Ich bedanke mich bei allen dir mir ein Review hinterlassen haben, eure Ermutigung und euer Lob ist wirklich lieb von euch.
Danke.
Jdsmile: ich beeile mich, ich update schon so oft es geht… aber ich kann verstehen, dass das zu wenig ist. Ich konnte auch nicht aufhören, als ich die Kapitel schrieb.
Ameisenbaer: Sagte ich nicht, dass Dumdledore sein Fett wegkriegt, jetzt kann er sich nicht mehr drücken. Nicht wo Malfoy seine Hände im Spiel und der wird wissen was zu tun ist. Ja du hast Recht, es ist logische Konesequenz. Tja das Sorgerecht, das kommt erst später…
Ich update schon so schnell ich kann! Bitte ich muss ja auch noch weitere Kapitel schreiben neben bei. Der eine Teil ist zwar komplett, aber ihir wollt sicher einen 2. Teil…oder etwa nicht?
Trang-Ouls-Avatar: Danke, ich beeile mich. Wirklich, ich mach schon so schnell wie ich nur kann!
Auxia: Sei ehrlich hast du dammit gerechnet? Das der böse Todesser Lucius Malfoy Harry Potter den Vernichter des Unnenbaren rettet?
Avallyn Black: Nein, Harry hasst niemanden. Nicht einmal seine Verwandten. Ja, ich werde die Bücher mehr oder weniger nachschreiben, bis die große Wende kommt, den Zeitpuntk, wo ich nicht mehr nach den Büchern gehen kann, weil sich alles ganz anders entwickelt hat. Aber bis dahin…Na ja ich bin der Meinung, dass die äußeren Einflüsse und Ereignisse gleich bleiben. Z.B.: dritter Band, Harry und die Situation rund um Harry hat keinen Einfluß auf den Gewinn der Weasleys und auf das Bild im Tagespropheten…
Just another: nur ein anderer, nur ein wenig anders. Eigentlich war es nur der Titel des 1.Kap. : just another day. Nur ein anderer Tag. Aber es passte so auf die Geschichte, wie ein paar wenige Kleinigkeiten, das Universum von JKR Rowling auf den Kopf stellten. Daher habe ich es als FF Titel genommen und jedes Kapitel mit einem just another anfangen lassen.
Und es hat gepasst. Ich versuche immer titeln zu finden die zu einer Geschichte passen… Titeln sind fast so wichtig wie die Geschichte, denn mit ihnen fange ich an, wenn ich einen titel habe, weiß ich auch meisten wie es weitergeht…
Harry weiß nicht, dass er Parsel kann und das zweite Jahr wird aus der Reihe fallen, ihr werdet sehen warum!
Schokki: Danke, glaubst du mir, wenn ich sage, dass das beabsichtigt war. Ich mag den Lucius Malfoy nicht, wie er in den Original Werken dargestellt wird. Er ist nicht gut, aber er ist nicht nur Todesser, ich meine…er ist auch ein Mensch. Er glaubt an seine Überlegenheit. Er weiß was er will und er weiß wie er das erreichen kann. Lucius Malfoy hat in dieser Geschichte einen wichtigen Part, er ist nach Severus einer der wichtigsten Nebencharakteren. Kein Mensch ist zweidimensional, außer in Comics und in der Geschichte habe ich Lucius einfach ein bisschen mehr gemacht. Er ist ein Todesser, aber in erster Linie ist er ein Geschäftsmann und ja seine Welt wird gerade auf den Kopf gestellt, aber nicht zu seinem Nachteil…
Ewjena: Das ist es. Es kommt oft genug vor und die Kinder solcher Leute, wissen sich nicht zu wehren. Ich schreibe JKR Rolwings Welt nicht nach. Das kann und will ich auch gar nicht. Das heißt ich habe nur ein paar Dinge ein wenig verändert, und der Rest ergab sich dann aus dieser Situation.
Tolotos: Dieser einer Fehler gibt einem Todesser die Macht, die nicht einmal Voldemort hatte. Er vernichtet Dumbledore…
Nein, aber der alte Herr Direktor hat andere Sorgen. Lucius ist ein Todesser, aber eben nicht nur, er ist ein Familienvater, er ist ein Mann der den Wert des Geldes und der Macht die darin liegt kennt. Er ist auch ein Mensch, nicht nur ein seelenloses Monster. Ich habe mir bei dem Charakter ein wenig Freiheiten genommen, weil ich ihn faszinierend finde und wollte ihn nicht einfach nur als Feind abstempeln, wie es im Original der Fall ist. Dennoch Lucius Malfoy ist nicht gut, das wird er nie werden…
Chrissy227: Klar ist er auf der richtigen Seite. Er ist auf seiner Seite. Das hat er, Draco ist nicht böse. Er ist zwar arrogant, aber er hat einen richtigen Freund. Jemanden für den man durch dick und dünn geht. Im Original hasst er Harry Potter, dass er unbedingt anders sein will als dieser. Das macht ihn ekelhaft, weil Potter immer so gryffindor mäßg ist…
Ja Dumbledore wird etwas erleben, das kann man mir glauben…
Angel344: Harry braucht noch lange sich zu erholen, eigentlich den ganzen Sommer. Danke, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat.
xerperus: Tja…Harry stand nie unter Dumbledores Fuchtel, er wird es auch nie. Er vertraut dem Mann nicht, für ihn ist das ein komischer Fremder, der ihn in eine Hölle geschickt hat. Er wird ihm nie wirklich vertrauen. Harry wünscht ihm nichts schlechtes, aber er zählt nicht zu den Personen zu denen Harry geht, wenn er Probleme hat, im Gegenteil. Dumbledore hat keine Macht über das Kind, Harry muss seinen eigenen Weg finden, das wird schwer genug.
Ich wünsche allen Lesern gute Unterhaltung!
11. just another live
Severus hatte den ganzen Tag keine Ruhe mehr finden können. Er tigerte in seinem Räumlichkeiten auf und ab. Diese Dursleys waren Monster, verdammte Monster. Er hätte sich um sie kümmern sollen. Er hätte sich nicht darauf ausreden sollen, dass aus dem Leben von Harry verschwunden waren und nicht wieder kamen. Er hätte sich spätestens, als Dumbledore verlangt hatte, dass Harry wieder zu denen zurückkehren würde darum kümmern sollen.
Aber nein, er hatte ja auf Potter wütend sein müssen. Er hatte ja glauben müssen, dass einer der mit Voldemort fertig würde (wenn auch nur als Geistwesen), mit den Dursleys fertig werden würde. Warum hatte er nicht auf seine innere Stimme hören können.
Plötzlich war Lucius Kopf in seinem Feuer.
„Nimm all' deine Sachen und komm sofort ins her!", verlangte der Mann und war verschwunden.
Severus sah dem Mann verwirrt nach und tat was ihm befohlen wurde. Lucius würde später erklären was das bedeutete.
Es dauerte eine Weile bis er in dem Herrenhaus ankam. Draco empfing ihn, der junge Mann sah schrecklich bleich aus.
„Professor gut, dass sie kommen konnten. Man braucht ihre Erfahrung bei Heiltränken", sagte der junge Mann nur. „Und Harry hat nach ihnen verlangt, nach ihnen und einen Mann der Tom heißt."
„Harry, er ist hier?", fragte Severus nur.
Draco nickte nur und rannte die Gänge entlang.
Ein ganzer Menschenauflauf stand vor einem Zimmer. Severus erkannte einige Auroren und Mitarbeiter des Ministeriums. Was wollten die alle hier. In dem ganzen Haufen stand Lucius beantwortete Fragen.
„Wie ich schon sagte, ich habe ihn in dem Zustand gefunden. Ich kann ihnen das auch unter Einname des Veritasserums bestätigen./ Nein, Draco hat seinen Freund vermisst und als Antwort bekamen wir einen Hilferuf und dem bin ich nachgegangen. /Weil ich ein Vater bin, Kinder spielen Streiche, woher hätte ich wissen sollen, dass ich es sich hier um so etwas handelt. /Ich habe sie doch gleich – Ah Severus gut das du da bist. Die Heiler brauchen deine Hilfe, ihr Zaubertränkemeister ist auf Urlaub, sagen sie und Harry hat ohnehin nach der verlangt", sagte Lucius in einem Ton der nichts Gutes verhieß.
Severus schlängelte sich durch die Menschenschlange hindurch und erstarrte vor Schreck. In dem weißen Bett lang Harry Potter. Heilmagier webten ihre Magie und der Junge war nur halbwach. Über und Über war sein Körper mit blauen Flecken Schürfwunden, sein Fuß war nur ein einzige Klumpen.
„Sie hätten sehen sollen, wie er aussah, als man uns gerufen hatte", brummte ein Heiler, der anfing gelbes Licht auf den Fuß strahlen zu lassen.
„Sev…", murmelte der Junge.
„Ich bin hier. Harry ich bin hier, alles wird gut. Ich verspreche dir das alles gut wird", murmelte Severus dem Jungen aufmunternd zu, auch wenn er sich gar nicht so fühlte. Der junge Mann griff nach seiner Hand und schlief ein, ohne die Hand los zu lassen.
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Lucius streckte seinen Kopf in das Krankenzimmer.
„Severus ich brauche dich für einen Moment, wenn du bitte kommen könntest…"
Severus warf einen Blick auf Harry und schüttelte den Kopf.
„Ich werde jetzt nicht von Harrys Seite weichen, Lucius."
„Der Junge schläft, dass wird er die nächsten Stunden tun und je eher du kommst, desto eher haben wir es hinter uns."
„Was hinter uns?"
„Deine Aussage!", knurrte Lucius sichtlich ungehalten.
Lucius führte den Tränkemeister in ein Büro, schenkte sich einen Glas Whiskey ein und befahl einen Hauselfen die anderen ebenfalls zu bedienen. Er konnte es nicht erklären aber er war aufgewühlt.
„Name!", bellte der Mitarbeiter, der sichtlich am Ende der Kräfte war.
„Severus Septimus Snape."
„Sie sind Professor auf Hogwarts?"
Severus nickte.
„Wie lange kennen Sie Harry Potter schon?", fragte der Mann. „Bedenken, Sie, dass Sie die Wahrheit sprechen müssen, oder Sie machen sich strafbar. Ich hörte der Junge Mann hat nach Ihnen verlangt, warum?"
„Weil er mir vertraut", sagte Severus einfach.
Lucius starrte in das Glas und dann auf Severus und musterte ihn. Ihm war längst klar, dass Severus und Harry eine Art Beziehung zu einander hatten. Denn das erste Wort, des Kindes war der Name des Lehrers gewesen. Lucius erinnerte sich auch gut an das Verhalten des Lehrers. Er war sich sicher, dass Severus der Schlüssel zu dem ganzen Geheimnis rund um Harry Potter war.
„Verstehe und wie lange kenne Sie Harry James Potter jetzt schon?", fragte der Mitarbeiter noch einmal.
„Einige Jahre."
Der Mitarbeiter nahm das auf und lehnte sich zurück.
„Der Patient Harry James Potter wurde von seinen so genannten Verwandten misshandelt, wenn Sie ihn kannten, wussten Sie sicher darüber Bescheid. Wieso taten Sie nichts!"
Severus schüttelte seinen Kopf. Ihm war es egal was für Konsequenzen seine Aussage hatte, aber er würde es nicht auf sich sitzen lassen, dass ihn jemand der Misshandlung anklagte.
„Harry Potter rannte von seinen Verwandten fort. Erinnern Sie sich, das Verschwinden von ihm vor einigen Jahren. Er kehrte nicht wieder zu den Muggeln zurück. Erst diesen Sommer zu denen zurückgekehrt und das auf ausdrücklichen Befehl von Albus Dumbledore."
Der Mitarbeiter wurde bleich.
„Und Dumbledore, wusste er von diesen Verhalten."
„Ja, ihm wurde immer wieder mitgeteilt, dass diese Verwandten eine schlechte Wahl wären und warum Harry nicht bei ihnen leben könne, aber er hörte nicht zu. Er hörte nicht zu, weil er wütend darüber war, dass der Sohn von James Potter nach Slytherin sortiert worden war."
„Man kann den sprechenden Hut nicht manipulieren. Die Schulakte von Harry ist so sauber, wie man es von einem anständigen Schüler erwarten würde. Ich nehme daher an, dass er ein anständiger Schüler ist", sprach der Mann weiter und machte sich einige Notizen.
„Sie sagen also, dass Potter nicht bei seinen Verwandten gelebt hätte. Woher wollen Sie das wissen?", fragte der Mann weiter.
„Weil ich ihn über die Jahre hinweg regelmäßig gesehen habe. Ich kann Ihnen sagen, dass Potter bevor in die Schule kam ein gesundes und gutes zu Hause hatte."
„Und Sie hielten es nie für notwenig jemanden zu sagen, wo sich der Junge aufhielt? Verdammt noch mal hat was haben Sie sich dabei gedacht!", schrie der Mann.
„Nun, dass man entscheiden würde, dass Harry für seine eigene Sicherheit wieder bei den Dursleys zu leben hat und das Endergebnis sehen Sie. Ja ich war mir im Klaren, dass das eine illegale Handlung war und ich meine Position, als Lehrer und sogar meine Freiheit aufgrund meines Verhaltens verlieren könnte. Aber das Wohl des Kindes war mir wichtiger und ist mir wichtiger, ich würde wieder so entscheiden", sagte Severus ruhig.
Der Mitarbeiter murrte und fluchte vor sich hin.
„Eine Geldstrafe wird es werden, keine Verhandlung, aber ich beschwöre Sie tun Sie so etwas nie wieder!", maulte der Mann.
„Was Potter angeht. Die Vormundschaft wird Albus Dumbledore entzogen und bis auf weiteres St. Mungos übergeben. Mr. Malfoy mit ihrer Erlaubnis, bleibt der Junge bis auf weiteres bei Ihnen, wenn Sie bereit sind sich um die Genesung des Jungen Mannes zu kümmern, alle anfallenden Kosten übernimmt das Ministerium und irgendjemand muss dem Minister erklären warum gegen den Direktor Anklage erhoben wird. Ich werde es nicht tun."
„Professor Snape, ich habe Sie nicht gefragt wo der Junge sich aufhielt. Aber andere werden es tun, spätestens bei der Verhandlung. Sie haben verdammt noch mal das richtige getan! Das schlimmste was Ihnen und all denen die da mit drin hängen passieren kann ist eine Abmahnung, wegen irre Führung des Ministeriums und das bedeutet die übliche Geldstrafe."
Damit war das Gespräch beendet. Der Mann sortierte seine Akten und stapfte aus dem Raum.
Lucius lehnte sich mit seinen Händen gegen den Schreibtisch und starrte Severus an.
„Du bist Tod, Severus, verdammt du bist Tod und ich gleich mit, verdammt", murmelte er leise.
„Wieso du?", fragte Severus verwirrt, der nicht ganz verstand, was Harry mit dem ganzen zu tun hatte.
„Draco, dein kleiner Harry hat ihn verändert, er wird Voldemort nicht folgen, er wird es nicht können."
„Es sind kluge junge Leute, sie fallen eben nicht auf die gleichen Lügen rein, wie wir Lucius wir müssen das respektieren."
Severus begab sich in eine sehr gefährliche Situation. Zuerst seine Zuneigung für Harry und jetzt so eine Aussage. Aber Lucius reagierte anders, als er erwartet hatte. Er lachte, er lachte solange bis er nicht mehr lachen konnte.
„Mein Sohn hat eine einfach Frage gestellt, eine einzige Frage, die mir nie gekommen. Warum? Warum griff Voldemort nicht nach der Macht, als er konnte, er hätte uns regieren können, wenn es Macht gewesen wäre nach dem er strebte. Wieso griff er dann nicht danach?"
„War das die Frage deines Sohnes?", fragte Severus stattdessen.
„Ja. Ich, ich habe keine Antwort darauf? Du vielleicht?"
Severus schüttelte mit dem Kopf.
„Dann geh zu deinem Harry, du bist es schließlich nach dem er verlangt hat. Braue die Tränke die er braucht. Du kennst den Weg in das Labor, wir werden ein andermal dieses Gespräch fortsetzen."
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Harry erwachte nach einigen Tagen in einem warmen weichen Bett und war verwirrt. Wo war er, wie war er hier her gekommen? Wo waren die Dursleys?
Harry wollte sich aufsetzten, aber eine sanfte warme Hand drückte ihn wieder in das Kissen.
„Du musst dich noch ausruhen. Harry, du bist noch sehr schwach", sagte eine Stimme, die der Junge nur zu gut kannte.
„Severus!", fragte der Junge der seinen Ohren nicht glauben konnte.
„Ja, ich bin hier, alles wird wieder gut, du bist in Sicherheit. Weit weg von den Dursleys."
„Tom! Bin ich bei Tom!", fragte der Junge freudig.
„Nein, du bist in Malfoy Manor. Bei der Familie von Draco. Der im Übrigen auch hier ist, wenn er es dir besser geht, will er dich sehen."
Harry nickte nur. Dann richtete er sich trotzdem auf.
„Mr. Malfoy? War Mr. Malfoy, der Mann der zu den Dursleys gekommen ist und mich geholt hat?", fragte Harry der sich nur bruchstückhaft an einen blonden großen Herrn erinnern konnte.
„Ja, Harry. Lucius Malfoy hat dir wahrscheinlich das Leben gerettet."
„Wozu? Damit Vernon dort weitermachen kann wo er aufgehört hat? Der Direktor hat doch befohlen, dass ich bei denen Leben muss, weil ich dort sicher wäre!", knurrte Harry mit einer Kälte, die Severus erschreckte. Er verfluchte innerlich diese Muggel, dann Dumbledore und dann sich selbst, weil er es zugelassen hatte, dass seinem Harry wehgetan wurde.
„Nein Harry, du musst nie wieder zu deinen Verwandten zurück", sagte Severus bestimmt.
„Wirklich!", fragte Harry ungläubig.
„Ganz bestimmt. Der Direktor hat nicht mehr die Verantwortung für dich und er wird sie nie wieder bekommen. Dumbledore kann dich zu nichts mehr zwingen", erklärte Severus.
Das schien den Jungen unendlich zu erleichtern.
„Wer…wer hat denn die Verantwortung für mich?", fragte der Harry nun wieder ängstlich.
„St. Mungos das Spital, zumindest solange bis du völlig gesund bist. Was einige Wochen dauern kann. Danach wird entschieden und du wirst da mit zu reden haben. Dafür bist du ihnen wichtig genug. Jetzt erhole dich Harry", verlangte Severus.
Harry sank wieder in das Bett zurück. Dann aber richtete er sich wieder auf, er hatte etwas auf der Seele.
„Bitte…kann ich ihn sehen", verlangte er.
„Wen den Harry?", fragte Severus verwundert.
„Mr. Malfoy, den Mann der mich gerettet hat", sagte Harry leise.
„Natürlich ich werde sehen ob er für dich Zeit findet, aber bis dahin ruhst du dich aus, versprochen."
„Versprochen", sagte Harry und war wieder eingeschlafen.
Severus verließ das Krankenzimmer und wies einen Hauselfen an sich gut um den Jungen zu kümmern.
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Lucius war wieder einmal von einer Traube von Menschen umgeben. Jeder wollte etwas von ihm. Das waren Reporter.
„Sie erheben wirklich Anklage gegen Albus Dumbledore?", fragte einer.
„Nein, wie schon sagte, dass tut das Ministerium ich habe nichts damit zu tun!", knurrte Lucius genervt. Das war jetzt das 10te mal, dass man ihn das gefragt hatte.
„Werden Sie die Vormundschaft anstreben. Wie geht es den jungen Mr. Potter? Was passiert mit diesen Verwandten wird ihnen auch der Prozess gemacht?"
Lucius beantwortete eine Frage nach der anderen und bewies, dass er mehr Geduld hatte, als er selbst je angenommen hatte. Dann verscheuchte er die Meute.
„Severus, wie geht es dem Patienten?", fragte er milde interessiert.
„Den Umständen entsprechend, er ist sehr schwach und das wird noch eine Weile bleiben. Er will dich sehen Lucius."
„Mich! Was soll ein Potter von mir wollen? Bin ich denn kein bösartiger Todesser in seinen Augen?"
„Ich glaube nicht, dass Harry darauf viel gibt im Moment. Er will dich sehen, weil du ihn gerettet hast", sagte Severus ernst.
Lucius schüttelte seinen Kopf. Die Welt stand Kopf, sie stand einfach nur Kopf. Er hatte Harry Potter, den Vernichter des schwarzen Lords gerettet. Was hatte er sich dabei nur gedacht? Plötzlich ohne es zu wollen erinnerte er sich an etwas. Er erinnerte sich wie betrunken er war in der Nacht, als Narzissa Draco zur Welt gebracht hatte, wie hübsch der kleine schreiende Balg war. Wie stolz er auf das erste Papa aus dem Mund von Draco gewesen war.
Er wusste warum er Harry Potter gerettet hatte, aber es gefiel ihm nicht. Er war nicht schwach er hatte keine Gefühle. Er war ein Malfoy. Trotzdem er war ein Vater und er liebte seinen Sohn. Er liebte seinen Sohn. Ganz andere Gedanken gingen ihm durch den Kopf, wie leer Dracos Augen sein würden, wenn er das erste Mal jemanden foltern würde. Das Stück für Stück seine Seele an den dunklen Lord verlieren würde und er nicht mehr sein würde, als eine Marionette. Er erinnerte sich wie Bellatrix gewesen war bevor sie vom schwarzen Lord in ihrer Hochzeitnacht genommen worden war. Eine nette Frau war sie nie gewesen, aber danach war alles anderes.
Er erinnerte sich auch an seine Jugend, wie dieses Haus, als Kasten bezeichnet hatte und eigentlich nach Amerika gehen wollte, wenn er groß war.
Er hatte Harry Potters Leben gerettet, er hatte es getan, weil er seinen Sohn liebte. Er war ein toter Mann.
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Die Tür ging auf. Lucius sah seinen Sohn neben Harry sitzen und ein Buch lesen.
„Er schläft Vater. Vorhin war ein Heiler da und hat ihm einen Schlaftrank gegeben", erklärte er und legte das Buch weg.
„Warum haben die Muggel ihm das angetan Vater?", fragte er voller Schmerz und Zorn, eine versteckte Träne rann ihm über das Gesicht.
Lucius sah sie. Hatte er jemals eine Träne wegen dem Leid anderer verloren? Nein, nicht dass er sich erinnern konnte.
Der stolze Herr der Linie Malfoy trat an seinen Sohn heran und umarmte ihn.
„Ich weiß es nicht mein Junge, ich weiß es nicht", murmelte er zu sich und Draco.
Der junge Mann konnte sich nicht daran erinnern wann er zum letzten Mal von seinem Vater umarmt worden war, aber es sicher lange her.
Draco setzte sich wieder auf den Sessel und Lucius zauberte einen herbei und setzte sich zu ihm hin. Sie sprachen lange miteinander. Draco erzählte seinem Vater von der Schule, von Harry und allem möglichen.
Zum ersten Mal nahm sich Lucius Zeit seinem Sohn zu zuhören und mit jedem Satz, wurde ihm immer mehr klar, dass er nicht mehr wollte, dass sein Sohn wurde wie er. Sein Sohn sollte so werden, wiesein Sohnwerden wollte.
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