu der alten Burg. Achthundertsechszehn Auroren marschierten in perfekt ausgerichteten Achterreihen. Ihre Helme glänzten, sie winkten lässig als sie durch das Tor gingen und es in Stücke zerschlugen.
Sie marschierten weiter, wie ein Heer von Käfern, ihre Zauberstäbe bereit. Ihre Schrittlänge wurde nicht verlangsamt oder kam ins Wanken. Unter ihren Onyx-Helmen, waren ihre Augen kalt und entschlossen wie von Skeletts.
Sie teilen sich in Reihen auf und schlängelten sich knapp außerhalb der Reichweite der silbernen Kuppel entlang. Die Reihen schlossen sich und umgaben die Kuppel vollständig. Dort warteten sie.
Eine einzelne Gestalt schritt den langen, schlangenartigen Weg zielgerichtet entlang. Der Mann trug ebenfalls die Rüstung der Auroren, aber seine war mit lila und silbernen Verzierungen geschmückt. Er klopfte mit seinem glänzenden schwarzen Spazierstock auf den Boden, seine Hand ruhte nur knapp unterhalb der perfekt dargestellten Skulptur eines Schlangenkopfes mit zum Stoß bereiten Fangzähnen.
Der Mann ging elegant, aristokratisch und mit einer leichten Heiterkeit. Sein wahres Gesicht verriet sich nur durch das minimale Zucken seiner Mundwinkel und seine Augen leuchteten voller Macht und Blutlust. Er blieb nur wenige Meter vom Kreis entfernt stehen. "Angriff!" Lucius Malfoys Stimme schallte deutlich durch die Totenstille, die über dem Gelände lag.
Mit einem Mal brachen Lanzenflüche aus hellem Licht und blinkenden Farben, aus dem Kreis. Sie schlugen in das große silberne Schild, und mit einem lauten Krachen wurden die Lanzenflüche umgelenkt. Einige flogen harmlos und leise verpuffend durch die Luft. Andere flogen zurück in die Menge und schnitten durch die hastig errichteten Schilde wie ein Messer, durch heiße Butter.
Die Auroren stoppten eilig ihr Fluchfeuer, und begannen mit dem Bau von Golems. Felsen wurden an Ort und Stelle heraus gerissen und auf die Körper levitiert, damit sie miteinander verschmolzen. Die Auroren formten ihr geschmolzenes Gestein in eine nahezu perfekte Darstellung eines Riesen. Sie begannen sofort damit, so viele Schutzbanne zu zaubern, wie ihnen gemeinsam einfielen und animierten ihre Golems.
Die Golems öffneten verschlafen ihre Augen und auf den Befehl der Auroren, liefen sie auf die silberne Kuppel zu. Ein Golem hob seine massiven Fäuste und begann auf die massive Kuppel einzuhämmern. Der Boden erzitterte unter ihnen. Der Klang war donnernd, als ob ein kräftiger Metallarbeiter seinen Hammer gegen das härteste Metall schlagen würde.
Die Kuppel zeigte keine Anzeichen, dass sie nachgeben würde. Die anderen Golems, begann auch mitzumachen und der Tag war erfüllt von donnernden Tönen, fast göttlichen Klängen. Aber am Ende des Tages war, magisch verstärktes Metall stärker, als Fels.
Mit einem schrecklichen schleifenden Ton, begann die Faust des Golems zu knacken. Wie Flocken zerkleinerte sich die Steinfaust, als wäre es die Haut eines Vampirs unter der Mittagssonne. Wie Spinnnetze, liefen, dünne Risse den Arm des Golems entlang und drohten ihn zu zersplittern. Dennoch hämmerte der Golem weiter.
Mit einem Geräusch wie ein Donnergrollen, zerschlug die Faust des Golems vollständig. Massive Steinbrocken fielen laut dröhnend auf den Boden unter ihm. Die Verletzung ahnend, begann der Golem seinen Körper gegen das Schild zu werfen. Jedoch ohne Erfolg. Die spinnennetzartigen Risse verteilten sich schnell auf den Rest des Körpers und unter einem letzten, verzweifelten Aufbäumen, fiel er völlig auseinander.
"WARTET!", rief Lucius: "Das ist ein Blutschutz!"
Sofort änderte sich die Taktik der Auroren. Sie entfernten ihre Handschuhe, beschworen silberne Messer und begannen ihre Handflächen aufzuschneiden. Blutstropfen spritzten auf den silbernen Schild und dort, wo das Blut den Schild traf, zischte es auf. Sie gossen literweise Blut auf den Schild, während sie ständig Bluterneuerungszauber auf sich sprachen. Langsam begann das Blut auf dem Schild, sich wie Säure hindurch zu fressen.
Der silberne Schild zerbröckelte, und verschwand, bevor das Blut den Boden erreichte.
"Jetzt", grinste Lucius, „greifen wir an."
Die Auroren gaben einen mächtigen Beifallssturm von sich und stürmten in Richtung der Burgmauer.
