Hi! Ein fettes Lob an alle die brav reviewen!
Und jetzt zu den Schwarzlesern! Was ist mit euch falsch!
Ich finde es selbstverständlich, dass man Reviews schickt, wenn man eine Story liest!
Für was stellen die Writer die Geschichten sonst ins Netz? Wenn man keine Kritik oder kein Lob will, kann man sich die Stories schließlich auch nur Privat durchlesen!
So viel Arbeit ist es ja wirklich nicht kurz zu schreiben, wie es einem gefällt ... ODER?
Das Übersetzen ist auf jeden Fall mehr Arbeit und wenn ich so wenig Reviews bekomme, dann macht es auf alle Fälle weniger Spaß und die Kapitel dauern umso länger!
PS.: Ich habe die Reviews, die ich bis jetzt bekommen habe ins Englische übersetzt und der Autorin geschickt und sie bedankt sich bei euch (die reviewen!) und hat sich wahnsinnig gefreut!
An Engaging Conversation
Lily wurde am nächsten Tag durch das Klingeln des Telefons aus dem Schlaf gerissen.
Sie sprang aus dem Bett, was sie sofort bereute, da sich ein stechender Schmerz in ihrem Kopf bemerkbar machte. Der achtzehnte Geburtstag lässt sich ja toll an, dachte sie wütend, mit einem Kater vom Vortag. Sie ließ sich wieder auf dem Bett nieder und griff nach dem Telefonhörer auf ihrem Nachtisch.
"Hallo?", sagte sie mit rauer Stimme.
"Happy Birthday, Schätzchen!", jubelte Mrs. Evans für Lilys Geschmack etwas zu laut.
"Danke, Mum.", murmelte Lily und legte sich wieder ganz hin.
"Wie fühlt man sich mit achtzehn?", fragte Mrs. Evans noch immer in ihrer „wir-freuen-uns-ja-alle-so-Stimme".
Lily grinste gequält. Das einzige was sich anders anfühlte als sonst, war ihr schmerzender Kopf.
"Großartig."
"Und was hast du heute alles so vor?"
"Ich weiß nicht. James hat gesagt, dass er alles geplant hat, was unter uns gesagt etwas beängstigend ist.", lachte Lily und war sofort wieder besser aufgelegt.
"Oh...", sagte Mrs. Evans mit einer wissenden Stimme.
"Weist du etwas, das ich nicht weiß?"
"Nein, nein, natürlich nicht Lily."
"Aha.", murmelte Lily und glaubte ihrer Mutter kein Wort.
"Gut. Dann werde ich einmal Schluss machen. Du hast schließlich einen großen Tag vor dir."
"HA! Also weist du, was er geplant hat.", lachte Lily triumphierend.
"Auf Wiederhören, Lily. Ich liebe dich.", sagte Mrs. Evans und tat als hätte sie Lilys letzte Worte nicht gehört.
"Ich liebe dich auch, Mum. Ciao."
Lily hörte wie ihre Mutter auflegte und tat es ihr gleich.
Das war ziemlich seltsam, dachte sie, warum weiß Mom mehr als ich?
Lily schleppte sich unmotiviert ins Bad und weckte mit einer ausgiebigen heißen Dusche ihre Lebensgeister.
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Sie saß gerade an ihrem Küchentisch und trank eine Tasse Kaffe, als das Telefon zum zweiten Mal an diesem Morgen läutete. Seufzend stand sie auf um das Gespräch entgegen zu nehmen.
"Hallo?"
"Hey Lil, ich bin´s."
"James? Wie – du hast ja gar kein Telefon, wie -"
"Ich bin in einer Telefonzelle. Aber wie auch immer. Ich führe dich heute zum Essen aus und du solltest dein schwarzes Kleid tragen."
Lily war jetzt verwirrter denn je zuvor. "Warum muss ich mich so schön anziehen?"
"Naja, weil ... also ich bin in einer Stunde bei dir."
"James–"
"Und Lil, Alles Gute zum Geburtstag."
"Danke, James, aber was hast du vor --"
"Bis in einer Stunde."
James hatte aufgelegt.
Was um Himmels Willen ging hier vor? Wussten etwas alle außer ihr etwas?
Während sie sich fertig machte, überlegte sie weiter, warum James so ein großes Geheimnis aus dem heutigen Tag machte.
Als James läutete war sie soweit fertig. Ihre Haare waren zu einem losen Knoten hoch gesteckt, ihr Make-Up war perfekt und sie trug ihr trägerloses, knielanges schwarzes Kleid.
In einer Hand trug sie eine schwarze Handtasche, in der anderen ihre schrecklich unbequemen und hohen schwarzen High-Heels.
Sie öffnete außer Atem die Tür für einen grinsenden James.
Er fuhr sich mit einer Hand durch seine zerzausten schwarzen Haare. Die waren aber auch das Einzige, das wie immer aussah.
Er trug ein Paar schwarzer Anzughosen, ein weißes Hemd und eine schwarze Krawatte. Er sah wahnsinnig gut aus.
Auf dem Arm trug er ein Bouquet aus rosaroten Sternlilien.
"Du siehst wunderschön aus.", bemerkte er während er in die Wohnung trat. "Happy Birthday, Babe."
"Danke.", antwortete Lily und legte ihre Arme auf seinen Nacken.
"Du selbst siehst auch nicht so schlecht aus."
Er lachte, zog sie an der Hüfte näher und küsste sie innig.
Dann überreichte er ihr feierlich die Blumen. "Die sind für dich."
"Oh, James, sie sind wunderbar! Warte ich gebe sie schnell in eine Vase bevor wir gehen."
Lily warf ihre Schuhe auf einen Stuhl und suchte nach einer passenden Vase für die Blumen.
Als das erledigt war zog sie seufzend die Schuhe an. Als sie aufblickte, sah sie, dass James mit einem merkwürdigen Blick ihre Wohnung musterte.
"Bist du okay?", fragte sie ihn.
"Ja, sicher. Mir geht es bestens.", sagte er und grinste schnell.
"Also – wohin wirst du mich entführen?"
"Giovanna's.", sagte er nur.
Lily starrte ihn an. "Der neue Muggel-Italiener zwei Blocks weiter?"
"Ja."
"Aber – es ist so gut wie unmöglich dort einen Tisch zu bekommen. Ich weiß es, ich habe es schon selbst versucht."
"Die nehmen keine Reservierungen, sperren aber bald auf. Wir sollten besser gehen.", sagte er lächelnd und hielt Lily die Türe auf.
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Da das Restaurant nicht weit entfernt war, gingen sie zu Fuß. Es war ein ziemlich kleines Lokal und sie warteten an der Bar, bis ihr Tisch fertig war.
"Was denkst du über Remus und Elizabeth?", fragte Lily.
"Ich bin ziemlich überrascht. Ich meine, ich wusste, dass er sie toll findet, aber ich hätte nicht erwartet, dass er den ersten Schritt macht."
"Ich habe nicht gewusst, dass er auf sie steht. Wie lange schon?"
"Ein paar Monate."
"Und das hast du mir verschwiegen?", empörte sich Lily.
"Er hat uns schwören lassen, dass wir es keinem sagen."
"Aber er hat erlaubt, dass du mir sagst, dass er ein Werwolf ist?", fragte Lily mit gesenkter Stimme. Sie hätte erwartet, dass James eine Erklärung parat hätte, aber er sagte nichts.
Mit geschockter Miene starrte er auf einen Punkt hinter Lily.
"James?"
Noch immer keine Antwort. Lily drehte sich um, um zu sehen was James so aus der Fassung gebracht hatte. Was sie sah, ließ sie fast vom Stuhl fallen.
Ihre Schwester Petunia und ihr Mann Vernon gaben gerade bei der Türsteherin ihre Namen an. Lily konnte es nicht fassen, dass diese dummen Dursleys von allen Restaurants in London gerade ihres aussuchen mussten.
"Ich habe eine Idee.", murmelte James und legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter.
"Gehen wir zurück in deine Wohnung und lassen uns Essen dort hinkommen." Lily nickte zustimmend.
"Ich bin gleich wieder da."
Er ging hinüber zur Empfangsdame und besprach etwas mit ihr. Er schien etwas zu erklären und die Frau nickte zustimmend. Dann nickte James ihr zu, was Lily als Zeichen nahm, das alles geregelt war.
Sie stand auf und ging in Richtung Ausgang. Sorgfältig sah sie nicht zu Petunia und Vernon hin.
Ein Streit in einem öffentlich Muggel-Lokal war wirklich das Letzte, was sie wollte.
Jemand rempelte sie an und sie wirbelte herum um dieser armen Person, die jetzt in ihrer Schusslinie war, einen vernichtenden Blick zu schicken.
Allerdings war diese Person niemand anderer als Petunia.
Petunia sah geschockt und Lily wütend aus. Lily hätte ihrer Schwester am Liebsten einen Kinnhaken verpasst, aber sie riss sich zusammen und ging weiter zu James.
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Das Erste das Lily tat nachdem sie wieder in ihrer Wohnung waren (nachdem sie ihre Schuhe ausgezogen hatte, natürlich gg), war zum Telefon zu hetzen und das Essen zu bestellen.
Da der Laden aus dem sie immer bestellten am Ende der Straße war, würde es höchstens fünfzehn Minuten dauern.
Dann ging sie zurück ins Wohnzimmer wo James es sich auf der Couch bequem gemacht hatte und seine Krawatte lockerte.
Lily kuschelte sich an ihn und er streichelte nachdenklich ihr Haar.
Dabei schien die Zeit wie im Fluge zu vergehen, denn schon klopfte der Lieferant an die Tür.
James erhob sich seufzend um das Essen entgegen zu nehmen. Er breitete alles auf dem Wohnzimmertisch auf und sie begannen zu essen.
Ohne ersichtlichen Grund fing James plötzlich an laut zu lachen.
"Was ist so lustig?", fragte Lily erstaunt und nahm sich noch mehr Reis.
"Von allen Restaurants in London – nein, in diesem ganzen Königreich, müssen deine Schwester und ihr Gatte gerade das aussuchen, in das wir gehen."
Sie gab ihm einen Klaps auf den Arm. "Freut mich ja, dass du das so lustig findest." Sie tat empört musste aber auch schon grinsen.
Auf einmal wurde James Gesicht ernst und er hörte auf zu lachen. Er stand auf und nahm ihre Hände in seine.
Verwirrt sah Lily zu ihm auf. Hatte der Kerl heute Stimmungsschwankungen?
"Lily, ich liebe dich. Ich empfinde schon so für dich seit ich dich das erste Mal gesehen habe. Aber erst im letzten Jahr habe ich realisiert wie sehr ich dich brauche. Wir haben noch unser ganzes Leben vor uns.
Aber die Dinge ändern sich. Wir könnten morgen tot sein. Deshalb muss ich das jetzt machen."
Er kniete nieder.
Da klickte es endlich bei Lily und sie verstand, was da vor sich ging.
"Willst du mich heiraten?"
"Ja.", antwortete Lily tonlos. Dann zog sie James an seiner Krawatte näher und küsste ihn.
Doch James löste sich nach kurzer Zeit wieder aus ihrer Umarmung und nahm eine Schatulle aus seiner Hosentasche.
Darin befand sich der schönste Ring, den Lily je gesehen hatte.
Er war aus Silber und drei kleine Diamanten waren darin eingefasst. Als James diesen Ring an ihren Finger steckte konnte Lily die Tränen wirklich nicht mehr zurückhalten.
"Gehen wir es jetzt allen erzählen oder warten wir damit bis morgen?", fragte James erleichterte, dass sie ihn nicht hatte abblitzen lassen.
Lily grinste und küsste ihn fordernd. "Ich denke die können ruhig noch warten.", wisperte sie gegen James Mund.
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Na, wie hat es euch gefallen?
Ziemlich kitschig, oder? Aber was soll´s. : - )
