New Kid
Der Neue
„Wo gehst du hin?", rief Wes Blaine einige Tage später verwirrt aussehend durch den vollen Flur zu.
„Jemand hat seine Taschenuhr verloren. Ich werd sie zurückbringen.", rief Blaine zurück, zog eine alte Taschenuhr hervor und winkte damit, sodass Wes sie sehen konnte.
„Wir treten in zwei Minuten auf. Kann das nicht warten?"
„Ich werd es vergessen, wenn ich es nicht jetzt mache! Mach dir keine Sorgen, ihr könnt eh nicht ohne mich anfangen!" Blaine ging zur Treppe.
„Viel Glück, Blaine.", sagte ein Neuntklässler und lächelte ihm schüchtern zu.
„Danke.", sagte Blaine abwesend, bevor er schneller wurde und sich fragte, warum dieser Junge so eine komische Jacke und eine Sonnenbrille trug und, dass er vielleicht hätte warten sollen die Uhr zurück zu bringen, da die Treppe sehr voll war und – .
„Entschuldigung bitte. Uhm, hi. Darf ich dich etwas fragen? Ich bin neu hier."
Blaine blieb am Ende der Treppe stehen und drehte sich um, seine Augen weiteten sich geschockt, weil der Junge seine Sonnenbrille nicht mehr trug. Nicht nur das, er hatte glänzend blaue Augen. Er war wunderschön. Vielleicht wurde es dadurch verstärkt, dass er nicht die schlecht sitzende Schuluniform trug, wie alle anderen Jungs, die er jeden Tag sah, aber, heilige Scheiße, dieser Junge war bezaubernd und wunderschön. Auch wenn er nervös aussah ließ dieser Junge Blaines Herz aussetzen.
Toll, jetzt sehe ich wie ein komischer Typ aus, der eine Taschenuhr trägt, dachte Blaine bevor es ihn traf.
Es ist ja nicht so als würdest du die Treppe hinunter gehen und er einfach sagen ‚Entschuldige, wirst du die Liebe meines Lebens sein?'
Nah genug, dachte Blaine und streckte seine Hand aus, nachdem er die Uhr eingesteckt hatte. Er lächelte so charmant er konnte und streckte dem Jungen seine rechte Hand hin. „Mein Name ist Blaine."
Der Junge sah überrascht aus, streckte aber eifrig seine Hand aus und schüttelte Blaines, ihn absolut bezaubernd anlächelnd.
Er hat sogar ein bezauberndes Lächeln.
„Ähm Kurt… Äh was ist hier gerade los?"
Blaines charmantes Lächeln wurde zu einem Grinsen. Dieser Junge war ein Spion von den New Directions. Entweder das oder die andere Gruppe, aber da Kurt nicht neunzig war, strich er die Möglichkeit der anderen Schule. Er musste es sein, weil Blaine einer der Schüler war, die die Neuen als Erstes sahen, um sie auf dem Campus herum zu führen. Wenn Kurt alleine mit Fragen im Gebäude herum lief, hätte er sicher schon eine Uniform und jemanden, der ihn begleitete.
Das war allerdings egal.
Denn wenn Kurt bei den New Directions war… dann hieß das, dass Kurt Musik liebte. Blaine wusste genau wie er ihn beeindrucken konnte. Er würde seinen Auftritt benutzen.
„Die Warblers!", sagte Blaine kess, das Grinsen verließ nicht sein Gesicht. Als er fortfuhr ging er sicher kein ‚wir' zu benutzen. Die Überraschung würde ein schöner zusätzlicher Effekt sein. „Von Zeit zu Zeit führen die eine Impro-Nummer vor. Und dadurch wird die ganze Schule lahmgelegt."
„Äh warte… Der Gleeclub hier ist etwas Cooles?" Kurt sah ihn eindeutig überrascht an.
„Die Warblers sind echte Rock-Stars.", sagte Blaine und sah Kurt direkt in die Augen. Gott, diese Augen.
„Komm mit.", sagte Blaine bevor sein Gehirn ihn stoppen würde. Er streckte sein Hand aus und ergriff Kurts. Es war ein komisches Händehalten, fast als würde seine Hand Kurts verdecken anstatt sie zu halten. „Ich kenne eine Abkürzung."
Kurt sah auf ihre Hände hinunter, öffnete seinen Mund und schloss ihn dann wieder, bevor er still hinter Blaine herlief. Blaine erwischte ihn wie er die Schule bewundernd betrachtete. Der ‚Neue' musste bei seiner Führung nicht aufgepasst haben, wenn es wirklich neu war. Zumindest war er süß.
Blaine drückte die Holztür auf, ging hinein und drehte sich zu Kurt sobald beide im Gemeinschaftsraum standen.
„Ooh, hier falle ich ein wenig aus dem Rahmen.", sagte Kurt und seine Hand ergriff den Riemen seiner Tasche als wäre er nervös.
„Tja das nächste Mal vergiss einfach dein Jackett nicht, Neuer. Es wird dir gut stehen." Blaine lächelte ihm wieder charmant zu, als er seine Jacke richtete. Dann zwinkerte er, bevor er seine eigene Tasche einem nahestehendem Schüler gab und sagte: „Und jetzt entschuldige mich." Während der Rest der Warblers das Lied begann.
Als er zu singen begann und den Blick auf Kurts Gesicht richtete, wusste er, dass es funktionierte.
Jetzt durften nur Wes und David ihn nicht umbringen, weil er einen McKinley-Spion zu ihrem Übungsauftritt geführt hatte, aber er hatte später Zeit, um um sein Leben zu flehen.
…
„Versuchst du uns zu erzählen, dass du dich endlich mit jemandem triffst?", fragte David und holte Blaine einige Stunden später ein.
„Nein. Ich spiele nicht dumm und hoffe, dass er es erzählt.", sagte Wes und gab Blaine nicht einmal die Chance um etwas zu antworten. „Du verführst einen Spion?", schrie er und brachte einige vorbeilaufende Schüler dazu, sie komisch anzusehen. „Dann wäre es uns lieber, dass du ‚Mr. Thaddy' verführst!"
Blaine zuckte mit einer Schulter, setzte sich an einen nahen Tisch und ließ seine Tasche neben sich auf den Boden fallen. Er klopfte fröhlich mit dem Fuß auf den Boden. „Er war nett."
„Oh ja. Er war so nett, dass er versucht hat uns auszuspionieren. Und du führst ihn direkt zu uns!", runzelte Wes die Stirn. „Hast du den Verstand den verloren?"
„Meinst du, er mochte mich?", fragte Blaine und sah sie mit großen haselnussbraunen Augen an.
„Macht es einen Unterschied? Er ist ein Spion.", sagte Wes langsam. „Das ist … das darf nicht passieren, besonders nicht jetzt."
David stieß Wes böse starrend einen Ellbogen in die Seite. „Wenn Blaine Sex mit einem Spion haben will, während er Katy Perry singt, dann lass ihn. Erinnerst du dich an den Joe Zwischenfall?"
„Ugh, Joe.", runzelte Blaine die Stirn und verschränkte seine Arme vor der Brust. „Eine Möglichkeit meine Laune zu verderben."
„Es ist okay. Ich habe ihm den Arm gebrochen." Wes winkte ab. „Und es tut mir sehr Leid, dass Blaine bei seinem ersten Date mit dem Typen geschlafen hat und verletzt wurde, aber Blaine… nein. Keine Verabredung mit dem McKinley Jungen."
„McKinley ist nur zwei Stunden weit weg und mein neues Auto hat eine gute Laufleistung.", sagte Blaine mit leuchtenden Augen. „Und er war bezaubernd. Hast du seine Augen gesehen? Sie waren wunderschön… und blau. Du weißt, dass ich blaue Augen liebe."
„Mist.", stöhnte Wes und setzte sich. „Gut, gut. Hast du seine Handynummer?"
Blaines Augen verengten sich und wurden dunkler. „Mist. Nein. Verdammt."
„Keine Sorge." David stieß Blaine an. „Er kommt gerade herein."
„In einem anderen Outfit, das wunderbar aussieht.", zischte Blaine nachdem er aufsah. Dann setzte er sich aufrechter, stirnrunzelnd. „Er sieht aufgebracht aus."
„Er sieht aufgebracht aus." Wes und David sahen einander an und runzelten ebenfalls die Stirn.
„Ich denke nicht, dass er nur gekommen ist um zu spionieren. Komm schon.", murmelte David bevor er aufstand. „Hast du seinen Namen gehört, Blaine?"
„Kurt.", wisperte Blaine, stand auf und rieb seine Hände an seiner Hose ab. „Er heißt Kurt."
…
„Es ist sehr höflich von euch mir erst Kaffee anzubieten bevor ihr mich wegen Spionage verprügelt.", sagte Kurt fünfzehn Minuten später als er, Blaine, Wes und David an einem Tisch in der Ecke einer der vielen Speisesäle der Dalton saßen.
„Wir werden dich nicht verprügeln.", sagte Wes und stellte Augenkontakt mit Kurt her. Als er ihn beobachtete, erinnerte er sich daran, wie er Wes das erste Mal getroffen hatte und wie Wes sich auf seine Augenhöhe begeben und ihm gesagt hatte, dass das, was ihm angetan worden war, nicht okay war.
„Du warst so ein schlechter Spion, dass wir es fast für süß hielten.", fügte David hinzu.
„Was mich denken ließ, dass die Spionage nicht der Hauptgrund war, der dich zu uns trieb", beendete Blaine den Satz und beobachtete Kurt sorgfältig.
Kurt sah zwischen den drei Jungen bin und her und begann dann nach einer Sekunden leise zu sprechen. „Kann ich euch Jungs eine kurze Frage stellen? Ist jeder von euch schwul?"
Sie alle drei lachten leise, aber hörten auf als sie den fast verletzten Ausdruck auf Kurts Gesicht sahen.
„Uh uh… uh, nein. Ich meine ich schon, aber die zwei haben Freundinnen.", sagte Blaine. Nun, Wes hat eine halbe Freundin. Wir müssen nicht in die Details gehen.
„Das ist keine schwule Schule. Wir zeigen nur null Toleranz gegenüber Schikanierungen.", sagte David sanft.
„Jeder behandelt jeden gleich, unabhängig von allem. Ist ziemlich simpel.", fügte Wes hinzu bevor er zu Blaine sah.
Kurt starrte zwischen ihnen her und seine Augen begannen auf einmal in Tränen zu schwimmen. Blaines Magen schnürte sich zusammen.
In dem Moment entschied er. Kurt brauchte keinen festen Freund. Dieser Junge machte durch, was Blaine durchgemacht hatte. Er erinnerte sich daran, wie schrecklich es für ihn gewesen war, bevor er Wes und David gehabt hatte. Er wusste, dass Wes und David diese Verbindung auch sahen und konnte sich nur vorstellen, dass sie an den Punkt zurückdachten, an dem Blaine wegen den kleinsten Dingen Tränen in die Augen bekommen hatte. Kurt brauchte einen Freund. Er brauchte jemandem zum Reden, jemanden, der ihn verstand.
„Entschuldigt ihr uns kurz?", fragte Blaine sanft.
„Sei locker, Kurt.", sagte Wes.
Er und David ergriffen ihren Kaffee und standen auf. David traf Blaines Blick und drückte seine Schulter. Blaine wusste, was das hieß. Sie würden am Ende des Flurs auf Blaine warten, wenn er fertig war. Wahrscheinlich nervös, dass es Erinnerungen für Blaine zurück brachte, und Blaine sie eher früher als später brauchte.
Kurt sah zur Tür als David und Wes gingen, die blauen Augen noch immer voller Tränen.
„Du hast wohl Schwierigkeiten in deiner Schule.", sagte Blaine sanft als Kurt seine Aufmerksamkeit auf Blaine lenkte.
„Ich bin der einzig bekennende Schwule an der ganzen Schule.", begann Kurt zitternd. „Und i-ich… versuche auch stehts stark zu bleiben aber..."
Blaine Magen schnürte sich zusammen als zwei Tränen fielen. Dieser Junge war zu schön, um zu weinen.
„Da ist dieser Neandertaler, dessen Mission es ist, mir das ganze Leben zur Hölle machen zu wollen."
Mehrere Tränen liefen Kurts Wangen hinunter und er begann seinen Kopf zu schütteln, als würde er versuchen sie am Fallen zu hindern. Blaine wusste, dass es nicht so einfach war. „Aber niemand interessiert sich dafür."
Blaine beobachtete Kurt einige Sekunden, der arme Junge, der eindeutig so hart versuchte nicht zu weinen, tat ihm Leid. Schließlich sprach er nach einigem tiefen Luft holen. „Ich kenn das Gefühl… Ich wurde verhöhnt an meiner alten Schule und das… hat mich wirklich angepisst. Ich beschwerte mich auch bei der Schulleitung und die hatten auch volles Verständis und so…"
Blaine pausierte und erinnerte sich an die vielen Male, den Tränen nahe oder am weinen, die er jemanden angefleht hatte etwas gegen das Mobbing zu unternehmen.
„Aber du hast gemerkt, dass es niemanden wirklich interessierte." Blaine zuckte mit den Schultern. „Es klang so wie ‚Hey, als schwuler Junge ist doch dein ganzes Leben miserabel. Entschuldigung. Wir können dir aber nicht helfen.' Ich verließ diese Schule und kam her." Er gestikulierte mit den Händen und sah sich im Raum um. „So einfach geht's."
So einfach. Wenn es nur wirklich so einfach gewesen wäre, aber wie sollte er das jemandem erklären, der nicht einmal seinen Nachnamen kannte? Außerdem war das im Moment nicht wichtig.
„Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Ich meine ich würde gerne sagen, ‚Schreib dich ein', aber das Schulgeld an der Dalton ist recht happig und ich schätze, nicht jeder kann es sich leisten… Oder du weigerst dich noch länger das Opfer zu sein. Vorurteile sind nichts weiter als Ignoranz… Kurt. Nutze jetzt diese Chance und zeig es ihm."
„Wie denn?", fragte Kurt und beobachtete ihn intensiv mit diesen leuchtend blauen Augen.
„Trotze ihm. Stell dich ihm entgegen… Ich lief weg, Kurt. Ich habe mich nicht gewehrt. Ich ließ mich schikaniern und verjagen und das ist etwas, das ich wirklich, wirklich bereue."
Kurt schluckte hart und rieb seine feuchten Augen.
„Ich weiß, dass es nicht so einfach ist.", sagte Blaine nach einigen langen Sekunden der Stille und verspürte den intensiven Drang selber zu weinen. „Aber manchmal ist etwas einfacher wenn… wenn man einen Freund hat. Jemanden zum Reden."
Kurt sah ihn unglaublich traurig an. Blaine hatte das Gefühl, dass Kurt niemanden zum Reden hatte. Es war derselbe Blick, den er gehabt hatte bevor er Wes und David kennen gelernt hatte.
„Ich weiß nicht wo ich jetzt wäre, wenn ich mich nicht mit Wes und David angefreundet hätte als ich hergekommen bin. Es war eine große Hilfe." Blaine zog die Servierte unter seinem Kaffee hervor und schrieb seine Handynummer darauf. „Du kannst mit mir darüber reden. Jederzeit. Wenn ich deine Anrufe oder SMS nicht beantworte, werde ich so schnell wie möglich zurückrufen."
Kurt nahm die Serviette und lächelte Blaine mit Tränen in den Augen an. „Danke, Blaine."
„Gern geschehen, Kurt." Blaine lächelte ebenfalls und beobachtete wie Kurt Blaines Stift ergriff und seine Nummer auf die andere Seite der Serviette schrieb bevor er sie Blaine gab.
„Ich fahre lieber zurück. Ich habe einen weiten Weg bis Lima." Kurt rieb seine Augen mit seinem Handrücken und sah Blaine an. „Noch einmal, vielen Dank."
"Kein Problem." Blaine stand auf und führte ihn hinaus. „Melde dich, okay?"
„Das werde ich." Kurt sah zu Wes und David, die in der Nähe saßen, aber weit genug weg, dass sie sie nicht hören konnten. Er winkte zum Abschied, bevor er die Dalton Academy verließ.
„Er hat ein schönes Auto.", bemerkte Wes, als er zu ihm kam und durch die Tür sah.
„Bist du okay, Blaine?", fragte David ebenfalls näher tretend.
„Er hat viele Probleme.", sagte Blaine sanft und sah seine Freunde an.
„Soviel haben wir uns gedacht.", antwortete Wes ohne eine Spur von Unfreundlichkeit oder Sarkasmus in der Stimme.
„Danke, dass ihr Jungs für mich da gewesen seid, als ich mich so gefühlt habe wie er jetzt.", sagte Blaine, nachdem er tief Luft geholt hatte.
Wes tätschelte seine Schulter und drückte sie dann. „Jederzeit, Blaine."
„Positiv ist, dass du vielleicht einen festen Freund bekommen könntest?", fragte David.
„Nein." Blaine schüttelte seinen Kopf.
„Was? Er ist die Live-Version deiner Liste." David sah ihn an, als wäre er verrückt.
„Ich gebe ihm, was ihr mir gegeben hat. Das braucht er im Moment. Keinen festen Freund.", sagte Blaine sanft. „Ich werde gehen und mir etwas zu essen holen. Möchte noch jemand etwas?"
„Nein danke.", sagten Wes und David gemeinsam und sahen sich dann an, als Blaine außer Hörweite war.
„Regionals.", sagte Wes und streckte seine Hand aus.
„Was?", fragte David und starrte Wes an, als wäre ihm ein zweiter Kopf gewachsen.
„Sie werden bis zu den Regionals zusammen sein."
„Auf keinen Fall. Vielleicht bis zu den Osterferien, aber nicht bis zu den Regionals. Du weißt, dass Blaine Freundschaften sehr ernst nimmt. Bevor er seine Gefühle zu Kurt zugibt, werden Wochen vergehen, bis er den Mut aufbringt etwas zu sagen, weil sie sich an dem Punkt schon so nahe sein werden.", David schüttelte seinen Kopf.
„Ich sage dennoch bis zu den Regionals, und wenn nur weil, der Junge praktisch die Liveversion seines perfekten festen Freundes ist." Wes streckte seine Hand aus.
„Gut. Dreißig Dollar?"
„Exzellent. Wenn sie bis zu den Regionals zusammenkommen, kriege ich das Geld. Wenn sie um 00.01 Uhr am nächsten Morgen zusammenkommen oder vor den Osterferien, bekommst du das Geld."
„Und wenn sie bis zu den Osterferien nicht zusammen sind?"
„Dann müssen wir ernsthaft planen... Ich frage mich ob Kurt kocht. Er sieht aus als würde er es.", dachte Wes laut als sie einander die Hände schüttelten.
„Meinst du er fände es okay, wenn wir oft unangekündigt vorbeikommen?"
„Ich denke nicht, dass er die Wahl haben wird."
Blaine kam zu ihnen, einen Keks in der Hand. „Was macht ihr zwei?"
„Mach dir keine Sorgen, Blainers." Wes schlang einen Arm um Blaines Schulter. „Hey, wusstest du, dass sie Rent im Revival Theater aufführen? Ich wette dein neuer Freund Kurt würde es lieben, es zu sehen."
„Aber denk daran, er braucht einen Freund. Geh sicher, dass ihr erst einmal ein paar Monate nur Freunde seid bevor ihr weiter geht.", unterbrach David. „Ich denke bis nach dem fünfzehnten März wäre angebracht."
„Warum der fünfzehnte März?"
„Kein besonderer Grund.", sagten Wes und David gemeinsam.
„Ich möchte es gar nicht wissen." Blaine rollte mit den Augen und sah dann zu Wes. „Was hast du über Rent gesagt? Ich wette er würde es mögen..."
„Komm, mein liebster Freund. Ich habe dir schon alles ausgedruckt.", sagte Wes und legte einen Arm um Blaines Schulter.
„Du spielst schmutzig", murmelte David.
„Verklag mich", murmelte Wes zurück bevor er Blaine wegführte.
Nächstes Kapitel: Vernarrt wie Kätzchen
