RON.
Alles klar. Wenn ich groß war würde ich das Buch 'Was zur HÖLLE ist los mit Seamus Finnigan?' schreiben. Unglücklicherweise schien es darauf keine Antwort zu geben. Die einzige Sache, die mir eingefallen war, war, dass Seamus... na ja, Seamus war. Um ehrlich zu sein, war das alles, was man sagen konnte.
Also, ich hatte nichts gegen Pärchen, die ihre Zuneigung in der Öffentlichkeit zeigten. Kleine Küsschen, Hände halten, ihr wisst schon, diese Dinge. Ich fand sogar, dass es ziemlich süß war- an der richtigen Stelle.
Aber jetzt zeigte Seamus seine- ähm... Zuneigung (richtige Definition wäre 'seine unstillbare Gier') zu Harry in der Öffentlichkeit. Das war definitiv NICHT süß. Dafür gab es zwei eklatante Gründe. Die waren natürlich: a) Seamus bumste geradezu Harrys Bein, und b) sie waren kein Pärchen. Sie ähnelten einem Pärchen in keiner Weise, in jeglicher Form. Harry hatte seine Zustimmung für besagtes Bumsen eindeutig nicht gegeben!
Und sie fingen wirklich an, mir die Lust an meinem Butterbier zu nehmen!
Als alles zu viel wurde, sprang Harry einfach auf und rannte zu den Toiletten. Nicht, dass ich ihn dafür verurteilte. Jedenfalls drehte sich Hermione, sobald er verschwunden war, mit verengten Augen zu Seamus. Da ich meine Freundin ziemlich gut kannte (na ja, so gut, wie man irgendein Mädchen kennen konnte- sie waren für mich alle immer noch ein großes Mysterium, um nicht zu sagen komplett verrückt), lehnte ich mich zurück, bevor sie ausbrach. Seamus, der Hermione nicht so gut wie ich kannte, sah sie einfach gutmütig an.
Es war wie in einem dieser alten Western, die 'Mione mich in den Ferien zu sehen gezwungen hatte. Ihr wisst schon, Totenstille, Steppenläufer* werden vom Winde verweht. Ich wartete fast darauf, dass 'Mione „diese Stadt is' nich' groß genuch für uns beide" knurrte. Glücklicherweise tat sie das nicht. Ich glaubte wirklich nicht, dass es mit englischem Akzent den gleichen Effekt gehabt hätte.
Stattdessen sagte sie: „Seamus Finnigan! Mir reicht es mit dir! Du lässt Harry jetzt in Ruhe, oder es passiert wirklich etwas..."
Okay, vielleicht nicht die beste Drohung seit Erfindung der Drohungen, aber 'Mione hatte nicht so viel Erfahrung damit!
„Oh, aber er ist Freiwild, Hermione!", sagte Seamus. Dann stieß er sie in den Ellbogen und scherzte, „Ich weiß, dass du ihn in seiner Jugendzeit für dich haben willst, aber es ist doch genug für alle da!"
Ich erwog ernsthaft, aufzuspringen und durch den Pub zu rufen: „Rennt! RENNT um euer LEBEN! Evakuiert das Gebäude! LOS!"
Bevor ich irgendjemanden in Sicherheit bringen konnte, explodierte 'Mione. Ich duckte mich.
„Genug FÜR ALLE da!", kreischte sie. „GENUG FÜR ALLE DA? Was glaubst du, wer du bist, Seamus Finnigan? Und was zur Hölle glaubst du, ist Harry? Er ist mein Freund. Ich versuche, ihn zu beschützen! Er hat auch so schon genug Probleme, ohne Leute wie DICH, die ihn belästigen!"
„Also, Hermione, ich habe nur gescherzt..."
„Alles ist irrsinnig witzig für dich, nicht wahr, Seamus? Harry braucht Unterstützung! Er geht im Moment durch eine schwierige Zeit! Er braucht FAMILIENZUSAMMENHALT!"
Sie hatte diese Phrase in irgendeinem Buch gelesen. Darauf hätte ich mein Leben verwettet.
„Also, jetzt, 'Mione", sagte Seamus und sah ziemlich verwirrt aus, „Was ist schon dabei, wenn ich mit Harry schlafen möchte? Es ist ja nicht so, als hätte er es noch nie vorher getan!"
Hermione und ich gafften ihn beide an. Er glaubte nicht, dass...
„Also, natürlich hat Harry es noch nie vorher getan!", sagte 'Mione nach einer Weile. „Jeder weiß das! Was glaubst du denn, warum ich sonst so beschützend zu ihm bin?"
Jetzt war Seamus an der Reihe zu gaffen. „Ihr wollt mir nicht erzählen, dass Harry eine... eine Jungfrau ist?"
„Das ist nichts, wofür man sich schämen muss!", sagte Hermione wild.
Seamus schien ziemlich fassungslos. „Aber... aber seht ihn euch doch mal an!", stotterte er.
Man konnte Seamus Gehirn geradezu arbeiten sehen. Harry = absolut die umwerfendste Person der Welt. Harry auch = ein Teenagerjunge.
„Wie ist das überhaupt möglich?" Seamus stand vor einem absoluten Rätsel.
„Es ist ganz einfach, Seamus!", antwortete Hermione in ihrem Lehrbuch-Modus. „Es ist möglich, weil Harry noch mit niemandem Sex hatte, daher sein Jungfräulichkeitsstatus..."
Seamus sah aus, als würde er scharf nachdenken. „Kein Wunder, dass er über meine letzten... vierzehn Witze nicht gelacht hat!", brach es aus ihm heraus.
„Ganz Genau", sagte Hermione, die jetzt sehr viel ruhiger schien. „Siehst du es jetzt? Harry muss von Leuten, die nur eines wollen, fern gehalten werden... Leuten wie, na ja, wie dir, Seamus."
„Ach, das ist nicht wahr", sagte Seamus und überraschte uns beide. „Ich mag Harry wirklich, wisst ihr."
„...Tust du?", sagte ich.
„Jah", antwortete Seamus und sah recht unwohl aus. „Harry ist ein super Typ... jeder wäre froh, ihn zu haben... wenn ich jemals mit ihm zusammenkommen würde, na ja... ich würde mich nicht nach jemand anderem umsehen."
„Du würdest... Harry tatsächlich NIE betrügen?", quiekte ich. 'Mione sah ebenso überrascht aus. Seamus Finnigan hatte immer mehrere Partner an der Hand. Er hatte sich nie fest binden lassen, oder nach mehr als ein bisschen Spaß Ausschau gehalten. Deswegen hatte er den Ruf einer ziemlichen Schlampe, und deswegen wollte 'Mione ihn nicht gerade in Harrys Nähe haben. Aber, dass Seamus ausschließlich mit Harry ausgehen wollte... das war absolut neu!
Was würde als nächstes passieren? Würde Malfoy als nächstes seine unsterblich Liebe zu Harry proklamieren?
Hey, das war gar kein schlechter Scherz!
„Oh", sagte Hermione und sah ziemlich kleinlaut und unsicher aus. „Nun. Dann ist es etwas anderes."
„Jo, ich wusste nicht, dass Harry eine Jungfrau ist", sagte Seamus ernst.
Seamus war ernst?
„Und in Zukunft werde ich nicht mehr so kokett zu ihm sein", fügte er sachlich hinzu.
Seamus war... SACHLICH?
Und er meinte das aufrichtig.
Als Harry von der Toilette zurückkam (er sah aus irgend einem Grund sehr errötet aus) versuchte Seamus absolut nichts. Nun, fast, aber egal. Seamus konnte natürlich nicht seine ganze Koketterie aufgeben.
Immerhin war er Seamus.
HARRY.
Was wollte Malfoy?
Ich konnte mir nicht helfen, aber ich glaubte, diese ganze Eifersucht/Leugnungssache war ein Scherz, um mich absolut bescheuert aussehen zu lassen. Dann erinnerte ich mich daran, dass mich alle aus irgendeinem Grund wollten. Also konnte ich irgendwie auch verstehen, warum Draco Malfoy mich... küssen wollen würde.
Aber wenn das wahr war, warum machte er es dann nicht? Das erste Mal leugnete er, dass es überhaupt passiert war und dieses Mal kam es gar nicht so weit. Und dann sagte er 'Tschuldigung. 'TSCHULDIGUNG! Malfoy sagte niemals Entschuldigung, besonders nicht zu mir! Es klang auch noch so, als würde er es meinen!
Das erste Mal, als es passierte, war ich nur geschockt und verwirrt. Aber dieses Mal... habt ihr gesehen, was er anhatte? Es war... naja, es war sehr, sehr... ähm sexy, um es vorsichtig auszudrücken. Und der Hut gab ihm einen Hauch von Gefährlichkeit und... na ja. IHR wisst schon. Das Problem meiner sich plötzlich-ändernden Einstellung zu Malfoy nervte mich in so hohem Maße, dass ich nicht einmal merkte, dass Seamus aufgehört hatte, mich auf dem Nachhauseweg vom Pub zu begrapschen.
Ich denke, ich hatte im Hinterkopf immer gewusst, wie Malfoy aussah, aber ihr wisst, dass ich auf solche Dinge nicht sonderlich achtete. Aber wenn man im gleichen Jahrgang und Haus wie Lavender und Parvati war, hörte man eben Dinge. Ich wusste, dass anscheinend alle auch Malfoy bumsen wollten.
Jetzt konnte ich irgendwie verstehen, warum. In Ordnung. Ich konnte es wirklich verstehen.
Aber ich war immer noch verunsichert, wie sein Standpunkt zu dem allen war. Deswegen suchte ich jetzt Rat bei 'Mione.
„Herm", sagte ich, „woher weiß man, dass jemand einen mag? Weil da diese... Person ist, und diese Person verhält sich immer so, als ob sie mich mögen würde, aber ich bin nicht sicher, und, naja..."
Hermione war sofort interessiert. Sie legte sogar ihr Buch zur Seite!
„Ich vermute, wir reden nicht über Seamus", sagte sie eifrig, „Was hat diese Person denn getan?"
„Na ja... die meiste Zeit bekämpft er mich nur..."
„Aha", sagte Hermione klug, „Der Liebesimpuls im Menschen kommt häufig in Konfliktsituationen zum Vorschein, weißt du."
„Hä?"
„Er mag es, mit dir zu streiten, weil es ihn anmacht, Harry."
"Hermione!" Ich war geschockt. Die Worte wirkten einfach... falsch, wenn sie von ihr kamen.
„Nun, es ist wahr. Das steht alles in meinem Buch über Psychoanalyse."
„Ähm. Okay. Aber das ist nicht alles... du weißt schon, als ich unter dem Liebestranks stand? Na ja, er... ähm, hat mich geküsst und tat dann so, als wäre es nie passiert..."
'Mione war jetzt sehr aufgeregt. „Oh! Na ja, das hört sich an, als würde er die Situation nicht zu seinem Vorteil nutzen wollen. Wie SÜß!"
Malfoy? Der eine Situation NICHT zu seinem Vorteil nutzen wollte? Ich wusste nicht, dass das überhaupt möglich war...
„Aber 'Mione... diese Person würde AUF JEDEN FALL seine Vorteile nutzen! Und dann hat er wieder angefangen, mit mir zu diskutieren, darüber, dass ich mit Seamus ausgegangen bin!"
'Mione klatschte sehr unhermionisch in die Hände.
„Harry! Er war eifersüchtig! Er hat sich Sorgen gemacht! Er mag dich! Er mag dich aufrichtig!"
„Tut... er?", sagte ich verblüfft. Ich meine, ich wusste, dass ich Malfoy in der Toilette beschuldigt hatte, eifersüchtig zu sein, aber ich hatte eigentlich nur versucht, ihn zu ärgern! Ich hatte es nicht wirklich geglaubt!
„Natürlich! Ooh, wer ist es? Ist es jemand aus unserem Jahr? Unser Haus? Wer ist es, Harry?"
Wer hatte Hermione mit einem... nun, Mädchen ausgetauscht? Okay, ich wusste, dass Herm immer ein Mädchen gewesen ist, aber jetzt... naja, ihr wisst, was ich meine. Ich schaffte es, nicht zu verraten, über wen wir redeten. Wenn sie jemals herausfand, dass es Malfoy war... na ja, lasst uns gar nicht darüber nachdenken, in Ordnung?
Jedenfalls endete unsere Unterhaltung mit ihrem Rat, ihn um eine Verabredung zu bitten.
„Was ist das schlimmste, das passieren kann?", fragte sie. "Du hast immer erzählt, dass du dich nach jemandem umschaust, der wirklich dein Inneres mag, und jetzt sieht es so aus, als hättest du ihn gefunden. Liebe ist das einzige Spiel, das du verlierst in dem du dich weigerst, mitzuspielen, Harry."
Ach ja, der weise, alte Guru Hermione.
Also würde ich ihn einfach fragen. Ich meine, was war das schlimmste, das passieren konnte? Abgesehen davon, dass er mich Voldemort auslieferte und mich einen furchtbaren, schmerzhaften Tod sterben ließ. Aber das war nicht zu wahrscheinlich.
Oder?
DRACO.
Ungefähr eine Woche nach der ganzen fast-Geküsse-in-der-schmuddeligen-Toilette-Episode kam Harry nach Zaubertränke zu mir. Er sah sehr unsicher und ziemlich verschämt aus.
Er war so süß!
„Malfoy", sagte er, „ähm... könnte ich alleine mit dir reden?"
Ich versuchte, ihn höhnisch anzugrinsen, aber es funktionierte nicht. Das war noch ein verdammter Nebeneffekt der warmen, flauschigen Gefühle, die ich für Harry Potter hegte. Mein patentiertes höhnisches Grinsen, von Generation zu Generation in der Malfoyfamilie weitergegeben, wollte einfach NICHT erscheinen, wenn ich wirklich mit Harry redete.
Es war beinahe, als ob... ich ihn aufrichtig anlächeln wollte.
Dann bemerkte ich über Potters Schulter Weasley. Perfekt. Ich konzentrierte mich auf ihn (nicht, dass es irgendjemanden kümmern würde- aber es war ein Notfall), und schnell konnte ich die bekannte Muskelform an ihren Platz rücken fühlen.
„Wirklich, Potter, ist das nötig?", sagte ich gedehnt. „Ich verbringe schon mehr Zeit mit dir, als ich möchte, danke."
Und der Preis in der Kategorie Größte Lüge des Jahrhunderts geht an...
Harry sah niedergeschlagen aus. Ich bekämpfte Tapfer den Drang, mich bei ihm zu entschuldigen. Was hatte er mit mir getan? Ich wollte mich entschuldigen, ich fand ein anderes menschliches Wesen süß, ich entwickelte Moralvorstellungen, ich hatte verdammte Lieder in meinem Kopf!
Wenn man vom Teufel sprach... scheiße.
Schickt das verfluchte, verdammte 'Ain't No Sunshine' zu Hölle! VerFICKT noch mal!
Ich hatte begonnen zu tappen. Ich konzentriere mich darauf, es so diskret wie möglich zu machen.
Harry sah aus, als würde er mit sich selbst diskutieren. Er drehte sich beinahe weg und starrte mich dann wieder an. Granger und Weasley sahen ihn beide in der extrem verwirrten Art an, in der Crabbe und Goyle mich ansahen. Na ja, so verwirrt wie sie gucken konnten, bei nur zwei Gesichtsausdrücken, die sie beherrschten.
Harry starrte mir geradewegs in die Augen. Ich konnte davon nicht zu viel ertragen.
„Gut", zischte ich, griff ihn am Arm und zog ihn den Korridor hinunter. Ich wandte mich nach rechts und links, durch eine mit Wandteppich verhangene Tür, sodass uns keiner folgen würde und in einen leeren Klassenraum. Ich stand ihm gegenüber und widerstand wieder dem Drang, ihn freundlich anzulächeln.
Harry sah äußerst nervös aus. Nachdem er mich einige Zeit lang still angestarrt hatte, begann er etwas sehr schnell zu sagen.
„Die Sache ist die, Malfoy", sagte er. „Ich habe mit Hermione darüber gesprochen, was in den letzten paar Wochen passiert ist- ohne irgendwelche Namen zu nennen, natürlich- und sie scheint zu denken, dass... na ja... ... du weißt schon. Also, ähm... nun?"
Er errötete jetzt noch mehr. Gott behüte ihn!
Nachdem ich Harry ein paar Sekunden bewundernd angestarrt hatte, schliech sich die Bedeutung von Harrys Worten in mein lieddurchsiebtes Gehirn, und ich musste zwei Mal hingucken.
„Fragst du... fragst du mich nach einem DATE, Potter?", sagte ich und wagte kaum, es zu glauben.
Er antwortete mit einem „ähäm?" und starrte den Boden an. Er war so niedlich. Nun, er war es!
„Tust du?", fragte ich erneut.
„Na ja", sagte er leise, „das kommt auf dich an. Ob du mich wirklich magst, oder nicht."
Seine Worte waren weit davon entfernt, deutlich zu sein, aber ich verstand. Ich wusste, was er sagte. Er wollte, dass sich jemand um ihn kümmerte, und ihn nicht nur als ein Stück Fleisch sah. Es war das, was ich schon die ganze Zeit sagte.
Aber war ich derjenige, ihm zu geben, was er brauchte? Harry brauchte Aufmerksamkeit, nicht nur emotionale, sondern auch physische. Er brauchte Behaglichkeit. Und ich war ein Slytherin.
Nicht zu vergessen die Tatsache, dass, wenn mein Vater es herausfand, er noch MEHR Anstrengungen darauf verwenden würde, Wege zu finden, ihn umzubringen, als er es sowieso schon tat. Und was, wenn ich mich dem Dunklen Lord anschließen musste, und wir gegeneinander kämpfen mussten, und...
„Harry", ich stockte. „Du willst nicht mich. Ich bin- ich bin ein Slytherin, und mein Vater... und Du-weißt-schon-wer... du darfst nicht verletzt werden. Du wirst gebraucht."
Ich meinte das natürlich auf zwei Weisen. Es war nicht nur die Zaubererwelt, die ihn brauchte, sonder... ich tat es a...
Uahr. Ich würde das nicht sagen. SO schnulzig war ich nicht, alles klar?
Harry starrte mich eine Weile an, und dann brach sein Gesicht in ein riesiges, breites Grinsen aus. Ich konnte mir nicht helfen und entgegnete ihm mit einem aufrichtigen Lächeln (mein Gesicht war an diese Muskelbewegung nicht gewöhnt und es tat weh) und ich seufzte fast. Er war so SCHÖN!
„Du magst mich WIRKLICH!", sagte er, fast, als würde er es nicht glauben, als ob es fast etwas Wert wäre. Er kam näher.
„Ich erwarte nichts", sagte er ernst. „Ich erwarte nicht von dir, dass du mich liebst, oder so was... nur, mag mich nicht nicht. Würdest du... würdest du mich wieder küssen, bitte?"
Nun, wer war ich denn, dass ich etwas einzuwenden hätte. Nun, in Ordnung, ich HATTE normalerweise etwas einzuwenden, aber mit Harry...
Nee. Nicht, wenn er so eine gute Idee hatte!
Da gab es allerdings ein kleines Problem mit seinen Bedingungen. Ihr wisst schon, damit, dass er nicht erwartete, dass ich ihn liebte.
Nicht, dass ich irgendwas zugeben würde, wisst ihr...
Und ich war im Moment ein bisschen beschäftigt!
*Ihr wisst schon... diese riesigen Büsche, die in Western durch das Bild fliegen... auch Steppenhexe genannt.
Das Zitat von Hermione mit dem 'Liebesimpuls im Menschen' ist aus dem Film 'Leoparden küsst man nicht', im Englischen 'Bringing Up Baby'. Die Autorin rät, ihn zu sehen, ich kenne ihn nicht
Die Schwierigkeit, eine Übersetzerin zu sein
Wie soll man bitteschön amerikanischen Akzent übersetzen, so dass es wie in einem Western klingt? Ich hoffe, ihr verzeiht mir die Verstümmelung der deutschen Sprache.
Ein wirkliches Problem: Erst ist Seamus 'earnest', dann ist Seamus 'serious'. Beides hat nur eine Übersetzung: ernst/ernsthaft. WIE ZUR HÖLLE SOLL MAN DAS ZWECKMÄßIG ÜBERSETZEN? Gut... ruhig atmen... alles wird gut.
Im ernst... ich bin mit meiner Übersetzung an der Stelle ('Sachlich' war meiner Meinung nach nur das kleinste Übel) nicht zufrieden... wenn jemand eine bessere Idee hat: Immer her damit!
