Kaum zu glauben, aber da ich gerade bei meinen anderen Storys in einer furchbaren Schreibblockade stecke, habe ich mich hier versucht und sage und schreibe ein Chap zusammen bekommen. Nachdem ich jetzt eine halbe Stunde dabei bin hochzuladen, da das immer nicht klappen wollte, werden einige Fehler dableiben wo sie sind und um einige Autoren beizupflichten, wer sie findet darf sie behalten...

Enjoy, und bitte Kommis erwünscht...


Er war spät dran, wirklich spät dran und es war nicht ratsam. Sicher, Snape hatte sich wundersamer Weise abgewöhnt den Helden der Zaubererwelt bei jeder sich bietenden Gelegenheit Punkte abzuziehen, aber das hieß noch lange nicht, dass er Narrenfreiheit besaß. Der Blick, mit dem er den Gryffindor bedachte war immer öfter mit Sorge gefüllt, nicht mit tiefster Verachtung. Doch gerade deshalb wollte er dies nicht aufs Spiel setzen, aber dafür schien es wohl zu spät- es war noch weit bis zum Klassenzimmer und schon jetzt war der Unterricht seit 10 min am Laufen. Gerade als er inne hielt um zu überlegen, ob der Gang links oder rechts kürzer wäre, wurde er schmerzhaft am Arm gepackt und sah sich eisblauen Augen gegenüber. „Mitkommen, Potter", schnarrte der Malfoy Sprössling und zog seinen Erzfeind durch einen Gang, denn besagter noch nie vorher wahr genommen hatte und sie standen nichtmal eine halbe Minute später vor der Tür zum Klassenzimmer, Malfoy öffnete die Tür und betrat den Raum. Snape stand vorne und gab gerade die Aufgabe für die folgenden Stunden auf, die Zutaten für den Trank standen schon an der Tafel und Hermione war dabei eifrig mitzuschreiben, während Ron sorgenvoll auf die sich öffnende Tür sah und verwundert auf die beiden Nachzügler sah.

Der gefürchtete Zaubertranklehrer folgte dem Blick seines Schülers und hob leicht die Augenbraue und sagte nur: „Setzen beide, Nachsitzen heute abend." Dann fuhr er mit seiner Ausführung weiter, Harry wollte sich gerade zu seinen Mitschülern setzen, aber als er sich bedanken wollte, zog Draco ihn zu seinem Tisch und Zabini rutschte von seinem Stuhl um dem leicht irritierten Gryffindor seinen Platz zu geben. Zeit um sich über die Reaktionen seiner emsigen Feinde zu wundern blieb ihm nicht, denn die Aufgabe war einen Trank in Partnerschaft zu bereiten und Malfoy holte die Zutaten, während Harry das Versuchsprotokoll begann- es war wundersam aber sie schienen ein gutes Team abzugeben und das erste Mal hatte er das Gefühl etwas von dem Talent seiner Mutter geerbt zu haben, was auch an der angenehmeren Atmosphäre liegen konnte, denn Snape hielt sich von ihnen fern. Erst gegen Ende der Stunden kam er an ihren Tisch und nickte nur leicht, als er bemerkte, dass der Trank über die richtige Farbe und Konsenstenz verfügte. „Zwanzig Uhr in meinem Büro und ich hoffe du schaffst es dafür pünktlich zu erscheinen", wenn er es nicht besser gewusst hätte, würde man fast meinen können, dass Snape seine Mundwinkel leicht angehoben hätte, doch das wäre zuviel des Guten gewesen. Sein Blick suchte den von Malfoy, der ihm zunickte. „Gute Arbeit, Potter. War mir ein Vergnügen mit dir zu arbeiten", bevor dieser etwas erwidern konnte, war er von Ron in Beschlag genommen worden, der auf ihn einredend an seinem Arm zog und ihn aus der Reichweite der Schlangen brachte. Ein letzter Blick, der ihm ein Lächeln des Malfoy zeigte, und dann war er im Gang und nahm die Worte seines Freundes auf: „Wieso bist du mit Malfoy gekommen, wo hast du gesteckt, warum hast du bei denen gesessen", die Fragen prasselten nur so auf ihn hinab und er konnte Ärger und Unwillen heraushören. Auch der Einwand von Hermione, dass Ron doch froh sein sollte, dass die Slytherins gezeigt hatten, dass sie über ihren Schatten springen würden und sich endlich mit Gryffindors abgaben, wurde verschluckt und heizten den jüngsten Weasley nur noch mehr an: „Wahrscheinlich wurden die von ihren Eltern dazu gebracht, wir wissen doch, dass das alles Todesser sind und dann versuchen sie bestimmt nur Harry auf ihre Seite zu ziehen, damit er leichte Beute für ihren Herrn ist. Aber wir werden das nicht zulassen. Ich bin der Meinung, du solltest dich lieber von den Schlangen fern halten."

Langsam stieg in Harry eine Wut auf, gerade nachdem er sich darüber gefreut hatte, dass seine Mitschüler seine Nähe suchten, kam ausgerechnet sein bester Freund mit einer Meinung daher, dass es besser war, wenn er sich dem entgegen setzte. „Warum sollte ich jetzt gegen sie sein, wo sie doch zeigen, dass sie nicht so sind, wie es immer scheint. Wir sollten nicht immer gegeneinander arbeiten, denn genau das ist es doch, wofür diese Schule steht. Nur weil es um einen Hauspokal geht, sollten wir lieber nach Punkten streben. Das ist es, was hier gelehrt wird, nur nach Macht greifen. Ist doch kein Wunder, dass Voldemort zu so einem Monster geworden ist, wenn seine Schule ihm das vorgelebt hat", Harry hatte von seinem Paten erfahren, dass Tom Riddle als Waise nach Hogwarts gekommen war und genau wie er, hier sein Zuhause gefunden hatte. Nicht nur die einzige Gemeinsamkeit, die sie hatten. Aber das wollte er gar nicht herausposaunen, denn jetzt gerade hatte er das erste Mal Zweifel an der Freundschaft, die ihm mit dem Weasley verband und das war eine schmerzhafte Erfahrung. Er brauchte erstmal ein wenig Ruhe um darüber nachdenken und diese würde er am besten in der Eulerei finden, bei seiner Hedwig. „Ich habe keinen Hunger mehr", mit diesen Worten ließ er die beiden vor der Großen Halle stehen und mit schnellen Schritten verschwand er die Treppe nach oben, Abkürzungen durch viele versteckte Gänge nehmend, damit auch keiner ihm folgen konnte, es war zu nervend, dass ihm ständig jemand folgen musste. Zumal er wusste, dass Sirius sicher nicht hinter ihm her war, vor dem ihn alle ja schützen wollten.

Hedwig betrachtete ihren Herrn mit ihren bernsteinfarbenden Augen und er konnte sich gewiss sein, dass diese immer für ihn da war. Es war wundersam, dass gerade die Slytherins Interesse an ihm zeigten, dass Snape eine Gelegenheit ausgelassen hatte, ihm Punkte abzuziehen und dann die Reaktion seines besten Freundes, die ihn schmerzte. Er musste an seine Eltern denken, an die Freunde, die sie gehabt hatten. Freunde, bei denen sie sich sicher gewesen waren, dass sie sterben würden für sie. Würden Ron und Hermione das gleiche Risiko eingehen, dass Harry immer und immer wieder für alle einging? Oder würden sie nur solange bei ihm bleiben, bis es für sie selber heikel wurde? Es war nicht selten, dass Harry den neidvollen Blick Rons merkte. Ob es darum ging, dass Harry sich immer kaufen konnte, was er wollte oder wenn er wieder um Längen besser in der Schule gewesen war. Darum hatte er sich in der Vergangenheit zurück gehalten, aber jetzt nicht mehr, denn nur so konnte er die Wahrheit erkennen.

Das Schuhuhen seiner Eule riss ihn aus seinen Gedanken und ein Blick auf die gegenüber liegenden Turmuhr zeigte ihm, dass er sich lieber auf den Weg machte, denn er wollte nicht noch einmal zu spät in den Kerkern auftauchen. Kurz vor Acht stand er dann vor dem Büro seines Zaubertranklehrers. Zögernd klopfte er und wurde mit einem kurzangebundenen Herein in das Zimmer gebeten. Noch immer hatte es einen schauerlichen Touch, mit den ganzen eingelegten Tieren, die die Regale bevölkerten. Es war dunkel hier drin, das wenige Licht, dass die kleinen Fenster hereinließen reichte nicht aus, um den Raum vollständig zu beleuchten und eine kleine Lampe, die auf dem Schreibtisch stand, reichte definitiv nicht aus. Sein Lehrer saß über Aufsätzen, die er korrigierte, beziehungsweise korrigiert hatte, bis der Kleine den Raum betreten hatte. Draco lümmelte auf einem der Sofas, die an der Wand standen und hatte ein Buch auf den Beinen, dass er aber eher als Dekorationen zu nutzen schien. „Harry", diesmal schien es keine Sinnestäuschung zu sein, Snape schien zu lächeln und er nannte ihn nicht mehr Potter, wann war das passiert? „Setz dich doch, ich wollte mir nur noch die Aufsätze durchsehen." Draco grinste spitzbübisch und warf ihm das Buch entgegen. „Hier, das sieht bei dir überzeugender aus." Harry zuckte mit den Schultern und nahm das Buch, ein schwarzmagisches Buch mit der Überschrift Einführung in die andere Art der Magie. „Es trägt einen Zauber, nur Zauberer, die dem würdig sind, können darin lesen, allen andern scheint es, als würdest du in einem Schulbuch lesen, das genehmigt ist natürlich", den Nachsatz hatte er in altbekannter Malfoy- Manier gesagt, aber seine Gesichtsausdruck war noch immer freundlich und schien so ehrlich.

Bevor Harry was erwidern konnte, klopfte es wieder an der Tür, die sich öffnete, bevor der Büroeigentümer etwas in der Art erbeten konnte. Niemand anderes als Dumbledore stand in der Tür, ohne ein Blick auf das Sofa kam er vor dem Hauslehrer Slytherins zum Stehen: „Snape, wo ist Potter?" Harry war erschrocken, noch nie hatte er seinen Mentor so reden hören, weder über ihn, noch mit Snape. Angesprochener schien nicht so überrascht und er deutete nur auf das Sofa, „er hat heute Nachsitzen bei mir.", Dumbledore wand sich um, scheinbar hatte er seine Laune wieder unter Kontrolle, denn er lächelte seinen Schützling an. „Ich habe mir schon Sorgen gemacht", Harry nahm ein leichtes Hüsteln Malfoys wahr und auch Snape, dem der Schulleiter den Rücken gekehrt hatte, war der Unglaube ins Gesicht geschrieben. „Direktor, alle meine Mitschüler wussten von meinem Nachsitzen", aufgrund der Tatsache, dass diese scheinbar daraus bestand neben Malfoy auf einem Sofa zu sitzen, hatte das Wort Nachsitzen nicht einen so faden Beigeschmack, wie wenn er Tiere ausnehmen musste, „und ich weiß nicht, wie Sie dann denken, dass ich in Gefahr sein könnte?", sein Schulleiter lächelte noch immer und nickte: „Ich war verwundert, denn du hast dem Abendbrot nicht beigewohnt und mein Sp… Schüler hat mir gesagt, dass du wohl alleine sein wolltest." Irrte er sich oder hatte Dumbledore etwas anderes sagen wollen. Das kurze Zögern, in dem sich die Augen kurz geweitet hatte, doch dieser hatte sich wieder im Griff und lächelte mit dem Blitzen in den blauen Augen seinen Schülern an. „Nun da alles geklärt ist", fing Snape an und Dumbledore wand sich dem Sprecher zu, und nickte ihm zu und verließ das Büro schneller als man seinem Alter zutraute. „Was war denn das?", fragte Harry bevor er sich darüber in Klaren war, dass er gerade die Personen fragte, die ihm die Vergangenheit nicht gerade angenehm gemacht hatten. Doch das war in weiter Ferne gerückt und keiner der beiden schien unangenehm überrascht.

„Ich denke, er hat Sorge, dass er seinen Goldjungen verliert", begann Snape, als er wieder von einem Klopfen unterbrochen wurde, dass diesmal von einem Fenster kommen schien. Sein Zaubertranklehrer wand sich um und öffnete das Fenster und zu Harrys Überraschung flog niemand anders als der schwarze Rabe, denn er beinahe jeden Abend im Grimmaulplace gesehen hatte, in das Zimmer und ließ sich zufrieden auf der Schulter des Lehrers nieder, warf einen Brief auf den Schreibtisch und ließ sich kurz kraueln, bevor er sich auf einer Stange nieder ließ und sein Gefieder durchwühlte. Snapes Gesicht wurde von einem Lächeln erhellt, was ihn Jahre jünger wirken ließ, diese Verwandlung erinnerte ihn an Sirius.

„Sir, ist das Ihr Rabe?", Harry hatte keine Ahnung woher er den Mut nahm, seinen Lehrer diese Frage zu stellen, aber er hatte sich zu lange Zeit gefragt, wer es sein konnte, der Sirius Briefe schickte. „Allerdings", Gefragter schien nicht erzürnt über die Frage. Das schien aber keinen Sinn zu ergeben, wusste er doch, dass sein Pate kein Wort mit dem Slytherin wechselte, außer dass sie sich bei jeder Gelegenheit Flüche auf den Hals hetzten, bis jemand eingriff. Anscheinend war mehr nicht das, wonach es aussah. „Ich weiß nicht, ob ich derjenige, der dir sagen sollte, wie das kommt." Zum ersten Mal sah er Unsicherheit in den Augen seines Zaubertranklehres, wo er doch sonst immer genau zu wissen schien, was zu tun war.

Harry zuckte mit den Achseln, es war nicht das erste Mal, dass ihm was verheimlicht wurde, aber der kleine Malfoy zeigte sein Unwillen und brachte Snape scheinbar damit zur Besinnung. „Sirius und ich sind schon lange Freunde. Aber es ist nicht einfach, dass zu erklären", fing dieser an, bevor er von Malfoy unterbrochen wurde. „Freunde, die beiden sind ein Paar, seit der sechsten Klasse", das war nun wirklich ein Schock und Harry sah von einem zum anderen. „Es geht noch weiter und da du gerade sprachlos bist, wir sind auf der Seite, wie alle glauben. Wir sind auf der anderen Seite und spionieren Dumbledore aus", brach regelrecht aus Snape heraus und Harry kam es vor, als wenn sich ein riesiges Loch um ihn herum aufgetan hatte, als ihn eine Hand am Kinn packte und zwang in eisgraue Augen zu sehen. „Du solltest dir die Zeit nehmen die ganze Geschichte zu hören, bevor du urteilst." Langsam nickte Harry und Snape sah ihn zufrieden an.

Er erhob sich von seinem Stuhl und stellte sich vor seinen Tisch und ließ sich auf ebendiesem nieder, damit er nicht so weit von seinen Schülern stand. „Ich muss dich trotzdem bitten, kein Wort über das zu verlieren, was du nun hören wirst, denn wir sind nicht sicher, wem wir momentan vertrauen können. Aber bei dir bin ich mir sicher, dass du darauf vertraust, was Sirius tut, denn er ist doch der einzige, dem es um dich geht und nicht, dass du als Waffe herhälst." Harry sah seinen Lehrer fragend an: „Waffe?", war das einzige, was seine Lippen verließ, hinterließ einen schalen Beigeschmack.

„Du weißt doch über deinen Heldenstatus, hast du dich nicht gefragt, warum du ihn aufhalten konntest, mit deinen fünfzehn Monate die du alt warst? Sicher, die Liebe deiner Mutter hat dich geschützt, aber das alleine hat nicht ausgereicht. Es gibt eine Prophezeihung, in der gesagt wird, dass ein Junge, geboren, wenn der siebte Monat stirbt, dessen Eltern sich dreimal gegen den Dunklen Lord entgegensetzen haben, die Macht hat, über die der Dunkle Lord nicht verfügt und somit von ebendiesen als Ebenbürtig bezeichnet wird. Deshalb soll er dich als Kind angegriffen haben, um sich frühzeitig dem Problem zu entledigen."

Snape hielt inne und Draco setze ein: „Deine Macht, die, über der Lord nicht verfügt, war nicht bekannt. Ich glaube bei den Muggeln ist es als Glauben bekannt, der Junge, von Gott gesandt um die Erlösung zu bringen. Das selbe ist nach Bekanntgabe der Prophezeihung mit dir gemacht worden. Doch um den richtigen zu finden, hätte der Dunkle Lord also losziehen müssen, alle Kinder finden müssen, die im Juli geboren sind und dann noch darüber nachdenken müssen, welche Eltern sich gegen ihn gestellt haben."

Harry war überrascht, von einer Prophezeihung war ihm auch von Sirius nicht erzählt worden. Als hätte er seine Gedanken gelesen, war es Snape der wieder anfing zu reden. „Falls du dich wunderst, warum dir dein Pate nicht erzählt hat, was wir dir sagen, lass dir sagen, er wollte, aber die Gelegenheit war dürftig. Es ist nicht einfach im Hauptquartier über Dinge zu reden, die nicht an Dumbledore gelangen sollen. Er ist gefährlich, gefährlicher, wie alle, die mit zwei Gesichtern wandeln. Und die besitzt er. Früher war er der dunklen Seite zugeneigt, in der Zeit, in der er gemeinsame Sache mit Grindewald machte, bevor er sich abwandt um gegen diesen zu kämpfen. Um zu verhindern, dass du an der Schwarzen Magie Gefallen findest, hat er dir Freunde zu Seite gestellt und den Hass auf den Dunklen Lord geschürrt."

„Freunde zur Seite gestellt?", heiser hörte sich seine Stimme an und ein sorgenvoller Schatten legte sich über das Gesicht des Hauslehrers der Schlangen. „Die Weasleys waren schon immer Befürworter Dumbledores und ihre Wahl fiel auf Ron, da er mit dir in einem Jahrgang ist. Bei Hermione kann ich dir das nicht sagen, gerade als Mugglegeborene dürfte sie nicht unter Dumbledores Partoffel stehen." Harry hielt inne, war es nicht Voldemort, der etwas gegen Nicht Reinblüter hatte. „Warum das, ich dachte Voldemort wollte die Reinheit des Blutes?"

Snape erhob sich und goss Tee in bereitgestellte Tassen und reichte Harry und Draco eine. Letzterer goß soviel Zucker in diese, dass es Harry fast schüttelte, aber er musste grinsen und fragte: „Etwas Zucker mit Teegschmack?", Draco ließ ein seltenes Lächeln sehen und nucktele genüsslich an der Tasse: „Das liegt nur an Severus, der kann keinen Tee kochen", dieser hob leicht verärgert die Augenbrauen, vor allem nachdem Harry gekostet hatte und ebenfalls Zucker in Unmengen in seinen Tee kippte. „Ihr müsst ihn ja nicht trinken."

„Der Dunkle Lord ist sicher nicht der, der viel Wert auf die Reinheit des Blutes legt, aber das werde ich dir ein andernmal erklären, ich denke für heute reicht es an Informationen." Harry brannten noch viele Fragen auf der Seele, aber Snape hatte Recht, viel mehr würde er nicht vertragen, zumal er sich fragte, wie er die neugewonnenen Erkenntnisse einordnen sollte. Deswegen trank er seinen Tee und verfolgte mit seinem Blick Snape, der den Brief, den er bekommen hatte und las. „Nun, das sind nicht die besten Neuigkeiten, anscheinend soll Peter immer noch verschwunden sein und Dumbledore hält es für das beste, dass du die Ferien hier verbringst, da er dem Ministerium nicht erklären kann, dass du in London sicher bist, wo doch ein Massenmörder hinter dir her ist." Harry schnaubte widerwillig: „Einer, ich dachte es wären zwei?", Draco brach in haltloses Gelächter aus und Snape musterte ihn kurz, bevor er auch ein seltenes Lächeln zustande brachte, dass tatsächlich ihm galt. Es fühlte sich gut an und er lehnte sich kurz an Malfoy, der sich wieder beruhigt hatte, er war echt erschlagen von dem ganzen, was wieder einmal sein Weltbild auf den Kopf gestellt hatte. Draco hielt still, fast als würde er sogar den Atem anhalten, damit der Kleinere sich nicht wieder weg bewegte. Moment, hatte er ihn gerade als Draco betitelt? Darüber konnte er sich noch später Gedanken machen…