Anmerkung: Jubel, Freude, Ich bin wieder da! I've been waiting in the Shadows! Jawohl!

ALUCARD AN DIE MACHT!

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hi1810: Hehe... Angst ist gut... Bei meiner Schwester gibt es keinen Computer und folglich auch kein Netz...

Seepferd-Chan: Und wir werden sehen... Da piepst was!

Severine1: Thanx a lot! freu sich wie immer halb tot, wenn neue Leser reviewen

Blaue Feder: So höret denn, was Snape zu verkünden hat! an den fünften Band erinnert mal wieder in Tränen ausbrech Die Streitszene zwischen Black und Snape ist doch wohl oberst genial!

neferti: Juchuuu, ich freu mich! Danke!

Tsumi: Mach mich gleich über deine Storys her! Nur noch wenige Momente bis zum Review!

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11. Kapitel

Widmung: Ich widme dieses Kapitel dem Lappen, der mir nicht gehört. Das ist nicht mein Lappen!

„Ich verstehe nicht ganz, Professor!", sagte ich verwirrt und kalter Schweiß brach auf meiner Stirn aus. Wovon redete er? Wusste er etwas?

Professor Snape hob die Augenbrauen. „Beim Spiel morgen! Jeder wird ihre Bewegungen genau verfolgen! Alle sind gespannt, wie sie sich als neue Jägerin machen! Und als einziges Mädchen im Team der Slytherins! Achten sie darauf, dass sie sich davon nicht ablenken lassen, Miss Tekana. Sie müssen sehr konzentriert sein und nur Augen für das Spiel haben..."

Ich hätte beinahe laut aufgelacht. Er wollte mit mir über das Spiel reden! Ich wischte mir mit meinem Umhang über die nasse Stirn. Professor Snape sah mich an. Ich spürte, wie mein Herz zu rasen begann. Seine tiefschwarzen Augen blickten genau in meine. „Passen sie auf sich auf, Miss Tekana.", sagte er. Ich wurde knallrot. „J-ja...", murmelte ich und nickte nervös. Professor Snape stand auf. „Das war alles. Sie können gehen, Miss Tekana. Trainieren sie noch gut!"

Etwas wackelig auf den Beinen verließ ich das Büro und lief zum Gemeinschaftsraum. Hatten Sjina und Hermine alles gefunden? Wir mussten das Gegenmittel unbedingt brauen, sonst konnte ich das Spiel morgen abhaken. Doch Sjina war nicht im Gemeinschaftsraum. Hatten wir einen anderen Treffpunkt ausgemacht und ich hatte ihn schon wieder vor lauter Aufregung vergessen? War das denn die Möglichkeit? Wo steckten sie denn bloß jetzt? Sie wussten doch, dass ich keine Zeit hatte!

Sjina stolperte fünf Minuten später in den Gemeinschaftsraum. „Mann, Zaretha! Wir waren noch im Büro, als du mit Snape reinkamst! Wir mussten uns im Schrank verstecken! Wir hatten solche Angst, dass er uns findet! Als du dann weg warst, hat er auch das Büro verlassen und dann haben wir uns wieder raus getraut! Aber... wir haben alles! Alle Zutaten sind da! Hermine sagt, sie weiß, wo wir unentdeckt den Trank machen können! In einem geschlossenen Mädchenklo! Der, in dem die Maulende Myrthe wohnt! Hermine wartet draußen im Gang auf uns!" Ich wollte sofort raus, aber Sjina hielt mich zurück. „Hol deine Quidditchsachen! Wir können das Zeug auch alleine brauen! Wir kommen schon zurecht! Du gehst jetzt besser trainieren, das ist wichtiger!" „Ja, aber..." „Nix aber! Los, krall deinen Slytherinumhang und deinen Besen! Ab zum Training!"

Also marschierte ich zum Quidditch-Feld, während Hermine und Sjina sich im Mädchenklo verschanzten, um das Gegenmittel herzustellen. Ich trainierte, bis ich erschöpft auf den Rasen fiel und mich nicht mehr auf dem Besen halten konnte. Ich durfte Professor Snape morgen nicht enttäuschen! Selbst, wenn meine Gefühle für ihn schon bald zu der Vergangenheit gehören würden, momentan war ich noch der festen Überzeugung, Professor Snape nicht enttäuschen zu dürfen. Ich schleppte mich hoch zum Schloss und schleifte mich zum Gemeinschaftsraum, in den Mädchenschlafsaal und auf mein Bett. Sjina war schon da. „Wir sind fertig geworden!", wisperte sie aufgeregt. „Er muss nur noch ein paar Stunden köcheln, morgen früh kannst du ihn trinken!" Ich lächelte sie dankbar an. „Toll!" Ich wollte noch mehr sagen, aber ich fiel schon vorher in tiefen Schlaf.

Als ich aufwachte, spürte ich ganz deutlich, dass mein Magen mich umbringen wollte. Die Aufregung hatte ihn wohl schon vor meinem Geist erwischt, denn er überschlug sich schon, als ich gerade meine Augen aufschlug. Ich glaubte nicht, dass er etwas Essbares annehmen würde. Ich stand auf und fand Sjina im Gemeinschaftsraum. Sie sah mich und sprang vom Sessel auf. „Komm mit!" Sie fasste mich am Handgelenk und zerrte mich hinaus. Sie zog mich die Flure entlang und blieb schließlich vor einer Türe stehen. Ich kannte diesen Korridor nur zu gut. Hier war damals die Katze unseres Hausmeisters versteinert aufgefunden worden. Das war eine Aufregung gewesen, ständige Angst um das eigene Leben, Misstrauen vor allen anderen... Aber das war jetzt auch schon Jahre her.

Hier war also das Mädchenklo. Wir traten ein und wurden mit einem zweistimmigen Geheul empfangen. Hermine, die sich freute, dass wir endlich da waren und die Maulende Myrthe, die in der Ecke saß und lautstark vor sich hin flennte. Wir ignorierten Myrthe und Hermine reichte mir ein Glas, das randvoll mit einer hellblauen Flüssigkeit war, die barbarisch nach künstlichem Himbeeraroma roch. Ich verzog das Gesicht. „Ich glaub, ich bin gar nicht mehr verliebt..."

Sjina schnauzte mich an: „Red keinen Unsinn! Trink das jetzt!" Hermine nickte böse. „Das kann nicht schlimmer schmecken als Vielsafttrank! ...Äääähh... ich hab gehört, Vielsafttrank schmeckt ganz furchtbar...! Außerdem haben wir stundenlang daran gebraut!" „Ist ja gut, ich trink es ja!", jammerte ich und setzte das Glas an die Lippen.

In einem Zug leerte ich das Gegenmittel. Es schmeckte süß und nach Banane mit Zimt. Ich schüttelte mich kurz.

Hermine packte mich am Arm. „Komm. Es ist Zeit, die Wirkung zu testen."

-Fortsetzung folgt-