Nach so langer Zeit endlich mal wieder ein Update ;) ... ich versuche jetzt mal die deutsche Fassung relativ zügig auf den aktuellen Stand zu bringen. Mittlerweile hab ich ja schon bis Kapitel 24 runter geschrieben /D.

Ich könnte immer noch jemanden gebrauchen der mir übersetzen hilft. Ansonsten wird die Übersetzung noch eine Weile dauern.

I don't own 07 Ghost or the characters ;) ... diese Story basiert vollkommen auf eigenen Ideen. Ich hoffe sie gefällt euch auch weiterhin und würde mich über Kommentare etc. freuen ;)


Chapter Ten:

One more night I wanna be with you

Frau wanderte noch eine Weile unwohl in seinem Zimmer umher. Mal sah er aus dem Fenster, mal marschierte er einfach im Kreis, bis er die leichte Übelkeit vernahm, die er immer bekam, wenn ihm schwindelig wurde. Doch dann setze er sich nicht hin, sondern stattdessen ging er schneller, bis er zu dem kleinen Waschbecken rannte, um sich dort zu übergeben. Er hatte das Gefühl, dass er sich bestrafen musste. So viel hatte Zehel falsch gemacht, oder so sah er es, und... bis jetzt war er einfach so damit davon gekommen. Wieso? Wenn Gott eh seine Finger im Spiel hatte, wieso quälte er ihn dann so und ließ ihn sein Leben führen, wie er wollte?! Gerade deswegen, wahrscheinlich. Mörder. Gott war ein Mörder und Frau war sich sicher, dass an seinen Händen mehr Blut klebte als an seinen eigenen. Die Bilder von Gudje kamen wieder hoch, genau bei dem Gedankengang. Wieder so viel Mord und Todschlag und nicht einmal für einen guten Grund! All diese Kinder und die Frauen. Die Schreie...

"Himmel," flüsterte Frau, bevor er seinen Griff um das Waschbecken verstärkte und sich wieder übergab. Da er nur die Tomatensuppe gegessen hatte, war es nicht viel, aber seinem Körper strengte es mehr an, als er gedacht hatte. Dieser zitterte nämlich, als ob ihm mehr als nur ein bisschen kalt wäre und das sonst so lebendige Gesicht wurde blasser. Verdammt. Keuchend ließ er das Wasser ins Waschbecken rinnen, spritze sich etwas davon ins Gesicht und wusch sich seinen Mund gründlich aus.

Ayanami selbst hatte die ganze Zeit mit sich gehardert ob er noch einmal zu dem Bischoff gehen sollte um mit ihm zu reden, wegen den Münzen oder warum auch immer. Dennoch hatte er letzten Endes doch entschieden noch einmal zu ihm zu gehen und klopfte nun an der Tür, die tatsächlich noch einen kleinen Spalt offen gestanden hatte.

„Ich glaube ich hab da was." Auch wenn er das Buch nur als Vorwand nutzte um wieder diese Nähe zu Frau spüren zu können – was er natürlich niemals zugegeben hätte - so wollte er doch wenigstens versuchen eine Lösung zu finden. Schweigend trat er dann näher und setzte sich mit zu dem Anderen an den Bettrand. „Alles in Ordnung?" fragte er, da der Bischoff irgendwie nicht so aussah und er sich sowieso so seltsam benahm. Der Bischoff wollte gerade das Wasser abstellen, als er Ayanamis Stimme vernahm. Das leise Geräusch des abgestellten Wasserhahns war für einige Sekunden das einzige Geräusch im Raum. Dann ging Frau zum Bett und legte sich wieder hin, den Blick angestrengt zur Decke gerichtet. Er würde dem Chief nichts sagen. Es waren seine eigenen Probleme, sein eigener Glaube, der ihn langsam wirklich krank machte.

"Ach? Haha, ich wusste doch, dass du das besser könntest als ich." Grinsend richtete der Blonde sich auf und lehnte sich gegen das Bettgestell hinter sich, die meerblauen Augen auf Ayanami gerichtet. Er hatte so gehofft, dass es nicht auffiel, doch dann hätte er sich eigentlich denken können, dass dem ehemaligen Todesgott so etwas auffallen würde. Seufzend strich er sich durch das blonde Haar.

"Ja... ist gerade nur etwas viel? für mich. Ich-" Ein verächtliches Schnauben "fühl mich nur so verdammt verarscht und betrogen, dass mir buchstäblich davon schlecht wird." Okay, er hatte es selber provoziert mit seinem Schwindelanfall, aber ihm war auch davor nicht gut gewesen. Obwohl es jetzt langsam besser zu werden schien, als er Ayanami vor sich sah. Er wollte wenigstens dass es ihm gut ging.

Lächelnd winkelte er seine Beine etwas an, damit Ayanami noch weiter aufs Bett rutschen konnte.

"Mach es dir gemütlich- hop. Und was hast du denn rausgefunden?"

Nachdem Zehel also etwas Platz für ihn gemacht hatte, rutschte auch der Violettäugige ein wenig mehr auf die Matratze und klappte die pergamentartigen Seiten erneut auf.

„Nun…Soweit ich das hier richtig raus lesen konnte, werden diese Beiden nicht einfach von selbst auftauchen, wenn man irgendetwas nachgeht. Ich vermute also, sie müssen erst gerufen werden. Von jemandem der einen Bezug zu den dunklen Energien hat…" Auf diese Worte hin, blickte er von den geschwungenen Buchstaben auf und direkt in die tiefblauen Spiegel, die ihn abwartend musterten. Wieder hatte er für einen Moment das Gefühl, als wenn er sich gleich in diesen verlieren würde, hätte er doch diese ewig so beobachten können. Als er sich selbst dabei erwischte, begann er sich schnell wieder zu fangen und sah dann zurück auf das Buch. Die meeresblauen Augen strahlten mehr als nur Zufriedenheit und auch irgendwie Freude aus, dass der Chief hier war. Das war... wirklich schön. Frau wusste gar nicht, wie er die Nacht ohne ihn ausgehalten hätte, auch wenn es wahrscheinlich wieder damit enden würde, dass er über den Silberhaarigen herfiel. Es kribbelte ja jetzt schon in seinen Fingerspitzen die weiche Haut zu berühren und wieder den verführerischen Duft einzuatmen. Gott, langsam wurde ihm war.

Während er Ayanamis Worten lauschte zog der Blonde also seine Jacke, mit der er sich tatsächlich hingelegt hatte, aus und schmiss sie auf den Stuhl (die Schuhe hatte er natürlich schon vorher ausgezogen) und dann musste das Shirt dran glauben.

"Sorry - mir ist warm," grinste er nur, streckte sich noch einmal und verschränkte die Arme vor der Brust, um Ayanami interessiert anzusehen und seinem Vortrag weiter zuzuhören.

Ein wenig irritiert zog der Silberhaarige eine Augenbraue nach oben als er beobachtete wie Frau den Wasserhahn ausgedreht hatte, das Buch dabei auf dem Bett abgelegt und den Blick auf den Blondschopf gerichtet. Irgendetwas stimmte mit diesem überhaupt nicht, aber nachdem sich der Bischoff wieder auf dem Bett niederließ, schien dessen Hautfarbe sich auch langsam wieder zu normalisieren. Der Chief of Staff sah es nicht weiter ein, noch nachzubohren und wenn ihm der Mann mit den blauen Augen keine Antwort geben wollte, dann würde er es auch nicht ändern können. Wenn er der Meinung war sich ihm anzuvertrauen, dann würde er dies das schon tun. Doch Frau schien es sich anders zu überlegen und ein leises Seufzen entkam dem Todesgott, während er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Buch richtete.

„Ehm… wie auch immer. Hier steht auch was von zwei Aufgaben. Scheint wohl dieses Mal ein bisschen anders zu laufen als beim letzten Mal." Fügte Ayanami noch hinzu und klappte das in Leder geschlagene Buch wieder zu. Bei seinen letzten Sätzen hatte er gar nicht registriert wie Frau anfing seine Jacke auszuziehen und als er wieder aufsah, war dieser gerade dabei das Shirt loszuwerden. Eine seltsame Wärme breitete sich in dem Chief aus, während er gegen den roten Schimmer auf seinen Wangen ankämpfte, der so gerne sich versuchte zu zeigen. Unwesentlich schneller hämmerte das Herz des Offiziers gegen seinen Brustkorb und machte ihm das Atmen schwer. Gott… wusste dieser Idiot eigentlich was er ihm da gerade zumutete?! Ihm juckte es sowieso schon die ganze Zeit in den Fingern, einfach für einen Moment alles bei Seite zu schieben. Nur einmal zu vergessen was sie hier eigentlich zu tun hatten und die Finger nach ihm auszustrecken und die Haut des Ghosts zu berühren.

„Hah, ist doch gut. Mehr Spannung," grinste Frau fröhlich. Der Bischoff betrachtete den Silberhaarigen eingehend und wollte etwas näher rücken, doch er zögerte. Nein. Er durfte ihn doch nicht andauernd in Versuchung führen und sich mit. Vielleicht später... Der Blonde grinste frech. Auf jeden Fall später. Auch wenn er Ayanami nicht sagte, was ihn sonderlich störte, so fühlte er eine gewisse Bindung zu dem Anderen. Er wollte nicht, dass der Chief of Staff sich Sorgen um ihn machte, auch wenn er es bezweifelte, dass dieser sich diese machte. Der Blonde hatte so ein Gefühl, dass Ayanami nicht der Typ war, sich einfach Sorgen zu machen, oder würde er bei ihm eine Ausnahme machen? Wahrscheinlich nicht. Und wenn, dann war es genauso wahrscheinlich, wie das ihre Liebe - ja, er verleugnete es nicht einfach mehr - unter keinem guten Stern stand. Früher oder später mussten sie ihr normales Leben wieder aufnehmen, auch wenn Frau jetzt schon wusste, dass er alles tun würde, um Ayanami zu beschützen. Oh Gott, Teito würde ihn umbringen, wenn er davon hören würde. Und Castor - Labrador! Was für erdrückende Gedanken. Mit einem leicht resignierten Seufzen lehnte sich der Bischoff zurück an das Gestell und sah schräg aus dem Fenster, während der Mann vor ihm redete. Langsam kamen die Arbeiter wieder aus den Mienen zurück, fertig und gebrochen, keine Hoffnung in den dunklen Augen. Der Anblick verletzte Frau und war nur ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr Gott doch seine Aufgabe in den Sand setze.

Ihm war wirklich heiß gewesen, aber jetzt nahm er es in die eigene Hand. Ayanami würde dieses Zimmer nicht ohne einen Kuss verlassen. Nur schon diese eine Tatsache hörte sich in seinem Kopf so richtig an. Gott, ihn störten diese Klamotten an dem anderen. Er wollte seine Haut berühren, diese wunderbare blasse Haut. Okay, langsam wurde es wirklich schlimm. Mit einer Handbewegung holte er das Buch von Ayanamis Schoss und schmiss es einfach auf den Boden. Dann krabbelte er zu dem Silberhaarigen.

„Du weißt, dass es wirklich schwer ist in deiner Gegenwart einen Gedanken zu fassen, der nicht damit zu tun hat dich zu küssen und dich an mich zu drücken?" Eben jene Amethyste weiteten sich in einem leichten Schock als er das Buch auf den Boden warf und er dann auch schon wieder gleich den Duft so in dieser Intensität wahrnehmen konnte, dass dieses Kribbeln in seinen Fingern nur noch mehr zunahm. Ein Schauer jagte den Rücken des Chiefs hinab als er die raue Stimme des Anderen hörte und er eine Augenbraue nach oben zog.

„Tatsächlich? Du solltest dich auf unsre Aufgabe konzentrieren." Erwiderte Ayanami ein wenig irritiert. Der Blonde fuhr sich kurz mit der Zunge über die Lippen, gab ein genüssliches Seufzen von sich, bevor er Ayanami an sich zog und seine Lippen hungrig auf die des anderen legte. Nur allzu gerne erwiderte der Violettäugige den hungrigen Kuss und ließ die Zunge über die Lippen des Anderen wandern, die Arme um den Hals des Ghosts geschlungen. Ayanami wusste nicht warum, aber er konnte sich einfach nicht dagegen wehren und Frau verstärkte dieses Kribbeln einfach nur noch mehr in seinem Körper, welches sich weiter ausbreitete. Irgendwo ganz weit entfernt schrie ihm sein Verstand zu, dass er lieber aufhören sollte. Aber dieser Gedanke rutschte immer weiter in den Hintergrund als er die warmen Lippen und den heißen Atem des Blondschopfes auf seiner Haut spüren konnte. Die Hand des Blonden fuhr durch die seidigen Haare, dann drehte er sich so um, dass er Ayanami gegen die Matratze drücken konnte und er über ihm lag. Ohne seinen Blick vom Anderen zu nehmen, wanderten seine Lippen dessen Hals hinunter, die Finger knöpften langsam das Hemd des Silberhaarigen auf, die Hände strichen sehnsüchtig über die befreite Haut.

„Das ist wirklich gemein, was für eine Ausstrahlung du hast, Ayanami."

Blasse Hände legten sich an die Schultern Frau's und übten einen leichten Druck auf diese aus, während er versuchte ein wenig Distanz zwischen ihnen zu bekommen, doch es war eher nur halbherzig, denn innerlich hatte er das Gefühl, dass er genau das hier wollte. Eine leichte Röte breitete sich auf den Wangen aus, als er diese Worte vernahm.

„Was soll das überhaupt…" wollte er wissen und wand sich ein wenig unter der verführerischen Nähe seitens Blondhaarigen mit den tiefblauen Augen. Der blonde Ghost sah kurz frech hoch, dann küsste er zärtlich das Schlüsselbein und hauchte einen Kuss an den Nacken.

Die Hände stützen sich nun wieder neben den Kopf des unter ihm liegenden Mann ab, um sich hoch zu drücken und in die violetten Augen zu sehen. Er sagte jetzt sicherlich nicht die Worte, die erstens jede Stimmung zerstörten und zweitens so klischeehaft waren, dass er sich wieder hätte übergeben können. Aber nun, sie waren die ersten Worte, die ihm in den Sinn gekommen waren.

„... Du küsst gut für eine Jungfrau," lachte Frau wieder einmal tot frech, dann beugte sich Zehel wieder einmal nach unten und presste seine Lippen auf die des Anderen, doch diesmal war es hungrig und leidenschaftlich. Er wollte etwas von Ayanami und dieses Verlangen war brennend heiß in ihm und kaum zu unterdrücken. Sehnsüchtig löste er eine Hand von der Matratze und strich dem Silberhaarigen ein paar Strähnen aus dem Gesicht, um es in all seiner Schönheit betrachten zu können, denn er hatte die meerblauen Augen wieder einmal nicht geschlossen. Mit den Fingern strich Ayanami durch die blonden Strähnen, der Körper des Chiefs drängte sich ihm mehr entgegen. Nichts anderes existierte mehr um ihn herum, bis auf die Hülle des jetzigen Zehels. Egal was es war… es war ihm egal, es gab nichts anderes was er wollte. Und dennoch… konnte er dieses Stimmchen einfach nicht loswerden. Einen Moment konzentrierte er sich nur noch auf Frau und dessen Lippen, die ihn immer weiter mit sich zogen… ein kleiner Augenblick in dem er kurzzeitig nicht aufpasste… in dem seine Konzentration kurz nachließ und schon war die ganze Selbstbeherrschung für die Katz. Nur zu deutlich wurde ihm das klar als er dieses unwohle Gefühl in ein paar anderen Regionen spüren konnte. Widerwillig löste er sich von den Lippen des Blauäugigen und drückte diesen von sich.

„Schluss jetzt! Du weißt doch nicht was du tust!" knurrte er ungehalten. Er musste hier raus. Sofort. Keuchend hatte Frau sich zum zweiten Mal wegdrücken lassen, doch so viel Verständnis auch seine Körperhaltung ausdrückte, so wenig empfand er diese. Was? Nein. Er würde nicht gehen, denn das tat Ayanami immer. Oder er, for that matter. Einer von beiden hinderte sie daran weiter zu gehen, obwohl beide es wollten. Heute nicht. Nicht dieses Mal.

"Du musst damit aufhören Ayanami - dein Verlangen mir gegenüber zu verleugnen. Sogar dein Körper hat es satt und um ehrlich zu sein, finde ich den gerade viel attraktiver als deinen Verstand."

Der Bischoff grinste frech, dann beugte er sich zu den Silberhaarigen nach unten und küsste ihn wieder. Zuerst sanft, dann verlangender und wilder. Ohne den Kuss zu lösen, ließ der Silberhaarige die kühlen Hände über die Muskeln des Rückens wandern, hinterließen die Nägel doch sachte leicht rötliche Spuren, die sich von der Haut abzuheben pflegten. Frau's Hände wanderten währenddessen durch die silbernen Strähnen, die Finger strichen über die weichen Lippen, als er es über sich brachte, sich von diesen zu lösen. "Wenn du mir jetzt in die Augen sehen und nein sagen kannst, lass ich dich in Ruhe."

Ayanami atmete schwer und sein Herz hämmerte gegen seinen Brustkorb, während die Hitze in ihm sich weiter ausbreitete und er mitten in diese tiefblauen Augen blickte, die ihn mit diesem Verlangen so musterten und ihm eine Gänsehaut verpassten. Natürlich wusste er nichts zu sagen, warum auch… schließlich konnte er sich dieser Sünde auch nicht entziehen, die ihn so in seinen Bann zog. Für diesen Augenblick wünschte er sich nur, dass die Zeit anhalten würde, während er den Kopf leicht zur Seite drehte und den Blick abwandte. Er konnte einfach nicht nein sagen. Zehel hatte einfach Recht. Auch wenn er das nicht wirklich gerne zugab. Der Blonde wartete kurz ab, dann grinste er zufrieden.

"Wusst ichs doch." Und damit presste er wieder seine Lippen auf die des Anderen. Sein Knie hatte er zwischen Ayanamis Beine stellt und drückte damit leicht gegen dessen Mitte, während seine Hände dem Chief das Hemd von den Schultern strich. Mit seinen Lippen küsste er sich den Weg hinunter bis zu dessen Brust, das Knie drückte noch einmal etwas fester gegen den Schritt des Mannes mit den violetten Augen. Mit einem leisen Seufzen wurde das Tun des Bischoffs quittiert, während der Silberhaarige die Berührungen des jungen Mannes genoss und sie ihm immer wieder einen Schauer über den Rücken jagten. Sein Verstand hatte sich mittlerweile wirklich vollkommen abgestellt und war in irgendeine Schublade gehauen worden, damit diese innere Stimme endlich Ruhe geben würde. Auf die Unterarme gestützt, beobachtete er den Blauäugigen bei seinem Tun und zuckte nur kurz zusammen als Frau das Knie wieder gegen seinen Schritt drückte. Gott verdammt nochmal! Hatte er vor ihn hier zu quälen? Ayanami begrüßte es zunehmend, dass er wieder zu ihm nach oben kam und die violetten Spiegel warfen erneut einen Blick in die Blauen seines Gegenübers. Und je mehr Frau von Ayanami zu sehen bekam, desto schwieriger wurde es für ihn sich zurück zu halten. Wie hatte er es nur vor so wenigen Sekunden ausgehalten, sich dagegen zu wehren? Tatsächlich zu fragen, ob Ayanami dies wollte? Er musste diesen Silberhaarigen wirklich mögen. Und wenn er noch an Gott geglaubt hätte, dann hätte er so oder so seine Finger von dem Chief gelassen, doch... nun, er sah es als 'Strich durch die Rechnung' an. Er verführte keine Frau, sondern noch einen Mann, den er eigentlich hassen sollte. Doch er empfand nichts dergleichen für den Silberhaarigen. Seine Finger strichen über den nackten gutgebauten Oberkörper des anderen und er sog fast schon süchtig danach den Duft ein. Das rundete nur noch alles ab. Die Lippen drückten sich wieder auf die von Ayanami, bevor er noch einmal mit dem Knie gegen die Mitte drückte, wo sich sichtlich schon etwas regte. Schmunzelnd löste sich der Blonde von dem Anderen und zog amüsiert eine Augenbraue hoch. "Und du wolltest gehen."

„Halt die Klappe." Knurrte er nur und legte eine Hand an den Hinterkopf des Bischoffs um ihn daran zu hindern sich gleich wieder von ihm zu lösen.

"Ich bin mir nicht sicher, ob ich das kann," entgegnete Frau einfach, bevor er sich in den Kuss ziehen ließ. Ohne den Kuss zu lösen, wanderte die freie Hand Ayanamis an der Seite des Blondschopfes entlang, bevor er leicht an der Unterlippe des Ghosts knabberte. Die Augen waren zur Hälfte geschlossen und der Chief begann zunehmend die Nähe zu dem Anderen zu genießen. Fahrig kraulten die blassen Finger durch die blonden Haare und wanderten herab zum Nacken in den er sich erneut krallte. Dieser Mann gehörte eindeutig verboten, denn Frau hatte auch keine Ahnung was er für eine Wirkung auf ihn hatte und noch dazu, dass er sich überhaupt schämen sollte, dass er ihn so weit gebracht hatte.

„Du bist unmöglich. Weißt du das?" kam es leise gegen die Lippen Frau's gehaucht, als er sich zwischenzeitlich kurz von ihm löste und danach erneut einen kurzen Kuss von ihnen stahl. Ein leises Stöhnen entkam dessen Lippen, sein Blick verlor sich in dem endlosen Violett. Seine Hände hatte er auf die Brust des anderen gelegt, seine Finger vergruben sich leicht in die Haut des anderen.

"Das sagt der Richtige." Es war nicht mehr als ein Hauchen und aus dem angedeuteten kurzen Kuss, wurde ein langer, verlangender Kuss. Das hier reichte Frau nicht und er war sich sicher, dass Ayanami es wusste. Und wohlmöglich das Selbe empfand. Wenn er schon eine Sünde auskostete, sie sich aneignete, dann richtig und nicht so halb. Dieser ließ sich nur allzu gerne auf diesen Kuss ein, kam seiner Zunge mit der eigenen entgegen und stupste sie frech an. Voll und ganz wurde diese kleine Sünde ausgekostet und genossen, auch wenn Ayanami sich noch immer nicht sicher war ob das so richtig war, was sie hier taten. War nicht irgendwann alles wieder beim Alten und dann würden sie es vielleicht bereuen, dass etwas Derartiges zwischen ihnen geschehen war? Aber dennoch konnte der Silberhaarige einfach nicht aufhören, konnte sich nicht dagegen wehren sich auf diese Lust einzulassen.

Während der Bischoff Ayanami küsste, während seine Zunge in den Mund des Anderen eindrang, glitten seine Finger über den blassen Oberkörper und öffneten geschwind den Knopf der Hose. Sanft zog er daran, bis sie etwas runtergerutscht war, bevor er seine Hand in diese gleiten ließ und in den Kuss hinein grinste, als er das Glied des Anderen gefunden und in der Hand hielt. Es fühlte sich heiß in seiner Hand an, doch er ließ es relativ schnell wieder los und rieb einfach nur mit der flachen Hand über die Wölbung, als er diese von dem lästigen Stoff der Hose befreit hatte. Ohne etwas zu sagen drückte er sich wieder an den Silberhaarigen, presste seine Lippen hungrig auf die des Anderen. Er wollte ihn. Mehr als alles andere in diesem Moment wollte er ihn. Die Stimme, die immer leiser in seinem Kopf wurde, ignorierte er.

Leise entwich dem Violettäugigen ein Seufzen gegen die feuchten Lippen, als er die Finger Zehels dort verspürte. Das verführerische Kribbeln nahm ihn mehr ein und ließ dieses unwohle Ziehen in seiner Lendengegend einzig und allein bestehen. Mehr oder weniger sanft – eher weniger - sanft fuhren die Fingerkuppen des Chiefs an der Seite des Anderen entlang, bis er mit den Nägeln wieder nach oben wanderte. Langsam wurde die Luft knapp, doch Ayanami war nicht gewillt sich von ihm zu lösen, egal was es kosten würde. Und wenn er dabei ersticken würde. Dann war es ihm egal.

Die Hand rieb immer noch über die dessen Schritt, bevor er sie wieder in der Hose verschwinden ließ. Mit einem amüsierten Blick wanderten auch Frau's Lippen weiter nach unten, den Hals hinab, die Brust entlang. Die Hand, die wieder das Glied umfasste, strich mit den Fingern sanft über den Schaft, liebkoste die Spitze mit sanften Berührungen, bis Frau mit den Lippen am Hosenbund angekommen war. Verlockend zog er diese mit den Zähnen weiter nach unten und die Boxershorts gleich mit. Störend. Alles war störend, wobei er selber noch seine Hose anhatte und es darin unangenehm eng wurde. Frech holte er das steife Glied ans Tageslicht, betrachtete es kurz mit schief gelegten Kopf, bevor er mit der Zunge nur einmal kurz der Länge nach lang leckte. Dann war er schon wieder auf Augenhöhe mit dem Chief und stupste mit genau der Zunge leicht gegen die Lippen des Anderen, der Blick der meerblauen Augen verrucht. Widerwillig ließ Ayanami Frau wieder los als dieser tiefer gewandert war, während ein erneutes Keuchen sich von den blassen feuchten Lippen stahl und die violetten Augen sich für einen Moment schlossen. Aufgrund des fehlendem Halts an dem Ghost, krallte er eine Hand in das Laken unter ihm, sich dabei auf die Lippe beißend um weitere Töne zu verhindern. Immer wieder jagte es eine Gänsehaut über seinen Körper und ließ den blassen Körper unter dem jetzigen Sensenträger erzittern. Es wurde zunehmend schwieriger sich zurückzuhalten, während das Ziehen in seiner Lendengegend nur noch verstärkt wurde. Er legte den Kopf zur Seite, stoben die silberweißen Haare wie flüssiges Silber über das Kissen. Der Brustkorb hob sich schnell und ruckartig. Dennoch sprangen die violetten Augen in mildem Schock und Überraschung auf als er die warme Zunge an eben jenem fühlen konnte, konnte er sich ein leises Stöhnen kaum verkneifen. Allerdings war der Silberhaarige froh als sich Frau wieder zu ihm wandte und er sofort wieder die Lippen des Bischoffs einnahm. Noch während er erneut hungrig die Lippen des Blauäugigen einnahm, ließ er die Finger tiefer wandern, bis er am Hosenbund des Anderen angekommen war und seicht an diesem entlang kraulte. Unruhig nestelte er an dem Gürtel des jungen Mannes mit den meerblauen Augen herum bis er diesen offen hatte und er sich auch schon mit dem Knopf und dem Reißverschluss beschäftigte, den Kuss dabei nicht ein einziges Mal lösend – selbst wenn die Luft knapp wurde. Er hakte die Finger unter den Bund und begann den Stoff soweit es ihm möglich war herunter zu ziehen, bedacht darauf nicht ein einziges Mal den Schritt des Anderen zu berühren. Noch wollte er ihn ein wenig zappeln lassen, weshalb sich ein leichtes Grinsen auf den Lippen des Chiefs ausbreitete, als er ein Stück unter ihm runter rutschte und sich hochstützte, Küsse auf den Hals des Ghosts hauchend. Er kam nicht umhin sich eine Stelle zu suchen und in diese zu beißen, einen rötlichen Fleck auf der Haut hinterlassend. Mit einer Hand wanderte er über die ausgeprägte Beule in der Boxershort des Mannes über ihm und strichen verführerisch über diese. Der Bischoff richtete sich für einen kurzen Moment auf, nur um das lästige Kleidungsstück schnell loszuwerden und seine Aufmerksamkeit wieder dem Silberhaarigen zukommen zu lassen. Wieder glitten die weichen Lippen über den Oberkörper des Anderen, liebkoste seine Brust, bevor er wieder tiefer wanderte. Der Blonde überlegte eine kurze Weile, was genau er vorhatte, bevor er sich einfach von seinem Gefühl leiten ließ. Mit frecher Zunge stupste er den stehenden Schaft an, den er zum Teil von der Boxershort befreit hatte, leckte einmal wieder längst rüber und umkreiste die Spitze mit der Spitze seiner Zunge. Wieder musste sich der Silberhaarige hart auf die Lippe beißen um keinen Ton über eben jene kommen zu lassen, während Frau in unteren Regionen beschäftigt war und mit jeder Berührung eine erneute heiße Welle durch ihn hindurch sandte. Dann rutschte er wieder nach oben und presste seine Lippen wieder auf die des Chiefs. Die eine Hand fuhr durch das seidige Haar, die andere kraulte den schmächtigen Oberkörper des Silberhaarigen. Immer und immer wieder, wobei sich der blonde Bischoff im Klaren war, dass er niemals genug davon bekommen würde. N-i-e-m-a-l-s. Verlangen drückte er sich wieder gegen den Mann mit den violetten Augen um seine nackte Haut auf seiner zu spüren, dann machte er eine elegante Drehung, sodass Ayanami auf ihm saß – ein leises Geräusch der Überraschung seitens des wiedergeborenen Todesgottes erntend. Keuchend löste sich Frau von dem Kuss, seine Hände konnten jetzt rastlos über den Oberkörper und Rücken streichen, wobei er den Druck etwas verstärkte, um rote Spuren zu hinterlassen. Ein kleines Andenken an diese Nacht. Mit einem gewissen Funkeln in den Augen betrachteten die meerblauen Augen das Gesicht des Anderen und kurz verschwand das fiebrige aus Frau und er sah nur den Chief vor sich mit seinen perfekt unordentlichen Haaren, der blassen Haut und diesen leblosen Augen, die sich langsam mit dem Leben füllten, was Frau sich für ihm wünschte... Auch der Silberhaarige keuchte leise auf, als er die Berührungen auf seiner Haut spürte, die ihn weiter in Brand setzten und ihn beinahe wahnsinnig machten. Er wollte mehr… mehr als das Bisschen hier. Der Blick der lustgetränkten Amethyste ruhte in den meerblauen Spiegeln unter ihm. Jeden noch so kleinen Reflex, jedes noch so kleine Funken in diesen dunklen Saphiren, genoss er in vollen Zügen.

Der Zustand hielt jedoch nicht lange an, da vergrub Frau seine Hand schon wieder in den Haaren des Anderen, zog ihn etwas grob zu sich und küsste ihn hungrig und wild. Langsam hielt er es nicht mehr aus- auch Bischoffe hatten Wünsche, Verlangen und Geduldsgrenzen. Seine war bald überschritten. Leicht musste der Soldat in diesen kleinen wilden Kampf grinsen als er sich leicht auf dem Becken des Anderen bewegte um diesen noch mehr zu reizen. Dennoch trennte sie ja der Stoff der Boxershorts von einer unmittelbaren Nähe. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen ihn derartig zu ärgern. Frau keuchte in den Kuss hinein. Gott... der Tod konnte so verlockend sein.

Seufzend drückte der Violettäugige sich wieder ein wenig von ihm weg und ging ein Stück von dem Blauäugigen herunter, wobei er mit den Küssen über die Brust des Bischoffs wanderte und hier und da an der Haut knabberte, welche sich so warm unter seinen Lippen und Fingern anfühlte – zumindest für diesen Augenblick. Doch auch die Geduld des Silberhaarigen hielt sich in Grenzen als er sich erneut von ihm löste und seine Hände zum Bund der Shorts wanderten, diese auszogen und die Erregung Zehels an die Luft setzte. Er warf einen prüfenden Blick in die Augen seines Gegenübers, bevor er sich mit den Küssen tiefer arbeitete. Sachte in die Haut knapp unter dem Bauchnabel beißend. Mit einer Hand umfasste er das Glied und strich hauchzart über den Schaft. Seine eigene Atmung ging schneller als er kurz sich das alles durch den Kopf gehen ließ und sich dann doch dafür entschied weiter zu machen.

Nicht ein einziges Mal ließ er den Blick von den blauen Augen weichen als er mit der Zunge über die gesamte Länge leckte und er mit den Fingern weiter massierte. Sein Herz raste nur so dahin, während er die Spitze liebkoste, bevor er die Lippen um diese legte und sachte daran saugte. Jetzt war es an ihm Frau um den Verstand zu bringen. Ein innerliches Grinsen bahnte sich in Ayanami an als er ihn weiter aufnahm, die Zunge gegen den harten Muskel pressend.

"Aya... nami," hauchte der Blonde schon leicht verzweifelt, als er den Handgriff um seinen 'besten Freund' spürte. Die Art, wie der Violettäugige seinen Schaft liebkoste, wie er ihn langsam um den Verstand brachte. Oh Gott...

Keuchend legte sich Frau wieder hin, da er sich bis eben auf den Ellenbogen gestützt hatte, um Ayanamis Machenschaften zu beobachten, und drehte den Kopf weg, die Lippen fest zusammen gepresst. Die Finger verschränkten sich mit den silberhaarigen Strähnen des Chiefs. Er wollte ihn nicht wirklich gegen sein bestes Stück drängen, sondern eher wieder zu sich hoch holen, doch Ayanami hatte wohl andere Pläne. Frau spürte die Zunge gegen seinen Schaft und da es die Zunge des Anderen war, machte es ihn nur noch umso mehr an. Sachte aber bestimmt hatte der Silberhaarige mit den Händen die Hüfte des Bischoffs auf die Matratze gedrückt, ihn davon abhaltend der Versuchung zu erliegen in seinen Mund zu stoßen und den natürlichen Reflex des Mannes mit den violetten Augen auszulösen. Die Lippen Ayanamis schmiegten sich um ihn herum, seine Zunge rieb sich gegen das sensible Fleisch. Es dauerte nicht lange bis er anfing einen Rhythmus aufzubauen in dem er an ihm auf und ab glitt, die Amethyste hatten sich in dieser Zeit geschlossen und konzentrierten sich auf das, was er gerade tat.

Willig drückte der Blonde seinen Becken wieder nach oben gegen die Lippen des Silberhaarigen… oder er versuchte es wenigstens. Ein sanftes Hauchen entkam wieder den Lippen des Anderen, ein leiser Ton. Wenn der Silberhaarige so weiter machte, wenn er ihn tatsächlich noch so provozierte... hielt der liebe blonde Bischoff es nicht mehr lange aus.

Stöhnend kniff der Blonde die Augen zusammen, löste die Hände aus den silbernen Haare und griff lieber in die Decke unter ihm, um sich festzuhalten, aus Angst, dass er gleich irgendwie wegrutschen oder fallen könnte. Er fühlte sich jetzt schon schwerelos mit dem Chief zwischen seinen Beinen und das musste geändert werden. Bestimmt packte er Ayanami keuchend an den Schultern, zog ihn zu sich hoch und presste seine Lippen hungrig gegen seine. Es fühlte sich wie Jahre an, an dem er es das letzte Mal getan hatte. Willig schob er seine Lippen zwischen die des Chiefs, drückte seine Mitte gegen die von Ayanami. Jetzt trennte sie nur noch die Boxershorts des Mannes, den er küsste, die er noch nicht ausgezogen hatte. Trotz Atemnot löste er sich nicht von dem Soldaten, während seine Finger die Boxershorts quälend langsam runter zogen, bis er Ayanamis Schaft gegen sein Glied spürte, was er gegen ihn drückte. Dabei keuchte er relativ laut auf, die Hände krallten sich in den weichen Rücken des Anderen. Die meerblauen Augen sahen in das endlose Violett, da küsste er den Chief erneut, die Arme nun um den Nacken geschlungen. Geistesabwesend wanderte Ayanami mit der Zunge erneut über die Lippen des Ghosts und wollte so wieder einen kleinen Kampf anzetteln, während er leise gegen die Lippen von Frau keuchte. Der Chief hatte sich mit den Armen wieder rechts und links im Bett abgestützt und die blassen Finger krallten sich in das Laken unter ihm. Das Keuchen des Mannes unter ihm sandte jedes Mal wieder dieses Verlangen durch ihn hindurch und der Kuss ließ jeden letzten Zweifel unbestätigt. Ayanami wusste irgendwo tief in sich drin, dass er das hier lieber nicht tun sollte… und dennoch konnte er es einfach nicht verhindern, denn sein Herz raste nur so dahin und sein Körper verzehrte sich vehement nach dem Bischoff. Noch während ihres Kusses wanderte er mit einer Hand erneut über den Körper des Blondhaarigen, zog hier und da mit den Nägeln ein paar rote Striemen auf der Haut des trainierten Körpers. Für einen Augenblick musste der Violettäugige überlegen wie er fortfahren sollte, schließlich hatte er noch nie einen Menschen derartig nahe an sich heran gelassen, was wohl verschiedene Gründe hatte. Aber wie dem auch sei… in einer gewissen Hinsicht folgte er einfach seiner Eingebung als er sich von Frau löste und wieder Küsse auf dem weichen Hals verteilte. Seine Hand wanderte erneut zu seinem besten Stück und massierte wieder über dieses, bevor er kurzzeitig davon abließ.

Willig legte Frau seine Hände auf die blassen Hüften seines Begleiters, drückte sich an ihn und keuchte, nein diesmal stöhnte er den Namen des silberhaarigen Chiefs auf sich. Es war etwas ironisch, dass ein Bischoff und der ehemalige Todesgott kurz davor waren es mit einander zu treiben. Immer hin sollten Bischöfe immer nur Gott verpflichtet sein und ein Todesgott nun... Frau hatte sich noch nie wirklich über die Geschlechter der Götter gesorgt, aber für ihn war der Todesgott immer 'neutral' geblieben. Aber auf der anderen Seite sollte Gott seine Untertanen auch nicht unterdrücken, sollte er Dörfer nicht verkümmern lassen und seine Handlanger (wozu er sich leider zählte) nicht auf einen Unschuldigen losschicken, weil er Töchterkomplexe hatte. Ach, er würde sich später darüber sorgen. Jetzt zählte im Moment nur die Küsse an seinem Hals, das Verwöhnen seines guten Freundes da unten, der ihn schon oft exzellente Dienste erwiesen hatte und der Mann, der ihn wahrscheinlich den Verstand raubte mit seinen Berührungen. Egoist.

Zwei Finger verschwanden zwischen den blassen Lippen, wurden benetzt und strichen dann wieder den trainierten Bauch hinab, kurzzeitig hier und da verweilend, bis er weiter zwischen die Beine des Mannes mit den tiefblauen Augen wanderte. Wieder beugte er sich zu ihm nach oben um diese sündhaften Lippen in Beschlag zu nehmen, während er mit der Fingerspitze nebensächlich über den Muskelring strich. Umkreiste diesen, bevor er gegen ihn drückte und letztendlich in ihn drang. Egal ob Frau sich jetzt vielleicht doch noch um entscheiden würde, spätestens jetzt hätte Ayanami wahrscheinlich auch nicht mehr aufhören können. Dieser gab seinem Begleiter kurz die Zeit sich daran zu gewöhnen, bevor er diesen in ihm zu bewegen begann. Beim Eindringen hatte dieser ausversehen nicht sich, sondern Ayanami so heftig auf die Lippe gebissen, dass er etwas Metallenes geschmeckt hatte, was sich ebenfalls auf seinen Lippen ausgebreitet hatte. Statt es angewidert wegzuwischen, leckte er genüsslich über seine Lippen, bevor er hungrig seine eigene Zunge ausstreckte und damit über die leicht Blut befeuchteten Lippen des anderen glitt. Kurzzeitig zuckte der Chief tatsächlich zusammen als Frau ihm auf die Lippe gebissen hatte und die violetten Augen öffneten sich erneut für einen kurzen Augenblick. Allerdings schien es ihn gar nicht zu interessieren, selbst als er den leichten Geschmack von Kupfer und Eisen auf den Lippen trug, so spielte es für den Silberhaarigen keine Rolle mehr. Währenddessen bewegte sich das Becken des Jüngeren im Takt zu Ayanamis Eindringen, die Hände krallten sich in die Hüfte, des Mannes über ihn, bevor er von diesen abließ und das Laken unter ihm leiden musste. Er wollte dem Chief nicht wehtun, nicht jetzt, wo er ihm so nahe war. Wobei Frau etwas erstaunt war, dass Ayanami wusste wie... das geht. So sehr er auch darüber scherzte er glaubte wirklich, dass der Chief noch Jungfrau war- immer hin gab es, soweit er wusste, keine hübsche Frau im Militär- zumindest keine, die mutig genug gewesen wäre es mit ihm zu tun, oder? Ein Grinsen breitete sich auf die frechen Lippen des Blonden aus, die meerblauen Augen leuchteten kurz schalkhaft auf. Das würde heißen, dass Frau ihn irgendwann entjungfern würde? Was für ein befriedigender Gedanke.

Was Frau nicht wusste war die Tatsache: Es gab so einige Details in dem Leben des Chief of Staff, die sowieso niemand wusste und dazu gehörten ein paar Dinge, die er auch nicht freiwillig preisgeben würde. Sicher erschien es plausibel, dass jemand wie er normalerweise sich auch nicht für so etwas interessierte. Hatte er bisher in seinem Leben und der Arbeit fürs Militär auch niemals. Wenn da nicht dieser kleine… nun ja, sagen wir ‚Unfall' gewesen wäre. Es gab schließlich einen guten Grund warum Hyuuga immer so an ihm klebte und Ayanami verdrängte diesen nur unheimlich gut. Das musste wohl noch in der Akademiezeit gewesen sein… kurz vor ihrem eigentlichen Abschluss, wo eben jener Schwertkämpfer unbedingt hatte feiern wollen. Der damalige Erstklasseabsolvent – unberührt von dem Geist des alten Todesgottes, der zu dem Zeitpunkt noch nicht erwacht war – hatte zwar keine Lust dazu gehabt, aber letztendlich sich von seinem besten Freund breitschlagen lassen. Das Ergebnis waren herbe Kopfschmerzen, ein wager Filmriss mit einzelnen Erinnerungsfetzen an die er sich nicht mehr erinnern wollte, Schmerzen bei jedem Schritt und die Tatsache dass er Hyuuga beinahe mit seinem Zaiphon niedergemäht hätte. Nein. Es hatte seinen Grund wieso Ayanami sich nicht versuchte daran zu erinnern und er deswegen auch nichts gesagt hatte. Lieber ließ er ihm da die Illusion anstatt sich zu diesem ‚Fehltritt' bekennen zu müssen. Allerdings erklärte es die vage Vorstellung, was der violettäugige Chief zu tun hatte.

Der Bischoff, bis gerade ebenso in seinen Gedanken versunken, nur die Berührungen und die Finger spürend, sah in die violetten Augen, die wieder zu ihm hoch sahen. Mit Mühe und unter Einsatz eines relativ lauteren Aufstöhnens richtete sich Zehel auf, löste seine widerspenstigen Finger aus dem weißen Laken, um sie an Ayanamis Wangen zu legen und ihn wieder zu seinen Lippen zu ziehen, bevor er sich wieder mit diesem hinlegte. Er schlang einen Arm um dessen Brust, drückte ihn an sich, während seine Zunge in den Mund des Silberhaarigen eindrang. Seine andere Hand glitt den muskulösen Rücken hinunter, zu seinem Hintern, um dort nach vorne zu wandern und den Schaft des Anderen mit einem zärtlichen Griff zu umklammern. Nun war es an Frau mal wieder die Sache in die Hand zu nehmen. Wortwörtlich. In den Kuss hinein grinsend, auch wenn dieses etwas schwer fiel, weil Frau es immer noch nicht lassen konnte, zu keuchen oder den Namen des Chiefs ab und zu zu hauchen, bewegte er seine schlanken Finger in einer leicht pumpenden Bewegung, wobei die Finger hin und wieder über die Spitze strichen und gegen die kleine Öffnung rieben. Besagter Offizier musste in den Kuss keuchen und gedankenverloren drang er mit dem zweiten Finger ebenfalls ein und begann diese erst sachte zu bewegen, bevor die Bewegungen stärker wurden. Wieder musste er sich auf die Lippe beißen um ein lauteres Geräusch zu verbeißen. Am liebsten hätte er jetzt wirklich die Zeit angehalten, sich nicht mehr von ihm gelöst und nur diese Zweisamkeit genossen. Doch das war absurd. Es wäre sicher besser wenn sich das hier nicht noch mal wiederholte… es würde für beide das Ganze nur wesentlich schwerer machen.

Nebensächlich musste Frau durchaus feststellen, dass er wirklich keine besondere Beziehung mehr zu seinem Herren hatte… Besonders jetzt, wo er ihm sogar den Mittelfinger gezeigt hätte, wenn er jetzt dagewesen wäre:

'HAHA, siehst du, alter Mann?! Du hast mich nicht mehr unter deiner Kontrolle - so FUCK YOU!' Na ja, er würde wohl eine andere Wortwahl nehmen müssen, wie 'so in all your honor, please go fuck yourself, thank you.', schließlich sollte man den Mann ja mindestens etwas Respekt erweisen. Er hatte ihn erschaffen und auch auf Ayanamis Spur gesetzt. Das war schon einmal einen Grund ein Dankeschön zwischen all den Beleidigungen und den Hass auf ihn heraus zu pressen, oder etwa nicht?

Nach einiger Zeit entzog dieser ihm die Finger jedoch wieder, die Hand wieder zu dem Schaft des Bischoffs wandern lassend und diesen massierend. Den Blick hatte er wieder in die tiefblauen Augen gerichtet in der stummen Frage, die zwischen ihnen stand. Keuchend sah er in die violetten Augen, die ihn still fragten. Sollte er? Durfte er? Hah, Frau grinste frech. Er MUSSTE. Wenn er es nicht gleich tat, dann würde Frau bei allen Gesetzen der Welt selber tun. Also erwiderten die meerblauen Augen den Blick. Das freche Grinsen auf diesen verführerischen Lippen jagte dem Chief kurz eine Gänsehaut über den Rücken und er konnte es in diesen tiefblauen Spiegeln genauestens ablesen. Es bedurfte keiner Worte zwischen den beiden Personen, die sich sonst immer gehasst hatten um nun dieses Einvernehmen zu spüren. Sich diesem Verlangen hinzugeben und zu ignorieren was die möglichen Folgen noch sein konnten. Gleichzeitig löste es ein seltsames Gefühl in dem Silberhaarigen aus, der jetzt wusste, dass Frau ihm wirklich vertraute. Er könnte diese Chance eigentlich jederzeit nutzen und ihn vernichten… und dennoch wusste er, er würde es nicht tun.

Willig drückte Benannter dem Silberhaarigen sein Becken entgegen, zog ihn mit der Hand, die sich immer noch in seinen Haaren befand zu sich und küsste die Lippen wieder, wollte die Sünde auf sich spüren. Die Hand löste sich langsam von dem Schaft, damit dieser 'freigegeben' wurde für den nächsten Moment, die Finger glitten selber zu Ayanamis Öffnung und fuhren leicht neckend und quälend darüber, ohne einzudringen. Schließlich hatte der Chief ihn doch auch so gequält! Mit seinen Küssen, seinen Berührungen, seinem Stöhnen... Oh Gott, dieses Keuchen! Selber musste er es tun bei dem Klang von Ayanamis Stimme, bei der Nähe und der Wärme. Der Atem auf seiner Haut machte ihn wahnsinnig. Willig schlang er seinen freien Arm um den Hals des Anderen und drückte ihn an sich, die Hüfte hob er und presste seinen Steifen gegen den des Silberhaarigen. Wie benebelt sahen die blauen Augen in die seines Gegenübers, der Brustkorb hob und senkte sich immer schneller. Sein Körper lechzte nach den zarten und harten Berührungen, nach Ayanami selbst. Und Frau war sich sicher: DAS lag nicht an der Sense in ihm.

Hungrig erwiderte Ayanami den Kuss des Blondhaarigen und drängte sich eben jenem Bischoff mehr entgegen. Ein erleichtertes Seufzen entkam den blassen Lippen noch während ihres Kusses als er ihn wieder losgelassen hatte und die Selbstbeherrschung für einen kurzen Augenblick wieder zurückkehrte. Wieder musste er jedoch ein wenig zusammen zucken als Frau damit fortfuhr gerade über diese Stelle zu streichen und er warf ihm nun dann doch einen halbherzigen drohenden Blick aus verhangenen violetten Spiegeln zu. Im gleichen Moment löste er sich wieder von dem jungen Mann der hier so von diesen zwei Empfindungen mitgezogen wurde und atmete kurz kaum merkbar durch, bevor er mit einer Hand die Hüfte des Anderen festhielt und die Spitze gegen die Öffnung Zehels presste. Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf das Gesicht des Blondschopfes, während er selbst ein Stöhnen zurückhalten musste, je weiter er sich gegen ihn drückte und in ihn drang. Gerade als dieser seinen Finger in den Chief gleiten lassen wollte, keuchte er auf und konnte einen gedehnten Ton nicht unterdrücken. Er tat es wirklich. Nicht, dass er es nicht wollte, aber Frau hätte nicht von dem Silberhaarigen gedacht, dass dieser es ebenfalls wollte. Mit weit aufgerissenen Augen, keuchte Frau auf, den Rücken leicht nach vorne gekrümmt. Die eine Hand krallte sich in den Haaren, die andere in den blassen Hintern des Todesgottes. Frau hatte sich nie für schwul gehalten, aber das hier... tat gut. Auch wenn der Schmerz ihn durchzuckte und er das Gefühl hatte beinahe zu zerreißen, als Ayanami ganz drin war. Keuchend löste er sich aus den Haaren und dem Hintern und ließ sich gegen das Kissen fallen. Sein Verstand verabschiedete sich nun vollkommen mit einem süßlichen Bye Bye und einem neckischen Have fun.

Der Atem des Mannes mit den amethystenen Augen ging schnell und ruckartig als er die Stirn gegen die des Bischoffs lehnte, die Augen halb geschlossen. Die Hitze die sich um ihn schloss war kaum auszuhalten, riss ihn schier mit sich, als er sich wieder etwas hoch stützte und Frau kurz die Zeit gab sich daran zu gewöhnen. Dennoch musste er es ihm verzeihen, dass er nicht allzu lange warten konnte und anfing sich gegen diesen zu bewegen. Das Herz des Chiefs raste noch immer dahin, wahrscheinlich noch mehr als vorher und mit jedem Stoß in den bebenden Körper unter sich, ran ein erneuter Schauer durch ihn hindurch. Spätestens jetzt war aller Verstand und Vernunft wie weggewischt und es zählte nichts anderes mehr für ihn als dieser Mann, der ihn in den Wahnsinn trieb und gleichzeitig diese innerliche Kälte verschwinden ließ. Frau wollte gerade etwas sagen, was genau wusste er nach dem ersten Stoß nicht mehr. Keuchend krallte er sich in das Laken, die Augen halb geschlossen. Noch ein Stoß. Noch einer. Am Anfang war es nur eine Abfolge dessen und der Bischoff schluckte ein paar Mal, biss sich auf die Lippen um ein lautes Stöhnen zu unterdrücken, bis die Bewegungen langsam aber sicher geschmeidiger wurden und das Verlangen seine Lust hinaus zu schreien wuchs. Abrupt löste sich eine Hand aus dem Laken, wurde zum Mund geführt, damit die Zähne sich in sein eigenes Fleisch pressen konnten. Mit jedem Eindringen, was ihm immer wieder tiefer erschien, biss er sich in den Arm, bis er das Gefühl aus diesem verlor. Lustschauer ließen ihn völlig blank werden, denn Frau konnte nur noch an eines und nur noch an einen denken: Ayanami.

Allerdings hatte alles irgendwann auch mal ein Ende und so war es auch mit der Geduld des Violettäugigen bestimmt, welcher nicht mehr länger aushalten konnte und deshalb anfing sich bestimmter in diesem zu bewegen. Es dauerte ein paar Momente bevor er diesen Rhythmus gefunden hatte in dem er anscheinend mit Frau harmonierte. Nebensächlich bemerkte er wie der Mann mit den tiefblauen Augen sich selbst in die eigene Haut biss nur um seine Töne zu ersticken und ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht des wiedergeborenen Todesgottes. Ohne ein Wort zu sagen oder die Bewegungen abbrechen zu lassen, die diese Hitze in ihm nur steigerten, nahm er den Arm des Blondhaarigen und drückte ihn zurück auf die Matratze, wo er seine Finger mit denen des Anderen verschränkte. Erstens wollte er nur ungern sehen wie er sich selbst verletzte und zweitens befand er diese Töne doch als sehr viel schöner, waren sie doch wie seichte Musik in seinen Ohren. Lächelnd erwiderte er den Händedruck, verschränkte schon automatisch seine Finger mit denen von dem blassen Chief.

Immer wieder stieß besagter Mann tief in den hitzigen Körper, bestand seine eigene Atmung aus nicht mehr als einem Keuchen. Die Lider der amethystenen Spiegel hatten sich auf Halbmast gesenkt und beobachteten jede noch so kleine Regung in dem Gesicht des Ghosts. Die freie Hand Frau's löste sich nach einiger Zeit ebenfalls aus dem schon geschändeten Laken, umschlag den Nacken des Anderen. Er wollte ihn so sehr. Er brauchte ihn gerade jetzt und das nicht nur, weil nur der Silberhaarige in der Lage war, das Verlangen und die Lust in dem Bischoff wenigstens etwas zu zähmen. Mit einem unterdrückten Stöhnen, was eher nach einem Murmeln klang, schlang er die Beine um die Hüfte des Anderen und presste sich mehr gegen den Schaft des Anderen, sodass dieser unweigerlich tiefer in den Blonden eindrang. Die blauen Augen, so benebelt von der Lust und der Sünde, welche er gerade erhielt, sahen hoch in die ihres Gleichen, nur mit der Farbe des Himmels, wenn die Sonne unterging. Ayanami konnte sich ein leises Stöhnen nicht verbeißen als er von ihm näher gezogen, zusätzlich mit den Beinen umschlungen wurde und diese Hitze des Bischoffs ihn umschlang. Eine Hand wanderte zu der Hüfte Frau's, strich dort sachte mit den Nägeln entlang, bevor er sie wieder zu seiner Mitte wandern ließ und dort die Finger um den Schaft schlang. Sich mehr auf seinen eigentlichen Rhythmus konzentrierend, begann Ayanami diesen im gleichen Takt in einer pumpenden Bewegung zu massieren. Wieder beugte er sich nach unten, nahm die sündhaften Lippen nur allzu gerne für sich ein und genoss dessen Töne gegen seine Lippen. Mit der Zeit wurden die Bewegungen seitens des Chiefs kräftiger, das Tempo ein wenig schneller als vorher und wesentlich zielgerichteter. Das Ziehen in seiner Lendengegend war fast unerträglich. Sein Blick blieb in die meeresblauen Augen gerichtet, während er mit den Fingern über die Spitze seiner Erektion strich, bevor er sie wieder komplett umfasste. Gott… er wusste nicht wie lange er das aushalten würde… aber am liebsten wäre es ihm wenn dieser Moment niemals aufhörte. Mit geöffneten Augen bewegte der Blonde sein Becken im Takt, seine Hand in den Haaren des Anderen vergraben. Er kam tiefer und tiefer und Frau spürte, dass er bald den Punkt erreicht hatte, wo er es nicht mehr aushielt, wo die Lust ihn übermannen würde. Und dieser Punkt war bald erreicht und spätestens dann zum Greifen nahe, als Ayanami seine Bewegungen verhärtete. Keuchend, stöhnend zog er den Chief an seine Lippen und küsste ihn willig, während die Bewegungen intensiver wurden. Oh Gott. Irgendwann, was leider relativ schnell war, musste sich der Blonde von den Lippen des Anderen lösen um einen bis jetzt unterdrückten Stöhner loszuwerden. Wissend und vorahnend sah er in die violetten Spiegel, die blauen gefüllt mit Lust und Bereitschaft. Er war so weit und er bezweifelte, dass er auch noch lange warten konnte- nicht, wenn Ayanami ihn so bearbeitete, ihn so um den Verstand brachte. Nicht nur Frau schien bald seine Grenzen zu erreichen, denn auch eben jener Violettäugige hatte das Gefühl, dass er es nicht mehr lange aushalten würde. So wie sich der Blondhaarige immer wieder gegen ihn drückte und ihn damit beinahe um den Verstand zu bringen drohte. Als Ayanami jedoch einen Blick in die blauen Augen warf, wusste er bereits das er diesen Widerstand nicht mehr notwendiger Weise aufhalten musste, weshalb er mehr Druck in seiner Berührung ausübte und er dann auch schon die ersten Lusttropfen auf der Spitze des Anderen fühlen konnte. Die Finger des Blauäugigen glitten ein letztes Mal voller Lust den Rücken hinab, hinterließen Merkmale an diese Nacht. Die Nägel der anderen Hand bohrten sich in den Handrücken des blassen Todesgottes, als der Bischoff den Rücken durchdrücken musste und ein Lustschauer ihn ausfüllte. Er ergoss sich in der Hand des Chiefs, weshalb sich seine Muskeln um Ayanami herum zusammen zogen und eben jene Kontrolle vollkommen verschwinden ließ, als Ayanami dem Ziehen in ihm nachgab und er in ihm sein Ende fand. Der blonde Ghost verharrte einige Sekunden in dieser Position, bevor er schlapp und kraftlos auf der Matratze kollabierte. Schwer atmend und ebenso leicht zitternd, ließ sich Ayanami auf dem blauäugigen Bischoff nieder sinken und versuchte seine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen, welche so ruckartig die ganze Zeit von statten zu gehen schien. Die violetten Augen hatten sich geschlossen, während sein Herzschlag sich langsam wieder normalisierte und er die Wärme des Anderen einfach nur für den Augenblick genoss, darauf hoffend dass diese noch für eine Weile bestehen bleiben würde. Die silberfarbenen Haarsträhnen hingen klamm in dem blassen Gesicht, war die Haut doch ebenso leicht von Schweiß benetzt und es die Minuten verstrichen ohne dass irgendjemand ein Wort verlor.

Liebevoll zog Frau den Silberhaarigen zu sich, presste seine Lippen gegen die Sündigen des Anderen. Hm, sie schmeckten immer noch so bittersüß - wenn, nicht besser. Sein Körper war bedeckt mit kleinen Schweißperlen, das blonde Haar umrahmte das eher markante Gesicht des Bischoffs, während er mit seinen schlanken Fingern durch das seidige Haar glitt, ohne das Worte den Moment zerstören konnten. Nicht jetzt und auch nicht in einer Weile. So ließ Frau sich diese Erinnerung nicht nehmen und auch nicht trüben, indem er ihn in irgendeiner Hinsicht ruinierte. Das Lächeln war sogar immer noch da, als er Ayanamis Gesicht zu sich anhob indem er seinen Daumen unter dessen Kinn legte und anhob. Sanft hauchte er dem Chief einen zarten Kuss auf diese Lippen, die ihn verwöhnen konnten, wie sonst keiner.

„Nächstes Mal lieg ich oben," grinste er dann frech und lehnte seine Stirn gegen die des Anderen, sodass Blond und Silber sich vermischen konnten.

„Na das will ich sehen." Mit diesen Worten löste er sich dann widerwillig von dem Blondschopf, bevor er aus ihm glitt und sich dann neben ihm fallen ließ. Auf eine gewisse Art und Weise fühlte er sich gerade irgendwie mehr als zufrieden und am besten sollte dieser Moment genau so bleiben und nie wieder vergehen. Wieder suchte er den Blick der tiefblauen Augen.

„Tu mir einen Gefallen. Überfall mich nicht nochmal so." fügte er dann jedoch hinzu und kniff den Blauäugigen in die Seite, bevor er sich auf den Rücken drehte und an die Decke starrte. Der Blonde schnaubte verächtlich. Oh ja, sie würden sehen- und zwar würde Frau auf Ayanami hinunter grinsen und wenn es sein musste sogar winken. Hey, da unten! Langsam drehte sich Frau zu dem Mann mit den sonnenuntergangsfarbenen Augen und grinste leicht.

"Doch keine Jungfrau mehr, hm?" Schmunzelnd, aber liebevoll, strich er ein paar silberne Strähnen, die wie flüssig aussahen, aus dem blassen, leicht verschwitzen Gesicht des Anderen. Kurzzeitig ließ er den Blick zu dem Blondschopf wandern als dieser ihn darauf ansprach und alles was folgte war ein Schulterzucken. Schließlich würde Ayanami ihm nicht so schnell verraten was er schon hinter sich hatte. Auch wenn das mit Hyuuga damals nicht wirklich gewollt gewesen war, sondern einfach wahrscheinlich von dem zu vielen Trinken herrührte, so hatte er doch eine gewisse Art von Erfahrungen.

Nachdenklich runzelte der Blonde die Stirn, wahrscheinlich genauso überfordert wie Ayanami, nur traute er sich nicht darüber zu reden. Waren sie jetzt... zusammen? Oder war das Freundschaft mit Extra oder doch nur ein One-Night-Stand? Ersteres hörte sich von allen irgendwie verlockender an. Zusammen sein mit jemanden. Eine Bindung mit jemanden eingehen und sich nur dieser Person hinzugeben, doch konnte diese Person tatsächlich Ayanami sein? Seufzend fuhr sich der Blonde durch sein leicht chaotisches Haar und zog mit einer leicht trotzigen Geste die Decke über sich. Wen interessierte es? Er würde seinen Willen durchsetzen und BASTA! Sie waren jetzt zusammen, denn Frau konnte sich nicht vorstellen, dass Ayanami sich irgendjemand anderem hingab. Oder etwa doch?... Nein. Auch dieser Vierauge hätte keine Chance. Prüfend verengte der Bischoff kurz die Augen, bevor er zögernd seine Hand ausstreckte und sie auf die linke Brusthälfte des Soldaten legte und ganz still war. Sogar das Atmen hatte er für einen kurzen Moment eingestellt, nur um den Herzschlag des Anderen zu lauschen, um sich wahrscheinlich zu vergewissern, dass sie beide lebten. Das es wirklich wahr war.

Der Chief bemerkte erst jetzt, dass seine Hand noch immer klebte von den letzten Spuren von Frau. Er hätte am liebsten noch einmal leise aufgeseufzt, jetzt wo er sich irgendwie wirklich gut fühlte. Dabei wusste der Silberhaarige nicht mal warum, aber es hatte einfach etwas sehr beruhigendes hier mit dem anderen zu liegen. Auch wenn irgendeine Stimme in seinem Hinterkopf ihm riet noch zu duschen, aber das konnte er auch morgen früh erledigen. Jetzt wollte er nur ungerne die Nähe des Zehels ablehnen.

„Und jetzt solltest du dich wirklich ausruhen und schlafen." Und ich auch. Aber diesen Gedanken behielt er dann eher für sich…

Zehel musste es ihm verzeihen, denn er konnte einfach sich nicht mehr von der Müdigkeit abhalten, als ihm auch schon wieder langsam die Augen zu fielen. Bald darauf war auch schon der gleichbleibende Atem des Chiefs zu hören, senkte sich seine Brust doch in einem flachen Rhythmus…