Disclaimer: Die Charaktere gehören alle J.K. Rowling. Ich habe sie mir nur ausgeliehen und verdiene mit dieser Fiction auch kein Geld.

Danksagung I: Vielen Dank an meinen treuen Betaleser R.A.B., der dieses Kapitel trotz detaillierter Sexszene für mich betagelesen hat.

Danksagung II:

Bleach Hollow: In diesem Kapitel versucht Harry die Gunst von Severus wieder zu erlangen.

Shatiel the second: Das Pairing SS/RL steht, aber ich wollte Draco gern mit Hermine zusammen bringen. Da Harry noch ziemlich naiv ist, finde ich Neville schon den geeigneten Partner, weil er (Neville) dadurch einmal nicht der Trottel ist, sondern jemand, der sich liebevoll um Harry sorgt. Vielleicht funktioniert es aber auch nicht. Ich bin jedenfalls für Vorschläge weiterhin offen.

Miyao: Natürlich bin ich nicht böse, dass du solange nichts geschrieben hast (den Beweis bekommst du etwas weiter unten zu sehen. Jetzt kommt ein Kapitel, das nur von Severus und Harry handelt und natürlich wird sich auch Voldie über Gespräche mit Severus auf dem Laufenden halten.

Reditus Mortis: Dracos Einweihung wird ausgeschrieben. Allerdings wäre ich dort ein bisschen auf Vorschläge angewiesen, denn ich habe so etwas noch nie geschrieben. Außerdem möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich dich auf ff.de bei meinen Weihnachtsgeschenken übergangen habe. Dieses Mal darfst du dir aber auch etwas wünschen.

Warnung:

In diesem Kapitel gibt es Sex zwischen Severus und Harry. Wer das nicht lesen möchte, bitte die Story nur lesen, bis Harry zu Severus in die Wanne steigt. Der letzte Absatz ist auch wieder sexfrei.

Anmerkung I:

Alle Erinnerungen, die Harry in diesem und den folgenden Kapiteln hat, sind Erinnerungen, die Voldemort ihm eingepflanzt hat und keine Erinnerungen an tatsächliche Ereignisse!

Anmerkung II:

Bei diesem Kapitel sind mir eure Reviews besonders wichtig. Wenn ihr es furchtbar oder für die Geschichte unpassend findet, überarbeite ich es ggf. noch einmal.

Weihnachtsgeschenk:

So jetzt gibt es Bescherung für meine treuen Reviewer Shatiel the second, Miyao, Reditus Mortis, Minnilein, Severin1, Ewjen, Kardia! Ihr dürft euch jeder eine kurze Geschichte mit eurem Lieblingspairing und einem Thema eurer Wahl wünschen. Die Bedingungen sind, dass es sich um HP-Charaktere handelt und das ihr ein bisschen Geduld habt, denn das Schreiben aller Geschichte wird sicherlich bis Februar dauern.

Die fertigen Geschichten werden dann mit einer persönlichen Widmung an den/die Ideengeber/in bei veröffentlicht.

So, nun aber genug gequatscht. Hier ist das neue Kapitel.

Viel Spaß beim Lesen!!

11. Kapitel

Das Lächeln auf den Zügen des Tränkemeisters erstarb, sobald Draco den Raum verlassen hatte, und wich einem Ausdruck der Besorgnis, aber auch des Stolzes. Draco hatte sich nicht dem verhängnisvollen Weg seines Vaters verschrieben. Sicher, er würde das Dunkle Mal tragen – eine Tatsache, die seit seiner Geburt feststand -, aber er hatte eine Chance einigermaßen gut aus der Sache heraus zu kommen. Sollte Potter wieder normal werden.

Als Draco noch klein gewesen war, hatte Severus gehofft ihn vor dem Dunklen Mal bewahren zu können. Doch der Dunkle Lord war zurückgekehrt, und Dracos Schicksal war besiegelt.

Langsam kehrte der Tränkemeister in seine Räume zurück. Er ließ sich in seinen Lieblingssessel fallen und barg sein Gesicht in seinen Händen. Draco würde ein intensives Training brauchen, ein Training, das mehrere Stunden am Tag benötigen würde. Unwillkürlich begann sein Verstand, Einheiten zu planen. Dunkle Künste, Verteidigung, Duellieren, und vor allem Okklumantik.

Zum Glück hatten die Malfoys eine natürliche Begabung für alle Zauber, die mit Gedanken und Bewusstsein zu tun hatten, sodass Draco wahrscheinlich schnell große Fortschritte in diesem Bereich machen würde. Nicht zu vergessen, dass er sich auch noch um Longbottom kümmern musste. Aber vielleicht konnte er ihn ja für den Rest der Ferien Lupin überdrücken. Nach dem, was er in den letzten Tagen beobachtet hatte, schienen sich die beiden ja richtig lieb zu haben.

„Herr?"

Severus hob den Kopf. Harry kniete vor ihm.

„Ich bin fertig."

‚Fertig?', dachte der Tränkemeister , Ach ja, das Labor.'

Die Heilungstränke warteten noch auf ihre Vollendung. Er erhob sich und verließ seine Räume. Auf dem Weg folgte Harry ihm lautlos und trotz der Tage, die seit der Veränderung des Jungen vergangen waren, beschlich Severus immer noch ein unangenehmes Gefühl, wenn sein „Sklave" hinter ihm herschlich. Als er das Büro betrat, drehte er sich zu dem Jungen um. Es gab noch etwas, was er wissen musste.

„Was ist zwischen dir und Mr. Malfoy vorgefallen?"

Harry zuckte zusammen. Er begann zu zittern und schien sich in sich selbst verkriechen zu wollen.

„Master … Master Draco kam über das Flohnetzwerk. Ich habe … ich habe ihm geholfen seine Robe zu reinigen. Dann wurde er zornig und befahl mir, ihn zu Euch zu bringen."

Severus bekam eine ziemlich gute Vorstellung von dem, was geschehen war: Draco war zweifelsohne erfreut gewesen, seinen Erzfeind so zu sehen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, die dieser Zustand für sie alle haben konnte, und hatte das ausgenutzt.

„Hat er dich geschlagen?"

Harry schüttelte den Kopf.

„Nein, aber ich bin auf dem Weg zu Euch gestolpert."

Severus ahnte, dass sein lieber Patensohn daran nicht ganz unschuldig war. Was ihn allerdings interessierte war, warum Harry von „Master Draco" und nicht einfach von dem „Herrn" sprach, wie es bei Longbottom der Fall war.

„Wie lange kennst du Master Draco schon?"

„Seit ich zu Euch kam, Herr."

„Dann weißt du, dass es besser ist ihn nicht zu verärgern."

Das Zittern wurde stärker und Severus fragte sich unwillkürlich, was für Erinnerungen der Dunkle Lord dem Jungen Draco betreffend eingepflanzt hatte.

„Jawohl, Herr", wisperte er.

„Geh' und lern' deine Lektion für heute. Ich frage dich heute abend ab."

„Jawohl, Herr."

Nach einer tiefen Verbeugung verschwand Harry lautlos durch den Gang und Severus widmete sich wieder seinen Tränken.

Als er endlich den letzten Kessel gereinigt hatte, war es Abend. Severus streckte sich und spürte wie ein Rückenwirbel mit einem leisen Knacken einrastete. Sein Nacken war steif und seine Schultern schmerzten.

Trotzdem umspielte ein sanftes Lächeln die Lippen des Tränkemeisters. Er würde Harry nachher um eine Massage bitten. An den letzten Abenden hatte der Junge ihn regelmäßig mit einer Massage von Nacken und Schultern verwöhnt, und er hatte die sanften und doch starken Hände seines „Sklaven" sehr genossen.

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In seinen Quartieren wurde er bereits von Harry erwartet, der ein schmackhaftes Abendessen zubereitet hatte. Er ließ sich in den Sessel fallen und begann zu essen. Den Jungen neben seinem Platz vergaß er.

Harry kniete neben seinem Herrn, hielt seinen Kopf gesenkt und versuchte, nicht zu verzweifeln. Er hatte in den letzten Tagen vergeblich versucht, das Wohlwollen seines Herrn zurückzuerlangen. Er hatte seine Lieblingsgerichte gekocht, jeden Tag seine Lektionen gelernt, seinen Herrn massiert und ihn beim An- und Auskleiden zärtlich berührt. Doch er schlief immer noch nachts auf dem Boden vor der Tür, wie immer, wenn sein Herr unzufrieden mit ihm war. Seit fast zwei Wochen hatte sein Herr ihn nicht mehr in sein Bett gerufen. Er hatte Harry nicht einmal erlaubt, ihn mit dem Mund oder seinen Händen zu verwöhnen. Er verstand die Welt nicht mehr. Früher hatte sein Herr seine Liebkosungen immer genossen und Harry seit seinem 15. Geburtstag sogar in sein Bett gerufen. Erst nur um ihn zu berühren und zu küssen, bis er dann seine Rechte an Harrys Körper ganz in Anspruch genommen hatte.

Doch jetzt …

Harry seufzte leise. Was sollte er tun?

Ein leiser Laut riss Severus aus seinen Gedanken. Er sah auf den wuscheligen Haarschopf hinunter und dann auf seinen Teller. Er hatte vergessen, dem Jungen etwas zu essen zu geben, und er wusste, dass Harry niemals danach fragen würde. Er tat ein wenig von dem köstlichen Reisgericht auf den kleinen Teller, den Harry stets benutzte und stellte ihn vor den Jungen. Er füllte auch Harrys Glas mit Wasser, in das er einen Schuss Rotwein gab, und stellte es vor ihn.

„Danke, Herr", wisperte sein „Sklave" und begann zu essen. Er nippte vorsichtig an seinem Glas und ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen, als er sich leise bei seinem Herrn bedankte.

Severus ließ sich viel Zeit mit seinem Essen, bis er sah, dass Harry fertig war. Dann lehnte er sich zurück und streckte seine langen Beine aus.

„Wie stehst du zu Master Draco?"

„Herr?"

„Ich habe dir eine Frage gestellt", fuhr Severus ihn an. Der Junge zuckte furchtsam zusammen.

„Ihr … Ihr … Ihr habt mir befohlen, ihm so zu gehorchen, wie ich Euch gehorche. Ich war damals 11 Jahre. Master Draco fand Gefallen an meiner Gesellschaft. Als ich 15 Jahre alt wurde, befahlt Ihr mir, ihn in die körperliche Liebe einzuführen. Ihr hattet mich gelehrt, und ich habe das Gelernte Master Draco zur Verfügung gestellt."

Harry versuchte es zu verbergen, aber Severus hörte an seiner Stimme, dass die Erinnerung keine angenehme war. Hatte der Junge überhaupt noch gute Erinnerungen oder verbarg sich unter dem wilden Haarschopf nur Elend?

Selbstvergessen ließ er seine langen Finger durch die seidigen Strähnen gleiten. Er fühlte, wie sich weiche Lippen sanft in seine Handfläche pressten, langsam seine Finger entlang glitten und schließlich seine Zeigefinger umschlossen. Dort begannen sie zu saugen, während eine sehr agile Zunge seine Fingerspitze umspielte. Dadurch wurde er so abgelenkt, dass er die Hand in seinem Schritt erst in allerletzter Sekunde bemerkte.

„Lass' das", zischte der Tränkemeister und schlug die Hand des Jungen weg – eine Aktion, die sein Körper sehr bedauerte, denn dieser hatte die sanfte Berührung sehr genossen.

Was Severus sehr überraschte, war Harrys Reaktion: Der Junge klammerte sich an seine Robe und aus seinen grünen Augen sprach die reine Verzweiflung.

„Warum, Herr?! Warum stoßt Ihr mich von Euch?! Was habe ich getan, dass Ihr mir zürnt? Ich flehe Euch an, sagt es mir! Und sagt mir, was ich tun kann, um Euer Wohlwollen zurückzuerlangen. Bitte, bitte erbarmt Euch Eures Sklaven!"

Tränen schwammen in den Smaragden, die flehend auf Severus gerichtet waren, und flossen die blassen Wangen herunter.

„Bitte, Herr, sagt es mir."

Harrys Stimme war nur noch ein verzweifeltes Flüstern. Severus strich ihm über die Wange. Der Junge schmiegte sich in seine Hand und beruhigte sich etwas.

„Ich bin sehr zufrieden mit dir", sagte Severus und das entsprach durchaus der Wahrheit. Harry war stets sehr leise, sprach nur, wenn er etwas gefragt wurde, gehorchte aufs Wort und bewegte sich nahezu lautlos. Seine täglichen Lektionen beherrschte er fehlerfrei. Severus hatte sich an die Gegenwart seines „Sklaven" gewöhnt und genoss sie sogar ein wenig, obwohl er tief in seinem Innersten wusste, dass das Verhalten für Harry absolut anormal war, und dieser eine nicht sehr angenehme Position innehatte.

‚Es könnte immer so sein', wisperte eine kleine Stimme in ihm, ‚Dumbledore wird vielleicht niemals einen Gedankenzauberer finden, und er wäre für immer dein. Wäre das nicht schön? Es ist sicherlich die angemessene Rache für das, was James Potter dir angetan hat.'

Severus schüttelte den Kopf. Harry war nicht James. Auf seinen Schultern ruhten immer noch die Hoffnungen der gesamten magischen Welt. Er musste seine wahren Erinnerungen zurückbekommen, um Voldemort vernichten zu können. Und außerdem war er sein Schüler, und Severus war damit verantwortlich für ihn. Ganz abgesehen von dem Versprechen, dass er Lily gegeben hatte.

Harry hatte sich unterdessen erhoben und seine Hose abgestreift. Er stand nun splitterfasernackt mit einem scheuen Lächeln vor seinem Herrn. Severus schluckte. Sein „Sklave" war komplett rasiert und bot ihm so einen freien Blick auf zwei wohlgeformte lange Beine, und vor allem auf eine prachtvolle Männlichkeit, die förmlich danach rief, liebkost zu werden. Und genau das tat Harry.

Er fuhr mit dem Finger die samtene Länge entlang und umfasste sie dann mit der ganzen Hand. Er begann, sich erst langsam und dann immer schneller zu streicheln, während er durch seine langen Wimpern hindurch seinen Herrn ansah. Severus' Puls beschleunigte sich. Harry war erst 16 und als sein Schüler absolut tabu für ihn. Andererseits bettelte der, zugegeben sehr attraktive, junge Mann vor ihm förmlich darum, genommen zu werden. Außerdem würde Harry völlig verzweifeln, sollte er ihn abermals zurückweisen. Das würde beim Dunklen Lord Verdacht erregen, und …

‚Wem willst du eigentlich etwas vormachen, Severus? Du willst den Jungen, also nimm' ihn dir.'

Severus biss sich auf die Lippen. Er durfte das nicht! Vielleicht gab es ja doch einen anderen Weg.

Harry schien mittlerweile sein Mut wieder verlassen zu haben. Er zupfte zaghaft an seinem Penis herum und in seinen Augen spiegelte sich Verunsicherung, gepaart mit aufsteigender Panik. Er würde sicherlich gleich wieder beginnen zu betteln und zu flehen. Severus atmete tief durch. Er beschloss, seine Bedenken über Bord zu werfen. Und sein Gewissen gleich mit, bevor es ihn richtig piesacken konnte.

„Lass' mir ein Bad ein."

Harry betrachtete ihn unsicher. Severus hob eine Augenbraue.

„Ich glaube, ich habe dir etwas befohlen", sagte er sanft.

Trotzdem fuhr der Junge schuldbewusst zusammen.

„Natürlich, Herr. Sofort, Herr."

Er eilte aus dem Raum. Kurze Zeit später erfüllte feiner Lavendelduft die unterirdischen Räume.

„Euer Bad ist bereitet, Herr"

Severus nickte und ging in das große Badezimmer. Sein „Sklave" folgte ihm.

„Kleide mich aus."

Der Junge gehorchte und dieses Mal wehrte Severus sich nicht gegen die kleinen Zärtlichkeiten, mit denen Harry seinen Körper gern bedachte. Der Junge wurde schnell mutiger. Er küsste jedes Stück nackter Haut, das er freilegte, und wagte es ab und an sogar, seine Zähne einzusetzen. Severus lief ein angenehmer Schauer nach dem anderen über den ganzen Körper. Sein „Sklave" machte seine Sache sehr gut. Schließlich war der Tränkemeister soweit, dass er den Jungen nur noch packen und hier und jetzt seine Rechte an ihm wahrnehmen wollte. Doch er beherrschte sich.

Er strich über den Hals des Jungen und nahm ihm das Halsband ab. Er spürte die uralte Magie, die dieses Band durchströmte, und er konnte eine widerwillige Bewunderung nicht verhehlen. Das Band war von uralten Bindungszaubern durchzogen, für die der Dunkle Lord offensichtlich Anteile sowohl seiner als auch Harrys Magie verwandt hatte, ein Umstand, der Severus verdeutlichte, dass sowohl er als auch der Junge niemals frei sein würden, solange Voldemort lebte. Die Narbe und das Dunkle Mal würden sie ewig an ihren Erzfeind binden und diesem somit Zugang zu einem Teil ihrer Magie gewähren, wann immer er es wollte.

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Achtung! Detaillierter Sex!

Severus zog den Jungen in seine Arme und küsste ihn sanft auf den Mund. Die weichen Lippen öffneten sich willig, und er ließ seine Zunge in die fremde Höhle gleiten. Er kostete die Jugend des anderen, der lustvoll in seinen Mund stöhnte. Als sie sich wieder voneinander lösten, waren Harrys Lippen leicht geschwollen und seine Wangen gerötet. Seine Augen strahlten wie zwei Smaragde. Severus lächelte. Er beschloss, es für den Jungen so schön wie möglich zu machen. Auch wenn das nichts am Hass und der Abscheu dem Tränkemeister gegenüber ändern würde, die Harry empfinden würde, sobald er sein Gedächtnis wiederhatte.

Er legte das Band beiseite und stieg in die Wanne. Harry sah ihn an, halb bangend, halb hoffend. Severus lächelte.

„Willst du deinen Herrn etwa allein baden lassen?"

Ein Leuchten ging über das Gesicht seines „Sklaven".

„Natürlich nicht, Herr."

Er kletterte geschwind in die Wanne.

„Komm'."

Harry schmiegte sich wie eine Katze in die ausgebreiteten Arme. Severus nahm ein wenig flüssige Seife und begann den Jungen zu waschen. Er strich über die glatten Beine und fuhr wie beiläufig über die zuckende Erektion zwischen ihnen. Harry bog sich ihm stöhnend entgegen und ermutigte den Tränkemeister, ihn intensiver zu verwöhnen.

Er massierte die haarlosen Hoden und kniff in eine hoch aufgerichtete Brustwarze. Harrys Stöhnen wurde lauter, und seine Hüften schossen nach oben. Severus biss ihn sanft in den Hals – eine Liebkosung, mit der er seine Bettgenossen immer gern verwöhnte, und, außer ein paar Tropfen Vampirblut in seinen Adern, der einzige Hinweis darauf, dass die Gerüchte um sein Vampir-Dasein nicht völlig falsch waren.

Harry wimmerte leise. Severus schloss seine Hand um die nun hoch aufgerichtete Männlichkeit seines „Sklaven" und begann, ihn zu streicheln. Harrys Wimmern wurde lauter. Severus beschleunigte seine Bewegungen und saugte sich an dem Hals des Jungen fest. Dieser stöhnte laut auf und kam in der Hand seines Herrn. Severus hielt den erschlafften Körper des Jungen in seinen Armen. Dieser zitterte immer noch, und es dauerte einige Minuten, bis Severus bemerkte, dass er weinte. Was war denn jetzt?

„Harry?"

„Ich danke Euch, Herr. Ich danke Euch. Darf ich … Erlaubt Ihr mir, Euch zu verwöhnen?"

„Später. Erst wasche mich."

„Sehr wohl, Herr."

Er nahm die Seife und begann Severus liebevoll abzuwaschen. Er beschäftigte sich besonders intensiv mit den Genitalien seines Herrn. Doch dieser wollte nicht kommen. Noch nicht.

Der Tränkemeister stieg aus der Wanne und ließ sich von seinem „Sklaven" abtrocknen. Dann packte er den Jungen und trug ihn in sein Schlafzimmer. Dort warf er ihn auf das große Doppelbett und genoss den Anblick. Dann kroch er über den Jungen und bedeckte die noch feuchte Haut mit sanften Küssen. Die zuckende Erektion ignorierte er bewusst, was mit einem leisen frustrierten Stöhnen von Harry quittiert wurde. Ein Lächeln umspielte Severus' Lippen, als er sich wieder diesem unwiderstehlichen Hals widmete. Harry wand sich unter ihm und, der Tränkemeister schickte seine Hände auf Wanderschaft. Sein „Sklave" versuchte seinerseits, mit seinen Händen soviel Haut wie möglich zu erreichen. Gleichzeitig versuchten sie unauffällig, Severus weg zu schieben. Dieser hielt inne und schaute auf Harry hinunter. Hatte er es sich anders überlegt?

„Bitte", flüsterte der Junge, „bitte lasst mich Euch verwöhnen."

Severus lächelte.

„Nun gut."

Er ließ sich auf den Rücken rollen. Harry war sofort über ihm und begann an seinen Brustwarzen zu knabbern. Dann wanderten seine Lippen zielstrebig südwärts bis sie sich um eine feuchte Penisspitze schlossen. Severus stöhnte laut auf und vergrub seine Hand in dem dichten schwarzen Haar. Harry sah dies als Ermutigung und nahm die ganze Länge seines Herrn in sich auf. Er saugte und leckte bis der Tränkemeister fast den Verstand verlor. Severus stieß immer schneller zwischen die köstlichen Lippen. Schließlich warf er den Jungen auf den Rücken und spreizte dessen Beine. Mit dem Wink seiner Hand rief er die Gleitcreme zu sich und bereitete den Jungen vor.

Als er mit dem Finger in die heiße Enge eindrang, durchschoss ihn das Schuldgefühl wie ein glühender Speer. Harry war noch Jungfrau!

„Willst du das wirklich?" wisperte Severus in das Ohr des Jungen.

Dieser wimmerte und wand sich unter ihm. Dabei rieb er sein Becken an Severus' Unterleib. Der Tränkemeister biss ihm zärtlich ins Ohr.

„Antworte mir."

Harry stöhnte. Laut und ungeduldig.

„Bitte … Herr!"

„Dann dreh' dich um."

Harry gehorchte und streckte seinem Herrn seinen kleinen, knackigen Hintern entgegen. Severus konnte der Versuchung nicht mehr widerstehen. Er sprach einen Reinigungszauber und umspielte mit seiner Zunge den Hinterausgang seines „Sklaven". Harry stöhnte noch lauter und hemmungsloser. Severus streichelte die zuckende Erektion, während er mit der Zunge in den Jungen eindrang. Schließlich hielt er es nicht mehr aus. Schnell ölte er sein Glied ein und schob sich langsam in die heiße Enge. Harry wimmerte leise auf und Severus strich ihm beruhigend über den Rücken.

„Sag' mir, wenn es wehtut."

„Es geht, Herr. Ihr seid sehr rücksichtsvoll."

Schließlich war Severus ganz in dem Jungen. Er ließ Harry ein wenig Zeit, sich an ihn zu gewöhnen und begann, sich dann langsam in ihm zu bewegen. Nachdem Harrys Stöhnen immer lauter geworden war und er auch keine Anzeichen von Schmerzen erkennen ließ, ließ Severus jede Beherrschung fahren und stieß hemmungslos in den jungen Körper unter ihm. Er streichelte den Jungen immer schneller und schließlich kamen sie beide gleichzeitig mit einem heiseren Schrei. Severus sank erschöpft neben seinem „Sklaven" in die Laken.

‚Ich bin wirklich nicht mehr der Jüngste' und ‚Albus wird mich umbringen.' waren seine letzten Gedanken, bevor ihm die Augen zufielen.

Detaillierter Sex Ende!

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Harry lauschte auf den ruhigen Atem seines Herrn und kuschelte sich tiefer in die starken Arme, die ihn umschlungen hielten. Er konnte immer noch nicht ganz fassen, wie zärtlich sein Herr mit ihm gewesen war. Er hatte ihn nicht wie einen Sklaven behandelt, sondern wie einen Liebhaber. Er hatte ihn verwöhnt und liebkost, bis Harry fast die Sinne geschwunden waren. Und es hatte seinem Herrn sogar gefallen, sich von ihm verwöhnen zu lassen.

Harry spürte, wie wieder Tränen in ihm aufstiegen, Tränen des Glückes und der Dankbarkeit. Sein Herr hatte ihn erhört. Er hatte Harry gewährt, ihn zu verwöhnen und ihm sein Wohlgefallen wieder geschenkt. Zaghaft küsste er die Nase seines Herrn.

‚Ich danke Euch', dachte er, bevor auch er in einen friedlichen Schlaf fiel.

Was meint ihr? Bitte schickt mir eine Review! Ich bin diesmal besonders auf eure Meinung angewiesen.