Disclaimer: All places and characters belong to JK Rowling and the WB and various publishers. No money is being made off this piece of fiction.
Warnings: This story is Slash of the HP/SS variety (there will also be some SB/RL and HG/RW as a side plot). My rating, however, is more due to violence than any explicit sexual content. I tend to focus more on 'romance' rather than anything graphically sexual. If you do not like Slash, don't read this.
Ich weiß der Disclaimer ist Englisch, aber ich glaub, jeder Leser hier weiß wozu der ist. Kurz gesagt JKR gehört alles außer der fabelhaften Idee zu dieser Geschichte und die gehört Josephine Darcy, ich bin nur der demütige Übersetzer. ;) Allerdings verdankt ihr dieses Kapitel meiner Koübersetzerin tingel.
Kapitel 8 – Waffenbrüder
Am nächsten Wochenende ging Harry mit Ron und Hermine zum Honigtopf. Er hatte ein paar der eher saloppen Sachen an, die Snape ihm gekauft hatte. Trotzdem machten Ron und Hermine Bemerkungen über sein neues Outfit. Hermine sagte ihm, er sähe richtig nett aus. Ron machte bloß Würgegeräusche bei dem Gedanken, dass Snape Harry etwas gekauft hatte. Harry ließ das alles ohne große Kommentare über sich ergehen. Er und Snape hatten eine unausgesprochene Übereinkunft das Thema nicht mehr zu erwähnen.
Während sie den Weg nach Hogsmeade entlang gingen, sprach Harry über seinen letzten Brief von Sirius und das Versprechen des Mannes ihn so bald wie möglich zu besuchen. „Ich hoffe, er wird dieses Wochenende hier sein", sagte Harry ihnen.
„Ist es nicht gefährlich für ihn herzukommen", wandte Hermine ein.
„Nicht wenn er sich bedeckt hält", erwiderte Harry. „Er arbeitet sowieso schon für Dumbledore und muss zwischendurch Bericht erstatten. Und das Ministerium weiß immer noch nichts über Schnuffel. Manchmal denke ich, er mag diese Gestalt lieber."
„Glaubst du, er wird Snape was antun, wenn er her kommt?", fragte Ron hoffnungsvoll.
Harry schüttelte bloß den Kopf. „Du vergisst ständig, dass nichts davon Snapes Schuld ist. Er hat mich nur geheiratet um mich zu schützen. Und es ist ja nicht so, als hätte er seit dem etwas getan um mich zu verletzen. Sirius ist vielleicht nicht glücklich über die Situation, aber Snape hat auch nichts falsch gemacht." Es amüsierte ihn, wie enttäuscht Ron bei dem Gedanken war.
„Du willst doch wohl nicht, dass Snape etwas Unrechtes tut, oder?", fragte Hermine den Rotschopf.
„Nein, natürlich nicht!", versicherte Ron ihnen und sie lachten beide über seinen bestürzten Gesichtsausdruck.
„Keine Sorge, Ron", versicherte ihm Harry. „Ich bin sicher früher oder später wird Snape etwas sagen, dass Sirius in Rage bringt und dann kannst du die zwei kämpfen sehen."
„Glaubst du?", Rons Augen leuchteten bei der Vorstellung auf.
„Wann seid ihr so blutrünstig geworden?", seufzte Hermine. „Jungs!" Sie schüttelte verächtlich den Kopf.
Sie verbrachten ein paar Stunden im Honigtopf und dann später im örtlichen Pub. Sie scherzten mit ein paar von ihren Klassenkameraden herum und hatten Spaß bei einer Partie Zauberschnippschnapp. Anschließend wanderten sie die Dorfstraßen auf und ab und schauten in verschiedene Läden. Harry blieb stehen um ein glänzendes Schwert zu bewundern, das er in einem Schaufenster sah. Währenddessen zerrte Hermine Ron über die Straße um sich in einer Buchhandlung umzusehen. Harry hörte lächelnd, wie Ron sich den ganzen Weg über beschwerte. Er bemerkte auch, dass Ron sich trotzdem nicht weigerte mit Hermine zu gehen. Es sagte ganz schön viel aus, dass Ron eine Waffenausstellung zurückließ um sich Bücher anzuschauen.
Leise lachend beschloss Harry den beiden ein paar Momente alleine zu geben und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf das Schwert im Schaufenster. Es erinnerte ihn vage an Godric Gryffindors Schwert, das er benutzt hatte um während seines zweiten Schuljahrs den Basilisken zu töten. Das schien jetzt beinahe ein ganzes Leben her zu sein.
Bewegung im Laden erregte seine Aufmerksamkeit. Er sah auf und starrte durch das Fenster. Mehrere Männer waren drinnen und sprachen mit dem Ladenbesitzer. Harry brauchte einen Moment um zu verstehen, dass er einen von ihnen kannte. Alphedor Carlton. Ein Todesser. Er war dem Mann während einer von Voldemorts Attacken im letzten Jahr begegnet. Und jetzt war er hier, mit einer Gruppe von anderen Männern, und kaufte irgendwelche Waffen.
Gerade als er einen Schritt zurück tat, blickte einer der Männer zum Fenster auf und sah ihn dort. Ein Aufschrei. Harry drehte sich um und rannte, seine Augen suchten nach Deckung. Er dachte nicht, dass er es noch rechtzeitig zur Buchhandlung schaffen konnte.
Die Tür barst auf und er hörte den ersten Fluch. Er schoss an seinem Kopf vorbei, als er sich duckte und in Richtung eines großen Regenfasses vor dem Bürgersteig vor der Buchhandlung hechtete. Als er noch in der Luft war, fühlte er, wie etwas gegen ihn prallte. Vage spürte er einen scharfen Schmerz. Dann rollte er sich schon auf die Knie, drehte sich, den Zauberstab in seiner rechten Hand gehoben. Merkwürdigerweise wollte sich seine rechte Hand nicht richtig bewegen und er konnte einen Augenblick lang nicht verstehen, warum er sie nicht ganz heben konnte.
Das gefederte Ende eines Armbrustbolzens, das aus seiner rechten Schulter stak, hatte wahrscheinlich etwas damit zu tun, vermutete er und er verschwendete einen Moment sich zu fragen, warum er nicht mehr Schmerz spürte.
Es kamen jetzt mehr Flüche geflogen und er hörte Schreie auf der Straße, als andere Leute sich aus dem Weg warfen, im Hagel der Flüche gefangen. Harry wechselte den Zauberstab in seine linke Hand und schrie seine eigenen Flüche gegen die vorrückenden Männer. Von hinten hörte er ein paar mehr Flüche in Richtung der Todesser fliegen, als Ron und Hermine sich hinter die Tür des Buchladens kauerten und versuchten ihm zur Hilfe zu kommen.
Die Todesser, Harry konnte jetzt sechs von ihnen sehen, warfen sich hinter die großen Steinkübeln, die den Bürgersteig vor dem Waffengeschäft säumten, in Deckung. Einer von ihnen schoss einen weiteren Pfeil in Harrys Richtung. Der traf ihn am linken unteren Bein, grub sich komplett durch den Muskel und ragte auf der anderen Seite wieder heraus. Harry versuchte sich ganz hinter dem Fass zu zusammenzukauern. Es war keine besonders gute Deckung. Die festen Installationen entlang der Straße hatten Zaubersprüche in ihre Basis eingearbeitet um sie vor Angriffen zu schützen. Aber das Fass – noch ein Fluch von einem der Todesser geschleudert und es war überhaupt keine Deckung mehr – explodierte in einem Hagel von Splittern, der Harry für Angriffe entblößte.
Er warf einen Schildzauber und blockte noch ein paar Flüche, während er versuchte zur Tür der Buchhandlung zu hechten. Sein Bein wollte nicht richtig funktionieren und er konnte fühlen, wie sein Schildzauber schwächer wurde, als ein paar weitere Flüche ihn trafen. Dann rief Hermine wieder etwas und schleuderte mehrere Flüche, während Ron sich von der Tür her reckte, Harrys Schultern zu packen bekam und ihn nach drinnen hinter die Tür zog. Bevor Harry seinem Freund danken konnte, traf ein Zauberspruch Ron direkt in die Brust und ließ ihn mehrere Fuß weit nach hinten fliegen, wo er bewegungslos auf dem Boden liegen blieb.
Harry drehte sich um, hob wieder den Zauberstab und erwiderte das Feuer. Er konnte mehrere Leute bewegungslos auf der Straße liegen sehen. Tot, vermutete er. Einer hatte einen Armbrustbolzen durch seine Brust. Zwei andere sahen aus, als ob sie von Flüchen getroffen worden waren, die sie lebendig gehäutet hatten. Einer hatten den leeren Gesichtsausdruck von jemanden, der vom Todesfluch getroffen worden war.
Die sechs Todesser hatten sich sicher hinter der Mauer aus steinernen Kübeln vor dem Waffengeschäft verbarrikadiert und Harry konnte keinen direkten Schuss auf sie kriegen. Er konnte ein Dutzend andere Leute sehen, die auf der Straße kauerten und sich hinter Wagen und Blumenkübeln versteckten. Drei Hogwartsschüler hockten hinter einigen ausgestellten Kesseln nicht weit vom Waffengeschäft. Wenn sich einer der Todesser nur ein wenig mehr nach vorne bewegte, wären die Schüler für einen Angriff offen. Harry zweifelte nicht, dass sie getötet werden würden.
Er hatte eine Idee. „Hermine?" Schmerz brannte durch seinen ganzen Körper, als er sich umdrehte um die Aufmerksamkeit des Mädchens zu erregen. Ihre Augen waren weit vor Entsetzen. „Kannst du für mich eine Illusion erzeugen?", fragte er. „Jemand, der aus dem Laden läuft, die Straße runter zu dem Teeladen dort drüben?"
Hermine nickte. „Wann?"
„Jetzt wäre gut", sagte er ihr. Er stützte sich gegen den Türrahmen, den Zauberstab fest in seiner linken Hand. Sein ganzer rechter Arm wurde taub.
Hermine schleuderte den Zauber und Harry sah, wie die Gestalt eines dunkelhaarigen Jungen mit einer Brille aus dem Geschäft und rüber zum Teeladen lief. Sofort preschten drei der Todesser nach vorne um ihn zu verfluchen und öffneten sich dabei für einen direkten Schuss.
Harry wählte den Hinteren aus, zielte mit seinem Zauberstab und flüsterte die Worte seines Zauberspruchs. Er fühlte Macht aus sich herausbrechen, als der Spruch den Mann traf. Es war nicht der Imperius – er zweifelte, dass er die Kraft hatte etwas so machtvolles zu schleudern. Aber es war sein Vorgänger – etwas das er und Hermine letztes Jahr während ihres Geschichte-der-Zauberei-Unterrichts entdeckt hatten. Ein alter Zauberspruch mit Namen Königsstimme, nicht so stark und machtvoll wie der Imperius, aber auch nicht illegal, da die meisten Leute vor langer Zeit vergessen hatten, dass es ihn überhaupt gab. Er hatte zu viele Mängel um für die Todesser interessant zu sein, die stattdessen lieber den Imperius benutzten. Zum einen war er nur vorübergehend. Außerdem benötigte er einen ständigen Sichtkontakt zur Aufrechterhaltung. Aber Harry hoffte, er würde ausreichen.
„Halt sie auf", flüsterte er mitten in seinen Zauberspruch. Er wob die Worte ineinander und schickte sie gegen den Todesser, den er getroffen hatte.
Der Mann drehte sich sofort um, seine Augen leer, und schoss Flüche auf die ungeschützten Rücken seiner Kameraden vor ihm. Zwei von ihnen fielen sofort nieder, bevor einer der anderen den von Harry Zauberspruch gefangenen Mann wegpustete, die Verbindung unterbrach und die ganze Energie in Harrys blutenden Körper zurückschnellen ließ. Geschwächt sank Harry zu Boden, unsicher ob er genug Kraft sammeln konnte, um sich wieder zu bewegen.
Dann hörte er, wie ein weiterer Fluch den Boden nur wenige Fuß von seinem Kopf entfernt traf. Das Knistern von Flammen erregte seine Aufmerksamkeit. Entsetzen durchströmte ihn, als er verstand, dass die Todesser die Buchhandlung in Flammen gesetzt hatten.
„Hermine!", schrie er. „Bring Ron durch die Hintertür!"
„Ich lass dich hier nicht zurück!", protestierte sie.
„Er wird sterben!", beharrte Harry. „Er ist hilflos. Ich halte sie auf. Geh!"
Neue Kraft kam mit seiner Entschlossenheit seine Freunde zu retten und er wandte sich um ein paar schwächere Flüche zu schleudern, während Hermine, die erkannt hatte, dass Harry wirklich Recht hatte und dass Ron hilflos war, Ron mit einem Zauberspruch aufhob und begann, ihn durch die Hintertür nach draußen zu bringen.
Als sie sich entfernte, merkte Harry vage wie mehrere andere Leute ihr zur Tür krabbelnd folgten, während er ihnen für die Flucht Rückendeckung gab. Er konnte nicht anders, als sich bitter zu fragen, wie viele erwachsene Zauberer sich hinter ihm versteckt hatten, während drei Sechstklässler aus Hogwarts die Todesser abgewehrt hatten.
Es wurde heiß bei der Tür und Harry versuchte vor den aufsteigenden Flammen davonzukriechen nur um festzustellen, dass sein linkes Bein sich weigerte, sich noch länger zu bewegen. Die Bücher im vorderen Schaufenster gingen schnell in Flammen auf und Harry wusste, dass es nur Minuten dauern würde, bis das gesamte Gebäude ein Inferno war. Er versuchte einen weiteren Fluch aus der Tür zu schleudern, aber zu seinem Entsetzen merkte er, dass sich dieses Mal seine linke Hand nicht länger rühren wollte. Perplex starrte er stupide seinen Arm runter. Ein scharfer Holzsplitter stak aus seinem linken Oberarm und er fragte sich, wann er das abbekommen hatte. Er konnte sich nicht daran erinnern, aber er vermutete, dass es geschehen sein musste, als das Fass explodiert war.
Es kam ihm kurz in den Sinn, dass er sehr wahrscheinlich sterben würde, in der Buchhandlung zu Tode verbrennen oder vielleicht von einem Todesfluch getroffen werden würde, weil er nicht länger wegrennen konnte. Und dann hörte auf der Straße vertraute Stimmen rufen, hörte das unverkennbare Knallen, als mehrere Leute her apparierten. Ein Blick durch das Feuer zeigte ihm Albus Dumbledore und Severus Snape, wie sie die verbliebenen drei Todesser überraschten, sie in Fesselzauber banden, gerade als Auroren auf sie zuschwärmten.
Und als Harry zu Boden sank - sein Blut sickerte aus vielen Wunden an seinem Körper - sah er seine zwei Retter zur Buchhandlung eilen, die Zauberstäbe auf die Flammen gerichtet, die jetzt jeden Augenblick über seine Haut lecken würden. Gesegnete Kühle floss über ihn und er fühlte den Zauberstab aus seinen tauben Fingern fallen. Er hatte einen Augenblick, um darüber zu sinnieren, dass sein Bundpartner ziemlich beeindruckend aussah, wenn er wütend war, und dann begann seine Welt grau und verschwommen zu werden.
A/Ü: Muhaha superböses Bellatrix Lestrange Gelächter´
Und jetzt dürft ihr bis nächste Woche auf den zweiten Teil warten. Aber ehrlich, das ist die beste Stelle um das Kapitel zu teilen. Ihr werdets schon merken, wenn ihr den zweiten Teil lest.
Es sind anscheinend ein paar Fragen aufgetaucht beim Lesen, die ich jetzt beantworten möchte.
Lucie-26: Das mit dem Siezen und Duzen passt so schon. Harry siezt Severus einfach aus Prinzip, weil er keine Ahnung hat wie er mit ihm umgehen soll. Severus dagegen hat es schwieriger. Er hat eine bestimmte Vorstellung von Miteinander in einer Ehe und da gehört duzen mit dazu. Aber er muss im Schulalltag Harry wie jeden anderen Schüler behandeln, da siezt er ihn also. Das ist also das Grundprinzip: duzen privat, siezen öffentlich. Aber da gibt es natürlich Ausnahmen: Wenn Harry ihn privat z.B. zur Weißglut bringt, siezt er ihn auch wieder. Da kann es schon mal passieren, dass er so außer sich ist, dass er sich mitten im Satz korrigiert. Puh, das hört sich noch viel komplizierter an, als es ist. Ach ja und es gibt noch die Möglichkeit dass er Harry soezt um ihn zu ärgern. Severus ist wirklich kompliziert.
Elektra van Hellsing: Du wirst wohl leider nicht erfahren, was Harry den Snapes geschrieben hat, nur die Reaktion. Die Snapes selbst sind auch wieder zum Brüllen.
Schön, dass du die Idee mit den Benimmregeln hast, da kommt tatsächlich noch was. Du wirst es Lieben!
mit kryptischen Andeuteungen die Nase lang macht ´
Dauert aber noch bis Kapitel 15 (Originalkapitel) und dann kommen auch erst die Snapes!
OH! Beinahe vergessen! Ab jetzt gehen auch anonyme Reviews!
