Erregt und vor Zurückhaltung zitternd, stieg Severus hinter Harry ins warme Wasser. Zärtlich umfasste er mit beiden Händen Harrys Taille, und zog ihn an seine Brust.
Die Beine leicht gespreizt, damit Harry bequem dazwischen Platz hatte.
Während Severus von hinten, mit der einen Hand Harrys linke Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger rieb, drehte dieser stöhnend seinen Kopf, um in den Genuss eines weiteren Kusses zu kommen.
Erst als beiden die Luft eng wurde, trennten sich ihre Lippen und tief atmeten sie die lebensnotwendige Luft wieder ein.
Severus leckte an Harrys Hals entlang, bis zur Vertiefung an seinem Schlüsselbein. Schnell fand er heraus, dass dies eine von Harrys erogenen Zonen war, denn kaum traf seine Zunge diese süsse Stelle, stöhnte Harry erregt auf.
„Ah… Severus!" Ja genau da. Ah… mein Gott, was machst du nur mit mir."
Harry bog seinen Oberkörper durch. Seine harten Nippel standen dunkel glänzend ab.
Sein Hals war leicht geneigt, damit er Severus den Zugang zu seinem Ohrläppchen erleichterte, dass in diesem Moment von Severus Zunge zärtlich umschlossen wurde. Die Zunge tippte mit ihrer Spitze in die empfindliche Ohrmuschel ein. Immer wieder malträtierte die talentierte Zunge Harrys erogene Zone und entlockte ihm ekstatische Schreie.
Harry meinte Zergehen zu müssen. Die Gefühle die ihn durchströmten, waren fast schon zu viel für ihn. Er, der nie wirkliche Liebe kennenlernen durfte, befand sich stöhnend und keuchend, mit Severus in einer riesigen Wanne und wusste nicht, wohin mit seinen Gefühlen.
Severus`s Hände wanderten von Harrys Oberkörper langsam weiter hinunter. Sanft spielten seine Finger mit Harrys Flaum, der samtweich vom Bauchnabel in Richtung Schambereich wuchs und so den talentierten Händen, den Weg zu Harrys Lustzentrum zeigte.
Severus linke Hand rieb hingebungsvoll Harrys Nippel, während er die andere Hand quälend langsam um Harrys Erektion schloss.
Sanft fuhr er mit dem Daumen über Harrys Eichel, die sich zuckend für die Aufmerksamkeit bedankte.
Langsam erhöhte Severus das Tempo seiner Hand, die um Harrys Glied zur Faust geschlossen war.
Während Harry sich stöhnend, mit dem Rücken an Severus presste, versuchte er mit seinem steinharten, erigierten Penis schneller in dessen Faust zu stossen, wurde aber von Severus mit sanfter Gewalt daran gehindert.
„Nicht so schnell Harry", flüsterte er, mit samtweicher Stimme, Harry ins Ohr. „Wir wollen doch nicht, dass es schon so schnell vorbei ist."
Und mit diesen Worten drehte Severus Harry zu sich herum und setzte ihn auf seinen Schoss, während die beiden Münder sich wieder zu einem heisshungrigen Kuss fanden.
Harry keuchte in Severus Mund und liess seine Hüfte kreisen, damit seine Erektion sich an Severus eigener rieb. Severus stöhnte und nahm beide Glieder zusammen in die Hand und umschloss sie mit seinen langen, zartgliedrigen Fingern und fuhr, in immer schneller werdenden Tempo, von Oben nach Unten.
Beide zuckten und stöhnten unkontrolliert. Severus liess Harrys Hüfte los, spreizte seine Beine noch etwas, um mit seiner freien Hand, von Hinten Harrys Hoden zu massieren. Gequält stöhnte Harry auf. Er spürte wie sich der Druck in ihnen aufbaute. Lange hielt er die süsse Folter nicht mehr aus.
Seine eigenen Hände fanden den Weg zu Severus Körper, an dem er sich festhalten musste, um nicht ins Wasser abzurutschen. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so gut gefühlt. Selbstbefriedigung kam niemals, auch nur Ansatzweise, an dieses Gefühl der Erregung heran.
Das Gefühl Severus`s Schwanz an seinem zu spüren war unvergleichlich.
Die Geräusche, die der Tränkemeister und Harry, in ihrer Lust von sich gaben, sowie das Wasser, dass sich um ihre Körper legte und ein Gefühl der Schwerelosigkeit auslöste, brachten beide an den Rand dessen, was sie ertragen konnten.
Die erfahrenen Finger seines älteren Liebhabers fuhren, als der Druck noch grösser wurde, an Harrys Pobacken. Sie fuhren am Spalt entlang, auf der Suche nach der versteckten Rosette.
Harry zuckte zusammen, als Severus ihn an dieser intimen Stelle berührte. War das doch eine der wenigen Stellen, die ausser Harry noch nie jemand Angefasst hatte.
Doch das Vertrauen in Severus liessen Zweifel genauso schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht waren, und als Severus, mit einem Finger, sanft in Harry eindrang, stöhnte dieser laut auf.
Severus Zeigefinger stiess im selben Rhythmus in Harry, wie seine Hand die zuckenden Glieder pumpte. Als Harry leicht sein Gewicht verlagerte, fand Severus, den Lustpunkt in Harrys Körper.
„Ah, Fuck, was war das", Harry sah Sterne und hatte das Gefühl gleich kommen zu müssen.
„Mach das nochmal", stöhnte Harry und drückte instinktiv sein Becken durch, um in den Genuss von Severus talentiertem Finger zu kommen.
Severus, der sich schon lange beherrschen musste, um die lang ersehnten Küsse und Berührungen zu ertragen, ohne den Verstand zu verlieren, nahm noch einen zweiten Finger dazu, um Harrys Öffnung zu weiten und dessen Lustzentrum noch intensiver zu stimulieren.
Die kleinen Schreie die Harry ausstiess, liessen Severus Schwanz zucken und die Reibung seiner Eier brachte ihn an den Abgrund.
Er spürte wie sich Harry um seine Finger zusammenzog, und er sich mit einem lauten Schrei, entlud.
Severus Finger rieben Harrys Prostata und die andere Hand knetete seine Eier. Er spürte, wie Harrys Samen austrat, bevor er sich im Wasser verteilte und diese Vorstellung brachte ihn selbst in den Genuss eines der intensivsten Orgasmen, an die er sich erinnern konnte. Seine Bauchmuskeln spannten sich an, als aus seinem Schwanz stossweise die milchige Flüssigkeit schoss.
Langsam wieder in die Realität zurückfindend, zog Severus Harry in eine liebevolle Umarmung.
Lange sah er in Harrys entspanntes Gesicht, bevor er es mit beiden Händen umfasste und Harrys Lippen mit einem fordernden Kuss umschloss.
Genüsslich gab sich der Tränkemeister dieser Aufgabe hin, die sich mit Harrys Mithilfe in eine ausgewachsene Knutscherei ausweitete.
Erst als das Wasser abkühlte, liess Severus die Vernunft sprechen.
Mit einem letzten intensiven Kuss, liess er von Harry ab und stand langsam auf.
„Komm Harry, es wird zu kalt für dich im Wasser. Wir sollten uns abtrocknen und anziehen."
Harry, der sich immer noch nicht von dieser hammergeilen sexuellen Erfahrung, wie er fand, erholt hatte, hob träge seinen Kopf um zu Severus empor zu sehen, der, Nackt wie Gott in geschaffen hatte, dabei war, aus der Wanne zu steigen.
„Müssen wir wirklich schon raus? Ich finde es viel zu bequem, um herauszukommen." Harry liess sich tiefer ins Wasser gleiten, dass nur noch ein kleiner Teil seines Kopfes hervor schaute.
Lachend streckte Severus seinem Liebsten eine Hand entgegen.
„ Na komm schon Schmusekatze. Wir müssen dich Füttern gehen. Ich will nicht dass du wieder mager wirst. Dein Genesungserfolg ist zwar beachtlich, aber damit das so bleibt, wirst du schön machen, was dein Mentor dir sagt."
Schmollend ergriff Harry die dargebotene Hand.
„Warum musst du immer so ein Spielverderber sein"? Harry fand seine Idee immer noch besser.
„Vielleicht, weil ich nicht möchte, dass du jemals wieder so schwach und zerbrechlich wirst, wie du vor ein paar Wochen warst.
Denn bei dem was ich noch alles mit dir vorhabe, brauche ich dich bei bester Gesundheit."
Spitzbübisch sah Harry zu Severus. „Ist das eine Drohung?", fragte Harry aufreizend.
„Keine Drohung, ein Versprechen. Und nun schwing deinen Hintern aus der Wanne und lass uns etwas Essen."
Es wurde eine ruhige Mahlzeit, der sich die Beiden hingaben. Severus war in Gedanken vertieft, und Harry war plötzlich verlegen, als er über sein Benehmen im Bad nachdachte.
Konnte er wirklich so verrucht sein? Wie war es möglich, dass er, der immer prüde und verlegen war, plötzlich hemmungslos und draufgängerisch agiert hatte.
Harry blickte auf als er merkte, dass Severus ihn anstarrte.
Severus`s Augen leuchteten voller Zuneigung, als er Harry ins Gesicht sah. Er musste lächeln, als er die verräterische Röte entdeckte, die sich auf dessen Wangen zeigte.
Sein Lächeln verschwand, als er den noch vollen Teller seines Gegenübers erblickte.
„So geht das nicht Harry", tadelte er. „Du solltest unterdessen wissen, dass du damit nicht durchkommst. Eigentlich hatte ich gedacht, auf die Nährtränke verzichten zu können, aber so wenig wie du wieder isst, geht das nicht."
„Darf ich nicht einmal keinen Hunger haben, ohne dass du mich gleich wie einen kleinen Jungen behandelst?", meinte Harry wütend. Er wusste nicht wie er mit der Situation umgehen sollte.
„Natürlich geht das mit der Zeit." Severus legte beruhigend eine Hand auf Harrys Knie. Aber du bist noch nicht soweit, darauf zu verzichten. Aber du hast Recht! Ich sollte dich nicht wie einen Jungen behandeln… Nicht mehr!
„Verzeih mir wenn ich manchmal überreagiere. Du bist nicht der Einzige, der nervös ist mit der neuen Situation", errötend neigte er sich vor, um Harrys Lippen mit einem zärtlichen Kuss zu verschliessen.
Erleichterung durchflutete Harry. Er war also nicht der einzige, der verlegen war. Er hatte befürchtet, alleine mit seinen wirren Gefühlen fertig werden zu müssen. Mit dem Wissen aber, dass auch Severus nicht so cool war wie er immer tat, fühlte sich Harry viel sicherer, mit der Situation umgehen zu können.
Leicht öffnete er seine Lippen, um die fordernde Zunge seines Liebsten, einzulassen. Ihre Zungen fanden sich zu einem erotischen Tanz, der nur ungern von Severus abgebrochen wurde.
„Wir sollten zuerst reden Harry. Es gibt so einiges zu besprechen, und wenn wir so weiter machen, kann ich für nichts garantieren. Also bitte lass uns vernünftig sein und erst reden."
Trotz der ernsten Worte, leckte der Tränkemeister am Hals seines jüngeren Gegenübers entlang, was dieser mit einem heiseren Stöhnen beantwortete.
„Ah, Sev! Wenn du so weitermachst, werden wir heute nicht mehr Reden. Du solltest mich nicht reizen. Schliesslich bin ich ein hormonell gesteuerter Teenager, der zurzeit nichts lieber täte, als dich zu erforschen."
Obwohl Harrys Worte ihn über alle Massen erregt hatten, siegte die Vernunft und er löste sich widerwillig von seinem Geliebten.
„Du hast Recht Harry. Es tut mir leid, dass ich mich vergessen habe. Schliesslich wollte ich ja reden."
„Ja, du hattest die Idee dazu, nicht ich", schmunzelte Harry. „Ich wäre mit Knutschen völlig zufrieden."
„Ich meine es ernst Harry. Ich will nicht mit dir spielen. Ich…" Severus brach ab, teils weil er um Worte verlegen war, teils aber auch, weil er sich vor Harrys Reaktion fürchtete.
„Ich meine es auch ernst Severus", flüsterte Harry und rückte näher zu Severus, damit er dessen Hände umfassen konnte. „Sieh mich an Severus!" Harry wartete bis sein Gegenüber den Kopf hob. „Ich will mit dir Zusammensein. Meine Gefühle haben sich schon seit Wochen bemerkbar gemacht. Ich hatte einfach Angst sie mir einzugestehen."
„Du bist noch so jung Harry. Ich will dich nicht überfordern oder mich dir aufdrängen…",
„Das tust du doch gar nicht", rief Harry dazwischen. „ Falls du es vergessen haben solltest! Ich musste dich im Lehrerbad fast dazu zwingen, mich zu Küssen. Alles was zwischen uns passiert, wollen wir beide. Ich weiss dass du dich mir nie aufzwingen würdest"!
„Du bist viel zu Vertrauensvoll Harry. Die Menschen sind nicht so gut, wie du immer meinst."
„Du bist der Mensch, dem ich mein Leben anvertraue Severus. Ich hoffe du weisst das. Mein Vertrauen in dich ist ungebrochen. Du bist der Mensch, mit dem ich eine Zukunft aufbauen möchte, der Mensch, den ich näher kennenlernen möchte. Also hör auf dir Sorgen um mich zu machen. Ich bin zwar jung, aber trotzdem erwachsen. Ich weiss schon was ich will"!
Nach dieser langen Rede, küsste Harry Severus ganz sanft. „Ich glaube ich habe mich in dich verliebt Severus", flüsterte Harry fast unhörbar.
Severus hörte es trotzdem und mit einem heiseren stöhnen zog er Harry an seine Brust.
Einen Kuss auf Harrys Stirn drückend, wisperte er die: „Ich glaube ich habe mich auch in dich verliebt", Worte, zurück.
Sie beide Redeten noch viel in den nächsten Stunden.
Severus erzählte Harry von seinem Plan, dass dieser den Verteidigungsunterricht leiten sollte, und noch so vieles mehr. Er erzählte von seinem Leben, von Lilly, von James, von Remus und Sirius, von all den Demütigungen und Streichen, die auch Harry nicht nachvollziehen konnte.
Im Gegenzug erfuhr Severus in groben Zügen, was Harry alles bei den Dursleys erdulden musste. Er hatte noch nicht die Kraft ins Detail zu gehen, dazu war er noch nicht bereit, aber einen Gesamtüberblick wollte er Severus geben.
Dieser Spürte genau, dass da noch mehr sein musste, aber er drängte Harry nicht. Das was er erfuhr, liess ihn erschauern. Mit dem Verstehen, kam die Scham dazu, ein misshandeltes Kind nicht erkannt zu haben.
Bei seinen Slytherin wäre ihm das nie passiert. Er war immer aufmerksam und umsorgte sein Haus. Misshandlungen duldete er bei niemandem.
Er hätte sich auch bei Harry eingemischt, wenn er sich die Mühe gemacht hätte hinter die Fassade zu schauen.
Sich selbst zu Verzeihen würde schwierig werden, da er auf allen Linien versagt hatte und das nur, weil Harry der Sohn von James Potter war.
Dabei hatte er vergessen, dass dieser auch Lillys Sohn war. Schliesslich hatte Harry ihre Augen. Auch vom Wesen her kam er viel mehr nach seiner Mutter.
Doch verblendet wie er war hatte er jahrelang nicht erkannt, was für ein Schatz vor ihm stand.
Doch wie hatte Poppy gemeint: Die Vergangenheit sein lassen und in die Zukunft schauen.
Und genau das hatte Severus vor. Er würde zusammen mit Harry eine Zukunft bauen, in der sie Beide glücklich sein würden.
