Vorbemerkung der Autorin:
Okay - ein bisschen IchiRuki Gekuschel voraus! Außerdem mit einem Spritzer GinRan, GrimNel und HitsuKarin!
Und wie immer - gehören mir weder HP noch Bleach. Blah, Blah, Blah. [...]

Vorbemerkung der Übersetzerin:
Das Original findet ihr unter "www Punkt fanfiction Punkt net /s/7673707/1/Bleach-and-the-Half-Blood-Prince".
Bei der Vorbemerkung der Autorin habe ich alle Passagen weggelassen, die sich auf die Reviews zum Original oder dessen Veröffentlichung beziehen und deshalb für die Übersetzung nicht relevant sind. Wo etwas fehlt steht stattdessen "[...]".

Anmerkungen zum Textformat:
:Der Zanpakuto-Geist spricht:
:Der innere Hollow spricht:


Kapitel 11

"Auszeit!" riefen Harry und Hermine im selben Augenblick. Sie hielten gerade eines ihrer spontanen zwei gegen zwei Quidditch-Spiele ab - die tatsächlich eher eins gegen eins waren, da sowohl Ron als auch Hermine keine besonders guten Spieler waren - als mehrere Höllenfalter erschienen und direkt auf Harry und Hermine zuhielten.

"Papier! Wir brauchen Papier!" schrie Harry, als er erkannte, was die Botschaft enthielt. Da nur Hermine annähernd auf Ichigos Niveau war, was Verwandlung anging, aber selbst sie noch nicht wusste, wie man Federkiel und Pergament herbei zauberte, zischte Ginny auf ihrem Besen zum Haus um zu holen was sie brauchten, zusammen mit etwas Hartem, auf dem man schreiben konnte.

"Ach, menno", ächzte Ron als er die Ergebnisse der Noten sah. "Ich schätze wir schulden Ichigo einen Sickel."

"Was?" fragte Ginny und sah zu ihnen hinüber. Sie war bei Hermine, da das andere Mädchen schnell ihre Botschaft von Rukia aufschrieb.

"Ehm..." beide Jungs schienen verlegen. "Ichigo hat mit uns beiden um je einen Sickel gewettet, dass Uryu bei seinen Z.A.G.s besser abschneiden würde als Hermine..."

"Das habt ihr nicht!" Hermine funkelte sie wütend an, während Ginny versuchte nicht zu lachen - und versagte. Das brachte ihr einen wütenden Blick von ihrem Bruder ein.

"Ja, sorry. Er hat ein Ohnegleichen mehr als du - in Verteidigung."

"Oh..." Aus irgendeinem Grund schien sie das mitzunehmen. Sie war wahrscheinlich mehr darüber bestürzt, dass sie an eines ihrer 'Versagen' erinnert worden war, als dass jemand besser abgeschnitten hatte, da Harry selbst sie in diesem speziellen Fach geschlagen hatte. Nun, sie machte sich besser als sie in Kido - sie verbrachten einen guten Teil ihrer Zeit damit, es zu üben. Es fühlte sich tatsächlich gut an, eine magische Technik üben zu können, die nicht aufgespürt werden konnte. Harry hatte das Gefühl, dass er einfach nur noch eine Ecke umrunden müsste - und dann hätte er den Bogen raus. Bis er diese Ecke umrundet hatte - würde er sich weiter abrackern müssen. Ginny schlug sich etwas besser als er, während Ron immer noch mit der Aussprache der japanischen Begriffe rang. Die wenigstens konnte Harry hinbekommen. Hermine verbrachte den Großteil ihrer Zeit damit, Rons Aussprache zu korrigieren.

"Hey, Momo hat Wahrsagen bestanden!" rief Ron erzürnt aus: "Wie hat sie das geschafft? Sie hat nicht mehr gelernt als wir?"

"Er sagt, dass sie genauso geschockt war wie alle anderen; und sie kann sich nicht denken, wie das kommt", sagte Harry, der der Nachricht weiter zuhörte. Hm, dachte er, er sagte, dass sie Neuigkeiten haben, und Rukia sie Hermine mitteilt...

"Mochte Ichigo sein Geschenk?" fragte Ginny ihn, wobei sie von ihrem Standort neben Hermine zu ihnen herüber schaute.

"Ja, er sagt, dass er und Uryu sich nicht entscheiden können, welchen Zaubertrank sie zuerst ausprobieren wollen..."

"Cool..." Sie lächelte ihn an, was seinen Magen Purzelbäume schlagen ließ.

"Oh Mein Gott!" schrie Hermine plötzlich.

Alle zuckten zusammen, was den Falter auf seinem Finger einen Augenblick wegfliegen und wie durchgedreht herumflattern ließ, ehe er zu ihm zurück kam, und ihr Schrei ließ sowohl Mrs. Weasley als auch Fleur mit bereit gehaltenen Zauberstäben aus dem Haus gerannt kommen, weil sie erwarteten, dass die Kinder von Monstern oder Todessern angegriffen würden.

"Was ist los?" fragten alle gleichzeitig.

"Sie sind verlobt!"

"Was?" fragte Harry verblüfft, der zuerst nicht begriff, worüber sie redete.

"Ichigo und Rukia! Sie sind verlobt!"

"Du machst Witze!"

"Wirklich?" Harry und Ron drängten sich um sie, damit sie zusammen mit Ginny über ihre Schulter mitlesen konnten. So dicht bei Ginny zu stehen... ließ Harrys Magen ein paar Purzelbäume schlagen und er stellte fest, dass er den Geruch ihres Shampoos mochte.

"Sie sind ein bisschen jung, nicht wahr?" fragte Mrs. Weasley erstaunt, die ebenfalls versuchte, Hermine wie ihre Kinder über die Schulter zu schauen. Der junge Mann, den sie kennengelernt hatte, schien sehr erwachsen für sein Alter zu sein, aber dennoch...

"In Japan handhaben sie die Dinge etwas anders", erklärte Ginny, die sich anschaute, was Hermine geschrieben hatte. "Sie haben immer noch Dinge wie arrangierte Hochzeiten und alles. Und sie heiraten früher."

"Tatsäschlisch?" fragte Fleur neugierig.

Hermine nickte. "Anscheinend ist es Ichigos Großvater gewesen, der sie arrangiert hat - er hat Rukias Bruder unter Druck gesetzt, zuzustimmen." Sie lachte über das, was sie auch immer gerade hörte und versuchte zu schreiben. Endlich musste sie aufhören zu schreiben, bis sie aufgehört hatte zu kichern. Anscheinend war das, was auch immer Rukia zu sagen hatte, ziemlich komisch.

"Hey, falls dieser alte Mann mir sagen würde, dass ich etwas tun soll, würde ich das machen", gab Ron mit einem Schaudern zu. "Er war - furchteinflößend."

"Morgen haben sie vor loszugehen und einen Ring zu kaufen", sagte Ginny, die las, was Hermine geschrieben hatte. "Wie ich Rukia kenne, wird das kein billiger. Es wird ein super duper teurer werden!"

"Oh, das wird es - sie sagt, sie will dass jeder in Hogwarts weiß, zu wem Ichigo gehört - zu ihr!" Hermine kicherte weiter, während sie dem gereizten Tonfall in Rukias Stimme zuhörte. Sie mochte die Höllenfalter - es war einfacher, die Nuancen im Ton einer Person zu hören als in einem Brief. Nicht, dass die Eulen auch gut waren - aber es war beinahe so, als würde man telefonieren...

Harry erklärte schnell Mrs. Weasley und Fleur, welche Probleme Ichigo im vorigen Schuljahr gehabt hatte, und seine ungewollte Beliebtheit bei den Mädchen.

"Ja, ich glaube, dass du das erwähnt hast..." Molly erinnerte sich daran, dass sie im Krankenzimmer ihres Mannes über das Pärchen geredet hatten, während er sich vom Biss durch Voldemorts Schlange erholte.

"Also - sie sind nischt über dieses Arrangement für sie verärgert?" fragte Fleur, die an den Jungen dachte, den sie kurz getroffen hatte, als er dort gewesen war. Sie dachte, dass sie sich vielleicht an seine Verlobte erinnerte, genau wie an den Rest seiner Freunde und Familie, jetzt wo sie darüber nachdachte... Bill hatte ihr gesagt, dass sie alle getroffen hatte, als sie im letzten Jahr das erste Mal nach Gringotts gekommen waren... und dass er den Alarm ausgelöst hatte... sie erinnerte sich an diesen Vorfall. Sie hatte nicht gewusst, dass er derjenige gewesen war, der ihn ausgelöst hatte, oder sie wäre viel neugieriger auf ihn gewesen, als er hier gewesen war. Bill erzählte nicht viel mehr über ihn und sie merkte, dass er mehr wusste und es ihm nicht frei stand, mit ihr darüber zu reden. Allerdings sagte er, dass er den Jungen mochte, und recht froh darüber war, dass er sich mit Harry und Ron angefreundet hatte. Er hatte das Gefühl, dass beide von Kurosakis Freundschaft profitieren konnten... Na ja, er hatte sich schon mehreren Todesflüchen in den Weg gestellt um Harry zu beschützen, also hatte ihr Bill anscheinend Recht...

"Oh, nein, überhaupt nicht. Diese beiden sind verrückt nach einander."

"Dann is' es sehrr süß, das sein Großvater dieses für sie arrangiert 'at", fuhr sie mit einem verträumten Seufzen fort, als ihre romantische Natur als Veela die Kontrolle übernahm und sie in Tagträume verfiel. Ginny verdrehte die Augen, als Fleur sie nicht ansah.

Harry lächelte. Er stellte fest, dass er sich auf das neue Schuljahr freute.

#

"Ichigo!" Yuzu warf die Arme um ihren Bruder, als er durch die Tür kam. "Du bist zu Hause!"

"Hey Yuzu", sagte er, und erwiderte die Umarmung. "Wo ist Karin?"

"Sie, ehm, musste los und etwas besorgen..." sagte Yuzu ausweichend. Ihr Bruder seufzte und wechselte einen Blick mit Rukia. Irgendetwas war los und sie hatten beinahe Angst davor herauszufinden, was dieses etwas war... Falls sein Vater darin verwickelt war, würde es etwas sein, dass sie am Ende bedauern würden.

"I-CHI-GO! ALLES -"

Krach!

Ichigo trat seinen Vater von sich weg und durch den Raum, wo er in die Wand krachte, was dazu führte, dass Teile des Putzes ähnlich wie Schneeflocken langsam zu Boden schwebten. "Du bist so was von nervtötend!"

"Oh, Masaki! Unser Sohn liebt seinen - schluck!" Isshin hörte auf zu rede als er feststellte, dass Ichigos Zauberstab beinahe seine Nase berührte.

"Genug, Ziegenbart!" knurrte Ichigo seinen Vater an. "Oder du wirst ein verdammtes Kaninchen!"

Rukia unterdrückte ihr Lachen. Es war Ichigo ernst - er würde seinen Vater in ein Kaninchen verwandeln, wenn er nicht aufhörte. Isshin, der schielend auf den Zauberstab seines Sohnes starrte, schlang die Arme um seine Knie und setzte sich gehorsam still in eine Ecke, um auf seine Chance zu warten, wenn Ichigo ihm den Rücken zukehrte und seinen Zauberstab nicht in der Hand hatte...

"Wie lange kannst du bleiben?" fragte Yuzu, die sich erwartungsvoll zu Rukia umdrehte. Ihre Augen funkelten glücklich.

"Oh, ungefähr zwei oder drei Tage."

"Okay!" sie lächelte sie glücklich an. "Winky und ich werden heute Abend euer Lieblingsessen machen!" Winky, die hinter Yuzu stand, nickte begeistert.

"Danke, Yuzu, danke Winky."

Ichigo nahm Rukias Hand und sie gingen nach oben in sein Zimmer, nachdem Ichigo seinen Vater mit etwas Seil gefesselt hatte. Aus den Augen des Mannes flossen ein paar Krokodilstränen, aber Ichigo blieb ungerührt.

"Komm her", sagte er und zog sie in seinen Schoß, als er sich auf sein Bett setzte. Er musste nicht in seinem Wandschrank nachsehen, da er schon wusste, dass die Hauselfe unten war und Yuzu half.

"Endlich alleine?" sagte Rukia und rollte sich auf seinem Schoß zusammen. Sie griff nach oben um seinen Kopf herunter zu ziehen, damit sie ihm einen heißen Kuss geben konnte. "Mm. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Ichigo. Ich muss dir noch ein Geschenk besorgen..."

"Ich habe mein Geschenk schon bekommen", sagte er ihr zwischen Küssen.

"Oh?"

"Ja - ich muss Byakuya nicht um Erlaubnis fragen, dich zu heiraten."

Sie kicherte bei seiner Antwort und drehte sich dann so, dass sie rittlings auf seinem Schoß saß und schob ihre Hände unter seinem Hemd nach oben.

"Rukia..."

"Meins", schnurrte sie, während sie mit ihren Händen über seine straffen Bauchmuskeln fuhr.

"Du bist ganz schön besitzergreifend, oder?"

"Verdammt richtig", ihre Augen hatten sich zu einem tiefen Indigo verdunkelt. "Jetzt halt die Klappe und küss mich."

"Herrischer Winzling", sagte er direkt bevor er nachgab.

#

"Ichi-nii! Rukia! Abendessen ist fertig!" rief Yuzu von unten herauf.

Ichigo schaffte es, sich von seiner sehr knapp bekleideten Verlobten loszureißen, um zu antworten, dass sie gleich unten sein würden.

Sobald sie ihre Kleidung finden konnten, dachte er.

"Wo ist mein Kleid?" fragte Rukia mit ein wenig Panik in der Stimme.

"Mist", murmelte Ichigo während er sich umsah. Er fand ihr Kleid auf der anderen Seite des Zimmers, sein Hemd hinter dem Fernseher und seine Hose unter dem Bett. Wie die Sachen dorthin gekommen waren, wusste er nicht und er wollte es auch nicht wirklich wissen.

"Wie sieht mein Haar aus?" fragte Rukia, während sie sich in ihr leicht zerknittertes Kleid wand. Er warf ihr einen Blick zu und reichte ihr dann schweigend einen Kamm. Sie schnappte sich knurrend den Kamm, den er ihr hinhielt und fuhr schnell mit ihm durch ihre Haare.

"Komm schon", sagte er und griff ihre Hand. "Ehe noch jemand nach oben kommt und nach uns sucht."

Das Paar rannte die Stufen nach unten ins Esszimmer, wo sie entdeckten:

"ÜBERRASCHUNG!"

Die beiden kamen mit großen Augen schlitternd zum Stehen. Das Wohnzimmer war mit Leuten vollgestopft.

Es war beinahe komisch, dachte Toshiro, als Matsumoto eine Tröte in ihre Gesichter pustete. Die beiden waren vollkommen schockiert darüber, dass sie all ihre Freunde sahen und der Raum für eine Party dekoriert war.

"Wie..." stammelte Ichigo.

"Wann..." Rukia blinzelte alle an.

"Ihr wart so leise! rief Ichigo aus. "Wie - habt ihr das so leise hinbekommen?"

"Tatsuki ist sehr gut darin, Leute zum Schweigen zu bringen", erklärte Orihime mit einem Lächeln. Nun, das wussten sie - sie hatte das im letzten Jahr mit den Slytherins gemacht...

"Sehr gut", grummelte Grimmjow, was Nel ihn ankichern ließ. Anscheinend hatte sie ihn genauso zum Schweigen gebracht wie Isshin. Und seinem Gesichtsausdruck nach... Renji ebenfalls.

"Also, ehm, was feiern wir?" fragte Rukia, die sich nervös umsah und sich fragte, wie viel alle von oben gehört hatten... Sie war nicht wirklich - leise gewesen.

"Oh, eine Menge Dinge", kicherte Yoruichi, die ihr zuzwinkerte und ihr einen Blick zuwarf der ihr sagte, dass sie ziemlich viel gehört hatten, was dazu führte, dass ihre Wangen hellrot brannten.

"Ichigos Geburtstag", lächelte Yuzu, der das vollkommen entgangen war.

"Tatsukis Geburtstag", Orihime umarmte ihre Freundin.

"Unsere Noten!" fügte Momo mit einem wissenden Feixen an die beiden und danach einem glücklichen Grinsen hinzu.

"Und eure Verlobung", grinste Kisuke sie hinter seinem Fächer an. Oh Gott...

Die Party bestand aus einer wilden Mischung von Leuten - Shinigami, Familie, Vizards, Arrancar, Freunde... Deswegen war Karin an diesem Nachmittag losgerannt, Einkäufe in letzter Minute, während Yuzu das Essen vorbereitete. Die Party breitete sich über das ganze Haus aus und bei so vielen chaotischen Leuten wurde Reparo ziemlich oft gebraucht, genau wie die Zauber, die man zum Säubern von Verschüttetem und Schmutz brauchte. Winky rannte hin und her, glücklich darüber, dass sie eine Party mit Speisen und Getränken versorgen konnte. Sie war ganz in ihrem Element, bemerkte Ichigo, der das Funkeln in ihren Augen sah.

"Also", sagte Shinji irgendwann zu ihm. "Wie fühlt es sich an?"

"Wie fühlt sich was an?" erwiderte Ichigo, etwas verblüfft von der Frage.

"Meinen alten Job zu haben?"

"Manchmal seltsam", gab Ichigo zu. "Ich gehe noch zur Schule, aber ich leite eine Division, und es wird von mir erwartet, die Shinigami Akademie zu beaufsichtigen - auf die ich nie gegangen bin. Und wenn sie wieder am Laufen ist, wird der Generalkommandant von mir erwarten, dass ich die Schule hier ebenfalls beaufsichtige. Es ist manchmal - surreal."

"Kommst du mit allen zurecht?"

"Bis jetzt", nickte Ichigo. "Als Momo mit allen geredet hat, um sie wissen zu lassen, dass sie einen neuen Kommandanten bekommen, hat sie Byakuya, Renji und Toshiro gebeten, mit ihr zu kommen."

"Oh?" Shinji legte den Kopf schräg und betrachtete den jüngeren Vizard neugierig, ausnahmsweise war er mal ernst. Sie brauchte so viel Verstärkung?

Ichigo nickte. "Sie kennen mich wirklich am besten. Wenn jemand also Zweifel gehabt hätte, wären sie am besten geeignet, um denjenigen zu beruhigen. Sie waren schließlich ziemlich schlimm verbrannt worden. Und die Moral in der Kompanie war ziemlich am Boden." Nach dem was ihr dritter Rangoffizier ihm mitgeteilt hatte, waren sie froh gewesen, jemanden mit dem Ruf von Ichigo Kurosaki zu bekommen. Seine Kraft und sein Ruf waren ihm offenbar voraus geeilt und dabei geholfen ihre Moral etwas zu heben. Sie hatten einen Verräter durch die Person ersetzt, die ihn mit eingezogenem Schwanz nach Hueco Mundo zurück geschickt hatte. Zweimal. Und Ichigo hatte vor sicherzustellen, dass er entweder - auf Dauer - dort blieb, oder dass dieser Schwanz abgeschnitten wurde.

"Aizen hat einer Menge Leuten weh getan", sagte Shinji stirnrunzelnd.

"Er tut ihnen immer noch weh. Und er wird sie weiter verletzen, bis wir ihn endgültig aufhalten", stimmte Ichigo mit finsterer Miene zu. Aizen und Voldemort - zwei Bastarde, die verdienten in den tiefsten Kreisen der Hölle zu brennen. Ichigo konnte ihnen sogar sagen, wo sie einen guten Satz Ketten herbekommen könnten... und er konnte ihnen außerdem eine Straßenkarte zeichnen.

"Stimmt schon wieder. Und ich habe so ein Gefühl, dass du derjenige sein wirst, der es schafft", sagte Shinji mit einiger Überzeugung, ergriff Ichigos Schulter und drückte sie leicht. Ichigo zog eine Grimasse. Nein, nein, da war überhaupt kein Druck... Einfach er selbst sein und tun, was er immer tat - das Durcheinander von allen anderen aufräumen. Shinji drückte wieder seine Schulter und wandte sich zum Gehen, hielt aber inne, um über die Schulter zurück zu schauen.

"Oh, ganz nebenbei - das nächste Mal solltest du vielleicht dein Zimmer schallisolieren. Rukia-chan kann ganz schön schreien", er schmunzelte. Ichigo wurde blass, ehe er ein wenig grün wurde.

Eine der amüsanteren Szenen dieses Abends war, wie Karin versuchte, einem widerwilligen Toshiro beizubringen, wie man langsam tanzte. Ichigo sah ihnen zu und schüttelte dabei den Kopf. Er versuchte nicht einmal das hektische Fotografieren seines Vaters zu stoppen; nicht wenn er sagte, dass er die Fotos an Masaki schicken wollte, da sie nicht dabei sein konnte.

"Warum schüttelst du den Kopf? Sie sind soooo niedlich!" fragte ihn Matsumoto. Natürlich tanzten sie und Gin sehr eng und sehr langsam, blieben aber eher an einem Platz stehen und wiegten sich hin und her. Mit Absicht, dachte er. Natürlich taten Nell und Grimmjow dasselbe. Das konnte man noch nicht einmal Tanzen nennen, es war eher wie - Fummeln. Ichigo beschloss, dass er nicht in ihre Richtung schauen musste. Oder in die von Gin und Rangiku. Es war zu peinlich. Er wollte nicht sehen, wohin sich die Hände bewegten... nicht, dass seine eigenen nicht ebenfalls früher am Tag auf Wanderschaft gegangen waren... dennoch.

"Meine sportfanatische Schwester - tanzt langsam? Das ist, was seltsam ist", erwiderte er. Rukia legte den Kopf schief.

"Ich glaube nicht, dass ich schon einmal so getanzt habe", gab sie zu. "Ich kann traditionell tanzen..." Ichigo nahm ihre Hand und führte sie zu einem Bereich, der im Raum freigeräumt worden war.

"Na dann", sagte er mit einem schwachen Lächeln, "schätze ich, müssen wir das ändern."

"Ichigo!" sie fing an rot zu werden, als er sie an sich zog, den Arm um ihre Taille legte und dann ihre rechte Hand in seine nahm.

"Sei still", sagte er, während er sie in einen langsamen Tanz führte, "und folge einfach meiner Führung."

"Ich wusste nicht, dass du tanzen kannst", flüsterte sie, während sie ihm durch die Schritte des Tanzes folgte. Er lächelte auf sie herunter.

"Wir haben das alle in der Schule gelernt; es war eine der ausgefalleneren Ideen unserer Lehrerin", sagte er, während er an Misato Ochis "lernt einander kennen" Geistesblitz dachte. In einem Augenblick schierer Panik hatten er und Tatsuki einander als Partner festgehalten und versprochen, niemals einer anderen Seele zu erzählen, was sie gezwungen waren, auszuhalten. "Schau dir die anderen an - siehst du?" der Rest der Klassenkameraden aus Karakura brachten alle jemandem, der es nicht konnte, das Tanzen bei, oder wurden, wie in Keigos Fall, komplett ignoriert. Dies brachte den anderen Jungen dazu sich in eine Ecke zu setzen und zu weinen, bis sich Yuzu seiner erbarmte und ihn sie unterrichten ließ - alles unter mehreren wachsamen Blicken. Jedoch, da sie Ichigos kleine Schwester war, und er Angst um sein Leben hatte, sollte er irgendetwas unanständiges tun oder sagen sollte - war er der perfekte Gentleman. Natürlich konnte sie schon tanzen, also war sie eigentlich nur nett.

"Schön", murmelte Rukia, legte ihren Kopf auf Ichigos Brust und seufzte. Sie konnte den langsamen, stetigen Schlag seines Herzens hören und sie empfand das als ungemein beruhigend und tröstend. Wer hätte gedacht, dachte sie, dass sie, als sie in diese Stadt geschickt worden war, hier die Liebe ihres Lebens finden würde?

:Ich möchte wetten, dass Aizen das nicht tat,: hörte sie Sode no Shirayuki fröhlich in ihrem Kopf feixen. :Wenn er tatsächlich wüsste, dass er Heiratsvermittler gespielt hat... möchte ich wetten, dass er dich nicht hätte schicken lassen. Er hätte einen anderen Weg gefunden.:

Rukia lachte schweigend zurück. Ich frage mich, was er tun würde, wenn ich mich bei ihm bedankte?

Ihr Zanpakuto lachte. :Oh, bitte tu das - ich will seinen Gesichtsausdruck sehen!:

Vielleicht werde ich das. Es wäre wirklich lustig...

#

Ichigo beendete seine Vorbereitungen für seine Einkaufstour mit Rukia, als er hörte, wie Yuzu mit Panik in der Stimme seinen Namen rief. Er war auf dem Weg zur Tür, völlig vergessend dass er apparieren konnte, als Winky mit verzweifeltem Gesichtsausdruck vor ihm auftauchte. Er wurde schnell in Schrecken versetzt, als er das sah.

"Meister Ichigo!"

"Was -"

Einen Augenblick später war Rukia dort, die sich mit Yuzu appariert hatte. Karin kam einen Augenblick später mit Isshin auf den Fersen die Treppe hoch gedonnert. Wenigstens dachte er, dass das Mädchen, dass sich ihm entgegen warf, seine Schwester war. Sie trug die Kleidung, die Yuzu an diesem Morgen getragen hatte und sie hatte die richtige Frisur - aber ihre Haarfarbe -

War Neonblau.

Oh Scheiße, dachte er mit sich weitenden Augen, während er zusah, wie es Kaugummi-Pink wurde. Er griff sich zwei Dinge: einen Kapuzenpulli, in den er seine Schwester einwickeln konnte, für den Fall, dass sie jemand sah und sein altes Stellvertreterabzeichen. Winky fing seinen Gigai auf, als dieser fiel und legte ihn aufs Bett. Ichigo nahm seine Schwester auf die Arme und apparierte zu Urahara.

"Oy, Hut-und-Geta!"

"Ichigo, was..." gähnte Urahara, der gerade aufgewacht war und starrte Ichigo verblüfft an.

"Ich muss das Tor benutzen!"

"Ichigo, du kannst jetzt dein eigenes Tor öffnen -" Yoruichi war neben ihm und sah sich die Gestalt genau an, die sich in seine Arme schmiegte.

"Ich brauche den Konverter", sagte Ichigo, dessen Stimme seine Anspannung verriet. Urahara warf einen Blick auf seinen Gesichtsausdruck und nickte.

"Natürlich. Ich habe es in Betrieb gelassen", Urahara klappte die Falltür für ihn auf und er ging dem erregten jungen Mann in das Untergeschoss voraus. Yoruichi hatte unter die Kapuze gespäht, hatte erkannt, was vor sich ging und rieb Yuzu Schulter in dem Versuch, sie zu beruhigen. Sie sollte das wahrscheinlich auch bei Ichigo tun, da er die Kontrolle verloren hatte und ebenfalls schnell die Haarfarbe wechselte. Ichigo tippte verärgert mit dem Fuß während er darauf wartete, dass das Tor für sie vorbereitet wurde, während Yuzu weiterhin ihre Arme beinahe in einem Würgegriff um seinen Hals geschlungen hatte. Bis Urahara das Tor fertig hatte - und es dauerte nur ein paar Minuten, entgegen dem was Ichigo dachte - hatten sich Rukia, Winky und Karin zu ihnen gesellt.

"Gut, es ist fertig."

Ichigo flitzte so schnell an Kisuke vorbei, dass es ihm den Hut vom Kopf riss und er bemerkte kaum, dass Yoruichi direkt hinter ihm war, während er durch das Senkaimon hetzte, mit nur einem Gedanken im Kopf -

Geh zu Mom.

Masaki saß mit Lily zusammen und diskutierte über die Anfängerklassen, die sie unterrichten würden und arbeiteten die Lehrpläne für diese Klassen aus. James und Sirius hatten die Schilde um den Dojo geprüft und hatten sich erst vor kurzer Zeit zu ihnen gesellt, als ihr Sohn und Yoruichi in den Raum stürzten. Wenigstens dachte sie, dass es ihr Sohn war...

"Ichigo! Was ist los?"

Im nächsten Moment eilte die Gestalt, die er getragen hatte auf sie zu. Tränen strömten über ihr Gesicht und ihre Haare änderten die Farbe von fluoreszierendem Gelb zu fluoreszierendem Orange. "Mama!"

"Yuzu?" keuchte Masaki, der langsam ein Licht aufging. Sie fing ihre jüngste Tochter auf, als sie sich ihr an den Hals warf, hielt sie fest und murmelte ihr tröstende Worte zu. Sie sah zu Ichigo auf, dessen eigene Haare nicht länger ingwerfarben war... sondern blass blau. Du meine Güte...

Er hatte gesagt, dass er Mühe hatte, seine natürliche Haarfarbe beizubehalten, wenn er unter Stress stand oder verlegen war. Es schien so, als sei Yuzu nicht die Einzige, um die sie sich kümmern musste. Aber - das Wichtigste zuerst.

"Atme", Ichigo fühlte eine Hand auf der Schulter und bemerkte, dass Sirius neben ihm stand. "Sie kommt in Ordnung, Masaki weiß, was zu tun ist. Du hast selber die Kontrolle verloren - jetzt atme tief durch und entspann dich."

"So ist's richtig", sagte James von seiner anderen Seite und nickte, als das Blau sich langsam in sein natürliches Erdbeerblond zurück verwandelte. Sie waren Animagi, keine Metamorphmagi, aber die grundlegenden Konzepte waren die selben. Sie konnten Ichigo soweit anleiten, bis er wieder normal aussah, während Masaki sich um ihre Tochter kümmerte.

Yoruichi trat zu ihm hinüber, jetzt wo sie sah, dass die Geschwister in fähigen Händen waren. "Ich werde Yamamoto wissen lassen was passiert ist", sagte sie, "da er mit Sicherheit gespürt hat, dass wir durch Kisukes Tor und nicht das reguläre Senkaimon gekommen sind."

"Danke", Ichigo warf ihr einen dankbaren Blick zu und sobald sie verschwunden war, tauchte Winky mit besorgtem Gesichtsausdruck auf.

"Meister Ichigo?" sie sah zu ihm hoch. "Wird Miss Yuzu in Ordnung kommen?"

Ichigo sah zu seiner Mutter und Schwester hinüber, die sich unter Lilys wachsamem Blick zusammengekuschelt hatten, und nickte. "Ich denke schon, Winky. Mom weiß, was zu tun ist." Er sah zu James und Sirius hinüber. "Danke, Leute."

Beide lächelten ihn an. "Kein Problem", nickte James.

"Helfe immer gern", stimmte Sirius zu.

"Ich werde in meinem Büro vorbeischauen und nachsehen, ob mich jemand braucht", sagte er zu ihnen, während er sich zum Gehen wandte, nachdem er einen letzten Blick zu seiner Mutter und Schwester geworfen hatte. Yuzu hatte sich auf dem Schoß ihrer Mutter zusammengerollt, wurde sanft gewiegt und Masaki murmelte ihr leise etwas zu. Nein, er wollte nicht die Person sein, die Mutter und Tochter in diesem Augenblick unterbrach; Lily würde denjenigen in Stücke reißen.

"Natürlich", die beiden verstanden. Dies war Yuzus Zeit mit Masaki, er wollte nicht stören. Er würde eine Menge Zeit mit seiner Mutter verbringen, da er auf Dauer in der Soul Society leben würde, sobald seine Zeit in Hogwarts vorbei war.

Momo sah auf, überrascht davon, dass ihr Kommandant ins Büro kam. Er zeigte einen gestressten, ziemlich geistesabwesenden Gesichtsausdruck und trotz der Tatsache, dass sie mehrmals seinen Namen rief, antwortete er ihr nicht.

Irgendetwas stimmt nicht, dachte sie besorgt, während sie zusah, wie er sich setzte und mit einem nachdenklichen Stirnrunzeln auf die Stapel Papierkram auf seinem Schreibtisch starrte, aber nichts tat. Sie beobachtete ihr ein paar Minuten lang und fragte sich, was sie tun sollte. Er war nicht nur ihr Kommandant, er war auch ihr Freund - und etwas war ganz offensichtlich nicht in Ordnung. Er hätte in der Welt der Lebenden sein sollen, zusammen mit Rukia -

Ihre Augen wurden groß. Sie fühlte Rukias spirituellen Druck nicht in der Soul Society, obwohl sie eine schnelle aber gründliche Suche durchführte... sie war nicht bei ihm. Momo hoffte, dass sie sich nicht gestritten hatten - nun, jedenfalls nicht ernsthafter, als sie das normalerweise taten. Sie brauchte Hilfe - und zwar beträchtliche Hilfe - und so stand sie von ihrem Schreibtisch auf und eilte aus dem Büro.

Stups. Stups.

Ichigo runzelte die Stirn als ihm vage bewusst wurde, dass ihn etwas an die Seite seines Kopfes stupste.

Stups. Stups.

Da er langsam gereizt wurde, schlug er nach was immer ihn stupste, nur um sein Handgelenk in einen festen Griff festgehalten zu bekommen.

"Hm, verminderte Reaktionszeit", sagte Gin, der auf seinen jungen Freund hinunter spähte. Er war es gewesen, der ihn an die Seite des Kopfes gestupst hatte.

"Auch das Begriffsvermögen", nickte Toshiro zustimmend. Ichigo hatte eine ganze Weile gebraucht um zu bemerken, dass ihn jemand an den Kopf stupste.

"Na gut, Erdbeere - was zur Hölle geht hier vor?" Renji legte seine Hände auf den Schreibtisch und stützte sich auf, während er sich vorbeugte und ihn durchdringend anstarrte. "Momo hat sich deinetwegen halb zu Tode gesorgt."

"Sorry", murmelte Ichigo, während er sein Handgelenk befreite.

"Huh - es geht ihm nicht gut - er ist nicht explodiert, als jemand anderes als Rukia-chan ihn Erdbeere genannt hat", bemerkte Gin, dessen übliches Lächeln verschwunden war.

"Was machst du überhaupt hier? Du solltest eigentlich einen Ring kaufen gehen", fragte Toshiro ihn, indem er die Arme vor der Brust verschränkte und zurück auf Ichigo starrte.

"Ja, weiß ich", Ichigo stand auf und ging zum Fenster, wo er nachdenklich nach draußen starrte, während die anderen Kommandanten erst einander und dann Momo, die hinter ihnen stand, ansahen. Okay, dachten alle. Es würde eins von diesen Gesprächen werden.

Es brauchte einige Anläufe, aber schließlich schafften sie es, Ichigo zu entlocken, was ihn beschäftigte. Gin verglich es mit dem Versuch, Yamamoto Haare aus dem Schnurrbart zu ziehen, ohne versengt zu werden.

"Yuzu sollte die Normale von uns sein!" explodierte er endlich. "Ohne einen Zauberstab würde sie das sein! Das hier macht sie -"

"Wie den Rest von euch?" versuchte Toshiro einen Schuss ins Blaue, während er Ichigo fest anstarrte. Yuzu war die Schwester, die alle am meisten beschützten. Karin konnte die meiste Zeit auf sich selber aufpassen, aber Yuzu - wann auch immer etwas sie betraf, gingen Ichigo und Karin so ziemlich durch die Decke. Und Winky war nicht viel besser, überlegte er. Im Kurosaki-Haushalt musste jetzt ein großer Aufruhr herrschen. Allerdings, warum sollten sie, da sie das Ganze schon einmal mit Ichigo durchgemacht hatten... aber andererseits, korrigierte er, war das Yuzu. Alle Vernunft flog aus dem Fenster, wenn Yuzu betroffen war.

Ichigo verzog das Gesicht und nickte. Er hatte nichts von dem wirklich für seine jüngeren Schwestern gewollt. Karin hatte die längste Zeit die Augen vor der Wahrheit verschlossen, obwohl sie genauso gut wie er Geister sehen konnte. Yuzu, die nichts außer unscharfen Bildern sehen konnte, war diejenige, die es verzweifelt wollte. Jetzt schien es, als ob sie sich Ärger eingehandelt hatte. Wie ging das alte Sprichwort? "Sei vorsichtig bei dem was du dir wünscht, du könntest es bekommen."

"Ich bin sicher, sie kommt in Ordnung. Eure Mutter wird ihr beibringen, wie man es kontrolliert..." führte Gin an.

"Du könntest auch ein oder zwei Lektionen gebrauchen", grinste Renji ihn mit einem Blick auf sein hellblondes Haar an.

"Klappe", knurrte Ichigo zurück, sich sehr wohl bewusst, wie schlecht seine Kontrolle über seine Metamorphmagus-Kräfte war. Er fuhr sich verärgert mit einer Hand durch das Haar, das jetzt die gleiche Farbe wie das von Draco Malfoy hatte.

"Ehm - Karin hat keine Anzeichen dieser kleinen Gabe gezeigt, oder?" fragte Toshiro, plötzlich besorgt.

"Nein... Ich frage mich, ob es einen Test dafür gibt", seufzte Ichigo.

"Nun ja, wenn irgend jemand einen entwerfen kann, dann Masaki-san", Momo versuchte, optimistisch zu sein. Als sie hörte, wie sich die äußere Tür öffnete, drehte sie sich um - und stieß ein kleines überraschtes Geräusch aus. "Professor Snape! Was machen Sie hier?"

Der Professor kam in das Büro marschiert, nickte den anderen kaum zu und hielt vor Ichigos Schreibtisch an. Er ließ den Blick durch das Büro schweifen, eine seiner Augenbrauen hob sich, als der die Stapel Papierkram sah, die darauf warteten, bearbeitet zu werden.

"Der Fluch des Lebens eines Kommandanten", erklärte Toshiro. "Nie endende Schreibarbeiten."

"Ja - ich denke, die Papiere haben es irgendwie geschafft, sich zu vermehren", ächzte Renji. "Weil es immer mehr gibt, wenn man denkt, dass man fertig ist."

"Die Vierte, Fünfte, Elfte und Zwölfte Kompanie haben tatsächlich die meisten Verwaltungsarbeiten zu leisten", erklärte Toshiro einem zweifelnden Snape. "Die Vierte ist die Unterstützungstruppe, die Fünfte befasst sich mit der Akademie, die Kämpfer der Elften werden immer in die Vierte geschickt und die Zwölfte ist Forschung und Entwicklung."

"Professor, warum sind sie hier?" Ichigo fand endlich seine Stimme.

"Professor Dumbledore schickt mich, Sie zu holen", erklärte er und hob in Richtung des erregten Kommandanten der Fünften Kompanie eine Augenbraue, der darum kämpfte, seine Haarfarbe wieder normal zu bekommen. "Ich habe bei Urahara angehalten, aber er sagte, dass Sie unerwartet hierher kommen mussten -"

Ichigo verzog das Gesicht und nickte. "Ja, unglücklicherweise. Es scheint, als hätte auch Yuzu Moms Gabe eines Metamorphmagus geerbt... also habe ich sie hergebracht, damit Mom ihr dabei helfen konnte, es unter Kontrolle zu bringen, da es nicht so aussieht, als könnte Tonks in absehbarer Zeit helfen. Wofür braucht mich Professor Dumbledore?"

"Anscheinend hat Ihre Mutter ihm etwas vorgeschlagen als er zuletzt hier war, was er überprüft hat und er braucht Sie, um tatsächlich dort hin zu gehen."

"Was?" Ichigo blinzelte ihn an. "Wohin gehen?"

"Das potenzielle neue Hauptquartier des Phönixordens - sie hat Ihren alten Familiensitz vorgeschlagen. Wir brauchen Sie, um ihn zu inspizieren. Ich glaube, dass Ihr Generalkommandant auch Kommandant Kuchiki mitschickt..."

"Was?" blinzelte Toshiro, überrascht davon, dass Byakuya geschickt würde und nicht er.

"Das tut er", sagte Byakuya, der ins Büro kam. "Ich habe gerade den Befehl erhalten." Er sah Toshiro an. "Ich glaube, dass der Generalkommandant gesagt hat dass ich gehen sollte, weil du derjenige bist, der am weitesten mit seiner Arbeit hinterher hinkt... und das schließt Kurosaki ein."

Ichigo starrte sie mit einem Gefühl völliger Hilflosigkeit an. Es ist zu viel... Ich schaffe das nicht...

:Schlucks runter, König,: fuhr Hichigo ihn an, :und hör auf dir selber leid zu tun!:

Klappe! befahl Ichigo, der schweigend mit Professor Snape und Byakuya ging.

:Den Teufel werde ich! Hier drin schüttet's wie aus Kübeln! Jetzt schluck's runter, nimm den Kopf aus dem Arsch und weiter im Text! Ich kann's nicht leiden, wenn der Alte Mann anfängt zu schmollen!:

:Ich schmolle nicht.:

:Einen Scheiß tust du! Und gerade jetzt machst du's!:

:Ich sagte ICH SCHMOLLE NICHT!:

:UND ICH SAGE, DU MACHST ES DOCH!:

Ichigo ächzte, während er zuhörte, wie die beiden anfingen zu zanken. Vielleicht hätte er die beiden fusioniert lassen sollen... Perfekt, dachte er, als die Kopfschmerzen anfingen, einfach perfekt...