Hallo,
Ich melde mich mal wieder. Neben dem ganzen Stress habe ich es tatsächlich noch geschafft ein Kapitel zu schreiben. Aber das ist jetzt hoffentlich erst mal etwas vorbei.
Ich hoffe ihr mögt das neue Kapitel, das Oriza gebetat hat.
Es ist zwar nicht sehr lang, aber ich hoffe dennoch ganz gut. Vorher noch eine kleine Anmerkung: In diesem Kapitel verstreicht einiges an Zeit, wundert euch deswegen nicht. Ich werde das Verschwiegene an geeigneter Stelle nachholen.
Viel Spaß:
„Guten Morgen." Nachdem Lucius recht fröhlich in den Raum eintrat schien die Stimmung noch düsterer und angespannter zu werden, obwohl der arme Mann wenig dafür konnte. Er war einfach froh Narzissa für eine kurze Zeit los zu sein. Immerhin hatte er momentan zu Hause mit ihr sehr viel Stress und kaum Zeit für den dunklen Orden gehabt. Dadurch hatte er zum ersten Mal überhaupt keine Ahnung, worum es bei der wöchentlichen Versammlung beider Seiten ging und war ungewollt und unschuldig dem Zorn beider Seiten ausgesetzt. Bevor irgendwas passierte, setzte er sich lieber hin, schön weit hinten. Dachte über die merkwürdige Stimmung nach und über ein Geschenk für Narzissa. Er hatte sie zwar in den letzten Tagen mit Geschenken, großen und kleinen, teuren und billigen, geradezu überschüttet, aber das bedeutete dennoch nicht, dass er nachlässig werden konnte. Eine schwangere Hexe, besonders eine Black, musste man bei Laune halten, oft waren es die genannten Geschenke, manchmal war es Sex. Sonst konnte man mit Gemütsschwankungen, Bestrafungen jeder Art und Repressalien bedacht werden, nicht zu vergessen die netten Flüche die nur so aus ihr herausschossen, wenn ihr danach war. Dummerweise hatte ihn seine Fixierung auf seine Frau heute aber in die Position gebracht keine Ahnung zu haben, was vor sich ging. Er würde einfach abwarten und erst dann reagieren.
Kurz nach Malfoy's Ankunft begann das Treffen mit dem Eintritt der beiden Anführer. Dumbledore sah so aus wie immer und nur wenige würden sagen, dass das Leuchten in den Augen etwas nachgelassen hatte. Voldemort indessen war leichter zu lesen, er schien vor Zorn zu Beben und jeder spürte seinen Zorn, der in wildem aufflackern von Magie deutlich wurde, als leichtes kribbeln auf der Haut.
Es war jetzt schon klar, dass das heutige Treffen nichts bringen würde, wenn Lord Voldemort solch eine Laune hatte war mit ihm nichts anzufangen. Jedes Argument würde sofort von ihm abgewehrt werden, alle würden alles falsch machen und der Rest auch. Nebenbei befand man sich dann häufiger als Empfänger eines verbotenen Zauberspruchs, Lucius hatte dies zu Hause bereits in ausreichendem Maße und konnte getrost darauf verzichten. Vielleicht sollte man, bevor es zum gegenseitigen Verfluchen kam, die Gemüter etwas abkühlen.
Abkühlen!!!
Das war die Idee, er sollte Narzissa Eis mitbringen, massenweise. In allen Geschmacksrichtungen und kalorienreduziert. Sonst würde sie noch denken, er wollte sie dick machen. Sollte er das Eis aber so kaufen, würde sie am Ende denken sie wäre schon dick und müsste abnehmen. Auch doof...
Lucius bekam von diesem Treffen wenig mit, um die Wahrheit zu sagen, er hatte auch nicht viel verpasst. Man wollte sich einfach später wieder Treffen(A.d.A. wer's glaubt wird selig) und in Ruhe in kleinerer Runde sprechen (A.d.A. schreien würde es eher beschreiben, bis auf Dumbledore natürlich, der schrie nie, er rief nur laut aus).
Lucius wurde für seine wunderbare Idee, Eis in allen erdenklichen Arten mitzubringen, von seiner Frau und Draco gelobt gelobt und wurde 24 Stunden lang geschont.
Sein Sohn war froh gewesen, als seine Mutter die auf die Idee kam „Gesellschaftsspiele mit ihrem einzigen Kind, das sie nie sehen würde" zu spielen, zu entkommen. Er war unendlich dankbar gewesen, erlöst zu werden.
Harry wurde natürlich von den schlechten Entwicklungen in Kenntnis gesetzt, der dachte sich aber erstmal nichts weiter dabei und lebte sein Leben in der Fremde, die er immer mehr zu schätzen lernte, weiter. Die schwersten Fragen, die er sich selber stellen musste, war seine Kostümierung zu Halloween, was in der Zeit auf der Party passiert war in der er einen Filmriss hatte und was er nach der Schule machen wollte.
Gerade die letzte Frage beschäftigte ihn immer mehr, je weiter das Schuljahr voranging, er würde eine große Auswahl haben, wollte er bei den Muggeln weiterlernen, oder doch lieber in der Zauberwelt? Vielleicht erstmal College um sich zu orientieren? Gleich was studieren? Harry verwarf diesen Gedanken gleich wieder, er war kein großer Lerner, er war eher für Praktisches. Das war immer mehr zum Vorschein gekommen in den Beratungsstunden und Testbögen die die Schüler dazu hatten ausfüllen mussten.
Die anderen Jungs auf seinem Zimmer wussten auch nichts mit sich anzufangen, bis auf Mitch, der wurde Arzt. So wurde schnell der Entschluss gefasst, gemeinsam erstmal zu reisen. Harry wollte schließlich etwas von seinem neuen Heimatland sehen. Nachdem sie ihren Abschluss gemacht, die Karte der Schule an einem guten Ort zurückgelassen und allen wichtigen Leuten Lebewohl gesagt hatten ging es auch schon los. Mitch mit dem besten Abschluss bekam ein Stipendium und begann gleich wieder mit dem Lernen.
Die immer beunruhigenderen Briefe aus England, einige waren sogar von Draco, rückten immer weiter auf Distanz. Harry las sie, machte sich aber immer weniger Gedanken. Es ging ihn einfach nichts mehr an.
Erst als keine mehr kamen machte er sich Sorgen. Hedwig war unruhig, es gab also irgendwo Briefe für ihn, aber seine Eule kam nicht an sie heran. Auch andere bekamen keine Briefe mehr, keine Posteule kam durch. Experten arbeiteten daran, aber keiner hatte eine Idee wie das vor sich ging, man war aber dennoch guter Hoffnung, dem Problem Herr zu werden. Harry hätte seinen Freunden in England aber gerne geschrieben und sie um Rat gebeten, was er denn nun nach seiner Reise machen sollte. Der Muggelweg funktionierte zwar noch, aber das Problem waren die Adressen, Zauberer hatten keine Muggeladressen. Nur Moony hatte ihm noch einen Brief geschrieben, dann brach aber auch diese Möglichkeit zusammen.
Bei seiner Jobsuche half mal wieder der Zufall und Vitamin B.
Bei der Verabschiedung des nächsten Jahrgangs war einiges an Pomp und Ehrenträgern versammelt. Auch einige alte Freunde des Direktors, Soldaten, manche bereits im Ruhestand andere noch voll im Dienst. Diesen Männern konnte man nichts vormachen und sie waren auch voll im Bilde, wer James in Wirklichkeit war und nach nur einem Blick auf ihn sahen sie einen jungen Mann der kämpfen konnte und dies bereits getan hatte. Seine Körperhaltung war bereits die eines Kämpfers, er war aufmerksam und in Topform. Auf ihrer Reise hatten die Jungs immer mal wieder hier und da gearbeitet, meist körperlich anstrengend, alle waren häufig mit Muskelkater am nächsten morgen aufgestanden. Mittlerweile sah man deutlich die Auswirkungen. Harry hatte dazu noch einen späten Wachstumsschub gehabt. Er war eine beeindruckende Gestalt geworden.
Sein „Ziehvater", der Minister, stellte ihn vielen vor, als man sich nach dem ganzen Chaos in Ruhe zusammenfand, und lobte ihn in den höchsten Tönen, genau so, wie einige der Lehrer. Da ließ die Einladung, der Zauberer-Armee beizutreten, nicht lange auf sich warten.
„Nun James, was hast du jetzt vor?"
„Ich weiß nicht recht, ich hatte gehofft, nach meiner Reise eine genauere Vorstellung zu haben, aber dem ist nicht so." Harry fühlte sich im Moment auch ziemlich allein, es waren nur fünf aus seiner alten Jahrgangsstufe auf der Feier, keiner aus seinem alten Zimmer.
„Wie wäre es mit der Armee?"
Harry war zu baff um darauf zu antworten. Was die Männer um ihn zum Lachen brachte.
„Wir wissen, das du bei Alastor Moody gelernt hast, und du besitzt bereits praktische Erfahrung, mehr als viele unserer jüngeren Offiziere. Du solltest darüber nachdenken. Der Vorschlag war ernst gemeint." Um ihn herum wurde genickt. Harry war zu überwältigt. Der Gedanke an eine Zauberer-Armee war für ihn immer noch merkwürdig, die blauen Paradeuniformen waren einschüchternd. Ganz anders die Todesser, die wollten erschrecken. Diese Männer hier wollten und konnten einschüchtern, sahen jedem in die Augen und strahlten Kraft aus, fast ohne jede Emotion. Harry hätte von sich aus nie daran gedacht sich zu verpflichten, es kursierten einige unschöne Geschichten über Offiziere die ihr Amt missbrauchten. Aber es gab wohl überall schwarze Schafe.
„Die Idee hat was. Ich werde darüber nachdenken."
„Bald gibt es einen Informationstag, komm einfach." Ein weiterer Soldat, jünger und weniger behängt, ergriff das Wort.
„Schüchtert den kleinen doch nicht so ein. Ihm bleibt noch Zeit." Jetzt mischte der Direktor mit, auch er trug blau, allerdings eine klassische Robe.
„So viel auch nicht, am Ende langweile ich mich noch." Harry fasste langsam wieder Fuß und sprach diese wenig ernst gemeinte Drohung aus. Der Direktor verzog in gespieltem Entsetzen das Gesicht, er hatte miterlebt, was passierte, wenn Harry sich langweilte und nicht hinwusste mit seiner Magie.
„Wir hätten mit Sicherheit noch irgendwo einen Basilisken oder Drachen für dich, die verrückten dunklen Zauberer sind uns ausgegangen."
„Merlin sei Dank." Harry's Dank war vor allem daran gerichtet, dass nichts passiert war, als Voldemort den USA einen Besuch abgestattet hatte.
„Dem schließe ich mich an, schrecklich."
„Sie haben Voldemort getroffen, bei seinem Besuch hier?" Um ihn herum nickten fünf, größtenteils Ältere hochdekorierte.
„Wir waren in höchster Alarmbereitschaft, sämtliche Warnsysteme schlugen an, als er noch über dem Atlantik war. Er ist wahrlich mächtig." Die Alarmsysteme reagierten auf Stärke aber auch auf bestimmte Zauber die sich der amerikanischen Grenze näherten. Im Land gab es sie jedoch nicht, das war gegen die Persönlichkeitsrechte.
„Und unsterblich."
„Wirklich?"
„Ja, Horkruxe."
„Wieso wissen wir davon nichts?" Jetzt hatte Harry die Aufmerksamkeit der gesamten Gruppe, es gefiel ihm nicht so recht. Aber jeder sollte alles Wichtige über einen potentiell mächtigen Feind wissen.
„Dumbledore hielt es für das Beste, es geheim zu halten. Voldemort hält dicht, da sonst die ganze Welt danach suchen würde, entweder um sie zu zerstören, oder ihn damit zu erpressen. Aber mich geht das ganze nichts mehr an, ich kann machen was ich will." Es stimmte sogar, keiner interessierte sich mehr großartig für ihn. Die Zauberwelt vergaß schnell.
„Dumbledore hat keinen Spruch auf dich gelegt um dich davon abzuhalten so etwas zu erzählen?" Mittlerweile kristallisierte sich ein Hauptgesprächspartner heraus, ein älterer, schon ergrauter Soldat, mit einigen Orden-
„Nein, er appeliert an meinen gesunden Verstand. Etwas was Voldemort im Übrigen nicht besitzt, der ist ein wahnsinniges Genie."
Harry wurde von einigen sehr interessiert angesehen. Die niedrigeren Ränge hielten sich aber zurück und warteten auf ihre Vorgesetzten Vorschläge zu machen.
„Ich würde mich auf eine Unterhaltung über dieses Thema sehr freuen."
„Sie wissen nicht viel über ihn, oder?" Harry sah sie fragend an.
„Wir wissen wirklich nur wenig über ihn. Er hat selber dafür gesorgt, dass alles Wichtige über ihn zerstört wurde und den Rest hält Dumbledore unter Verschluss. Wir haben keine Chance."
„An Dumbledore kommt keiner vorbei, wenn er nicht will. Er will selten." Er hatte es immerhin selber am eigenen Leib erfahren. Nur was Dumbledore wollte hatte er erfahren, mehr als die meisten anderen, aber weniger, als er gehofft hatte. „Ich würde ihnen aber gerne einige wichtige Fakten geben, aber ich kann nicht alles sagen."
„Keine Sorge James, ich denke man kann sich darauf einigen. Ein Austausch von Informationen, kein Verhör." Der letzte Satz von Professor Andrews war an einige der Soldaten gerichtet, die gerne mal über das Ziel hinausschossen. Als Lehrer war er aber sich selber verpflichtet auf seine Schützlinge aufzupassen, auch nach deren Abschluss.
„Ein Treffen wäre in der Tat eine gute Idee, glaubst du er steckt hinter der Postsperre. Mittlerweile kann man auch kein Zauberer mehr über den Muggelweg seine Post senden, die Muggel haben Merlin sei Dank nichts bemerkt."
„Hoffentlich bleibt es auch so," der graumelierte meldete sich wieder. „Das Letzte, was wir gebrauchen können, ist, dass uns jetzt die Muggel entdecken."
„Das ist der Grund warum ich es für unwahrscheinlich halte, dass Voldemort dahinter steckt. Muggel sind für ihn Spielzeug und nicht besser als Vieh und Zielscheiben zum Üben, er möchte aber keinesfalls, dass die Zaubererwelt entdeckt wird. Zauberer sollen unter sich bleiben, Muggelgeborene gar nicht erst aufgenommen. Er will die Zaubererwelt für sich allein absolut abgeschottet und er würde sich nicht mit England zufrieden geben."
„Aber er könnte jetzt Truppen sammeln um alle anderen anzugreifen." Wieder der ältere Soldat.
„Das ist nicht sein Stil, außerdem braucht er seine Verstärkung aus den Osteuropäischen Ländern, die Vampire und Werwölfe. Die kommen auch nicht durch. Mein Patenonkel ist ein Werwolf, er hat auch keine Chance die anderen zu erreichen, dabei weiß er immer, wo der Rest seines alten Rudels und der Leitwolf ist, jetzt hat er aber kein Signal von ihm, ich habe aber auch lange keine Briefe von ihm mehr erhalten."
„Wer ist der Leitwolf? Nur wenige können ihr Rudel über große Distanz zusammenhalten."
„Greyback hat ihn früh verwandelt. Die Verbindung ist besonders stark, weil er selbst ein Leitwolf sein könnte und seinen Wolf immer besser unter Kontrolle hat."
„Fenrir kreucht und fleucht also noch über die Erde, ich hörte er greift sogar außerhalb des Vollmonds an, mit Vorliebe Kinder."
„Er ist so schlimm wie eh und je, auch im Exil in Nordeuropa. Er hat viele teilweise durch die Attacken außerhalb des Vollmonds verwandelt. Sie haben definitiv wölfische Züge angenommen."
„Belassen wir es für heute dabei über diese unerfreulichen Themen zu reden. James könnte genausogut professionell Quidditch spielen." Harry selber rollte nur mit den Augen, ihm war schon länger klar geworden, dass er die Sportart dann vielleicht nicht mehr mögen würde. Er würde täglich stundenlang trainieren müssen, mit Sicherheit müsste er sich irgendwann mehr dazu zwingen, als noch Freude daran zu haben. Außerdem würde er dadurch wieder sehr bekannt werden, darauf konnte er verzichten, und bei Spielen in England könnte er auch noch ein paar Jahre lang nicht mitmachen.
„Wir haben ein eigenes Team," und damit begann ein angeregte Unterhaltung die auch noch bis in die Nacht dauerte, bevor Harry in seine kleine Wohnung apparierte.
Er brauchte nicht viel und sparen wollte er, auch ein Zimmer, Bad und Küche war schon alles. Sein Erbe würde nicht ewig halten und die Miete war nur gering. Die Gegend bestand aus einfachen Apartmenthäusern. Meist lebten hier Ältere oder Singles, die nicht mehr brauchten wie Harry.
Zumindest konnte er kochen und war nicht auf Lieferdienste angewiesen. Die Zeit bei den Dursleys war also doch für etwas gut gewesen.
Zack hatte versprochen, morgen zu kommen, vorher musste er noch einkaufen, wie er nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank feststellte. Harry seufzte, wenn er ein Auto hätte wäre alles angenehmer, aber das würde er sich erst besorgen, wenn er wirklich musste.
Also, morgen erstmal einkaufen, dann putzen, kochen und mit Zack ein bisschen was trinken und sich bei ihm über die Situation ausheulen. Der hatte es gut, bei seiner Großmutter konnte er jederzeit anfangen, wenn er wollte. Bei Nick war es das gleiche. Mitch hatte schon die ersten Prüfungen hinter sich gebracht und machte momentan in einer Klinik ein Praktikum und hatte deswegen noch weniger Zeit als sonst für seine Freunde.
Nur Harry hatte mal wieder Probleme.
Er wäre gerne Auror geworden, die Polizei fand er als kleiner Junge toll. Sie sorgten für Recht und Ordnung und als sie in der Schule zu Besuch waren, um die Verkehrsregeln zu erklären, hatte ihn Dudley die Woche in Ruhe gelassen, genau wie Vernon. Dann war alles wieder beim Alten gewesen, aber diese Woche war der reinste Himmel gewesen. Er würde gerne den Menschen um sich herum helfen, Heldenkomplex sei Dank.
Soldat war aber schon etwas anderes und wenn er sich einmal verpflichtet hätte, wäre er drin.
Als Soldat hätte er seine Anweisungen und müsste sie ausführen. Das wäre auch irgendwie schön, etwas Verantwortung abzugeben in der Gruppe zu arbeiten, sich auf andere verlassen. Etwas, was er noch nie getan hatte. Vielleicht würde es aber dort möglich sein. Mit den Jungs hatte er Spaß und das Gefühl, sie gerade deswegen beschützen zu müssen. Er wollte nicht, dass sie miterleben, wie der Krieg einen verändern konnte.
„Mal sehen, was Zack davon hält."
Zack war ziemlich baff. Es dauerte etwas, bis er seine Sprache wiederfand. Harry hatte ihn überfallen, nachdem er ihn mit Essen und einer gemütlichen Couch eingelullt hatte.
„Na ja, wenn du denkst, es könnte dir gefallen... wieso nicht."
„Willst du mitkommen?"
„Spinnst du? Das ist nun wirklich nichts für mich." Zack war entsetzt und Harry musste bei dem Gesichtsausdruck lachen.
„Würdest du denn vielleicht zu dieser Info-Veranstaltung mitkommen?"
„Na gut, kann ja nicht schaden, und ich hab Zeit. Hast du noch Bier da?"
Alles Liebe
mogeta
