Zehnter Brief – Strafmonolog zum Ersten und Zweite Aufgabe
Jaja, Adama verwendet durchaus Zeit auf das Kennenlernen des Gegners, bevor er mit dem wahren Spiel beginnt…
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Nun,
Ihr habt das Rätsel gelöst. Wenn auch auf inadäquate Weise. Und ich habe wiederum etwas über Euch gelernt.
Nun gut. Ich habe Euch zweimal geprüft und folgendes festgestellt:
- Ihr seht zwar alles, was es zu sehen gibt, aber Ihr nehmt nicht wahr.
- Ihr überseht Dinge, die offensichtlich sind.
- Ihr seid schnell mit Lösungen bei der Hand, die phantasievoll, aber nicht unbedingt richtig sind.
- Ihr denkt zuweilen zu umständlich.
- Ihr handelt zu schnell.
- Ihr laßt Euch zu schnell provozieren.
- Ihr gebt zu viel auf den äußeren Schein, ohne zu prüfen.
Wie auch immer.
Ihr steht nun also vor mir. Ich bin neugierig, was Ihr nun zu tun gedenkt. Man hat Euch immerhin gesagt, wer und was ich bin. Wollt Ihr mich töten? Zu Eurer Linken befindet sich ein Tisch mit einer Auswahl an Waffen, direkt in Eurer Reichweite. Ich hingegen bin unbewaffnet.
Oder wollt Ihr weiter von mir lernen? In diesem Fall wäre es an der Zeit, mir zu sagen, was Ihr zu lernen begehrt - und wohin Euer Weg Euch führen soll.
Und laßt Euch nicht täuschen: auch DIES ist eine Prüfung!
K.A.
